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DE29520357U1 - Diagonalmehrfachwinkelgerät - Google Patents

Diagonalmehrfachwinkelgerät

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Publication number
DE29520357U1
DE29520357U1 DE29520357U DE29520357U DE29520357U1 DE 29520357 U1 DE29520357 U1 DE 29520357U1 DE 29520357 U DE29520357 U DE 29520357U DE 29520357 U DE29520357 U DE 29520357U DE 29520357 U1 DE29520357 U1 DE 29520357U1
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DE
Germany
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adjustable
rails
rail
distance
stenciling
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Expired - Lifetime
Application number
DE29520357U
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English (en)
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

DIAGONALMEHRFACHWINKELGERÄT
Verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels feineinstellbaren Abstandsreglern, gewünschte Fugenausschneidungen prinzipiell mitübertragen werden können.
TECHNISCHES GEBIET
Die Erfindung betrifft eine verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach anandergereiht verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes, zwecks maßexakter Übertragung desselben, auf ein dementspechend zuzuschneidendes, anschließend passgenau auf jene Fache aufzubringendes Material, insb. für den Zuschnitt von plattenförmigen Bekleidungen, bzw. so. Belägen, insb. für auf unregelmäßig, bzw. mehrfach aneinanderverwinkelt verlaufende Rohbauflächen aufzubringende, welche insb. diagonal verlegt werden, zudem mit individuell berücksichtigtem Fugenbreitenausschnitt versehen sein sollen.
Mit zunehmend häufigerem Vorkommen von insb. unregelmäßigen Winkelungen im Wohnungs- und Gewerbebau u.dgl., ergibt sich insb. im handwerklichen Ausbaubereich das Problem eines damit einhergehend, erschwerenden Aufmessungs-und Zuschneideaufwandes. Bei einer, bsp.weise an eingebauten komplexen Möbelelementen, in verwinkelten Kaminecken, oder auch an TürvorSprüngen,oder in geschmackvoll ausgestalteten,zu fliesenden(Marmor)bädern,entlang verlaufenden Bodenfläche, ergeben sich oft aneinandergereihte,
komplexe Mehrfachverwinkelungen, wobei ein exaktes Aufmessen derselben und passgenaues Übertragen derselben, auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, oft nur mit erhöhtem Aufwand zu lösen ist.
Insb. Flächenbereiche mit Seitenkanten,welche durch einen schrägen mehrfachverwinkelten Verlauf gekennzeichnet sind, sind sehr oft kompliziert und nur mit erhöht.Zeitaufwand und teilweise nur mit erhöhtem Schnittaufwand verbunden, passgenau zu bekleiden. Weist ein derartiger Flächenbegrenzungsverlauf zudem in einem Teilbereich einen bogenförmigen Verlauf auf, und/oder soll dort zudem in, insb. diagonaler Weise verlegt werden, treten dahingehend noch zusätzlich erschwerende Problemstellungen auf, insb. muß hinsichtl. der Fugenbreite meist eine Nachbearbeitung erfolgen.
Ließen sich insb. diese Nachteile beseitigen, wäre ein zeitlich effizienteres Verlegen von bsp.weise Böden, Fliesen, Holz u.dgl. zu erzielen, und es ergäbe sich zudem ein wesentlich geringerer Verschnitt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese vorgenannten Nachteile zu beheben, dahingehend, daß unterschiedliche Flächen in kürzester Zeit individuell ausgemessen werden können, in einer zuverlässigen fixierten Weise direkt auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, maß- und passgenau übertragen werden können, im speziellen solche Flächen, welche Seitenkanten mit einem mehrfach schrägverwinkelten und/oder bogenförmigen Verlauf aufweisen, insb. dahingehend,daß in diagonaler Weise dort verlegt werden soll,sodaß im Ergebnis eine erhebliche Arbeitszeitersparnis gegeben ist und zudem die Verschnittmenge reduzierter ausfällt.
Dabei soll der Erfindungsgegenstand erfindungsgemäß den besonderen Vorzug aufweisen, daß randseitige, zu berücksichtigende Fugenausschneidungen, in ein- und demselben Aufmaßvorgang gewährleistet sind, sodaß eine dahingehende Nachbearbeitung des Bekleidungsmaterials prinzipiell entfallen kann.
Seite STAND DER TECHNIK
Für das diagonale Verlegen von Fliesen auf eine (Boden-)Fläche, welche Innen- oder Äußeneckenausschneidungen,in den entsprechenden Abschlußbereichen erfordern,was dahingehend mit vorgenannten Problemstellungen verbunden ist, ist eine Lösung prinzipiell bekannt, aus der DE-GM 92 16 256,"Schablone für die Diagonalverlegung von Fliesen", wobei es sich dort um eine Schablone handelt, zum Ausmessen und übertragen des genauen Maßes von Rauminnen- oder Außenecken, sowie Abschlußgeraden oder -rundungen, auf diagonal in diesen Räumen zu verlegende Abschlußfliesen, gekennzeichnet dadurch, daß eine Führungsschiene, an der einerseits längsverschieblich ein Winkelanschlag verschwenk- und feststellbar, und andererseits an deren Ende ein Messwinkel, ebenfalls schwenk- und feststellbar, angebracht ist.
Diese Erfindung bietet den Vorteil, daß zuschneideaufwendige Abschlußkantenverläufe, wie etwa Ecken und/oder Rundungen, relativ schnell und aufwandslos ausgemessen und auf ein vorgesehenes Belag- und bzw. Bekleidungsmaterial übertragen werden können.
Insb. Rundungen lassen sich hier, wie das auch aus der DE-GM 740 20 27 bekannt ist, "Schablone zum Messen von bogenförmigen Aussparungen, insb. Rundbögen, Segmentböden, gekennzeichnet durch einen, in Bogenforna entsprechenden Metallstreifen", relativ problemlos aus- und aufmessen.
Nachteil der vorgenannten Erfindung ist jedoch, daß im Ausmeßvorgang zwar die, bsp.weise aus- oder zu bekleidende Fläche, in einem flächenbegrenzungsentsprechenden Verlauf schablonenmäßig nachbildend ausgemessen werden kann, daß zum Erhalt des genauen Zuschnittverlaufes jedoch, bei hinsichtlich des Belag-
materials erforderlicherweise zu berücksichtigenden Fugenausschneidungen, zumindest eine aufmesstechnische Nachbearbeitung erforderlich ist, bsp.weise mittels Verschieben der Schablone an den jeweiligen Seitenkanten um die Fugenbreiten, zum exakten Aufmaß, oder bsp.weise durch Nachziehen einer, insb. mittels Linealhilfmittel o.dgl., jeweils zur ausgemessenen Kante parallel anzuordnenden Hilfslinie, oder u.U. werden die erforderlichen Fugenbreiten gesondert nachträglich geschnitten.
Vorgehensweisen in dieser Art führen zwar prinzipiell zum gewünschten Ergebnis, erfordern jedoch erheblich mehr Zeit-, sowie Verschnittaufwand, als wie wenn die Fugenausschnitte, zu jeder gewünschten Seite hin feineinstellbar, sofort in ein- und demselben Ausmessungsvorgang mitberücksichtigt schabloniert und anschließend beim Aufmessungsvorgang in direkter Weise mitübertragen sind, so daß in einem Übertragungs- und Zuschneidevorgang, ein fugenbeeinhaltendes, paßgenaues Zuschnittergebnis, zu einer anschließenden exakten Verlegung, vorliegt.
Dies spart nicht nur erheblich Zeit, sondern auch die Verschnittmenge, und es ist somit eine kostengünstigere Verlegung, mit zudem exakter, paßgenauer und höchster Verlegequalität gegeben.
Diese genannten Vorteile sind durch die Haupt- und Nebenansprüche des vorgeschlagenen Erfindungsgegenstandes, in vorliegender Anmeldung, gewährleistet.
Seite DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels Abstandsreglern gewünschte Fugenausschneidungen mitübertragen werden, - im folgenden verstellbeire Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern genannt -, besteht aus einer erfindungsgemäß fugenausschnittmitübertragenden Ausmaßhilfe für Anschlußarbeiten an z.B. Innen- und Außenecken, Säulen, Türstökken und sonstigen Anschlußbereichen.
Eine der höchsten Kostenintensitäten i.Bau-u.Ausbaubereich entsteht durch die sog.Zuschnitt- oder Beischnittarbeiten.Dahingehend ist der Handwerksmeister vielfach gezwungen,einen Großteil von dem zu kalkulierenden Stundenlohn für solche Ausschnittarbeiten anzusetzen, da das Aufmass und auch oftmals der Verschnitt hier einen wesentlichen Niederschlag finden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufmeßvorgang wesentlich zu erleichtern, so daß sich dabei eine wesentliche Arbeitszeitverkürzung, sowie auch ein geringerer Verschnitt, somit auch eine Kostenvergünstigung bzw. -einsparung, damit einhergehend ergeben.
Erfindungsgemäß wurde hier ein am Markt befindliches Ausmaßwerkzeug funktional so erweitert, sodaß im Ergebnis die optimale und schnellste Aufmaßhilfe gegeben ist, (insb. Vertrieb über Karl Dahm, "Diagonalfix", Best.nr. 10947, siehe Abb. 2)
Jenes Gerät entspricht im wesentlichen jenem, in der zuvor aufgeführten DE-GM 92 16 256, dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei jenes Gerät den Vorteil hat, daß die genauen Maße von Rauminnen- oder -außenecken, sowie Abschlußgeraden oder -rundungen auf diagonal in diesem Raum zu verlegende Abschlußfliesen, ausgemessen und übertragen werden können. Nachteil jener Erfindung ist jedoch, daß maßexakte Fugenbreitenausschnitte weder eingestellt noch entsprechend im selben Übertragungsvorgang gewährleistet sind.
Insb. dahingehend wurde der vorliegende Erfindungsgegenstand erfindungsgemäß erweitert.
Vorzug des Gerätes ist insb., daß in ein- und demselben Aufmaßvorgang der Abstand bestimmungsgemäß erwünschter Fugenbereiche, bsp.weise bei der Fliesenverlegung, berücksichtigt ist, so daß außer einer schnellen Aufmessung,, zudem ein millimetergenauer Zuschnitt und dahingehend eine paßgenaue exakte Verlegung, mit zu berücksichtigenden Fugen, gegeben ist.
Der Erfindungsgegenstand läßt sich für alle Zuschnittbranchen wie Marmorböden, Fliesen-, Teppichböden, aber auch im Bereich von Einbauleistungen, bsp.weise im Möbelausbau etc., verwenden. Überall dort, wo Paßgenauigkeit mit hervortretenden oder zurückgesetzten Bauteilen bestimmungsgemäß erwünscht ist, läßt sich die verstellbare Schabloniervorrichtung in Punkt- und Schnittgenauigkeit einsetzen.
Es handelt sich hier zusammengefaßt, um ein Universal-Abgreifund-Abtast-Zuschnitt-Winkelgerät zum Einsatz rationellerer fugenabstandsgenauer Bau- und Ausbauzuschnitte.
Seite BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial (1), - Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern -,welche durch die genaue Meßtechnik ein (mehrmaliges) Nachschneiden überflüßig macht, sowie sich besonders für großformatige Fliesen und Materialien eignet, besteht im wesentlichen aus einem schienenartig gestalteten, rechtwinklig ausprägten Winkel (2), welcher im Bereich des Ausgangspunktes beider rechtwinklig austretenderSchienen, zentral eine vertikale Bohrung aufweist, wodurch dieser, mittels einer Winkelverbindungsschiene (3), mit einer Konfiguration weiterer Schienen (4 bis 9), drehbar, sowie feststellbar verbindbar ist, mittels Schraubvorrichtungen (11).
Die Winkelverbindungsschiene (3), sowie die weiteren Schienen (4 bis 9), bestehen aus streifenförmig ausgebildeten Quardern, welche entlang ihrer, in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie, eine führungsschienenartige langlochförmige Materialausschneidung (10), durch die gesamte Schiene hindurchverlaufend und nur zu beiden Breitenseiten hin randförmig begrenzt, aufweisen, wodurch diese, mittels Verschraubungsvorrichtungen (11) in einer beliebig anzuordnenden,flächenbegrenzugsnachbildenden Konfiguration, in verschieblicher Weise,festeinstellbar miteinander verbindbar sind.
An jeweils einer Längsseite der genannten Schienen sind die Abstandsregler (12/13) angebracht, welche jeweils bestehen aus einer engwindigen Bohrung (12), sowie einer, mittels Drehvor-
Seite gang einstellbaren Schraube{13)in das Gewinde jener Bohrung(12).
Anwendungszweck des Erfindungsgegenstandes ist das Aufmessen einer, mit einem Belag-, bzw. Bekleidungsmaterial zu belegenden Fläche (15), welche durch einen insb. mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlauf gekennzeichnet ist, wohingehend sonst ein Aus- und Aufmessen derselbigen Fläche mittels Lineal- und Winkelhilfsmitteln nicht nur umständlich und aufwendig, sondern dies in jener Weise durchgeführt, auch sehr zeitintensiv ist, und zumeist auch mit erhöhtem Schnittaufwand nur durchzuführen wäre,insb.gesonderte Fugenbreiten(nach)bearbeitung erfolgen muß.
Insb. wird in dieser Anmeldung ein, in dessen Maßen, insb. zur Fliesenverlegung zweckmäßig zu verwendendes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, nachfolgend beschrieben und in Abbildung 1 zeichnerisch dargestellt.
Dieses Ausführungsbeispiel besteht im speziellen aus folgenden Teilen:
Einem Winkeleisen mit den Maßen 20 &khgr; 20 cm Seitenlänge mit vier außen- und innenliegenden Abstandshaltern,
einer Schiene mit einer Gesamtlänge von 60 - 120 cm in Langlochausführung,
drei Schienen von 8 cm Länge in Langlochausführung, zwei Schienen von 15 cm Länge in Langlochausführung,
eine Schiene von 20 cm Länge in Langlochausführung, zwei Schienen von 25 cm Länge in Langlochausführung, eine Schiene von 30 cm Länge in Langlochausführung,
wobei die Schiene von 120 cm Länge in Chromstahlausfertigung vorzugsweise zu fertigen wäre, alle anderen vorgenannten Teile wären vorzugsweise in Alukorbundausfertigung zu erstellen.
Folgend dargestellt wird jenes Anwendungsbeispiel der Erfindung im zweckmäßigen Einsatz in einem Aus- und Aufmessungsvorgang einer Bodenfläche, welche an eine vorstehende und mehrfach verwinkelte säulenförmige Wandausbildung angrenzt, wohingehend jene Bodenfläche mit einem Fliesenbelag paßgenau bekleidet werden soll, insb. handelt es sich hierbei um eine diagonale Verlegung mit gleichzeitig aufzumessenden Fugenausschnitten.
In beiliegender Abbildung 1 ist ein solches vorgenanntes Ausführungsbeispiel der Erfindung,rein schematisch,in obiger Beispielanordnung, in einer fixierten Weise des Gerätes (nicht maßstabgetreu) dargestellt.
Seite ANWENDUNGSBEISPIEL DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzugsverlaufes zum paßgenauen Übertragen ciuf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels Abstandsreglern gewünschteFugenausschnexdgen mitübertragen werden, hier in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, zum Zwecke eines Aus- und Aufmessungsvorganges einer Bodenflache (15), welche an eine vorstehende und mehrfach verwinkelte säulenförmige Wandausbildung angrenzt, wohingehend jene Bodenfläche diagonal verlegt werden soll mit gleichzeitig aufzumessenden Fugenbreiten.
Die Schienen(4 bis 9) werden in einer zweckmäßigen Weise auf dem auszumessenden Flächenbereich, entlang der mehrfach verwinkelten Wandausbildung, flächenbegrenzungsnachbildend angeordnet, und anschließend werden diese Schienen in den, sich jeweils dahingehend überschneidenden Schienenbereichen, durch die Materialausparungen (10) hindurch, mittels Verschraubungen (11), in der zweckmäßig beabsichtigten Konfiguration festeingestellt verbunden, so daß im Ergebnis eine flächenbegrenzugsnachbildende Schablone (1) der auszuschneidenden Wandausbildung, im Sinne des beabsichtigten Zuschneideverlaufes, vorliegt. Da in diesem Fall im Verlegerandbereich eine spezielle Fugenbreite beim anschließenden Zuschnitt des Belagmaterials berücksichtigt sein soll, kann diese, durch Anordnung der entsprechende/n, dahingerichtete/n Schienenlängsseite/n,an welcher/n sich die Abstandsregler (12/13) befinden, mittels Feineinstellung derselben, eingestellt werden, so daß das Zuschnittergebnis in ein- und demselben Vorgang, mit dem wunschgemäß beab-
sichtigten Fugenbreitenausschnitt,- versehen ist, wobei sich eine dahingehende Nachbearbeitung des Belagmaterials (14) erübrigt.
Der paßgenaue Zuschnitt zur insb. diagonalen Verlegung wird dadurch erzielt, daß mit dem Schablonierungsvorgang, der Winkel (2) entsprechend randseitig dem Bekleidungsmaterial, hier am Beispiel einer Fliesenbekleidung (14), in rechtwinkliger Weise, angeordnet, und dieser im, sich ergebenden Abstand, mittels der Winkelverbindungsschiene (3), zur festgestellten Schablone hin, verbunden wird, in einer verschieblichen, drehbaren Weise, mittels Verschraubungsvorrichtungen (11), durch die Materialaussparungen (10) hindurch, sowie in das Winkelgewinde.
Auch hier können, sowohl innen-, als auch außenseitig die zu berücksichtigenden Fugenbreiten, mittels dort angebrachter Abstandhalter (12/13), feineingestellt werden.
Nach Fixierung wird in dementsprechender Anordnung der gesamten Schablonierungsvorrichtung (1), dieselbige auf das, zuvor entsprechend angeordnete Belagmaterial (14) aufgelegt und der wunschgemäß beabsichtigte Schnittverlauf entsprechend übertragen, wonach, nach anschließendem Zuschneiden des Belags, ein paßgenaues Zuschnittergebnis, - in der Abbildung 1, als weiße Fläche dargestellt -, zu einer exakten Verlegung auf die Bodenfläche (15) gegeben ist.
Der, der mehrfach verwinkelten Wandausbildung entsprechende Flächenausschnitt, ist in der Abbildung 1, in einer schraffierten Weise dargestellt.
Seite KURZE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
Abbildung 1
Schematische zeichnerische Darstellung einer Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, mit Prinzipdarstellung der Konfigurationsbildung mittels Schienen, in einer, des auszuschneidenden Flächenbereiches (16), mit randseitig mit zu übertragenden Fugenausschnitten, mittels Abstandsreglern (12/13), jenen Flächenausschnitt (16), verschieblich feststellbaren, umfangnachbildenden Weise.
■ · * ·t
BEZUGSZEICHENERKLARUNG
1 Verstellbare Schablonierungsvorrichtung insb. zur diagonalen Verlegung
2 Drehbarer Winkel
3 Winkelverbindungsschiene
4 Schiene in Langausführung
5 Schiene in Langausführung
6 Schiene in Langausführung
7 Schiene in Langausführung
8 Schiene in Kurzausführung
9 Schiene in Kurzausführung
Materialaussparung in Langlochausführung Verschraubungsvorrichtung (Schraube/Mutter) Abstandsregler-Feineinstellbohrung Abstandsregler-Feineinstellschraube Bekleidungs- bzw. Belagmaterial zu bekleidende Fläche,
insb. Boden- bzw. Wandfläche Wegzuschneidender Belagsflächenbereich

Claims (4)

Seite ANSPRÜCHE
1. Verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes, zum paßgenauen übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels Abstandsreglern, gewünschte Fugenausschneidungen mitübertragen werden, - im folgenden verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern genannt -, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfindungsgegenstand im wesentlichen besteht, aus einem schienenartig gestalteten, rechtwinklig ausgeprägten Winkel (2), welcher im Bereich des Ausgangspunktes seiner beiden rechtwinklig austretenden Schienen, zentral eine vertikale Bohrung aufweist, sowie aus einer Winkelverbindungsschiene (3) und einem Satz weiterer Schienen (insb. 4 bis 9), gleichermaßen bestehend aus streifenförmigen Quadern, welche entlang ihrer, in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie, jeweils eine führungsschienenartige,langlochförmige Materialausschneidung(10), durch die gesamte Schiene hindurch verlaufend u. nur zu den beiden Breitenseiten hin randförmig begrenzt,aufweisen, wodurch die vorgenannten Schienen (insb. 4 bis 9) mittels Verschraubungsvorrichtungen (11) in einer beliebig anzuordnenden, flächenbegrenzungsnachbildenden Konfiguration, in verschieblicher Weise, festeinstellbar miteinander verbindbar sind, so daß die festgestellte Konfiguration der Schienen (insb. 4 bis 9) über die vorgenannte Winkelverbindungsschiene (3), mit der einen Seite, in gleicher Weise mit jener Konfiguration verbindbar, und mit der anderen Seite mit dem Winkel (2), mittels Verschraubungsvorrichtung (11), durch die Materialaussparung (10) hindurch, in die vorgenannte, zentrale vertikale Bohrung, in einer dreh-
baren, sowie verschieblichen Weise, feststellbar verbindbar ist, wobei mittels feineinstellbaren Abstandsreglern (12/13), welche an Längsseitenkanten vorgenannter Schablonenteile angebracht sind, jeweils randseitig zu berücksichtigende Fugenausschnitte im Zuschnittergebnis mitberücksichtigt werden können.
2. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsregler (12/13) an den vorgenannten Schienen (insb.4 bis 9), an einer Seite oder auch an beiden Seiten, deren Schienenlängsseitenkanten angebracht sein können, vorzugsweise zweckgemäß jedoch nur an einer derselben, in einem regelmäßigen Abstand, angebracht sind.
3. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern nach Anspruch 1 und 3 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsregler (12/13) aus einer engwindigen Bohrung (12) und einer Feineinstellschraube (13) bestehen, so dass mittels Drehung der Feineinstellschraube (13), in der Bohrung (12), eine Feineinstellung eines, an der jeweiligen Abschlusskante, wunschgemäss zu erzielenden Fugenbreitenausschnittes, durchgeführt werden kann.
4. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausmessung von Flächenanschlussbereichen, welche einen Rundungs- bzw. bogenförmigen Verlauf, an bsp.weise einer Seite, aufweisen, die Schablonierung in der Weise konfiguriert wird, dass an dieser Stelle, ein der Länge nach zweckmässiges, entsprechendes elastisches
Zusatzteil, in Form einer vorzugsweise aus dünnem Federstahlblech bestehenden Schiene, eingesetzt wird, welche mittels Verschraubungsvorrxchtung, in einer bogenförmig verstellbar feststellbaren Weise, mit angrenzenden starren Schienen verbindbar ist (nicht gesondert dargestellt).
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29807501U1 (de) * 1998-04-25 1998-07-23 Bucher, Hartmut, 06556 Artern Schnittschablone
GB2574694A (en) * 2018-06-14 2019-12-18 Mccorkell Tiernan A surfacing measurement tool
DE102022129978A1 (de) * 2022-11-14 2024-05-16 FQ One GmbH Vorrichtung zum Übertragen einer Position von wenigstens einer lokalen Gegebenheit eines Wandabschnitts auf eine an dem Wandabschnitt anordbare Wandverkleidungsplatte

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