DE3032222C2 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung stumpfnahtgeschweißter RohreInfo
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Description
Aufwand hergestellt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale nach dem kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1.
Dadurch, daß zwei rechteckig ausgebildete Spulen zu
beiden Seiten des Bandes angeordnet sind und mit ihren Längsseiten unterhalb und oberhalb des Transportweges
des Materialbandes in dessen Nähe verlaufen, wird eine gleichmäßige Magnetfelddichte erzeugt Infolge
der Permeabilität des Bandmaterials konzentrieren sich die Feldlinien längs der Kanten des Bandmaterials, die
somit stärker aufgeheizt werden als der mittlere Bandbereich. Längs der Bandkanten summieren sich die
von der oberen und der unteren Spule induzierten Ströme, während sich diese Ströme in Querrichtung des
Bandes verteilen. Die hohe Konzentration der Induktionsströme an den Bandkanten hat zur Folge, daß das
Materialband sowohl in vertikaler als auch in seitlicher Richtung schwingen kann, ohne daß die Stromverteilung
wesentlich beeinträchtigt würde. Es wird also keine starre Führung für das Materialband benötigt Der
Verzicht auf Einrichtungen zur Ausrichtung des Bandes in vertikaler und horizontaler Richtung im Bereich der
Zusatzheizung hat den Vorteil, daß das Band dort nicht verformt wird und daß auch keine selektive Wärmeableitung
erfolgt Dadurch wird die Qualität der herzustellenden Schweißnaht verbessert und vergleichmäßigt
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Spulenquerschnitt
nicht an die Breite des jeweiligen Materialtandes angepaßt werden muß. Die Vorrichtung kann vielmehr
mit denselben Spulen für verschiedene Bandbreiten benutzt werden.
Die Regelung der Bandtemperatur an den Kanten erfolgt durch Beeinflussung des Spulenstromes oder
durch Bewegen mindestens einer der Spulen, ohne daß dabei mechanisch auf das Materialband eingewirkt wird
und ohne daß die Bandkanten beschädigt werden können. Ein unsymmetrischer Bandlauf zwischen den
rechten und linken Längsseiten der Spulen wird auf diese Weise elektrisch oder durch mechanisches
Bewegen der Spulen ausgeglichen, so daß beide Bandkanten gleichmäßig auf die erforderliche Temperatur
aufgeheizt werden, ohne daß der Abstand zwischen den Längsseiten der Spulen verändert wird.
Zur Erhöhung der Genauigkeit der Bandkantentemperaturen ist semäß einer bevorzugten Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, daß die Steuereinrichtung einen in Durchlaufrichtung des Materialbandes vor den
Spulen angeordneten ersten Temperatursensor und/ oder einen hinter den Spulen angeordneten zweiten
Temperatursensor zur Messung zumindest der Temperaturen in den Bereichen der Bandkanten und eine
Steuereinheit aufweist, in der die Differenz zwischen der gemessenen Temperatur und der Soll-Temperatur für
die Stumpfnahtverschwe'ßung und/oder die Differenz zwischen den gemessenen Temperaturen der Kantenbereiche
des Materialbandes bildbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert;
es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung, teilweise geschnitten, ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur
kontinuierlichen Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre,
F i g. 2 in perspektivischer, zum Teil schematischer, Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel einer Zusatzheizung
mit einer Steuereinrichtung zur Verwendung bei einer Vorrichtung nach F i g. 1,
Fig.3 in perspektivischer Darstellung ein zweites
Ausführungsbeispiel einer Zusatzheizung mit einer Steuereinrichtung zur Verwendung bei einer Vorrichtung
nach F ig. 1,
Fig.4 einen Teilschnitt durch eine Induktionsspule
zur Verwendung bei einer Zusatzheizung nach F i g. 3, und
ίο F i g. 5 einen Vertikalschnitt von F i g. 4 zur Erläuterung
seiner Funktionsweise.
Zunächst wird unter Bezugnahme auf F i g. 1 der Aufbau der gesamten Vorrichtung zur kontinuierlichen
Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre erläutert In Fig.2 ist mit dem Bezugszeichen 10 der zu
bearbeitende Materialstreifen bezeichnet Der Materialstreifen 10 wird von einer nicht dargestellten Abrollhaspel
abgezogen und insgesamt auf eine Temperatur erhitzt, die unter der Schweißtemperatur liegt Diese
Temperatur liegt bei etwa 1150 bis 12000C, vorzugsweise
bei 1200°C, und wird dadurch erreicht, daß der
Materialstreifen 10 durch einen Heizofen 1 geführt wird. Anschließend wird der Materialstreifen 10 durch eine
erste Zusatzheizung 2 und eine zweite Zusatzheizung 3 geführt. Die Zusatzheizung 2 heizt ausschließlich beide
Kanten El und Er, d. h. einen Bereich der Kanten E/und
Er einer vorgegebenen Breite, vorzugsweise etwa 10 mm, auf eine Temperatur gleich oder nahezu gleich
der Schweißtemperatur. Durch die zweite Zusatzheizung 3 wird die Temperatur der Kanten E/ und Er so
lange korrigiert, bis beide Temperaturen gleich sind und der Schweißtemperatur entsprechen. Anschließend
wird der Materialstreifen 10 durch eine Formvorrichtung 4 geführt und in dieser in eine Form von
O-förmigem Querschnitt gebracht Die nun einander gegenüberstehenden Kanten E/und Er werden in einer
Schweißdruckvorrichtung 5 stumpfnahtverschweißt, um aus dem Materialstreifen 10 ein vollständiges Rohr zu
formen. Unmittelbar darauf wird der Schweißnahtbereich des kontinuierlich stumpfnahtgeschweißten Rohres
in einer Kühleinrichtung 71 gekühlt, so daß jede Temperaturdifferenz zwischen dem Schweißnahtbereich
und dem übrigen Metall verringert oder eliminiert wird. Die Kühleinrichtung 71 ist zwischen ihr in
Durchlaufrichtung des Materialstreifens 10 vorgeordneten Maß- und Schwindungswalzen 60 und einer in
Durchlaufrichtung nachgeordneten Gruppe von Maß- und Schwindungswalzen 6 angeordnet Nach Durchlaufen
der Kühleinrichtung 71 durchläuft das Rohr so demnach die Gruppe von Maß- und Schwindungswalzen
6 und wird auf eine gewünschte Länge zugeschnitten. Die so zugeschnittenen Rohre 100 werden in einer
weiteren Kühleinrichtung 72 vollständig abgekühlt und anschließend in einer Nachbearbeitungseinrichtung, wie
einem Schlichter oder dergleichen nachbearbeitet.
Der Heizofen 1 weist eine obere Vorheizzone 11 zum
Vorheizen des Materialstreifens 10, eine Umlenktrommel 12 am ausgangsseitigen Ende der Vorheizzone 11
und eine Umlenkwalze 13 am einlaßseitigen Ende auf. Der Materialstreifen 10 wird in der Vorheizzone U in
Pfeilrichtung bewegt, umläuft die Umlenktrommel 12 und die Umlenkwalzen 13 und wird dann durch einen
Einlaß in die Heizzone 15 gelenkt. Während der Materialstreifen 10 die Heizzone 15 durchläuft, wird er
vermittels eines Gasbrenners erhitzt. Der Materialstreifen 10 verläßt die Heizzone 15 durch einen Auslaß 16.
Daran anschließend wird der Materialstreifen 10 nacheinander durch die erste Zusatzheizung 2 und die
• zweite Zusatzheizung 3 geführt. Beim Verlassen des Heizofens 1 ist die Temperatur des Materialstreifens 10
niedriger als die Schweißtemperatur von 13000C, d.h. sie erreicht etwa 11800C im mittleren Bereich und
ungefähr 1200° C an den beiden Kanten £7 und Er. Diese
Temperaturverteilung quer zum Materalstreifen 10 ist natürlich nicht zwingend, die Temperaturwerte können
ohne weiteres höher oder niedriger als die angegebenen Werte liegen. Wenn die Temperatur im mittleren
Bereich des Materialstreifens 10 die untere Grenze des Temperaturbereiches überschreitet, in dem die Temperaturen
dazu ausreichen, daß der Materialstreifen 10 ohne Behinderungen in der Formvorrichtung 4 unter
der Gruppe von Maß- und Schwindungswalzen 6 geformt bzw. eingeschrumpft werden kann, so wird die
Temperatur des mittleren Bereiches des Maierialstreifens
10, da der mittlere Bereich des Materialstreifens 10 zusätzlich noch etwas beheizt wird, während der
Materialstreifen 10 durch die Zusatzheizung 2 und die Hilfs-Zusatzheizung 3 läuft, die obere Grenze des
Bereiches geeigneter Temperaturen für die Formung sowie die Maß- und Schwindungswalzung erreichen,
wodurch dann die Energieersparnis verringert wird. Andererseits erhöht sich die Belastung der Zusatzheiausgebildet.
Diese Nuten 211a, 212a haben eine rechteckige Form, mit ihren Längsseiten parallel zu den
Längsseiten der entsprechenden Kerne 211 und 221. Die
Wicklungskörper 212 und 222 werden von langen Kupferstreifen gebildet, die sich in einem rechteckigen
Muster erstrecken und hohl sind, so daß sie von einer Kühlflüssigkeit durchflossen werden können. Die
einzelnen Streifen sind lageweise in den Nuten 2Ua und 221a gewickelt und voneinander durch einen Lacküberzug
isoliert. Die Wicklungskörper 212,222 passen genau in die Nuten 211a, 221a, während die Enden sich aus den
eigentlichen Spulen hinaus durch Bohrungen 21 Xb, 21\b
erstrecken, die ihrerseits flach durch die Kerne 211,221
verlaufen.
Das Energieversorgungssystem für die Wicklungskörper 212,222 weist eine Energiequelle 24 üblicher Art,
einen Frequenzumsetzer 25, eine Stromeinstelleinheit 26 und einen den Leistungsfaktor verbessernden
Kondensator 27 auf. Die entsprechenden elektrischen Ströme werden mit der über den Frequenzumsetzer 25
eingestellten angestrebten Frequenz und dem über die Stromeinstelleinheit 26 eingestellten angestrebten
Stromwert über den den Leistungsfaktor verbessernden Kondensator 27, den entsprechenden Wicklungskör-
zung 2, sofern die Temperatur des mittleren Bereiches 25 pern 212,222 zugeführt,
des Materialstreifens 10 zu niedrig ist, da die Mit dem Bezugszeichen 28 ist eine Steuereinheit
Zusatzheizung 2 dann die Temperatur des mittleren bezeichnet, über die der Strom zu den einzelnen
Bereiches auf das angestrebte Niveau zu bringen hat, Wicklungskörpern 212 bzw. 222 steuerbar ist. Die
mit der Folge, daß der Verbrauch an elektrischer Steuereinheit 28 ist mit einem Temperatursensor 29
Energie ansteigt und eine großkalibrige Zusatzheizung 30 verbunden, der sich in Durchlaufrichtung des Material-
2 verwendet werden muß, was dann natürlich nicht zu den angestrebten wirtschaftlichen Vorteilen führt
Insgesamt ist es also anzustreben, daß der Heizofen 1 so gesteuert wird, daß der Materialstreifen 10 bei Austritt
aus dem Heizofen 1 in seinem mittleren Bereich bis zur unteren Grenze des geeigneten Temperaturbereiches
zur Formung sowie zur Maß- und Schwindungswalzung aufgeheizt ist. Zumindest sollte die Temperatur nur so
wenig unter dieser unteren Grenze liegen, daß eine Streifens 10 vor den Induktionsspulen 21, 22 über die
Breite des Materialstreifens 10 erstreckt. Die Steuereinheit 28 und der Temperatursensor 29 bilden gemeinsam
mit dem zuvor erläuterten Energieversorgungssystem eine Steuereinrichtung 24—29. Die vom Temperatursensor
29 gemessene Temperaturverteilung über die Breite des Materialstreifens 10 wird der Steuereinheit
28 eingespeist. Von der Steuereinheit 28 wird ein Stromwert bestimmt, der dazu notwendig ist, die
Aufheizung auf die gewünschte Temperatur durch die 40 Temperatur der beiden Kanten El und Er während der
Zusatzheizung und die Hilfs-Zusatzheizung 3 erfolgen kann.
In F i g. 2 nun ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Zusatzheizung 2 gezeigt. Induktionsspulen 21 und 22
sind vorgesehen, um den durchlaufenden Materialstreifen 10 induktiv zu beheizen. Die Induktionsspulen 21,22
weisen rechteckige Kerne 211, 221 und Wicklungskörper 212, 222 auf, die in Nuten 211a, 212a an der
Unterseite des Kernes 211 bzw. an der Oberseite des Kernes 221 befestigt sind. Ein Halterahmen 23 hält die
Induktionsspulen 21, 22 vertikal übereinander und in einem Abstand voneinander, so daß ein Raum frei bicibi,
durch den der Materialstreifen 10 zwischen den Induktionsspulen 21, 22 hindurchlaufen kann. Die
Zeit auf die Schweißtemperatur anzuheben, in der der Materialstreifen 10 zwischen den Induktionsspulen 21,
22 hindurch geführt wird. Diesem Strom entsprechende Steuersignale werden der Stromeinstelleinheit 26
zugeführt, so daß diese Stromeinstelleinheit 26 den entsprechenden Wicklungskörpern 212, 222 individuelle,
die Induktionsspulen 21, 22 aktivierende Ströme gleicher oder unterschiedlicher Werte zuführt
Die Steuerung des Stromes kann natürlich durch Wechseln und Steuern der Frequenz des Stromes, der
durch die Wicklungskörper 212,222 fließt, erfolgen.
Der Rahmen 23 weist einer, senkrechten Träger 231
sowie obere und untere horizontal verlaufende Querträger 232, 233, die sich horizontal von dem senkrechten
Wicklungskörper 212, 222 sind mit geraden Bereichen 55 Träger 231 weg erstrecken, auf. Die Induktionsspule 21
212/, 222/ oberhalb und unterhalb der Lage der linken ist an der Unterseite des oberen Querträgers 232
angebracht, während die Induktionsspule 22 an der Oberseite des unteren Querträgers 233 angebracht ist
Die Wicklungskörper 212, 222 stehen in senkrechter
angeordnet, wobei sich diese Bereiche in derselben 60 Richtung einander gegenüber und sind dem Raum,
Richtung wie die Kanten des Materialstreifens 10 durch den der Materialstreifen 10 hindurchläuft,
zugewandt Die einzelnen Details des Rahmens 23 selbst sind nicht dargestellt aber die gesamte Struktur ist
derart, daß die Induktionsspulen 21, 22 auf den Raum
Oberflächen mit im einzelnen nicht dargestellten 65 zwischen ihnen gerichtet sind und von den Oberflächen
Wärmeisolatoren, d. h. keramischen Platten, versehen des Materialstreifens 10 durch einen angemessenen
sind. Die Nut 211a ist an der Unterseite des Kernes 211 Abstand getrennt sind. Alternativ ist es zur Aufheizung
und die Nut 212a ist an der Oberseite des Kernes 212 der Kanten El und Er auf die Schweißtemperatur auch
Kante El des Materialstreifens 10 bzw. mit geraden
Bereichen 212r und 222r oberhalb und unterhalb der Lage der rechten Kante Er des Materialstreifens 10
erstrecken. Die Kerne 211 und 212 bestehen aus mehrlagigen, miteinander verklebten Silicium-Stahlplatten,
deren den Wicklungskörpern 212,222 zugewandten
möglich, die Induktionsspulen 21 und/oder 22 so an dem Rahmen 23 anzubringen, daß sie aufeinander zu und
voneinander weg bewegt werden können. Die Induktionsspulen könnten dann bewegt werden, um die
elektromagnetische Kopplung zwischen den Induktionsspulen und den Kanten des Materialstreifens zur
adequaten Einstellung der Temperatur, auf die der Materialstreifen erhitzt wird, zu verändern. Schließlich
könnte auch der untere Querträger 233 so angebracht sein, daß er in einer vertikalen Ebene um sein inneres
Ende schwenkbar wäre.
Damit könnte dann der Raum zwischen den Induktionsspulen 21, 22 und den Kanten El, Er des
Materialstreifens 10 zur Einstellung der Beheizung des Materialstreifens 10 verändert werden.
Nach Durchlaufen der Zusatzheizung 2 sind die Kanten El und Er des Materialstreifens 10 auf oder fast
auf die Schweißtemperatur aufgeheizt. Der Materialstreifen 10 wird alsdann der zweiten Zusatzheizung 3
zugeführt.
Tabelle 1 zeigt Werte von Ergebnissen von Vergleichstests, und zwar die Prozentzahl der Herstellung
fehlerhafter Wülste (das Verhältnis der Anzahl von Rohren mit fehlerhaften Wülsten zur Gesamtzahl der
hergestellten Rohre).
Bei diesen Vergleichstests wurden Rohre ein und derselben Größe bei verschiedenen Temperaturdifferenzen zwischen den Kanten und dem mittleren Bereich
des Materialstreifens hergestellt, und zwar einmal unter Verwendung der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 und das
andere mal unter Verwendung einer konventionellen Verbindung, bei der die Temperatur des gesamten
Materiaistreifens in dem ersten Heizofen auf die Schweißtemperatur angehoben wird.
| Tabelle 1 |
Erfindungs
gemäße Vor richtung |
Konventionelle
Vorrichtung |
|
Temperatur-
differenz |
0,31% 0,47% 0,78% |
0,63% 1,36% 5,73% |
| 50PC 1000C 2000C |
||
Wie Tabelle I zeigt, vermindert die erfindungsgemäße Vorrichtung die Prozentzahl der Herstellung von
Rohren mit fehlerhaften Wülsten ganz erheblich im Vergleich zu einer konventionellen Vorrichtung, und
zwar für sämtliche Temperaturdifferenzen. Es ist verständlich, daß die Prozentzahl für die (erfindungsgemäße) Vorrichtung bei größeren Temperaturdifferenzen relativ niedriger ist
Nachstehend wird eine veränderte Ausführungsform der Zusatzheizung erläutert, die sowohl als erste
Zusatzheizung als auch als zweite Zusatzheizung in der zuvor erläuterten Vorrichtung Verwendung finden
kann, oder auch sogar beide Zusatzheizungen zu ersetzen vermag.
In F i g. 3 ist eine solche Zusatzheizung 2' und eine entsprechende Steuereinrichtung 93 bis 99 gezeigt,
während in F i g. 4 Induktionsspulen 91,92 dazu gezeigt sind.
Der Materialstreifen 10, der aus dem Heizofen 1 austritt, tritt zwischen den in vertikaler Richtung mit
Abstand voneinander angeordneten Induktionsspulen 91 und 92 hindurch und bewegt sich dann in Richtung
auf die Formvorrichtung 4 und die Schweißdruckvorrichtung 5.
Wie Fig.4 zeigt, weisen die Induktionsspulen 91, 92
Kerne 911 und 921 sowie Wicklungskörper 912,922 auf,
wobei letztere in Nuten 911a bzw. 921a auf der Unterseite der Kenre 911 bzw. der Oberseite des
Kernes 921 eingesetzt sind. Die jeweiligen Kerne 911, 921 bestehen aus streifenförmigen Siliciumstahlplatten,
die zur Bildung von den Nuten 911a, 921a entsprechen
den Ausnehmungen gestampft sind. Die Siliciumstahl
platten sind aufeinander geschichtet, so daß sich bei Betrachtung in der Ebene eine rechteckige Form ergibt.
Die Platten sind über nicht dargestellte Bänder oder dergleichen miteinander verbunden und auf ihren dem
Materialstreifen 10 zugewandten Oberflächen mit Wärmeisolationsmitteln zur Verhinderung von Beschädigungen der Wicklungskörper 912, 922 versehen. Die
Nuten 911a, 921a sind im wesentlichen rechteckig mit den einzelnen Bereichen parallel zu den vier Seiten der
Kerne 911, 921. Die Wicklungskörper 912, 922 sind gleichfalls von rechteckiger Form und von langen
hohlen Kupferbändern gebildet, die lageweise in den Nuten 911 a, 921 a gewunden sind und voneinander durch
einen Schutzlack isoliert sind. Die Enden 912a, 922a der
entsprechenden Wicklungskörper 912,922 ragen durch
Bohrungen 911Z>, 921 b in den Kernen 911, 921 aus den
Induktionsspulen 91, 92 hinaus. Durch die Wicklungskörper 912, 922 fließen Ströme einer vorgegebenen
Frequenz.
Wie sich aus F i g. 3 ergibt, weist ein Rahmen für die Induktionsspulen 91, 92 einen senkrechten Träger 931
sowie obere und untere Querträger 932,933 auf, die am oberen bzw. unteren Ende des Trägers 931 angeschlossen sind und sich parallel zueinander erstrecken, so daß
der Rahmen 93 eine in Frontansicht C-förmige Form bekommt Die Induktionsspule 91 ist an der Unterseite
des oberen Querträgers 932 befestigt und ist ihrerseits an der Unterseite mit dem Wicklungskörper 912
versehen. Die Induktionsspule 92 ist an der Oberseite
des unteren Querträgers 933 befestigt und weist
ihrerseits an der Oberseite den Wicklungskörper 922 auf. Die längeren Bereiche 912/ und 912r des
Wicklungskörpers 912 bzw. 922 und 922/- des Wicklungskörpers 922 sind in Richtung der Kanten El und Er
des Materialstreifens 10 ausgerichtet
An der Oberseite des oberen Querträgers 932 sind Tragbügel 94 befestigt, die sich von dort vertikal nach
oben erstrecken. Räder 941 sind an den oberen Enden der Tragbügel 94 drehbar gelagert und laufen auf einer Schiene 942. Der Rahmen 93 wird von der sich waagerecht und quer zur Durchlaufrichtung des
Materialstreifens 10 erstreckenden Schiene 942 getragen und ist in Richtung senkrecht zur Durchlaufrichtung
des Materialstreifens 10 bewegbar, so daß der senkrechte Träger 931 seitlich der Kante El bzw. des
Materialstreifens 10 eingestellt werden kann bzw. daß die Induktionsspulen 91,92 gegenüber der oberen bzw.
unteren Seite des Materialstreifens gehalten werden können. Ein Motor 943 ist auf der Oberseite des Querträgers 932 angebracht Die Abtriebswelle des Motors 943 ist über eine Kette mit einem Zahnrand 944
verbunden, das koaxial auf einem der Räder 941 angebracht ist Der Motor 943 dreht sich in beide
Richtungen, so daß der Rahmen 93 senkrecht zur Durchlaufrichtung des Materialstreifens bewegt werden
kann. Dadurch können die Abstände Λι, lh, Λ3 und A4
zwischen den Kanten El und Er und den längeren Bereichen 912/, 912r, 922/und 922r der Wicklungskörper
912,922 eingestellt werden, wie das in F i g. 5 dargestellt
ist Der untere Querträger 933 ist an das untere Ende des senkrechten Trägers 931 über einen horizontal verlaufenden
Schaft 933a angelenkt, der mit der Basis des Querträgers 933 fest verbunden ist. Der untere
Querträger ist damit in vertikaler Ebene um den Schaft 933a schwenkbar. Der horizontal verlaufende Schaft
933a ist mit einem Zahnrad 933i> an einem seiner Längsenden versehen, das mit einem Zahnrad 933c
kämmt, das seinerseits mit einem Zahnrad auf der Abtriebswelle eines Motors 945 kämmt, der am unteren
Ende des senkrechten Trägers 931 befestigt ist. Wenn der Motor 945 sich in der einen oder der anderen
Richtung dreht, schwenkt somit der untere Querträger 933 um den Schaft 933a, wie sich das aus der
gestrichelten Linie aus F i g. 5 ergibt. Dadurch werden die vertikalen Abstände vi und v2 zwischen den Kanten
E/und Erdes Materialstreifens und den Oberflächen der längeren Bereiche 922/ und 922r des Wicklungskörpers
922 verändert.
Mit dem Bezugszeichen 95 ist eine Steuereinheit zur Steuerung der Motoren 943 und 945 bezeichnet. Die
Steuereinheit 95, die ein Mikrocomputersystem ähnlich dem der Steuereinheit 28 aufweist, ist mit Temperatursensoren
96/ und 96r verbunden, und zwar über einen Geber 97 zur Erzeugung eines Temperaturdifferenzsignals.
Über einen Rückkopplungskreis 99 sind mit der Auswerteeinheit 95 außerdem Temperatursensoren 98/,
98r verbunden. Die Temperatursensoren 96/, 96r sind in Durchlaufrichtung des Materialstreifens 10 vor den
Induktionsspulen 91,92 gegenüber den Kanten £/bzw. Erdes Materialstreifens 10 angeordnet. Die Temperaturen,
die an den Kanten El und Er gemessen wurden, werden dem Geber 97 zugeführt, indem die Differenz
zwischen den Temperaturen der Kanten El und Er
festgestellt und an die Steuereinheit 95 weitergegeben wird. Die Steuereinheit 95 ihrerseits gibt Antriebssignale
an die Motoren 943 und 945, um dem Motor 943 so anzutreiben, daß der Rahmen 93 entlang der Schiene
942 quer zum Materialstreifen 10 geführt wird, und um den Motor 945 so anzutreiben, daß der untere
Querträger 933 in vertikaler Ebene um das untere Ende des Trägers 931 geschwenkt wird. Dadurch werden die
Größen der horizontalen Abstände Αι, Λ2, Λ3 und Λ«
zwischen den Bereichen 912/, 912r. 922/ und 922r der Wicklungskörper 912,922 und den Kanten E/und Erdes
Materialstreifens 10 sowie die vertikalen Abstände v\
und v2 zwischen den Bereichen 922 und 922r des
Wicklungskörpers 922 und den Kanten El und Er eingestellt, so daß insgesamt die Differenz zwischen den
Temperaturen der Kanten E/ und Er eliminiert wird. In Durchiaufrichtung des rviaieriäisireäiens JO hinter den
Induktionsspulen 91, 92 angeordnet sind die Temperatursensoren 98/ und 98r, über die die Temperaturen der
Kanten El und Er festgestellt werden können, nachdem
der Materialstreifen über die Induktionsspulen 91, 92 aufgeheizt worden ist. Diese Temperaturen werden
durch den Rückkopplungskreis 99 auf die Steuereinheit 95 zurückgekoppelt. Die Steuereinheit 95 erzeugt kein
Steuersignal, sofern die Temperaturdifferenz zwischen E/und Er Null ist. Existiert jedoch eine Temperaturdifferenz,
so werden die Motoren 943 und 945 mit Steuersignalen versorgt, um die horizontalen und/oder
vertikalen Abstände h\ und A2, vi und v2 zur Eliminierung
der Temperaturdifferenz einzustellen. Die Temperatursensoren 98/, 98r, die die Temperaturen der Kanten El,
Er des Materialstreifens 10 zur Korrektur der Stellung der Induktionsspulen 91,92 ermitteln, können ebenfalls
dazu benutzt werden, zu ermitteln, ob die Kanten E/und Er überhaupt auf die angestrebte Schweißternperatur
aufgeheizt worden sind.
Das Verhältnis zwischen der Einstellung der Bewegung des Rahmens 93 und der Schwenkbewegung des
unteren Querträgers 933 ist nicht auf einen bestimmten Wert beschränkt. Beispielsweise kann aber die Einstellung
so ausgeführt werden, daß zunächst die Bewegung des Rahmens 93 quer zur Breite des Materialstreifens 10
grob eingestellt wird und daß anschließend eine
Feineinstellung des in vertikaler Ebene schwenkbaren unteren Querträgers 933 erfolgt. Der Rahmen 93 kann
aber auch in Abhängigkeit von der von den Temperatursensoren 96/ und 96r ermittelten Temperaturdifferenz
bewegt werden, während der untere Querträger 933 zur
kompensierenden Einstellung in Abhängigkeit von den Temperaturen schwenkbar ist, die von den Temperatursensoren
98/, 98r festgestellt werden. Fließt ein Hochfrequenzstrom einer vorgegebenen Frequenz in
den Wicklungskörper 912,922, so wird ein magnetischer Fluß im Materialstreifen 10 erzeugt, über den
Wirbelströme im Materialstreifen 10 und insbesondere in den Kanten El und Er zur Aufheizung derselben
induziert werden. Jede Änderung der horizontalen oder vertikalen Abstände zwischen den Kanten E/und Erund
den Wicklungskörpern 912,922 führt zu einer Änderung des magnetischen Flusses, der im Materialstreifen 10
fließt. Dementsprechend ändern sich auch die induzierten Wirbelströme im Materialstreifen 10 und damit die
Energie, mit der die Kanten El und Er aufgeheizt werden. Im Rahmen der Zusatzheizung 2' werden somit
die horizontalen Abstände h\ bis Λ4 und vertikalen
Abstände vi und v2 so geändert, daß sich die
elektromagnetische Wechselwirkung der Spulen 91,92 mit dem Materialstreifen 10 ändert, um so die
Temperaturen der Kanten E/und Er abzugleichen.
Selbstverständlich kann eine der beiden Induktionsspuler.
9! oder 92 lagefest angeordnet sein und nur die andere horizontal bewegbar oder vertikal schwenkbar
sein.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre, mit einem Heizofen
zum Aufheizen eines kontinuierlich durchlaufenden Materialbandes auf eine vorgegebene Temperatur,
einer dem Heizofen in Durchlaufrichtung des Materialbandes nachgeordneten induktiven Zusatzheizung,
welche im wesentlichen zu den Bandkanten parallele rechteckige Spulen aufweist, von denen
jede mit einem ferromagnetischen Kern magnetisch gekoppelt ist, dessen dem Materialband zugewandte
Polflächen annähernd rechteckigen Querschnitts in ihrer einen sich quer zum Materialband erstreckenden
Abmessung größer sind als die Breite des Materialbandes, wobei die Kerne jeweils oberhalb
oder unterhalb des sich im wesentlichen horizontal erstreckenden Materialbandes angeordnet sind, zum
weiteren selektiven Aufheizen des durchlaufenden Materialbandes im Bereich der Bandkanten auf eine
zum Stumpfnahtschweißen ausreichende Temperatur, einer der Zusatzheizung nachgeordneten Formvorrichtung
zum Verformen des Materialbandes in einen im wesentlichen rohrförmigen Zustand und
einer der Formvorrichtung nachgeordneten Schweißdruckvorrichtung zum Aufbringen eines zur
Stumpfnahtverschweißung der Bandkanten ausreichenden Seitendruckes, dadurch gekennzeichnet,
daß die induktive Zusatzheizung jeweils oberhalb und unterhalb der Durchlaufbahn
des Materialbandes (10) eine im wesentlichen rechteckige Spule (212, 222; 912, 922) mit in der
Nähe der Bandkanten parallel zu diesen verlaufenden Längsseiten (212r, 212/, 222r, 222/, 912r, 912/,
922r, 9221) aufweist, die in zu der Oberseite bzw. der Unterseite des Materialbandes hin offenen Nuten
(21 la, 212a,91 la,912a^des jeweiligen ferromagnetischen
Kernes (211,221; 911,921) angeordnet ist, und
daß an der Durchlaufbahn des Materialbandes (10) mindestens ein Temperaturfühler <29; 98r, 98/)
angeordnet ist, der über eine Steuereinrichtung (24 bis 29; 93 bis 99) in Abhängigkeit von der
Bandtemperatur den Spulenstrom oder die Kopplung zwischen dem Materialband (10) und den
Spulen dadurch verändert, daß mindestens eine der Spulen quer zur Bandrichtung bewegt oder in einer
Ebene senkrecht zur Bandrichtung verschwenkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (24 bis 29:93 bis
99) einen in Durchlaufrichtung des Materialbandes (10) vor den Spulen (212, 222; 912,922) angeordneten
ersten Temperatursensor (29; 96, 97) und/oder einen hinter den Spulen (912, 922) angeordneten
zweiten Temperatursensor (98, 99) zur Messung zumindest der Temperaturen in den Bereichen der
Bandkanten (Er, El) und eine Steuereinheit (28; 95) aufweist, in der die Differenz zwischen der
gemessenen Temperatur und der Soll-Temperatur für die Stumpfnahtverschweißung und/oder die
Differenz zwischen den gemessenen Temperaturen der Kantenbereich des Materialbandes (10) bildbar
sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art (US-PS 26 47 982) weist eine induktive Zusatzheizung mit
Spulen auf, die jeweils um das Joch eines zugehörigen C-förmigen ferromagnetischen Kernes herumgewickelt
sind. Das Materialband, dessen Breite geringer ist als die
Breite der den Spalt des Kernes begrenzenden Polflächen läuft durch den Spalt hindurch und wird
dabei aufgeheizt Durch Erhöhung der Frequenz des in ίο der Spule erzeugten Wechselstroms kann ein größerer
Anteil der Induktionswärme auf die Bandkanten konzentriert werden, um die Bandkanten für das
nachfolgende Verschweißen auf eine höhere Temperatur aufzuheizen als den Mittelbereich des Bandes, der
lediglich verformt werden muß.
Eine besondere Schwierigkeit bei der Herstellung stumpfnahtgeschweißier Rohre besteht darin, daß die
Bandkanten nur dann gleichmäßig und mit der erforderlichen Intensität aufgeheizt werden, wenn sie
einen vorgegebenen und gleichmäßigen Abstand von der für die Bandkantenaufheizung vorgesehenen Zusatzheizung
einhalten. Diese Voraussetzung ist aber in der Praxis normalerweise nicht erfüllt, weil das
Bandmaterial einerseits keine konstante Breite hat und weil es andererseits unkontrollierte Querbewegungen
ausführt. Es ist bekannt, den Einfluß von Querbewegungen des Bandes dadurch zu verringern, daß das
Bandmaterial vor jeder Zusatzheizung ein Walzenpaar durchläuft, von dem jede Walze mit seitlichen Flanschen
versehen ist, zwischen denen das vorgebogene Bandmaterial seitlich geführt ist (DE-PS 10 72 578). Aber auch
solche Flansche vermögen das seitliche Pendeln des Materialbandes nur unzureichend einzuschränken, denn
ihr Abstand muß so bemessen sein, daß er allen zulässigen Breitenabweichungen des Materialbandes
Rechnung trägt. Demnach muß also der Abstand ein Übermaß haben, wodurch die Postionen der Bandkanten
wiederum nicht genau festgelegt werden. Schließlich erfolgt die erforderliche Deformation des Materialbandes
die Qualität der Schweißzone des fertigen Rohres.
Zur selektiven Aufheizung der Bandkanten für die Herstellung stumpfnahtgeschweißter Rohre ist es ferner
bekannt, Induktionsheizvorrichtungen einzusetzen, die längs der Bandkanten angeordnet und in Querrichtung
des Bandes verstellbar sind (DE-AS 1011842). Die Positionen der Bandkanten werden durch Tastrollen
ermittelt und in Abhängigkeit hiervon werden die Positionen der Induktoren eingestellt.
Bei einer bekannten Heizvorrichtung zum induktiven Aufheizen eines Materialbandes unter verstärkter
Aufheizung der Bandkanten (DE-PS 9 61 126) sind in der Nähe der Bandkanten elektrische Leiter und
zusätzlich noch Magnetjoche angeordnet Die Magnetjoche umgreifen die Bandkanten U-förmig und schlie-Ben
sie zusammen mit den elektrischen Leitern ein. Dies erfordert es, die Breite der Heizvorrichtung an die
Breite des jeweiligen Materialbandes anzupassen. Die Stärke der Induktionsströme an den Bandkanten hängt
ganz entscheidend von dem Luftspalt ab, den die jeweilige Bandkante von der Basis des Joches hat. Die
Anwendung dieser bekannten Vorrichtung setzt daher eine exakte Bandkantenregelung voraus, wenn eine
gleichmäßige Erwärmung der Bandkanten erfolgen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß stumpfnahtgeschweißte Rohre höherer Qualität hinsichtlich der Gleichmäßigkeit und Güte der
Schweißnaht mit möglichst geringem technischem
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Legal Events
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