DE2003388A1 - Zuschnitt,insbesondere fuer das Verpacken von Buechern - Google Patents
Zuschnitt,insbesondere fuer das Verpacken von BuechernInfo
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- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/02—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
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Description
I;". ■■■ -..■-. S
1 Oscar S t a u s s Zürich
2.A. Bourquin & Cie.AG. Zürich
Zuschnitt, insbesondere für das Verpacken von Büchern
Die vorliegende Erfindung betrifft einen zusammenhängenden, in mehrere Teile unterteilten Zuschnitt, welcher durch Umbiegen
der Teile zu einer Hülle, insbesondere für das Verpacken von Büchern zusammenfügbar ist und welcher mit Schlitzen
und für das Eingreifen in die Sohlitze vorgesehene Zungen versehen ist, wobei an den Stirnseiten der Hülle durch nach innen
umgefaltete Lappen in dieser vertiefte, das Packgut schützende, Stirnabschlüsse gebildet werden und diese Lappen zwecks mühelosen
und beschädigungsfreien Oeffnens geschlitzt sind.
Bekannte für den Versand von Büchern bestimmte Hüllen weisen den Nachteil auf, dass die Bücher während des Transportes insbesondere
an den Ecken häufig beschädigt werden, da die Ecken der Hüllen dicht an den Ecken des Buches anliegen und dadurch
beispielsweise bei den bei einem Schlag auf eine Ecke der HUlIe
2O.1.7O/er - 1 -
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auftretenden grossen Kräften dem darunterliegenden Buch keinen genügenden Schutz zu verleihen vermögen, so dass dessen Ecken
eingedrückt werden, was eine Wertverminderung des Buches zur Folge hat. In neuerer Zeit sind Schutzhüllen für Bücher bekannt
geworden, deren Teile so bemessen sind, dass sie das zu verpackende Buch stirnseitig überragen, wobei für den stirnseitigen
Schutz des Buches einschlagbare Lappen vorgesehen sind.
. Dadurch wird erreicht, dass die Buchecken nicht mehr dicht
unterhalb der Aussenecken der Hülle, sondern in einigem Abstand von diesen hinter einspringenden Ecken der Hülle liegen,
so dass bei den beim Transport normalerweise auftretenden Schlägen wohl der Ueberstand der Hülle, im allgemeinen jedoch
das darunterliegende Buch nicht mehr beschädigt wird. Diese Hüllen weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie zum Beispiel
für den Postversand verschnürt, geheftet oder verklebt werden müssen, um ein unbeabsichtigtes Oeffnen der Hülle zu verhin-
) dem. Auch kann der Inhalt nur schwierig, d.h. mit Hilfsmitteln
oder durch Zerstören der Hülle, zugänglich gemacht werden. Solöhe Hüllen sind für ein rationelles automatisches Verpacken
ungeeignet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Schaffung eines Zuschnittes
zugrunde, bei welchem die vorstehend erwähnten Nachteile ver-
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mieden werden, welcher einfach und damit billig in der Herstellung
ist und sich insbesondere für ein rationelles automatisches Verpacken unter Gewährleistung eines optimalen
Schutzes für die zum Versand bestimmten Güter eignet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Zuschnitt
drei Breitseitenteile praktisch gleicher Breite aufweist, dass ein Stirnabschluss durch zwei Lappen, welche je
paarweise an zwei der Breitseiten der Hülle vorgesehen sind, gebildet ist, von welchen Lappen jeder einen Schlitz aufweist,
in welche je eine Zunge zum Eingriff kommt, wobei die eine Zunge sur Verankerung an der lappenfreien Breitseite vorsteht
und die andere zum Bilden eines Verschlusses der Stirnabschlüsse den freien Endteil eines Stirnabschlusslappens bildet.
Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Zuschnitt in ausgebreitetem Zustand in Ansicht,
und
Fig. 2 eine aus dem Zuschnitt gemäss Fig. 1 durch Umbiegen und Zusammenfügen der verschiedenen Teile hergestellte Verpackung in schaubildlicher Darstellung mit teilT-raise weggebrochener Hülle.
Fig. 2 eine aus dem Zuschnitt gemäss Fig. 1 durch Umbiegen und Zusammenfügen der verschiedenen Teile hergestellte Verpackung in schaubildlicher Darstellung mit teilT-raise weggebrochener Hülle.
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Der Zuschnitt geraäss Fig. 1 ist durch Rillen, Sicken, Ritzen oder Perforationen 1, 3, 5 und 7 in Teile 9, 11, 13, 15 und
17 unterteilt. Die Teile 9 und 13 sind je an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Lappen 19 bzw. 21 versehen, welche an
ihren Wurzeln 23 bzw. 25 zwei in geringem Abstand angeordnete und eine Doppelrille oder -perforation bildende Rillen oder
Perforationen 27, 29 bzw. 31, 33 aufweisen. Die Lappen 19 bzw. 21 sind in einem Abstand von ihrer Aussenkante 35 bzw. 37,
welcher mindestens annähernd der Dicke des zu verpackenden Gutes, z.B. eines Buches, entspricht, mit einer weiteren Rille
oder Perforation 39 bzw. 41 versehen. Der Lappen 19 trägt an seinem äusseren Ende eine Zunge 43 von der Rille oder Perforation
39 bis zum Ansatz 45 der Zunge 43 schräg zugeschnitten. Es ist ferner an jeder Schrägkante 47 ein in Form eines Kreisabschnittes
ausgesparter Fingergriff 49 vorgesehen. Der Lappen 21 weist einen Schlitz 51 auf, welcher unmittelbar an die Rille
oder Perforation 41 auf deren der Aussenkante 37 abgewandten Seite anschliesst und sich parallel zur Rille oder Perforation
41 erstreckt. Ferner ist der Lappen 21 in der Mitte seiner Aussenkante 37 mit einem halbkreisförmig ausgesparten Fingergriff
53 versehen. Im weitern weist der Teil 17 beiderseits je eine Zunge 55 und die vom Teil 9 seitwärts abstehenden Lappen
19 im Bereich zwischen den Killen oder Perforationen 27 und 29
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je einen Schlitz 57 auf. Im mittleren Teil 13 ist ein Sichtfenster
59 für Lochkarten, Adressen o.dgl. vorgesehen. Abgesehen vom Sichtfeld 59 ist der Zuschnitt gemäss Fig. 1 bezüglich
einer Achse 61 völlig symmetrisch.
Fig. 2 zeigt den zu einer Hülle 63 zusammengefügten Zuschnitt der Fig. 1, welcher als Verpackung für ein Buch 65 dient.
Wie zum Teil aus Fig. 2 ersichtlich und im übrigen anhand der Fig. 1 leicht vorstellbar, ist, das Verpacken des Buches 65
bzw. Bilden der Hülle 63 aus dem Zuschnitt sehr einfach. Es wird im folgenden näher erläutert:
Der zu verpackende Gegenstand, z.B. ein Buch, wird so auf den mittleren Teil 13 gelegt, dass die Adresse oder ein Lochkartenabschnitt
entsprechend auf das Sichtfenster 59 zu liegen kommt. Anschliessend werden die Lappen 21 umgebogen und zwar so, dass
durch Einwärtsbiegen um die Rillen oder Perforationen 31 und 33 um je ca. 90° und Auswärtsbiegen um die Rille oder Perforation
41 die Abschnitte der Lappen 21 zwischen der Aussenkante 37 und der Rille oder Perforation 41 sich an dif>
Stirnseiten des Buches 65 legen (Fig. 2), wodurch eine der Buchlänge entsprechende
Innenlänge der Hülle 63 festgelegt wird. Nach Umbiegen der Teile 15 und 17 um die Rillen oder Perforationen 5 und 7 sowie Urabie-
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gen der Teile 9 und 11 um die Rillen oder Perforationen 1 und
3, wobei der Teil 9 auf den Teil 17 zu liegen kommt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden die Lappen 19 in analoger Weise umgebogen
und eingeschlagen wie die Lappen 21. Dabei ragen die Zungen 55 in die Schlitze 57 und damit verankern sich die Teile
9 und 17 gegenseitig. Schliesslich werden die schräg zugeschnittenen Abschnitte der Lappen 19 nach innen gegen das Buch gedrückt,
wobei die Zungen 43 in die entsprechenden Schlitze einrasten, was infolge der durch die zweifache Umbiegung an
den Wurzeln 23 bzw. 25 erzielten federnden Anordnung der Lappen 19 bzw. 21 ermöglicht wird.
Die so vollendete Verpackung weist eine allseitig geschlossene Hülle auf, wobei die verschiedenen Teile gegenseitig verankert
sind, so dass ein unbeabsichtigtes selbsttätiges Oeffnen der Hülle unmöglich ist. Durch die schräg zugeschnittenen Lappen
19 wird im weitern verhindert, dass die in den Schlitzen 51 eingerasteten Zungen 43, z.B. infolge eines seitlich auf die
Verpackung einwirkenden Schlages aus den Schlitzen 51 herausspringen und sich die Hülle dadurch öffnet. Dabei werden keine
Heft- oder Klebemittel benötigt. Auch braucht die Verpackung für den Versand nicht verschnürt zu werden. Ebenso leicht lässt
sich die Verpackung öffnen, ohne dass dieselbe zerstört werden
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muss, indem man die federnden Lappen 19 bzw. 21 etwas auseinanderzieht.
Dabei tritt die Zunge 43 aus dem Schlitz 51 heraus und der Teil mit den schrägen Kanten 47 der Zunge 19 an den
Fingergriffen 49 kann leicht nach aussen und anschliessend der darunterliegende Teil des Lappens 21 am Fingergriff 53 ebenso
leicht auswärtsgezogen werden, so dass der Inhalt der Hülle sofort entnommen werden kann.
Der neuerungsgemässe Zuschnitt besteht vorzugsweise aus Wellpappe
und kann in verschiedenen Qualitäten hergestellt werden. Dabei wird vorzugsweise eine Papiermittelschicht enger Wellung
verwendet, wodurch der Verpackung eine besondere Stabilität und Widerstandsfestigkeit verliehen wird. Der Zuschnitt wird
vorteilhafterweise vollautomatisch ausgestanzt. Er kann für das vollautomatische Verpacken der zum Versand bestimmten
Güter vorgesehen sein, wodurch der Verpackungsprozess äusserst rationell gestaltet werden kann.
De^ neuerungsgemässe Zuschnitt kann überdies in verschiedenen
Grossen und Formen hergestellt werden und kommt ausser für d^s
Verpacken von Büchern beispielsweise für folgende Artikel ir Frage: Schokolade, Pralinen, Patisserie, Mister aller Art,
Prospekte, Rauchwaren, Waschmittel, Konserven, Papier« a,
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Kataloge, Flaschen, Stoffe, Parfümeriewaren, Spielwaren, Wollsachen,
Werkzeuge, Holzwaren, Kosmetika usw.
Dem Umstand, dass bei der Verpackung mittels des neuerungsgemässen
Zuschnittes weder Heft- oder Klebemittel noch ein Verschnüren nötig sind, kommt insofern grosse Bedeutung zu, als
dadurch in vielen Fällen die zum Versand bestimmten Güter als Drucksache oder Warenmuster deklariert werden können, wodurch eine beträchtliche Einsparung an Versandspesen erzielt werden kann.
dadurch in vielen Fällen die zum Versand bestimmten Güter als Drucksache oder Warenmuster deklariert werden können, wodurch eine beträchtliche Einsparung an Versandspesen erzielt werden kann.
Ausser für Verpackungszwecke kann der neuerungsgemässe Zuschnitt auch für die Herstellung von Attrappen, z.B. für Schaufensterdekorationen
usw. verwendet werden, wobei die aus dem Zuschnitt zusammengefügte Hülle bemalt oder mit bedrucktem Papier beklebt
werden kann.
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Claims (4)
- Patentansprüche) Zusammenhängender, in mehrere Teile unterteilter Zuschnitt, welcher durch Umbiegen der Teile zu einer Hülle, insbesondere für das Verpacken von Büchern zusammenfügbar ist und welcher mit Schlitzen und für das Eingreifen in die Schlitze vorgesehene Zungen versehen ist, wobei an den Stirnseiten der Hülle durch nach innen umgefaltete Lappen in dieser vertiefte, das Packgut schützende, Stirnabschlüsse gebildet werden und diese Lappen zwecks mühelosen und beschädigungsfreien Oeffnens geschlitzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt drei Breitseitenteile (9, 13, 17) praktisch gleicher Breite aufweist, dass ein Stirnabschluss durch zwei Lappen (19, 21), welche je paarweise an zwei der Breitseiten (9,13) der Hülle vorgesehen sind, gebildet ist, von welchen Lappen (19, 21) jeder einen Schlitz (51, 57) aufweist, in welche je eine Zunge (43, 55) zum Eingriff kommt, wobei die eine Zunge (55) zur Verankerung an der lappenfreien Breitseite (17) vorsteht und die andere (43) zum Bilden eines Verschlusses der Stirnabschlüsse den freien Endteil (35) eines Stirnabschlusslappens (19) bildet.oomo/1208
- 2.) Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlitz (51) im einen Lappen (21), z.B. unmittelbar an eine Einfachrille oder -perforation (41) auf deren der Aussenkante (37) des Lappens (21) abgewandten Seite anschliessend, und sich parallel zur Rille oder Perforation (41) erstreckend, angeordnet ist.
- 3.) Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lappen (19) z.B. von der Höhe der Rille oder Perforation (39) bis zum Ansatz (45) der Zunge (43) schräg zugeschnitten ist, um ein unbeabsichtigtes Aufspringen der Hülle (63), z.B. infolge eines von der Seite einwirkenden Schlages, zu vermeiden.
- 4.) Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser, z.B. in seinem mittleren Teil (13) ein Sichtfenster (59) für Lochkarten oder Adressen aufweist.- 10 -009840/1206Leer
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE2003388A1 true DE2003388A1 (de) | 1970-10-01 |
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| DE19702003388 Pending DE2003388A1 (de) | 1969-01-27 | 1970-01-26 | Zuschnitt,insbesondere fuer das Verpacken von Buechern |
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| CH (1) | CH502237A (de) |
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| FR (1) | FR2029495A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4090607A (en) * | 1977-04-14 | 1978-05-23 | Mccall Richard J | Mailing carton for books |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| FR2512783A1 (fr) * | 1981-09-11 | 1983-03-18 | Chevalier Pierre | Emballage muni de pattes adhesives |
| DE3318549C2 (de) * | 1983-05-20 | 1994-11-10 | Nestler Robert Wellpappen | Flächenstück aus Pappe, Karton oder dgl. für die Ausbildung einer Verpackung für plattenförmiges Verpackungsgut |
| DE3408938A1 (de) * | 1984-03-12 | 1985-09-19 | Hans-Joachim 6380 Bad Homburg Bethmann | Wellpappenzuschnitt |
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-
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- 1970-01-27 FR FR7002843A patent/FR2029495A1/fr not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4090607A (en) * | 1977-04-14 | 1978-05-23 | Mccall Richard J | Mailing carton for books |
Also Published As
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