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DE19720565A1 - Bohrstaubfänger - Google Patents

Bohrstaubfänger

Info

Publication number
DE19720565A1
DE19720565A1 DE19720565A DE19720565A DE19720565A1 DE 19720565 A1 DE19720565 A1 DE 19720565A1 DE 19720565 A DE19720565 A DE 19720565A DE 19720565 A DE19720565 A DE 19720565A DE 19720565 A1 DE19720565 A1 DE 19720565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust collector
collector according
drill
collecting container
drill dust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19720565A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Gruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19720565A priority Critical patent/DE19720565A1/de
Publication of DE19720565A1 publication Critical patent/DE19720565A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/01Arrangements for handling drilling fluids or cuttings outside the borehole, e.g. mud boxes
    • E21B21/015Means engaging the bore entrance, e.g. hoods for collecting dust
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/0053Devices for removing chips using the gravity force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bohrstaubfänger mit einem Sammelbehälter, der im Bereich eines Bohrloches angeordnet wird.
Es ist bekannt, einen Bohrstaubfänger auf eine Bohrmaschine so aufzustecken, daß der Steinbohrer umschlossen wird. An der Spitze des Bohrers ist der Bohrstaubfänger offen und legt sich mit seinem Rand um das zu bohrende Loch. Dabei ist der bekannte Bohrstaubfänger als Faltenbalg ausgebildet. Mit dem Einbohren des Bohrers in das Mauerwerk verringert sich die Länge des Faltenbalges, der den Gesteinsstaub aufnimmt.
Der bekannte Bohrstaubfänger beinhaltet den Nachteil, daß für einen Benutzer die Lage der Bohrspitze nicht mehr genau erkennbar ist. Dies erweist sich be­ sonders dann als Nachteil, wenn exakt zu bohren ist. Weiter besteht der Nachteil, daß das Aufnahmevolumen für den Gesteinsstaub mit dem Einarbei­ ten des Bohrers verringert wird.
Ferner ist der Anpreßdruck des bekannten Bohrstaubfängers an die Wand je nach Eindringtiefe des Bohrers unterschiedlich. Besonders bei Bohrbeginn und durch die Erschütterungen beim Bohren ist die Abdichtung oft nicht ausrei­ chend. So zum Beispiel, wenn die Wand mit einer Rauhfasertapete belegt ist.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, einen Bohrstaubfänger zu schaffen, der den Gesteinsstaub sicherer auffängt.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht der Bohrstaubfänger aus einem Sammelbehälter, der eine deckseitige Einfallöffnung aufweist. Weiter ist erfindungswesentlich, daß der Sammelbehälter mittels Halteelemente unterhalb des Bohrloches plaziert wird.
Der erfindungsgemäße Bohrstaubfänger nutzt in vorteilhafter Weise die Schwerkraft aus, die Staubteilchen einzusammeln. Der Bohrstaub rieselt selbsttätig in den Sammelbehälter. Da der Bohrstaubfänger unterhalb des Bohrloches angeordnet ist, bleibt die Sicht für einen Benutzer frei, die Bohr­ spitze zielgenau anzusetzen und die Lage beim Anbohren zu kontrollieren.
Ein weiterer Vorteil ist, daß sich Dichtprobleme durch Anpressen des Bohrstaubfängers an die Wand vermeiden lassen. Damit wird vermieden, daß Gesteinsstaub auf den Boden fällt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Sammelbehälter mit aus­ schwenkbaren Teleskopbeinen ausgestattet, die auf eine entsprechende Höhe ausziehbar sind. Nach einer anderen Weiterbildung kann als Stelze ein Zoll­ stock angesteckt werden. Ebenso ist es möglich, den Sammelbehälter über einen Tragriemen oder eine Schnur an einem Nagel aufzuhängen, der ober­ halb des Bohrloches in die Wand eingeschlagen ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Eine Seitenansicht eines Bohrstaubfängers nach der Erfindung im Teilschnitt, und
Fig. 2: eine verkleinerte Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Bohrstaubfängers nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Bohrstaubfänger mit einem Sammelbehälter 1 in der Seiten­ ansicht. Der Sammelbehälter 1 weist eine Vorderwandung 3, eine hintere Wandung 4, einen Boden 5 und Seitenwände 14, 15 auf. Wesentlich ist, daß die Vorderwandung 3 bezogen auf den Boden in der Höhe kleiner ist als die hintere Wandung 4. Die Seitenwände 14, 15 verlaufen an der Oberseite als schiefe Ebene und sind an die Höhe der angrenzenden Wandungen 3, 4 an­ gepaßt.
Nach der soweit beschriebenen und bevorzugten Ausführungsform weist der Sammelbehälter 1 eine Rechteckform auf und ist an der Oberseite offen. Die Oberseite weist eine Einfallöffnung 2 für Bohrstaub auf. Zur Aufnahme des Bohrstaubes wird der Sammelbehälter 1 unterhalb eines Bohrloches an die Wand angedrückt. Damit der Staub sicher in den Sammelbehälter 1 fällt, weist die hintere Wandung 4 eine Anlegekante 6 auf. Die Anlegekante 6 kann als Gummilippe, als Stahlblech usw. ausgebildet sein.
In Fig. 1 besteht die Anlegekante 6 aus einer schiefen Ebene, die in Richtung der Einfallöffnung 2 abfällt. Somit kann sich kein Staub an der Anlegekante 6 ansammeln. Die Vorderwandung 3 kann als aufschwenkbarer oder aufsteckba­ rer Deckel ausgestaltet sein. Folglich bildet der Sammelbehälter 1 im vorderen Bereich eine Kehrschaufel, die auch an einer senkrechten Wand angelegt wer­ den kann, ohne daß der Staub herausfallen kann. Sollte bei den Bohrarbeiten dennoch Bohrstaub auf den Boden fallen, kann der Sammelbehälter 1 in waag­ rechter Lage als Kehrschaufel verwendet werden.
Damit die Anlegekante 6 sicher an der Wand anlegbar ist, sind im Bereich des Bodens 5 Abstandshalter 7 vorgesehen. Auf diese Weise liegt die hintere Wandung 4 nicht plan, sondern geneigt an einer Wand auf. Die Abstandshalter 7 bewirken den Vorteil, daß sich die Anlegekante 6 zur Abdichtung leichter an eine Wand an legt. Außerdem werden Wandunebenheiten umgangen, die zu einem unerwünschten Spaltes zwischen der Wand und der Anlegekante 6 füh­ ren können, wenn die hintere Wandung 4 nicht plan anlegbar ist.
Um den Sammelbehälter unterhalb eines Bohrloches anzuordnen, kann der Bohrstaubfänger von einer Hilfsperson mit der Hand angedrückt werden. Dazu ist es möglich, einen Handgriff 21 vorzusehen, der in Fig. 2 gezeigt ist. Weiter ist es möglich, an der Vorderwandung 3 oder den Seitenwänden 14, 15 Stelzen 9, 17 vorzusehen, die über Gelenke 8, 16 mit dem Sammelbehälter 1 verbun­ den sind. Die Stelzen 9, 17 können Gummifüße 10, 18 aufweisen, um ein Rut­ schen zu verhindern.
Damit der Sammelbehälter 1 in unterschiedlichen Wandhöhen anlegbar ist, können die Stelzen 9, 17 als Teleskopbeine ausgebildet sein, die auf die ent­ sprechende Höhe ausgezogen werden. Wie der Ausführungsform nach Fig. 2 in der Vorderansicht zu entnehmen ist, lassen sich die Teleskopbeine bzw. Stel­ zen 9, 17 bei Nichtgebrauch parallel zur Anlegekante 6 verschwenken, um den Transport zu vereinfachen.
Anstelle von Stelzen 9, 17 kann auch ein Tragbügel 19 oder ein Seil vorgese­ hen sein, um den Bohrstaubfänger aufzuhängen, denn oft werden mehrere Bohrlöcher senkrecht übereinander gesetzt, so daß das oberste Bohrloch dazu benutzt werden kann, den Sammelbehälter 1 unter ein noch zu bohrendes Loch zu plazieren. Der Tragriemen 19 ist in einfacher Weise in Befestigungs­ punkten 20 an den Seitenwänden 14, 15 anbringbar.
Anstelle der Stelzen können auch an der Vorderwandung 3 oder an den Sei­ tenwänden 14, 15 Einstecklaschen 11 (vgl. Fig. 1) vorgesehen sein, die eine nach unten gerichtete Einschuböffnung 12 aufweisen. Die Einschuböffnung 12 ist so bemessen, daß das freie Ende eines Zollstockes einsteckbar ist, der auf eine entsprechende Höhe aufgeklappt wird, um den Sammelbehälter 1 geeig­ net zu plazieren. Anstelle des Zollstockes kann auch eine Teleskopbein in die Einstecklasche 11 eingesteckt werden. In diesem Fall ist die Einstecköffnung 11 als Bohrung ausgebildet, so daß sich ein Drehgelenk ergibt und der Sammel­ behälter 1 selbsttätig an die Wand an legt.
An den Seitenwänden 14, 15 oder der Vorderwandung 3 können auch Zusatz­ behälter 13 ausgebildet sein, wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Die Zusatzbehälter 13 können zu Aufnahme von Dübel oder Schrauben dienen. Ebenso der Sammelbehälter 1, wenn die Bohrvorgänge abgeschlossen sind.
Der Sammelbehälter 1 weist vorzugsweise von 30 × 110 mm für den Boden 5, von 30 × 110 mm für die Vorderwandung 3, von 50 × 110 für die hintere Wan­ dung 4 und eine Breite von 30 mm für die Seitenwände 14, 15 auf.
Bezugszeichenliste
1
Sammelbehälter
2
Einfallöffnung
3
Vorderwandung
4
hintere Wandung
5
Boden
6
Anlegekante
7
Abstandshalter
8
Gelenk
9
Stelze
10
Gummifuß
11
Einstecklasche
12
Einstecköffnung
13
Zusatzbehälter
14
Seitenwand
15
Seitenwand
16
Gelenk
17
Stelze
18
Gummifuß
19
Tragriemen
20
Befestigungspunkt
21
Handgriff

Claims (15)

1. Bohrstaubfänger mit einem Sammelbehälter, der im Bereich eines Bohrlo­ ches angeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (1) deckseitig eine Einfallöffnung (2) und Halteelemen­ te aufweist, die die Einfüllöffnung (2) unterhalb des Bohrloches plazieren.
2. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (19) eine rechteckförmige form mit einer Vorderwandung (3), einer hinteren Wandung (4), einem Boden (5) und Seitenwänden (14, 15) auf­ weist.
3. Bohrstaubfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hö­ he der hinteren Wandung (4) größer ist als die der Vorderwandung (3).
4. Bohrstaubfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Wandung (4) eine Ahlegekante (6) aufweist, die als schiefe Ebene ausbildet ist und die sich in Richtung der Einfallöffnung (2) erstreckt.
5. Bohrstaubfänger nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenwände (13, 15) als schiefe Ebenen von der hinteren Wandung (4) bis zur Vorderwand und (3) erstrecken.
6. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß daß der Sammelbehälter (1) als Kehrschaufel ausgebildet ist.
7. Bohrstaubfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor­ derwandung (3) der Kehrschaufel aufschwenkbar oder aufsteckbar ist.
8. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente Stelzen (9, 17) sind.
9. Bohrstaubfänger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelzen (9, 17) ausziehbare Teleskopbeine sind.
10. Bohrstaubfänger nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelzen (9, 17) an den Seitenwänden (14, 15) oder der Vorderwandung (3) über Gelenke (8, 16) befestigt sind.
11. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement eine Lasche (11) an der Vorderwandung (3) ist, in die das freie Ende eines Zollstockes einsteckbar ist.
12. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement ein Tragbügel (19) ist.
13. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement ein Handgriff (21) ist, der an dem Sammelbehälter (1), insbe­ sondere bodenseitig ausgebildet ist.
14. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der hinteren Wandung (4) im Bodenbereich Abstandshalter (7) ausgebildet sind.
15. Bohrstaubfänger nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden (14, 15) und/oder der Vorderwandung (3) Zusatzbehälter ausgebildet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6997653B2 (en) * 2000-01-20 2006-02-14 Dustbubble Limited Debris collection device and method
CN112091266A (zh) * 2020-08-03 2020-12-18 谢洁萍 一种铝加工用除尘型钻孔设备
DE102020106605A1 (de) 2020-03-11 2021-09-16 Markus Schröder Dichtlippeneimer

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