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DE29601682U1 - Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl. - Google Patents

Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl.

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Publication number
DE29601682U1
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DE
Germany
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shoe
binding
combination according
sole
fitting piece
Prior art date
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Application number
DE29601682U
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English (en)
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Marker Deutschland GmbH
Original Assignee
Marker Deutschland GmbH
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Publication date
Application filed by Marker Deutschland GmbH filed Critical Marker Deutschland GmbH
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Priority to JP9507150A priority patent/JPH10507677A/ja
Priority to PCT/EP1996/002980 priority patent/WO1997004843A1/de
Priority to EP96925678A priority patent/EP0841971B1/de
Priority to DE59608082T priority patent/DE59608082D1/de
Priority to US08/690,857 priority patent/US6443478B1/en
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A63C10/28Snowboard bindings characterised by auxiliary devices or arrangements on the bindings
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    • A63C10/103Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in on the sides of the shoe

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

3090311a 1 \.*\.* *..·.·
Anmelderin:
MARKER Deutschland GmbH
Olympiastraße 2
82438 Eschenlohe Ro/Ku
02.02.1996
Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards od.dgl.
Die Erfindung betrifft eine Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards od.dgl., mit am Snowboard od.dgl. oder an damit verbundenen Teilen angeordneten Schuhhaltervorrichtungen, welche an zu einer Quer- und einer Längsmittelachse der Schuhsohle im wesentlichen symmetrischen Positionen eines mittleren Schuhabschnittes mit an den Längsseitenrändern der Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen zusammenwirken, wobei die Schuhhaltervorrichtungen und die Seitenteile vorzugsweise so ausgebildet sind, daß der Schuh sowohl bei Einstieg in Vorwärts- als auch bei Einstieg in Rückwärtsrichtung gehaltert werden kann.
Derartige Kombinationen werden in den älteren, nicht vorveröffentlichten Patentanmeldungen 195 28 154.3 sowie
309 0311a 2 ·..'·..·*· · ·* " '*·· &idigr;
195 44 696.8 (= DE 306 bzw. DE 307) beschrieben. Da der Schuh jeweils sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsrichtung in die zugehörige Bindung einsetzbar ist, besteht bei der Bindungsmontage eine erhebliche Freiheit, weil auch die Bindungen beliebig in „Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung" angeordnet werden können. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, durch entsprechend umgekehrte Anordnung der Bindung deren Bedienungselemente auf der jeweils entgegengesetzten Seite des Schuhs unterzubringen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, derartige Bindung-Schuh-Kombinationen noch weiter zu optimieren, insbesondere hinsichtlich der mit der Bindung zusammenwirkenden schuhseitigen Teile.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Schuhsohle und/oder als Teil derselben ein formstabiles oder starres Paßstück angeordnet bzw. anbringbar ist, welches von oben zwischen die Schuhhaltervorrichtungen einsetzbar ist und an dem die mit den Schuhhaltervorrichtungen zusammenwirkenden Seitenteile angeordnet oder ausgebildet sind.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Außenseiten der Seitenteile einen etwa der Sohlenbreite entsprechenden Querabstand voneinander haben, und zwar zweckmäßig
3090311a 3 ·.,··..· ·,....;,
derart, daß das gesamte Paßstück in Draufsicht auf den Schuh unterhalb der Kontur des Sohlenbereiches liegt. Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, für den Schuh eine weitgehende Gestaltungsfreiheit zu ermöglichen, und zwar insbesondere hinsichtlich der Flexibilität des Schuhs. Um gleichwohl einen sicheren Verbund zwischen Bindung und Schuh gewährleisten zu können, ist im Bereich zwischen Ferse und Ballen, wo eine Versteifung der Sohle praktisch nicht fühlbar bzw. ohne Komforteinbußen tolerierbar ist, das starre bzw. formstabile Paßstück vorgesehen, welches gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in der Sohle versenkt bzw. eingebettet angeordnet sein kann.
Andererseits kann das Paßstück auch Teil eines Adapters oder Überschuhes sein, mit dem ein grundsätzlich völlig beliebig ausgebildeter Schuh bzw. ein sehr flexibler Innenschuh verbunden oder aufgenommen und damit in die Bindung eingesetzt werden kann.
Aufgrund seiner bevorzugt vorgesehenen Anpassung an die Sohlenbreite des Schuhs kann das Paßstück beim Laufen keinerlei Behinderung verursachen.
309 0311a 4 :..:\.: * \.1 .I*:
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende Erläuterung der Zeichnung verwiesen, anhand der besonders bevorzugte Ausführungsformen beschrieben werden.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen ausschnittsweisen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1 ,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des Paßstückes,
Fig. 6 einen Querschnitt des Paßstückes entsprechend der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnittbild eines zerlegten Paßstückes entsprechend der Schnittlinie VII-VII in Fig. 5,
Fig. 8 ein Beispiel für eine Unteransicht der Schuhsohle,
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Unterseite einer zweiten Ausführungsform des Paßstückes,
Fig.10 ein Teilschnittbild dieses Paßstückes gemäß der Schnittlinie X-X und
Fig.11 ein Schnittbild von Schuhsohle und Standplatte
der Bindung im Bereich miteinander zusammenwirkender
Vorsprünge und Ausnehmungen.
Gemäß Fig. 1 besitzt die erfindungsgemäße Bindung zur
Aufnahme eines hier nicht dargestellten Snowboardschuhes eine Standplatte 1, die auf der Oberseite eines Snowboards
od.dgl. {nicht dargestellt) befestigt werden kann, Dazu besitzt die Standplatte 1 eine große zentrale Kreisöffnung 2, die mittels einer die Ränder der Kreisöffnung 2 überdeckenden, nicht dargestellten Flanschplatte abdeckbar
ist, welche sich mit dem Snowboard od.dgl. verschrauben
läßt und dabei die Standplatte 1 gegen die
Oberseite des Snowboards spannt. Die Flanschplatte wird
dabei mittels mehrerer Schrauben undrehbar am Snowboard
od.dgl. festgehalten und greift mit einer radialen Riffelung auf ihrem unterseitigen Randbereich in eine gegengleiche
Riffelung auf der Oberseite des Randbereiches der zentralen Kreisöffnung 2, so daß die Standplatte 1
einerseits aufgrund der Verspannung zwischen Flanschplatte und Snowboard od.dgl. kraftschlüssig und andererseits durch den Eingriff der Riffelungen ineinander auch formschlüssig festgehalten wird.
3090311a 6 \.#\.* ·..·.:„ ..··..·
Zur Halterung eines auf die Standplatte 1 aufgesetzten Schuhs dienen ein stationärer Schuhhalter 5 sowie ein beweglicher Schuhhalter 6, welche in weiter unten dargestellter Weise mit an den Sohlenlängsrändern angeordneten Seitenteilen zusammenwirken. Der bewegliche Schuhhalter 6 wird beim Aufsetzen des Snowboardschuhes auf die Standplatte 1 aus einer selbsthaltenden Freigabelage in eine Einspannlage niedergetreten, wie ebenfalls weiter unten erläutert wird.
Gemäß Fig. 8 ist in einem mittleren Bereich der Schuhsohle 1 1 zwischen Ferse und Ballen ein starres Paßstück 10 angeordnet, welches in grundsätzlich beliebiger Weise mit der übrigen Sohle fest verbunden ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Paßstück 10 in die Schuhsohle 11 eingebettet.
Gemäß den Fig. 5 bis 7 besteht das Paßstück 10 im wesentlichen aus zwei fest miteinander verbundenen Platten 12 und 13, welche jeweils eine im wesentlichen rechteckige Form sowie an ihren Schmalseiten nach außen hin offene mittige Aussparungen 14 und 15 aufweisen. Diese Aussparungen 14 und 15 besitzen gemäß Fig. 5 gleiche Tiefe, wobei jedoch die Aussparungen 15 der unteren Platte 13 eine größere Breite als die Aussparungen 14 der oberen Platte 12 besitzen. Auf der der oberen Platte 12 zugewandten
3090311a 7 ..".·· *..·.:„ ···
Seite der unteren Platte 13 sind zwei parallele Nuten 16 angeordnet, deren jeweils außenliegende Flanken voneinander einen Abstand entsprechend der Breite der Aussparungen 15 aufweisen. Die Nuten 16 nehmen die Längsteile eines rechteckigen Rahmens 17 auf, dessen Rahmenglieder einen kreisförmigen Querschnitt haben. Dabei ist der Rahmen 17 so angeordnet, daß seine kürzeren Rahmenglieder mit ihren voneinander abgewandten Seiten mit den entsprechenden Außenseiten der unteren Platte 13 fluchten. Indem die Platten 12 und 13 miteinander fest vernietet werden, wird der Rahmen 17 zwischen den Platten 12 und 13 fest und unverrückbar eingespannt.
Die in den Aussparungen 14 und 15 der Platten 12 und 13 freiliegenden Stegbereiche 1T des Rahmens bilden zusammen mit den Rändern der Aussparungen 14 bzw. 17 großflächige Öffnungen 18, durch die oberhalb der Stegbereiche 17' gegebenenfalls anhaftender Schnee- oder Eisbelag leicht nach unten hin durchgedrückt bzw. verdrängt werden kann.
Die Oberseite der Stegbereiche 1T liegt etwas tiefer als die Oberseite des Längsrandes der Schuhsohle.
Aus der Fig. 3 läßt sich entnehmen, wie die Schuhhalter 5 und 6 mit dem Paßstück 10 zusammenwirken.
• ·
3090311a 8 *..**,.
Bei in der Bindung verriegeltem Schuh übergreifen die Schuhhalter 5 und 6 die Stegbereiche 17' des Rahmens 17 jeweils von oben mit einer Nase 9, welche jeweils so geformt ist, daß sie auch an den voneinander abgewandten Außenseiten der Stegbereiche 17' anliegt. Im übrigen besitzen die Nasen 9 in der Draufsicht der Fig. 1 eine Form, die der Form der Aussparungen 14 der Platte 12 des Paßstückes 10 angepaßt ist.
Im Ergebnis wird damit das Paßstück 10 durch Formschluß mit den Schuhhaltern 5 und 6 bzw. deren Nasen 9 sowohl in Längs- als auch in Querrichtung der Bindung, d.h. in Richtung der Doppelpfeile P1 und P2 in Fig. 1 festgehalten. Eine Vertikalbewegung, d.h. eine Bewegung in Richtung des Doppelpfeiles P3 in Fig. 3 wird in Aufwärtsrichtung durch Zusammenwirken der Stegbereiche 17' mit den Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 verhindert. In Abwärtsrichtung kann keine Bewegung auftreten, weil das Paßstück 10 über die Schuhsohle 11 auf der Standplatte 1 oder auf polsterartigen Stützelementen 20 abgestützt wird, die in Öffnungen 4 der Standplatte 1 unverlierbar oder auswechselbar festgehalten sind.
Um den Schuh aus der Bindung herausnehmen zu können, wird der bewegliche Schuhhalter 6 mittels einer Handhabe 21 aus der in Fig. 3 dargestellten Einspannlage im Uhrzei-
309 0311a
gersinn in eine Freigabelage verstellt, so daß der Schuh mit dem Paßstück 10 nach oben aus dem Bereich der Schuhhalter 5 und &bgr; herausgehoben werden kann.
Beim Einstieg in die Bindung nimmt der bewegliche Schuhhalter 6 zunächst ebenfalls seine Freigabestellung ein. Sodann wird der Schuh mit dem Paßstück 10 zwischen die Schuhhalter 5 und 6 eingesetzt, derart, daß das Paßstück 10 mit dem einen Stegbereich 17' eine Lage unterhalb der Nase 9 des feststehenden Schuhhalters 5 einnimmt. Wenn nun der Schuh niedergetreten wird, drückt der Stegbereich 1T auf der dem beweglichen Schuhhalter 6 zugewandten Seite des Paßstückes 10 auf einen am Schuhhalter 6 angeordneten Trittsporn 8 und schwenkt den Schuhhalter 6 in die in Fig. 3 dargestellte Riegellage, so daß das Paßstück 1 0 wiederum die in Fig. 3 dargestellte Einspannlage einnimmt. Die erfindungsgemäße Bindung ist also als sogenannte Step-in-Bindung ausgestaltet.
Der Einstieg in die Bindung kann erleichtert werden, wenn die Trittfläche des Trittspornes 8 ballig ausgebildet ist, denn in diesem Falle läßt sich der Trittsporn auch dann besonders leicht niedertreten, wenn der Schuh beim Einstieg in die Bindung mit der Schuhspitze oder der Ferse nach schräg abwärts geneigt ist.
309 0311a 10 *··*·*.* '*,',1,,
Aufgrund der zu seiner Längs- und Quersachse symmetrischen Form des Paßstückes 10 kann der Schuh in einander entgegengesetzten Richtungen in die Bindung eingesetzt, d.h. mit den Schuhhaltern 5 und 6 verriegelt werden. Vor und hinter dem Paßstück 10 kann die Schuhsohle 11 vergleichsweise flexibel sein. Wenn dann der Schuh lediglich über das Paßstück 10 mit der Bindung formschlüssig verriegelt wäre, ergäbe sich gleichwohl eine sehr hohe Nachgiebigkeit, insbesondere bei Drehmomenten bezüglich der Achse des Schienbeins (Tibia).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können deshalb auf der Standplatte 1 Längsstege 23 und/oder noppenartige Vorsprünge 24 mit vorzugsweise relativ großem Querschnitt angeordnet sein und mit gegengleichen Ausnehmungen 23' und 24' auf der Unterseite der Schuhsohle 11 zusammenwirken. Diese Längsstege 23 und Vorsprünge 24 sind wiederum so symmetrisch zur Längs- und Querachse der Bindung angeordnet, daß der Schuh in einander entgegengesetzten Richtungen, d.h. in Vorwärts- sowie Rückwärtsrichtung, in die Bindung einsetzbar ist.
Auch die vorgenannten Stützelemente 20 sind in entsprechender Weise symmetrisch angeordnet, so daß die Schuhsohle sowohl bei Einspannung des Schuhs in Vorwärtsrich-
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tung als auch bei Einspannung in Rückwärtsrichtung in gleichartiger Weise abgestützt wird.
Die in der Zeichnung angegebenen Maße (in mm) haben sich als zweckmäßig bzw. vorteilhaft ergeben.
In Breitenrichtung des Schuhs besitzt das Paßstück 10 vorzugsweise ein Maß von 90 bis 100 mm, vorzugsweise von 94,63 mm. Damit ist bei jeder Schuhgröße (für Erwachsene) gewährleistet, daß die Schuhsohle weder übermäßig breit noch übermäßig schmal ausgebildet sein muß. Der Abstand der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 voneinander bei in Riegelstellung befindlichem Schuhhalter 6 ist ca. 10 mm geringer als das Maß des Paßstückes 10 in Breitenrichtung des Schuhs, so daß die genannten Nasen 9 das Paßstück unter allen Umständen sicher überlappen können. Vorzugsweise liegt der genannte Abstand der Nasen 9 bei 84 mm.
Der Längsabstand der Vorsprünge 24 auf der Standplatte 1 ist ebenfalls so bemessen, daß sich bei unterschiedlichen Schuhlängen eine gute Arretierung der Schuhsohle auf der Standplatte 1 ergibt. Dabei ist dieses Maß vorzugsweise etwas geringer als der doppelte Abstand der Nasen 9 voneinander. In besonders bevorzugter Ausführungsform liegt der genannte Abstand - von Mitte zu Mitte der Vorsprünge 24 gemessen - bei 152 mm.
309 0311a 12 · · .
Unterhalb der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 sowie unterhalb des Trittspornes 8 des Schuhhalters 6 sollen an der Bindung größere Freiräume ausgebildet sein. Dadurch wird sicher verhindert, daß am Schuh bzw. an der Schuhsohle anhaftender fester Schnee- oder Eisbelag den Einstieg in die Bindung zu behindern vermag. Vielmehr werden der Schnee bzw. das Eis beim Einstieg in die genannten Freiräume weggedrängt.
Der Schuhhalter 6 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er sich auch dann in eine verriegelbare Lage niedertreten läßt, wenn auf der Unterseite der Schuhsohle 11 Schnee oder Eis anhaften. Es ist also eine größere sogenannte Schneespannhöhe gegeben. Wenn der Schnee bzw. das Eis abschmelzen, wird der Schuhhalter 6 durch eine Federung automatisch - aktiv - nachgespannt, bis er bei vollständig abgeschmolzenem Schnee bzw. Eis eine Endlage bzw. eine Übertotpunktlage bezüglich der Federung erreicht.
Das in den Fig. 9 und 10 dargestellte Paßstück 10 ist als gestanztes Blechteil ausgebildet. Dieses besitzt einen plattenförmigen Mittelbereich 30, an den sich seitliche Fortsätze 31 mit winkelprofilförmigen Rändern 31' anschließen. Diese Fortsätze 31 sind an ihren vom Mittelbereich 31 entfernten Enden mit Ausnehmungen 32 versehen, derart, daß gabelartige Endstücke 33 gebildet werden.
3090311a 13
Zwischen den Endstücken 33 jedes Fortsatzes 31. sind walzenförmige Stegteile 34 angeordnet, welche beispielsweise mittels stiftförmiger Enden bzw. Achsen in Bohrungen an den Flanken der Endstücke 33 aufgenommen und durch Verschweißungen 35 fest gehaltert sind. Gegebenenfalls ist auch eine drehbare Anordnung der walzenförmigen Stegteile 34 möglich.
Bei Anordnung des Paßstückes 10 der Fig. 9 und 10 am Schuh liegen die Stegteile 34 etwas unterhalb der Ebene des Mittelbereiches 30, wobei die Stegteile 34 eine mit dem jeweiligen Längsrand der Schuhsohle etwa fluchtende Lage einnehmen.
In Fig. 10 ist der Schuhsohlenbereich, in den das Paßstück 10 eingebettet ist, schematisiert, strichliert angedeutet. Zur festen Verankerung im Sohlenbereich kann das Paßstück 10 mit einer Platte 36 auf seiner Oberseite verbunden, z.B. vernietet, sein, wobei zwischen der Oberseite des Paßstückes 10 und der zugewandten Unterseite der Platte 36 Strukturteile des Sohlenbereiches, beispielsweise ein im Sohlenbereich eingebettetes Fußschalenteil eingespannt sein kann.
Fig. 11 zeigt im Teil A eine besondere Ausbildung der an der Standplatte 1 der Bindung angeordneten Längsstege 23,
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welche mit der Ausnehmung 23' in der Schuhsohle zusammenwirken. Im Figurenteil B wird die Ausbildung des Vorsprunges 24 näher dargestellt, welcher mit der sohlenseitigen Ausnehmung 24' zusammenwirkt.
Die Stege 23 bilden eine Doppelsteganordnung, wobei die voneinander abgewandten Seiten der Stege 23 als steile Flanken ausgebildet sind, während die einander zugewandten Seiten der Stege als rampenartige Flanken ausgebildet sind. Die sohlenseitige Ausnehmung 23' ist so ausgebildet, daß sie lediglich mit den vorgenannten steilen Außenflanken der Stege 2 3 formschlüssig zusammenwirken kann und zwischen den beiden Stegen 23 ein Freiraum 40 verbleibt. Falls beim Einstieg in die Bindung an der Sohlenunterseite im Bereich der Ausnehmung 23' Schnee anhaften sollte, kann dieser beim Aufsetzen des Schuhs auf die Standplatte 1 in den genannten Freiraum 40 hinein verdrängt werden, so daß die Stege 23 trotz des Schnees in formschlüssigem Eingriff mit der Ausnehmung 23' gebracht werden können.
Der in Draufsicht kreisförmige Vorsprung 24 besteht gemäß dem Teil B der Fig. 11 aus einem Ringsteg mit steiler Außenseite und rampenartig flacher Innenseite, während die zugehörige sohlenseitige Ausnehmung 24' als im wesentlichen napfartige Vertiefung ausgebildet ist, so daß inner-
halb des Ringsteges des Vorsprunges 24 ein Freiraum 41
verbleibt, in den im Bereich der Ausnehmung 24' anhaftender Schnee beim Aufsetzen des Schuhs auf die Standplatte 1 eingedrückt werden kann.
Gegebenenfalls können auf der Standplatte auch zwei noppenartige Vorsprünge mit Abstand voneinander nebeneinander angeordnet sein und mit einer in Draufsicht langlochartigen
Vertiefung in der Sohle formschlüssig zusammenwirken, wobei zwischen den noppenartigen Vorsprüngen
ein Freiraum zur Aufnahme von Schnee verbleibt.

Claims (16)

309 0311a 16 Ansprüche:
1. Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards od.dgl. mit am Snowboard od.dgl. oder an damit verbundenen Teilen angeordneten Schuhhaltervorrichtungen, welche an zu einer Quer- und Längsachse der Schuhsohle symmetrischen Positionen eines mittleren Schuhabschnittes mit an den Längsseitenrändern der Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Schuhsohle (11) und/oder als Teil derselben ein formstabiles bzw. starres Paßstück (10) angeordnet bzw. anbringbar ist, welches von oben zwischen die Schuhhaltervorrichtungen (5,6) einsetzbar ist und an dem die mit den Schuhhaltervorrichtungen (5,6) zusammenwirkenden Seitenteile (17', 34) angeordnet bzw. ausgebildet sind.
2. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) in der Sohle (11) versenkt bzw. eingebettet angeordnet ist.
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3. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) Teil eines Überschuhes oder eines Adapterteiles zur Aufnahme eines von der Bindung unabhängigen Schuhes ist.
4. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenteile (17') einen von einem Schuhhalter (5,6) der Bindung übergreifbaren Längsrand sowie innenseitig desselben eine die Ober- und Unterseite des Längsrandes verbindende Öffnung (18,32) aufweisen, deren Querschnitt so groß bemessen ist, daß oberhalb des Längsrandes gebildeter Schnee- bzw. Eisbelag vom Schuhhalter (5,6) beim Einstieg in die Bindung bzw. beim Schließen der Bindung durch die Öffnung (18,32) nach unten in Richtung eines dort an der Bindung vorhandenen Freiraumes wegdrängbar ist.
5. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhhalter (5,6) im Schließzustand der Bindung die Seitenteile bzw. Längsränder (17',34) von oben übergreifen, i
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6. Bindung-Schuh-Korabination
nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhhalter (5,6) in Schließstellung an den Außenseiten der Seitenteile bzw. Längsränder (17',34) anliegen.
7. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Paßstück (10) oberhalb der Öffnungen (18,32) zur Schuhseite offene Aussparungen (14) mit vorderen und hinteren Querrändern ausgebildet sind, die mit Querrändern des jeweiligen Schuhhalters (5,6) formschlüssig zusammenwirken, so daß das Paßstück (10) in Schuhlängsrichtung festgehalten wird.
8. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß symmetrisch zu der Längs- und Querachse an der Schuhsohle (11) oder einem damit verbindbaren Adapterteil Ausnehmungen (23', 24') oder Vorsprünge angeordnet sind, die mit passenden Vorsprüngen (23,24) oder Ausnehmungen auf einer SchuhaufStandsfläche (1) der Bindung bzw. des Snowboards od.dgl. formschlüssig zusammenwirken.
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9. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß symmetrisch zur Längs- und Querachse Stütz- und/oder Polsterteile (20) in Ausnehmungen (4) einer Standplatte (1) der Bindung zur Abstützung der Schuhsohle angeordnet
10. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß am verstellbaren Schuhhalter (6) ein Trittsporn (8) mit balliger Trittfläche angeordnet ist.
11. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) eine der Schuhsohle (11) entsprechende Breite aufweist.
12. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest großenordnungsmaßig eine oder mehrere der folgenden Abmessungen vorliegen:
- Breite des Paßstückes in Schuhquerrichtung 95 mm,
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- Querabstand der Schuhhalter (5,6) in Schließstellung 84 mm,
- Längsabstand von Vorsprüngen (24) bzw. Ausnehmungen (24') an Standfläche bzw. Sohle (11) 152 mm.
13. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (10) als Stanz- bzw. Blechteil mit gabelartigen Endstücken (33) ausgebildet ist, zwischen denen Stegteile (34) gehaltert sind, die mit den Schuhhaltervorrichtungen (5,6) zusammenwirken.
14. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Stegteile (34) drehgelagerte Rollen bzw. Walzen angeordnet sind.
15. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die walzenartigen Stegteile walzenartig ausgebildet und drehfest angeordnet sind.
16. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
3090311a 21 "..*%.· \.·.:..
daß bei formschlüssigeiu Eingriff des Vorsprunges (23,24) bzw. mehrerer Vorsprünge mit der Ausnehmung (23', 24') innerhalb der Ausnehmung ein größerer Freiraum (40,41) zur Aufnahme von Schnee verbleibt.
DE29601682U 1995-08-02 1996-02-02 Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl. Expired - Lifetime DE29601682U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29601682U DE29601682U1 (de) 1995-12-19 1996-02-02 Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl.
AT96925678T ATE207774T1 (de) 1995-08-02 1996-07-06 Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl.
JP9507150A JPH10507677A (ja) 1995-08-02 1996-07-06 スノーボード又は類似のもの用のバインディング・靴複合体
PCT/EP1996/002980 WO1997004843A1 (de) 1995-08-02 1996-07-06 Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl.
EP96925678A EP0841971B1 (de) 1995-08-02 1996-07-06 Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl.
DE59608082T DE59608082D1 (de) 1995-08-02 1996-07-06 Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl.
US08/690,857 US6443478B1 (en) 1995-08-02 1996-08-01 Binding/boot combination for snowboards or the like

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