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DE19611805A1 - Bolzenverbindung - Google Patents

Bolzenverbindung

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DE19611805A1
DE19611805A1 DE1996111805 DE19611805A DE19611805A1 DE 19611805 A1 DE19611805 A1 DE 19611805A1 DE 1996111805 DE1996111805 DE 1996111805 DE 19611805 A DE19611805 A DE 19611805A DE 19611805 A1 DE19611805 A1 DE 19611805A1
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Iossef Dr Ing Ladyshenski
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Ladyshenski Iossef Dr-Ing 22179 Hamburg De
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/04Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw
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Description

Die Erfindung betrifft eine Bolzenverbindung mit einem Schraubenbolzen, einer Schraubenmutter und einem Splint, der in radialer Richtung in wenigstens einer Aussparung der Schraubenmutter und in wenigstens einer Durchgangsbohrung des Schraubenbolzens geführt ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern.
Solche Bolzenverbindungen mit einer Verdrehsicherung sind beispielsweise aus den DIN-Normen 935 und 979 bekannt, nach welchen die Schraubenmutter in Form einer Kronenmutter ausgebildet ist. Die Schlitze auf der oberen Stirnkante der Kronenmutter können in eine Flucht mit einer Durchgangsbohrung des Schraubenbolzens gebracht werden. Der Sicherungssplint wird durch die Durchgangsbohrung des Schraubenbolzens und in zwei gegenüberliegenden Schlitzen der Schraubenmutter geführt, so daß ein Verdrehen der Schraubenmutter und somit ein Lösen der Bolzenverbindung nicht mehr möglich ist. Der Splint weist dabei zwei im wesentlichen parallele Stege auf, deren freien Enden nach dem Einsetzen umgebogen werden, um ein Herausrutschen zu verhindern.
Bei dieser Verdrehsicherung ist es erforderlich, daß die Durchgangsbohrung des Schraubenbolzens als einfache kreisrunde Bohrung ausgeführt ist, deren Durchmesser in etwa dem Durchmesser des Splintes entspricht, da andernfalls die Gefahr besteht, daß der Splint außer Eingriff mit den Schlitzen der Kronenmutter kommt und die Verdrehsicherung somit unwirksam werden würde. Aus diesem Grund sind der Vielseitigkeit dieser Verdrehsicherung Grenzen gesetzt, da der axiale Weg, um den die Kronenmutter zum Anziehen durch Verdrehen bewegt werden kann, ohne daß der Splint aus dem Schlitz gelangt, relativ gering ist. Selbstverständlich ist es möglich, mehrere Durchgangsbohrungen in dem Schraubenbolzen vorzusehen, jedoch sind hier solche Positionen möglich, in denen ein Schlitz der Kronenmutter nicht in eine Flucht mit einer der Durchgangsbohrungen gebracht werden kann.
Letztlich kann eine derartige Schraubenbolzenverbindung nur unter der Verwendung von einer entsprechenden Anzahl von Unterlegscheiben vielseitig angewendet werden. Dadurch wird aber die Festigkeit einer solchen Verbindung herabgesetzt. Weiterhin ist die Verwendung einer Vielzahl von Unterlegscheiben hinsichtlich der Handhabung relativ aufwendig und mit erhöhten Kosten verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Schraubenbolzenverbindung mit einer Verdrehsicherung so zu verbessern, daß ein Nachstellen der Schraubverbindung ohne weiteres ermöglicht wird.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schraubenmutter wenigstens zwei gegenüber in einer Flucht liegende radial verlaufende Durchgangsbohrungen aufweist, und die Durchgangsbohrung des Schraubenbolzens und/oder die Durchgangsbohrungen der Schraubenmutter als axial verlaufende Langlöcher ausgebildet sind, während die Breite der Aussparung der Schraubenmutter und des Schraubenbolzens im wesentlichen dem Durchmesser des Splints entspricht. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Splint nicht mehr außer Eingriff mit den zusammenwirkenden Durchgangsbohrungen gelangen kann, da der Splint stets von dem Material der Schraubenmutter umgeben ist. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß ein Nachstellen oder ein Anziehen der Bolzenverbindung über eine lange axiale Wegstrecke möglich ist. Es ist lediglich erforderlich, einen Schraubenbolzen mit entsprechender Länge und entsprechend langem Langloch auszuwählen. Die Sicherungssplint kann dann jeweils nach einer halben Drehung der Schraubenmutter eingesetzt werden, wenn die Bohrungen fluchten.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schraubenbolzen wenigstens zwei im axialen Abstand angeordnete Langlöcher aufweist und das axiale Maß der gegenüberliegenden Langlöcher der Schraubenmutter größer als der axiale Abstand der Langlöcher des Schraubenbolzens ist. Im einzelnen können die Abmessungen so gewählt sein, daß zwischen den Langlöchern des Schraubenbolzens lediglich ein Steg vorhanden ist, um ein Verformen, d. h. ein Zusammendrücken des Bolzens in diesem Bereich bei einem ansonsten zu wählenden längeren Langloch, zu verhindern. Die axiale Erstreckung der gegenüberliegenden Langlöcher der Schraubenmutter kann dann etwa wenigstens der Länge des Steges zuzüglich des zweifachen Durchmessers des Splintes entsprechen, um zu gewährleisten, daß der Splint in jeder Position eingesetzt werden kann. Insgesamt kann hierdurch die Minderung der Festigkeit des Schraubenbolzens trotz der vorhandenen Langlöcher gering gehalten werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen werden, daß der Splint als in etwa C-förmige elastische Klammer mit zwei einander zugewandten freien Enden ausgebildet ist, von denen eines in einer Durchgangsbohrung der Schraubenmutter gehalten wird, während das andere durch die Durchgangsbohrung der Schraubenmutter hindurch in die Aussparung des Schraubenbolzens eingreift. Dies hat den Vorteil, daß die Montage einer wirksamen Verdrehsicherung vereinfacht werden kann. Ferner ist ein mehrfaches Verwenden dieser elastischen Klammer möglich, während ein Splint in der Regel nur einmal verwendet werden soll.
In diesem Fall ist es möglich, daß der Schraubenbolzen anstelle eines Langloches wenigstens eine axiale Langnut, vorzugsweise zwei gegenüberliegende Langnuten aufweist, in die wenigstens ein freies Ende der Klammer eingreift. Dadurch kann zum einen die Herstellung vereinfacht werden. Zum anderen bleibt der Querschnitt des Schraubenbolzens nahezu unvermindert.
In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei einer Mehrkantmutter, beispielsweise einer Sechskantmutter, auf allen Flachseiten jeweils eine Durchgangsbohrung angeordnet ist, die jeweils mit der gegenüberliegenden Durchgangsbohrung in einer Flucht liegt. Dies hat den Vorteil, daß die Schraubenmutter nicht mehr um jeweils 180° gedreht werden muß, bis der Splint oder die Klammer wieder eingesetzt werden kann. Bei einer Sechskantmutter muß diese beispielsweise nur noch um 60° verdreht werden. Hierdurch wird die Flexibilität sowie die Ein- und Nachstellbarkeit der Schraubverbindung mit wirksamer Verdrehsicherung wesentlich erhöht.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schraubenbolzen auf der Außenseite und/oder die Schraubenmutter auf der Innenseite wenigstens eine axial verlaufende Langnut aufweist, in die ein Stift aus einem elastischen Material einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern. Der Stift kann beispielsweise aus einem gummiartigen Material bestehen. Durch ein elastisches Eingreifen des Materials in das Gewinde der Schraubenmutter und/oder des Schraubenbolzens kann bin Verdrehen, insbesondere durch Vibrationen, wirksam verhindert oder zumindest erschwert werden. Ferner besteht ein Vorteil darin, daß die Schraubenmutter an jeder beliebigen Stelle verdrehsicher gehalten werden kann. Weiterhin benötigt man zum Lösen der Verbindung kein zusätzliches Werkzeug, da der Gummistift in einfacher Weise zusammen mit der Schraubenmutter herausgedreht werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schraubenbolzen auf der Außenseite und die Schraubenmutter auf der Innenseite wenigstens eine axial verlaufende Langnut aufweist, die in fluchtender Lage eine im Querschnitt in etwa kreisförmige Aufnahme begrenzen, in die ein im Querschnitt runder Stift einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern. Hier kann in vorteilhafter Weise die Verdrehung durch einen einfachen zylindrischen Stift verhindert werden. Grundsätzlich ist es aber zweckmäßig, wenn der Stift in axialer Richtung konisch ausgebildet ist, um sich durch Selbstklemmung in der Aufnahme zu halten.
In eine noch anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schraubenbolzen einen axial verlaufenden Schlitz aufweist, in der ein keilförmiger Stift einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern. Ein axialer Schlitz ist in dem Schraubenbolzen leicht herzustellen. Durch das Einstecken des Keils werden die Gewindeabschnitte der den Schlitz begrenzenden Enden des Schraubenbolzens fest mit dem Gewinde der Schraubenmutter verklemmt, so daß ein Verdrehen unmöglich ist.
Zweckmäßig kann es hierbei sein, wenn auf den inneren Flachseiten des Schlitzes gegenüberliegende Nuten vorgesehen sind, die zusammen mit dem Schlitz einen im Querschnitt in etwa kreisförmigen Freiraum begrenzen, um den Stift aufzunehmen und zu führen. Dadurch kann die Handhabbarkeit weiter erleichtert werden.
Der Stift kann auf seinem dem verjüngten Ende abgekehrten Ende einen Kopf oder dergleichen aufweisen, um ein späteres Lösen mittels einer Zange zu ermöglichen. Zweckmäßig und für manche Befestigungsfälle völlig ausreichend kann es sein, wenn der Stift als Schraube ausgebildet ist, die in einen Dübel einschraubbar ist, der in die gebildete Aufnahme bzw. Aussparung paßt. Zum Lösen der Verdrehsicherung wird die Schraube in einfacher Weise losgedreht. Beim erneuten Anbringen der Verdrehsicherung wird dann gegebenenfalls nur ein neuer Dübel benötigt.
Vorstehend wurde überwiegend von dem Durchmesser des Splintes geredet. Es ist selbstverständlich, daß als Durchmesser auch ein entsprechendes Maß bei nicht kreisrundem Splint zu verstehen ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 3, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 6 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 5, teilweise im Schnitt,
Fig. 7 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung gemäß einer anderen Ausführungsform,
Fig. 8 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 7, teilweise im Schnitt,
Fig. 9 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 9, teilweise im Schnitt,
Fig. 11 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 12 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 11, teilweise im Schnitt,
Fig. 13 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 14 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 13, teilweise im Schnitt,
Fig. 15 im Schnitt eine Bolzenverbindung gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 16 die Draufsicht auf die Bolzenverbindung gemäß Fig. 15, teilweise im Schnitt.
In der Zeichnung sind Bolzenverbindungen dargestellt, die jeweils einen Schraubenbolzen 11 und eine Schraubenmutter 12 aufweisen, die zwei Konstruktionselemente 13 und 14 zusammenhalten. In den einzelnen Figuren sind gleich wirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Bolzenverbindung ist der Schraubenbolzen 11 im Bereich seines Gewindeabschnittes 15, der zumindest teilweise von der Schraubenmutter 12 überdeckt ist, mit einem axial verlaufenden Langloch 16 versehen, das im wesentlichen mittig durch den Bolzenabschnitt verläuft. Die Schraubenmutter 12 weist auf zwei gegenüberliegenden Flachseiten 17 in einer Flucht liegende Durchgangsbohrungen 18 auf.
Die Durchgangsbohrungen 18 und das Langloch 16 begrenzen bei entsprechender relativer Lage des Schraubenbolzens und der Schraubenmutter zueinander einen Durchgang, durch den ein Splint 19 geführt werden kann. Die Schraubverbindung kann dann nicht mehr verdreht werden, zumal die Breite der Durchgangsbohrungen 18 bzw. des Langloches 16 im wesentlichen dem Durchmesser des Splintes 19 entspricht.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Splint als in etwa C-förmige elastische Klammer 20 ausgebildet, die zwei einander zugekehrte freie Enden 21 aufweist. Die freien Enden 21 ragen durch die Durchgangsbohrungen 18 der Schraubenmutter 12 hindurch in axial verlaufende Langnuten 22 des Schraubenbolzens 11. Grundsätzlich ist es hier möglich, daß für eine Verdrehsicherung lediglich ein freies Ende 21 mit einer axialen Langnut zusammenwirkt. Auch kann vorgesehen werden, daß der Schraubenbolzen 11 anstelle von Langnuten 22 ein Langloch 16 entsprechend der Ausführungsform in Fig. 1 oder 2 hat.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform weist der Schraubenbolzen 11 einen axial verlaufenden Schlitz 23 auf, in den ein keilförmiger Stift 24 einführbar ist. Der Stift 24 wird in Nuten 25 gehalten, die auf den gegenüberliegenden Flachseiten 26 des Schlitzes 23 angeordnet sind und einen in etwa halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, um mit dem Schlitz 23 eine kreisrunde Aufnahme für den Stift 24 zu bilden. Durch das Aufspreizen des Schlitzes 23 wird das Außengewinde des Schraubenbolzens 11 fest mit dem Innengewinde der Schraubenmutter 12 verklemmt, so daß ein Verdrehen unmöglich ist. Der Stift weist am oberen Ende eine Verdickung 27 auf, so daß er zum Lösen der Bolzenverbindung mit einer Zange abgezogen werden kann. Diese Verdrehsicherung kann bei beliebiger Winkellage der Schraubenmutter zum Schraubenbolzen angebracht werden.
Bei dem in den Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsbeispiel sind auf der Innenseite der Schraubenmutter 12 axial verlaufende Nuten 28 angeordnet, in die ein Stift 29 aus einem elastischen Material einsetzbar ist. Der Stift 29 greift elastisch in das Gewinde ein und verhindert somit wirksam ein Verdrehen der Schraubenmutter aufgrund von Vibrationen. Zum besseren Lösen kann eine Verdickung 30 am freien Ende des Stiftes 29 vorgesehen sein. Zum Lösen der Verbindung kann aber auch vorgesehen werden, daß der Stift 29 zusammen mit der Schraubenmutter 12 unter erhöhtem Kraftaufwand herausgedreht wird.
Bei der in den Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungsform sind sowohl auf der Außenseite des Schraubenbolzens 11 als auch auf der Innenseite der Schraubenmutter 12 axial verlaufende Nuten 31 bzw. 32 vorgesehen, die durch Verdrehen der Schraubenmutter in Übereinstimmung gebracht werden können und dann eine im Querschnitt in etwa kreisrunde Aufnahme bilden, in die ein Stift 33 aus elastischem Material oder mit einem konischen axialen Verlauf einsetzbar ist. Hierdurch wird eine formschlüssige Verdrehsicherung bereitgestellt, die nach jeder Drehung um 180° wirksam einsetzbar ist.
Bei den in den Fig. 1 bis 4 und 7 bis 10 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Verdrehsicherung, z. B. der Splint, jeweils nach einer Drehung um 180° wieder einsetzbar. Es ist offensichtlich, daß durch das Vorsehen von mehreren Durchgangsbohrungen 18, z. B. auf jeder Flachseite einer Schraubenmutter, oder durch mehrere axiale Langnuten 22, 28, 31, 32 sowohl auf der Außenseite des Schraubenbolzens als auch auf der Innenseite der Schraubenmutter Bolzenverbindungen bereitgestellt werden können, deren Verdrehsicherungen beispielsweise nach jeder Drehung um z. B. 60° wirksam angebracht werden können.
Die Bolzenverbindungen, die in den Fig. 11 bis 14 gezeigt sind, entsprechen den anderen bereits erläuterten Ausführungsformen und es werden gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in den Fig. 11 und 12 gezeigte Ausführungsform entspricht der gemäß den Fig. 3 und 4. Hier erstreckt sich der Splint 40 jedoch nicht durch den Bolzen 11 hindurch. Der Splint weist eine bügelförmige in Richtung auf die Mittenachse des Bolzens gebogene Form derart auf, daß beide freien Enden 35, 36 mit derselben axialen Nut 22 des Bolzens, die keine Durchgangsbohrung zu sein braucht, zusammenwirken. Der eine mittlere Abschnitt 38 des Splintes ist in einer Durchgangsbohrung 18 der Mutter 12 gehalten, während der andere Mittenabschnitt 34 über die Mutter geführt ist.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 13 und 14 entspricht derjenigen gemäß den Fig. 7 und 8. Hier weist das freie Ende des Splintes 30 einen in Richtung auf den Bolzen offenen, C-förmigen Ansatz 41 auf, dessen auf die Bolzenachse gerichtetes freies Ende 42 in einer radialen Bohrung der Mutter gehalten wird.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 15 und 16 zeigt eine Schraubenverbindung, bei welcher ein Schraubenbolzen 47 in ein Gewinde 44 eines Konstruktionselementes 45 geschraubt ist. Hier ist eine axiale Bohrung 46 im Schraubenkopf 43 vorgesehen, die sich in einer axialen Nut des Bolzengewindes fortsetzt und mit einer axialen Nut 39 in der Durchgangsbohrung 48 eines Konstruktionselementes 49 zusammenwirkt. Es ist ein bügelförmiger Sicherungssplint 50 vorgesehen, dessen eines freies Ende 51 in der axialen Nut gehalten ist, während sich der Splint im wesentlichen C-förmig über den Schraubenkopf 43 erstreckt und in einer radialen Bohrung 53 des Schraubenkopfes mit seinem anderen freien Ende 52 gehalten ist. Grundsätzlich ist diese Ausführungsform auch auf eine Bolzen-Mutter-Verbindung anwendbar, solange das herausragende freie Ende des Bolzens aus der Mutter nicht zu lang ist.

Claims (12)

1. Schraubverbindung zur Befestigung eines Konstruktionselementes (49) mit einem Schraubenbolzen (47), der in ein Innengewinde eines Konstruktionselementes oder einer Schraubenmutter einschraubbar ist, wobei das Innengewinde (44) oder zumindest die Durchgangsbohrung (48) des zu befestigenden Konstruktionselementes (49) wenigstens eine axiale Nut (39) aufweist, die mit einer entsprechenden axialen Nut auf der Außenseite des Bolzengewindes unter Bildung einer Aufnahme für einen abschnittsweise bügelförmigen Splint (50) zusammenwirkt, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Innengewinde zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß sich die axiale Nut des Schraubenbolzen in einer axialen Durchgangsbohrung (46) des Schraubenkopfes (43) fortsetzt, und daß der Splint mit einem axialen Ende (51) durch die Durchgangsbohrung hindurch in die axiale Nut (39) des Innengewindes eingreift und mit wenigstens einem radial verlaufenden Abschnitt (52) in einer radial verlaufenden Bohrung (53) des Schraubenkopfes (43) des Schraubenbolzens (47) gehalten ist.
2. Bolzenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen wenigstens zwei im axialen Abstand zueinander angeordnete Langlöcher aufweist und das axiale Maß der gegenüberliegenden Langlöcher der Schraubenmutter größer als der axiale Abstand der Langlöcher des Schraubenbolzens ist.
3. Bolzenverbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Splint als in etwa C-förmige elastische Klammer (20) mit zwei einander zugewandten freien Enden (21) ausgebildet ist, von denen wenigstens eines in einer Durchgangsbohrung (18) der Schraubenmutter gehalten wird, während das zumindest andere durch die Durchgangsbohrung der Schraubenmutter hindurch in die Aussparung (16, 22) des Schraubenbolzens eingreift.
4. Bolzenverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen anstelle eines Langloches (16) wenigstens eine axiale Langnut (22), vorzugsweise zwei gegenüberliegende Langnuten aufweist, in die wenigstens ein freies Ende der Klammer eingreift.
5. Bolzenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrkantmutter (12), beispielsweise einer Sechskantmutter, auf allen Flachseiten (17) jeweils eine Durchgangsbohrung (18) angeordnet ist, die jeweils mit der gegenüberliegenden Durchgangsbohrung in einer Flucht liegt.
6. Bolzenverbindung mit einem Schraubenbolzen und einer Schraubenmutter dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen auf der Außenseite und/oder die Schraubenmutter auf der Innenseite wenigstens eine sich axial ersteckende Langnut (28) aufweist, in die ein Stift (29) aus einem elastischen Material einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern.
7. Bolzenverbindung mit einem Schraubenbolzen und einer Schraubenmutter dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen auf der Außenseite und die Schraubenmutter auf der Innenseite wenigstens eine sich axial erstreckende Langnut (31, 32) aufweist, die in fluchtender Lage eine im Querschnitt in etwa kreisförmige Aufnahme begrenzen, in die ein im Querschnitt runder Stift (33) einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern.
8. Bolzenverbindung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (29, 33) in axialer Richtung konisch ausgebildet ist.
9. Bolzenverbindung mit einem Schraubenbolzen und einer Schraubenmutter dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen einen axial verlaufenden Schlitz (23) aufweist, in der ein keilförmiger Stift (24) einsetzbar ist, um eine relative Drehbewegung zwischen Schraubenbolzen und Schraubenmutter zu verhindern.
10. Bolzenverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf den inneren Flachseiten (26) des Schlitzes gegenüberliegende Nuten (25) vorgesehen sind, die zusammen mit dem Schlitz einen im Querschnitt in etwa kreisförmigen Freiraum begrenzen, um den Stift (24) aufzunehmen und zu führen.
11. Bolzenverbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift als Schraube ausgebildet ist, die in einen Dübel einschraubbar ist, der in die entsprechenden Aussparungen bzw. Aufnahme paßt.
12. Bolzenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Muttergewinde oder zumindest die Durchgangsbohrung (48) eines zu befestigenden Konstruktionselementes (49) wenigstens eine axiale Nut aufweist, die mit einer entsprechenden axialen Nut des Bolzengewindes unter Bildung einer Aufnahme für einen abschnittsweise bügelförmigen Splint zusammenwirkt, daß der Splint mit einem axialen Ende (51) in die axiale Nut eingreift und mit wenigstens einem radial verlaufenden Abschnitt (38, 42, 52) in einer radial verlaufenden Bohrung (18, 53) der Schraubenmutter (12) oder des Schraubenkopfes (43) des Schraubenbolzens (44) gehalten ist.
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