DE29614065U1 - Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in einem Verbindungselement - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in einem VerbindungselementInfo
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/20—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
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- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
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Description
»Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers
in einem Verbindungselement"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in
einem Verbindungselement mit einem Rohrabschnitt zur Aufnahme des Zuganker-Endbereiches, wenigstens einer radial verlaufenden Gewinde-Durchgangsbohrung
in der Wandung des Rohrabschnitts und einer Klemmschraube zum Eingriff in die Gewinde-Durchgangsbohrung und zum Klemmeingriff mit dem Zuganker.
Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Verbinden von Schornstein- oder
Schachtformstücken mit einem Verbindungselement mit einer Klemmanordnung, welches
mit einem ersten Schornstein- oder Schachtformstück randseitig verbunden ist, einem
Zuganker, welcher mit seinem Zuganker-Endbereich mit dem Verbindungselement mittels
der Klemmanordnung in zugfester Verbindung steht und einem zweiten Schornstein- oder
Schachtformstück mit einer randseitig wenigstens an einer ihrer Stirnflächen ausmündenden, in Schornstein- oder Schachtformstück-Längsrichtung verlaufenden
Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung zur Aufnahme des Zugankers,
wobei der Zuganker in der Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung mittels einer ausgehärteten Füllmasse mit dem zweiten Schornstein- oder Schachtformstück
zugfest verbunden ist.
Die biegesteife Kopplung zwischen Schornstein- und Schachtformstücken dient zur
Aufnahme von auftretenden Biegezugkräften, insbesondere ausgelöst durch Windlast im
Kopfbereich des Schornsteins. Es kann sich um mehrschalige Schornsteinelemente, aber
auch um Schachtformstücke aus Leichtbeton handeln, wobei in letztere werkseitig oder auf
der Baustelle zum Beispiel eine Abgasleitung eingebaut wird.
Bei der Herstellung von Schornsteinen werden üblicherweise im Fugenbereich zweier
geschoßhoher Elemente, beispielsweise Teillängen von üblicherweise zwischen 2 und 6 m,
mindestens zwei Verbindungselemente diagonal oder vier Verbindungselemente jeweils im
Eckbereich angeordnet. Hierzu werden die Schornstein- oder Schachtformstücke auf einer
vorzugsweise horizontalen Unterlage liegend angeordnet, woraufhin ein Zuganker in die in
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Schornstein- oder Schachtformstück-Längsrichtung verlaufende Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung eingeführt wird. Ferner ist auch eine vertikale Fertigung möglich, bei der die Schornstein- oder Schachtformstücke vertikal aufeinanderliegen und die Zuganker in die Durchgangsbohrungen eingefädelt werden. Der Zuganker wird mit einem ersten Schornstein- oder Schachtform stück mittels eines Verbindungselementes verbunden und mit dem zweiten benachbarten Schornstein- oder Schachtformstück mittels einer in die Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung eingepreßten aushärtenden Füllmasse verbunden. Die aus Einzelteilen zusammengesetzten geschoßhohen Elemente verfügen über eine Eckbewehrung, wobei der Kraftschluß über die eingepreßte Füllmasse zwischen dem Zuganker und der zylindrischen Durchgangsbohrung erfolgt. Es handelt sich dabei um eine vorzugsweise schlaff eingebrachte Bewehrung, die erst beim Aufbringen von Biegezugkräften aktiv wird.
Schornstein- oder Schachtformstück-Längsrichtung verlaufende Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung eingeführt wird. Ferner ist auch eine vertikale Fertigung möglich, bei der die Schornstein- oder Schachtformstücke vertikal aufeinanderliegen und die Zuganker in die Durchgangsbohrungen eingefädelt werden. Der Zuganker wird mit einem ersten Schornstein- oder Schachtform stück mittels eines Verbindungselementes verbunden und mit dem zweiten benachbarten Schornstein- oder Schachtformstück mittels einer in die Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung eingepreßten aushärtenden Füllmasse verbunden. Die aus Einzelteilen zusammengesetzten geschoßhohen Elemente verfügen über eine Eckbewehrung, wobei der Kraftschluß über die eingepreßte Füllmasse zwischen dem Zuganker und der zylindrischen Durchgangsbohrung erfolgt. Es handelt sich dabei um eine vorzugsweise schlaff eingebrachte Bewehrung, die erst beim Aufbringen von Biegezugkräften aktiv wird.
Ein Verbindungselement zum Befestigen des Zugankers mit dem Schornstein- oder
Schachtformstück ist aus der DE-OS 43 44 344 bekannt. Das dort beschriebene
Verbindungselement weist eine Verbindungsschraube zum Befestigen des Verbindungselementes mit einem Schornstein- oder Schachtformstück auf. Die
Verbindungsschraube ist an einem Rohrabschnitt befestigt, dessen Hohlraum zur Aufnahme des Zuganker-Endbereiches dient. Ferner weist das dort beschriebene
Verbindungselement eine Klemmanordnung auf, die den Zuganker-Endbereich durch Klemmeingriff an dem Verbindungselement befestigt. Zum Verbinden zweier Schornsteinoder
Schachtformstücke wird das Verbindungselement mittels der Verbindungsschraube mit dem ersten Schornstein- oder Schachtformstück randseitig verbunden. Daraufhin wird
der Zuganker durch die Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung des zweiten Schornstein- oder Schachtformstückes hindurchgeführt. Eine Füllmasse wird in die
Durchgangsbohrung eingepreßt, die unter Erzeugung einer zugfesten Verbindung zwischen
dem Zuganker und dem zweiten Schornstein- oder Schachtformstück aushärtet. Beim Aufsetzen des zweiten Schornstein- oder Schachtformstückes auf das erste wird ein Teil
des nicht eingegossenen Zuganker-Endbereiches in den Rohrabschnitt des Verbindungelementes eingeführt. Befindet sich der Zuganker-Endbereich fast vollständig
in dem Rohrabschnitt des Verbindungselementes, wird eine Klemmschraube durch eine
Gewindehülse in der Rohrabschnittswandung eingedreht. Die Klemmschraube weist eine
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kegelförmige Spitze auf. Sie erfaßt den Zuganker-Endbereich und drückt diesen gegen eine in Zustellbewegung der Klemmschraube vorgesehene Zähnung, die in der Innenseite der Rohrabschnittswandung befestigt ist. Die Zähnung wird beispielsweise von zwei im Winkel von 40° zur Zustellachse der Klemmschraube an der Innenwandung des Rohrabschnitts angeordneten Zahnstangen gebildet.
kegelförmige Spitze auf. Sie erfaßt den Zuganker-Endbereich und drückt diesen gegen eine in Zustellbewegung der Klemmschraube vorgesehene Zähnung, die in der Innenseite der Rohrabschnittswandung befestigt ist. Die Zähnung wird beispielsweise von zwei im Winkel von 40° zur Zustellachse der Klemmschraube an der Innenwandung des Rohrabschnitts angeordneten Zahnstangen gebildet.
Nachteilig an einem solchen Verbindungselement ist, daß wenn sich der
Zuganker-Endbereich nicht zentrisch in dem Rohrabschnittshohlraum oder zumindest auf
der Zustellachse der Klemmschraube befindet, die Klemmschraube den Zuganker-Endbereich nicht erfaßt oder diesen bei der Zustellbewegung seitlich wegdrückt,
so daß sich kein Klemmeingriff zwischen der Klemmschraube und dem Zuganker-Endbereich ergibt. Zu möglichen Schwierigkeiten bei herkömmlichen
Verbindungselementen kann es auch kommen aufgrund von Maßabweichungen beim gleichzeitigen Einfädeln mehrerer Zuganker in die Verbindungselemente in den
Eckbereichen der Schornstein- oder Schachtformstücke. Derartige Schwierigkeiten können
sowohl bei der horizontalen Fertigung als auch bei einer vertikalen Produktion auftreten,
je nachdem wie genau ein Justierkörper während des Erhärtens der Füllmasse eingepaßt
wird. Auch die Durchgangsbohrungen, das heißt die Vergußkanäle und die einzubringenden Zuganker, weisen Toleranzen auf, die zu Maßabweichungen führen
können.
Ferner ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 93 08 350.5 eine Vorrichtung zum
Verbinden von Schornstein- oder Schachtformstücken bekannt. Bei der dort beschriebenen
Vorrichtung wird eine aushärtende Füllmasse mittels einer Hohllanze zur Verbindung des
Zugankers mit dem zweiten Schornstein- oder Schachtformstück in dessen Schornsteinoder
Schachtformstück-Durchgangsbohrung eingepreßt. Wird die dort beschriebene Vorrichtung zusammen mit dem eingangs beschriebenen Verbindungselement benutzt,
ergibt sich der Nachteil, daß durch die Auslenkung des Zuganker-Endbereichs senkrecht
zu seiner Längsachse aufgrund der Zustellbewegung der Klemmschraube des Verbindungselementes ein Druck gegen den Eckbereich des Schornstein- oder
Schachtformstückes aufgebracht wird, so daß der Teil des Schornstein- oder
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Schachtformstückes, in dem der Zuganker mittels der Füllmasse eingegossen ist, abgesprengt werden könnte.
Schachtformstückes, in dem der Zuganker mittels der Füllmasse eingegossen ist, abgesprengt werden könnte.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verbindungselement der eingangs
beschriebenen Art so weiterzubilden, daß ein Zuganker sicher von der Klemmanordnung
des Verbindungselementes erfaßt wird und damit kraftschlüssig in dem Verbindungselement fixiert werden kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, daß insbesondere bei der Verwendung eines solchen Verbindungselementes eine Beschädigung des Schornstein- oder Schachtformstückes, in
dessen Durchgangsbohrung der Zuganker eingegossen ist, vermieden wird.
Diese Aufgaben werden von den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 11 gelöst, wobei
sich weitere Ausbildungen aus den Unteransprüchen ergeben.
Die eingangs beschriebene Vorrichtung zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus,
daß das Verbindungselement eine Führungseinrichtung aufweist, die den Zuganker-Endbereich beim Einführen in den Rohrabschnittshohlraum derart führt, daß der
Zuganker-Endbereich im Wirkbereich weitgehend mittig im Bereich der Zustellbewegung
der Klemmschraube für den Klemmeingriff durch diese liegt. Die erfindungsgemäße Führungseinrichtung bewirkt, daß der Zuganker-Endbereich von der Klemmschraube
sicher erfaßt wird und gegen den der Gewinde-Durchgangsbohrung gegenüberliegenden
Teil des Rohrabschnitts gedrückt wird, so daß sich ein Klemmeingriff zwischen der
Klemmschraube und dem Zuganker-Endbereich ergibt. Dabei dient die Führungseinrichtung einerseits dazu, daß der Zuganker-Endbereich beim Einführen in den
Rohrabschnitt in den Wirkbereich der Klemmschraube gelangt und andererseits dazu, daß
beim Zustellen der Klemmschraube der Zuganker-Endbereich dieser nicht ausweichen
kann.
Vorteilhafterweise wird die Führungseinrichtung von sich in Einführrichtung des
Zugankers verjüngenden Flächen gebildet. Diese Anordnung erleichtert insbesondere das
Einführen des Zugankers in den Rohrabschnittshohlraum. In Ausbildungen der Erfindung
kann die Führungseinrichtung einerseits auf der Öffnung des Rohrabschnitts oder in
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diesem vorgesehen sein. Dabei kann die Führungseinrichtung von stangenförmigen Elementen gebildet sein, die eine Einführöffnung zum Einführen des Zuganker-Endbereiches in den Rohrabschnittshohlraum definieren. Die stangenförmigen Elemente bilden einen Schlitz, der mindestens die Breite des Zuganker-Durchmessers aufweist und dessen Längsrichtung sich in der Zustellrichtung der Klemmschraube erstreckt. Vorteilhaft an dieser Ausbildung ist, daß sich die stangenförmigen Elemente besonders einfach an dem Verbindungselement befestigen lassen. Da ferner die Einführöffnung in Form eines Schlitzes geometrisch dem darunterliegenden Wirkbereich der Klemmschraube entspricht, kann durch diese Ausbildung garantiert werden, daß der Zuganker-Endbereich nach dem Einführen sicher von der Klemmschraube erfaßt wird. Ferner wird die Zustellbewegung der Klemmschraube durch die Führungseinrichtung nicht behindert.
diesem vorgesehen sein. Dabei kann die Führungseinrichtung von stangenförmigen Elementen gebildet sein, die eine Einführöffnung zum Einführen des Zuganker-Endbereiches in den Rohrabschnittshohlraum definieren. Die stangenförmigen Elemente bilden einen Schlitz, der mindestens die Breite des Zuganker-Durchmessers aufweist und dessen Längsrichtung sich in der Zustellrichtung der Klemmschraube erstreckt. Vorteilhaft an dieser Ausbildung ist, daß sich die stangenförmigen Elemente besonders einfach an dem Verbindungselement befestigen lassen. Da ferner die Einführöffnung in Form eines Schlitzes geometrisch dem darunterliegenden Wirkbereich der Klemmschraube entspricht, kann durch diese Ausbildung garantiert werden, daß der Zuganker-Endbereich nach dem Einführen sicher von der Klemmschraube erfaßt wird. Ferner wird die Zustellbewegung der Klemmschraube durch die Führungseinrichtung nicht behindert.
In vorteilhaften Ausgestaltungen der Führungseinrichtung ist der Querschnitt der
stangenförmigen Elemente kreis- oder halbkreisförmig oder er weist schräge Flächen auf,
die die verjüngenden Flächen bilden. In einer weiteren Ausbildung der Führungseinrichtung ist diese ein Ringelement mit sich zur Einführöffnung trichterförmig
verjüngenden Flächen. Diese Ausbildungen erleichtern insbesondere das Einführen des
Zuganker-Endbereichs in den Rohrabschnittshohlraum.
Ferner kann in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung des Verbindungselementes
der Rohrabschnitt in dem der Gewinde-Durchgangsbohrung gegenüberliegenden Bereich
der Innenseite der Rohrabschnittswandung eine Zähnung mit quer zur Axialrichtung des
rohrabschnittsveriaufenden Zähnen zur rutschfesten Abstützung des Zuganker-Endbereichs
aufweisen. Desweiteren ist es möglich, in der Innenseite der Rohrabschnittswandung zwei
Zähnungen zu befestigen, wobei die Ansätze der zwei Zähnungen und die Gewinde-Durchgangsbohrung an der Innenseite der Rohrabschnittswandung die Ecken
eines gleichzeitigen Dreiecks bilden, jedoch kann der Winkel zwischen den beiden
Zähnungen auch kleiner als 60° sein. Vorteilhaft an den Zähnungen auf der gegenüberliegenden Seite der Klemmschraube ist, daß der Klemmeingriff nicht nur
zwischen der Klemmschraube und dem Zuganker-Endbereich erfolgt, sondern auch zwischen der Zähnung und dem Zuganker-Endbereich. Dieses führt zu einer besonders
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rutschfesten Befestigung des Verbindungselementes mit dem Zuganker. Ferner bewirkt die Befestigung der Zähnung beispielsweise in Form von Zahnstangen in der Rohrabschnittsinnen wandung, daß der Zuganker-Endbereich bei der Zustellbewegung der Klemmschraube nicht soweit ausgelenkt werden muß, bis er direkt an die Rohrabschnittsinnenwandung anstößt. Eine zu große Auslenkung des Zuganker-Endbereiches könnte zu einem Bruch des Schornstein- oder Schachtformstückes führen, in dem der Zuganker eingegossen ist.
rutschfesten Befestigung des Verbindungselementes mit dem Zuganker. Ferner bewirkt die Befestigung der Zähnung beispielsweise in Form von Zahnstangen in der Rohrabschnittsinnen wandung, daß der Zuganker-Endbereich bei der Zustellbewegung der Klemmschraube nicht soweit ausgelenkt werden muß, bis er direkt an die Rohrabschnittsinnenwandung anstößt. Eine zu große Auslenkung des Zuganker-Endbereiches könnte zu einem Bruch des Schornstein- oder Schachtformstückes führen, in dem der Zuganker eingegossen ist.
Die eingangs beschriebene Vorrichtung zum Verbinden von Schornstein- oder
Schachtformstücken wird gemäß der Erfindung derart weitergebildet, daß die Füllmasse
die Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung nur so weit ausfüllt, daß der
nicht durch die Füllmasse eingegossene Teil des Zuganker-Endbereiches eine ausreichende
Ausbiegemöglichkeit bzw. genügend Biegespiel senkrecht zur Zuganker-Längsachse für
die Einklemmbewegung der Klemmanordnung hat. Dabei kann der nicht durch die Füllmasse eingegossene Teil des Zuganker-Endbereichs beispielsweise H = 10 cm
bis 20 cm lang sein. Vorteilhaft an dieser Weiterbildung ist, daß wenn der Zuganker-Endbereich durch die Zustellbewegung der Klemmschraube senkrecht zur
Zuganker-Längsachse ausgelenkt wird, die Kraft, die durch die Auslenkung des Zuganker-Endbereichs auf den Randbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes, in
das der restliche Zuganker eingegossen ist, übertragen wird, so weit verkleinert werden
kann, daß ein Bruch dieses Schornstein- oder Schachtformstückes vermieden wird. Ferner
ist an der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorteilhaft, daß ein Ausbiegen des Zuganker-Endbereichs beim Einfädeln des Zugankers in eine Führungseinrichtung des
Verbindungselementes nicht zum Bruch des Schornstein- oder Schachtformstückes, in
welches der restliche Zuganker eingegossen ist, führt.
Nachstehend ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1
Figur 2
Figur 3
Figur 3
Figur 4
Figuren 5 und 6
Figuren 5 und 6
Figuren 7 bis 9
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden
von Schornstein- oder Schachtformstücken, in
der das erfindungsgemäße Verbindungselement benutzt
wird, in einem vertikalen Längsschnitt,
einen Schnitt durch die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung
entlang der Linie C-C,
entlang der Linie C-C,
einen Schnitt der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung
entlang der Linie B-B,
entlang der Linie B-B,
eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Verbindungselementes,
eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Verbindungselement
mit verschiedenen Führungseinrichtungen,
mit verschiedenen Führungseinrichtungen,
schematische Schnittdarstellungen verschiedener Formen der
Führungseinrichtung, und
Führungseinrichtung, und
Figuren 10 und 11 einen horizontalen Schnitt durch jeweils ein Schornsteinoder
Schachtformstück.
Schachtformstück.
In den Figuren 10 und 11 ist der generelle Aufbau eines Schornstein- oder
Schachtformstückes in einem horizontalen Querschnitt gezeigt. Von innen nach außen
weist das in Figur 10 gezeigte Schornstein- oder Schachtformstück ein Innenrohr 17, eine
Isolierung 18, eine Hinterlüftung 16 und den Mantelstein 15 des Schornstein- oder
Schachtform Stückes auf. In den vier Eckbereichen des Schornstein- oder Schachtformstückes sind Durchgangsbohrungen 9 vorgesehen, in welchen ein Zuganker 4
vergossen wird. Das in Figur 11 gezeigte Schornstein- oder Schachtformstück weist innen
ein Innenrohr 17 auf, welches mittels der Halterungen 19 an dem Mantelstein 15 des
Schornstein- oder Schachtformstückes gehalten wird. Auch hier weist der Mantelstein 15
in seinen Ecken Durchgangsbohrungen 9 auf, die zur Aufnahme eines Zugankers 4 dienen.
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zum Verbinden des Schornstein- oder Schachtformstückes 1
mit dem Schornstein- oder Schachtformstück 2 mittels eines Zugankers 4, wobei nur der
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Eckbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 dargestellt ist. Für die Verbindung ist ein Verbindungselement 3 vorgesehen. Dieses Verbindungselement 3 weist einen Rohrabschnitt 11 auf, dessen untere Öffnung geschlossen ist und an dem Verschluß ein Gewinde 10 befestigt ist. Das Gewinde 10 des Verbindungselementes 3 greift zur Verbindung des Verbindungselementes 3 mit dem Schornstein- oder Schachtformstück 1 in eine Gewindehülse 6 des Schornstein- oder Schachtformstückes 1 bzw. des in dieses eingegossenen weiteren Zuganker ein. Die Schornstein- oder Schachtformstücke 1, 2 weisen in ihren Eckbereichen eine Durchgangsbohrung 9 auf. Ferner weist das Schornstein- oder Schachtformstück 2 in den unteren, dem Schornsteinfuß zugewandten Eckbereichen Ausnehmungen auf. Das Verbindungselement 3 wird von dieser Ausnehmung aufgenommen, wenn es mittels seines Gewindes 10 an dem ersten Schornstein- oder Schachtformstück 1 befestigt ist. Die Verbindung der beiden Schornstein- oder Schachtformstücke 1,2 erfolgt über den Zuganker 4. Hierzu ist der Zuganker 4 in der Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 aufgenommen und mittels einer ausgehärteten Füllmasse 7 zugfest verbunden. Der Zuganker-Endbereich 14 wird von dem Hohlraum des Rohrabschnitts 11 aufgenommen. Zur Befestigung des Zuganker-Endbereichs 14 mit dem Verbindungselement 3 weist dieses eine Klemmanordnung, bestehend aus den Klemmschrauben 8 und den Zahnstangen 13, auf. In dem hier dargestellten Ausführimgsbeispiel weist die Klemmanordnung zwei in Längsrichtung des Rohrabschnittes 11 angeordnete Klemmschrauben 8 auf. Jedoch ist auch eine Klemmanordnung mit nur einer Klemmschraube 8 und ohne Zahnstangen 13 möglich. Die Klemmschrauben 8 sind im Eingriff mit einer radial in der Wandung des Rohrabschnitts 11 verlaufenden Gewinde-Durchgangsbohrung 12. Zum Festklemmen des Zuganker-Endbereiches 14 werden die Klemmschrauben 8 in die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 des Rohrabschnitts 11 eingedreht, wobei die Zustellbewegung der Klemmschrauben 8 bei der in Figur 1 dargestellten Ansicht der Vorrichtung nach rechts senkrecht zu der Zugankerachse ist. Ist eine Klemmschraube 8 so weit in die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 eingedreht, daß die kegelförmige Spitze der Klemmschraube 8 den Zuganker-Endbereich 14 erfaßt, wird dieser bei weiterem Eindrehen der Klemmschraube in Zustellbewegung der Klemmschraube 8 ausgelenkt und schließlich von der Spitze gegen die Zahnstangen 13 geklemmt. Die Auslenkung des
Eckbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 dargestellt ist. Für die Verbindung ist ein Verbindungselement 3 vorgesehen. Dieses Verbindungselement 3 weist einen Rohrabschnitt 11 auf, dessen untere Öffnung geschlossen ist und an dem Verschluß ein Gewinde 10 befestigt ist. Das Gewinde 10 des Verbindungselementes 3 greift zur Verbindung des Verbindungselementes 3 mit dem Schornstein- oder Schachtformstück 1 in eine Gewindehülse 6 des Schornstein- oder Schachtformstückes 1 bzw. des in dieses eingegossenen weiteren Zuganker ein. Die Schornstein- oder Schachtformstücke 1, 2 weisen in ihren Eckbereichen eine Durchgangsbohrung 9 auf. Ferner weist das Schornstein- oder Schachtformstück 2 in den unteren, dem Schornsteinfuß zugewandten Eckbereichen Ausnehmungen auf. Das Verbindungselement 3 wird von dieser Ausnehmung aufgenommen, wenn es mittels seines Gewindes 10 an dem ersten Schornstein- oder Schachtformstück 1 befestigt ist. Die Verbindung der beiden Schornstein- oder Schachtformstücke 1,2 erfolgt über den Zuganker 4. Hierzu ist der Zuganker 4 in der Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 aufgenommen und mittels einer ausgehärteten Füllmasse 7 zugfest verbunden. Der Zuganker-Endbereich 14 wird von dem Hohlraum des Rohrabschnitts 11 aufgenommen. Zur Befestigung des Zuganker-Endbereichs 14 mit dem Verbindungselement 3 weist dieses eine Klemmanordnung, bestehend aus den Klemmschrauben 8 und den Zahnstangen 13, auf. In dem hier dargestellten Ausführimgsbeispiel weist die Klemmanordnung zwei in Längsrichtung des Rohrabschnittes 11 angeordnete Klemmschrauben 8 auf. Jedoch ist auch eine Klemmanordnung mit nur einer Klemmschraube 8 und ohne Zahnstangen 13 möglich. Die Klemmschrauben 8 sind im Eingriff mit einer radial in der Wandung des Rohrabschnitts 11 verlaufenden Gewinde-Durchgangsbohrung 12. Zum Festklemmen des Zuganker-Endbereiches 14 werden die Klemmschrauben 8 in die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 des Rohrabschnitts 11 eingedreht, wobei die Zustellbewegung der Klemmschrauben 8 bei der in Figur 1 dargestellten Ansicht der Vorrichtung nach rechts senkrecht zu der Zugankerachse ist. Ist eine Klemmschraube 8 so weit in die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 eingedreht, daß die kegelförmige Spitze der Klemmschraube 8 den Zuganker-Endbereich 14 erfaßt, wird dieser bei weiterem Eindrehen der Klemmschraube in Zustellbewegung der Klemmschraube 8 ausgelenkt und schließlich von der Spitze gegen die Zahnstangen 13 geklemmt. Die Auslenkung des
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Zuganker-Endbereiches, die bei der Klemmbewegung durch die Klemmschrauben 8 auftritt, führt zu dem Problem, daß der Teil des Zugankers 4, der noch durch die Füllmasse 7 in der Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 eingegossen ist und der dem Verbindungselement 3 am nächsten ist, eine Kraft auf den Eckbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 ausübt. Wird diese Kraft zu groß, ist es möglich, daß ein Teil der Ecke des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 abbricht. Aus diesem Grunde wird gemäß der Erfindung der Zuganker 4 über die Länge H nicht in die Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 eingegossen. Die Länge H kann sich beispielsweise über 10 cm bis 20 cm erstrecken. Jedoch können in Abhängigkeit von der Auslenkung bei der Klemmbewegung und der Stabilität des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 auch andere Längen erforderlich sein. Dieser nicht eingegossene Teil des Zuganker-Endbereichs gibt dem Zuganker 4 ausreichend Bewegungsspiel senkrecht zur Zuganker-Längsachse, um die Kräfte, die auf die Ecke des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 bei der Klemmbewegung wirken, zu verringern, so daß kein Bruch des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 auftreten kann.
Zuganker-Endbereiches, die bei der Klemmbewegung durch die Klemmschrauben 8 auftritt, führt zu dem Problem, daß der Teil des Zugankers 4, der noch durch die Füllmasse 7 in der Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 eingegossen ist und der dem Verbindungselement 3 am nächsten ist, eine Kraft auf den Eckbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 ausübt. Wird diese Kraft zu groß, ist es möglich, daß ein Teil der Ecke des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 abbricht. Aus diesem Grunde wird gemäß der Erfindung der Zuganker 4 über die Länge H nicht in die Durchgangsbohrung 9 des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 eingegossen. Die Länge H kann sich beispielsweise über 10 cm bis 20 cm erstrecken. Jedoch können in Abhängigkeit von der Auslenkung bei der Klemmbewegung und der Stabilität des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 auch andere Längen erforderlich sein. Dieser nicht eingegossene Teil des Zuganker-Endbereichs gibt dem Zuganker 4 ausreichend Bewegungsspiel senkrecht zur Zuganker-Längsachse, um die Kräfte, die auf die Ecke des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 bei der Klemmbewegung wirken, zu verringern, so daß kein Bruch des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 auftreten kann.
Um genügend Bewegungsspiel für den Zuganker-Endbereich 14 zu garantieren ist es
möglich, die Länge H der Durchgangsbohrung 9 überhaupt nicht mit der Füllmasse 7 zu
vergießen oder, wie in Figur 1 gezeigt, nur einen Teil der Durchgangsbohrung 9 auszugießen, so daß in jedem Fall der Zuganker 4 über die Länge H Bewegungsspiel hat.
Der nicht vergossene Teil der Schornstein- oder Schachtformstück-Durchgangsbohrung
kann dabei wie folgt erzeugt werden:
Beim Verpressen mit der Füllmasse 7 kann über die Länge H die Durchgangsbohrung mit
einem Verdrängungskörper ausgefüllt sein, so daß keine Füllmasse 7 in diesen Teil der
Durchgangsbohrung gelangen kann. Ferner ist es möglich, nach dem vollständigen Verguß
der Durchgangsbohrung mit der Füllmasse 7 diese zum Zeitpunkt beginnender Erhärtung
wieder herauszukratzen. Desweiteren ist das Entfernen der Füllmasse 7 mit einer rotierenden Zylinderfräse ab Beginn der Aushärtung möglich.
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Die Figur 2 zeigt einen Schnitt entlang der in Figur 1 dargestellten Linie C-C. Man
erkennt in dem Schornstein- oder Schachtformstück 2 die Durchgangsbohrung 9, die den
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Zuganker 4 zentral aufnimmt. Ferner erkennt man, daß der Zuganker 4 nicht durch die
Zuganker 4 zentral aufnimmt. Ferner erkennt man, daß der Zuganker 4 nicht durch die
Füllmasse 7 eingegossen ist und genügend Bewegungsspiel aufweist, um eine Versetzung
senkrecht zur Zuganker-Längsachse bei der Einklemmbewegung durch die Klemmanordnung des Verbindungselementes 3 auszuführen.
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Figur 4 zeigt die Seitenansicht des Verbindungselementes 3, wobei die
Führungseinrichtung 5 im Schnitt dargestellt ist. Die Führungseinrichtung 5 ist auf der
Öffnung des Rohrabschnitts 11 befestigt, die den Zuganker-Endbereich 14 aufnimmt. Die
Führungseinrichtung 5 dient dazu, die Position des Zuganker-Endbereichs in dem Hohlraum des Rohrabschnitts 11 so festzulegen, daß sie im Wirkbereich der
Klemmschraube 8 liegt. Der Wirkbereich der Klemmschraube 8 ergibt sich daraus, daß
beim Zuschrauben der Klemmschraube 8 in Zustellbewegung der Zuganker-Endbereich 14
von der Spitze der Klemmschraube 8 so erfaßt wird, daß die Spitze der Klemmschraube 8
den Zuganker-Endbereich 14 gegen die gegenüberliegend angeordneten Zahnstangen 13
oder die Innenwandung des Rohrabschnitts 11 drückt. Insbesondere ist der Wirkbereich so
eng gewählt, daß ein Ausweichen des Zuganker-Endbereichs 14 bei der Zustellbewegung
der Klemmschraube 8 nicht möglich ist. Ein solches Ausweichen würde bedeuten, daß der
Zuganker-Endbereich 14 nicht zwischen den Zähnungen der Zahnstangen 13 bzw. der Innenwandung des Rohrabschnitts 11 und der Spitze der Klemmschraube 8 festklemmen
würde. Hierzu führt die Führungseinrichtung 5 den Zuganker-Endbereich 14 derart, daß
sich der Zuganker-Endbereich 14 weitgehend mittig vor der Spitze der Klemmschraube 8
befindet.
Die Figur 3 zeigt einen Schnitt entlang der in Figur 1 dargestellten Linie B-B. Bei dieser
Ansicht erkennt man die Ausnehmung im unteren Eckbereich des Schornstein- oder Schachtformstückes 2 zur Aufnahme des Verbindungselementes 3. Figur 3 zeigt, wie der
Zuganker-Endbereich 14 von der Spitze der Klemmschraube 8 einerseits und von den
Zahnstangen 13 andererseits eingeklemmt ist. Ferner erkennt man, daß die Anordnung der
Führungseinrichtung 5 den Zuganker-Endbereich 14 mittig vor die Spitze der Klemmschraube 8 zwingt.
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11
Die Figuren 5 und 6 zeigen zwei Beispiele von Führungseinrichtungen 5. In dem in Figur 5 dargestellten Beispiel ist die Führungseinrichtung 5 ein Ringelement, deren Führungsflächen sich trichterförmig zu einer Einführöffnung verjüngen. Die kreisförmige Einführöffnung ist azentrisch auf dem Rohrabschnitt 11 gelagert, und zwar derart, daß sich der äußere Rand der Einführöffnung an dem Punkt des Umkreises der Innenwandung des Rohrabschnitts 11 deckt, an dem die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 vorgesehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite, das heißt über den Zahnstangen 13, erstreckt sich die ringförmige Öffnung so weit, daß der Zuganker-Endbereich 14 beim Einführen in den Rohrabschnitt 11 nicht auf die Zahnstangen 13 aufsetzen kann. Ferner ist der Durchmesser der kreisförmigen Einführöffnung selbstverständlich mindestens so groß wie der Durchmesser des Zugankers 4, so daß der Zuganker-Endbereich 14 durch die Einführöffnung der Führungseinrichtung 5 eingeführt werden kann.
Die Figuren 5 und 6 zeigen zwei Beispiele von Führungseinrichtungen 5. In dem in Figur 5 dargestellten Beispiel ist die Führungseinrichtung 5 ein Ringelement, deren Führungsflächen sich trichterförmig zu einer Einführöffnung verjüngen. Die kreisförmige Einführöffnung ist azentrisch auf dem Rohrabschnitt 11 gelagert, und zwar derart, daß sich der äußere Rand der Einführöffnung an dem Punkt des Umkreises der Innenwandung des Rohrabschnitts 11 deckt, an dem die Gewinde-Durchgangsbohrung 12 vorgesehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite, das heißt über den Zahnstangen 13, erstreckt sich die ringförmige Öffnung so weit, daß der Zuganker-Endbereich 14 beim Einführen in den Rohrabschnitt 11 nicht auf die Zahnstangen 13 aufsetzen kann. Ferner ist der Durchmesser der kreisförmigen Einführöffnung selbstverständlich mindestens so groß wie der Durchmesser des Zugankers 4, so daß der Zuganker-Endbereich 14 durch die Einführöffnung der Führungseinrichtung 5 eingeführt werden kann.
Die Figur 6 zeigt eine Draufsicht des Verbindungselementes 3 mit einer
Führungseinrichtung 5 entsprechend der Figur 4. In diesem Beispiel weist die Führungseinrichtung 5 eine rechteckige Einführöffnung und schräge Führungsflächen, wie
es sich bei der Schnittdarstellung der Figur 4 zeigt, auf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Zuganker-Endbereich 14 direkt vor die
Gewinde-Durchgangsbohrung 12 eingeführt werden. Ferner hat die Einführöffnung die
Form eines Schlitzes, durch die sich in Richtung der Zustellbewegung der Klemmschraube 8 erstreckenden stangenförmigen Elemente 5a und 5b. Die senkrecht dazu
angeordneten, nicht unbedingt erforderlichen stangenförmigen Elemente 5c und 5d dienen
einerseits dazu, den Zuganker-Endbereich 14 in die Öffnung des Rohrabschnitts 11 zu
führen und andererseits dazu, ein Aufsetzen des Zuganker-Endbereichs auf die Zahnstangen 13 zu verhindern. Die Breite des durch die stangenförmigen Elemente 5a
und 5b gebildeten Schlitzes ist geringfügig größer als der Durchmesser des Zugankers 4.
Dadurch läßt sich der Zuganker-Endbereich 14 leicht in den Hohlraum des Rohrabschnitts 11 einführen, wobei eine Bewegung senkrecht zur Zustellbewegung der
Klemmschraube 8 verhindert wird.
Die Figuren 7 bis 9 zeigen verschiedene mögliche Querschnitte der Führungseinrichtung 5.
In den dort gezeigten Beispielen ist die Führungseinrichtung 5 auf die Einführöffnung des
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Rohrabschnitts 11 aufgesetzt. Dies ermöglicht eine besonders einfache Konstruktion.
Rohrabschnitts 11 aufgesetzt. Dies ermöglicht eine besonders einfache Konstruktion.
Jedoch könnte die Führungseinrichtung auch in den Hohlraum des Rohrabschnitts 11
eingesetzt sein. Allen Führungseinrichtungen ist gemein, daß sie sich verjüngende Flächen
aufweisen, die den Zuganker-Endbereich 14 in die Einführöffnung führen. In den hier
dargestellten Beispielen wird die Führungseinrichtung von stangenförmigen Elementen 5a
und 5b gebildet, die im Querschnitt kreis- oder halbkreisförmig sind. Ferner können die
Querschnittsflächen der Führungseinrichtung die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks
haben, wobei die Hypothenuse die Führungsfläche bildet.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers (4) in einem Verbindungselement (3) mit
- einem Rohrabschnitt (11) zur Aufnahme des Zuganker-Endbereichs (14),
- wenigstens einer radial verlaufenden Gewinde-Durchgangsbohrung (12) in der Wandung
des Rohrabschnitts (11),
- einer Klemmschraube (8) zum Eingriff in die Gewinde-Durchgangsbohrung (12) und
zum Klemmeingriff mit dem Zuganker-Endbereich (14)
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Verbindungselement (3) eine Führungseinrichtung (5) aufweist, die den
Zuganker-Endbereich (14) beim Einführen in den Rohrabschnittshohlraum derart führt,
daß der Zuganker-Endbereich (14) im Wirkbereich weitgehend mittig im Bereich der
Zustellbewegung der Klemmschraube (8) für den Klemmeingriff durch diese liegt.
2. Verbindungselement (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungseinrichtung (5) von sich in Einführrichtung des Zugankers (4) verjüngenden
Flächen gebildet ist.
3. Verbindungselement (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungseinrichtung (5) auf der Öffnung des Rohrabschnitts (11) befestigt ist, in die der
Zuganker-Endbereich (14) einzuführen ist.
4. Verbindungselement (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungseinrichtung (5) sich in dem Rohrabschnitt (11) befindet.
5. Verbindungselement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
- daß die Führungseinrichtung (5) eine Einführöffnung zum Einführen des
Zuganker-Endbereichs (14) in den Rohrabschnittshohlraum aufweist,
- daß die Einführöffnung von stangenförmigen Elementen (5a, 5b) gebildet ist und
14
- daß die stangenförmigen Elemente (5a, 5b) einen Schlitz bilden, wobei die Breite des Schlitzes mindestens dem Zugankerdurchmesser entspricht und die Längsrichtung des Schlitzes sich in der Zustellrichtung der Klemmschraube (8) erstreckt.
- daß die stangenförmigen Elemente (5a, 5b) einen Schlitz bilden, wobei die Breite des Schlitzes mindestens dem Zugankerdurchmesser entspricht und die Längsrichtung des Schlitzes sich in der Zustellrichtung der Klemmschraube (8) erstreckt.
6. Verbindungselement (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Führungseinrichtung (5) zwei stangenförmige Elemente (5a, 5b) auf der
Rohrabschnittsöffnung befestigt sind, die einen kreis- oder halbkreisförmigen Querschnitt
aufweisenden, wobei ein Teil der Mantelflächen der stangenförmige Elemente die verjüngenden Flächen bilden.
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7. Verbindungselement (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Führungseinrichtung (5) zwei stangenförmige Elemente (5a, 5b) auf der Rohrabschnittsöffnung befestigt sind, die im Querschnitt schräge Flächen aufweisen, die
die verjüngenden Flächen bilden.
8. Verbindungselement (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungseinrichtung (5) ein Ringelement mit sich zur Einführöffnung trichterförmig
verjüngenden Flächen ist.
9. Verbindungselement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (11) in dem der Gewinde-Durchgangsbohrung (12)
gegenüberliegenden Bereich der Innenseite der Rohrabschnittswandung eine Zähnung (13)
mit quer zur Axialrichtung des Rohrabschnitts verlaufenden Zähnen zur rutschfesten
Abstützung des Zuganker-Endbereichs (14) aufweist.
10. Verbindungselement (3) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rohrabschnitt zwei Zähnungen (13) in der Innenseite der Rohrabschnittswandung aufweist,
wobei die Ansätze der zwei Zähnungen (13) und die Gewinde-Durchgangsbohrung (12) an
der Innenseite der Rohrabschnittswandung die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks bilden.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Verbinden von
Schornsteinelementen (1,2) mit
-einem Verbindungselement (3) mit einer Klemmanordnung (8, 12, 13), welches mit
einem ersten Schornsteinelement (1) randseitig verbunden ist,
-einem Zuganker (4), welcher mit seinem Zuganker-Endbereich (14) mit dem Verbindungselement (3) mittels der Klemmanordnung (8, 12, 13) in zugfester Verbindung steht,
-einem Zuganker (4), welcher mit seinem Zuganker-Endbereich (14) mit dem Verbindungselement (3) mittels der Klemmanordnung (8, 12, 13) in zugfester Verbindung steht,
- einem zweiten Schornsteinelement (2) mit einer randseitig wenigstens an eine ihrer
Stirnflächen ausmündenden, in Schornsteinelement-Längsrichtung verlaufenden Schornsteinelement-Durchgangsbohrung (9) zur Aufnahme des Zugankers (4), wobei der
Zuganker (4) in der Schornsteinelement-Durchgangsbohrung (9) mittels einer ausgehärteten Füllmasse (7) mit dem zweiten Schornsteinelement (2) zugfest verbunden
ist,
- wobei die Füllmasse (7) die Schornsteinelement-Durchgangsbohrung (9) nur soweit
ausfüllt, daß der nicht durch die Füllmasse (7) eingegossene Teil des Zuganker-Endbereichs (14) eine ausreichende Ausbiegemöglichkeit senkrecht zur
Zuganker-Längsachse für die Einklemmbewegung der Klemmanordnung (8, 12, 13) hat.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht durch die
Füllmasse (7) in die Schornsteinelement-Durchgangsbohrung (9) eingegossene Teil des
Zuganker-Endbereichs (14) ungefähr 10 cm bis 20 cm lang ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614065U DE29614065U1 (de) | 1996-08-14 | 1996-08-14 | Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in einem Verbindungselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29614065U DE29614065U1 (de) | 1996-08-14 | 1996-08-14 | Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in einem Verbindungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29614065U1 true DE29614065U1 (de) | 1996-10-02 |
Family
ID=8027810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29614065U Expired - Lifetime DE29614065U1 (de) | 1996-08-14 | 1996-08-14 | Vorrichtung zum Befestigen eines Zugankers in einem Verbindungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29614065U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29622481U1 (de) * | 1996-12-27 | 1998-03-19 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen | Betonfertigteil und Zuganker |
| DE29819495U1 (de) | 1998-11-02 | 1999-01-28 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen | Kamin aus einer Mehrzahl von Formbetonsteinen |
| DE20108339U1 (de) | 2001-05-17 | 2001-07-26 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, 87700 Memmingen | Verbindungselement und Betonfertigteil mit einem Verbindungselement |
-
1996
- 1996-08-14 DE DE29614065U patent/DE29614065U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29622481U1 (de) * | 1996-12-27 | 1998-03-19 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen | Betonfertigteil und Zuganker |
| DE29819495U1 (de) | 1998-11-02 | 1999-01-28 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen | Kamin aus einer Mehrzahl von Formbetonsteinen |
| DE20108339U1 (de) | 2001-05-17 | 2001-07-26 | Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH, 87700 Memmingen | Verbindungselement und Betonfertigteil mit einem Verbindungselement |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961114 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991203 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030301 |