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DE19706493A1 - LKW-Aufbau - Google Patents

LKW-Aufbau

Info

Publication number
DE19706493A1
DE19706493A1 DE1997106493 DE19706493A DE19706493A1 DE 19706493 A1 DE19706493 A1 DE 19706493A1 DE 1997106493 DE1997106493 DE 1997106493 DE 19706493 A DE19706493 A DE 19706493A DE 19706493 A1 DE19706493 A1 DE 19706493A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crossbar
truck body
body according
diagonal strut
fastened
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997106493
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Franz
Gerhard Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sommer Fahrzeugbau & Co GmbH
Original Assignee
Sommer Fahrzeugbau & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sommer Fahrzeugbau & Co GmbH filed Critical Sommer Fahrzeugbau & Co GmbH
Priority to DE1997106493 priority Critical patent/DE19706493A1/de
Publication of DE19706493A1 publication Critical patent/DE19706493A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/135Securing or supporting by load bracing means
    • B60P7/15Securing or supporting by load bracing means the load bracing means comprising a movable bar
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
    • B62D33/042Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains divided into compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description

I. Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft Aufbauten für Lkw-Zugfahrzeuge, Zugkabelanhänger, Zentralachsanhänger und Sattelanhänger.
II. Technischer Hintergrund
Bei Lkw-Aufbauten geht der Trend aus Kostengründen stark zu Planenaufbauten, wobei insbesondere Aufbauten mit seitlicher Schiebeplane, sogenannte Curtain-Si­ der sehr beliebt sind. Üblich sind auch normale Planenaufbauten ("Hamburger- Verdeck-Gestell") mit Seitenpfosten, Bordwänden, einem äußeren Dachbaum mit daran befestigten Spriegeln. Die Plane überdeckt das gesamte Verdeckgestell.
Bei den heute zunehmend eingesetzten Curtain-Sidern besteht der Aufbau in der Regel aus einer feststehenden Stirnwand, einem oberen rechten und linken, seitlichen Dachbaum, einem festen Dach mit einer Dachhaut aus Planenstoff oder Metall bzw. aus einem Planenschiebedach, und die Rückwand besteht in der Regel aus einem Portal mit zwei sich zur Rückwand ergänzenden Rückwandtüren.
Die seitliche Schiebeplane sowie die seitlichen Mittelrungen sind über Laufrollen an dem Dachbaum befestigt.
Die Schiebeplane wird dabei an einem speziellen Profil, welches entlang der seitlichen Außenkanten des Bodens des Lkw befestigt ist, mittels einer Vielzahl von Verschlüssen von oben nach unten gespannt und befestigt. Nach dem Lösen dieser Verschlüsse kann die Schiebeplane soweit nach vorne oder hinten geschoben werden, daß der Großteil der Seitenfläche des Lkw zum Be- und Entladen frei zugänglich ist.
Um die Konstruktion leicht und nicht zu voluminös ausfallen zu lassen, muß der die Schiebeplane tragende Dachbaum in Längsrichtung an mehreren Stellen vertikal abgestützt werden. Dies geschieht in der Regel mit Hilfe von senkrechten Rungen, die beim Curtain-Sider meist als Schieberungen ausgebildet sind:
Diese Schieberungen von Curtain-Sidern sind entlang des Dachbaums verschiebbar und an diesem eingehängt. Das untere Ende der Schieberunge wird an der gewünschten Position wiederum auf der Außenseite der Längskante des Bodens in einem speziellen Rungen-Aufnahmebeschlag festgelegt. Dadurch wird die Runge starr am Chassis befestigt, und stützt den Dachbaum ab. Zum Be- und Entladen vor allem von sperrigen Ladegütern können diese Schieberungen analog zu der Schiebeplane in Längsrichtung verschoben werden.
Ein "Hamburger-Verdeck-Gestell" bzw. ein "Curtain-Sider" mit einem Pla­ nen-Schiebedach, weisen - quer zur Aufbaulängsachse gesehen - nur sehr geringe Steifigkeiten auf, da die abstützenden Scheiben, die Stirn- und die Rückwand, bis zu 13,6 m entfernt auseinander liegen. Die Dachlängsbäume haben aus Gewichtsgründen nur eine relativ geringe Steifigkeit.
Generell sind Lkw-Unternehmen darauf bedacht, den Auslastungsgrad ihrer Fahrzeuge zu optimieren. Dazu dient unter anderem ein sogenanntes Doppelstock-Beladen, wobei Güter nicht nur auf dem Boden des Lkw abgestellt werden, sondern in einer darüber befindlichen oberen Ladeebene, die bei Bedarf schnell montierbar und auch wieder entfernbar sein muß.
Dazu ist es bekannt, in Längsrichtung beabstandet in der gewünschten Höhe Ladebalken anzuordnen, die mit ihren beiden Enden in den einander gegenüberliegenden Seitenbereichen des Lkw-Aufbaus befestigbar sind. Der Abstand der Querbalken in Längsrichtung wird dabei so gewählt, daß er der Länge der aufzulegenden Güter, meist Paletten, entspricht. Meist werden bei Planenaufbauten dann diese Paletten so auf die Querbalken aufgelegt, daß eine vordere Palette mit ihrem hinteren Ende und die dahinter nachfolgende Palette mit ihrem vorderen Ende auf dem Querbalken aufliegen, der eine in Längsrichtung entsprechend breit ausgebildete obere Auflagefläche aufweisen muß. Theoretisch könnte mittels Brettern etc., welche auf die Querbalken aufgelegt werden, auch ein durchgehender zweiter Ladeboden geschaffen werden, was jedoch aus Zeit- und Materialgründen in der Regel nicht vollzogen wird.
Bei einer solchen zusätzlichen Ladeebene besteht das Problem darin, daß die auf dieser oberen Ladeebene abgelegten Güter bei fahrdynamischen Schwenkbewegungen des Fahrzeuges etc. aufgrund ihrer trägen Masse Querkräfte weitergeben, welche diese in ihre endseitigen Befestigungen, also die Seitenbereiche des Lkw-Aufbaus, ableiten. Da - besonders bei planen Aufbauten und den sogenannten Curtain-Sidern - die Seitenflächen des Lkws nur äußerst geringe Stabilität gegen Querkräfte aufweisen, werden diese Querkräfte in das Chassis abgeleitet, in dem Diagonalstreben - in Längsrichtung des Fahrzeuges betrachtet - einerseits oben an den Querbalken und andererseits auf der gegenüberliegenden Seite unten am Chassis des Fahrzeuges befestigt werden.
Bei der Doppelstock-Ausführung von Curtain-Sider-Aufbauten war es dabei bisher üblich, die Querbalken zum einen direkt an den Innenseiten der Schieberungen zu befestigen, also einzuhängen und zu sichern. Diese auf den ersten Blick sehr einfache und praktische Lösung hat jedoch den Nachteil, daß der für die Rungenaufnahme am Außenrahmenprofil vorgesehene Beschlag nicht gleichzeitig und zusätzlich zum Befestigen des unteren Endes einer Diagonalstrebe zur Verfügung stand. Damit mußte die Diagonalstrebe entweder seitlich am Querbalken befestigt werden, um somit auch seitlich an der Schieberunge vorbeigeführt werden zu können, und damit auf der Außenseite des Bodens, also auf der Außenseite des Außenrahmenprofiles, befestigt werden zu können. In diesem Fall müssen die auf dem Fahrzeugladeboden stehenden Paletten um diesen außermittigen Versatz versetzt geladen werden. Dieses führt beim Palettentransport zu Ladelängenverlusten auf der unteren Ladeebene. Wollte man statt dessen die Diagonalstrebe direkt unter dem Querbalken mittig führen, so mußte das untere Ende der Diagonalstrebe zwangsläufig auf der Oberseite des Bodens in einem entsprechenden Beschlag bzw. im Rungenfuß befestigt werden. Ein Beschlag im Boden ist nachteilig wegen der erforderlichen Vertiefungen. Es ist bei dieser Ausführungsanordnung schwierig, eine praxisgerechte Verspannung der Diagonalstreben zu erzielen, wobei eine exakt vertikale Position der relativ biegeweichen Rungen erforderlich ist.
III. Darstellung der Erfindung a) Technische Aufgabe
Es ist daher die Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung, einen Doppelstock- Lkw-Aufbau zu schaffen, der auch bei Planenaufbauten, insbesondere bei sogenannten Curtain-Sidern, einen schnellen und einfachen Umbau sowie eine sichere, annähernd spielfreie, Ableitung der Querkräfte aus der oberen Ladeebene ermöglicht, ohne im unteren Ladeboden angeordnete störende Befestigungselemente.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Diagonalstrebe, die - je nach Gewicht des in der oberen Ladeebene angeordneten Produktes - nicht bei jedem Querbalken angeordnet werden muß, bei Nichtbedarf und insbesondere bei verstauten Querbalken beschädigungssicher möglichst im Querbalken selbst unterzubringen.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, den Längenverlust in der unteren Ladeebene, hervorgerufen durch die Baudicke der Diagonalstrebe, auf der oberen Ladeebene, den Querbalken, baulich auszugleichen, damit in beiden Ladeebenen der Rasterabstand der jeweiligen gewünschten Palettenlänge eingehalten werden kann.
Weiterhin soll der Querbalken samt Diagonalstrebe auf unterschiedlichen Höhen für die zweite Ladeebene befestigbar sein.
b) Lösung der Aufgabe
Diese Aufgaben werden durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch das Befestigen der Querbalken nicht direkt an den Rungen, insbesondere Schieberungen, sondern daneben, an Seitenbalken, die in Längsrichtung verlaufend an den Schieberungen befestigt werden und in der Regel in der Ebene der Rungen zwischen diese eingesetzt werden, verlaufen die Querbalken nie genau im Bereich der Rungen und die Querbalken können entlang der Seitenbalken an sehr vielen unterschiedlichen Längspositionen befestigt werden, was insbesondere dann notwendig ist, wenn die Rungen wie üblich einen zweifachen oder dreifachen Längenabstand gegenüber einer Euro-Pool-Palette aufweisen. Weiterhin können dadurch die Diagonalstreben direkt unter den Querbalken verlaufend angeordnet werden, ohne sich mit den Schieberungen gegenseitig zu behindern, da die Diagonalstreben ebenso wie die Querbalken nunmehr - bei Seitenbetrachtung - in Längsrichtung versetzt zu den Rungen angeordnet sind.
Dabei wird eine Diagonalstrebe vorzugsweise an denjenigen Querbalken angeordnet, die in der Nähe einer Runge befestigt sind, was den Vorteil hat, daß die Diagonalstrebe durch das Stabilisieren des Querbalkens indirekt auch die eng benachbarte Schieberunge stabilisiert, und damit den gesamten Dachaufbau des Fahrzeuges.
Weiterhin können die Querbalken damit in sehr vielen beliebigen Positionen entlang der Längsbalken angeordnet werden, also auf vielfach unterschiedliche Weise an die Längen der auf den Querbalken abzulegenden Gütern, Paletten etc. angepaßt werden. Durch den Versatz in Längsrichtung zwischen den Rungen einerseits und Querbalken und Diagonalstreben andererseits können die unteren, bodenseitigen Enden der Diagonalstreben problemlos an den Rungen vorbeigeführt und an den seitlichen Außenflächen des Ladebodens, also dem dort üblicherweise vorhandenen Außenrahmenprofil, in einer speziellen Aufnahme befestigt werden. Dies vermeidet jegliche Aufnahmevorrichtungen auf dem unteren Ladeboden, und erleichtert weiterhin die Montage und Demontage der Diagonalstreben, die vom Bediener gut zugänglich am Außenrahmenprofil gehandhabt werden kann. Weiterhin ermöglicht dies Befestigungsmöglichkeiten, die durchaus auch etwas Platz benötigen dürfen, da es nicht auf möglichst klein zu haltende Befestigungsvorrichtungen, falls sich diese im Bereich des Ladebodens befinden, ankommt.
Dadurch ist es z. B. möglich, seitlich abstrebend am Außenrahmenprofil eine Öse anzuordnen, und das untere Ende der Diagonalstrebe mit einem Längszapfen auszustatten. Da das obere, balkenseitige Ende der Diagonalstrebe nie vollständig spielfrei am Querbalken befestigt ist, kann das untere Ende der Diagonalstrebe soweit nach vorne oder hinten ausgelenkt werden, daß der mit der Diagonalstrebe fest verbundene Längszapfen in die Öse geschoben, notfalls mit einem Hammer eingeschlagen und anschließend gesichert werden kann. Eine sehr einfache Sicherung besteht in einer Sicherungsklappe, die in Einschubrichtung hinter dem Längszapfen bzw. der Diagonalstrebe herabklappbar ist und das Zurückziehen bzw. unbeabsichtigte Herausrutschen des Längszapfens aus der aufnehmenden Öse zuverlässig verhindert.
Dadurch ist es weiterhin möglich, die Diagonalstrebe, die in der Regel als Zug- Druck-stabile Strebe ausgebildet ist, direkt an der Unterseite des Querbalkens zu befestigen, und zwar insbesondere in einer in der Unterseite des Querbalkens angeordnete Aufnahmenut. Die in der Regel mittig angeordnete Aufnahmenut hat weiterhin den Vorteil, daß bei mehreren Höhenpositionen der Querbalken, das obere Ende, welches beispielsweise als Gabel ausgebildet sein kann, der Diagonalstrebe an den unterschiedlichen erforderlichen Positionen durch Steckbolzen gesichert werden kann, ohne daß nach unten vorstehende störende Bauteile die Ladehöhe unter dem Querbalken einschränken. Die Aufnahmenut hat dabei solche Abmessungen, daß bei nicht benötigter Diagonalstrebe die Diagonalstrebe an ihrem bodenseitigen Ende vom Chassis gelöst und vollständig in die Aufnahmenut des Querbalkens hineingeklappt werden kann. Insbesondere beim Verstauen der Querbalken, wenn also überhaupt kein zusätzlicher Ladeboden im Lkw-Aufbau benötigt wird, minimiert dies nicht nur den Platzbedarf, sondern schützt vor allem die für die Funktion und die Sicherheit des gesamten zusätzlichen Ladebodens wesentlichen Diagonalstreben vor Beschädigungen.
Jeder Querbalken mit einer zugeordneten Diagonalstrebe erhält auf seiner Auflagefläche einen nach oben vorstehenden Abstandshalter, welcher in etwa die gleiche Breite aufweist wie die Breite der Diagonalstrebe. Dadurch wird sichergestellt, daß der obere und untere Palettenlängsabstand jeweils gleich ist. Wäre dieser vorstehende Abstandshalter nicht vorhanden, so würden die oberen Paletten im hinteren Fahrzeugbereich sich so stark in Längsrichtung verschieben können, daß sie von den Querbalken herabfallen.
Der Querbalken besteht zu diesem Zweck vorzugsweise aus einem hohlen Strangpreßprofil, welches insbesondere aus Aluminium hergestellt ist. Gleiches gilt in der Regel auch für die Seitenbalken, um bei geringem Gewicht ausreichende Stabilität zu gewährleisten.
Da der Seitenbereich des Aufbaus bei planen Aufbauten in Querrichtung wenig stabil ist, bedeutet dies auch, daß je nach Beladungszustand der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Seitenbereichen, also beispielsweise zwischen zwei gegenüberliegenden, in die Schieberungen eingehängten Seitenbalken, nicht immer exakt gleich ist. Die Querbalken sollen dabei - neben der Tragfunktion für die aufzuliegenden Frachtgüter - auch eine Querverriegelung zwischen den einander gegenüberliegenden Seitenbalken und damit den gegenüberliegenden Schieberungen gewährleisten.
Diese Querverriegelung ist bei einer Zug-Druck-Diagonalstrebe aus statischen Gründen zwingend erforderlich.
Diese Querverriegelung läßt sich durch Querbalken, die eine bestimmte Länge besitzen, jedoch nur schwer erreichen, da in diesem Falle die Montage der Querbalken äußerst schwierig bzw. teilweise unmöglich sein kann, wenn zum Zeitpunkt der Montage die gegenüberliegenden Seitenbalken noch gar nicht den gewünschten Soll-Abstand zueinander aufweisen. Die Querbalken müssen daher für den Montagevorgang eine Veränderung ihrer Länge ermöglichen, im montierten Zustand, insbesondere im beladenen Zustand, dagegen eine Längenarretierung aufweisen, die den Querbalken hinsichtlich seiner Länge auf die Soll-Länge arretiert.
Um dies mit geringem baulichen Aufwand, möglichst wenig störanfällig und zu einem günstigen Herstellungspreis zu ermöglichen, sind in den freien inneren Querschnitt des Hohlprofiles des Querbalkens Endstücke eingeschoben, welche einerseits mit dem Querbalken verbunden sind, und andererseits, mit ihren äußeren Enden, an den Seitenbalken befestigbar sind. Die Befestigung der Endstücke an den Längsbalken besteht in der Regel aus einem in Längsrichtung verlaufenden, nach unten offenen U-Profil, welches am äußeren Ende des Endstückes angeschweißt ist, und welches auf die Oberkante des Seitenbalkens aufgesteckt werden kann. Gesichert wird diese Verbindung durch einen federbeaufschlagten Stift, welcher am Endstück befestigt ist, und in Richtung des Querbalkens, also quer zur Längsrichtung, verläuft, und in eine entsprechende Bohrung des Seitenbalkens einrastet.
Die Längenveränderung des Querbalkens kommt dadurch zustande, daß das Endstück im Inneren des Querbalkens zwar hinsichtlich seiner Breite, also in der Horizontalen, relativ genau geführt ist, jedoch eine geringere Höhe aufweist als der Innenraum des Querbalkens. Das Endstück ist damit in der Höhe im Querbalken beweglich. Das vom Seitenbalken abgewandte Ende des Endstückes besteht in der Regel aus einem Flachmaterial, welches einen in Längsrichtung offenen Durchbruch aufweist. Durch diesen Durchbruch erstreckt sich ein Bolzen 28 hindurch, der im Profil des Querbalkens festgelegt, beispielsweise als Gewindebolzen eingeschraubt und mittels Mutter gesichert ist. Der Durchbruch im Endstück ist dabei im Prinzip größer, vor allem höher, als der Durchmesser dieses Bolzens. Dadurch kann sich das von den Seitenbalken abgewandte, innere Ende des Endstückes in der Höhe im Querbalken etwas bewegen. Im beladenen Zustand des Querbalkens wird das Endstück dabei eine Lage einnehmen, in der das Endstück am äußeren Ende des Querbalkens an dessen Oberkante anliegt, und der Bolzen im Durchbruch ebenfalls am oberen Ende anliegt.
Zum Demontieren des Querbalkens wird der Bediener diesen hochheben und aus den Seitenbalken aushängen. Dabei bewegt sich der Bolzen im Durchbruch des Endstückes relativ nach unten, und da der Durchbruch sich von unten nach oben erweitert, bekommt das Endstück dadurch Spiel in der Längserstreckung des Querbalkens. Wenn dies vorzugsweise an beiden Seiten vorhanden ist, wird dadurch eine ausreichende Längenveränderung des Querbalkens für die Montage und Demontage an den Seitenbalken geboten.
c) Ausführungsbeispiele
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Lkw-Sattelauflieger in der Seitenansicht,
Fig. 2 den Lkw-Sattelauflieger der Fig. 1 in der Heckansicht,
Fig. 2a-2d Detailansichten aus der Fig. 2,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung des Querbalkens 1, und
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung des Seitenbalkens 2.
Fig. 1 zeigt den in der Seitenansicht verkürzten Sattelauflieger, mit dem typischen Königszapfen 13, einem Chassis 10 und Rädern 12 im hinteren Bereich. Der Sattelauflieger besitzt eine feste, vordere Stirnwand 11, sowie an seinem Ende eine tragende Türrahmen-Konstruktion aus seitlichen Türportalsäulen 36 und meist einem heckseitigen Endbalken.
Entlang der Dachaußenkanten verlaufen in Längsrichtung - wie besser in Fig. 2 zu erkennen - Dachbaum 9 von der Stirnwand 11 zu den heckseitigen Türportalsäulen 36. An den Dachbaum 9 sind mittels Laufrollen verschiebbar Schieberungen 4 eingehängt, und am Außenrahmenprofil 16, also der seitlichen Außenkante des Bodens 18, befestigt sowie weiter außen die Schiebeplane.
In Fig. 1 ist der Auflieger ohne die seitliche Schiebeplane dargestellt.
Zwischen den einzelnen Schieberungen 4, und dem vorderen Bereich zwischen der vordersten Schieberunge 4 und der Stirnwand 11, sind Seitenbalken 2 auf der jeweils gewünschten Höhe befestigt. Wie im hinteren Bereich ersichtlich, können diese Seitenbalken 2 in mehreren unterschiedlich hohen Positionen an den Schieberungen bzw. den frontseitigen und heckseitigen Konstruktionen des Aufbaus, eingehängt werden.
Jeder der Seitenbalken 2 weist zwei beabstandete Querbalkenaufnahmen 35 zum Ansetzen eines Querbalkens 1 auf. Dabei befindet sich die eine Querbalkenaufnahme 35a in der Nähe eines Endes des Seitenbalkens 2 und die andere Querbalkenaufnahme 35b etwa in deren mittleren Bereich. Dadurch wird sichergestellt, daß bei immer gleich langen Seitenbalken die Querbalken 35 zueinander einen gleichen Abstand aufweisen, entsprechend der Länge der aufzulegenden Paletten 37. Um auf unterschiedliche Palettenmaße oder Stückgutmaße variabel reagieren zu können, weisen die Seitenbalken 2 in der Regel sehr viel mehr Querbalkenaufnahmen 35 auf.
In Fig. 1 sind lediglich auf den beiden vordersten Querbalken 1 zur Verdeutlichung Transportgüter, in diesem Fall gestapelte leere Paletten 37, aufgelegt. Dabei ist zu erkennen, daß sich diese Paletten 37 auf dem hinteren Querbalken 1 nur etwas weniger als die Hälfte auf dessen Breite aufliegen, da der hintere Teil dieses Querbalkens 1 für ein sich daran anschließendes nächstes Produkt, beispielsweise eine nächste Palette, benötigt würde.
In Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Diagonalstrebe 3, soweit vorhanden, sich exakt unterhalb des Querbalkens 1 befindet, und damit ebenso wie der Querbalken 1 in der Seitenansicht betrachtet, seitlich versetzt neben der jeweiligen Schieberunge 4 verläuft, und deshalb auch ohne Behinderung mit der Schieberunge 4 ebenso wie diese am Außenrahmenprofil 16 in einer speziellen Chassisbefestigung 8, die detailliert in den Fig. 1a und 1b dargestellt ist, befestigt werden kann.
Der Verlauf der Diagonalstrebe 3 ist besser in Fig. 2 zu erkennen:
Die Diagonalstrebe 3 ist an ihrem unteren, chassisseitigen Ende über ein Winkelende 3b an der speziellen Chassisbefestigung 8 befestigt, und verläuft von dort aus schräg ansteigend zu einem Befestigungspunkt am Querbalken 1, der sich bezüglich der Längsmitte des Fahrzeuges her in der anderen Hälfte des Querbalkens 1 befindet. Der Querbalken 1 mit der Befestigung der Diagonalstrebe und der Längenarretierung am Ende des Querbalkens 1 ist in Detaildarstellung zu Fig. 2 in einer Fig. 2b dargestellt, das chassisseitige Ende der Diagonalstrebe 3 und dessen Befestigung in der Fig. 2a und die außerhalb der Chassisbefestigung 8 sowie des Rungenaufnahmebeschlages am Boden 18 des Aufbaus vorhandene Ausführung in Fig. 2d.
Fig. 2 zeigt zum einen, wie die Schieberungen 4 mit ihrer Laufrolle am Dachbaum 9 eingehängt sind, im befestigten Zustand den Dachbaum 9 jedoch auch vertikal abstützen.
In der Ebene der Schieberungen 4 sind in Fig. 2 lediglich in einer Höhenposition einander gegenüberliegende Seitenbalken 2 eingezeichnet. Zwischen den beiden Seitenbalken 2 ist ein Querbalken 1 eingehängt. Zu diesem Zweck weisen die Endstücke 25 des Seitenbalkens 1 ein in Längsrichtung verlaufendes, nach unten offenes und sich nach unten leicht erweiterndes U-Profil 29 auf, welches über die Oberkante des Seitenbalkens 2 gesteckt wird. Wie in Fig. 2b ersichtlich, befindet sich an dem Endstück 25 eine gegen den Seitenbalken 2 gerichtete Rasteinrichtung 30, meist ein mittels Feder gegen den Seitenbalken 2 vorgespannter Raststift, der in eine entsprechende Rastaufnahme des Seitenbalkens 2 einrastet. Entsprechend der Vielzahl von Rastaufnahmen 31 entlang der Länge des Seitenbalkens 2 können auch an sehr vielen Positionen Querbalken 1 am Seitenbalken 2 befestigt werden.
Die Diagonalstrebe 3 ist am Querbalken 1 mittels eines in Längsrichtung durchzusteckenden Steckbolzens 38 durch die am oberen Ende der Diagonalstrebe 3 ausgebildete Gabel 31 befestigt. Dabei weist der Querbalken 1 mehrere Bohrungen 39 zum Durchstecken des Steckbolzens 38 auf, um die immer gleich lange Diagonalstrebe 3 am Querbalken 1 umstecken zu können, entsprechend der unterschiedlich wählbaren Höhenlagen der Querbalken 1.
Vor allem anhand der Fig. 1a und 1b sowie 2a und 2b wird die Befestigung der Diagonalstrebe erläutert:
Die Diagonalstrebe 3 weist an ihrem unteren, chassisseitigen Ende ein Winkelende 3b auf, dessen Ende gegenüber der diagonalen Richtung der Diagonalstrebe 3 im wesentlichen vertikal nach unten verläuft, in Anpassung an die seitliche Außenkante des Bodens 18, also des dort vorhandenen Außenrahmenprofiles 16.
An diesem nach unten gekröpften Winkelende 3b ist ein vorne angeschrägter Längszapfen 21 angeschweißt. Wie besser in den Fig. 1a und 1b zu erkennen, kann das untere Ende der Diagonalstrebe 3 am Chassis gesichert werden, indem der Längszapfen 21 nach vorne in die entsprechend dimensionierte Öffnung einer Öse 23 (Fig. 1a) eingeschoben wird, welcher am Außenrahmenprofil 16 befestigt ist. Die Befestigung der Diagonalstrebe an ihrem oberen Ende, nämlich am Querbalken 1, ist ausreichend spielbehaftet, um eine solche Schwenkbewegung der Diagonalstrebe 3 zuzulassen. Die Sicherung des Längszapfens 21 in der Öse 23 erfolgt dadurch, daß nach dem Einsetzen in die Öse eine Sicherungsklappe 24 in einer Ebene entsprechend der Längserstreckung des Längszapfens 21 aus der senkrecht nach oben deaktivierten Lage in eine horizontale Sicherungslage herabgeklappt wird (Fig. 1b), indem die Sicherungsklappe 24 um eine querverlaufende Achse am Außenrahmenprofil 16 gelagert ist. In dieser Sicherungslage liegt sie an einem entsprechenden Vorsprung, beispielsweise des hier beginnenden Ladungssicherungsprofiles 26, auf.
Die beschriebene Chassisbefestigung 8 der Diagonalstrebe 3 befindet sich damit außerhalb und nicht gegenseitig behindernd neben der Rungenaufnahme für die Schieberungen 4, die sich ebenfalls an der Längsaußenseite des Außenrahmenprofiles 16 befindet.
In den übrigen Längsbereichen befindet sich auf der vertikalen Längsaußenfläche des Außenrahmenprofiles 16 ein sogenanntes Ladungssicherungsprofil 26, welches an seinem oberen Ende gegenüber der Außenkante des Außenrahmenprofiles 16 ausreichend Abstand läßt, um Zurrhaken 40 dazwischen einklinken und durch Hochziehen sichern zu können, wodurch das freie gekröpfte Ende des Zurrhakens 40 in die Ausbuchtung des Außenrahmenprofiles 16 einschwenkt.
Das Ladungssicherungsprofil 26 weist an seinem unteren Ende einen im wesentlichen vertikal nach unten in einem bestimmten Abstand zur Außenkante des Außenrahmenprofiles 16 frei nach unten endenden Endschenkel 34' auf.
Dieser Endschenkel dient dem Einhängen und vertikalen Abspannen der seitlichen Schiebeplane.
Um auch im Bereich der Rungenaufnahmen und der Chassisbefestigung der Diagonalstrebe 3 keine zu große Lücke beim Abspannen der seitlichen Plane zu bewirken, ist zumindest im Bereich der Chassisbefestigung der Diagonalstreben 3, vorzugsweise auch im Bereich der Rungenbefestigung, ein Profil vorzugsweise ein Z- oder U-Profil, seitlich am Außenrahmenprofil 16 befestigt, welches ebenfalls im unteren Bereich einen vertikal nach unten frei endenden Endschenkel 34 aufweist, der hinsichtlich Lage und Abstand zum Außenrahmenprofil dem Endschenkel 34' des Ladungssicherungsprofiles 26 entspricht.
Wie in Fig. 2a zu erkennen, befindet sich das Z-Profil mit dem Endschenkel 34 unterhalb der Öse 23 für die Aufnahme des Längszapfens 21 der Diagonalstrebe 3.
Das obere Ende der Diagonalstrebe 3 besteht gemäß Fig. 2b aus einer Gabel 3a, die eine Bohrung in Längsrichtung zum Hindurchstecken eines Steckbolzens 38 und damit Befestigung an den Querbalken 1 aufweist. Die Gabel 3 befindet sich dabei innerhalb einer Aufnahmenut 6, die durch eine gestrichelte Linie in Fig. 2 angedeutet ist und sich in der Unterseite des Querbalkens 1 befindet, wie besser anhand Fig. 3 zu erkennen:
Der Querbalken 1 ist in der Fig. 3 im Querschnitt dargestellt, und zwar in der rechten Hälfte mit anmontierten Teilen und in der linken Hälfte im Rohzustand.
Der Querbalken 1 ist dabei symmetrisch zu seiner vertikalen Mittelebene ausgebildet, und weist ein geschlossenes, etwa quadratisches Hohlprofil mit vertikal seitlich nach außen von der oberen Kante anstrebenden Fortsätzen 41 auf, die die obere Auflagefläche 26 des Querbalkens 1 vergrößern, und an ihren freien äußeren Enden verdickt und abgerundet sind.
Die obere Auflagefläche 46 des Querbalkens 1 weist in ihren Seitenbereichen Vertiefungen auf, die vor allem der Profilversteifung und Verbesserung der Griffigkeit dienen. In ihrem mittleren Bereich besitzt die Auflagefläche 46 ebenfalls eine Vertiefung 47' in welche ein Abstandshalter 7 in Form eines Vierkantprofiles seitlich paßgenau eingelegt und durch Verschrauben oder Verschweißen gesichert werden kann.
Der Abstandshalter 7 ist in der Regel nur bei den Querbalken erforderlich, die eine Diagonalstrebe 3 aufweisen. Er justiert jeweils die Palettenstellung auf der oberen Ladeebene neu.
In der Unterseite weist der Querbalken 1 eine Aufnahmenut 6 auf, deren Nutengrund durch den Querschenkel 33 gebildet wird.
In die Aufnahmenut kann eine im Bedarfsfall nicht benötigte Diagonalstrebe 6 hineingeklappt werden und wird in dieser vollständig aufgenommen. Im Fall einer montierten Diagonalstrebe 3 befindet sich lediglich die Gabel 3a am oberen Ende der Diagonalstrebe in dieser Aufnahmenut 6, und ist dort mittels eines Steckbolzens 38 gesichert. Dabei ist eine hohe Stabilität dadurch gegeben, daß sich der Steckbolzen 38 sowohl durch eine Seitenwand des Querbalkens 1 als auch beide Seitenwände der Aufnahmenut 6 hindurcherstreckt.
Eine Sicherung des Steckbolzens 38 erfolgt dadurch, daß der Steckbolzen 38 mit dem hierzu quer abstehenden Handgriff 38a nur in einer bestimmten Stellung, beispielsweise unter 45° zur Waagerechten, vollständig eingeschoben werden kann. Nach dem Einschieben wird das freie Ende des relativ schweren Handgriffes 38a mittels einer Kette oder eines Seiles am Querbalken so aufgehängt daß er eine z. B. waagerechte Lage, jedenfalls eine Lage oberhalb der Einstecklage, einnimmt. Dadurch ist ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Steckbolzens 38 nicht möglich. Selbst wenn sich dieses Aufhängen versehentlich lösen sollte, wird der Handgriff 38a aufgrund seines Eigengewichts in eine senkrechte Lage nach unten herabhängen, in welcher wiederum kein unbeabsichtigtes Herausziehen des Steckbolzens 38 möglich ist.
Die Wandstärke des Hohlprofiles, aus welchem der Querbalken 1 besteht, ist sowohl im Bereich der Bohrungen 39, die dem Durchstecken des Steckbolzens 38 dienen, verstärkt als auch im Bereich der Durchstecköffnungen 39' für den Bolzen 28, welcher die Endstücke 25 des Querbalkens 1 befestigt. Das Endstück 25 ist mit seinem Hohlprofil mit gestrichelten Linien in der linken Bildhälfte der Fig. 3 eingezeichnet. Dabei ist erkennbar, daß das Endstück 25 bezüglich der Fig. 3 in seitlicher Richtung kaum Spiel besitzt, und an den Innenflächen der Verdickungen des Hohlprofiles des Querbalkens 1 im Bereich der Durchstecköffnungen 39' geführt ist. Das Endstück 25 ist jedoch niedriger als der zur Verfügung stehende Hohlraum im Querbalken 1, und daher in der Höhe beweglich. Mittig an der Unterseite des Endstückes 25 befindet sich ein aufgeschweißter Lagerungsvorsprung 32 aus Flachmaterial oder balligem Material. Die Funktion des Endstückes 25 wird anhand von Fig. 2b und 2c deutlich:
Fig. 2b zeigt den Querbalken 1 und damit auch das in der rechten Hälfte dargestellte Endstück 25 in eingehängtem und belasteten Zustand.
Da die Last den Querbalken 1 nach unten drückt, liegt der Querbalken 1 mit seinem oberen Querprofil am äußeren Ende, an der Stelle 42, auf der Oberseite des Endstückes 25 auf. Das U-Profil am äußeren Ende des Endstückes 25 drückt von oben auf den Seitenbalken 2. Das innere Ende des Endstückes 25, welches aus einem Flachmaterial 43 bestehen kann, welches mit dem Kastenprofil des Endstückes 25 verschweißt ist, umschließt mit seinem Durchbruch 27 den oberhalb der Aufnahmenut 6 sich durch den Querbalken 1 hindurch erstreckenden Bolzen 28. Da der Durchbruch 27 von unten nach oben schmaler wird, und an seinem oberen Ende nur geringfügig breiter ist als die Dicke des in der Regel runden Bolzens 28, ist in Querrichtung, also Längsrichtung des Balkens 1, in diesem belasteten Zustand kein Spiel zwischen dem Bolzen 28 und dem Durchbruch 27 mehr vorhanden, und damit liegt der Abstand zwischen dem in Fig. 2b dargestellten U-Profil 29 am rechten Ende und dem gegenüberliegenden, zwar nicht dargestellten linken analogen U-Profil fest, wodurch auch die entsprechenden Seitenbalken 2 in einem bestimmten Soll-Abstand zueinander gehalten und somit gegeneinander versteift werden.
Beim Aufsetzen des Querbalkens 1 können sich dagegen die Seitenbalken 2 in einem anderen, z. B. aufgrund Ausbuchtung nach außen etwas größeren, Abstand voneinander befinden. Das Aufsetzen des Querbalkens 1 ist dennoch kein Problem, da zum einen der äußere freie Schenkel der längsverlaufenden U-Pro­ file 29 nach außen gekröpft ist und ein Aufstecken auf den Seitenbalken 2 erleichtert. Zusätzlich ist - falls der Bediener den Querbalken 1 an seinem mittleren Hauptprofil hält und hoch hebt - das Endstück 25 außen nach unten geklappt, und liegt mit der vorzugsweise an der Unterseite des Kastenprofiles befestigten Lagerungsvorsprung 32 auf dem Querschenkel 33 auf, der das obere Ende der Aufnahmenut 3a im Querbalken 1 darstellt.
Da der Lagerungsvorsprung 32 entlang der Längserstreckung des Endstückes 25 so plaziert ist, daß die in der Fig. 2c äußeren, dem Seitenbalken 2 naheliegenden Teile des Endstückes schwerer sind als die innen liegenden, also links vom Lagerungsvorsprung 32 liegenden, Teile klappt in diesem Zustand das Endstück 25 um den Lagerungsvorsprung 32 herum mit den äußeren Bereichen nach unten. Damit schwenkt der Durchbruch 27 nach oben, und der Bolzen 28 befindet sich im unteren, breiten Bereich des Durchbruches 27. Dadurch kann in dieser Lage das Endstück 25 in Längsrichtung des Querbalkens verschoben werden, entsprechend dem tatsächlichen Abstand der gegenüberliegenden Seitenbalken 2.
Für das sichere Arretieren der Soll-Länge des Querbalkens 1 ist der Durchbruch 27 vorzugsweise trapezförmig oder dreieckig ausgebildet, wobei die zur Mitte des Querbalkens 1 hingerichtete Seitenflanke steiler, etwa 5-15° von der Senkrechten abweichend, steht als die nach außen weisende Seitenkante, die in einem Winkel von 40-50° nach oben ansteigt.
Wie Fig. 4a in der Querschnittsdarstellung des Seitenbalkens 2 zeigt, ist dieser ebenfalls ein aus Hohlkammern bestehendes Strangpreßprofil. Von der oberen Hohlkammer 2a aus ragen die Fortsätze 44a, 44b mit gerundeten Enden weiter nach oben. Die gerundeten Enden weist wenigstens einer der Fortsätze 44a oder 44b in regelmäßigen kurzen Abständen Durchbrüche auf. Dadurch ist es möglich, einen Zurrhaken 40, der etwas dünner ist als der freie Abstand zwischen den Fortsätzen 44a, 44b, zwischen die Fortsätze einzulegen und durch Verdrehen in die senkrechte Lage und Anspannen des daran befestigten Zurrgurtes zu fixieren.
An die obere Hohlkammer 2a schließt sich die untere Hohlkammer 2b an, die wenigstens über einen Teilbereich schmaler ausgebildet ist als die Hohlkammer 2a, wobei auf der in Fig. 4a linken Seite, die die Außenseite des Fahrzeuges darstellen soll, die Hohlkammern 2a und 2b im wesentlichen fluchten.
Dadurch entsteht auf der rechten, in das Fahrzeuginnere gerichteten Außenseite ein Rücksprung 48.
Vor diesen Rücksprung 48 und in etwa fluchtend mit der rechten Seite des Seitenbalkens 2 kann eine Befestigungsplatte 45 gesetzt und fest mit dem Seitenbalken 2 verbunden werden. Eine solche Befestigungsplatte 45 wird beispielsweise in eine nach unten offene Ausnehmung 49 am oberen Ende des Rücksprunges 48 von unten her eingeschoben, und mit ihrem unteren Bereich seitlich auf einer Außenfläche 50 des Seitenbalkens 2, also dessen unterer Hohlkammer 2b, durch Verschrauben, Vernieten oder Verkleben befestigt.
Eine solche Befestigungsplatte 45 ist in Fig. 4b dargestellt. Das wesentliche dieser Befestigungsplatte 45 sind die Aussparungen 56, die aus einer etwa kreisrunden größeren mittigen Aussparung 56a bestehen, von welchen Fortsätze nach oben und unten in Form eines Rechtecks 56b abstreben. An den freien Enden dieser Fortsätze 56b kann dann noch jeweils eine seitlich abstrebende, T-förmige kleine Erweiterung 46c angeordnet sein.
Die Befestigungsplatte 45, die meist aus Stahlblech besteht, weist eine Vielzahl solcher Ausnehmungen 56 hintereinander, also in Längsrichtung des Seitenbalkens 2, auf.
Diese Aussparungen 56 sind hinsichtlich Form und Größe quasi-standardisiert, da mit dieser Form das Einhängen von Ladungssicherungsstangen möglich ist als auch das Einhängen von Zurrhaken, an welchen Zurrgurte ebenfalls zum Zwecke der Ladungssicherung befestigt sind.
Weiterhin können Sperrbalken eingehakt werden.
Bezugszeichenliste
1
Querbalken
2
Seitenbalken
3
Diagonalstrebe
3
a Gabel
3
b Winkelende
4
Schieberungen
5
Längenarretierung
6
Aufnahmenut
7
Abstandhalter
7
' Vierkantprofil
8
Chassisbefestigung
9
Dachbaum
10
Chassis
11
Stirnwand
12
Räder
13
Königszapfen
14
Leerpalette
15
obere Ladeebene
16
Außenrahmenprofil
17
Achse
18
Boden
19
Dach
20
seitliche Schiebeplane
21
Längszapfen
22
Längsrichtung
23
Öse
24
Sicherungsklappe
25
Endstück
26
Ladungssicherungs-Profil
27
Durchbruch
28
Bolzen
29
U-Profil
30
Rasteinrichtung
31
Rastaufnahme
32
Lagerungsvorsprung
33
Querschenkel
34
Endschenkel
34
' Endschenkel
35
Querbalkenaufnahme
36
Türportalsäulen
37
Paletten
38
Steckbolzen
39
Bohrung
40
Zurrhaken
41
Fortsatz
42
Stelle
43
Flachmaterial
44
a,
44
b Fortsätze
45
Befestigungsplatte
46
Auflagefläche
47
Vertiefung
48
Rücksprung
49
Ausnehmung
50
Fläche
56
Aussparung
57
Schiebeplane

Claims (19)

1. Lkw-Aufbau mit zusätzlicher oberer Ladeebene (15),
  • - die durch Querbalken (1) gebildet wird, welche in den einander gegenüberliegenden Seitenbereichen des Lkw-Aufbaus befestigbar sind, und
  • - wobei die Querbalken (1) gegenüber dem Chassis (10) des Lkw gegen Querkräfte mittels einer Diagonalstrebe (3), die einerseits am Querbalken (1) und andererseits am Chassis (10) befestigbar ist, gesichert werden kann,
    dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Querbalken (1) an längsverlaufenden Seitenbalken (2) befestigbar sind, welche ihrerseits zwischen den senkrechten Rungen befestigbar sind, und
  • - die Diagonalstreben (3) unter dem jeweiligen Querbalken (1) verlaufen.
2. Lkw-Aufbau mit zusätzlicher oberer Ladeebene (15),
  • - die durch Querbalken (1) gebildet wird, welche in den einander gegenüberliegenden Seitenbereichen des Lkw-Aufbaus befestigbar sind, und
  • - wobei die Querbalken (1) gegenüber dem Chassis (10) des Lkw gegen Querkräfte mittels einer Diagonalstrebe (3), die einerseits am Querbalken (1) und andererseits am Chassis (10) befestigbar ist, gesichert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstreben (3) im jeweiligen Querbalken (1) in einer in der Unterseite des Querbalkens (1) angeordneten Aufnahmenut (6) aufnehmbar sind.
3. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Lkw-Aufbau Schieberungen und insbesondere seitliche Schiebeplanen umfaßt, wobei die Schieberungen (4) entlang der Dachbaum (9) verschiebbar und in Rungen-Aufnahmebeschlägen der Außenseiten des Lkw-Bodens befestigbar sind, und
  • - die Seitenbalken (2) wenigstens an einem ihrer Enden eine Aufnahmemöglichkeit für einen Querbalken (1) aufweisen, so daß der Querbalken (1) und die ihn abstützende Diagonalstrebe (3) in Längsrichtung (22) nur gering beabstandet zur Schieberunge (4) angeordnet sind und die Diagonalstrebe (3) an ihrem bodenseitigen Ende ebenfalls an der Außenseite des Bodens (18), seitlich neben dem Rungen-Auf­ nahmebeschlag, befestigbar ist.
4. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe (3) am bodenseitigen Ende einen Längszapfen (21) aufweist, welcher in eine vom Außenrahmenprofil (16) des Bodens (18) nach außen abstrebende Öse (23) einsteckbar und sicherbar ist.
5. Lkw-Aufbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Längszapfens (21) gegen Herausziehen durch eine Sicherungsklappe (24) erfolgt, die in der Längsebene des Längszapfens (21) um eine hierzu quer verlaufende Achse von einer senkrechten Öffnungsposition in eine etwa waagerechte Sicherungsposition herabklappbar ist, in welcher ein Herausziehen des Längszapfens (21) aus der Öse (23) nicht mehr möglich ist.
6. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rungen auf unterschiedlichen Höhen Befestigungsmöglichkeiten für die Seitenbalken (2) aufweisen.
7. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbalken auf ihrer zum Laderaum hin gerichteten Innenseite Öffnungen zum Befestigen handelsüblicher Sperrbalken und/oder Ladesicherungsgurte aufweist und/oder an seiner Oberkante Einhängeöffnungen zum Einhängen von Ladesicherungsgurten aufweist.
8. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen Auflagefläche (25) des Querbalkens (1) ein in Richtung des Querbalkens (1) verlaufender Abstandshalter (7) befestigbar ist, dessen Breite, in Längsrichtung (22) betrachtet, etwa der Breite der Diagonalstrebe (3) entspricht.
9. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe (3) an ihrem balkenseitigen Ende über eine schnell lösbare Verbindung an unterschiedlichen Positionen entlang des Querbalkens (1) befestigbar ist entsprechend der Höhenlage des Querbalkens (1) über dem Boden (18).
10. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbalken (1) und/oder die Seitenbalken (2) aus hohlen Strangpreßprofilen, bestehend aus Leichtmetall und/oder Kunststoff, bestehen.
11. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbalken (1) an wenigstens einem ihrer Enden eine unter Belastung automatisch arretierende Längenarretierung (5) des Querbalkens (1) aufweist.
12. Lkw-Aufbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Längenarretierung aus einem Endstück (25) besteht, welches in das Hohlprofil des Querbalkens (1) einsteckbar, und seitlich geführt, jedoch in der Höhe beweglich ist, und
  • - wobei das im Querbalken (1) befindliche Ende des Endstückes (25) einen in Längsrichtung (22) offenen Durchbruch (27) aufweist, der unten breiter ist als oben und von einem längsverlaufenden Bolzen (28), welcher am Querbalken (1) befestigt ist, durchdrungen wird.
13. Lkw-Aufbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (27) trapezförmig und/oder dreieckig ausgebildet ist und die Breite des Durchbruchs (27) am oberen, schmalen Ende nur geringfügig größer ist als der Durchmesser des Bolzens (28).
14. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (25) an dem vom Querbalken (1) abgewandten Ende mit einem in Längsrichtung (22) verlaufenden, nach unten offenen, U-Profil (29) ausgestattet ist, welches von oben auf die Seitenbalken (22) aufsteckbar ist sowie mit einer Rasteinrichtung (30), die in eine entsprechende Rastaufnahme (31) des Seitenbalkens (2) eindringen kann zum Sichern der Position des Querbalkens (1) am Seitenbalken (2).
15. Lkw-Aufbau nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (25) etwa in seinem mittleren Bereich an der Unterseite einen Lagerungsvorsprung (32) aufweist, der bei Absenken des äußeren Endes des Endstückes (25) auf einer entsprechenden Innenfläche des Querbalkens (1) aufsetzt und bei weiterer Bewegung den Schwenkpunkt des Endstückes (25) relativ am Querbalken (1) darstellt.
16. Lkw-Aufbau nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerungsvorsprung (32) auf der Oberseite des den Nutengrund der Aufnahmenut (6) für die Diagonalstrebe (3) bildenden Querschenkels (33) des den Querbalken (1) bildenden Hohlprofiles ist.
17. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (7) aus einem auf die Oberseite des Querbalkens (1) aufschraubbaren oder aufschweißbaren Hohlprofiles, insbesondere eines Vierkantprofiles (7'), besteht.
18. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalstrebe (3) mit ihrem unteren Ende auf der Außenseite des Bodens (18) unterhalb des Ladeniveaus am Außenrahmen befestigbar ist.
19. Lkw-Aufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite des Bodens (18) angeordnete Öse (23) zur Aufnahme des Längszapfens (21) der Diagonalstrebe (3) einen im Abstand zur Außenkante des Bodens nach unten frei abstrebenden Endschenkel (34) aufweist, welcher hinsichtlich Höhenlage und Abstand zum Boden (18) bzw. Außenrahmenprofil (16) dem nach unten frei endenden Endschenkel (34') des Ladungssicherungsprofiles (26) entspricht, welches sich entlang der Außenseiten des Bodens (18) erstreckt und nur durch die Rungen, Aufnahmebeschlag und die Öse (23) zum Befestigen der Diagonalstrebe (3) unterbrochen ist.
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