DE29617417U1 - Stabspule für Zündanlagen - Google Patents
Stabspule für ZündanlagenInfo
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Description
R. 30835
02.09.96 Gf/Sh
02.09.96 Gf/Sh
ROBERT BOSCH GMBH, 70442 Stuttgart
10
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Stabspule für Zündanlagen
Stand der Technik
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Stabspule für Zündanlagen, insbesondere als Zündspule in Brennkraftmaschinen nach der
Gattung des Anspruchs 1.
Durch die DE 41 32 851 ist als Zündspuleneinheit eine in der Grundform zylindrische Stabspule bekannt, die unter anderem
ein in der Grundform zylindrisches Gehäuse aus Kunststoff, einen außermittig angeordneten Hochspannungsanschluß,
mehrere separate, innerhalb des Gehäuses angeordnete Rückschlußbleche zur Beeinflussung des Magnetfeldes sowie,
jeweils auf einem separaten Wickelkörper, eine Primär- und eine Sekundärwicklung aufweist, wobei die Sekundärwicklung
außenliegend angeordnet ist.
Durch die vorstehend beschriebene Ausgestaltung der Stabspule ergibt sich in nachteiliger Weise ein großes
Bauvolumen der Stabspule, was insbesondere unter beengten Einbauverhältnissen, wie sie im Motorraum eines
Kraftfahrzeugs auftreten, hinderlich ist.
R. 30835
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Stabspule für Zündanlagen mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß die zuvor erwähnte Unzulänglichkeit vermieden wird. Dazu ist die Stabspule so ausgebildet, daß
ein Dom des Hochspannungsanschlusses einstückig mit einem Wickelkörper für eine der Wicklungen ausgeführt ist. Somit
entfallen Fügestellen des Domes mit benachbarten Teilen, was insbesondere die Gesamtlänge der Stabspule verkürzend
beeinflußt.
Des weiteren ist die Sekundärwicklung innenliegend und die Primärwicklung außenliegend angebracht. Durch diese
Anordnung ist kein, bzw. nur ein geringer Isolationsabstand zu einem außenliegenden Rückschlußblech erforderlich, da der
Primärwickelkörper als Isolationstrecke die Hochspannung der Sekundärwicklung abschirmt. Dadurch baut die Stabspule,
bezogen auf den Stand der Technik, bei gleicher Funktionssicherheit im Durchmesser kleiner.
Schließlich bildet das Rückschlußelement einen Hüllkörper für die Stabspule, so daß ein separates Kunststoffgehäuse
entfällt. Dadurch baut der Durchmesser der Stabspule unmittelbar kleiner.
Durch jedes der vorstehenden Merkmale wird das Bauvolumen der Stabspule, bezogen auf den Stand der Technik,
verkleinert und die Stabspule ist auch unter beengten 0 Einbauverhältnissen leicht montierbar.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen für die Realisierung der Erfindung angegeben.
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Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der Figurenbeschreibung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt die Stabspule in einem Längsschnitt.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Eine Stabspule 11 für Zündanlagen, insbesondere als Zündspule in einer Brennkraftmaschine, ist nach der Figur
zur Direktkontaktierung mit einer Zündkerze 12 vorgesehen,
die in üblicher und nicht mehr dargestellter Weise in einem Schacht im Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine eingesetzt
ist.
Die Stabspule 11 enhält in koaxialer Anordnung zu einer Längsachse 13 einen länglichen, zylindrischen Kern 14 aus
magnetischem Material als Teil eines offenen Magnetkreises. Konzentrisch um den Kern 14 ist ein erster Wickelkörper 16
als Sekundärspulenkörper angeordnet, der mit einer Hochspannung führenden Sekundärwicklung 17 versehen ist. Mit
geringem radialen Abstand zur Sekundärwicklung 17 ist über eine Teillänge derselben koaxial ein zweiter Wickelkörper
als Primärspulenkörper angebracht, auf den eine Niederspannung führende Primärwicklung 19 aufgebracht ist.
Mit geringem radialen Abstand zur Primärwicklung 19 ist außenliegend als Rückschlußelement ein hülsenförmiges
Rückschlußblech 21 in der Art eines Hüllkörper der Stabspule 11 angeordnet, das diese nahezu über die volle Länge umfaßt
und nur in einem endseitigen Anschlußabschnitt 22 der Stabspule 11, durch den elektrische, Niederspannung führende
Versorgungsleitungen 23 dieser zugeführt werden, ausgespart ist.
R. 30835
Dem Anschlußabschnitt 22 entgegengerichtet ist endseitig an
der Stabspule 11 ein Hochspannungsanschluß 24 zur Überführung der Zündenergie zu der Zündkerze 12 ausgeführt.
Der Hochspannungsanschluß 24 umfaßt im einzelnen einen Dom 26, einen Schutzmantel 27, eine Elektrode 28, eine
Kontaktfeder 29 und einen Steckbereich 31 des Rückschlußbleches 21.
Der Dom 26 ist ein hülsenförmiges, koaxial zur Längsachse
angeordnetes Kunststoffteil, das die zentral liegende, aus
dem ersten Wickelkörper 16 heraustretende und mit einem Ende der Sekundärwicklung 17 verbundene stiftförmige metallische
Elektrode 28 stutzenförmig umgibt. Der Dom 26 ist einstückig mit dem ersten Wickelkörper 16, alternativ mit dem zweiten
Wickelkörper 18, ausgebildet.
Auf eine Teillänge des Domes 26 ist der stufig geformte, hülsenförmige Schutzmantel 27 aus Silikonkautschuk
befestigt, der einen Isolator 32 der Zündkerze 12 abdichtend umschließt.
Mit der Elektrode 28 ist die Kontaktfeder 29 verbunden, die an einem Anschlußbolzen 33 der Zündkerze 12 elektrisch
kontaktgebend anliegt.
Das Ende des Hochspannungsanschlusses 24 bildet den hülsenförmigen Steckbereich 31 der Stabspule 11, der durch
Schlitze 34 und einen umlaufenden Federring 36 auffederungsfähig gestaltet ist und auf einen Teilbereich
0 eines metallischen Gehäuses 37 der Zündkerze 12 aufgeschoben ist, so daß das Rückschlußblech 21 über das Gehäuse 37 der
Zündkerze 12 und dem Zylinderkopf der Brennkraftmaschine elektrisch auf Massepotential gelegt und dadurch die Montage
der Stabspule 11 vereinfacht ist.
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Die Zwischenräume der Stabspule 11 einschließlich eines Teils des Anschlußabschnittes 22 sind mit einem elektrisch
isolierenden aushärtbaren Gießharz 38 verfüllt, wobei dieses vor der Montage des Rückschlußbleches 21 mittels einer nicht
mehr dargestellten wiederverwendbaren Wiederholform, die zum Hochspannungsanschluß 24 abdichtend die innenliegenden Teile
der Stabspule 11 umfaßt, eingebracht ist.
Eine so ausgestaltete Stabspule 11 weist ein geringes Bauvolumen auf und kann auch unter beengten
Einbauverhältnissen bei vereinfachter Montage eingesetzt werden.
Die Stabspule 11 für Zündanlagen ist insbesondere als Zündspule in Brennkraftmaschinen vorgesehen.
Sie kann jedoch alternativ und im Kontaktbereich entsprechend modifiziert, auch als Übertrager für
Wechselstromzündeinrichtungen eingesetzt werden. In diesem Fall kann die relative axiale Lage der Primärwicklung 19 zur
Sekundärwicklung 17 aus der optimalen Überdeckung, wie sie für eine Zündspule üblich ist, verändert werden, so daß der
Koppelgrad des Übertragers unterschiedlich ausgebildet werden kann.
Claims (6)
1. Stabspule für Zündanlagen, insbesondere als Zündspule in Brennkraftmaschinen, mit einem Kern {14) eines offenen
Magnetkreises, mit einer Primärwicklung (19) und mit einer Sekundärwicklung (17), die vorzugsweise koaxial zu einer
Längsachse (13) der Stabspule (11) jeweils auf einem Wickelkörper (16, 18) angeordnet sind, mit wenigstens einem
magnetischen Rückschlußelement (21) für den Magnetkreis und mit einem, einen Dom (26) aufweisenden Hochspannungsanschluß
(24), dadurch gekennzeichnet, daß die Stabspule (11) wenigstens eines der folgenden Merkmale aufweist:
a) der Dom (26) ist mit einem der Wickelkörper (16, 18) einstückig;
b) die Primärwicklung (19) umgibt die Sekundärwicklung (17) zumindest teilweise;
c) das Rückschlußelement (21) bildet einen Hüllkörper der Stabspule (11).
2. Stabspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung (17) auf einem ersten Wickelkörper (16)
und die Primärwicklung (19) auf einem zweiten Wickelkörper
(18) aufgebracht ist und der erste Wickelkörper (16) mit dem
Dom (26) einstückig ist.
3. Stabspule nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelkörper (16, 18) und die
Wicklungen (17, 19) konzentrisch um den wenigstens in seiner
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Grundform zylindrischen Kern (14) angeordnet sind und in
Richtung der Längsachse (13) die Primärwicklung (19) eine
geringere axiale Erstreckung aufweist als die Sekundärwicklung (17).
5
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4. Stabspule nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlußelement (21) als Blechteil
ausgebildet ist.
5. Stabspule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlußelement (21) einen Steckbereich (31) aufweist,
der auf ein metallisches Gehäuse (3 7) einer Zündkerze (12), das nach dem Einbau der Zündkerze (12) in einer
Brennkraftmaschine auf Massepotential liegt, kontaktgebend aufsteckbar ist.
6. Stabspule nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steckbereich (31) auffederungsfahig ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617417U DE29617417U1 (de) | 1996-10-07 | 1996-10-07 | Stabspule für Zündanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29617417U DE29617417U1 (de) | 1996-10-07 | 1996-10-07 | Stabspule für Zündanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29617417U1 true DE29617417U1 (de) | 1998-01-29 |
Family
ID=8030250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29617417U Expired - Lifetime DE29617417U1 (de) | 1996-10-07 | 1996-10-07 | Stabspule für Zündanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29617417U1 (de) |
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- 1996-10-07 DE DE29617417U patent/DE29617417U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980312 |
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Effective date: 19980910 |
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| R163 | Identified publications notified |
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| R071 | Expiry of right |