Um einen Teil der zu untersuchenden Körperhöhle mit einem Endoskop beobachten zu können, ist es
notwendig, den zu untersuchenden Teil in einem bestimmten Umfang aufzublähen. Für diesen Zweck ist
eine Luftpumpe für das Endoskop vorgesehen. Der Luftversorgungsdruck der Luftpumpe ist relativ hoch,
weil er ebenso für die Wasserversorgung verwendet wird, die der Reinigung des Beobachtungsfensters des
Endoskops dient.
Mit einer herkömmlichen Luftversorgungseinrichtung wird die Zeit, während der Luft von der Luftpumpe w)
in die Körperhöhle eingebracht wird, gesteuert, um die Menge der eingebrachten Luft einzustellen. Bei ein^m
derartigen Regelverfahren für die zuzuführende Luftmenge wird die Luft unter einem Druck zugeführt, dem
ein Teil der zu untersuchenden Körperhöhle nicht b5 widerstehen kann. Daher erzeugt dieser übermäßig
hohe Druck ein extrem hohe* Mißbehagen eine*
Patienten und kann unter Umständen zu einem Bruch der Bauchdecke führen.
In Abhängigkeit von bestimmten Bereichen der zu untersuchenden Körperhöhle, wie dem Magen, dem
Zwölffingerdarm und der Speiseröhre, ist die Menge der notwendigerweise einzuführenden Luft unterschiedlich.
Die Beobachtungsbedingungen der untersuchten Bereiche sind mit unterschiedlichen Wandztiständen unterschiedlich
und insofern sind auch die durch das Endoskop übertragenen Bilder unterschiedlich. Daraus
kann eine Fehldiagnose resultieren.
Bei der Diagnostizierung durch Beobachtung eines zu untersuchenden Körperteils mit einem Endoskop, ist es
für eine richtige Diagnose wesentlich, Verschiedentlich die Expansionszustände zu zu beobachtenden Körperteile
zu verändern, damit dieser Körperteil dynamisch beobachtet werden kann. Mit der Luftversorgung der
herkömmlichen Geräte ist es jedoch schwierig, die zugeführte Luftmenge für eine dynamische Beobachtung
der Expansionszustände des zu untersuchenden Körperteils zu steuern.
Der Betrieb eines Endoskops erfolgt bei Abgabe von Reinigungswasser auf einen Teil der Körperhöhle, um
Schleim usw. vom Beobachtungsfenster des Endoskops zu beseitige·: oder den zu untersuchenden Teil so zu
reinigen, daß der zu untersuchende Körperteil ausreichend genau beobachtet v/erden kann. Das bei diesem
Vorgang verwendete Reinigungswasser und der Schleim der Körperhöhle sollte unter Verwendung
eines Saugmechanismus eingehend aus der Körperhöhle beseitigt werden.
Für diesen Zweck umfaßt ein derartiger Saugmechanismus
eine Saugpumpe, welche kraftbetrieben ist und an eine Saugleitung angeschlossen ist« welche in den
freien Endbercich des Endoskops mündet. Der Saugvorgang des Saugmechanismus wird während der Beobachtung
intermittierend vorgenommen. Da die Saugpumpe nicht ständig wieder gestartet werden kann, wird die
Antriebseinrichtung für die Saugpumpe ständig während der Beobachtung betrieben, so daß die Saugpumpe
unverzüglich betätigt werden kann, sobald ein Absaugen erforderlich ist Während der üblichen Betriebszeit
wird der Saugdruck der Saugpumpe durch Saugluft von einem Saugströsnungsruhr reduziert oder eliminiert
welches in eine Fingeranlage eines Kolbens mündet, der über den Handhabungsteil des Endoskops vorsteht.
Wenn ein Absaugen erforderlich ist, wird der Finger auf die Fingerablagefläche des Kolbens aufgelegt, um
diesen niederzudrücken. Bei uiesem Vorgang wird der in
die Fingerauflagefläche mündende Luftströmungskanal geschlossen, so daß der Saugdruck der Saugpumpe
erhöht wird. Daraus resultiert daß Reinigungswasser
oder dergleichen durch die Saugleitung abgezogen wird.
Das vorstehend beschriebene herkömmliche Gerät ist dahingehend vorteilhaft daß das Absaugen momentan
nur dann erfolgt, wenn der Finger auf das obere Ende des Kolbens gelegt wird. Jedoch ist dieses Gerät
aufgrund der nachfolgend angegebenen Gründe nachteilig. Wenn während des Betriebes des Endoskops die
Bedienungsperson eine sehr heftige und engagierte Beobachtung oder Betätigung vornimmt, kann sie
unbeabsichtigt den Finger auf das obere Ende des Kolbens legen und so den Luftströmungskanal schließen,
so daß unnötigerweise ein Absaugen erfolgt. Um ein derartiges unnötiges Absaugen zu vermeiden, muß
sie stets den Finger bewußt vom oberen Ende des Kolbens weghalten, was zu einer Beeinträchtigung der
Bedienung führt.
Bei Beobachten beispielsweise eines Teils des Magens
mit einem Endoskop ist es notwendig, Luft einzublasen,
damit ein erforderlicher Beobachtungsabstand zwischen dem Endoskop und dem zu untersuchenden Körperteil
gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß mit der Luft die Körperhöhle aufgeblasen wird. Mit einem zuvor
beschriebenen bekannten Endoskop bzw. der in Verbindung damit verwendeten Luftversorgungseinrichtung
bzw. Absaugvorrichtung, können die Zustände eines zu untersuchenden Teils dynamisch beobachtet
werden. Nachdem durch die Luftversorgungseinrich- ι ο tung hinsichtlich einer übermäßigen Expandierung des
zu untersuchenden Körperteils Luft in die Körperhöhle eingebracht wurde, wird diese Luft graduell durch die
Saugvorrichtung aus dem Körper abgezogen. Herkömmliche Saugvorrichtungen werden dadurch betrieben,
daß das Ende des Luftströmungskanals mit dem Finger abgedeckt wird Es ist jedoch schwierig, den
Absaugungsgrad mit der sensitiven Fingerbetätigung auf geeignete Weise einzustellen. Daher ist die
herkömmliche Vorrichtung unpraktisch.
Demgemäß liegt der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bedienungselement
für ein Sauggerät eines Endoskops zu schaffen, bei dem sich eine ausgezeichnete Betriebsstabilität ergibt
und der Absauggrad exakt einstellbar und steuerbar ist
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet
eine klinisch saubere und leichte Verwendung des Endoskops.
Bei der erfindungsgemäßen Saugeinrichtung, bei der
nicht, wie beim Stand der Technik, das Ende des Jo
Luftströmungskanals mit der Hand geschlossen werden muß, sondern vielmehr der Saugvorgang automatisch
durch Eindrücken des Kolbens in den entsprechenden Zylinder gesteuert wird, ergibt sich eine ausgezeichnete
Betriebsstabilität. Der Absauggrad wird exakt in r>
Übereinstimmung mit dem Grad der Einschiebung des Kolbens eingestellt.
Die an die Bedienungsperson zu stellenden Anforderungen während des Betriebes sind durch die Erfindung
vermindert! Ein unerwünschtes Absaugen, welches w unbeabsichtigt durch Schließen des Endes des I Aiftilrömungsrohres
mit dem Finger erfolgen kann, fr.ann son t eliminiert werden. Im Gegensatz zu den herkömmlich ..j
Geräten, bei denen das Ende des Luftströmungsrohres mit dem Finger geschlossen wird, kann der Verbindungszustand
der Saugleitung und der Luftsaugleitung graduell verschoben werden, indem der Kolben
unterschiedlich weit in den Zylinder eingeschoben wird. Durch diesen Vorgang kann das in der Körperhöhle
befindliche Gas langsam oder schnell abgesaugt werden. «>
Dementsprechend k&nn ein Teil der zu untersuchenden
Körperhöhle im expandierten Zustand dynamisch beobachtet werden. Für den Fall, daß die Körperhöhle
übermäßig mit Luft versorgt wird, kann Luft gewünschter Menge beseitigt werden, so daß die durch den
Patienten zu ertragenden Unannehmlichkeiten vermindert werden können.
Für den Fall, daß das bioptische Einführungsrohr des Gerätes entsprechend der Erfindung als Sauglcitung
verwendet wird, ist es möglich, die Verbindungsöffnung W)
desselben auf einen Betrag weit zu öffnen, daß nur ein Teil der Wand des Einführungsrohres in der Kammer
liegt, weil die Saugleitung so ausgebildet ist, daß sie mit einer der Kammern in Verbindung steht So kann die
Saugkraft ohne Beeinträchtigung des Einführvorgangs des bioptischen Instrumentes in die Leitung erhöht
werden. Dies entspricht einer zweiten Wirkung der Erfindung.
Der Luftströmungskanal des Gerätes gemäß der
Erfindung ist normalerweise offen und erfordert keine äußere Beeinflussung, beispielsweise durch ein Schließen
des Endes dieses Luftströmungskanals. Daher ist es nicht immer notwendig, den Luftstrcmungskanal im
Kolben als Durchgangsloch auszubilden, wie dies bei den beschriebenen Beispielen der Fall ist. Das
Luftströmungsrohr kann so vorgesehen sein, daß es von einer im Boden des Zylinders ausgebildeten Öffnung zur
Außenseite des Instrumentengehäuses verläuft. In dem ' beschriebenen Beispiel wird das bioptische Einführungsrohr als Saugleitung verwendet. Jedoch kann entsprechend
der Erfindung ein Rohr verwendet werden, das nur für den Saugbetrieb bestimmt ist. In diesem Fall
kann ein Ende dieses Rohres direkt mit dem vorbestimmten Bereich der Wand des Zylinders für
wirkungsvollere Resultate verbunden sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Beispiels eines Saugventils entsprechend der Erfindung, welches
Bestandteil des Handbetätigungsabschnittes eines Endoskops ist,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie AA in
F i g. 1 mit der Darstellung des Ventils entsprechend der Erfindung, und
F i g. 3A und B eine schematische Darstellung zweier Beispiele eines Endes eines Luftsaugrohres des erfindungsgemäßen
Gerätes, welches sich in die Zylinderwand öffnet.
F i g. 1 bis 3 zeigen ein Ventil zur Steuerung des Saugvorganges entsprechend der Erfindung.
F i g. 1 ist eine Seitenansicht eines Absauggerätes, welches mit dem Handhabungsteil des Endoskops 3
verbunden ist. Im Zylinder eines in den Handbetätigungsteil des Endoskops 3 montierten Ventils 20 ist ein
Kolben 30 eingesetzt, so daß der Kolben 30 frei in den Zylinder eingeschoben werden kann, wobei der
Fingeranlageteil Ma des Kolbens 30 aus dem Zylinder
vorsteht Ein bioptisches Einführrohr 50 mündet mit seinem inneren Ende am freien Ende 60 des endoskops
30 und steht mit seinem äußeren Ende über das Handhabungsteil des Endoskops 3 vor. Das als
Saugleitung ausgebildete Rohr 50 ist mit einem seitlichen Loch 55 versehen, welches an die Seitenwand
des Zylinders des Ventils 20 so angeschlossen ist, daß das Rohr 50 mit diesem in Verbindung steht. Eine
Luftsaugleitung 70 ist an eine nicht dargestellte Saugpumpe angeschlossen und steht mit der Seitenwand
des Zylinders des Ventils 20 in Verbindung. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 58 einen Stopfen,
welcher das äußere Ende der Saugleitung 50 verschließt.
F i g. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1 und zeigt das in den Handhabungsteil
des Endoskops 3 eingesetzte Ventil 20. Der Zylinder des Ventils 20 ist in einen Montagering 59 eingeschraubt
welcher im Handhabungsteil des Endoskops 3 eingebettet ist Der Kolben ist in den Zylinder
eingesetzt wobei der Zylinder mittels eines Haltebeschlages 140 am Ort gehalten wird. So bilden der
Zylinder des Ventils 20 und der Handhabungsteil des Endoskops 3 eine Einheit. Das zuvor beschriebene
seitliche Loch des Einführungsrohres 50 und die Luftsaugleitung 70 sind an verschiedenen Stellen des
Zylinders des Ventils 20 so angebracht, daß die Leitungen 50 und 70 mit dem Zylinder in Verbindung
stehen.
Der Luftströmungskanal 80 ist so ausgebildet, daß er axial mit Ausnahme des Fingeranlageteils 30a den
Kolben 30 durchläuft. Im Fingeranlageteil 30a ist quer zum Luftströmungskanal 80 auf solche Weise ein ·;
Auslaßkanal 80a ausgebildet, daß dieser mit dem Luftströmungskanal 80 in Verbindung steht. Ein Teil der
Außenwand des Kolbens 30, welcher im Zylinder des Ventils 20 verschiebbar ist, ist zur Bildung einer ersten
Kammer 160 innerhalb der Innenwand des Zylinders ui ausgenommen. Eine zweite Kammer 170 wird durch das
innere Ende des Kolbens 30, den Boden des Zylinders des Ventils 20 und der Innenwand des Zylinders des
Ventils 20 derart gebildet, daß diese zweite Kammer 170 mit dem Luftströmungskanal 80 in Verbindung steht.
Das seitliche Loch 56 des Einführungsrohres 50 ist mit der Seitenwand des Zylinders verbunden, die die erste
Kammer 1©0 bildet.
Die Luftsaugleitung 70 ist mit der Seitenwand des Zylinders derart verbunden, daß es mit der zweiten >o
Kammer 170 in Verbindung steht, wenn der Kolben 30 sich infolge der Rückstellkraft der Feder 90 in der
oberen Stellung befindet. Die Luftsaugleitung 70 steht mit der ersten Kammer 160 in Verbindung, wenn der
Kolben 30 gegen die Kraft der Feder 90 in den Zylinder vollständig eingeschoben wurde, was in F i g. 2 durch
gestrichelte Linien dargestellt ist.
In F i g. 2 bezeichnen die Bezugszeichen P und Q eine
die Kolbeneindrücklage regelnde Anschlagfläche und eine die ausgeschobene Kolbenstellung regelnde An- jo
schlagfläche, die durch Abbiegen des Haltebeschlags 14© hergestellt wurden. Im Kolben 30 befindet sich zur
Luftabdichtung desselben ein O-Ring IGO.
Fig.3 zeigt Beispiele der Mündungen der Luftsaugleitung
7®, welche mit dem Zylinder des Ventils 20 a verbunden ist. Die Gestalt des Mündungsendes der
Leitung 70 ist entsprechend Fig.3A im wesentlichen
kreisförmig, während die Gestalt des Mündungsendes gemäß F i g. 3B eine deformierte Kreisform annimmt,
deren Breite im oberen Bereich kleiner ist als im unteren Bereich.
Beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die seitlichen Löcher 56 des bioptischen Einführungsrohres 50 und der Luftsaugleitung 70 von vorneherein
mit dem Zylinder 20 verbunden, welcher über den Montagering 59 am Handhabungsteil des Endoskops 3
festgelegt ist. Dann wird der Kolben in den Zylinder eingeführt und der Haltebeschlag 140 in den Montagering
59 geschraubt, um den Zylinder festzulegen. Während der Kolben an einem Herausfallen gehindert
ist, befindet sich die Feder 90 auf der unteren Schulter des Haitebeschlages 140. Dabei liegt das Fingeranlageteil
30a am oberen Endbereich des Kolbens 30 an.
Das Zusammenfügen des Gerätes kann alternativ folgendermaßen erfolgen: Zuerst wird der Haltebeschlag
140 in den Montagering 59 eingesetzt. Danach wird die Feder 90 auf der unteren Schulter des
Haitebeschlages 140 angeordnet. In diesem Zustand wird das Fingeranlageteil 30a auf den oberen Bereich
des Kolbens 30 aufgebracht. Dann wird der Haltebe- ω schlag 140 festgezogen.
Zum Reinigen des Gerätes nach dem Gebrauch oder zum Ersetzen des Kolbens 30 kann dieser durch
Abnahme des Haltebeschlages 140 vom Zylinder des Ventils 20 entfernl werden.
Das so konstruierte Gerät ist in einem Bereitschaftszustand für die Benutzung. In dieser Bereitschaftssteliung
befindet sich der Kolben 30 entsprechend der Darstellung in F i g. 2 durch die Rückslellkraft der Feder
90 in der oberen Lage. In diesem Zustand wird ein äußerer Luftsaugweg gebildet, welcher aus dem in die
zweite Kammer 170 münHendcn Luftsaugrohr 70, der zweiten Kammer 170, dem Luftströmungsrohr 80 und
dem Querkanal 80a besteht. Dies ist der Fall, während das bioptische Einführungsrohr 50 über sein seitliches
Loch 56 mit der ersten Kammer 160 in Verbindung steht, die von der zweiten Kammer 170 getrennt ist.
Daher erfolgt durch die Luftsaugpumpe kein Luftabsaugen aus der Körperhöhle.
Ein bioptisches Instrument, wie beispielsweise eine Klemme, wird derart in das bioptische Einführungsrohr
50 eingeführt, daß sein äußeres Ende dicht verschlossen wird. In dem Abschnitt des Rohres 50, in dem das
bioptische Instrument eingesetzt ist, besteht ein Abstand zwischen dem eingesetzten bioptischen Instrument
und der Wand des Rohres 50, so daß erreichend Schleim abgesaugt werden kann. Wenn kein bioptisches
Instrument in das Rohr 50 eingesetzt ist, ist das äußere Ende des Rohres 50 durch den Stopfen 58 verschlossen.
Wenn das Fingeranlageteil 30a des Kolbens 30 gegen die Rückstellkraft der Feder SO eingedrückt wird und
somit der Kolben 30 in den Zylinder eingeschoben wird, dann wird das untere Ende des Kolbens 30 in eine Lage
abgesenkt, die in F i g. 2 durch unterbrochene Linien dargestellt ist. Gleichzeitig wird die erste Kammer 160
abgesenkt. Hieraus resultiert, daß das Rohr 50 über die Kammer 160 mit der Luftsaugleitung 70 in Verbindung
gebracht wird. Daher wirkt die Saugkraft der Luftsaugpumpe über das Luftsaugrohr und die erste Kammer
ISO auf d'is seitliche Loch 56 des Rohres 50, so daß
Schleim und dergleichen aus der Körperhöhle abgesaugt wird.
Der Saugbereich durch Einschieben des Kolbens 30 ist durch die Anlagefläche P begrenzt, gegen die das
innere Ende des Fingeranlageteils 30a des Kolbens anschlägt, wenn der Kolben 30 eingeschoben wird. Da
der Kolben 30 durch den auf das Fingeranlageteil 30a wirkenden Druck abgesenkt wird, gelangt das untere
Ende des Kolbens über die Öffnung der Luftsaugleitung 70, wodurch die Luftsaugleitung 70 graduell und
unterschiedlich mit der zweiten Kammer 170 und der ersten Kammer 160 in Verbindung steht Dies bedeutet,
daß die Saugkraft in dem seitlichen Loch 56 und dementsprechend im Einführungsrohr 50 entsprechend
dem Einschiebehub des Kolbens 30 gesteuert wird.
Aus der vorausgehenden Beschreibung des erfindungsgemäßen Ventils ergibt sich, daß in dem Zylinder
und dem darin verschiebbaren Kolben zwei unterschiedliche Kammern gebildet werden, die mit dem Saugrohr
50 und der Luftsaugleitung 70 bzw. dem Luftströmungskanal 80 in Verbindung stehen. Wenn der Kolben in den
Zylinder eingeschoben wird, wird die erste Kammer nach unten bewegt, um den vorgenannten Verbindungszustand
zu schaffen. Dies bedeutet, daß der Luftströmungskanal 80 von der Luftsaugleitung 70 getrennt ist,
wenn das Saugrohr 50 über die erste Kammer 160 vollständig mit der Luftsaugleitung 70 in Verbindung
steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen