DE29520357U1 - Diagonalmehrfachwinkelgerät - Google Patents
DiagonalmehrfachwinkelgerätInfo
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Description
DIAGONALMEHRFACHWINKELGERÄT
Verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes
zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur
diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels feineinstellbaren Abstandsreglern, gewünschte Fugenausschneidungen
prinzipiell mitübertragen werden können.
TECHNISCHES GEBIET
Die Erfindung betrifft eine verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach anandergereiht
verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes, zwecks maßexakter Übertragung desselben, auf ein dementspechend
zuzuschneidendes, anschließend passgenau auf jene Fache aufzubringendes
Material, insb. für den Zuschnitt von plattenförmigen Bekleidungen, bzw. so. Belägen, insb. für auf unregelmäßig,
bzw. mehrfach aneinanderverwinkelt verlaufende Rohbauflächen aufzubringende, welche insb. diagonal verlegt werden,
zudem mit individuell berücksichtigtem Fugenbreitenausschnitt versehen sein sollen.
Mit zunehmend häufigerem Vorkommen von insb. unregelmäßigen Winkelungen im Wohnungs- und Gewerbebau u.dgl., ergibt sich
insb. im handwerklichen Ausbaubereich das Problem eines damit einhergehend, erschwerenden Aufmessungs-und Zuschneideaufwandes.
Bei einer, bsp.weise an eingebauten komplexen Möbelelementen, in verwinkelten Kaminecken, oder auch an TürvorSprüngen,oder in
geschmackvoll ausgestalteten,zu fliesenden(Marmor)bädern,entlang
verlaufenden Bodenfläche, ergeben sich oft aneinandergereihte,
komplexe Mehrfachverwinkelungen, wobei ein exaktes Aufmessen
derselben und passgenaues Übertragen derselben, auf ein dementsprechend zuzuschneidendes Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, oft
nur mit erhöhtem Aufwand zu lösen ist.
Insb. Flächenbereiche mit Seitenkanten,welche durch einen schrägen
mehrfachverwinkelten Verlauf gekennzeichnet sind, sind sehr oft kompliziert und nur mit erhöht.Zeitaufwand und teilweise nur
mit erhöhtem Schnittaufwand verbunden, passgenau zu bekleiden. Weist ein derartiger Flächenbegrenzungsverlauf zudem in einem
Teilbereich einen bogenförmigen Verlauf auf, und/oder soll dort
zudem in, insb. diagonaler Weise verlegt werden, treten dahingehend noch zusätzlich erschwerende Problemstellungen auf, insb.
muß hinsichtl. der Fugenbreite meist eine Nachbearbeitung erfolgen.
Ließen sich insb. diese Nachteile beseitigen, wäre ein zeitlich effizienteres Verlegen von bsp.weise Böden, Fliesen, Holz
u.dgl. zu erzielen, und es ergäbe sich zudem ein wesentlich geringerer Verschnitt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese vorgenannten Nachteile zu beheben, dahingehend, daß unterschiedliche Flächen in kürzester
Zeit individuell ausgemessen werden können, in einer zuverlässigen fixierten Weise direkt auf ein dementsprechend zuzuschneidendes
Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, maß- und passgenau übertragen werden können, im speziellen solche Flächen, welche
Seitenkanten mit einem mehrfach schrägverwinkelten und/oder bogenförmigen Verlauf aufweisen, insb. dahingehend,daß in diagonaler
Weise dort verlegt werden soll,sodaß im Ergebnis eine erhebliche Arbeitszeitersparnis gegeben ist und zudem die Verschnittmenge
reduzierter ausfällt.
Dabei soll der Erfindungsgegenstand erfindungsgemäß den besonderen
Vorzug aufweisen, daß randseitige, zu berücksichtigende Fugenausschneidungen, in ein- und demselben Aufmaßvorgang gewährleistet
sind, sodaß eine dahingehende Nachbearbeitung des Bekleidungsmaterials prinzipiell entfallen kann.
Seite STAND DER TECHNIK
Für das diagonale Verlegen von Fliesen auf eine (Boden-)Fläche,
welche Innen- oder Äußeneckenausschneidungen,in den entsprechenden Abschlußbereichen erfordern,was dahingehend mit vorgenannten
Problemstellungen verbunden ist, ist eine Lösung prinzipiell bekannt, aus der DE-GM 92 16 256,"Schablone für die Diagonalverlegung
von Fliesen", wobei es sich dort um eine Schablone handelt, zum Ausmessen und übertragen des genauen Maßes von Rauminnen-
oder Außenecken, sowie Abschlußgeraden oder -rundungen, auf diagonal in diesen Räumen zu verlegende Abschlußfliesen,
gekennzeichnet dadurch, daß eine Führungsschiene, an der einerseits längsverschieblich ein Winkelanschlag verschwenk- und
feststellbar, und andererseits an deren Ende ein Messwinkel, ebenfalls schwenk- und feststellbar, angebracht ist.
Diese Erfindung bietet den Vorteil, daß zuschneideaufwendige Abschlußkantenverläufe, wie etwa Ecken und/oder Rundungen,
relativ schnell und aufwandslos ausgemessen und auf ein vorgesehenes Belag- und bzw. Bekleidungsmaterial übertragen werden
können.
Insb. Rundungen lassen sich hier, wie das auch aus der
DE-GM 740 20 27 bekannt ist, "Schablone zum Messen von bogenförmigen Aussparungen, insb. Rundbögen, Segmentböden, gekennzeichnet
durch einen, in Bogenforna entsprechenden Metallstreifen", relativ problemlos aus- und aufmessen.
Nachteil der vorgenannten Erfindung ist jedoch, daß im Ausmeßvorgang
zwar die, bsp.weise aus- oder zu bekleidende Fläche, in einem flächenbegrenzungsentsprechenden Verlauf schablonenmäßig
nachbildend ausgemessen werden kann, daß zum Erhalt des genauen Zuschnittverlaufes jedoch, bei hinsichtlich des Belag-
materials erforderlicherweise zu berücksichtigenden Fugenausschneidungen,
zumindest eine aufmesstechnische Nachbearbeitung erforderlich ist, bsp.weise mittels Verschieben der Schablone
an den jeweiligen Seitenkanten um die Fugenbreiten, zum exakten Aufmaß, oder bsp.weise durch Nachziehen einer, insb. mittels
Linealhilfmittel o.dgl., jeweils zur ausgemessenen Kante parallel
anzuordnenden Hilfslinie, oder u.U. werden die erforderlichen Fugenbreiten gesondert nachträglich geschnitten.
Vorgehensweisen in dieser Art führen zwar prinzipiell zum gewünschten
Ergebnis, erfordern jedoch erheblich mehr Zeit-, sowie Verschnittaufwand, als wie wenn die Fugenausschnitte,
zu jeder gewünschten Seite hin feineinstellbar, sofort in ein- und demselben Ausmessungsvorgang mitberücksichtigt schabloniert
und anschließend beim Aufmessungsvorgang in direkter Weise mitübertragen sind, so daß in einem Übertragungs- und
Zuschneidevorgang, ein fugenbeeinhaltendes, paßgenaues Zuschnittergebnis, zu einer anschließenden exakten Verlegung,
vorliegt.
Dies spart nicht nur erheblich Zeit, sondern auch die Verschnittmenge,
und es ist somit eine kostengünstigere Verlegung, mit zudem exakter, paßgenauer und höchster Verlegequalität
gegeben.
Diese genannten Vorteile sind durch die Haupt- und Nebenansprüche des vorgeschlagenen Erfindungsgegenstandes, in vorliegender
Anmeldung, gewährleistet.
Seite DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten
Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes
Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels
Abstandsreglern gewünschte Fugenausschneidungen mitübertragen werden, - im folgenden verstellbeire Schabloniervorrichtung mit
feineinstellbaren Abstandsreglern genannt -, besteht aus einer erfindungsgemäß fugenausschnittmitübertragenden Ausmaßhilfe für
Anschlußarbeiten an z.B. Innen- und Außenecken, Säulen, Türstökken
und sonstigen Anschlußbereichen.
Eine der höchsten Kostenintensitäten i.Bau-u.Ausbaubereich entsteht
durch die sog.Zuschnitt- oder Beischnittarbeiten.Dahingehend
ist der Handwerksmeister vielfach gezwungen,einen Großteil von dem zu kalkulierenden Stundenlohn für solche Ausschnittarbeiten
anzusetzen, da das Aufmass und auch oftmals der Verschnitt
hier einen wesentlichen Niederschlag finden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufmeßvorgang wesentlich zu
erleichtern, so daß sich dabei eine wesentliche Arbeitszeitverkürzung, sowie auch ein geringerer Verschnitt, somit auch
eine Kostenvergünstigung bzw. -einsparung, damit einhergehend ergeben.
Erfindungsgemäß wurde hier ein am Markt befindliches Ausmaßwerkzeug
funktional so erweitert, sodaß im Ergebnis die optimale und schnellste Aufmaßhilfe gegeben ist, (insb. Vertrieb
über Karl Dahm, "Diagonalfix", Best.nr. 10947, siehe Abb. 2)
Jenes Gerät entspricht im wesentlichen jenem, in der zuvor aufgeführten
DE-GM 92 16 256, dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei jenes Gerät den Vorteil hat, daß die genauen
Maße von Rauminnen- oder -außenecken, sowie Abschlußgeraden oder -rundungen auf diagonal in diesem Raum zu verlegende
Abschlußfliesen, ausgemessen und übertragen werden können. Nachteil jener Erfindung ist jedoch, daß maßexakte Fugenbreitenausschnitte
weder eingestellt noch entsprechend im selben Übertragungsvorgang gewährleistet sind.
Insb. dahingehend wurde der vorliegende Erfindungsgegenstand
erfindungsgemäß erweitert.
Vorzug des Gerätes ist insb., daß in ein- und demselben Aufmaßvorgang
der Abstand bestimmungsgemäß erwünschter Fugenbereiche, bsp.weise bei der Fliesenverlegung, berücksichtigt ist, so daß
außer einer schnellen Aufmessung,, zudem ein millimetergenauer Zuschnitt und dahingehend eine paßgenaue exakte Verlegung,
mit zu berücksichtigenden Fugen, gegeben ist.
Der Erfindungsgegenstand läßt sich für alle Zuschnittbranchen
wie Marmorböden, Fliesen-, Teppichböden, aber auch im Bereich von Einbauleistungen, bsp.weise im Möbelausbau etc., verwenden.
Überall dort, wo Paßgenauigkeit mit hervortretenden oder zurückgesetzten Bauteilen bestimmungsgemäß erwünscht ist, läßt sich
die verstellbare Schabloniervorrichtung in Punkt- und Schnittgenauigkeit einsetzen.
Es handelt sich hier zusammengefaßt, um ein Universal-Abgreifund-Abtast-Zuschnitt-Winkelgerät
zum Einsatz rationellerer fugenabstandsgenauer Bau- und Ausbauzuschnitte.
Seite BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten
Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes zum paßgenauen Übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes
Bekleidungs- bzw. Belagmaterial (1), - Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren Abstandsreglern -,welche durch
die genaue Meßtechnik ein (mehrmaliges) Nachschneiden überflüßig macht, sowie sich besonders für großformatige Fliesen und Materialien
eignet, besteht im wesentlichen aus einem schienenartig gestalteten, rechtwinklig ausprägten Winkel (2), welcher im Bereich
des Ausgangspunktes beider rechtwinklig austretenderSchienen, zentral eine vertikale Bohrung aufweist, wodurch dieser,
mittels einer Winkelverbindungsschiene (3), mit einer Konfiguration weiterer Schienen (4 bis 9), drehbar, sowie feststellbar
verbindbar ist, mittels Schraubvorrichtungen (11).
Die Winkelverbindungsschiene (3), sowie die weiteren Schienen (4 bis 9), bestehen aus streifenförmig ausgebildeten Quardern,
welche entlang ihrer, in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie, eine führungsschienenartige langlochförmige Materialausschneidung
(10), durch die gesamte Schiene hindurchverlaufend und nur zu beiden Breitenseiten hin randförmig begrenzt, aufweisen,
wodurch diese, mittels Verschraubungsvorrichtungen (11) in einer beliebig anzuordnenden,flächenbegrenzugsnachbildenden Konfiguration,
in verschieblicher Weise,festeinstellbar miteinander verbindbar sind.
An jeweils einer Längsseite der genannten Schienen sind die Abstandsregler
(12/13) angebracht, welche jeweils bestehen aus einer engwindigen Bohrung (12), sowie einer, mittels Drehvor-
Seite gang einstellbaren Schraube{13)in das Gewinde jener Bohrung(12).
Anwendungszweck des Erfindungsgegenstandes ist das Aufmessen
einer, mit einem Belag-, bzw. Bekleidungsmaterial zu belegenden Fläche (15), welche durch einen insb. mehrfach verwinkelten
Flächenbegrenzungsverlauf gekennzeichnet ist, wohingehend sonst ein Aus- und Aufmessen derselbigen Fläche mittels Lineal- und
Winkelhilfsmitteln nicht nur umständlich und aufwendig, sondern dies in jener Weise durchgeführt, auch sehr zeitintensiv ist,
und zumeist auch mit erhöhtem Schnittaufwand nur durchzuführen wäre,insb.gesonderte Fugenbreiten(nach)bearbeitung erfolgen muß.
Insb. wird in dieser Anmeldung ein, in dessen Maßen, insb. zur Fliesenverlegung zweckmäßig zu verwendendes Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes, nachfolgend beschrieben und in Abbildung
1 zeichnerisch dargestellt.
Dieses Ausführungsbeispiel besteht im speziellen aus folgenden Teilen:
Einem Winkeleisen mit den Maßen 20 &khgr; 20 cm Seitenlänge
mit vier außen- und innenliegenden Abstandshaltern,
einer Schiene mit einer Gesamtlänge von 60 - 120 cm in Langlochausführung,
drei Schienen von 8 cm Länge in Langlochausführung, zwei Schienen von 15 cm Länge in Langlochausführung,
eine Schiene von 20 cm Länge in Langlochausführung,
zwei Schienen von 25 cm Länge in Langlochausführung, eine Schiene von 30 cm Länge in Langlochausführung,
wobei die Schiene von 120 cm Länge in Chromstahlausfertigung
vorzugsweise zu fertigen wäre, alle anderen vorgenannten Teile wären vorzugsweise in Alukorbundausfertigung zu erstellen.
Folgend dargestellt wird jenes Anwendungsbeispiel der Erfindung im zweckmäßigen Einsatz in einem Aus- und Aufmessungsvorgang
einer Bodenfläche, welche an eine vorstehende und mehrfach verwinkelte säulenförmige Wandausbildung angrenzt, wohingehend
jene Bodenfläche mit einem Fliesenbelag paßgenau bekleidet werden soll, insb. handelt es sich hierbei um eine diagonale Verlegung
mit gleichzeitig aufzumessenden Fugenausschnitten.
In beiliegender Abbildung 1 ist ein solches vorgenanntes Ausführungsbeispiel
der Erfindung,rein schematisch,in obiger Beispielanordnung,
in einer fixierten Weise des Gerätes (nicht maßstabgetreu) dargestellt.
Seite ANWENDUNGSBEISPIEL DER ERFINDUNG
Die verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten
Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzugsverlaufes zum paßgenauen Übertragen ciuf ein dementsprechend zuzuschneidendes
Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen
Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels Abstandsreglern
gewünschteFugenausschnexdgen mitübertragen werden, hier in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, zum Zwecke eines
Aus- und Aufmessungsvorganges einer Bodenflache (15), welche
an eine vorstehende und mehrfach verwinkelte säulenförmige
Wandausbildung angrenzt, wohingehend jene Bodenfläche diagonal verlegt werden soll mit gleichzeitig aufzumessenden Fugenbreiten.
Die Schienen(4 bis 9) werden in einer zweckmäßigen Weise auf dem
auszumessenden Flächenbereich, entlang der mehrfach verwinkelten Wandausbildung, flächenbegrenzungsnachbildend angeordnet,
und anschließend werden diese Schienen in den, sich jeweils dahingehend überschneidenden Schienenbereichen, durch die Materialausparungen
(10) hindurch, mittels Verschraubungen (11), in der zweckmäßig beabsichtigten Konfiguration festeingestellt
verbunden, so daß im Ergebnis eine flächenbegrenzugsnachbildende Schablone (1) der auszuschneidenden Wandausbildung, im
Sinne des beabsichtigten Zuschneideverlaufes, vorliegt. Da in diesem Fall im Verlegerandbereich eine spezielle Fugenbreite
beim anschließenden Zuschnitt des Belagmaterials berücksichtigt sein soll, kann diese, durch Anordnung der entsprechende/n,
dahingerichtete/n Schienenlängsseite/n,an welcher/n sich die Abstandsregler (12/13) befinden, mittels Feineinstellung
derselben, eingestellt werden, so daß das Zuschnittergebnis in ein- und demselben Vorgang, mit dem wunschgemäß beab-
sichtigten Fugenbreitenausschnitt,- versehen ist, wobei sich
eine dahingehende Nachbearbeitung des Belagmaterials (14) erübrigt.
Der paßgenaue Zuschnitt zur insb. diagonalen Verlegung wird dadurch erzielt, daß mit dem Schablonierungsvorgang, der Winkel
(2) entsprechend randseitig dem Bekleidungsmaterial, hier am Beispiel einer Fliesenbekleidung (14), in rechtwinkliger
Weise, angeordnet, und dieser im, sich ergebenden Abstand, mittels der Winkelverbindungsschiene (3), zur festgestellten
Schablone hin, verbunden wird, in einer verschieblichen, drehbaren
Weise, mittels Verschraubungsvorrichtungen (11), durch die Materialaussparungen (10) hindurch, sowie in das Winkelgewinde.
Auch hier können, sowohl innen-, als auch außenseitig die zu berücksichtigenden Fugenbreiten, mittels dort angebrachter
Abstandhalter (12/13), feineingestellt werden.
Nach Fixierung wird in dementsprechender Anordnung der gesamten
Schablonierungsvorrichtung (1), dieselbige auf das, zuvor entsprechend
angeordnete Belagmaterial (14) aufgelegt und der wunschgemäß beabsichtigte Schnittverlauf entsprechend übertragen,
wonach, nach anschließendem Zuschneiden des Belags, ein paßgenaues Zuschnittergebnis, - in der Abbildung 1, als weiße
Fläche dargestellt -, zu einer exakten Verlegung auf die Bodenfläche (15) gegeben ist.
Der, der mehrfach verwinkelten Wandausbildung entsprechende Flächenausschnitt, ist in der Abbildung 1, in einer schraffierten
Weise dargestellt.
Seite KURZE BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
Abbildung 1
Schematische zeichnerische Darstellung einer Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, mit Prinzipdarstellung
der Konfigurationsbildung mittels Schienen, in einer, des auszuschneidenden Flächenbereiches (16), mit
randseitig mit zu übertragenden Fugenausschnitten, mittels Abstandsreglern (12/13), jenen Flächenausschnitt (16), verschieblich
feststellbaren, umfangnachbildenden Weise.
■ · * ·t
BEZUGSZEICHENERKLARUNG
1 Verstellbare Schablonierungsvorrichtung insb. zur diagonalen Verlegung
2 Drehbarer Winkel
3 Winkelverbindungsschiene
4 Schiene in Langausführung
5 Schiene in Langausführung
6 Schiene in Langausführung
7 Schiene in Langausführung
8 Schiene in Kurzausführung
9 Schiene in Kurzausführung
Materialaussparung in Langlochausführung Verschraubungsvorrichtung (Schraube/Mutter)
Abstandsregler-Feineinstellbohrung Abstandsregler-Feineinstellschraube Bekleidungs- bzw. Belagmaterial
zu bekleidende Fläche,
insb. Boden- bzw. Wandfläche Wegzuschneidender Belagsflächenbereich
insb. Boden- bzw. Wandfläche Wegzuschneidender Belagsflächenbereich
Claims (4)
1. Verstellbare Schabloniervorrichtung zur fixierenden exakten Nachbildung eines mehrfach verwinkelten Flächenbegrenzungsverlaufes,
zum paßgenauen übertragen auf ein dementsprechend zuzuschneidendes
Bekleidungs- bzw. Belagmaterial, insb. zur diagonalen Verlegung mit hohen Qualitätsansprüchen, wobei mittels Abstandsreglern,
gewünschte Fugenausschneidungen mitübertragen werden, - im folgenden verstellbare Schabloniervorrichtung mit
feineinstellbaren Abstandsreglern genannt -, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfindungsgegenstand im wesentlichen besteht,
aus einem schienenartig gestalteten, rechtwinklig ausgeprägten Winkel (2), welcher im Bereich des Ausgangspunktes seiner beiden
rechtwinklig austretenden Schienen, zentral eine vertikale Bohrung aufweist, sowie aus einer Winkelverbindungsschiene (3)
und einem Satz weiterer Schienen (insb. 4 bis 9), gleichermaßen bestehend aus streifenförmigen Quadern, welche entlang
ihrer, in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie, jeweils eine führungsschienenartige,langlochförmige Materialausschneidung(10),
durch die gesamte Schiene hindurch verlaufend u. nur zu den beiden Breitenseiten hin randförmig begrenzt,aufweisen, wodurch die
vorgenannten Schienen (insb. 4 bis 9) mittels Verschraubungsvorrichtungen (11) in einer beliebig anzuordnenden, flächenbegrenzungsnachbildenden
Konfiguration, in verschieblicher Weise, festeinstellbar miteinander verbindbar sind, so daß die festgestellte
Konfiguration der Schienen (insb. 4 bis 9) über die vorgenannte Winkelverbindungsschiene (3), mit der einen Seite,
in gleicher Weise mit jener Konfiguration verbindbar, und mit
der anderen Seite mit dem Winkel (2), mittels Verschraubungsvorrichtung (11), durch die Materialaussparung (10) hindurch,
in die vorgenannte, zentrale vertikale Bohrung, in einer dreh-
baren, sowie verschieblichen Weise, feststellbar verbindbar ist, wobei mittels feineinstellbaren Abstandsreglern (12/13),
welche an Längsseitenkanten vorgenannter Schablonenteile angebracht sind, jeweils randseitig zu berücksichtigende Fugenausschnitte
im Zuschnittergebnis mitberücksichtigt werden können.
2. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren
Abstandsreglern nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsregler (12/13) an den vorgenannten Schienen
(insb.4 bis 9), an einer Seite oder auch an beiden Seiten, deren Schienenlängsseitenkanten angebracht sein können, vorzugsweise
zweckgemäß jedoch nur an einer derselben, in einem regelmäßigen Abstand, angebracht sind.
3. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren
Abstandsreglern nach Anspruch 1 und 3 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsregler (12/13) aus einer engwindigen
Bohrung (12) und einer Feineinstellschraube (13) bestehen, so dass mittels Drehung der Feineinstellschraube (13),
in der Bohrung (12), eine Feineinstellung eines, an der jeweiligen
Abschlusskante, wunschgemäss zu erzielenden Fugenbreitenausschnittes,
durchgeführt werden kann.
4. Verstellbare Schabloniervorrichtung mit feineinstellbaren
Abstandsreglern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausmessung von Flächenanschlussbereichen,
welche einen Rundungs- bzw. bogenförmigen Verlauf, an bsp.weise einer Seite, aufweisen, die Schablonierung
in der Weise konfiguriert wird, dass an dieser Stelle, ein der Länge nach zweckmässiges, entsprechendes elastisches
Zusatzteil, in Form einer vorzugsweise aus dünnem Federstahlblech
bestehenden Schiene, eingesetzt wird, welche mittels Verschraubungsvorrxchtung, in einer bogenförmig verstellbar
feststellbaren Weise, mit angrenzenden starren Schienen verbindbar
ist (nicht gesondert dargestellt).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520357U DE29520357U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Diagonalmehrfachwinkelgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520357U DE29520357U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Diagonalmehrfachwinkelgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520357U1 true DE29520357U1 (de) | 1996-06-13 |
Family
ID=8017087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29520357U Expired - Lifetime DE29520357U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Diagonalmehrfachwinkelgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520357U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29807501U1 (de) * | 1998-04-25 | 1998-07-23 | Bucher, Hartmut, 06556 Artern | Schnittschablone |
| GB2574694A (en) * | 2018-06-14 | 2019-12-18 | Mccorkell Tiernan | A surfacing measurement tool |
| DE102022129978A1 (de) * | 2022-11-14 | 2024-05-16 | FQ One GmbH | Vorrichtung zum Übertragen einer Position von wenigstens einer lokalen Gegebenheit eines Wandabschnitts auf eine an dem Wandabschnitt anordbare Wandverkleidungsplatte |
-
1995
- 1995-12-22 DE DE29520357U patent/DE29520357U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29807501U1 (de) * | 1998-04-25 | 1998-07-23 | Bucher, Hartmut, 06556 Artern | Schnittschablone |
| GB2574694A (en) * | 2018-06-14 | 2019-12-18 | Mccorkell Tiernan | A surfacing measurement tool |
| DE102022129978A1 (de) * | 2022-11-14 | 2024-05-16 | FQ One GmbH | Vorrichtung zum Übertragen einer Position von wenigstens einer lokalen Gegebenheit eines Wandabschnitts auf eine an dem Wandabschnitt anordbare Wandverkleidungsplatte |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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Effective date: 19960725 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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