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DE2822093A1 - Mit thermoplastischem kunststoff isolierte kraftfahrzeugzuendspule - Google Patents

Mit thermoplastischem kunststoff isolierte kraftfahrzeugzuendspule

Info

Publication number
DE2822093A1
DE2822093A1 DE19782822093 DE2822093A DE2822093A1 DE 2822093 A1 DE2822093 A1 DE 2822093A1 DE 19782822093 DE19782822093 DE 19782822093 DE 2822093 A DE2822093 A DE 2822093A DE 2822093 A1 DE2822093 A1 DE 2822093A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
ignition coils
manufacture
automotive ignition
coils according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782822093
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Paul Dr Gilfrich
Ulrich Schurr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19782822093 priority Critical patent/DE2822093A1/de
Priority to ES480524A priority patent/ES480524A1/es
Priority to IT22843/79A priority patent/IT1112900B/it
Priority to GB7917374A priority patent/GB2022006A/en
Priority to FR7912873A priority patent/FR2426321A1/fr
Publication of DE2822093A1 publication Critical patent/DE2822093A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/005Impregnating or encapsulating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14639Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles for obtaining an insulating effect, e.g. for electrical components
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/12Ignition, e.g. for IC engines
    • HELECTRICITY
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    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/12Ignition, e.g. for IC engines
    • H01F2038/122Ignition, e.g. for IC engines with rod-shaped core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT HOE 78/F 095 + H Dr-DA/Pa
Mit thermoplastischem Kunststoff isolierte Kraftfahrzeugzündspule
Die Neuerung betrifft eine Kraftfahrzeugzündspule, bei der die äußere Isolation, vorzugsweise einschließlich des Zündspulendeckels, durch Umspritzen der Wicklungen mit thermoplastischem Kunststoff in einem Spritzgießwerkzeug hergestellt wird.
Kraftfahrzeugzündspulen bestehen im allgemeinen aus Primär- und Sekundärwicklung mit einem Eisenkern, die in einer Blechbüchse mit einer elektrisch isolierenden Vergußmasse, z.B. Bitumen umgössen werden und deren elektrische Anschlüsse durch einen die Büchse verschließenden Deckel geführt werden. Der als Hochspannungsdurchführung dienende Deckel muß gesondert aus einem hochwertigen duroplastischai Kunststoff, z.B. härtbarer Formmasse auf Basis ungesättigter Polyesterharze, hergestellt werden.
Aufgabe der Neuerung ist,die Herstellung solcher Kraftfahrzeugzündspulen zu vereinfachen und zu verbilligen.
Gegenstand der Erfindung ist somit·ein Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen gemäß den Ansprüchen. Bei diesem Verfahren wird die mit Ölpapier umwickelte Primär- und Sekundärwicklung mit dem Eisenkern in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt und mit einem thermoplastisehen Kunststoff als Isolation umspritzt. Vorzugsweise
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2022093
werden die Wicklungen im Werkzeug durch auf den Eisenkern gesteckte Halteteile aus dem gleichen thermoplastischen Kunststoff fixiert. Die so isolierten Wicklungen werden denn in die üblichen Metallbüchsen geschoben und mit gesondert hergestellten, vorzugsweise aus dem gleichen Thermoplasten gespritzten Deckeln verschlossen.
Es ist aber auch möglich, die Metallbüchse und die Wicklungen in das Spritzwerkzeug einzulegen und anschließend durch den eingespritzten Kunststoff beide fest miteinander zu verbinden.
Der Deckel mit den Hochspannungsdurchführungen kann gesondert hergestellt werden, z.B. durch Spritzgießen aus dem gleichen Thermoplasten, und wird entweder zuletzt auf die Metallbüchse aufgeschoben und eingerastet, oder vor dem Spritzgießen in die Form eingelegt und beim Spritzgießen fest mit der Isolation verbunden. Vorzugsweise werden aber die Wicklungen zusammen mit den für die Stromdurchführungen erforderlichen Anschlußklemmen und -büchsen in eine Spritzgießform eingelegt und Isolation und Deckel gemeinsam gespritzt.
Als thermoplastischer Kunststoff für das erfindungsgemäße Verfahren eignen sich alle Thermoplaste, die gute elektrische Isolier-Eigenschaften, hohe elektrische Durchschlagfestigkeit, geringe Wasseraufnahme und eine thermische Dauerbeständigkeit von mindestens 1OO°C, besser von mindestens 120 C haben. Vorzugsweise wird Polypropylen, vor allem verstärktes Polypropylen eingesetzt. Als verstärkende Füllstoffe eignen sich Glasfasern und vorzugsweise Talkum in Mengen von 1O - 4O Gew.-%, bezogen auf die Mischung.
Um eine gute Wärmebeständigkeit zu garantieren, soll das Polypropylen mit üblichen Wärme- und Verarbeitungsstabilisatoren, z.B. phenolischen Antioxydantien und organischen Sulfiden stabilisiert sein.
809847/0455
-r-S
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß Wicklungsisolierung und Deckel in einem Arbeitsgang aus dem gleichen preisgünstigen Material hergestellt werden können. Auch die Möglichkeit, Isolierung und Deckel direkt in die Metallbüchse einzuspritzen, vereinfacht das Verfahren. In einem Arbeitsgang können die Metallteile zur fertig isolierten Zündspule vereinigt werden. Durch die sehr guten elektrischen Isoliereigenschaften und die hohe Durchschlagfestigkeit des Polypropylens kann die Dicke der Isolierschicht verringert werden, so daß eine kleinere, und zusätzlich durch das geringere spezifische Gewicht leichtere Spule hergestellt werden kann.
Die Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugzündspule. Sie besteht aus Primär- 1 und Sekundärwicklung 2 mit Eisenkern 3. Die Wicklungen werden umgeben von der Kunststoffisolation 4 und einer Metallbüchse 5, gehalten durch zwei Halteteile 6 und 7. Die Metallbüchse wird verschlossen durch den Zündspulendeckel 8, der auch gleichzeitig mit der Wicklungsisolation gespritzt sein kann und die erforderlichen Anschlußklemmen 9 und 10 und -buchse 11 trägt. Die Anschlußklemmen 9 und 10 sind durch nicht dargestellte Anschlüsse mit der Primärwicklung und die Buchse 11 ist ir.it der Sekundärwicklung verbunden. 25
Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils eine Ansicht der Halteteile 6 und 7, wobei die Öffnungen zu erkennen sind, durch welche die Kunststoffschmelze beim Spritzgießen fließt und die Isolierung 4 bildet.
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Leerseite

Claims (7)

  1. HOE 78/f 09 5 + H
    PATENTANSPRÜCHE
    ( 1.j Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen ^— bestehend aus isolierten Primär- und Sekundärwicklungen mit Eisenkern in einer Metallbüchse, die mit einem als Hochspannungsdurchführung ausgebildeten Deckel verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Ölpapier umwickelte Primär- und Sekundärwicklung mit dem Eisenkern in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt und mit einem thermoplastischen Kunststoff als Isolation umspritzt wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen durch auf den Eisenkern aufgesteckte Halteteile aus dem gleichen thermoplastischen Kunststoff im Spritzgießwerkzeug fixiert werden.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor
    dem Einlegen der Wicklungen die Metallbüchse in die Spritzgießform eingelegt wird und anschließend durch den eingespritzten thermoplastischen Kunststoff mit den Wicklungen fest verbunden wird. 25
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen zusammen mit den für die Stromdurchführung erforderlichen Anschlußklemmen und -büchsen in eine Spritzgießform eingelegt werden und Isolation und Deckel zusammen gespritzt werden.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgefertigter Deckel aus dem gleichen thermoplastischen Kunststoff mit Hochspannungsdurchführungen mit den Wicklungen in die Spritzgießform eingelegt wird und beim Spritzgießen der Isolation mit dieser fest verbunden wird.
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    -Z-
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als thermoplastischer Kunststoff Polypropylen verwendet wird.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung von Kraftfahrzeugzündspulen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als thermoplastischer Kunststoff eine Mischung von Polypropylen mit 10 bis 40 Gew.-% Talkum, bezogen auf die Mischung, verwendet wird.
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DE19782822093 1978-05-20 1978-05-20 Mit thermoplastischem kunststoff isolierte kraftfahrzeugzuendspule Pending DE2822093A1 (de)

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DE19782822093 DE2822093A1 (de) 1978-05-20 1978-05-20 Mit thermoplastischem kunststoff isolierte kraftfahrzeugzuendspule
ES480524A ES480524A1 (es) 1978-05-20 1979-05-14 Procedimiento para la fabricacion de una bobina de encendi- do para vehiculos automoviles aislada con material sinteti- co termoplastico.
IT22843/79A IT1112900B (it) 1978-05-20 1979-05-18 Bobina di accensione isolata con materiale sintetico termoplastico e procedimento per la sua fabbricazione
GB7917374A GB2022006A (en) 1978-05-20 1979-05-18 Encapsulated Ignition Coil
FR7912873A FR2426321A1 (fr) 1978-05-20 1979-05-21 Bobine d'allumage pour automobiles, isolee par une matiere thermoplastique et sa fabrication

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ES (1) ES480524A1 (de)
FR (1) FR2426321A1 (de)
GB (1) GB2022006A (de)
IT (1) IT1112900B (de)

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EP0388146A1 (de) * 1989-03-15 1990-09-19 Hitachi, Ltd. Zündspule für internen Verbrennungsmotor
DE29617417U1 (de) 1996-10-07 1998-01-29 Robert Bosch Gmbh, 70469 Stuttgart Stabspule für Zündanlagen

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IT7922843A0 (it) 1979-05-18
GB2022006A (en) 1979-12-12
FR2426321A1 (fr) 1979-12-14
IT1112900B (it) 1986-01-20

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