DE8910038U1 - Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube, aus einem textilen Trikotgewirk - Google Patents
Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube, aus einem textilen TrikotgewirkInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Kopfhaube, insbesondere
Arbeitshaube, für Tätigkeiten in Reinräumen, in der
die aus einem unter Verwendung von Chemiefasern hergestellten textlien Trikotgewirk mit einem Gewicht von
8 bis 15 g/i-r umsteht, ond deren öffnungsrand mit
eifiam gummiel.astischen &idigr;&zgr;&agr;&egr;&eegr;, insbesondere einem Monofil
.- aus gummielastisch vernetzendem i^lyurethan, ausgerüstet
ist, welcher sich bei Einwirkung einer Spannkraft von 0,1 N zwischen 80 und 12üä dehnt.
Es sind Kopfhauben der vorgenannten Art bekannt (DE-GM
88 15 163),wexche aus einem kreisförmigen Zuschnitt
hergestellt sind, dessen äußerer Rand umgelegt ist um einen schlauchförmigen umlaufenden Saum zu bjlden,
in welchen der gummielastische Faden unverankert. eingezogen ist. Der gummie]astische Faden ist ebenfalls
ringförmig geschlossen, indem seine freien Enden zu einem Knoten fest miteinander verbunden sind. Die
bekannte Haube weist durch die beschriebene Ausführung eine ballonartige Form auf.
Verwendung entsprechend dünner Fäden und großer Maschenweite erreicht. Infolge dieses geringen Gewichtes
ergibt sich eine Haube, die sehr leicht ist und die bereits bei sehr geringer Krafteinwirkung verformt
werden kann, und zwar auch im Bereich des von dem
Saum gebildeten Öffnungsrandes. Trotz der geringen
Spannkraft des gummielastischen Fadens wird ein anschmiegendes Anliegen des Saumes der Haube an dem
Kopf des Trägers erreicht, ohne daß dabei ein Druck empfunden wird.
Bei der Herstellung der btik.-vr.nt-..&eegr; Haube ist es erforderlich,
das unter Verwendung von Chemiefasern hergestellte Trikotgewirk zu fixierer», d.h. im gedehnten Zustand
zu erhitzen bis in dem Bereich des Schmelzpunktes und dann wieder erkalten zu lassen. Hierdurch wird
das Trikotgewirk formbeständig, so daß man aus ewtsprechenden
Trikotbahr^en die kreisförmigen Zuschnitte heraustrennen und zu der Haube weiterverarbeiten kann.
Die verbleibende Dehnfähigkeit des Trikotgewirkes
wird durch das Fixieren entsprechend vermindert und hierdurch die Elastizität der Haube im Kopfteil eingeschränkt
.
Die kreisförmigen Zuschnitte führen zwangsläufig zu
einem erheblichen Abfall des Trikotgewirkes.
Die Herstellung des Saumes und das Einbringen des gummielastischen Fadens sowie das Verknüpfen der Ränder
disses Fadens erfordern eine erhebliche Geschicklichkeit und einen entsprechenden Zeitaufwand.
*"1 Aufgabe der Neuerung ist es, eine Kopfhaube der einleitend
genannten Art so auszubilden, daß ihre Fertigung wesentlich erleichtert und eine wesentlich höhere
Elastizität des Kopfteiles erreicht werden.
Gelöst wird vorstehende Aufgabe dadurch, daß die Haube aus dem Abschnitt einer Bahn eines unfixierten Trikot-
gewirkes besteht, wobei zwei gegenüberliegende Ränder
des Abschnittes durch Raffen zusammengefaßt und im gerafften Zustand gehalten sind, und daß längs des
Öffnungsrandes mehrere parallel verlaufende gummi-
B elastische Fäden angeordnet sowip in ihrer Längsrichtung
gesehen jeweils in Abständen in das Trikotgewirk fest
eingebunden sind.
Statt des kreisförmigen Zuschnittes wird für die Kopf-&Idigr;0
haube der vorgenannten Art ein quadratischer oder
rechteckförmiger Abschnitt einer Bahn verwendet, der
wesentlich leichter herzustellen ist als der kreisförmige
Zuschnitt. Außerdem wird unfixiertes Trikotgewirk für die neue Haube verwendet, so daß auch das Fixieren
des Gewirkes entfällt.
Die neue Haube weist auch keinen öffnungsseitigen schlauchförmigen Saum mehr auf, in welchem der unverankerte
gummielastische Faden gehalten ist. Vielmehr sind längs zweier gegenüberliegender Ränder in der
beschriebenen Weise mehrere parallel verlaufende gummielastische Fäden in Abständen in das Trikotgewirk
eingebunden. Die beiden anderen ebenfalls einander
gegenüberliegenden Ränder des Zuschnittes sind durch
Raffen zusamnengefaßt und im gerafften Zustand gehalten, so daß die Haube ein turbanartiges Aussehen erhält.
Durch die Anordnung mehrerer parallel zueinander verlaufender gummielastischer Fäden können diese mit geringerer
Vorspannung eingearbeitet werden, als dien bei den Hauben mit nur einem unverankert in dem Hohlsaum
gehaltenen gummielastischen Faden der Fall ist. Hierdurch ergibt sich eine noch bessere Anschmiegsamkeit
des Öffnungsrandes der Haube an den Kopf des Benutzers.
Der eigentliche Kopfteil der Haube ist seiner-
aseits stärker dehnbar als die bekannte Ausführungsform,
ohne jedoch im gedehnten Zustand einen unerwünschten Druck zu erzeugen. Die gummielastischen Fäden werden
bereits bei Herstellung der Bahn des Trikotgewirkes mit eingebunden. Ihre Anordnung im Öffnungsrand der
Haube erfordert somit keinen zusätzlichen Arbeitsgang.
Dadurch daß die gummielastischen Fäden in ihrer Längs- J
richtung gesehen in Abständen in das Trikotgewirk cingcbi/Tidsr; sind, verteilt sich ihrs Spannkraft beim
Tragen der Haube gleichmäßig über den gesamten Öffnungsrand. Die genannte Einbindung ermöglicht auch eine
entsprechende Unterteilung der vorgefertigten Bahn des Trikotgewirkes in die für die Herstellung der
einzelnen Hauben notwendigen Abschnitte, ohne daß |
die gummielastischen Fäden dabei ihre Position in yi
bezug auf den Zuschnitt ändern. .■
Die zusammengerafften Ränder der jeweiligen Bahnab- $|
schnitte können entweder durch Vernähen oder aber J
&Aacgr; bei einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Scnweiß- gj
naht in ihrer gerafften Form gehalten werden. Das I
«_&ugr;&Xgr;3&iacgr;&Tgr;&idigr;&iacgr;&Tgr;&idigr;2&Ggr;&igr;&Ggr;&agr;&khgr;&igr;.&bgr;&Ggr;&idigr; uTiu rcSuxcQcn ucl &Sgr;&udigr;58&iacgr;&idigr;&idiagr;&pgr;&idigr;6&Pgr;^&THgr;3&Ggr;5&khgr;&khgr;&ogr;&thgr;&Pgr; &tgr;.
Ränder erfolgt zweckmäßigerweise so, daß die Elastik- |
fäden in den gerafft gehaltenen Rändern mitverankert sind.
In der Regel reichen zwei parallel zueinander verlaufende in das Trikotgewirk fest eingebundene gummielastische
Fäden aus, um den Öffnungsrand die notwendige Elastizität und Anschmiegsamkeit zu geben. Durch die
Anzahl der parallel verlaufenden gummielastischen Fäden kann der Grad der Elastizität und der Grad des
Andruckes des Öffnungsrandes an den Kopf des Benutzers
variiert werden.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn zusätzlich zu den eingebundenen gumrnielastischen Fäden ein
weiterer sich durch eine Reihe der Randmaschen des Öffnungsrandes hindurch erstreckender und nicht eingebundener,
sondern lediglich in den gerafften Rändern, also den Wulsten, verankerter Elastikfaden vorgesehen
wird.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Neueiung
in wieder.
Die Figur zeigt eine Ansicht der Haube von unten, d.h. gegen den mit den gummielastischen Fäden ausgerüsteten
Öffnungsrand.
Aus der Figur erkennt man deutlich das turbanbartige
Aussehen der Haube mit dem Kopfteil 1 und dem insgesamt mit 2 bezeichneten Öffnungsrand, welcher von zwei
gegenüberliegenden Seiten des bahnenförmigen Zuschnittes
gebildet wird.
Die beiden anderen gegenüberliegenden Seiten des bahnenförmigen
Zuschnittes sind durch Raffen njsammengefaß+
und im gerafften Zustand gehalten. Durch die dicht nebeneinanderliegenden Fäden bzw. Schlingen des Gewirkes
in den gerafften Rändern ergeben sich Wulste 3 und 4, welche in der Zeichnung schematisch dargestellt
sind. Diese zu Wulsten 3 und 4 zusammengerafften Ränder werden durch längs der Wulste verlaufende Nähte, vorzugsweise
Schweißnaht, zusammengehalten.
Die Struktur des textlien Trikotgewirkes ist bei 5 und 6 in jeweils kleinerem Flächenabschnitt zeichnerisch
angedeutet. Die gesamte Haube besteht aus diesem textlien Trikotgewirk, welches ausschließlich
unter Verwendung von Chemiefasern und ohne nachträgliche Fixierung dieses Gewirkes hergestellt ist.
In dem dargestellten Beispiel sind längs der nicht
gerafften Ränder des Abschnittes der Bahn, aus dem die Haube hergestellt ist, zwei parallel und im Abstand
verlaufende gummielastische Fäden vorgesehen, die in ihrer Längsrichtung gesehen in Abständen in das
Trikotgewirk fest eingebunden sind. Dies ist in der Zeichnung jeweils durch entsprechende Punkte angedeutet.
Ferner ist in dem dargestellten Beispiel oin dritter
IQ gummielastischer Faden 8 erkennbar, welcher sich durch
eine Reihe der Randmaschen des Öffnungsrandes 2 erstreckt,
jedoch nicht in das Trikotgewirk eingebunden ist.
Die gummielastischen Fäden 6, 7 und 8 erstrecken sich
bis in di·? Wulste 3 und 4 und sind in diesen fest verankert.
Der Kopfteil 1 der Haube ist durch Belassung des textilen
Tiikotgewirkes in seinem unfixierten Zustand außerordentlich dehnfähig und paßt sich jeder Kopfform
des Trägers und auch der Frisurform an, ohne einen merkbaren Druck auszuüben. Das gleiche gilt
auch für den Öffnungsrand 2, welcher durch die verwendete Anzahl und die Stärke der gummielastischen Fäden in
seiner Andruckkraft unterschiedlich eingestellt werden kann .
Die gummielastischen Fäden sind unter den Markennamen bzw. Warenzeichen Glospan bzw. Spandsx im Handel bekannt.
Sie weisen Dehnungswerte von 500 bis 700% auf. Solche Fäden, welche man auch mit Elasthane bezeichnet,
werden für die Haube zweckmäßig ohne eine Umhüllung benutzt, um die volle Dehnbarkeit ausrjtzen zu können.
35
Claims (5)
1. Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube für Tätigkeiten in Reinräumen, in der Lebensmittelindustrie oder
im medizinischen Bereich, die aus einem unter Verwen dung von Chemiefasern hergestellten textlien Trikotgewirk
mit einem Gewicht von 8 bis 15 g/m2 besteht,
und deren Öffnungsrand mit einem gummielastischen Faden, insbesondere einem Monofil aus gummielastisch
vernetzendem Polyurethan, ausgerüstet ist, welcher sich bei Einwirkung einer Spannkraft von 0,1 N
zwischen 80 und 120^>
dehnt, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube aus dem Abschnitt einer Bahn eines
unfixierten Trikotgewirkes besteht, wobei zwei gegenüberliegende Ränder des Abschnittes durch
Raffen zusammengefaßt und im gerafften Zustand gehalten sind, und daß längs des Öffnungsrandes
(2) mehrere parallel zueinander verlaufende gummielastische Fäden (6,7) angeordnet sowie in ihrer
Längsrichtung gesehen jeweils in Abständen in das Trikotgewirk fest eingebunden sind.
2. Kopfhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen Fäden (6,7) in den gerafft
gehaltenen Rändern (Wulste 3 und 4) verankert sind.
3. Kopfhaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß sich durch eine Reihe der Randmaschen
des Öffnungsrandes (2) ein nicht eingebundener gummielastischer Faden (8) hindurch erstreckt,
welcher lediglich in den gerafft gehaltenen Rändern (Wulste 3,4) verankert ist.
4. Kopfhaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden gerafft gehaltenen Ränder durch jeweils eine oder mehiire Nähte in
der gerafften Form gehalten sind.
5. Kopfhaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, da die beiden oeraften Ränder
durch eine Schweißnaht in ihrer gerafften Form gehalten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8910038U DE8910038U1 (de) | 1989-08-22 | 1989-08-22 | Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube, aus einem textilen Trikotgewirk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8910038U DE8910038U1 (de) | 1989-08-22 | 1989-08-22 | Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube, aus einem textilen Trikotgewirk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8910038U1 true DE8910038U1 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=6842192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8910038U Expired DE8910038U1 (de) | 1989-08-22 | 1989-08-22 | Kopfhaube, insbesondere Arbeitshaube, aus einem textilen Trikotgewirk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8910038U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2526686A (en) * | 2014-06-18 | 2015-12-02 | Lion Haircare Ltd | Hairnets |
| GB2522939B (en) * | 2014-06-18 | 2016-06-22 | Lion Haircare Ltd | Hairnets |
-
1989
- 1989-08-22 DE DE8910038U patent/DE8910038U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2526686A (en) * | 2014-06-18 | 2015-12-02 | Lion Haircare Ltd | Hairnets |
| GB2522939B (en) * | 2014-06-18 | 2016-06-22 | Lion Haircare Ltd | Hairnets |
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