DE29616547U1 - Verkleidung für zu sanierende Loggien - Google Patents
Verkleidung für zu sanierende LoggienInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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- E04G23/02—Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidung für zu sanierende Loggien, bei denen die ursprünglich vorhandene, auf seitlichen,
aus den Loggia-Seitenwänden vorstehenden Konsolen ruhende Brüstungsplatte aus Beton entfernt ist.
Derartige Loggien finden sich in großem Umfang an bzw. in in Plattenbauweise erstellten Wohnhäusern in den neuen Bundesländern,
wobei die vorstehenden Konsolen einerseits zur Aufnahme der aus Beton bestehenden Brüstungsplatte dienten und andererseits
durch einen Überstand über die aufgelegte Brüstungsplatte eine optische Strukturierung in der ansonsten im wesentlichen in
einer Ebene liegenden Fassade bewirken sollten.
Die Loggien hatten sehr häufig eine erhebliche Breite, jedoch eine geringe Tiefe, deren Tiefe bei der Sanierung noch verringert
wird, wenn auf die Außenwand eine zusätzliche Wärmedämmschicht aufgebracht wird. Darüber hinaus waren die Brüstungsplatten
schwer und sehr massiv und stellten daher ein unzweckmäßiges Bauteil dar. Andererseits war zwar in den meisten Fällen
eine umfangreiche Betonsanierung der Loggia-Bodenplatte erforderlich, doch befanden sich die Seitenwände und die Konsolen in
gutem Zustand, so daß sie ohne besondere Sanierung ausreichend tragfähig waren.
— 2 —
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verkleidung für zu sanierende
Loggien zu schaffen, die die vorhandene Bausubstanz in möglichst großem Umfang nutzt und mit der eine gewisse Vergrößerung der
nutzbaren Tiefe der Loggien herbeigeführt werden kann.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Verkleidung derart ausgebildet
, daß auf dem äußeren Endbreich der Kolsolen ein Brüstungsträger in Form eines Aluminiumprofils befestigt ist und daß an
der Außenseite des Brüstungsträgers senkrechte Tragprofile angebracht sind, an denen Auflagekonsolen angeordnet sind, auf denen
sich ein zwischen ursprünglicher Balkonbodenplatte einer Loggia und senkrechten Tragprofilen eingesetztes Bodenelement abstützt.
Durch die Sanierung wird also die an sich vorhandene, sehr schwere und massive Brüstungsplatte aus Beton durch einen leichten
Brüstungsträger in Fom eines Aluminiumprofils ersetzt, der
zudem auf dem äußeren Endbereich der Konsolen aufliegt, während die ursprüngliche Brüstungsplatte mit ihrer dem Inneren der
Loggia zugewandten Fläche an den Seitenwänden der Loggia anlag, aus denen die Konsolen vorstehen. Infolge dessen ergibt sich im
Inneren der Loggia ein zusätzlicher Freiraum zwischen Außenfläche der Seitenwänden und der Loggia zugewandter Innenfläche des
neuen Brüstungsträgers, durch den die Tiefe der Loggia vergrößert
wird. Um diesen zusätzlichen Freiraum auch nutzen zu können, ist zwischen ursprünglicher Bodenplatte einer Loggia und
senkrechten Tragprofilen ein Bodenelement eingesetzt, das praktisch eine Fortsetzung der von der Bodenplatte gebildeten begehbaren
Fläche bildet und das auf Auflagekonsolen ruht, die an den Tragprofilen befestigt sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung haben die Tragprofile der übereinanderliegenden Loggien jeweils etwa Geschoßhöhe.
Das Bodenelement kann eine Wanne aufweisen, die zur Ableitung von Regenwasser u.a. mit dem Inneren mindestens eines hohlen,
senkrechten Tragprofils in Verbindung steht. Im allgemeinen wird
dabei die Wanne mit dem Innenraum mindestens eines der im Brüstungsträger
der darunter befindlichen Loggia befestigten Tragprofile in Verbindung stehen.
Um die Wasserableitverbindung herzustellen, kann die Wanne über das Innere der zugehörigen Auflagekonsole mit dem Inneren des
Tragprofils in Verbindung stehen.
Zur Positionierung des jeweiligen Brüstungsträgers kann auf
jeder der Konsolen eine Halterung mit einem U-förmigen Unterteil
aufliegen, das die Konsole übergreift, und die Halterung kann
mindestens eine U-förmige Aufnahme für ein Ende eines Brüstungsträgers aufweisen.
Zur Befestigung eines Handlaufes können die Tragprofile nach innen gerichtete Vorsprünge haben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematisch ein Ausführungsbeispiel
zeigenden Figuren näher erläutert.
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Figur 1 zeigt in einer Teilansicht eine Verkleidung einer Loggia.
Figur 2 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie A-A aus Figur 1.
Figur 3 zeigt in einer Darstellung entsprechend Figur 2 den Bereich aus Figur 2.
Figur 4 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie B-B aus Figur 1.
Figuren 5 bis 7 zeigen Ansichten der in Figur 1 an der linken
Seite eingesetzten Halterung für den Brüstungsträger.
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Figuren 8 bis 10 zeigen Ansichten der Halterung für den Brü stungsträger, wie sie an der rechten Seite in Figur 1
eingesetzt ist.
In den Figuren 1 bis 3 sind die Seitenwände 1, 1' einer Loggia
zu erkennen, aus denen Konsolen^, 2' vorstehen, die Teil der aus Beton gebildeten Seitenwände 1, 1' sind. Ferner ist in den
Figuren 2 und 3 das äußere Ende »der ebenfalls aus Beton bestehenden Bodenplatte 3 der Loggia gezeigt.
Die ursprünglich auf den Konsolen 2, 2' ruhende Brüstungsplatte aus Beton ist entfernt, und auf die Konsolen 2, 2' sind Halterungen
aufgesetzt, von denen die in Figur 1 linke und damit am Hausende liegende Halterung 21 in den Figuren 5 bis 7 und die in
Figur 1 an der rechten Seite befindliche Halterung 27 in den Figuren 8 bis 10 gezeigt ist.
Die Halterung 21 hat ein L-förmiges Unterteil, dessen Schenkel 22 und 23 im aufgesetzten Zustand seitlich an den Konsolenwänden
anliegt und mittels Bolzen festgesetzt sind. Vom Unterteil ragt nach oben eine Endwand 22 und ein Abschlußstück 25, und auf dem
Unterteil ist eine U-förmige Aufnahme 24 angeordnet.
Die Halterung 27 hat ein U-förmiges Unterteil mit Schenkeln 28 und 29, die an der in Figur 1 rechten Konsole 2' angebracht
sind, und auf dem Unterteil befinden sich zwei U-förmige Aufnahmen 3 0 und 31.
In den U-förmigen Aufnahmen 24 der Halterung 21 und 30 der HaI-terung
27 ruht ein Brüstungsträger 5 in Form eines rohrförmigen
Aluminiumprofils, der zusätzlich an den Halterungen gegen Verlagerung
befestigt ist. Wie in Figur 2 zu erkennen ist, überdeckt die Halterung 27 im wesentlichen die gesamte vorspringende
Tiefe der Konsole 2', und die Aufnahme 30 befindet sich am äußeren
Ende der Halterung 27, und auch die Halterung 21 ist entsprechend an der Konsole 2 befestigt (Figur 4). Der Brüstungs-
träger 5 befindet sich daher im Abstand von den Seitenwänden 1, 1' und am vorderen Endbereich der Konsolen 2, 2' .
An der Außenseite des Brüstungsträgers 5 sind senkrechte Tragprofile
6, 7, 8, 9 befestigt, die in etwa Geschoßhöhe haben, d.h., unterhalb der in Figur 1 gezeigten Tragprofile 6, 7, 8, 9
schließen Tragprofile 6', 7', 8', 9' für das darunterliegende
Stockwerk an, und auch nach oben können sich weitere Tragprofile für darüberliegende Stockwerke anschließen. Die Tragprofile
bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls aus rohrförmigen Aluminiumprofilen und weisen oberhalb der Befestigungen
am Brüstungsträger 5 nach innen gerichtete Vorsprünge 11
auf, auf denen ein Handlauf 12 befestigt ist. Außerdem sind an den Tragprofilen Schienen 13, 14 und 21 sowie Plattenelemente 15
befestigt, die den Innenraum der Loggia nach außen sichern und abdecken.
Wie insbesondere Figur 2 zu entnehmen ist, ergibt sich durch den Ersatz der Brüstungsplatte aus Beton durch den am vorderen Endbereich
der Konsolen 2, 2' befestigten Brüstungsträger 5 ein zusätzlicher Innenraum für die Loggia. Um diesen nutzen zu können,
ist zwischen Bodenplatte 3 der Loggia und den Tragprofilen ein Wannenelement 17 angeordnet, das auf Auflagekonsolen 16
ruht, die an den oberen Endbereichen der Tragprofile 6', 7', 8', 9' befestigt sind, also an denjenigen Tragprofilen, die dem
darunterliegenden Geschoß zugeordnet sind. In das Wannenelement 17 ist ein Rost 19 eingesetzt, durch den eine begehbare Bodenfläche
gebildet wird, die in Fortsetzung der Oberfläche der Bodenplatte 3 verläuft. Das Wannenelement, das auch an seinen
parallel zu den Ablagekonsolen 16 verlaufenden Enden geschlossen ist, nimmt Regenwasser sowie auch Reinigungswasser von der Oberfläche
der Bodenplatte 3 auf, das über ein Abkantblech 20 in das Wannenelement 17 gelangt. Dieses Wasser kann aus dem Wannenelement
17 über einen Abfluß 18 (Figur 3) in eine Konsole 16 geleitet werden, die hohl ausgebildet ist und die das Wasser in den
Innenraum des zugehörigen, rohrförmigen Tragprofils 9' abführt,
von wo es nach unten fließt, d.h., das Tragprofil S' dient als
Fallrohr für das Wasser.
Claims (7)
1. Verkleidung für zu sanierende Loggien, bei denen die ursprünglich
vorhandene, auf seitlichen, aus den Loggia-Seitenwänden (1, 1') vorstehenden Konsolen (2, 2') ruhende
Brüstungsplatte aus Beton entfernt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß auf den äußeren Endbereichen der Konsolen (2, 2') ein Brüstungsträger (5) in Form eines Aluminiumprofils befestigt
ist und daß an der Außenseite des Brüstungsträgers (5) senkrechte Tragprofile (6, 7, 8, 9) angebracht sind, an
denen Auflagekonsolen (16) angeordnet sind, auf denen sich ein zwischen ursprünglicher Bodenplatte (3) einer Loggia und
senkrechten Tragprofilen (6, 7, 8, 9) eingesetztes Bodenelement (17) abstützt.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragprofile (6, 7, 8, 9; 6', 7', 8', 9') der übereinanderliegenden
Loggien jeweils etwa Geschoßhöhe haben.
3. Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenelement eine Wanne (17) aufweist, die zur Ableitung
von Regenwasser u.a. mit dem Inneren mindestens eines hohlen, senkrechten Tragprofils (9) in Verbindung
steht.
4. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (17) mit dem Inneren mindestens eines der am Brüstungsträger
der darunter befindlichen Loggia befestigten Tragprofile (9') verbunden ist.
5. Verkleidung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (17) über das Innere der zugehörigen Auflagekonsole
(16) mit dem Inneren des Tragprofils (9') in Verbindung steht.
6. Verkleidung nach, einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet
, daß auf jeder der Konsolen (2; 2') eine Halterung (21; 27) mit einem U-förmigen Unterteil aufliegt, das
die Konsole (2; 2') übergreift, und daß die Halterung (21; 27) mindestens eine U-förmige Aufnahme (24; 30, 31) für ein
Ende eines Brüstungsträgers aufweist.
7. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragprofile (9) nach innen gerichtete Vorsprünge (11) zur Aufnahme eines Handlaufes (12) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29616547U DE29616547U1 (de) | 1996-09-13 | 1996-09-13 | Verkleidung für zu sanierende Loggien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29616547U DE29616547U1 (de) | 1996-09-13 | 1996-09-13 | Verkleidung für zu sanierende Loggien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29616547U1 true DE29616547U1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=8029599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29616547U Expired - Lifetime DE29616547U1 (de) | 1996-09-13 | 1996-09-13 | Verkleidung für zu sanierende Loggien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29616547U1 (de) |
-
1996
- 1996-09-13 DE DE29616547U patent/DE29616547U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970102 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000515 |
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