DE1297560B - Handgeraet zum Schlagen, Hacken oder Hauen - Google Patents
Handgeraet zum Schlagen, Hacken oder HauenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D1/00—Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/06—Hoes; Hand cultivators
- A01B1/08—Hoes; Hand cultivators with a single blade
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B23/00—Axes; Hatchets
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- Environmental Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Handgerät zum Schla- formt und in bezug auf den Arbeitskopf in hergen,
Hacken oder Hauen, mit einem Arbeitskopf, der kömmlicher Weise angeordnet ist, während der
an einem Ende eines Handgriffes oder Stiels ange- untere Teil des Handgriffes in der Nähe des Arbeitsbracht
ist, welcher zur Handhabung mit beiden kopfes eine an sich bekannte Krümmung in Richtung
Händen erfaßt wird. 5 einer seitlichen Versetzung von der Arbeitsfläche des Bekannte Handgeräte dieser Art wie Axt, Pickel, Arbeitskopfes weg und von der Längsachse des
Breithacke, Vorschlaghammer, Schlegel, Erdhaue oberen Teils des Handgriffes weg aufweist, wobei die
oder Harke haben Handgriffe bzw. Stiele, die gerad- seitliche Versetzung, gemessen in einem zwischen
linig verlaufen, mit Ausnahme leichter Krümmungen etwa 12 cm und 38 cm betragenden Abstand vom
an den Stellen, wo sich der Querschnitt des Hand- ίο Arbeitskopf, mindestens 10 cm beträgt,
griffs ändert oder wo er zur Verbesserung seiner Zwar ist eine Handhacke bekannt, deren Griff
Griffigkeit besonders geformt ist. , ' neben der Schneidenfläche in Richtung von der
Schlag- bzw. Hauwerkzeuge mit schwach S-förmig Schneidenkante weg gebogen oder gewölbt ist, um ein
gebogenem Stiel sind bereits, bekannt. Bei diesen hinreichend tiefes Eindringen des Werkzeugs in den
Geräten verläuft-. der. Stiel im wesentlichen, entlang 15 Boden zu ermöglichen. Es handelt sich dabei aber
einer zum WerkzeüglcÖpf senkrechten Achse! Bislang nicht um ein Gerät, das mit beiden Händen erfaßt,
wurde die Krümmung; jedoch stets so gewählt, daß angehoben und über Kopf nach unten gewuchtet
das am Werkzeugkopf befindliche Ende des Stiels in werden muß. Das bekannte Gerät ist vielmehr nur
Richtung zur Arbeitsfläche hin und das entgegen- zur Betätigung mit lediglich einer Hand bestimmt und
gesetzte Stielende in Richtung von der Arbeitsfläche 20 geeignet, so daß beim Arbeiten damit die erwähnte
weg gebogen ist. Dadurch wird nicht nur das An- Wölbung nicht mit der zweiten Hand angefaßt wird,
heben des Handgerätes erschwert, sondern es muß Das erfindungsgemäße Handgerät bietet eine Anauch
die abwärtswirkende Ausgleichskraft für die zahl von Vorteilen.1'Wenn "sielt "der Arbeitskopf des
Rückhand noch erhöht werden. Handgerätes in Bodennähe befindet und die Rück-Auch
bei Gartengeräten hat man schon versetzte 25 hand des Arbeiters das obere, vom Arbeitskopf ent-
bzw. abgekröpfte Stiele verwendet, z. B. für Rechen fernt liegende Ende des Stiels, ergreift, so ist der
und Schaufeln. Die Versetzung erfolgte dabei bisher Arbeiter in der Lage; das untere 'Ende des Handgriffs
ebenfalls nahe dem Gerätekopf in Richtung zu . .mit seiner Hebehand nahe dem Arbeitskopf an einer
dessen Arbeitsfläche oder-kante hin, so daß eine Er- Stelle, zu ergreifen, die vom Boden einen größeren
leichterung der Handhabung bestenfalls bei einer 30 Abstand hat als bei herkömmlichen Geräten. Auf
Hin- und Herbewegung in der Waagerechten, nicht diese "Weise werden bei der':Atbeit mit dem erfinaber
bei einer im wesentlichen auf- und abgerichteten dungsgemäßen Handgerät die erforderlichen Aus-Schlagbewegung
eintritt. gleichs- und Hebekräfte herabgesetzt, was eine be-Um ein Schlag-, Hack- oder Haugerät zum Führen trächtliche Erleichterung bedeutet, und außerdem
eines Schlages anzuheben, ergreift der Arbeiter den 35 muß sich der Arbeiter nicht mehr so tief bücken.
Stiel üblicher Weise mit einer Hand, der Rückhand, Insbesondere bei langdauerndem Arbeiten tritt daher
nahe dem oberen, vom Arbeitskopf entfernt liegen- eine spürbar geringere Ermüdung auf, die mit einer
den Ende des Handgriffes und mit der anderen Hand, beträchtlichen Leistungssteigerung einhergeht,
der Hebehand, möglichst weit unten am Handgriff Vorteilhaft ist der untere, dem Arbeitskopf be-
und so nahe dem Arbeitskopf wie ohne allzu unbe- 40 nachbarte Teil des Handgriffes mindestens um
quemes Bücken möglich. Ist das Handgerät ge- 10 cm gegenüber der Arbeitsfläche des Arbeitskopfes
nügend hochgehoben, so läßt der Arbeiter die und der durch die Mitte des oberen, vom Arbeits-Hebehand
in Richtung auf die Rückhand zu bis zu kopf entfernt liegenden Teils des Handgriffes vereiner
etwa ein Drittel der Stiellänge vom freien laufenden Längsachse seitlich versetzt. Diese Maß-Griffende
entfernten Stelle gleiten und ergreift dort 45 nähme bewirkt, daß die Gefahr einer Beschädigung
den Stiel wieder fest, um den Schlag in seiner Rieh- des Stiels bei einem versehentlichen Verfehlen der zu
tung zu führen und die Schlagwucht zu erhöhen. bearbeitenden Stelle stark herabgesetzt ist.
Beim Anheben des Handgerätes ist die Hebehand Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
nahe dem Schwerpunkt. Die Rückhand muß nach ein Verstärkungsglied vorgesehen, welches mit einem
unten drücken, um das Gewicht des Arbeitskopfes go Ende an dem Handgriff an einer von einem Blatt oder
auszugleichen. Die von der Hebehand aufzu- Schlagwerkzeugkopf entfernt liegenden Stelle und
bringende Hebekraft ist daher gleich der Summe des mit dem anderen Ende an dem Blatt oder Schlag-Gewichts
des Handgerätes und der von der Rück- werkzeugkopf angebracht ist. Diese Ausgestaltung erhand
aufgebrachten, abwärts wirkenden Kraft. möglicht es, ein Handgerät mit einem leichten,
Aufgabe der Erfindung ist es, ein mit beiden 55 schlanken, elastisch biegsamen, jedoch festen und
Händen zu erfassendes, verhältnismäßig leicht und hochbelastbaren Handgriff zu erhalten,
doch stabil gebautes Handgerät der eingangs er- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erläuterten
Art zu schaffen, dessen Stiel an einer im geben sich aus der folgenden Beschreibung von AusBereich
des Schwerpunkts des Handgerätes liegenden führungsbeispielen an Hand der Zeichnung. Darin
Stelle so ausgebildet ist, daß die erforderlichen Aus- 60 zeigt
gleichs- und Hebekräfte herabgesetzt sind und daß F i g. 1 eine Seitenansicht eines als Vorschlagsich
der Arbeiter nicht zu stark bücken muß, um den hammer ausgebildeten erfindungsgemäßen Hand-Handgriff
zum Anheben des Handgerätes erfassen zu gerätes,
können. F i g. 2 eine Seitenansicht eines als Axt ausge-
können. F i g. 2 eine Seitenansicht eines als Axt ausge-
Diese Aufgabe wird bei einem Handgerät der ein- 65 bildeten erfindungsgemäßen Handgerätes und
gangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch ge- Fig. 3 eine Schrägansicht eines als Hacke ausgelöst,
daß der obere, vom Arbeitskopf entfernt liegende bildeten erfindungsgemäßen Handgerätes mit einem
Teil des Handgriffs wie ein üblicher Handgriff ge- Verstärkungsglied.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter
Vorschlaghammer dargestellt, bei dem das untere Ende 2 des Stiels bzw. Handgriffes 1 um einen Abstand
χ gegenüber der Mittellinie bzw. Längsachse A des oberen Teils 4 des Handgriffes 1 in Richtung von
der Arbeitsfläche weg seitlich versetzt und an dem Arbeitskopf 3 befestigt ist.
F i g. 2 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete Axt, bei der das untere Ende 2 des Stiels bzw. Handgriffes
1 zur Erreichung einer großen seitlichen Versetzung in bezug auf die Längsachse A in einem
Bogen verläuft. Auf diese Weise ergibt sich eine noch größere Herabsetzung der erforderlichen Hebekraft
sowie der Ausgleichskraft und der vom Arbeiter geforderten Bückbewegung als bei dem Handgerät
nach Fig. 1.
In F i g. 3 ist eine erfindungsgemäß ausgebildete Hacke mit einem Verstärkungsglied 5 dargestellt.
Der Hackenkopf 3 besteht vorzugsweise aus Metall. Der Handgriff 1 besteht aus einem leichten, biegsamen
Material, vorzugsweise aus Holz oder Kunststoff, und er ist mit einem einfach gebogenen Stück 2
am Hackenkopf 3 befestigt. Die Hacke erhält ihre Steifigkeit durch das Verstärkungsglied 5, das entweder
starr oder flexibel ausgebildet sein kann und beispielsweise aus Draht besteht. Ein kleiner rampenförmiger
Ansatz 6 am freien Griffende 4 ermöglicht es, mit der zweiten Hand unter das Verstärkungsglied 5 zu gleiten und den Handgriff 1 bzw. das
untere Ende 2 des Stiels beim Arbeiten zu erfassen.
Die Anordnung eines derartigen Stütz- oder Verstärkungsgliedes bei einem Stiel eines erfindungsgemäßen
Handgerätes ist nicht auf eine Hacke beschränkt, sondern z. B. auch bei Äxten, Pickeln,
Schlegeln, Vorschlaghämmern u. dgl. anwendbar.
Erwähnt sei, daß Handgriff 1 und Arbeitskopf 3 aus beliebigen Werkstoffen hergestellt sein können.
Das Handgerät kann auch so ausgebildet sein, daß es leicht zerlegbar ist, beispielsweise um den Handgriff
1 oder den Arbeitskopf 3 auszutauschen.
Claims (3)
1. Handgerät zum Schlagen, Hacken oder Hauen, mit einem Arbeitskopf, der an einem
Ende eines Handgriffes oder Stiels angebracht ist, welcher zur Handhabung mit beiden Händen
erfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, vom Arbeitskopf (3) entfernt
liegende Teil (4) des Handgriffes (1) wie ein üblicher Handgriff geformt und in bezug auf den
Arbeitskopf (3) in herkömmlicher Weise angeordnet ist, während der untere Teil (2) des
Handgriffes (1) in der Nähe des Arbeitskopfes (3) eine an sich bekannte Krümmung in Richtung
einer seitlichen Versetzung von der Arbeitsfläche des Arbeitskopfes (3) weg und von der Längsachse
(A) des oberen Teils (4) des Handgriffes (1) weg aufweist, wobei die seitliche Versetzung,
gemessen in einem zwischen etwa 12 cm und 38 cm betragenden Abstand vom Arbeitskopf (3),
mindestens 10 cm beträgt.
2. Handgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, dem Arbeitskopf
(3) benachbarte Teil (2) des Handgriffes (1) mindestens um 10 cm gegenüber der Arbeitsfläche
des Arbeitskopfes (3) und der durch die Mitte des oberen, vom Arbeitskopf (3) entfernt
liegenden Teils (4) des Handgriffes (1) verlaufenden Längsachse (A) seitlich versetzt ist.
3. Handgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärkungsglied
(5) vorgesehen ist, welches mit einem Ende an dem Handgriff (1) an einer von einem Blatt oder
einem Schlagwerkzeugkopf (3) entfernt liegenden Stelle (6) und mit dem anderen Ende an dem
Blatt oder Schlagwerkzeugkopf (3) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5660366 | 1966-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1297560B true DE1297560B (de) | 1969-06-12 |
Family
ID=10477055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967E0035399 Pending DE1297560B (de) | 1966-12-17 | 1967-12-15 | Handgeraet zum Schlagen, Hacken oder Hauen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE708071A (de) |
| DE (1) | DE1297560B (de) |
| FR (1) | FR1553156A (de) |
Cited By (2)
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-
1967
- 1967-12-15 FR FR1553156D patent/FR1553156A/fr not_active Expired
- 1967-12-15 DE DE1967E0035399 patent/DE1297560B/de active Pending
- 1967-12-15 BE BE708071D patent/BE708071A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE708071A (de) | 1968-04-16 |
| FR1553156A (de) | 1969-01-10 |
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