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DE29613307U1 - Zugeisen zur Parkettverlegung - Google Patents

Zugeisen zur Parkettverlegung

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Publication number
DE29613307U1
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DE
Germany
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pulling
pulling iron
parquet
iron
firing pin
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29613307U
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Publication of DE29613307U1 publication Critical patent/DE29613307U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

Beschreibung Zugeisen zur Parkettverlegung
Die Erfindung betrifft ein Zugeisen zur Parkettverlegung.
Beim Verlegen von Parkett, das aus Naturholz oder Laminat bestehen kann, müssen die mit Nut und Feder versehenen Parkettbretter ineinander gefügt werden. Hierzu bedarf es einer stoß- oder schlagartigen Krafteinwirkung, da sich die Bretter wegen der Reibung zwischen Nut und Feder nicht einfach ineinander schieben lassen. Die übliche Art der Verlegung besteht darin, daß ein Hartholz an der Längsseite des einzufügenden Parkettbrettes angelegt wird, über das sich die Kraft von Hammerschlägen auf das Parkettbrett übertragen läßt, ohne dasselbe zu beschädigen.
Probleme ergeben sich hierbei im Wandbereich, da dort kein Raum für das Hartholz und für die Schwungbewegung des Hammers besteht. Nach dem Stand der Technik werden dort sogenannte Zugeisen eingesetzt. Sie bestehen aus einem Flacheisen, das an einem Ende eine nach unten abgewinkelte Kante bjzw. Kralle hat, deren Länge der Höhe bzw. Höhe der Parkettbretter entspricht. An dem anderen Ende hat das Flacheisen einen senkrechten Aufsatz oder eine Abwinklung, über welche die Hammerschläge einwirken, die also Amboßfunktion hat. Die Schlagenergie überträgt sich, so über die Kralle auf das einzufügende Parkettbrett und bewegt es in Schlagrichtung in die Nut.
Auch bei dieser technischen Lösung ist der Schwungraum des Hammers jedoch so begrenzt, daß bei unvorsichtigem Ausholen leicht Beschädigungen der Wand entstehen können.
Außerdem können die schräg nach unten gerichteten Hammerschläge das Parkett treffen, wenn der Hammer abrutscht oder wenn der Schlag den Amboß verfehlt.
Die Aufgabenstellung ist daher darauf gerichtet, ein Zugeisen ohne die geschilderten Nachteile zu entwickeln.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst diese Aufgabe, indem sie das Zugeisen mit einem Schlagbolzen versieht, der sich auf einer in das Zugeisen integrierten Führungsschiene in Zugrichtung bewegen läßt. Die Länge der Führungsschiene ist so bemessen, daß der Schlagbolzen bei der Bewegung aus seiner Ausgangsstellung die für den Zug erforderliche kinetische Energie entwickeln kann. Diese Energie wird durch ein Widerlager abgefangen und auf das Zugeisen übertragen.
Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daß die benötigte Schlag- bzw. Stoßenergie mittels des zwangsgeführten Schlagbolzens erzeugt werden kann, ohne daß es der Betätigung eines Hammers bedarf. Außerdem ist die Energie stets parallel zur Parkettfläche gerichtet, da auch die Führungsschiene des Schlagbolzens parallel zur Oberfläche des Zugeisens angeordnet ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2 angegeben. Wenn der Schlagbolzen eine Grifffläche hat, die der Breite einer menschlichen Handfläche entspricht und wenn sich an den Enden des Schlagbolzens scheibenartige Ausformungen befinden, wird ein Abrutschen der Hand verhindert. Die scheibenartigen Ausformungen schützen die Hand des Benutzers vor Quetschungen.
Die Wirkung des erfindungsgemäßen Zugeisens wird weiter verbessert, wenn die Kralle gemäß Schutzanspruch 3 in einem Winkel kleiner als 90° gegenüber der Längsfläche des Zugeisens abgewinkelt ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung nimmt darauf Rücksicht, daß Parkett- oder Laminatbretter einen schichtweisen Aufbau besitzen. Beim Parkett besteht die Oberseite aus einer Edelholzschicht, bei Laminat aus einer dünnen Kunststoffschicht. Unter dieser Oberfläche liegt eine Schicht weniger werthaltigen Materials aus preiswertem Weichholz oder aus Spanfaserwerkstoff. Durch die Abwinklung der Kralle in einem Winkel kleiner als 90° überträgt sich die Schlagenergie nicht auf die Oberflächenschicht des Parketts oder Laminats, sondern auf die Unterschicht. Dadurch wird eine Beschädigung der für den optischen Eindruck maßgebenden Parkettoberfläche vermieden. Zudem dringt die Kralle in die weiche Unterschicht ein. So wird verhindert, daß das Zugeisen nach oben springt bzw. abgleitet.
Es ist weiterhin vorteilhaft, die untere Fläche des Zugeisens, mit der dieses auf dem Parkett aufliegt, gemäß Schutzanspruch 4 mit einer gummiartigen Beschichtung zu versehen. Eine solche Beschichtung erhöht zum einen die Zugwirkung, weil die Bewegungsenergie des Zugeisens nicht nur über die Kralle, sondern auch über die Beschichtung auf das Parkett übertragen wird. Zum anderen verhindert sie auch Schrammen oder Kerben in der Parkettoberfläche.
Schutzanspruch 5 trägt dem Umstand Rechnung, daß im hinteren Bereich des Zugeisens, also im Bereich der abgewinkelten Kralle, bei der Betätigung des Schlagbolzens besonders starke Vibriationskräfte auftreten, die zur Beschädigung der Parkettoberfläche führen können.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dort zum Abfangen solcher Kräfte einen Filzbelag anzubringen. Dieser verschleißt und verdreckt bei Benutzung und sollte deshalb auswechselbar sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figur bis 2 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht des erfindungsgemaßen Zugeisens Fig. 2: eine Seitenansicht.
Die Figuren lassen das Führungselement (2) erkennen, welches parallel zur Oberfläche (1) des Zugeisens verläuft und auf welchem der Schlagbolzen (3) mittels einer längsaxialen Bohrung gleitet.
Die zur Aufnahme der Schlagenergie des Schlagbolzens bestimmte Ausformung des Zugeisens (4) besteht bei dem gewählten Beispiel darin, daß das Ende des Zugeisens rechtwinklig nach oben abgebogen ist.
Beide Figuren zeigen den Schlagbolzen (3) mit seiner Grifffläche (5) und mit seinen scheibenartigen Ausformungen (6).
Fig. 2 macht die nach unten gerichtete Kralle (7) des Zugeisens sichtbar.
In Fig. 2 ist ferner die auf der Unterseite des Zugeisens angebrachte gummiartige Schicht (8) des Anspruchs 4 erkennbar sowie der auswechselbare Filzbelag (9) des Anspruchs 5.

Claims (5)

Schut z ansprüche
1. Zugeisen zur Verlegung von Parkett, dadurch gekenn &zgr; e i chnet,
daß es an seiner dem Parkett abgewandten Oberfläche (1) ein mittig und parallel zur Längsachse verlaufendes Führungselement (2) enthält, welches der Führung eines Schlagbolzens (3) dient, der seine kinetische Energie beim Aufprall auf eine senkrechte Ausformung (4) des Zugeisens auf dieses überträgt.
2. Zugeisen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlagbolzen (3) eine der Breite einer menschlichen Hand entsprechende Grifffläche (5) hat und an seinen Enden scheibenartige Ausformungen (6) besitzt, deren Durchmesser den Durchmesser der Grifffläche (5) übersteigt.
3. Zugeisen nach Ansprüchen 1 bis 2,
dadurch gekenn &zgr; e i chnet,
daß die an seinem Ende vorhandene nach unten gerichtete Abwinklung oder Kralle (7) im Verhältnis zur Längsfläche des Zugeisens in einem Winkel kleiner als 90° abgewinkelt ist.
4. Zugeisen nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn &zgr; e i chnet,
daß das Zugeisen eine planparallel auf der Unterseite angebrachte Schicht (8) aus einem gummiartigen Material enthält.
5. Zugeisen nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugeisen in seinem in Zugrichtung gesehenen hinteren Bereich mit einem planparallel auf der Unterseite befestigten auswechselbaren Filzbelag (9) ausgestattet ist.
DE29613307U 1996-08-01 1996-08-01 Zugeisen zur Parkettverlegung Expired - Lifetime DE29613307U1 (de)

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