DE1000149B - Ecken- und Kantenputzhobel - Google Patents
Ecken- und KantenputzhobelInfo
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- DE1000149B DE1000149B DEST9684A DEST009684A DE1000149B DE 1000149 B DE1000149 B DE 1000149B DE ST9684 A DEST9684 A DE ST9684A DE ST009684 A DEST009684 A DE ST009684A DE 1000149 B DE1000149 B DE 1000149B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/165—Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers
- E04F21/1655—Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for finishing corner joints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
- Ecken- und Kantenputzhobel Die Erfindung betrifft einen aus einem abgewinkelten Blech gebildeten, von Hand geführten Ecken-und Kantenputzhobel.
- Bisher wurden zum Verputzen von Ecken und Kanten in den meisten Fällen, die gleichen Werkzeuge wie zum Verputzen von Flächen verwendet, nämlich aus einem flachen Brett, Blech od. dgl. bestehende Hobel. Diese Hobel haben, den Nachteil, daß sie beim Verputzen von Ecken infolge ihrer Flachheit kein winkelrechtes Anlegen, ermöglichen, und demzufolge in ihrer Handhabung größte Sorgfalt und Genauigkeit erfordern. Dies wiederum führt zu größerem Zeit- und Kostenaufwand. Im übrigen entstehen auch bei sorgfältiger Handhabung der bekannten Flachhobel im Eckenputz mitunter Unebenheiten..
- Diese Nachteile versuchte man zum Teil durch die Verwendung von aus einem abgewinkelten Blech gebildeten Hobeln zu beseitigen. Dabei stellte es sich heraus, daß diese Hobel zwar ein winkelrechtes Anlegen ermöglichen, hinsichtlich der Unebenheiten im Eckenputz jedoch die gleichen Mängel wie Flachhobel aufweisen, da auch mit den Winkelhobeln zuviel aufgetragener Mörtel nicht einwandfrei entfernt werden kann.
- Zur Beseitigung der vorerwähnten Mängel ist ein aus einem abgewinkelten Blech gebildeter Ecken- und Kantenputzhobel vorgesehen, der nach der Erfindung mit mehreren, beidseitig von der Knicklinie des Bleches sich erstreckenden, in Hobellängsrichtung hintereinanderliegenden Ausnehmungen versehen ist, so daß hintereinanderliegende Schneidkanten im Blech gebildet sind. Dieser neue Putzhobel, der zweckmäßig eine im Verhältnis zu seiner Schenkelbreite große Länge aufweist, wird dank seiner großen Länge von selbst in der Mauerecke bzw. an der Mauerkante geführt, so daß damit die Handhabung sehr vereinfacht ist und das Verputzen von Ecken und Kanten auch von ungeschulten Kräften ausgeführt werden kann. Der mit einer Mehrzahl von hintereinanderliegenden Austrittsöffnungen und Schneiden versebene Putzhobel ermöglicht eine einwandfreie sowie gleichmäßige und schonende Beseitigung von überschüssigem Mörtel, wobei zugleich mit diesem Hobel auch ein Glattstrich des Putzes erzielt werden kann, also keine Nacharbeit mit einem Poliergerät mehr erforderlich ist. Durch die lange Führung des neuen Putzhobels in der Ecke bzw. an der Kante ist es ferner möglich, in einfacher Weise genau geradlinige Ecken und Kanten zu erzielen.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Putzhobels nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen winkelförmigen Eckenputzhobel in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig.3 eine schaubildliche Ansicht des Eckenputzhobels der Fig. i, Fig. q. die Art der Anlegung dieses Hobels am Mauerwerk, Fig. 5 einen Eckenputzhobel in etwas anderer Ausführung, Fig. 6 den dazugehörigen Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht eines Hobels, Fig. 8 und 9 eine dritte Ausführung eines Ecken.-putzhobels in Seitenansicht und Stirnansicht, Fig. io einen Kantenputzhobel in Stirnansicht und Fig. i i das Anlegen dieses Putzhobels an eine Mauerkante.
- Der aus einem abgewinkelten Eisenblech od. dgl. bestehende Ecken- oder Kantenputzhobel ist mit i bezeichnet. Dieser Hobel ist mit mehreren beidseitig von der Knicklinie des Bleches i sieh erstreckenden, in Hobellängsrichtung hintereinanderliegenden Ausnehmungen 2 bzw. q. versehen, so daß hintereinanderliegende Schneidkanten im Blech gebildet sind. Bei der Ausführung nach den Fig. i bis 3 sowie 8 und 9 haben diese Ausnehmungen die Form eines vorzugsweise gleichschenkeligen Dreiecks?, dessen Spitze in der Knicklinie des Bleches liegt und dessen Grundlinie senkrecht zur Knicklinie verläuft. Diese dreieckigen Ausnehmungen 2 im Hebel i, der vorzugsweise in Richtung der Dreieckspitzen zu bewegen ist, ermöglichen den Austritt des von den Schneidkanten abgeschnittenen überschüssigen Mörtels, so daß damit Unebenheiten in dem bereits im Anziehen begriffenen Putz entfernt werden.
- Bei der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausführung eines Putzhobels haben die Ausnehmungen die Form eines Rechtecks ¢, dessen längere Seiten senkrecht zur Knicklinie des Blechs i verlaufen. Der Putzhobel ist mit einem Handgriff 3 versehen und kann mit diesem Handgriff nach Anlegen gemäß Fig. 4 oder i i in der Mauerecke bzw. an der Mauerkante auf und ab bewegt werden, wobei gleichzeitig bei dieser Bewegung mit dem verhältnismäßig langen Putzhobel auch ein Glattstreichen erzielt wird. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Länge L des Hobels im Verhältnis zu der Winkelschenkelbreite B groß und beträgt beispielsweise nach der Zeichnung das Achtfache der Winkelschenkelhreite. Durch diese erhebliche Länge des Putzhobels wird dieser in der Mauerecke bzw. an der Mauerkante von selbst einwandfrei geführt, so daß lediglich durch Auf- und Abwärtsbewegung von Hand einwandfrei verputzte und geglättete geradlinige Ecken und Kanten erzielt werden, ohne da,B hierfür eine besondere Führungsvorrichtung erforderlich ist.
- Um einen besseren Glattstrich mit dem neuen Putzhobel zu erzielen, sind gemäß Fig. i und 5 die Hobelenden, 4d bzw. 5 länger bemessen, d. h. der Abstand der ersten und/oder der letzten Ausnehmung 2 bzw. 4 vom nächstliegenden Hobelende ist größer als der Abstand der einzelnen Ausnehmungen voneinander.
- Der Putzhobel nach der Erfindung ist nicht nur zum Verputzen. von Mauerecken, sondern - wie in Fig. io und ii gezeigt - auch zum Verputzen von Mauerkanten geeignet, wobei lediglich der Handgriff 3 auf der äußeren Seite des Hobels befestigt werden, muß.
- Bei dem Hobel nach Fig. 8 und g ist an beiden. Enden des Winkelblechs i senkrecht zu dessen Knicklinie je ein verstellbares und feststellbares Kratzblech 6 angeordnet, das die Entfernung von. Unebenheitere in bereits stark angezogenem Putz erleichtert und zur Schonung des Hobelschneidkanten beiträgt.
- Jedes Kratzblech ist an einer am Hobel vorgesehenen Absehlußplatte i" mittels Schraubenbolzen und Flügelmutter 7, befestigt, wobei durch Anordnung eines Langlochs 7 und entsprechender Führungsleisten eine Verstellung des Kratzbleches am Hobel möglich ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem abgewinkelten Blech gebildeter, von Hand geführter Ecken- und Kantenputzhobel, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobel mit rnehreren, beidseitig von der Knicklinie des Bleches (i) sich erstreckenden, in. Hobellängsrichtung hintereinanderliegenden Ausnehmungen (2, 4) versehen ist, so daß hintereinanderliegende Schneidkanten im Blech (i) gebildet sind.
- 2. Hobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er eine im Verhältnis zu seiner Schenkelbreite (B) große Länge (L) aufweist.
- 3. Hobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen die Form eines vorzugsweise gleichschenkeligen Dreiecks (2) haben, dessen Spitze in der Knicklinie des Bleches (i) liegt und dessen Grundlinie senkrecht zur Knicklinie verläuft.
- 4. Hobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen die Form eines Rechtecks (4) haben, dessen: längere Seiten senkrecht zur Knicklinie des Bleches (i) verlaufen.
- 5. Hobel nach einem der Ansprüche i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der ersten, und/oder der letzten Ausnehmung (2, 4) vom nächstliegenden Hobelende größer ist als der Abstand der einzelnen Ausnehmungen voneinander.
- 6. Hobel nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Bleches (i) senkrecht zu dessen Knicklinie je ein verstellbares und feststellbares Kratzblech (6) an geordnet ist, das die Entfernung von Unebenheiten in bereits stark angezogenem Putz erleichtert und zur Schonung der Hobelschneidkanten beiträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9684A DE1000149B (de) | 1955-03-30 | 1955-03-30 | Ecken- und Kantenputzhobel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1000149B true DE1000149B (de) | 1957-01-03 |
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ID=7454838
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEST9684A Pending DE1000149B (de) | 1955-03-30 | 1955-03-30 | Ecken- und Kantenputzhobel |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1000149B (de) |
-
1955
- 1955-03-30 DE DEST9684A patent/DE1000149B/de active Pending
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