DE19547329A1 - Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl. - Google Patents
Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bindung-Schuh-Kombination für
Snowboards oder dgl., mit am Snowboard od. dgl. oder an da
mit verbundenen Teilen angeordneten Schuhhaltervorrich
tungen, welche an zu einer Quer- und einer Längsmittel
achse der Schuhsohle symmetrischen Positionen eines mitt
leren Schuhabschnittes mit an den Längsseitenrändern der
Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen zusammenwirken und
den Schuh sowohl bei Einstieg in Vorwärts- als auch bei
Einstieg in Rückwärtsrichtung zu haltern vermögen.
Derartige Kombinationen werden in den älteren, nicht vor
veröffentlichten Patentanmeldungen 195 28 154.3 sowie
195 44 696.8 (= DE 306 bzw. DE 307) beschrieben. Da der
Schuh jeweils sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsrich
tung in die zugehörige Bindung einsetzbar ist, besteht
bei der Bindungsmontage eine erhebliche Freiheit, weil
auch die Bindungen beliebig in "Vorwärts- oder Rückwärts
richtung" angeordnet werden können. Auf diese Weise be
steht die Möglichkeit, durch entsprechend umgekehrte An
ordnung der Bindung deren Bedienungselemente auf der je
weils entgegengesetzten Seite des Schuhs unterzubringen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, derartige Bindung-
Schuh-Kombinationen noch weiter zu optimieren, insbeson
dere hinsichtlich der mit der Bindung zusammenwirkenden
schuhseitigen Teile.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an
der Schuhsohle und/oder als Teil derselben ein formstabi
les oder starres Paßstück angeordnet bzw. anbringbar ist,
welches von oben zwischen die Schuhhaltervorrichtungen
einsetzbar ist und an dem die mit den Schuhhaltervorrich
tungen zusammenwirkenden Seitenteile angeordnet oder aus
gebildet sind.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Außenseiten
der Seitenteile einen etwa der Sohlenbreite entsprechen
den Querabstand voneinander haben.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, für
den Schuh eine weitgehende Gestaltungsfreiheit zu ermög
lichen, und zwar insbesondere hinsichtlich der Flexibili
tät des Schuhs. Um gleichwohl einen sicheren Verbund zwi
schen Bindung und Schuh gewährleisten zu können, ist im
Bereich zwischen Ferse und Ballen, wo eine Versteifung
der Sohle praktisch nicht fühlbar bzw. ohne Komforteinbu
ßen tolerierbar ist, das starre bzw. formstabile Paßstück
vorgesehen, welches gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung in der Sohle versenkt bzw. eingebettet
angeordnet sein kann.
Andererseits kann das Paßstück auch Teil eines Adapters
oder Überschuhes sein, mit dem ein grundsätzlich völlig
beliebig ausgebildeter Schuh bzw. ein sehr flexibler In
nenschuh verbunden oder aufgenommen und damit in die Bin
dung eingesetzt werden kann.
Aufgrund seiner bevorzugt vorgesehenen Anpassung an die
Sohlenbreite des Schuhs kann das Paßstück beim Laufen
keinerlei Behinderung verursachen.
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Er
findung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende Erläute
rung der Zeichnung verwiesen, anhand der besonders bevor
zugte Ausführungsformen beschrieben werden.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Bindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt entsprechend der Schnitt
linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen ausschnittsweisen Querschnitt entsprechend
der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt entsprechend der Schnitt
linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Paßstück,
Fig. 6 einen Querschnitt des Paßstückes entsprechend
der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnittbild eines zerlegten Paßstückes
entsprechend der Schnittlinie VII-VII
in Fig. 5 und
Fig. 8 eine Unteransicht der Schuhsohle.
Gemäß Fig. 1 besitzt die erfindungsgemäße Bindung zur
Aufnahme eines hier nicht dargestellten Snowboardschuhes
eine Standplatte 1, die auf der Oberseite eines Snow
boards od. dgl. (nicht dargestellt) befestigt werden kann.
Dazu besitzt die Standplatte 1 eine große zentrale Kreis
öffnung 2, die mittels einer die Ränder der Kreisöffnung
2 überdeckenden, nicht dargestellten Flanschplatte ab
deckbar ist, welche sich mit dem Snowboard od. dgl. ver
schrauben läßt und dabei die Standplatte 1 gegen die
Oberseite des Snowboards spannt. Die Flanschplatte wird
dabei mittels mehrerer Schrauben undrehbar am Snowboard
od. dgl. festgehalten und greift mit einer radialen Riffe
lung auf ihrem unterseitigen Randbereich in eine ge
gengleiche Riffelung auf der Oberseite des Randbereiches
der zentralen Kreisöffnung 2, so daß die Standplatte 1
einerseits aufgrund der Verspannung zwischen Flanschplat
te und Snowboard od. dgl. kraftschlüssig und andererseits
durch den Eingriff der Riffelungen ineinander auch form
schlüssig festgehalten wird.
Zur Halterung eines auf die Standplatte 1 aufgesetzten
Schuhs dienen ein stationärer Schuhhalter 5 sowie ein be
weglicher Schuhhalter 6, welche in weiter unten darge
stellter Weise mit an den Sohlenlängsrändern angeordneten
Seitenteilen zusammenwirken. Der bewegliche Schuhhalter 6
wird beim Aufsetzen des Snowboardschuhes auf die Stand
platte 1 aus einer selbsthaltenden Freigabelage in eine
Einspannlage niedergetreten, wie ebenfalls weiter unten
erläutert wird.
Gemäß Fig. 8 ist in einem mittleren Bereich der Schuhsoh
le 11 zwischen Ferse und Ballen ein starres Paßstück 10
angeordnet, welches in grundsätzlich beliebiger Weise mit
der übrigen Sohle fest verbunden ist. Gemäß einer bevor
zugten Ausführungsform der Erfindung ist das Paßstück 10
in die Schuhsohle 11 eingebettet.
Gemäß den Fig. 5 bis 7 besteht das Paßstück 10 im wesent
lichen aus zwei fest miteinander verbundenen Platten 12
und 13, welche jeweils eine im wesentlichen rechteckige
Form sowie an ihren Schmalseiten nach außen hin offene
mittige Aussparungen 14 und 15 aufweisen. Diese Ausspa
rungen 14 und 15 besitzen gemäß Fig. 5 gleiche Tiefe, wo
bei jedoch die Aussparungen 15 der unteren Platte 13 eine
größere Breite als die Aussparungen 14 der oberen Platte
12 besitzen. Auf der der oberen Platte 12 zugewandten
Seite der unteren Platte 13 sind zwei parallele Nuten 16
angeordnet, deren jeweils außenliegende Flanken voneinan
der einen Abstand entsprechend der Breite der Aussparun
gen 15 aufweisen. Die Nuten 16 nehmen die Längsteile ei
nes rechteckigen Rahmens 17 auf, dessen Rahmenglieder ei
nen kreisförmigen Querschnitt haben. Dabei ist der Rahmen
17 so angeordnet, daß seine kürzeren Rahmenglieder mit
ihren voneinander abgewandten Seiten mit den entsprechen
den Außenseiten der unteren Platte 13 fluchten. Indem die
Platten 12 und 13 miteinander fest vernietet werden, wird
der Rahmen 17 zwischen den Platten 12 und 13 fest und un
verrückbar eingespannt.
Die in den Aussparungen 14 und 15 der Platten 12 und 13
freiliegenden Stegbereiche 17′ des Rahmens bilden zusam
men mit den Rändern der Aussparungen 14 bzw. 17 großflä
chige Öffnungen 18, durch die oberhalb der Stegbereiche
17′ gegebenenfalls anhaftender Schnee- oder Eisbelag
leicht nach unten hin durchgedrückt bzw. verdrängt werden
kann.
Die Oberseite der Stegbereiche 17′ liegt etwas tiefer als
die Oberseite des Längsrandes der Schuhsohle.
Aus der Fig. 3 läßt sich entnehmen, wie die Schuhhalter 5
und 6 mit dem Paßstück 10 zusammenwirken.
Bei in der Bindung verriegeltem Schuh übergreifen die
Schuhhalter 5 und 6 die Stegbereiche 17′ des Rahmens 17
jeweils von oben mit einer Nase 9, welche jeweils so ge
formt ist, daß sie auch an den voneinander abgewandten
Außenseiten der Stegbereiche 17′ anliegt. Im übrigen be
sitzen die Nasen 9 in der Draufsicht der Fig. 1 eine
Form, die der Form der Aussparungen 14 der Platte 12 des
Paßstückes 10 angepaßt ist.
Im Ergebnis wird damit das Paßstück 10 durch Formschluß
mit den Schuhhaltern 5 und 6 bzw. deren Nasen 9 sowohl in
Längs- als auch in Querrichtung der Bindung, d. h. in
Richtung der Doppelpfeile P₁ und P₂ in Fig. 1 festgehal
ten. Eine Vertikalbewegung, d. h. eine Bewegung in Rich
tung des Doppelpfeiles P₃ in Fig. 3 wird in Aufwärtsrich
tung durch Zusammenwirken der Stegbereiche 17′ mit den
Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 verhindert. In Abwärts
richtung kann keine Bewegung auftreten, weil das Paßstück
10 über die Schuhsohle 11 auf der Standplatte 1 oder auf
polsterartigen Stützelementen 20 abgestützt wird, die in
Öffnungen 4 der Standplatte 1 unverlierbar oder auswech
selbar festgehalten sind.
Um den Schuh aus der Bindung herausnehmen zu können, wird
der bewegliche Schuhhalter 6 mittels einer Handhabe 21
aus der in Fig. 3 dargestellten Einspannlage im Uhrzei
gersinn in eine Freigabelage verstellt, so daß der Schuh
mit dem Paßstück 10 nach oben aus dem Bereich der Schuh
halter 5 und 6 herausgehoben werden kann.
Beim Einstieg in die Bindung nimmt der bewegliche Schuh
halter 6 zunächst ebenfalls seine Freigabestellung ein.
Sodann wird der Schuh mit dem Paßstück 10 zwischen die
Schuhhalter 5 und 6 eingesetzt, derart, daß das Paßstück
10 mit dem einen Stegbereich 17′ eine Lage unterhalb der
Nase 9 des feststehenden Schuhhalters 5 einnimmt. Wenn
nun der Schuh niedergetreten wird, drückt der Stegbereich
17′ auf der dem beweglichen Schuhhalter 6 zugewandten
Seite des Paßstückes 10 auf einen am Schuhhalter 6 ange
ordneten Trittsporn 8 und schwenkt den Schuhhalter 6 in
die in Fig. 3 dargestellte Riegellage, so daß das Paß
stück 10 wiederum die in Fig. 3 dargestellte Einspannlage
einnimmt. Die erfindungsgemäße Bindung ist also als soge
nannte Step-in-Bindung ausgestaltet.
Der Einstieg in die Bindung kann erleichtert werden, wenn
die Trittfläche des Trittspornes 8 ballig ausgebildet
ist, denn in diesem Falle läßt sich der Trittsporn auch
dann besonders leicht niedertreten, wenn der Schuh beim
Einstieg in die Bindung mit der Schuhspitze oder der Fer
se nach schräg abwärts geneigt ist.
Aufgrund der zu seiner Längs- und Quersachse symmetri
schen Form des Paßstückes 10 kann der Schuh in einander
entgegengesetzten Richtungen in die Bindung eingesetzt,
d. h. mit den Schuhhaltern 5 und 6 verriegelt werden.
Vor und hinter dem Paßstück 10 kann die Schuhsohle 11
vergleichsweise flexibel sein. Wenn dann der Schuh ledig
lich über das Paßstück 10 mit der Bindung formschlüssig
verriegelt wäre, ergäbe sich gleichwohl eine sehr hohe
Nachgiebigkeit, insbesondere bei Drehmomenten bezüglich
der Achse des Schienbeins (Tibia).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
können deshalb auf der Standplatte 1 Längsstege 23
und/oder noppenartige Vorsprünge 24 mit vorzugsweise re
lativ großem Querschnitt angeordnet sein und mit ge
gengleichen Ausnehmungen 23′ und 24′ auf der Unterseite
der Schuhsohle 11 zusammenwirken. Diese Längsstege 23 und
Vorsprünge 24 sind wiederum so symmetrisch zur Längs- und
Querachse der Bindung angeordnet, daß der Schuh in einan
der entgegengesetzten Richtungen, d. h. in Vorwärts- sowie
Rückwärtsrichtung, in die Bindung einsetzbar ist.
Auch die vorgenannten Stützelemente 20 sind in entspre
chender Weise symmetrisch angeordnet, so daß die Schuh
sohle sowohl bei Einspannung des Schuhs in Vorwärtsrich
tung als auch bei Einspannung in Rückwärtsrichtung in
gleichartiger Weise abgestützt wird.
Die in der Zeichnung angegebenen Maße (in mm) haben sich
als zweckmäßig bzw. vorteilhaft ergeben.
In Breitenrichtung des Schuhs besitzt das Paßstück 10
vorzugsweise ein Maß von 90 bis 100 mm, vorzugsweise von
94,63 mm. Damit ist bei jeder Schuhgröße (für Erwachsene)
gewährleistet, daß die Schuhsohle weder übermäßig breit
noch übermäßig schmal ausgebildet sein muß. Der Abstand
der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 voneinander bei in
Riegelstellung befindlichem Schuhhalter 6 ist ca. 10 mm
geringer als das Maß des Paßstückes 10 in Breitenrichtung
des Schuhs, so daß die genannten Nasen 9 das Paßstück un
ter allen Umständen sicher überlappen können. Vorzugswei
se liegt der genannte Abstand der Nasen 9 bei 84 mm.
Der Längsabstand der Vorsprünge 24 auf der Standplatte 1
ist ebenfalls so bemessen, daß sich bei unterschiedlichen
Schuhlängen eine gute Arretierung der Schuhsohle auf der
Standplatte 1 ergibt. Dabei ist dieses Maß vorzugsweise
etwas geringer als der doppelte Abstand der Nasen 9 von
einander. In besonders bevorzugter Ausführungsform liegt
der genannte Abstand - von Mitte zu Mitte der Vorsprünge
24 gemessen - bei 152 mm.
Unterhalb der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 sowie un
terhalb des Trittspornes 8 des Schuhhalters 6 sollen an
der Bindung größere Freiräume ausgebildet sein. Dadurch
wird sicher verhindert, daß am Schuh bzw. an der Schuh
sohle anhaftender fester Schnee- oder Eisbelag den Ein
stieg in die Bindung zu behindern vermag. Vielmehr werden
der Schnee bzw. das Eis beim Einstieg in die genannten
Freiräume weggedrängt.
Der Schuhhalter 6 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er
sich auch dann in eine verriegelbare Lage niedertreten
läßt, wenn auf der Unterseite der Schuhsohle 11 Schnee
oder Eis anhaften. Es ist also eine größere sogenannte
Schneespannhöhe gegeben. Wenn der Schnee bzw. das Eis ab
schmelzen, wird der Schuhhalter 6 durch eine Federung au
tomatisch - aktiv - nachgespannt, bis er bei vollständig
abgeschmolzenem Schnee bzw. Eis eine Endlage bzw. eine
Übertotpunktlage bezüglich der Federung erreicht.
Bezugszeichenliste
1 Standplatte
2 Kreisöffnung in 1
4 Öffnung in 1
5 Schuhhalter (fest)
6 Schuhhalter (beweglich)
8 Trittsporn
9 Nase
10 Paßstück
11 Schuhsohle
12 Platte
13 Platte
14 Aussparung in 12
15 Aussparung in 13
16 Nuten
17 Rahmen
17′ Stegbereich
18 Öffnung in 10
20 Stützelement
21 Handhabe
23 Längssteg an 1
23′ Ausnehmung an 11
24 Vorsprung an 1
24′ Ausnehmung an 11
2 Kreisöffnung in 1
4 Öffnung in 1
5 Schuhhalter (fest)
6 Schuhhalter (beweglich)
8 Trittsporn
9 Nase
10 Paßstück
11 Schuhsohle
12 Platte
13 Platte
14 Aussparung in 12
15 Aussparung in 13
16 Nuten
17 Rahmen
17′ Stegbereich
18 Öffnung in 10
20 Stützelement
21 Handhabe
23 Längssteg an 1
23′ Ausnehmung an 11
24 Vorsprung an 1
24′ Ausnehmung an 11
Claims (12)
1. Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards od. dgl. mit
am Snowboard od. dgl. oder an damit verbundenen Teilen an
geordneten Schuhhaltervorrichtungen, welche an zu einer
Quer- und Längsachse der Schuhsohle symmetrischen Posi
tionen eines mittleren Schuhabschnittes mit an den Längs
seitenrändern der Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen
zusammenwirken und den Schuh sowohl bei Einstieg in Vor
wärts- als auch bei Einstieg in Rückwärtsrichtung zu hal
tern vermögen,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Schuhsohle (11) und/oder als Teil derselben
ein formstabiles bzw. starres Paßstück (10) angeordnet
bzw. anbringbar ist, welches von oben zwischen die Schuh
haltervorrichtungen (5, 6) einsetzbar ist und an dem die
mit den Schuhhaltervorrichtungen (5, 6) zusammenwirkenden
Seitenteile (17′) angeordnet bzw. ausgebildet sind.
2. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) in der Sohle (11) versenkt bzw.
eingebettet angeordnet ist.
3. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) Teil eines Überschuhes oder eines
Adapterteiles zur Aufnahme eines von der Bindung unabhän
gigen Schuhes ist.
4. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenteile (17′) einen von einem Schuhhalter
(5, 6) der Bindung übergreifbaren Längsrand sowie innen
seitig desselben eine die Ober- und Unterseite des Längs
randes verbindende Öffnung (18) aufweisen, deren Quer
schnitt so groß bemessen ist, daß oberhalb des Längsran
des gebildeter Schnee- bzw. Eisbelag vom Schuhhalter
(5, 6) beim Einstieg in die Bindung bzw. beim Schließen
der Bindung durch die Öffnung (18) nach unten in Richtung
eines dort an der Bindung vorhandenen Freiraumes weg
drängbar ist.
5. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhhalter (5, 6) im Schließzustand der Bindung
die Seitenteile bzw. Längsränder (17′) von oben übergrei
fen.
6. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhhalter (5, 6) in Schließstellung an den Au
ßenseiten der Seitenteile bzw. Längsränder (17′) anlie
gen.
7. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Paßstück (10) oberhalb der Öffnungen (18) zur
Schuhseite offene Aussparungen (14) mit vorderen und hin
teren Querrändern ausgebildet sind, die mit Querrändern
des jeweiligen Schuhhalters (5, 6) formschlüssig zusammen
wirken, so daß das Paßstück (10) in Schuhlängsrichtung
festgehalten wird.
8. Bindung-Schuhkombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß symmetrisch zu der Längs- und Querachse an der Schuh
sohle (11) oder einem damit verbindbaren Adapterteil Aus
nehmungen (23′, 24′) oder Vorsprünge angeordnet sind, die
mit gegengleichen Vorsprüngen (23, 24) oder Ausnehmungen
auf einer Schuhaufstandsfläche (1) der Bindung bzw. des
Snowboards od. dgl. formschlüssig zusammenwirken.
9. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß symmetrisch zur Längs- und Querachse Stütz- und/oder
Polsterteile (20) in Ausnehmungen (4) einer Standplatte
(1) der Bindung zur Abstützung der Schuhsohle angeordnet
sind.
10. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß am verstellbaren Schuhhalter (6) ein Trittsporn (8)
mit balliger Trittfläche angeordnet ist.
11. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paßstück (10) eine der Schuhsohle (11) entspre
chende Breite aufweist.
12. Bindung-Schuh-Kombination
nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest größenordnungsmäßig eine oder mehrere der
folgenden Abmessungen vorliegen:
- - Breite des Paßstückes in Schuhquerrichtung 95 mm,
- - Querabstand der Schuhhalter (5, 6) in Schließstellung 84 mm,
- - Längsabstand von Vorsprüngen (24) bzw. Ausnehmungen (24′) an Standfläche bzw. Sohle (11) 152 mm.
Priority Applications (8)
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|---|---|---|---|
| DE1995147329 DE19547329A1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl. |
| DE29601682U DE29601682U1 (de) | 1995-12-19 | 1996-02-02 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl. |
| PCT/EP1996/002980 WO1997004843A1 (de) | 1995-08-02 | 1996-07-06 | Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl. |
| DE59608082T DE59608082D1 (de) | 1995-08-02 | 1996-07-06 | Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl. |
| EP96925678A EP0841971B1 (de) | 1995-08-02 | 1996-07-06 | Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl. |
| JP9507150A JPH10507677A (ja) | 1995-08-02 | 1996-07-06 | スノーボード又は類似のもの用のバインディング・靴複合体 |
| AT96925678T ATE207774T1 (de) | 1995-08-02 | 1996-07-06 | Bindung-schuh-kombination für snowboards oder dgl. |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995147329 DE19547329A1 (de) | 1995-12-19 | 1995-12-19 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19547329A1 true DE19547329A1 (de) | 1997-06-26 |
Family
ID=7780504
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995147329 Withdrawn DE19547329A1 (de) | 1995-08-02 | 1995-12-19 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl. |
| DE29601682U Expired - Lifetime DE29601682U1 (de) | 1995-08-02 | 1996-02-02 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29601682U Expired - Lifetime DE29601682U1 (de) | 1995-08-02 | 1996-02-02 | Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o.dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (2) | DE19547329A1 (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6460871B1 (en) | 1995-01-20 | 2002-10-08 | The Burton Corporation | Step-in snowboard binding |
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| US5722680A (en) * | 1996-05-29 | 1998-03-03 | The Burton Corporation | Step-in snowboard binding |
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Also Published As
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|---|---|
| DE29601682U1 (de) | 1996-04-11 |
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