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DE29616812U1 - Lüftungsfenster oder -tür - Google Patents

Lüftungsfenster oder -tür

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Publication number
DE29616812U1
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DE
Germany
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ventilation
flow
flap
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window
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29616812U
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English (en)
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Profine GmbH
Original Assignee
KOEMMERLING KUNSTSTOFF
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Publication date
Application filed by KOEMMERLING KUNSTSTOFF filed Critical KOEMMERLING KUNSTSTOFF
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Publication of DE29616812U1 publication Critical patent/DE29616812U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/18Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates specially adapted for insertion in flat panels, e.g. in door or window-pane
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/10Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses by special construction of the frame members

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Anwaltsakte: 41 628 X
Gebrüder Kömmerling
Kunststoffwerke GmbH
Zweibrücker Str. 200
66954 Pirmasens
Lüftungsfenster oder -tür
Die Erfindung betrifft ein Lüftungsfenster oder eine Lüftungstür mit dichtschließendem Flügel- und Rahmenprofil, das bzw. die zum Zwecke der Raumlüftung auch im geschlossenen Zustand je wenigstens eine Öffnung an seiner bzw. ihrer Außen- und Innenseite aufweist. Sie betrifft ferner eine Lüftungsleiste für ein Fenster, eine Tür oder eine Wand eines Gebäudes.
Wegen der heutigen weitgehend fugendichten Bauweise tritt das Problem einer ausreichenden Wohnungslüftung auf. Beim Einbau neuer fugendichter Fenster und Außentüren wird die Dichtheit eines Gebäudes beträchtlich erhöht und der Luftwechsel drastisch verringert. Einerseits trägt diese Maßnahme zur Einschränkung
der Lüftungswärmeverluste bei. Andererseits beeinflußt der verringerte Luftwechsel
die Raumluftqualität nachteilig und kann darüber hinaus, vor allem in Verbindung mit Wärmebrücken, Schäden an der Bausubstanz hervorrufen; Schimmelpilze an den Wänden sind hierfür ein sichtbarer Beweis. Bei Wohnungen mit Feuerstätten, die ihre Verbrennungsluft dem Raum entnehmen, können die nach den technischen Richtlinien der Gasinstallateure (TRGI) für die Verbrennungsluft notwendigen Luftvolumenströme nur schwer erbracht werden.
Am einfachsten sind die für einen hygienischen Luftwechsel erforderlichen Luftmengen über eine Kippstellung des Fenster- bzw. Türflügels zu erbringen. Wegen der damit verbundenen hohen Lüftungswärmeverluste, aber auch wegen Zug- und Lärmbelästigungen wurde die Lösung durch sogenannte verstellbare Spaltlüftungsbeschläge verbessert. Desweiteren werden Fenster mit stufenlos einstellbaren Lüftungselementen angeboten. Beide Lösungen führen zu einem unkontrollierten direkten Luftdurchgang. Hierdurch wird die Schalldämmung dieser Fenster bzw. Türen meist drastisch reduziert. Gleichzeitig gelangt die kalte Außenluft direkt in den Wohnraum. Unangenehme Zugerscheinungen sind die Folge.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Lüftungsfenster bzw. eine Lüftungstür zu entwickeln, das bzw. die einen bezüglich der Raumlufthygiene und Verbrennungsluftaustausch ausreichenden Raumluftwechsel zuläßt, mit dem Luftwechsel einhergehende Lüftungswärmeverluste und Zugbelästigungen jedoch minimiert und den Außenluftvolumenstrom unabhängig von jeglichen meteorologischen Einflußfaktoren nach oben hin begrenzt. Desweiteren soll ein mit dem Lüftungsfenster bzw. der Lüftungstür für diesen Zweck verbindbares Lüftungselement geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst. Anspruch 19 betrifft solch ein Lüftungselement.
Die Erfindung geht von einem Lüftungsfenster oder einer Lüftungstür mit dicht-
schließendem Flügel- und Rahmenprofil aus, das bzw. die je wenigstens eine Öffnung an der Außen- und der Innenseite aufweist, durch die zum Zwecke der Raumlüftung Luft in den Raum hinein- oder aus dem Raum herausströmen kann.
Erfindungsgemäß ist im oder am Flügel- oder Rahmenprofil in einem Strömungsweg eine Lüftungsklappe für die durch die Öffnungen strömende Luft angeordnet, die den Volumenstrom selbsttätig begrenzt. Die Lüftungsklappe wird durch die den Strömungsweg durchströmende Luft selbst betätigt, derart, daß sie mit zunehmendem Luftvolumenstrom den freien Strömungsquerschnitt verringert, im Grenzfall bis zum Erreichen der Schließstellung, und so ein weiteres Anwachsen des Luftvolumenstroms verhindert, zumindest aber stark verringert.
Durch die Anordnung der Lüftungsklappe im oder am Profil des Lüftungsfensters oder der Lüftungstür selbst kann auf den Einbau zusätzlicher Lüftungselemente im Mauerwerk verzichtet werden. Dies spart Platz und Kosten.
Da die Erfindung zwar bei Lüftungstüren mit Vorteil ebenfalls eingesetzt werden kann, ihr Haupteinsatz jedoch bei Lüftungsfenstern liegt, werden im folgenden stellvertretend auch für die Lüftungstüren nur noch Lüftungsfenster erwähnt.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung münden die Öffnungen in den Falz, der sich im geschlossenen Zustand zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil bildet. Dieser Hohlraum wird somit als Strömungsweg für den Luftstrom zwischen den Öffnungen an der Außen- und der Innenseite des Lüftungsfensters genutzt. Je länger der hierbei genutzte Strömungsweg zwischen den äußeren und den inneren Öffnungen ist, desto besser sind die Luftvorwärmung und Schalldämmung. Vorzugsweise ist die Öffnung bzw. sind die Öffnungen an der Außenseite des Lüftungsfensters im unteren und die Öffnung bzw. Öffnungen an der Innenseite im oberen Bereich des Lüftungsfensters vorgesehen. Die von außen einströmende Luft wird somit nach oben geführt und erwärmt sich beim Aufsteigen,
bevor sie im oberen Teil des Lüftungsfensters in den Raum austritt. Durch die Vorwärmung der Luft werden unangenehme Zugerscheinungen vermieden, zumindest werden sie gegenüber den bekannten Lösungen reduziert.
Die wenigstens eine Öffnung an der Außenseite wird bevorzugt durch einen oder mehrere Bereiche eines Anschlag-Dichtungsprofils zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil gebildet, während die wenigstens eine Öffnung an der Innenseite durch einen Überschlag im Flügelprofil in den durch den Falz gebildeten Strömungsweg führt.
Die Lüftungsklappe kann mit Vorteil in dem Strömungsweg zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil angeordnet sein. In einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform ist die Lüftungsklappe jedoch im Strömungsquerschnitt einer an dem Fensterprofil, vorzugsweise dem Flügelprofil, angesetzten Lüftungsleiste angeordnet. Die Lüftungsleiste ist dabei vor der wemgstens einen Öffnung an der Innenseite des Lüftungsfensters befestigt, d.h. diese Öffnung mündet in die Lüftungsleiste. Die Lüftungsleiste kann am Fensterprofil angeschraubt oder angeklebt sein; vorteilhafterweise kann sie auch in das Fensterprofil integriert sein. Sie ist jedoch auch für einen Einbau in oder vor einer Wand geeignet.
In der Ausführung, in der das Anschlag-Dichtungsprofil als äußere Öffnung genutzt wird und die innere Öffnung durch den Flügelprofilüberschlag führt, auf die dann die Lüftungsleiste gesetzt wird, können auch bereits vorhandene Fenster besonders preiswert zu Lüftungsfenstern umgearbeitet werden.
Eine Lüftungsklappe für frei oder mit Abluftanlagen gelüftete Räume ist aus der DD 227 209 Bl bekannt. Ganz grundsätzlich wäre auch eine in vertikalen Strömungskanälen angeordnete Lüftungsklappe, wie sie aus der DD 255,382 Al bekannt ist, für den Einsatz in Lüftungsfenstern geeignet.
Die erfindungsgemäß als selbständiges, an das Fensterprofil ansetzbares Bauteil ausgeführte Lüftungsleiste weist zumindest einen horizontal verlaufenden Strömungswegabschnitt auf, in dem die Lüftungsklappe angeordnet ist.
Vorzugsweise ist die Lüftungsklappe mit ihrer Innenkante auf einer Lagerschneide frei aufliegend schwenkbar gelagert. Im Gegensatz zu dem aus der DD 227,209 Bl bekannten Luftvolumenstrombegrenzer sind für die Lüftungsklappe nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung je eine Stolperkante für beide Strömungsrichtungen im horizontalen Strömungsweg vorgesehen. Die Lüftungsklappe nach der Erfindung ist somit in eine erste Schließstellung für den Strömungsnormalfall, in dem Luft von außen ins Rauminnere geführt wird, und in eine zweite Schließstellung für den Fall einer Rückströmung schwenkbar.
Die Schneidlagerung fällt vorzugsweise an ihrer Leeseite, im Strömungsnormalfall gesehen, von ihrer Lagerspitze aus schräg ab, so daß für den Strömungsnormalfall eine äußerst reibungsarme und stetige Schwenkbewegung der Lüftungsklappe stattfindet. Durch die vorzugsweise unsymmetrische Gestaltung der Lagerschneide wird erreicht, daß die gesamte Schwenkbewegung der Lüftungsklappe im Strömungsnormalfall ohne Verschieben des Auflagepunktes erfolgt.
Ein vom Fensterprofil abgewandter, im Strömungsnormalfall als Luftaustritt dienender Strömungsquerschnitt der Lüftungsleiste kann vorzugsweise mittels eines Schiebers verkleinert oder auch ganz verschlossen werden. Der Schieber ist an dieser Seite der Lüftungsleiste einfach gleitend verschiebbar an der Lüftungsleiste aufgenommen. Durch solch einen Schiebe-Verschluß kann der Komfort für den Benutzer weiter erhöht und der Außenluftdurchlaß auch dicht verschlossen werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Figuren beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 das Funktionsschema eines Lüftungsfensters,
Figur 2 ein Rahmen- und Flügelprofil mit angesetzter Lüftungsleiste im
Querschnitt,
Figur 3 die Lüftungsleiste von Figur 2 im Detail,
Figur 4 ein Rahmen- und Flügelprofil mit einer modifizierten Lüftungsleiste
im Querschnitt,
Figur 5 die Lüftungsleiste von Figur 4 im Detail,
Figur 6 die Lüftungsleiste nach Figur 4 und 5 mit Bemaßung,
Figur 7 die Lüftungsleiste nach den Figuren 4 bis 6 im Längsschnitt, im
dazugehörigen Querschnitt A-A und in der Draufsicht und
Figur 8 Volumenstromkennlinien für geregelte und ungeregelte Raumlüftung.
In der schematischen Darstellung von Figur 1 ist die Luftströmung in und durch ein verschlossenes Lüftungsfenster dargestellt. Ein Flügel- und ein Rahmenprofil des Lüftungsfensters sind mit 1 und 2 bezeichnet. An seinen unteren senkrechten Rahmenaußenseiten weist das Lüftungsfenster beidseits Lufteinlaßöffnungen 3 auf, die durch ein spezielles Anschlag-Dichtungsprofil gebildet werden. Die Öffnungen 3 sind so konzipiert, daß schon bei einem kleinen Druckunterschied zwischen dem Rauminneren und der Umgebung eines Gebäudes Luft in den als Strömungsweg dienenden Beschlagfalz zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil 1 und 2 einströmen kann. Die Fläche jeder der Öffnungen 3 entspricht der Querschnittsfläche des Strömungswegs, d.h. des freien Beschlagfalzquerschnitts.
Die Luft wird im Falz nach oben geführt und erwärmt sich beim Aufsteigen. Der raumseitige Luftaustritt erfolgt im oberen waagrechten Teil des Fensterfiügelprofils 1.
Die unverschließbaren Öffnungen 3 müssen so groß sein, daß der berechnete notwendige Luftbedarf je Lüftungsfenster mit Lüftungsleiste nachströmen kann. Die vorgeschriebene Dichtheit der Fenster (Fugendurchlaßkoeffizient oder a-Wert) für
die betreffende Beanspruchungsgruppe wird durch das Schließen eines Schiebers 18 eingehalten.
Bei gleichzeitig hoher Schlagregensicherheit werden unangenehme Zugerscheinungen durch die gezielte Luftführung und die damit einhergehende Luftvorwärmung vermieden. Gleichzeitig wird durch diese Art der Luftführung ein Einbruch in der Schalldämmung begrenzt.
Figur 2 zeigt im Querschnitt den oberen horizontalen Bereich des Lüftungsfensters. Das Lüftungsfenster ist verschlossen. Dabei sind das Rahmenprofil 2 und das Flügelprofil 1 in bekannter Weise außenseitig durch ein Anschlag-Dichtungsprofil 5 und innenseitig durch eine zumindest in dem dargestellten Bereich identisch ausgebildete, nicht bezeichnete Dichtung an einem Überschlag 6 des Flügelprofüs 1 gegeneinander abgedichtet. Durch den Überschlag 6 ist eine Öffnung 4 geführt, die in den als Strömungsweg 7 dienenden Beschlagfalz zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil mündet. An den Überschlag 6 ist vor diese innere Öffnung 4 eine Lüftungsleiste 10 angesetzt; im Ausführungsbeispiel ist sie angeklebt. In dem durch die innere Öffnung 4 und die Lüftungsleiste 10 hindurch verlängerten Strömungsweg 7 ist eine Lüftungsklappe 13 schwenkbar angeordnet. Die Lüftungsklappe 13 reguliert und begrenzt den Luftvolumenstrom selbsttätig.
Figur 3 zeigt die Lüftungsleiste 10 im Detail. Die Lüftungsleiste 10 weist ein Gehäuse mit einem unteren Gehäuseteil 11 und einem oberen Gehäuseteil 12 auf. Vorzugsweise werden die beiden Gehäuseteile 11 und 12 einstückig extrudiert; sie können jedoch auch nach ihrer getrennten Herstellung durch Zusammenfügen erst das Gehäuse der Lüftungsleiste 10 bilden.
Im Strömungsweg der Lüftungsleiste 10 wird die im Strömungsnormalfall durch die innere Öffnung 4 am Flügelprofil 1 in die Lüftungsleiste 10 eintretende Luft zunächst in zwei parallelen Strömungsabschnitten 8.1 und 8.2 horizontal geführt und in diesem
Fall stromabwärts von der Lüftungsklappe 13 um 90° umgelenkt, durchströmt dann einen kurzen vertikalen zweiten Strömungswegabschnitt 9 und tritt schließlich durch eine horizontal angeordnete Querschnittsöffnung 17 vertikal nach oben in den Raum aus. Der Vorteil dieser Luftführung liegt darin, daß sich die Luft vor dem Eintritt in den Aufenthaltsbereich weiter erwärmt, so daß Zugerscheinungen weitgehend vermieden werden.
Die Lüftungsklappe 13 ist nahe der inneren Öffnung 4 im Flügelprofil 1 um eine horizontale, senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft weisende Achse frei verschwenkbar gelagert. Die Lüftungsklappe 13 wird durch ein Winkelprofil, das im Ausführungsbeispiel zwei gleichlange Schenkel aufweist, also symmetrisch ist, gebildet. Mit ihrer derart gebildeten Innenkante liegt die Lüftungsklappe 13 auf mindestens zwei Lagerschneiden 14 auf, die im horizontalen Strömungswegabschnitt von der in diesem Bereich horizontalen Wandung des unteren Gehäuseteils 11 aufragen. Die als Auflager dienenden Spitzen der Lagerschneiden 14 fallen an ihren Leeseiten, im Strömungsnormalfall gesehen in Figur 3 nach rechts, ab. Für diesen Strömungsnormalfall, in dem die Außenluft ins Rauminnere dringt, ist die Schwenkachse der Lüftungsklappe 13 dadurch besonders exakt definiert; gleichzeitig wird ein besonders reibungsarmes Lager bereitgestellt. Hierdurch wird das Ansprechen der Lüftungsklappe verfeinert.
Von den Oberseiten der horizontalen Strömungsabschnitte 8.1 und 8.2 ragen zwei als Strömungsstolperkanten 15 und 16 dienende Vorsprünge in Richtung auf die Lüftungsklappe 13 zu herab. Dabei liegen die Strömungsstolperkanten 15 und 16 jeweils einem der beiden Enden der Lüftungsklappe 13 gegenüber, wenn sich die Lüftungsklappe 13 in einer ihrer beiden Schließstellungen befindet. Die Vorsprünge mit den Stolperkanten 15 und 16 erstrecken sich geschlossen senkrecht zur Luftströmung über die gesamte Breite des Strömungswegs in der Lüftungsleiste 10. Für die Lüftungsklappe 13 gilt das gleiche.
In Figur 3 ist die Lüftungsklappe 13 in ihrer Ruhestellung a und in ihren beiden Schließstellungen b und c eingezeichnet. In der Ruhestellung a wird die Lüftungsklappe 13 durch ihr Eigengewicht gehalten. Wegen der Symmetrie der Lüftungsklappe 13 ragen ihre beiden Schenkel jeweils in einem Winkel von vorzugsweise 45° von der Lagerschneide 14 ab. Strömt nun Luft aufgrund eines Differenzdrucks zwischen dem Rauminneren und der Umgebung durch die Strömungsabschnitte 8.1 und 8.2, 9 der Lüftungsleiste 10, im Strömungsnormalfall in Fig. 3 von links nach rechts, so wird die Lüftungsklappe 13 in ihre erste Schließstellung b auf die die in diesem Strömungsfall stromabwärtige Strömungsstolperkante 15 zu bewegt. Die Schwenkbewegung der Lüftungsklappe 13 wird durch die als Anschlag hierfür dienende Lagerschneide 14 begrenzt. Im Strömungsnormalfall endet die Schwenkbewegung in der Schließstellung b, in der die Lüftungsklappe 13 den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig verschließt, dergestalt, daß zwischen dem stromabwärtigen Ende der Lüftungsklappe 13 und der Strömungsstolperkante 15 und zwischen dem stromaufwärtigen Ende der Lüftungsklappe 13 und der Unterseite des Strömungsabschnitts 8.1 je ein schmaler Spalt verbleibt, der vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,5 mm beträgt.
Die Stolperkante 15 ist so beschaffen, daß sich der Strömungsquerschnitt zwischen dem stromabwärtigen Ende der Lüftungsklappe 13 und dem Gehäuse der Lüftungsleiste 10 in Strömungsrichtung nicht verengt. Dadurch werden ein Ansaugen der Klappe an die Gehäusewand und die damit verbundene Flatterbewegung verhindert.
Bei Rückstrom, dem anderen Strömungsfall, schwenkt die Lüftungsklappe 13 in ihre zweite Schließstellung c, falls ein durch entsprechende Dimensionierung der Lüftungsleiste 10 vorgegebener maximaler Luftvolumenstrom überschritten wird. Bei dieser Schwenkbewegung verläßt die Lüftungsklappe 13 ihren Lagerpunkt um die Dicke der Schneidlagerung 14. Eine sichere Schließstellung wird garantiert, indem die Lüftungsklappe 13 mit ihrem dann stromabwärtigen Ende an der Unterseite der zweiten Strömungsstolperkante 16 anliegt. Zwischen dem stromaufwärtigen Ende der
Lüftungsklappe 13 und der Unterseite des Strömungsabschnitts 8.2 verbleibt wiederum ein schmaler Spalt, der vorzugsweise ebenfalls zwischen 0,2 und 0,5 mm beträgt.
Im Strömungsnormalfall ist das zwischen dem Auflagepunkt und den beiden sich bildenden Spalten entstehende Dreieck vorzugsweise gleichschenkelig. Dadurch wird erreicht, daß die Lüftungsklappe ihre Schwenkbewegung bei steigender und fallender Durchströmung der Lüftungsleiste gleichmäßig und ohne strömungsbedingte Hysterese vollführt. Im Fall der Rückströmung endet die Schwenkbewegung der Lüftungsklappe in einer gleichgearteten Stellung, in der die Lüftungsklappe den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig verschließt, wobei das in diesem Fall entstehende Dreieck vorzugsweise einen kürzeren Schenkel in Richtung des dann stromabwärtigen Endes der Lüftungsklappe hat. Dadurch wird gezielt eine strömungsbedingte Hysterese erzeugt, dergestalt, daß beim Abströmen der Raumluft über die Lüftungsklappe nach außen im Raum sich ein Überdruck gegenüber der Umgebung des Gebäudes aufbaut, der die Funktion der Gebäude- bzw. Raumlüftung auch bei Vorhandensein raumluftabhängiger Feuerstätten gewährleistet.
In den beiden Schließstellungen b und c liegt jeweils der stromaufwärtige Schenkel der Lüftungsklappe 13 senkrecht im Strömungsabschnitt 8.1 bzw. 8.2, und der jeweils stromabwärtige andere Schenkel der Lüftungsklappe 13 liegt darin waagrecht. Im Strömungsweg der Lüftungsleiste 10 sind wenigstens zwei schmale Lagerschneiden 14 nahe den seitlichen Berandungen des Strömungswegs vorgesehen.
Der im Strömungsnormalfall stromaufwärtige Vorsprung mit der Stolperkante 16 verläuft von dieser Stolperkante 16 aus schräg stromabwärts, in etwa parallel zum stromaufwärtigen Schenkel der Lüftungsklappe 13 in deren Ruhestellung a. Der zweite, in diesem Strömungsfall stromabwärtige Vorsprung mit der Strömungsstolperkante 15 ragt demgegenüber einfach senkrecht von der Strömungswegoberseite nach unten weg.
Die Unterseite der Lüftungsklappe 13 läuft zu den beiden Enden der Klappe 13 jeweils rund aus. Hierdurch können die in den Schließstellungen b und c verbleibenden Spalten an den dann jeweils stromaufwärtigen Enden besonders klein gehalten werden; gleichzeitig wird Turbulenzbildungen im Spalt entgegengewirkt.
Die Verdickung des Gehäuseoberteils 12 im Bereich des Vorsprungs mit der Stolperkante 16 dient zur Versteifung der Lüftungsleiste 10.
Die im Strömungsnormalfall stromab wärtige Öffnung 17 der Lüftungsleiste 10 kann vom Benutzer mittels des Schiebers 18 teilweise oder ganz verschlossen werden. Der Schieber 18 ist an der Oberseite des Gehäuseoberteils 12 horizontal verschiebbar in einer Führung 19 aufgenommen. Von der Schieberoberseite aufragende Noppen 20 dienen dabei als Griffelemente.
Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Konstruktionsalternative für die Lüftungsleiste 10. In diesem Ausführungsbeispiel verläuft das untere Gehäuseteil 11 in seinem der Öffnung 4 zugewandten Bereich gegenüber der Horizontalen leicht schräg nach oben, d.h. der dieser Öffnung 4 zugewandte Strömungswegabschnitt 8.1 der Lüftungsleiste 10 verengt sich in Strömungsrichtung etwas. Gleichzeitig weist der untere Gehäuseteil 11 in diesem Bereich an seiner den Strömungswegabschnitt begrenzenden Innenseite eine Materialverdickung 22 auf. Die Schräge und die Materialverdickimg 22 tragen beide jeweils und auch in Kombination zur Längssteifigkeit der Lüftungsleiste 10 bei. Die Lagerschneide 14 ragt von dieser Materialverdickung 22 auf. Die Oberseite der Materialverdickung 22 verläuft wieder horizontal, so daß die Lüftungsklappe 13 einwandfrei verschwenkbar ist. Die Lüftungsleiste 10 nach den Figuren 4 und 5 entspricht ansonsten der Lüftungsleiste nach den Figuren 2 und 3.
In beiden Ausführungsbeispielen dient die Lageraufhängung, d.h. die Lagerschneide 14, als Abstandshalter zwischen dem unteren und dem oberen Gehäuseteil 11 und 12.
In dem durch die Lüftungsleiste 10 gebildeten Strömungsweg 8.1 und 8.2, 9 werden Kanten, mit Ausnahme der Stolperkanten, vorteilhafterweise vermieden.
In Figur 6 ist die Lüftungsleiste 10 nach den Figuren 4 und 5 in ihren besonders bevorzugten Maßen dargestellt. Bezüglich dieser Maße wird auf diese Figur verwiesen.
Im Längsschnitt von Figur 7 ist die einfache Gleitführung 19 des Schiebers 18 erkennbar. In der darunterliegenden Draufsicht auf die Lüftungsleiste 10 liegt die im Strömungsnormalfall stromabwärtige Querschnittsöffnung 17 der Lüftungsleiste 10 offen. Diese Querschnittsöffnung 17 wird durch eine Mehrzahl von nebeneinander aufgereihten Lüftungsschlitzen gebildet. Der Schieber 18 ist in der Blattebene über die Lüftungsschlitze verschiebbar. Schließlich ist der im Längsschnitt eingezeichnete Querschnitt A-A dargestellt, der der Querschnittsdarstellung von Figur 5 entspricht. Im Längsschnitt von Figur 7 sind weitere bevorzugte Abmessungen der Lüftungsleiste 10 eingetragen.
Mit dem vorstehend beschriebenen Lüftungsfenster mit selbsttätig den Luftvolumenstrom begrenzender Lüftungsklappe, insbesondere mit der angesetzten Lüftungsleiste, kann der Luftvolumenstrom über die Lüftungsklappe derart reguliert werden, daß ein Anstieg des Luftvolumenstroms nur bis zu einem vorgegebenen Auslegungswert von 8 bis 10 Pa erfolgt. Danach bleibt der Luftvolumenstrom bis zu Druckdifferenzen von etwa 100 Pa und mehr, wie sie nur sehr selten in der Praxis auftreten, im wesentlichen konstant. Dies entspricht den gewünschten Lüftungseigenschaften, wie dies anhand der Volumenstromkennlinie nach Figur 8 für ein erfindungsgemäßes Lüftungsfenster ("mit Regelung") im Vergleich zur nicht selbsttätig geregelten Lüftung dargestellt ist.

Claims (28)

Anwaltsakte: 41 628 X Gebrüder Kömmerling Kunststoffwerke GmbH Zweibrücker Straße 200 66954 Pirmasens Lüftungsfenster oder -tür Schutzanspriiche
1. Lüftungsfenster oder -tür mit dichtschließendem Flügel- und Rahmenprofil (1, 2) und je wenigstens einer Öffnung (3, 4) an der Außen- und der Innenseite des Lüftungsfensters oder der Lüftungstür zur Raumbelüftung, dadurch gekennzeichnet, daß
im oder am Flügel- oder Rahmenprofil (1, 2) in einem Strömungsweg für die durch die Öffnungen (3, 4) strömende Luft eine Lüftungsklappe (13) angeordnet ist, die den Volumenstrom dieser Luft selbsttätig begrenzt.
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2. Lüftungsfenster oder -tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (3, 4) in den zwischen dem geschlossenen Flügel- und dem Rahmenprofil (1, 2) gebildeten Falz münden, der einen Strömungsweg (7) für den Luftstrom zwischen den Öffnungen (3, 4) bildet.
3. Lüftungsfenster oder -tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Öffnung (3) an der Außenseite im unteren und die wenigstens eine Öffnung (4) an der Innenseite im oberen Bereich des Lüftungsfensters oder der Lüftungstür vorgesehen sind.
4. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Öffnung (3) an der Außenseite durch ein Anschlag-Dichtungsprofil (5) zwischen dem Flügel- und dem Rahmenprofil (1, 2) gebildet wird.
5. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Öffnung (4) an der Innenseite durch einen Überschlag (6) des Flügelprofils (1) in einen durch den Falz zwischen dem geschlossenen Flügel- und dem Rahmenprofil (1, 2) gebildeten Strömungsweg (7) für den Luftstrom führt.
6. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) in dem durch den Falz zwischen dem geschlossenen Flügel- und dem Rahmenprofil (1,2) gebildeten Strömungsweg (7) angeordnet ist.
7. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) im Strömungsquerschnitt einer an dem Flügelprofil (1) oder dem Rahmenprofil (2) angesetzten Lüftungsleiste (10) angeordnet ist, in die die wenigstens eine Öffnung (4) des Fensterprofils (1)
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oder des Rahmenprofils (2) mündet.
8. Lüftungsfenster oder -tür nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsleiste (13) rauminnenseitig am Überschlag (6) des Flügelprofils (1) vor der wenigstens einen Öffnung (4) angesetzt ist.
9. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) in einem horizontalen Strömungsweg (7; 8.1, 8.2) angeordnet ist, daß sie abgewinkelt und um ihre dadurch gebildete, horizontal verlaufende und senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft weisende Innenkante frei schwenkbar gelagert ist, und daß sie durch ihr Eigengewicht in eine Ruhestellung (a) und durch die Luftströmung gegen ihr Eigengewicht in wenigstens eine Schließstellung (b; c) geschwenkt wird.
10. Lüftungsfenster oder -tür nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß im Strömungsweg (7; 8.1, 8.2) eine von oben auf das in der Schließstellung (b; c) stromabwärtige Ende der Lüftungsklappe (13) zu ragende Strömungsstolperkante (15; 16) über die gesamte Breite des Strömungswegs (7; 8.1, 8.2) verläuft.
11. Lüftungsfenster oder -tür nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) in Abhängigkeit von der Strömungsrichtung der Luft in zwei Schließstellungen (b; c) schwenkbar und für jede dieser Schließstellungen (b; c) eine Strömungsstolperkante (15, 16) vorgesehen ist.
12. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schließstellung (b;c) zwischen dem stromabwärtigen Ende der Lüftungsklappe (13) und der Oberseite des Strömungswegs (7; 8.1, 8.2) vorhandene Strömungsquerschnitt sich nicht verengt.
13. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Strömungsweg (8.1) im Bereich über dem stromaufwärtigen Ende der Lüftungsklappe (13), im Strömungsnormalfall gesehen, gegenüber der Horizontalen schräg nach oben verlaufend erweitert.
14. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) an ihren Enden gerundet ist.
15. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein rauminnenseitiger Lufteintritt oder -austritt (17) mittels eines Schiebers (18) verschließbar ist.
16. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsleiste (10) einen sich an den horizontalen Strömungswegabschnitt (8.1, 8.2) anschließenden vertikalen Strömungswegabschnitt (9) aufweist, dessen äußerster horizontaler Strömungsquerschnitt (17) als Lufteintritt oder -austritt (17) dient.
17. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) mit ihrer Innenkante auf einer Lagerschneide (14) frei schwenkbar aufliegt, wobei die Lagerschneide (14) an ihrer Leeseite, im Strömungsnormalfall gesehen, von ihrer Lagerspitze aus schräg und an ihrer Luvseite von der Lagerspitze aus lotrecht nach unten abfällt.
18. Lüftungsfenster oder -tür nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einem Auflager für die Lüftungsklappe (13) und der Stolperkante (15) für den Strömungsnormalfall größer ist als der Abstand zwischen der Lagerspitze und der Stolperkante (16) für den Fall des Rückstroms.
19. Lüftungsleiste für den Einbau in oder an Fenstern, Türen oder Wänden von Gebäuden mit
a) einem Gehäuse (11, 12), das einen Strömungsweg (8.1, 8.2, 9) für die die Lüftungsleiste (10) durchströmende Luft bildet,
b) einer abgewinkelten Lüftungsklappe (13), die in einem im montierten Zustand der Lüftungsleiste (10) horizontalen Abschnitt (8.1, 8.2) des Strömungswegs der Lüftungsleiste (10) frei schwenkbar um ihre horizontal verlaufende und senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft weisende Innenkante gelagert ist und durch ihr Eigengewicht in eine Ruhestellung (a) und durch die Luftströmung gegen ihr Eigengewicht in wenigstens eine Schließstellung (b; c) schwenkbar ist.
20. Lüftungsleiste nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß im horizontalen Abschnitt (8.1, 8.2) des Strömungswegs eine von oben auf das in der Schließstellung (b; c) stromabwärtige Ende der Lüftungsklappe (13) zu ragende Strömungsstolperkante (15; 16) über die gesamte Breite des Strömungswegs (8) verläuft.
21. Lüftungsleiste nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) in Abhängigkeit von der Strömungsrichtung der Luft in zwei Schließstellungen (b; c) schwenkbar und für jede dieser Schließstellungen (b; c) eine Strömungsstolperkante (15, 16) vorgesehen ist.
22. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schließstellung (b;c) zwischen dem stromabwärtigen Ende der Lüftungsklappe (13) und der Oberseite des Strömungswegs (8.1, 8.2) vorhandene Strömungsquerschnitt sich nicht verengt.
23. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Strömungsweg (8.1) im Bereich über dem stromaufwärtigen Ende
der Lüftungsklappe (13), im Strömungsnormalfall gesehen, gegenüber der Horizontalen schräg nach oben verlaufend erweitert.
24. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) an ihren Enden gerundet ist.
25. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein rauminnenseitiger Lufteintritt oder -austritt (17) der Lüftungsleiste (10) mittels eines Schiebers (18) verschließbar ist.
26. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsleiste (10) im montierten Zustand einen sich an den horizontalen Strömungsabschnitt (8.1,8.2) anschließenden vertikalen Strömungsabschnitt (9) aufweist, dessen äußerster horizontaler Strömungsquerschnitt (17) als Lufteintritt oder -austritt (17) dient.
27. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsklappe (13) mit ihrer Innenkante auf einer Lagerschneide (14) frei schwenkbar aufliegt, wobei die Lagerschneide (14) an ihrer Leeseite, im Strömungsnormalfall gesehen, von ihrer Lagerspitze aus schräg und an ihrer Luvseite von der Lagerspitze aus lotrecht nach unten abfällt.
28. Lüftungsleiste nach einem der Ansprüche 19 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einem Auflager für die Lüftungsklappe (13) und der Stolperkante (15) für den Strömungsnormalfall größer ist als der Abstand zwischen der Lagerspitze und der Stolperkante (16) für den Fall des Rückstroms.
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