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DE19547329A1 - Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl. - Google Patents

Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards o. dgl.

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Publication number
DE19547329A1
DE19547329A1 DE1995147329 DE19547329A DE19547329A1 DE 19547329 A1 DE19547329 A1 DE 19547329A1 DE 1995147329 DE1995147329 DE 1995147329 DE 19547329 A DE19547329 A DE 19547329A DE 19547329 A1 DE19547329 A1 DE 19547329A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
binding
sole
combination according
fitting
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1995147329
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Keller
Edwin Lehner
Werner Messerschmidt
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Marker Deutschland GmbH
Original Assignee
Marker Deutschland GmbH
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Publication date
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Priority to DE59608082T priority patent/DE59608082D1/de
Priority to EP96925678A priority patent/EP0841971B1/de
Priority to JP9507150A priority patent/JPH10507677A/ja
Priority to AT96925678T priority patent/ATE207774T1/de
Priority to US08/690,857 priority patent/US6443478B1/en
Publication of DE19547329A1 publication Critical patent/DE19547329A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C10/00Snowboard bindings
    • A63C10/28Snowboard bindings characterised by auxiliary devices or arrangements on the bindings
    • A63C10/285Pads as foot or binding supports, e.g. pads made of foam
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C10/02Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders
    • A63C10/10Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in
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Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards oder dgl., mit am Snowboard od. dgl. oder an da­ mit verbundenen Teilen angeordneten Schuhhaltervorrich­ tungen, welche an zu einer Quer- und einer Längsmittel­ achse der Schuhsohle symmetrischen Positionen eines mitt­ leren Schuhabschnittes mit an den Längsseitenrändern der Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen zusammenwirken und den Schuh sowohl bei Einstieg in Vorwärts- als auch bei Einstieg in Rückwärtsrichtung zu haltern vermögen.
Derartige Kombinationen werden in den älteren, nicht vor­ veröffentlichten Patentanmeldungen 195 28 154.3 sowie 195 44 696.8 (= DE 306 bzw. DE 307) beschrieben. Da der Schuh jeweils sowohl in Vorwärts- als auch Rückwärtsrich­ tung in die zugehörige Bindung einsetzbar ist, besteht bei der Bindungsmontage eine erhebliche Freiheit, weil auch die Bindungen beliebig in "Vorwärts- oder Rückwärts­ richtung" angeordnet werden können. Auf diese Weise be­ steht die Möglichkeit, durch entsprechend umgekehrte An­ ordnung der Bindung deren Bedienungselemente auf der je­ weils entgegengesetzten Seite des Schuhs unterzubringen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, derartige Bindung- Schuh-Kombinationen noch weiter zu optimieren, insbeson­ dere hinsichtlich der mit der Bindung zusammenwirkenden schuhseitigen Teile.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Schuhsohle und/oder als Teil derselben ein formstabi­ les oder starres Paßstück angeordnet bzw. anbringbar ist, welches von oben zwischen die Schuhhaltervorrichtungen einsetzbar ist und an dem die mit den Schuhhaltervorrich­ tungen zusammenwirkenden Seitenteile angeordnet oder aus­ gebildet sind.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Außenseiten der Seitenteile einen etwa der Sohlenbreite entsprechen­ den Querabstand voneinander haben.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, für den Schuh eine weitgehende Gestaltungsfreiheit zu ermög­ lichen, und zwar insbesondere hinsichtlich der Flexibili­ tät des Schuhs. Um gleichwohl einen sicheren Verbund zwi­ schen Bindung und Schuh gewährleisten zu können, ist im Bereich zwischen Ferse und Ballen, wo eine Versteifung der Sohle praktisch nicht fühlbar bzw. ohne Komforteinbu­ ßen tolerierbar ist, das starre bzw. formstabile Paßstück vorgesehen, welches gemäß einer bevorzugten Ausführungs­ form der Erfindung in der Sohle versenkt bzw. eingebettet angeordnet sein kann.
Andererseits kann das Paßstück auch Teil eines Adapters oder Überschuhes sein, mit dem ein grundsätzlich völlig beliebig ausgebildeter Schuh bzw. ein sehr flexibler In­ nenschuh verbunden oder aufgenommen und damit in die Bin­ dung eingesetzt werden kann.
Aufgrund seiner bevorzugt vorgesehenen Anpassung an die Sohlenbreite des Schuhs kann das Paßstück beim Laufen keinerlei Behinderung verursachen.
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Er­ findung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende Erläute­ rung der Zeichnung verwiesen, anhand der besonders bevor­ zugte Ausführungsformen beschrieben werden.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt entsprechend der Schnitt­ linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen ausschnittsweisen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt entsprechend der Schnitt­ linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Paßstück,
Fig. 6 einen Querschnitt des Paßstückes entsprechend der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnittbild eines zerlegten Paßstückes entsprechend der Schnittlinie VII-VII in Fig. 5 und
Fig. 8 eine Unteransicht der Schuhsohle.
Gemäß Fig. 1 besitzt die erfindungsgemäße Bindung zur Aufnahme eines hier nicht dargestellten Snowboardschuhes eine Standplatte 1, die auf der Oberseite eines Snow­ boards od. dgl. (nicht dargestellt) befestigt werden kann. Dazu besitzt die Standplatte 1 eine große zentrale Kreis­ öffnung 2, die mittels einer die Ränder der Kreisöffnung 2 überdeckenden, nicht dargestellten Flanschplatte ab­ deckbar ist, welche sich mit dem Snowboard od. dgl. ver­ schrauben läßt und dabei die Standplatte 1 gegen die Oberseite des Snowboards spannt. Die Flanschplatte wird dabei mittels mehrerer Schrauben undrehbar am Snowboard od. dgl. festgehalten und greift mit einer radialen Riffe­ lung auf ihrem unterseitigen Randbereich in eine ge­ gengleiche Riffelung auf der Oberseite des Randbereiches der zentralen Kreisöffnung 2, so daß die Standplatte 1 einerseits aufgrund der Verspannung zwischen Flanschplat­ te und Snowboard od. dgl. kraftschlüssig und andererseits durch den Eingriff der Riffelungen ineinander auch form­ schlüssig festgehalten wird.
Zur Halterung eines auf die Standplatte 1 aufgesetzten Schuhs dienen ein stationärer Schuhhalter 5 sowie ein be­ weglicher Schuhhalter 6, welche in weiter unten darge­ stellter Weise mit an den Sohlenlängsrändern angeordneten Seitenteilen zusammenwirken. Der bewegliche Schuhhalter 6 wird beim Aufsetzen des Snowboardschuhes auf die Stand­ platte 1 aus einer selbsthaltenden Freigabelage in eine Einspannlage niedergetreten, wie ebenfalls weiter unten erläutert wird.
Gemäß Fig. 8 ist in einem mittleren Bereich der Schuhsoh­ le 11 zwischen Ferse und Ballen ein starres Paßstück 10 angeordnet, welches in grundsätzlich beliebiger Weise mit der übrigen Sohle fest verbunden ist. Gemäß einer bevor­ zugten Ausführungsform der Erfindung ist das Paßstück 10 in die Schuhsohle 11 eingebettet.
Gemäß den Fig. 5 bis 7 besteht das Paßstück 10 im wesent­ lichen aus zwei fest miteinander verbundenen Platten 12 und 13, welche jeweils eine im wesentlichen rechteckige Form sowie an ihren Schmalseiten nach außen hin offene mittige Aussparungen 14 und 15 aufweisen. Diese Ausspa­ rungen 14 und 15 besitzen gemäß Fig. 5 gleiche Tiefe, wo­ bei jedoch die Aussparungen 15 der unteren Platte 13 eine größere Breite als die Aussparungen 14 der oberen Platte 12 besitzen. Auf der der oberen Platte 12 zugewandten Seite der unteren Platte 13 sind zwei parallele Nuten 16 angeordnet, deren jeweils außenliegende Flanken voneinan­ der einen Abstand entsprechend der Breite der Aussparun­ gen 15 aufweisen. Die Nuten 16 nehmen die Längsteile ei­ nes rechteckigen Rahmens 17 auf, dessen Rahmenglieder ei­ nen kreisförmigen Querschnitt haben. Dabei ist der Rahmen 17 so angeordnet, daß seine kürzeren Rahmenglieder mit ihren voneinander abgewandten Seiten mit den entsprechen­ den Außenseiten der unteren Platte 13 fluchten. Indem die Platten 12 und 13 miteinander fest vernietet werden, wird der Rahmen 17 zwischen den Platten 12 und 13 fest und un­ verrückbar eingespannt.
Die in den Aussparungen 14 und 15 der Platten 12 und 13 freiliegenden Stegbereiche 17′ des Rahmens bilden zusam­ men mit den Rändern der Aussparungen 14 bzw. 17 großflä­ chige Öffnungen 18, durch die oberhalb der Stegbereiche 17′ gegebenenfalls anhaftender Schnee- oder Eisbelag leicht nach unten hin durchgedrückt bzw. verdrängt werden kann.
Die Oberseite der Stegbereiche 17′ liegt etwas tiefer als die Oberseite des Längsrandes der Schuhsohle.
Aus der Fig. 3 läßt sich entnehmen, wie die Schuhhalter 5 und 6 mit dem Paßstück 10 zusammenwirken.
Bei in der Bindung verriegeltem Schuh übergreifen die Schuhhalter 5 und 6 die Stegbereiche 17′ des Rahmens 17 jeweils von oben mit einer Nase 9, welche jeweils so ge­ formt ist, daß sie auch an den voneinander abgewandten Außenseiten der Stegbereiche 17′ anliegt. Im übrigen be­ sitzen die Nasen 9 in der Draufsicht der Fig. 1 eine Form, die der Form der Aussparungen 14 der Platte 12 des Paßstückes 10 angepaßt ist.
Im Ergebnis wird damit das Paßstück 10 durch Formschluß mit den Schuhhaltern 5 und 6 bzw. deren Nasen 9 sowohl in Längs- als auch in Querrichtung der Bindung, d. h. in Richtung der Doppelpfeile P₁ und P₂ in Fig. 1 festgehal­ ten. Eine Vertikalbewegung, d. h. eine Bewegung in Rich­ tung des Doppelpfeiles P₃ in Fig. 3 wird in Aufwärtsrich­ tung durch Zusammenwirken der Stegbereiche 17′ mit den Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 verhindert. In Abwärts­ richtung kann keine Bewegung auftreten, weil das Paßstück 10 über die Schuhsohle 11 auf der Standplatte 1 oder auf polsterartigen Stützelementen 20 abgestützt wird, die in Öffnungen 4 der Standplatte 1 unverlierbar oder auswech­ selbar festgehalten sind.
Um den Schuh aus der Bindung herausnehmen zu können, wird der bewegliche Schuhhalter 6 mittels einer Handhabe 21 aus der in Fig. 3 dargestellten Einspannlage im Uhrzei­ gersinn in eine Freigabelage verstellt, so daß der Schuh mit dem Paßstück 10 nach oben aus dem Bereich der Schuh­ halter 5 und 6 herausgehoben werden kann.
Beim Einstieg in die Bindung nimmt der bewegliche Schuh­ halter 6 zunächst ebenfalls seine Freigabestellung ein. Sodann wird der Schuh mit dem Paßstück 10 zwischen die Schuhhalter 5 und 6 eingesetzt, derart, daß das Paßstück 10 mit dem einen Stegbereich 17′ eine Lage unterhalb der Nase 9 des feststehenden Schuhhalters 5 einnimmt. Wenn nun der Schuh niedergetreten wird, drückt der Stegbereich 17′ auf der dem beweglichen Schuhhalter 6 zugewandten Seite des Paßstückes 10 auf einen am Schuhhalter 6 ange­ ordneten Trittsporn 8 und schwenkt den Schuhhalter 6 in die in Fig. 3 dargestellte Riegellage, so daß das Paß­ stück 10 wiederum die in Fig. 3 dargestellte Einspannlage einnimmt. Die erfindungsgemäße Bindung ist also als soge­ nannte Step-in-Bindung ausgestaltet.
Der Einstieg in die Bindung kann erleichtert werden, wenn die Trittfläche des Trittspornes 8 ballig ausgebildet ist, denn in diesem Falle läßt sich der Trittsporn auch dann besonders leicht niedertreten, wenn der Schuh beim Einstieg in die Bindung mit der Schuhspitze oder der Fer­ se nach schräg abwärts geneigt ist.
Aufgrund der zu seiner Längs- und Quersachse symmetri­ schen Form des Paßstückes 10 kann der Schuh in einander entgegengesetzten Richtungen in die Bindung eingesetzt, d. h. mit den Schuhhaltern 5 und 6 verriegelt werden.
Vor und hinter dem Paßstück 10 kann die Schuhsohle 11 vergleichsweise flexibel sein. Wenn dann der Schuh ledig­ lich über das Paßstück 10 mit der Bindung formschlüssig verriegelt wäre, ergäbe sich gleichwohl eine sehr hohe Nachgiebigkeit, insbesondere bei Drehmomenten bezüglich der Achse des Schienbeins (Tibia).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können deshalb auf der Standplatte 1 Längsstege 23 und/oder noppenartige Vorsprünge 24 mit vorzugsweise re­ lativ großem Querschnitt angeordnet sein und mit ge­ gengleichen Ausnehmungen 23′ und 24′ auf der Unterseite der Schuhsohle 11 zusammenwirken. Diese Längsstege 23 und Vorsprünge 24 sind wiederum so symmetrisch zur Längs- und Querachse der Bindung angeordnet, daß der Schuh in einan­ der entgegengesetzten Richtungen, d. h. in Vorwärts- sowie Rückwärtsrichtung, in die Bindung einsetzbar ist.
Auch die vorgenannten Stützelemente 20 sind in entspre­ chender Weise symmetrisch angeordnet, so daß die Schuh­ sohle sowohl bei Einspannung des Schuhs in Vorwärtsrich­ tung als auch bei Einspannung in Rückwärtsrichtung in gleichartiger Weise abgestützt wird.
Die in der Zeichnung angegebenen Maße (in mm) haben sich als zweckmäßig bzw. vorteilhaft ergeben.
In Breitenrichtung des Schuhs besitzt das Paßstück 10 vorzugsweise ein Maß von 90 bis 100 mm, vorzugsweise von 94,63 mm. Damit ist bei jeder Schuhgröße (für Erwachsene) gewährleistet, daß die Schuhsohle weder übermäßig breit noch übermäßig schmal ausgebildet sein muß. Der Abstand der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 voneinander bei in Riegelstellung befindlichem Schuhhalter 6 ist ca. 10 mm geringer als das Maß des Paßstückes 10 in Breitenrichtung des Schuhs, so daß die genannten Nasen 9 das Paßstück un­ ter allen Umständen sicher überlappen können. Vorzugswei­ se liegt der genannte Abstand der Nasen 9 bei 84 mm.
Der Längsabstand der Vorsprünge 24 auf der Standplatte 1 ist ebenfalls so bemessen, daß sich bei unterschiedlichen Schuhlängen eine gute Arretierung der Schuhsohle auf der Standplatte 1 ergibt. Dabei ist dieses Maß vorzugsweise etwas geringer als der doppelte Abstand der Nasen 9 von­ einander. In besonders bevorzugter Ausführungsform liegt der genannte Abstand - von Mitte zu Mitte der Vorsprünge 24 gemessen - bei 152 mm.
Unterhalb der Nasen 9 der Schuhhalter 5 und 6 sowie un­ terhalb des Trittspornes 8 des Schuhhalters 6 sollen an der Bindung größere Freiräume ausgebildet sein. Dadurch wird sicher verhindert, daß am Schuh bzw. an der Schuh­ sohle anhaftender fester Schnee- oder Eisbelag den Ein­ stieg in die Bindung zu behindern vermag. Vielmehr werden der Schnee bzw. das Eis beim Einstieg in die genannten Freiräume weggedrängt.
Der Schuhhalter 6 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er sich auch dann in eine verriegelbare Lage niedertreten läßt, wenn auf der Unterseite der Schuhsohle 11 Schnee oder Eis anhaften. Es ist also eine größere sogenannte Schneespannhöhe gegeben. Wenn der Schnee bzw. das Eis ab­ schmelzen, wird der Schuhhalter 6 durch eine Federung au­ tomatisch - aktiv - nachgespannt, bis er bei vollständig abgeschmolzenem Schnee bzw. Eis eine Endlage bzw. eine Übertotpunktlage bezüglich der Federung erreicht.
Bezugszeichenliste
1 Standplatte
2 Kreisöffnung in 1
4 Öffnung in 1
5 Schuhhalter (fest)
6 Schuhhalter (beweglich)
8 Trittsporn
9 Nase
10 Paßstück
11 Schuhsohle
12 Platte
13 Platte
14 Aussparung in 12
15 Aussparung in 13
16 Nuten
17 Rahmen
17′ Stegbereich
18 Öffnung in 10
20 Stützelement
21 Handhabe
23 Längssteg an 1
23′ Ausnehmung an 11
24 Vorsprung an 1
24′ Ausnehmung an 11

Claims (12)

1. Bindung-Schuh-Kombination für Snowboards od. dgl. mit am Snowboard od. dgl. oder an damit verbundenen Teilen an­ geordneten Schuhhaltervorrichtungen, welche an zu einer Quer- und Längsachse der Schuhsohle symmetrischen Posi­ tionen eines mittleren Schuhabschnittes mit an den Längs­ seitenrändern der Schuhsohle vorgesehenen Seitenteilen zusammenwirken und den Schuh sowohl bei Einstieg in Vor­ wärts- als auch bei Einstieg in Rückwärtsrichtung zu hal­ tern vermögen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schuhsohle (11) und/oder als Teil derselben ein formstabiles bzw. starres Paßstück (10) angeordnet bzw. anbringbar ist, welches von oben zwischen die Schuh­ haltervorrichtungen (5, 6) einsetzbar ist und an dem die mit den Schuhhaltervorrichtungen (5, 6) zusammenwirkenden Seitenteile (17′) angeordnet bzw. ausgebildet sind.
2. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (10) in der Sohle (11) versenkt bzw. eingebettet angeordnet ist.
3. Bindung-Schuh-Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (10) Teil eines Überschuhes oder eines Adapterteiles zur Aufnahme eines von der Bindung unabhän­ gigen Schuhes ist.
4. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (17′) einen von einem Schuhhalter (5, 6) der Bindung übergreifbaren Längsrand sowie innen­ seitig desselben eine die Ober- und Unterseite des Längs­ randes verbindende Öffnung (18) aufweisen, deren Quer­ schnitt so groß bemessen ist, daß oberhalb des Längsran­ des gebildeter Schnee- bzw. Eisbelag vom Schuhhalter (5, 6) beim Einstieg in die Bindung bzw. beim Schließen der Bindung durch die Öffnung (18) nach unten in Richtung eines dort an der Bindung vorhandenen Freiraumes weg­ drängbar ist.
5. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhhalter (5, 6) im Schließzustand der Bindung die Seitenteile bzw. Längsränder (17′) von oben übergrei­ fen.
6. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhhalter (5, 6) in Schließstellung an den Au­ ßenseiten der Seitenteile bzw. Längsränder (17′) anlie­ gen.
7. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Paßstück (10) oberhalb der Öffnungen (18) zur Schuhseite offene Aussparungen (14) mit vorderen und hin­ teren Querrändern ausgebildet sind, die mit Querrändern des jeweiligen Schuhhalters (5, 6) formschlüssig zusammen­ wirken, so daß das Paßstück (10) in Schuhlängsrichtung festgehalten wird.
8. Bindung-Schuhkombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zu der Längs- und Querachse an der Schuh­ sohle (11) oder einem damit verbindbaren Adapterteil Aus­ nehmungen (23′, 24′) oder Vorsprünge angeordnet sind, die mit gegengleichen Vorsprüngen (23, 24) oder Ausnehmungen auf einer Schuhaufstandsfläche (1) der Bindung bzw. des Snowboards od. dgl. formschlüssig zusammenwirken.
9. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zur Längs- und Querachse Stütz- und/oder Polsterteile (20) in Ausnehmungen (4) einer Standplatte (1) der Bindung zur Abstützung der Schuhsohle angeordnet sind.
10. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am verstellbaren Schuhhalter (6) ein Trittsporn (8) mit balliger Trittfläche angeordnet ist.
11. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (10) eine der Schuhsohle (11) entspre­ chende Breite aufweist.
12. Bindung-Schuh-Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest größenordnungsmäßig eine oder mehrere der folgenden Abmessungen vorliegen:
  • - Breite des Paßstückes in Schuhquerrichtung 95 mm,
  • - Querabstand der Schuhhalter (5, 6) in Schließstellung 84 mm,
  • - Längsabstand von Vorsprüngen (24) bzw. Ausnehmungen (24′) an Standfläche bzw. Sohle (11) 152 mm.
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