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DE29517290U1 - Zelt in Modulbauweise - Google Patents

Zelt in Modulbauweise

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Publication number
DE29517290U1
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DE
Germany
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components
shaped
tent
component
apse
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29517290U
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English (en)
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Umarex GmbH and Co KG
Original Assignee
Umarex GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/34Supporting means, e.g. frames
    • E04H15/36Supporting means, e.g. frames arch-shaped type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/18Tents having plural sectional covers, e.g. pavilions, vaulted tents, marquees, circus tents; Plural tents, e.g. modular

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dem Benutzer ein System zur Verfügung zu stellen, mittels dessen er ein Zelt je nach Bedarf in unterschiedlichen Varianten erweitern und vergrößern kann oder auch mehrere Zelte so zu einer Baueinheit kombinieren kann, daß diese dicht, witterungsbeständig und stabil ist.
Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1. Erfindungsgemäß umfaßt das System wenigstens ein Bauelement mit teilzylindrischer Form und halbkreisförmigem oder annähernd halbkreisförmigem Querschnitt, an dem im stirnseitigen Bereich entlang der bogenförmigen Nahtlinien jeweils Reißverschlüsse vorgesehen sind und wenigstens ein Bauelement in Form einer Apsis, dessen stirnseitige bogenförmige Nahtlinie ebenfalls mit einem Reißverschluß versehen ist, der der Nahtlinie des teilzylindrischen Bauelements entspricht und mit diesem verbindbar ist.
Erfindungsgemäß ist es möglich, mehrere Bauelemente mit teilzylindrischer Form in axialer Richtung, über die an den Reißverschlüssen vorgesehenen bogenförmigen Nahtlinien, miteinander zu einem längeren Zelt zu verbinden und an einer oder an beiden Stirnseiten der halbkreisförmigen Bauelemente weitere Bauelemente in Form einer Apsis anzuschließen, die ebenfalls über Reißverschlüsse mit den erstgenannten Bauelementen verbunden werden. Dies ist problemlos möglich, da die bogenförmigen Nahtlinien der halbkreisförmigen Bauelemente und die bogenförmigen Nahtlinien der apsisförmigen Bauelemente und die entsprechenden Reißverschlüsse zusammenpassen.
Vorzugsweise ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, weitere etwa igluförmige Bauelemente zu verwenden, die annähernd die Grundform einer quadratischen
Pyramide haben, mit einem quadratischen Grundriß, aber gekrümmten Seitenflächen. Dabei haben wenigstens zwei der gekrümmten Seitenflächen, die einander gegenüber liegen, ebenfalls bogenförmige Nahtlinien mit Reißverschlüssen, die in der Umrißform den Nahtlinien der halbzylindrischen Bauelemente ( tunnelförmige Bauelemente ) und den Nahtlinien der apsisförmigen Bauelemente entsprechen. Dadurch kann man an die igluförmigen Bauelemente über Reißverschlüsse entweder apsisförmige Bauelemente anschließen, um so ein Vorzelt zu schaffen, das als Stauraum dient und an dieser Seite einen Abschluß für die Baueinheit bildet. Man kann aber auch igluförmige Bauelemente an die tunnelförmigen halbzylindrischen Bauelemente anbauen. Dadurch ist es möglich zwei igluförmige Bauelemente, die eine größere Bauhöhe aufweisen können als die tunnelförmigen Bauelemente, über tunnelförmige Bauelemente miteinander zu verbinden. Es ist aber auch möglich zwei igluförmige Bauelemente entlang ihrer bogenförmigen, mit Reißverschluß versehenen, Nahtlinien direkt miteinander zu verbinden. Das System bietet also vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Beispielsweise können unterschiedliche Personen jeweils mit igluförmigen, tunnelförmigen und apsisförmigen Bauelementen reisen, die in sich eine geschlossene Einheit bilden und bei Bedarf könnte man diese mit anderen Bauelementen der gleichen Bauart, die andere Reisende mit sich führen, kombinieren, so daß sich aus mehreren Einzelzelten Zeltgruppen oder ganze Zeltstädte aufbauen lassen, die in sich geschlossene und witterungsbeständige Baueinheiten bilden. Vorzugsweise weisen die igluförmigen und/oder die halbzylindrischen ( tunnelförmigen ) Bauelemente jeweils Innenzelte auf, die als Schlafkabinen dienen.
Die genannten Bauelemente kann man mit weiteren Bauelementen kombinieren, die ebenfalls eine Igluform aufweisen, aber als Eckmodule dienen, wobei diese an zwei benachbarten Seiten jeweils bogenförmige Nahtlinien mit Reißverschlüssen aufweisen, die in der Umrißform den Nahtlinien der anderen Bauelemente entsprechen. Unter Zuhilfenahme dieser Eckmodule
ist es dann möglich, weitere Bauelemente anzuschließen und Kombinationen von Zeltbaueinheiten zu schaffen, deren Achsen im rechten Winkel zueinander stehen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weisen insbesondere die teilzylindrischen ( tunnelförmigen ) Bauelemente in Achsrichtung ein bestimmtes Rastermaß auf, bzw. ihre Länge beträgt in Achsrichtung ein ganzzahliges Vielfaches dieses Rastermaßes. Wenn diese Bauelemente als Schlafkabinen mit Innenzelt dienen, ergibt sich dann eine Einerschlafkabine, wenn die Länge in Achsrichtung dem Rastermaß entspricht, eine Zweierschlafkabine hat dann das doppelte Rastermaß usw.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbexspielen näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines ersten Zeltbauelements in Form einer Apsis
Fig. 2 eine Ansicht eines zweiten Zeltbauelements in Form eines Tunnels
Fig. 3 eine Ansicht eines dritten Zeltbaulements in Form eines Iglus
Fig. 4 eine Ansicht eines vierten Zeltbauelements in Form
eines Eckiglus
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Fig. 5 eine Ansicht einer Kombination aus verschiedenen
Zeltbauelementen der oben genannten Art zu einer
Baueinheit
Fig. 6 eine Ansicht einer Kombination aus verschiedenen Zeltbauelementen der oben genannten Art zu einer Baueinheit gemäß einer alternativen Variante
Fig. 7 ein weiteres Bauelement für Zelte gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung
Fig. 8 eine Ansicht eines weiteren Zeltbauelements gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung
Fig. 9 eine Ansicht eines weiteren Zeltbauelements in Tunnelform gemäß einer alternativen Variante
Fig. 10 eine Ansicht eines weiteren Zeltbauelements Fig. 11 eine Ansicht eines weiteren Zeltbauelements
Fig. 12 eine Kombination mehrerer Bauelemente der oben genannten Art zu einer Baueinheit
Zunächst wird auf die Fig. 1-6 Bezug genommen, in denen Bauelemente für Zelte dargestellt sind, die zu einem System gehören und in einer modularen Bauweise zu verschiedensten Baueinheiten in zügiger und einfacher Montage zusammensetzbar sind und auch entsprechend einfach demontierbar sind. Dabei zeigt Fig. 1 ein Bauelement 1, das die Form einer Apsis hat und bei einer größeren Zeltbaueinheit als Endstück dient. An der einen Seite hat dieses Bauelement 1 eine halbkreisförmige Nahtlinie la, die mit einem Reißverschluß Ib versehen ist, so daß hier ein Anschluß an verschiedene andere Bauelemente möglich ist, worauf nachfolgend noch näher eingegangen wird.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Bauelement 2, das eine Tunnelform hat, das heißt also etwa die Form eines Teilzylinders, wobei rechts und links jeweils Nahtlinien 2a, 2b bestehen, die etwa eine Halbkreisform haben und in der Form einer Nahtlinie la eines Bauelements 1 in Apsisform entsprechen. Damit kann an ein Bauelement 2 in Tunnelform sowohl rechts als auch links bei Bedarf jeweils ein Bauelement 1 in Form einer Apsis angeschlossen werden. Entsprechend sind an dem Tunnelbaulement 2 entlang beider Nahtlinien 2a, 2b jeweils Reißverschlüsse 2c, 2d vorhanden.
Das Bauelement 3 gemäß Fig. 3 hat etwa die Form eines Iglus, 5 dabei sind rechts und links jeweils halbkreisbogenförmige Nahtlinien 3a, 3b vorhanden, die im Umriß den Nahtlinien 2a, 2b der Bauelemente 2 in Tunnelform und auch den Nahtlinien la der Bauelemente 1 in Apsisform entsprechen. Damit ist es möglich an ein Bauelement 3 in Igluform entweder rechts oder links oder auch rechts und links ein abschließendes Bauelement 1 in Apsisform anzubauen. Ebensogut ist es möglich, an ein Bauelement 3 in Igluform zur Verlängerung oder zum Bau einer größeren Baueinheit rechts und/oder links ein Bauelement 2 in Tunnelform anzubauen. Ebensogut können Kombinationen geschaffen werden, bei denen an ein Bauelement 3 in Igluform rechts ein Bauelement 1 in Apsisform angebaut wird und links ein Bauelement 2 in Tunnelform oder umgekehrt. Ebensogut können auch an ein igluförmiges
Bauelement 3 an beiden Seiten Bauelemente 2 in Tunnelform angeschlossen werden und dann in Verlängerung dieser wieder weitere Bauelemente 3 in Igluform angebaut werden, die dann, je nach Bedarf, endseitig durch Bauelemente 1 in Apsisform abgeschlossen werden. Dieses System ist dabei in Längsrichtung beliebig verlängerbar. Das Bauelement 3 in Igluform hat an beiden Seiten im Bereich der Nahtlinien 3a, 3b entsprechende Reißverschlüsse 3c, 3d wie die übrigen Bauelemente.
Eine mögliche Kombination von Bauelementen 1, 2, 3 der vorgenannten Art ist in Fig. 5 schematisch dargestellt. Wie man sieht, besteht die Baueinheit aus einem zentralen Bauelement 3 in Igluform, das ein Innenzelt 3 0 mit Boden enthält und somit als Schlafzelt dient. An der Vorder- und an der Rückseite des igluförmigen Bauelements 3 ist jeweils ein zu öffnender Reißverschluß, so daß man von beiden Seiten her in das Zelt in Längsrichtung und somit in Achsrichtung der in Fig. 5 dargestellten Baueinheit gelangen kann. Dagegen ist das igluförmige Bauelement 3 in Richtung senkrecht zu dieser Längsachsenrichtung geschlossen. Es ergeben sich also zwei Eingänge vorn und hinten an dem igluförmigen Bauelement 3, wobei an den einen Eingang das tunnelförmige Bauelement 2 angeschlossen ist und an den anderen Eingang das apsisförmige Bauelement 1 angeschlossen ist. Das apsisförmige Bauelement an der einen Seite dient somit als überdachter Stauraum und Vorzelt. Das an der anderen Seite angeschlossene tunnelförmige Bauelement 2 bildet ein weiteres, etwas größeres teilzylindrisches Vorzelt, das zwar im allgemeinen keinen Zeltboden aufweist, aber als weiterer Aufenthaltsraum dient. Dabei kann das tunnelförmige Bauelement 2 mit weiteren Reißverschlüssen versehen sein, so daß ein Öffnen der Reißverschlüsse und Hochziehen der Zeltplane möglich ist und sich zur Seite hin ein Fenster 2e ergibt, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Weiter in Längsrichtung ist anschließend an das tunnelförmige Bauelement 2 ein Bauelement 1 in Form einer Apsis vorgesehen,
das zu dieser Seite hin den Abschluß der Baueinheit bildet und das tunnelförmige Bauelement 2 in Längsachsenrichtung der gesamten Baueinheit verlängert und damit weiteren Stauraum schafft. Auch dieses Bauelement 1 in Form einer Apsis hat ein Fenster Ic bzw. eine Tür, wobei seitlich entlang der Nahtlinie Id an beiden Seiten jeweils ein Reißverschluß vorgesehen ist, so daß man dort den Reißverschluß hochziehen und die Zeltbahn aufrollen kann. Diese stirnseitige Öffnung, die durch die Tür Ic gegeben ist, kann als Eingang für die gesamte Zeltbaueinheit dienen. Ebensogut kann man aber auch das entsprechende als Apsis ausgebildete Bauelement 1 auf der gegenüberliegenden Stirnseite als Eingang benutzen. Wahlweise könnte man auch das Fenster 2e an der Seite des Bauelements 2 in Tunnelform als Eingang benutzen.
Ein weiteres Bauelement 4 in Igluform, das als Eckmodul dient, ist in Fig. 4 dargestellt. Wie man sieht, ist die Grundform dieses Bauelements 4 ähnlich derjenigen des ebenfalls igluförmigen Bauelements 3, jedoch hat das igluförmige Eckmodul-Bauelement 4 nicht an zwei Seiten, die gegenüber liegen, sondern an zwei benachbarten Seiten jeweils eine bogenförmige Öffnung 4a mit Reißverschlüssen 4b. Dadurch ist es möglich, das Eckmodul 4 jeweils über Eck, also in einem 90°-Winkel über Reißverschlüsse mit je einem tunnelförmigen Bauelement 2 zu kombinieren, um dann gegebenenfalls wiederum weitere Bauelemente z.B. in Igluform anzuschließen. Das Eckmodul 4 hat dann zwei freibleibende Seiten, an die kein tunnelförmiges Bauelement angeschlossen ist und die mit Reißverschlüssen versehen sein können, so daß sie dort das Öffnen ermöglichen und sich so eine weitere Einstiegsöffnung 4c ergibt.
Fig. 6 zeigt eine beispielhafte Kombination verschiedener Bauelemente unter Verwendung auch der igluförmigen Eckmodule 4. Wie man sieht ist die Baueinheit über Eck im rechten Winkel gebaut, wobei als zentrales Bauelement das igluförmige Eckmodul 4 dient. An dieses schließt sich in der Zeichnung nach rechts hin ein tunnelförmiges Bauelement 2 an. An dieses
tunnelförmige Bauelement 2 schließt sich wiederum ein apsisförmiges Bauelement 1 an, wobei durch Öffnen dessen stirnseitiger Reißverschlüsse hier endseitig ein Eingang für die gesamte Baueinheit gegeben ist. Rechtwinklig zu dem tunnelförmigen Bauelement 2 schließt sich an das Eckmodul 4 an der anderen Seite ein igluförmiges Bauelement 3 an, mit einem Innenzelt, das als Schlafkabine dient. Stirnseitig ist dieses igluförmige Bauelement 3 dann wiederum durch ein apsisförmiges Bauelement 1 abgeschlossen, das eine durch Reißverschluß zu öffnende Tür Ic hat, die als Eingang dient, wobei der Benutzer ebensogut die Apsis 1 am anderen Ende als Eingang benutzen kann.
Ein weiteres erfindungsgemäßes System von modularen Bauelementen für Zelte wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 7-12 näher beschrieben. Ähnlich wie bei dem vorbeschriebenen System gemäß den Fig. 1-6 ist auch hier wiederum ein Bauelement 7 in Form einer Apsis vorgesehen, das in Fig. 7 für sich dargestellt ist. Dieses apsisförmige Bauelement 7 dient als stirnseitiger Abschluß für eine Baueinheit von Zelten. Diese Apsis hat zum einen zwei Reißverschlüsse, die hochgezogen werden können, so daß sich eine Türöffnung ergibt, die als Einstieg für die gesamte Zeltbaueinheit dient. Zum anderen ist an der bogenförmigen Nahtlinie, der Tür gegenüberliegend, ein Reißverschluß für den Anschluß z.B. an ein tunnelförmiges Bauelement 9 gegeben. Die bogenförmige Nahtlinie der Apsis 7 entspricht in ihrem Verlauf und ihren Abmessungen aber nicht nur der Nahtlinie des tunnelförmigen Bauelements 9 sondern auch derjenigen der Schlafkabine 8, die in Fig. 8 gezeigt ist. Diese Schlafkabine 8 hat etwa die Form eines Halbzylinders, so daß sich an beiden stirnseitigen Enden jeweils bogenförmige Nahtlinien mit Reißverschlüssen ergeben, die den Anschluß eines apsisförmigen Bauelements 7 oder eines tunnelförmigen Bauelements 9 ermöglichen. Die Schlafkabine 8 hat Befestigungsmöglichkeiten für ein Innenzelt mit Boden, während tunnelförmiges Bauelement 9 und apsisförmiges
Bauelement 7 in der Regel nur als Überdachung für Stauraum dienen und keinen Zeltboden aufweisen.
Wie man aus der Darstellung gemäß Fig. 10 erkennt, gibt es auch Schlafkabinen 10, die in der Form ebenfalls halbzylinderförmig sind, wie die Schlafkabinen 8, jedoch eine größere Breite aufweisen. Die Breiten der Schlafkabinen 8, in Achsrichtung werden vorzugsweise so gewählt, daß sie ein Vielfaches eines Rastermaßes betragen, so daß sich dann Schlafkabinen für eine Person, zwei Personen, drei Personen etc. ergeben. Die in Fig. 8 dargestellte Schlafkabine 8 eignet sich zum Beispiel für zwei Personen, die in Fig. 10 dargestellte Schlafkabine 10 für drei Personen.
Ebenso sind von den Tunnelmodulen 9 auch in Achsrichtung verschieden lange Bauelemente vorgesehen. Figur 9 zeigt ein längeres tunnelförmiges Bauelement 9, wohingegen Fig. 11 ein kürzeres tunnelförmiges Bauelement 11 zeigt. Alle tunnelförmigen Bauelemente 9, 11 sind an ihren beiden Stirnseiten entlang dem Verlauf der bogenförmigen Nahtlinie jeweils mit Reißverschlüssen versehen, so daß die Kombination mit apsisförmigen Bauelementen 7 oder Schlafkabinen 8, 10 möglich ist. Es können aber auch mehrere tunnelförmige Bauelemente 9, 11 bei Bedarf in Längsrichtung hintereinander geschaltet werden. Die tunnelförmigen Bauelemente 9 können weitere Reißverschlüsse aufweisen an der Seite, so daß die Zeltbahn dort geöffnet und aufgerollt werden kann für eine seitliche Einstiegsöffnung oder ein Fenster. Man kann auch anstatt die Zeltbahn aufzurollen zwei Stangen verwenden, die man senkrecht aufstellt und an denen man die Enden der geöffneten Zeltbahn einhängt, so daß diese Zeltbahn dann ein waagerechtes Vordach bildet, unter dem man sich gegen Regen geschützt aufhalten kann. Bei der in den Fig. 7-12 dargestellten Variante der Erfindung weisen jeweils die tunnelförmigen Bauelemente 9, 11 und die Schlafkabinen 8, 10 und die apsisförmigen Bauelemente 7 eine gleiche Höhe auf, so daß die durch Kombinieren sich ergebenden länglichen Zeltbaueinheiten insgesamt immer etwa gleiche Höhe aufweisen.
Fig. 12 zeigt eine solche Kombination mehrerer Bauelemente 7, 11, 8, 9, 7 als Beispiel. Es bieten sich beliebige Variations- und Erweiterungsmöglichkeiten. Bei dieser Variante der Erfindung haben die Schlafkabinen 8, 10 und tunnelförmigen Bauelemente 9, 11 immer eine halbzylindrische oder teilzylindrische Form. Im Gegensatz dazu ist bei der Variante gemäß den Fig. 1-6 das igluförmige Bauelement 3 und auch das Eckmodul 4 etwa pyramidal, wobei es sich um Pyramiden mit gekrümmten und nicht ebenen Seitenflächen handelt. Die hier ebenfalls halbzylindrischen oder teilzylindrischen tunnelförmigen Bauelemente 2 haben daher, wie man aus Fig. 5 erkennt, eine Firstlinie, die niedriger liegt als die Spitze eines igluförmigen Bauelements 3 oder eines Eckmoduls 4. Die Nahtlinie des igluförmigen Bauelements 3 für den Anbau z.B. eines tunnelförmigen Bauelements 2 oder eines apsisförmigen Bauelements 1 entspricht in ihrem höchsten Punkt der Firstlinie des tunnelförmigen Bauelements 2, und liegt damit unter der Spitze des igluförmigen Bauelements 3, dadurch ergeben sich durch Kombination, wie man in den Fig. 5 und 6 erkennen kann, Baueinheiten, die im Bereich der tunnelförmigen Bauelemente 2 niedriger und im Bereich der igluförmigen Bauelemente 3 und der Eckmodule 4 in der Spitze höher sind und die tunnelförmigen Bauelemente 2 überragen.

Claims (6)

Schutzansprüche:
1. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses wenigstens ein Bauelement (2, 8, 9, 10, 11) mit teilzylindrischer Form und halbkreisförmigem, oder annähernd halbkreisförmigem Querschnitt umfaßt, an dem im stirnseitigen Bereich entlang der bogenförmigen Nahtlinien jeweils Reißverschlüsse (2c, 2d) vorgesehen sind und wenigstens ein Bauelement (1, 7) in Form einer Apsis, dessen stirnseitige bogenförmige Nahtlinie (la) ebenfalls mit einem Reißverschluß (Ib) versehen ist, der der Nahtlinie {2a, 2b) des teilzylindrischen Bauelements (2, 8, 9, 10, 11) entspricht und mit diesem verbindbar ist.
2. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (1) in Apsisform stirnseitig eine halbkreisförmige oder annähernd halbkreisförmige Nahtlinie, einen trapezförmigen Grundriß und die Zeltplane im geschlossenen Zustand eine entsprechende Polyedermantelform aufweist oder daß das Bauelement (7) in Apsisform stirnseitig eine halbkreisförmige oder annähernd halbkreisförmige Nahtlinie, einen bogenförmigen 5 Grundriß und die Zeltplane im geschlossenen Zustand eine Teilkugelschalenform aufweist.
3. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses wenigstens ein Bauelement (3) in Igluform aufweist mit annähernd der Grundform einer quadratischen Pyramide mit gekrümmten Seitenflächen, wobei wenigstens zwei der gekrümmten Seitenflächen entlang jeweils bogenförmiger Nahtlinien (3a, 3b) Reißverschlüsse (3c, 3d) aufweisen, die in der Umrißform den Nahtlinien (2a, 2b) der Baulemente (2) in Tunnelform und auch den Nahtlinien (la) der Bauelemente (1) in Apsisform entsprechen, so daß die igluförmigen Bauelemente (3) mittels der Reißverschlüsse (3c,3d) mit
den apsisförmigen Bauelementen (1) und/oder mit den teilzylinderförmigen Bauelementen (2) verbindbar sind.
4. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Bauelemente (4) in Igluform vorgesehen sind, die als Eckmodule dienen, mit einer von der quadratischen Pyramide abgeleiteten Form mit vier gekrümmten Seitenflächen und etwa quadratischem Grundriss, wobei das Bauelement (4) an wenigstens zwei benachbarten Seiten entlang einer bogenförmigen Nahtlinie jeweils Reißverschlüsse {4b) aufweist, und diese Nahtlinie in der Umrißform derjenigen der Nahtlinien (2a, 2b) der teilzylindrischen Bauelemente (2) und/oder der Nahtlinien (la) der apsisförmigen Bauelemente (1) entspricht, so daß das igluförmige Bauelement (4) über Eck etwa im rechten Winkel mittels der Reißverschlüsse mit apsisförmigen Bauelementen (1) und/oder halbzylinderförmigen Bauelementen (2) und/oder igluförmigen Bauelementen (3) verbindbar ist.
5. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß teilzylindrische Bauelemente (8, 10) mit Innenzelt und Boden vorgesehen sind, die als Schlafkabine dienen und teilzylindrische Bauelemente (2, 9, 11), die tunnelförmig sind ohne Boden.
6. Aus einzelnen Bauelementen in Modulbauweise aufgebautes Zelt nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge der teilzylindrischen Bauelemente (2, 8, 9, 10, 11) in Achsrichtung einem bestimmten Rastermaß entspricht oder ein Mehrfaches dieses Rastermaßes beträgt.
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