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DE29517738U1 - Anordnung zum Erwärmen metallischer Zargen - Google Patents

Anordnung zum Erwärmen metallischer Zargen

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Publication number
DE29517738U1
DE29517738U1 DE29517738U DE29517738U DE29517738U1 DE 29517738 U1 DE29517738 U1 DE 29517738U1 DE 29517738 U DE29517738 U DE 29517738U DE 29517738 U DE29517738 U DE 29517738U DE 29517738 U1 DE29517738 U1 DE 29517738U1
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DE
Germany
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frame
arrangement
heating
inductor
metal frames
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29517738U
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Sibea Ingenieurbetrieb Fu GmbH
Original Assignee
Sibea Ingenieurbetrieb Fu GmbH
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Publication date
Application filed by Sibea Ingenieurbetrieb Fu GmbH filed Critical Sibea Ingenieurbetrieb Fu GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/32Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action
    • F26B3/34Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action by using electrical effects
    • F26B3/347Electromagnetic heating, e.g. induction heating or heating using microwave energy

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Description

Beschreibung
Anordnung zum Erwärmen metallischer Zargen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Erwärmen vorzugsweise von Blechemballagen mittels Induktionseinrichtung zur thermischen Beeinflussung von auf Zargen aufgebrachter Materialien, die der Bildung eines Überzuges auf der Zargenlängsnaht dienen. Je nach Art der aufgebrachten Materialien sind diese aufzuschmelzen, zu trocknen, auszuhärten, zu vernetzen, zu vulkanisieren oder in ähnlicher Art und Weise thermisch zu beeinflussen.
Verfahren und Anordnung zur induktiven Erwärmung für Blechzargen sind unter anderem aus der EP 0 202 869 und aus den US-PS 468 0871, 469 4586 und 505 0315 bekannt. Bei diesen Lösungen sind die Induktionseinrichtungen in Form einer Spule derart ausgebildet, daß sich die Blechzarge entweder stationär zur Erwärmung im Inneren der Induktionsspule befindet oder mittels einer Transporteinrichtung durch das Innere der Spule hindurch geführt wird. Die Blechzarge wird dabei in ihrer Gesamtheit erwärmt.
Der Nachteil dieser Lösungen besteht darin, daß in diesen Einrichtungen nur die gesamte Zarge erwärmt werden kann. Weiterhin sind dafür komplizierte Zargentransporteinrichtungen notwendig, die sich auch noch im Inneren der Induktionsspule befinden, wodurch sich hohe Anforderungen an die Materialauswahl ergeben, z. B. der Einsatz von nichtleitenden Materialien.
Weitere Nachteile sind räumliche Probleme bei sehr kleinen Zargen und ungünstige Koppelverhältnisse zwischen Induktorspule und Zarge.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile zu vermeiden und eine Anordnung zu schaffen, die es ermöglicht, nur einzelne Bereiche der Blechzarge induktiv zu erwärmen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die aus einer Induktionseinrichtung bestehende Anordnung als Längsinduktor ausgebildet und in einem einstellbaren Abstand annähernd parallel zur Zargentransporteinrichtung angeordnet ist, wobei die Hin- und Rückleiter des Induktors derart ausgebildet sind, daß die Verbindungslinie von Hin- und Rückleiter mit der Oberflächennormalen, die durch das Zentrum der Erwärmungszone geht, einen Winkel &agr; bildet und dieser Winkel im Bereich 0° < &agr; < 90° liegt.
Der Längsinduktor ist vorzugsweise als runder oder rechteckförmiger Hohlleiter ausgebildet und wird zur Kühlung von einer Kühlflüssigkeit durchströmt. Zur Speisung des Induktors kommt vorzugsweise ein sinusförmiger Strom mit einer Frequenz zwischen 16 bis 500 kHz zur Anwendung. Der Längsinduktor kann mit einem Kondensator zu einem Schwingkreis gekoppelt werden und gemeinsam mit einer elektronischen Schaltung einen Schwingkreiswechselrichter bilden.
Der Wärmeeintrag erfolgt partiell in einem begrenzten Bereich entlang einer Mantellinie, z. B. entlang der Zargenschweißnaht, während des Vorbeibewegens der Zarge am Induktor.
Der Transport der Zargen erfolgt mit einer Geschwindigkeit bis zu 3 m/s, wobei die Zargen an einem Induktor vorbeibewegt werden und dadurch der Erwärmungsvorgang online im Herstellungsprozeß der Zargen erfolgen kann. Es werden nur schmale, axiale Segmente der Zarge entlang einer Mantellinie erwärmt.
Durch die Erwärmung werden die aufgebrachten Materialien zur Beschichtung der Zargenschweißnaht entweder aufgeschmolzen, getrocknet,_.ausgehärtet, vernetzt oder vulkanisiert.
Dadurch ist es möglich, die Anordnung konstruktiv zu vereinfachen und diese unmittelbar im Anschluß an eine Zargenschweißmaschine und der Nahtbeschichtungseinrichtung anzuordnen. Bei dieser Anordnung kann gleichzeitig die bereits vorhandene Zargentransporteinrichtung, z. B. das Magnetband, benutzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen
Fig. 1 - eine partiell zu erwärmende Zarge
Fig. 2 - eine Erwärmungseinrichtung im Querschnitt
Fig. 1 zeigt eine partiell erwärmte Zarge 1 mit der axialen Erwärmungszone 5 der Breite b. Nur im schraffierten Bereich erfolgt ein wesentlicher Wärmeeintrag. Die Energieeinsparung gegenüber konventionellen Induktionsanlagen wird deutlich.
Die Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Induktorausführung.
Hin- und Rückleiter 3 sind um den Winkel &agr; zueinander versetzt zur Erwärmungszone 5 angeordnet.
Die Zarge 1 wird mittels einem nicht näher dargestellten Transportmechanismus mit der Geschwindigkeit &ngr; unterhalb am Induktor bewegt. Die Rollen 4 übernehmen die obere Führung.
Die gezeigte Anordnung des Induktors bezüglich der Zargenoberfläche ist dadurch_gekennzeichnet, daß sowohl das Innen- als auch das Außenfeld des Induktors zur Erwärmung beiträgt.
Da der Induktor ein Innen- und ein Außenfeld aufweist, die in ihrer Wirkungsweise sehr unterschiedlich sind, ergeben sich unterschiedliche Wirkungen auf die Erwärmung. Durch eine geeignete Wahl des Winkels &agr; kann die Wirkung des Innen- und Außenfeldes gegeneinander beeinflußt werden. So ist es zum Beispiel möglich, eine Kantenüberhitzung am Anfang und Ende der Zarge 1 zu vermeiden und einen annähernd konstanten Temperaturverlauf längs der Erwärmungszone 5 zu erreichen.

Claims (1)

  1. Schutzanspruch
    Anordnung zum Erwärmen metallischer Zargen, bestehend aus einer Induktionseinrichtung und einer Zargentransporteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie von Hin- und Rückleiter des Längsinduktors mit der Oberflächennormalen, die durch das Zentrum der Erwärmungszone geht, einen Winkel &agr; bildet, und dieser Winkel im Bereich 0° < &agr; < 90° liegt.
DE29517738U 1994-12-01 1995-11-09 Anordnung zum Erwärmen metallischer Zargen Expired - Lifetime DE29517738U1 (de)

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EP95118736A EP0715140A1 (de) 1994-12-01 1995-11-29 Verfahren zum Erwärmen metallischer Zargen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011102191A1 (de) * 2011-05-21 2012-11-22 Eisenmann Ag Verfahren und Anlage zum Lackieren von Blockgasflaschen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011102191A1 (de) * 2011-05-21 2012-11-22 Eisenmann Ag Verfahren und Anlage zum Lackieren von Blockgasflaschen
DE102011102191B4 (de) 2011-05-21 2019-10-17 Eisenmann Se Verfahren und Anlage zum Lackieren von Druckgasflaschen

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