DE29611792U1 - Laderaum mit Zwischenboden - Google Patents
Laderaum mit ZwischenbodenInfo
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Description
TER MEER -MÜLLER - STEINMEI{?*FER*a. PARTNER" ."*..** Karl-Hermann ZiIl
Die Erfindung betrifft einen Laderaum mit Zwischenboden, insbesondere von
Kraftfahrzeugen, mit einer Anzahl von nebeneinander angeordneten, den Zwischenboden
bildenden Auflageplatten, und zwei einander gegenüberliegend angeordneten, waagerechten Trägern zum Abstützen der Auflageplatten.
Laderäume mit Zwischenboden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
werden zur besseren Ausnutzung des verfügbaren Laderaums, insbesondere von Lastkraftwagen, zum Transportieren von Waren eingesetzt, die beispielsweise
druckempfindlich sind und daher nicht gestapelt werden können. Üblicherweise wird dazu je nach Bedarf eine Anzahl von nebeneinander angeordneten
Brettern verwendet, die auf den einander gegenüberliegend angeordneten, zumeist an den langen Seiten des Laderaums befestigten, waagerechten
Trägern aufliegen. Beim Beladen des Laderaums wird im allgemeinen derart vorgegangen, daJ3 zuerst ein Teil der oberen Ladefläche oder die gesamte
obere Ladefläche und anschließend die untere Ladefläche beladen wird. Die obere Ladefläche wird nach und nach durch die Bretter vergrößert.
Das Be- und Entladen unterhalb des Zwischenbodens erfordert eine gebückte Körperhaltung und ist entsprechend mühsam. Wenn die Bretter nicht benötigt
werden, liegen oder stehen sie im Laderaum im Weg. Werden sie - etwa im Speditionshof - ausserhalb des Laderaums gelagert, so fehlen sie, wenn sie
später an einem anderen Ort benötigt werden. Die Bildung von lose einlegbaren Zwischenboden ist daher aus mehreren Gründen nachteilig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Laderaum gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 zu schaffen, bei dem das Unterteilen des Laderaums rasch erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfmdungsgemajS dadurch gelöst, dajS ein Ende der Auflageplatten
schwenkbar an einem Gleitstück befestigt ist, und dajS das Gleitstück
in einer Führung im wesentlichen senkrecht entlang einer Seitenwand des Laderaums verschiebbar ist.
Der Zwischenboden zum Unterteilen des Laderaums ist unverlierbar im Laderaum
montiert, so daj3 die den Zwischenboden bildenden Auflageplatten nicht mehr herbeigeschafft werden müssen. Die Auflageplatten sind mit ei-
TER MEER-MÜLLER-STEINMEipTER'Ä PARTNER*· .*%.*· Karl-Hermann ZiIl
nem Ende jeweils über Scharniere, die waagerecht und parallel zur Seitenwand
verlaufende Achsen aufweisen, an einem Gleitstück befestigt. Das Gleitstück weist zum Beispiel eine Öffnung auf, so daJ3 das Gleitstück entlang einer
als Führung dienenden, senkrecht an einer Seitenwand des Laderaums angeordneten Stange bewegt werden kann.
In der waagerechten Verwendungsposition stützt sich ein Ende der Auflageplatten
auf dem - leistenförmigen - Träger ab, der in der üblichen Weise an der den Führungen gegenüberliegenden Seitenwand des Stauraumes befestigt
ist, während sich das an dem Gleitstück befestigte Ende der Auflageplatten jeweils auf einem die Verschiebebewegung in Höhe des Trägers begrenzenden
Anschlag abstützt.
Der Anschlag kann ein lösbarer Anschlag sein, nach dessen Lösen das Gleitstück
nach unten gleitet und die Auflageplatte senkrecht an der Wand hochgeklappt werden kann. Als zweckmäßiger hat es sich jedoch erwiesen, das
untere Ende der Führung als Anschlag in Höhe des Trägers auf der gegenüberliegenden
Seitenwand auszubilden und beim Verstauen der Auflageplatten das Gleitstück auf der Führung nach oben zu verschieben und die Auflageplatte
vor der entsprechenden Seitenwand auf den Boden zu setzen.
Die Auflageplatten weisen vorzugsweise auf der Unterseite an ihren freien Enden
Haken auf, die eine Verankerung auf dem Träger ermöglichen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Laderaums mit Auflageplatten;
30
30
Fig. 2 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Auflageplatte und ein Gleitstück;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Auflageplatte und des Gleitstücks ge
mäß Fig. 3;
TER MEER -MÜLLER - STElNMEIgTEB'a PAR1TTyE^; ,'*..·* Karl-Hermann ZiII
Fig. 5 ist ein waagerechter Schnitt durch eine Seitenwand des Laderaums
Die in der folgenden Beschreibung verwendeten Begriffe wie "oben", "unten",
"links" und "rechts" beziehen sich auf die Darstellung gemäj3 Fig. 1. Die Begriffe
"vorne" und "hinten" beziehen sich auf die Fahrtrichtung.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zum Betrachter hin offenen,
einen Laderaum bildenden Kastens 10, wie er zum Beispiel als Aufbau bei Lastkraftwagen oder Anhängern verwendet wird. Der Kasten 10 besteht aus
einem die Ladefläche bildenden, rechteckigen Boden 12, einer Decke 14, zwei längeren linken und rechten Seitenwänden 16, 18, einer kürzeren vorderen
Stirnwand 20 sowie nicht dargestellten hinteren Türen. Der geschlossene Kasten 10 wird üblicherweise gebildet aus einem nicht dargestellten
Gestell, an dem ein-oder beidseitig Bleche, Platten oder auch Planen befestigt sind.
Wie in Fig. 1 zu sehen ist, sind an der längeren rechten Seitenwand 18 des
Laderaums mehrere gleich große Auflageplatten 22 angeordnet, die schmal, flach und rechteckig ausgebildet sind. In ihrer Gesamtheit bilden die beispielsweise
aus Aluminium-Hohlprofilen bestehenden Auflageplatten, nebeneinander
in einer waagerechten Verwendungsposition angeordnet, einen Zwischenboden, der den Laderaum in zwei übereinander liegende Teilladeräume
unterteilt. Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel besitzen die Auflageplatten
eine Breite von etwa 60 cm.
In Fig. 1 sind zur Verbesserung der Übersichtlichkeit nur die beiden hinteren
Auflageplatten 22 dargestellt, von denen die hintere Auflageplatte in einer etwa senkrechten Stauposition an der Seitenwand 18 angeordnet ist. Die
davor liegende Auflageplatte 22 ist in der waagerechten Verwendungsposition dargestellt und stützt sich mit dem linken Rand 24 auf einem leistenförmigen,
sich über die gesamte Tiefe des Laderaums erstreckenden, an der linken Seitenwand 16 etwa auf mittlerer Höhe waagerecht befestigten Träger
26 ab, während sich der rechte Rand 28 der Auflageplatte 22 auf einem an der rechten Seitenwand 18 auf gleicher Höhe angeordneten Anschlag 30 abstützt.
Die Anschläge 30 aller Auflageplatten entsprechen in ihrer Gesamtheit
TER MEER- MÜLLER - STEINMEIS^ER«* PARTtjBR·; .··,," Karl-Hermann ZiIl
dem Träger 26 auf der gegenüberliegenden Seite. Wie in Fig.l gezeigt ist, besitzt
der leistenförmige Träger einen L-förmigen Querschnitt, so daj3 die Auflageplatte
mit nicht gezeigten, nach unten gerichteten Haken an dem Träger verankert werden kann und gegen Abrutschen gesichert ist.
Wie in Fig. 2, 3 und 4 deutlicher zu sehen ist, ist der rechte Rand 28 der Auflageplatten
22 jeweils an einem Gleitstück 32 befestigt, das bei dem dargestellten Beispiel mit einer an der Unterseite der Auflageplatte angebrachten,
im Grundrij3 rechteckigen Befestigungsplatte 34 über ein Scharnier 36 verbunden
ist. Das Gleitstück hat im wesentlichen die Form einer trapezförmigen Platte 38. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, weist das Gleitstück 32 eine mittig
angeordnete Öffnung 40 auf, durch die eine Stange 42 {Fig.2) hindurchgeführt ist. Die Stangen 42, die als Führung für die Gleitstücke 32 und somit für
die Auflageplatten 22 dienen, sind am unteren Ende jeweils an einem der Anschläge 30 befestigt, und das obere Ende der Stangen 42 ist jeweils durch
eine Halterung 44 im oberen Bereich der Seitenwand 18 befestigt.
Gemäß Fig. 5 sind die Stangen 42 jeweils in den Vertiefungen eines Trapezblechs
46 angeordnet, das sich senkrecht vom Boden 12 des Kastens 10 bis zur Decke 14 erstreckt und die rechte Seitenwand bildet. Die trapezförmigen
Platten 38 fügen sich in die Nischen des Trapezblechs 46 ein, so daJ3 ein
Verdrehen der Auflageplatten 22 um die Stangen 42 herum vermieden wird.
Im folgenden soll die Handhabung der Auflageplatten zum Unterteilen des Laderaums
erläutert werden.
Die Auflageplatten 22 zur Bildung des Zwischenbodens befinden sich, wenn
sie nicht genutzt werden, in der etwa senkrechten Stauposition, wie es durch die hintere Auflageplatte gemäß Fig. 1 dargestellt ist, das heißt, der linke
Rand 24 der Auflageplatten steht auf dem Boden 12 des Laderaumes bzw. in einer im Querschnitt L-oder U-förmigen Schiene 48, die auf dem Boden
am unteren Rand der rechten Seitenwand 18 angeordnet ist. Das durch die Stange 42 geführte Gleitstück 32 befindet sich dann in einer oberen Position,
und die Befestigungsplatte 34 des Gleitstücks ist nach unten abgeklappt. Die Auflageplatten 22 werden vom Benutzer einzeln aus der L-förmigen Schiene
48 herausgehoben und sodann in Richtung des Trägers 26 geschwenkt, bis sich der linke Rand 24 der Auflageplatte oberhalb des Trägers 26 befindet
und auf diesen aufgelegt werden kann. Das Gleitstück 32 gleitet dabei ent-
TER MEER - MÜLLER - STEINMEI^T«E.R«a PARTNER·· ,·% .·· Karl-Hermann ZiIl
sprechend an der Stange 42 herab, so daj3 sich die Neigung der Auflageplatte
22 verringert, bis der rechte Rand 28 der Auflageplatte auf dem Anschlag 30
aufliegt und die Auflageplatte somit die waagerechte Verwendungsposition eingenommen hat.
Entsprechend wird die Auflageplatte 22 wieder in die verstaute Position gebracht,
daJ3 heißt, die Auflageplatte wird auf der rechten Seite angehoben, so daJ3 das Gleitstück 32 an der Stange 42 entlang nach oben gleitet und der
linke Rand 24 der Auflageplatte an dem Träger 26 vorbei nach unten geschwenkt und in der Schiene 48 fixiert werden kann.
Die Führung der Auflageplatten mithilfe eines einfachen, plattenförmigen
Gleitstücks mit einem Loch und einer Führungsstange stellt ein einfaches Ausführungsbeispiel dar. Insbesondere bei höherer Belastung des Zwischenbodens
und entsprechend schwereren Auflageplatten kann eine aufwendigere, verkantungssichere, ggf. auch mit Rollen versehene Führungskonstruktion
verwendet werden.
Claims (7)
1. Laderaum mit Zwischenboden, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit einer
Anzahl von nebeneinander angeordneten, den Zwischenboden bildenden Auflageplatten (22) und zwei einander gegenüberliegend angeordneten,
waagerechten Trägern (26) zum Abstützen der Auflageplatten (22), dadurch gekennzeichnet, daj3 ein Ende der Auflageplatten (22) schwenkbar an einem
Gleitstück (32) befestigt ist, und daj3 das Gleitstück (32) in einer Führung
(42) im wesentlichen senkrecht entlang einer Seitenwand (16,18) des Lade-&ogr;
raums verschiebbar ist.
2. Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dajS die Führung
(42) vom oberen Bereich des Laderaums bis zur Höhe des Trägers auf dergegenüber liegenden Seitenwand (16) verläuft und am unteren Ende einen dem
Träger (26) entsprechenden Anschlag (30) zur Abstützung einer Auflageplatte (22) bildet.
3. Laderaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dajS die
Führung für das Gleitstück (32) eine mit Abstand an der Seitenwand (18) des Laderaums befestigte Stange (42) ist.
4. Laderaum nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daJ3 das Gleitstück (32) an der Auflageplatte (22) über ein Scharnier (36) und
eine von dem Scharnier (36) ausgehende, an der Unterseite der Auflageplatte
(22) befestigte Befestigungsplatte (34) angebracht ist.
5. Laderaum nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daJ3 das Gleitstück (32) eine Öffnung (40) aufweist, durch die die Stange (42) hindurchgeführt ist.
6. Laderaum nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daj3 auf dem Boden (12) des Laderaums entlang der die Führungen aufweisenden
Seitenwand (18) eine nach oben offene, im Querschnitt U- oder L-förmige Schiene (48) zur Aufnahme der unteren Enden der Auflageplatten (22) in
der verstauten Position vorgesehen ist.
7. Laderaum nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflageplatte (22) aus einem Aluminium-Hohlprofil besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611792U DE29611792U1 (de) | 1996-07-06 | 1996-07-06 | Laderaum mit Zwischenboden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29611792U DE29611792U1 (de) | 1996-07-06 | 1996-07-06 | Laderaum mit Zwischenboden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29611792U1 true DE29611792U1 (de) | 1996-09-12 |
Family
ID=8026160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29611792U Expired - Lifetime DE29611792U1 (de) | 1996-07-06 | 1996-07-06 | Laderaum mit Zwischenboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19961024 |
|
| R021 | Search request validly filed |
Effective date: 19990813 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19991115 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20000224 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20030201 |