DE29606678U1 - Aufzugklappende Blisterkarte - Google Patents
Aufzugklappende BlisterkarteInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Beiersdorf Aktiengesellschaft
Hamburg
Beschreibung
Aufzuklappende Biisterkarte
Die Erfindung betrifft eine aufzuklappende Biisterkarte, die aus zwei miteinander verbundenen
Wänden besteht, und wobei auf eine der beiden Wände zumindest ein Verklebungspunkt
vorgesehen ist, der das reversible Verschließen der Biisterkarte sicherstellt. Weiterhin ist zumindest auf der vorderen Wand der Biisterkarte eine Aufnahmevorrichtung
für ein Produkt vorgesehen.
Einfache Blisterkarten sind bereits vorbekannt. Sie bestehen aus einer einzelnen Wand,
beispielsweise aus Pappe oder Karton, auf der das zu verkaufende Produkt auf unterschiedliche
Art und Weise befestigt ist. Im allgemeinen sind die Abmessungen der Biisterkarte
größer als die des Produkts, so daß auf der Biisterkarte eine bestimmte Fläche zur Verfügung steht, den potentiellen Kunden über das Produkt zu informieren oder
einfach durch einen auffälligen Aufdruck auf das Produkt aufmerksam zu machen.
In vielen Fällen reicht der auf der Biisterkarte vorhandene Platz, sowohl auf der Vorderwand als auch auf der Rückwand der Biisterkarte, nicht aus, alle die Informationen unterzubringen, die man gerne aufdrucken möchte.
In vielen Fällen reicht der auf der Biisterkarte vorhandene Platz, sowohl auf der Vorderwand als auch auf der Rückwand der Biisterkarte, nicht aus, alle die Informationen unterzubringen, die man gerne aufdrucken möchte.
In so einem Fall ist man versucht, die Größe der Biisterkarte so zu wählen, daß der
benötigte Platz vorhanden ist.
Diese Vorgehensweise ist aber mit mehreren Nachteilen behaftet. Bei einer zu großen
Biisterkarte können in einem Verkaufsregal nur wenige Produkte gleichzeitig dargeboten
werden. Und der Kunde hat Schwierigkeiten, das erworbene Produkt mit der Biisterkarte
beispielsweise in seiner Einkaufstasche unterzubringen. Er würde in diesem Fall leicht in
Versuchung geraten, die Biisterkarte sofort von dem Produkt zu trennen, womit ihm
unter Umständen wichtige Informationen verloren gingen.
Um mehr Fläche für Informationen oder Werbung zur Verfügung zu haben, kann auch
ein faltbares Etikett auf der Biisterkarte befestigt werden. Dieses Etikett hat aber den
Nachteil, daß es im Vergleich zur Blisterkarte sehr teuer ist, aufwendig hergestellt und
bedruckt werden muß, sowie in der Handhabung eine gewisse Erfahrung durch den Kunden erfordert. Darüber hinaus ist es durch Knicken, Falten oder Einreißen sehr
schnell unansehnlich, was den Kunden leicht vom Kauf des Produkts abschrecken kann.
Als dritte Möglichkeit kann der Blisterkarte eine separate Broschüre beigelegt oder direkt
an dieser befestigt werden. Diese Broschüre ist aber auch teuer und in der Herstellung
aufwendig. Darüber hinaus erreicht sie den Kunden sehr oft nicht, weil sie vorher von
der Blisterkarte entfernt wird oder sich einfach die Verbindung zwischen Biisterkarte und
Broschüre unbeabsichtigt löst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blisterkarte zu schaffen, die trotz ihrer
relativ geringen Ausmaße viel Fläche zur Verfügung stellt, die mit zusätzlichen Produktinformationen
oder Werbung bedruckt werden kann, die ein Produkt tragen kann und die sehr einfach und preiswert in der Herstellung ist.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind dabei in den Unteransprüche erläutert.
Die erfindungsgemäße Blisterkarte setzt sich aus zwei Wänden, vorzugsweise aus Karton
oder Pappe, zusammen, einer ersten vorderen Wand und einer zweiten rückwärtigen Wand, die an der vorderen Wand über eine Falzlinie angelenkt ist und die vorzugsweise
die gleichen Abmessungen aufweist.
Zumindest auf der vorderen Wand ist weiterhin eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme
eines Produkts vorgesehen. Vorteilhafterweise handelt es sich bei dieser Aufnahmevorrichtung
um einen durchbrochenen, einseitig offenen Käfig, vorzugsweise aus
Pappe, der mit der offenen Seite auf die vordere Wand geklebt ist.
Damit die Spannung an der Falzlinie zwischen vorderer Wand und rückwärtiger Wand beim Zusammenklappen der Blisterkarte verringert wird, kann die Falzlinie mit einem nicht-durchgängigen Schnitt versehen sein.
Damit die Spannung an der Falzlinie zwischen vorderer Wand und rückwärtiger Wand beim Zusammenklappen der Blisterkarte verringert wird, kann die Falzlinie mit einem nicht-durchgängigen Schnitt versehen sein.
Damit die Blisterkarte verschlossen werden kann, ist entweder auf der vorderen Wand
oder auf der rückwärtigen Wand zumindest ein Verklebungspunkt aus einem schwach selbstklebenden und druckempfindlichen Kleber, der von der gegenüberliegenden
Wand rückstandsfrei wieder ablösbar und erneut verklebbar ist, vorgesehen, und zwar
vorzugsweise an der Kante, die der die vordere Wand und die rückwärtige Wand verbindenden
Falzlinie gegenüberliegt. Dieser bzw. diese Verklebungspunkte ermöglichen das wiederholte Öffnen und feste Verschließen der aufzuklappenden Blisterkarte. Die
Stärke des Klebers ist dabei so gewählt, daß die dem oder den Verklebungspunkten
gegenüberliegenden Bereiche der Blisterkarte beim Öffnen des Klebers nicht beschädigt
werden, und daß dennoch beim leichten Aufeinanderdrücken der beiden Wände ein sicherer Verschluß der Blisterkarte sichergestellt ist. Darüber hinaus kann der Kleber
transparent sein, damit das darunter liegende Druckbild lesbar ist.
Auf der vorderen Wand und der rückwärtigen Wand der Blisterkarte kann ein herkömmlicher Schutziack vorgesehen sein, der insbesondere das ungewollte Ablösen des Klebers unterbindet. Beispielsweise kann es sich bei dem Schutzlack um einen Lack auf Dispersionsbasis handeln.
Auf der vorderen Wand und der rückwärtigen Wand der Blisterkarte kann ein herkömmlicher Schutziack vorgesehen sein, der insbesondere das ungewollte Ablösen des Klebers unterbindet. Beispielsweise kann es sich bei dem Schutzlack um einen Lack auf Dispersionsbasis handeln.
Weiterhin weisen vorteühafterweise die vordere Wand und die rückwärtige Wand an der
Kante, die der die beiden Wände verbindenden Falzlinie gegenüberliegt, jeweils eine
kleine Ausnehmung auf, insbesondere eine kreisabschnittsförmige. Somit wird das Öffnen
der Blisterkarte erleichtert.
Schließlich kann in der vorderen Wand und in der rückwärtigen Wand jeweils eine Aufhängemöglichkeit
vorgesehen sein, die so angeordnet sind, daß sie bei zusammengeklappter Blisterkarte übereinander liegen. Auf diese Weise ist es möglich, die Blisterkarte
samt Produkt in einem Verkaufsregal an den bekannten Haken aufzuhängen.
Die erfindungsgemäße Blisterkarte löst auf überraschend einfache Weise die aus dem
Stand der Technik bekannten Probleme.
Durch das Anfaiten einer zweiten rückwärtigen Wand an der ersten vorderen Wand
kann der zu Werbezwecken oder Produktinformationen vorhandene Platz auf der Blisterkarte
mehr als verdoppelt werden, wenn die zweite rückwärtige Wand kein Produkt aufnimmt.
Weiterhin ist die arbeits- und zeitaufwendige und damit kostenintensive Herstellung
eines zweiten Informationsträgers, beispielsweise in Form eines Etiketts oder einer Broschüre,
nicht notwendig. Vielmehr wird die ganze Blisterkarte mit Ausnahme des gesondert
anzufertigenden Käfigs in einem Stück beispielsweise aus dem Pappbogen ausgestanzt
und anschließend bedruckt sowie gefaltet.
Dann ermöglicht der Auftrag von mindestens einem Verklebungspunkt, der von einem
schwach selbstklebenden und druckempfindlichen Kleber gebildet wird, der von der
gegenüberliegenden Wand rückstandsfrei wieder ablösbar und erneut verklebbar ist,
daß die Biisterkarte auf der einen Seite stets sicher verschlossen ist und auf der anderen
Seite aber leicht vom Kunden aufgeklappt werden kann, wenn dieser es wünscht.
Anhand der nachfolgend beschriebenen Figur wird eine besonders vorteilhafte Ausführung
der Blisterkarte näher erläutert, ohne damit die Erfindung unnötig einschränken zu
wollen.
Es zeigt die Figur 1 den flachliegenden Stanzzuschnitt der vorteilhaft ausgeführten Blisterkarte.
Die Blisterkarte 1 setzt sich aus der vorderen Wand 2 und der rückwärtigen Wand 3
zusammen, die über die Falzlinie 11 miteinander verbunden sind. Die Falzlinie 11 weist
einen nicht-durchgängigen Schnitt auf, der die beim Zusammenklappen der Blisterkarte
1 auftretende Spannung reduziert.
Auf der rückwärtigen Wand 3 sind drei kreisförmige Verklebungspunkte 4, 5, 6 vorgesehen.
Weiterhin weisen die vordere Wand 2 und die rückwärtige Wand 3 jeweils sowohl eine
Ausnehmung 7, 8 in Form eines Kreisabschnitts sowie eine Aufhängevorrichtung 9, 10
auf, wobei letztere beim Zusammenklappen der Blisterkarte 1 übereinander liegen.
Auf der vorderen Wand 2 ist schließlich eine Ausstanzung 12 vorgesehen, auf die der Käfig, der zur Aufnahme des Produkts auf der Blisterkarte 1 dient, geklebt wird. Bei geöffneter Blisterkarte 1 ist durch die Ausstanzung 12 das Produkt zum überwiegenden Teil sichtbar.
Auf der vorderen Wand 2 ist schließlich eine Ausstanzung 12 vorgesehen, auf die der Käfig, der zur Aufnahme des Produkts auf der Blisterkarte 1 dient, geklebt wird. Bei geöffneter Blisterkarte 1 ist durch die Ausstanzung 12 das Produkt zum überwiegenden Teil sichtbar.
In der Figur 2 ist die zusammengeklappte Blisterkarte 1 dargestellt, und zwar die äußere
Seite der rückwärtigen Wand 3.
Die Figur 3 zeigt die Blisterkarte 1 im seitlichen Schnitt gemäß Linie A-A nach Figur 2.
Der auf die vordere Wand 2 geklebte Käfig 14 dient dazu, das Produkt 13 auf der Blisterkarte
1 zu befestigen.
Claims (7)
1. Aufzuklappende Blisterkarte, bestehend aus einer im wesentlichen rechteckig
geformten vorderen Wand, an die eine zweite rückwärtige Wand angelenkt ist, wobei
vorzugsweise an der Kante, die der die vordere Wand und die rückwärtige Wand verbindenden
Falzlinie gegenüberliegt, auf der vorderen Wand oder der rückwärtigen Wand zumindest ein Verklebungspunkt vorgesehen ist, der das reversible Verschließen
der Biisterkarte sicherstellt, und wobei zumindest auf der vorderen Wand eine
Aufnahmevorrichtung für ein Produkt vorgesehen ist.
2. Aufzuklappende Blisterkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmevorrichtung ein durchbrochener Käfig, vorzugsweise aus Pappe, ist, der einseitig offen ist und mit der offenen Seite auf die vordere Wand geklebt ist.
3. Aufzuklappende Blisterkarte nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die rückwärtige Wand die gleichen Abmessungen wie die vordere Wand aufweist.
4. Aufzuklappende Blisterkarte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Falzlinie zwischen der vorderen Wand und der rückwärtigen Wand mit einem
nicht-durchgängigen Schnitt versehen ist.
5. Aufzuklappende Blisterkarte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Wand und die rückwärtige Wand mit einem Schutzlack überzogen sind.
6. Aufzuklappende Blisterkarte nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Wand und die rückwärtige Wand an der Kante, die der die vordere Wand und die rückwärtige Wand verbindenden Falzlinie gegenüberliegt, jeweils eine
kleine Ausnehmung aufweisen, insbesondere eine kreisabsehnittsförmige.
7. Aufzuklappende Blisterkarte nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in der vorderen Wand und in der rückwärtigen Wand jeweils eine Aufhängemöglichkeit
vorgesehen ist, die so angeordnet sind, daß diese bei zusammengeklappter Blisterkarte übereinander liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606678U DE29606678U1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Aufzugklappende Blisterkarte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29606678U DE29606678U1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Aufzugklappende Blisterkarte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29606678U1 true DE29606678U1 (de) | 1997-08-14 |
Family
ID=8022492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29606678U Expired - Lifetime DE29606678U1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Aufzugklappende Blisterkarte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29606678U1 (de) |
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Legal Events
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020613 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040519 |
|
| R071 | Expiry of right |