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DE2951328A1 - Grossraum-muellbehaelter aus kunststoff - Google Patents

Grossraum-muellbehaelter aus kunststoff

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Publication number
DE2951328A1
DE2951328A1 DE19792951328 DE2951328A DE2951328A1 DE 2951328 A1 DE2951328 A1 DE 2951328A1 DE 19792951328 DE19792951328 DE 19792951328 DE 2951328 A DE2951328 A DE 2951328A DE 2951328 A1 DE2951328 A1 DE 2951328A1
Authority
DE
Germany
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container
edge profile
handles
profile
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Prior art date
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Application number
DE19792951328
Other languages
English (en)
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DE2951328C2 (de
Inventor
Ing.(grad.) Karl-Heinz Karel
Heinrich 4900 Herford Ostermeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulo Umwelttechnik GmbH
Original Assignee
Sulo Eisenwerk Streuber and Lohmann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sulo Eisenwerk Streuber and Lohmann GmbH filed Critical Sulo Eisenwerk Streuber and Lohmann GmbH
Priority to DE2951328A priority Critical patent/DE2951328C2/de
Priority to FR8025367A priority patent/FR2471930A1/fr
Priority to NL8006556A priority patent/NL8006556A/nl
Priority to IT26571/80A priority patent/IT1134676B/it
Priority to AT0615280A priority patent/AT372665B/de
Priority to DK537080A priority patent/DK537080A/da
Publication of DE2951328A1 publication Critical patent/DE2951328A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2951328C2 publication Critical patent/DE2951328C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/12Refuse receptacles; Accessories therefor with devices facilitating emptying
    • B65F1/122Features allowing the receptacle to be lifted and subsequently tipped by associated means on a vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

- 4 Großraum-Müllbehälter aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft einen Großraum-Müllbehälter aus Kunststoff, mit einer im wesentlichen quadratischen oder rechteckigen öffnung und einem um die Behälteröffnung umlaufenden, im Querschnitt nach unten offenen Randprofil, dessen an der vorderen Behälterwand sich entlang erstrekkender Teil als geradlinige Mitnahmeleiste für ein Zusammenwirken mit einer eine Kammschiene aufweisenden Hubkippoder Kippvorrichtung an z.B. einem Müllsammeifahrzeug ausgebildet ist, wobei vorzugsweise das Randprofil an seinen beiden die Mitnahmeleiste rechtwinklig begrenzenden Eckbereichen in ein zur Unterteilung der Kammschiene passendes Rastermaß einbezogen ist.
Bei bekannten Großraum-Mü1!behältern dieser Art wird von den bei der Handhabung des Behälters mit der Kammschiene einer Hubkipp- oder Kippvorrichtung an der geradlinigen Mitnahmeleiste auftretenden Belastungen ein nicht unbeträchtlicher Teil über die sich an die Mitnahmeleiste anschließenden, an den Behälter-Seitenwänden nach hinten und längs der Behälter-Rückwand erstreckenden Bereiche des um die Behälteröffnung umlaufenden Randprofils aufgenommen und damit unter Entlastung der vorderen Behälterwand auf
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den Umfang des Behälters und die anderen Wände verteilt. Im Falle von mit besonders schwerem Müll gefüllten Behältern ergeben sich dabei in den beiden sich an die Eckbereiche der Mitnahmeleiste längs der Behälter-Seitenwänd anschließenden Teilen des umlaufenden Randprofils beträchtliche Belastungsspitzen im Sinne einer Knickbeanspruchung, die zu Verformungen und - auf die Dauer - auch zu Beschädigungen dieser Teile des Randprofils führen können.
Die Erfindung bezweckt, hier in herstellungstechnisch einfacher und gleichzeitig die Handhabung des Müllbehälters erleichternder Weise Abhilfe zu schaffen.
Hierzu zeichnet sich der erfindungsgemäße Großraum-Müllbehälter aus Kunststoff zunächst und hauptsächlich dadurch aus, daß die beiden sich an die Eckbereiche längs der Behälter-Seitenwände anschließenden Teile des Randprofils jeweils als das Randprofil aussteifende Behälter-Handgriffe ausgebildet sind. Auf diese Weise lassen sich die in den an die vordere Mitnahmeleiste längs der Behälter-Seitenwände anschließenden Teilendes Randprofils auftretenden Belastungsspitzen abfangen und vergleichmäßigt in das übrige Randprofil einleiten. Zugleich läßt sich dei Müllbehälter, wenn er in auf seine Größe abgestimmten Mauernischen oder Schutzkästen untergebracht ist, durch Erfassen an diesen seitlich vorderen Handgriffen für den Müllwerker schneller aus derartigen Nischen oder Käston
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— O —
herausfahren bzw. wieder in diese zurückstellen.
Eine weitere Verbesserung des Großraum-Müllbehälters in bezug auf das Abfangen bzw. den Abbau von Belastungsspitzen im Randprofil und eine vergleichmäßigte und verstärkte Krafteinleitung auch in den sich an der Behälter-Rückwand entlang erstreckenden Teil des Randprofils ergibt sich dann, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindunc das Randprofil mit seinem Außenschenkel an allen vier Behälterseiten einen geradlinigen Verlauf hat und auch an den beiden übergängen zwischen den Behälter-Seitenwänden und der Behälter-Rückwand jeweils einen rechtwinkligen Eckbereich aufweist und ferner die beiden sich an diese Eckbereiche längs der Behälter-Seitenwände anschließenden Teilstücke des Randprofils ebenfalls als dieses aussteifende Behälter-Handgriffe ausgebildet sind. Außerdem wird hierdurch ein Verfahren des Müllbehälters von den beiden Stirn- bzw. Schmalseiten aus ermöglicht/ und zwar durch gleichzeitiges Erfassen Oer hierbei an jeder Behälter-Seitenwand im Bereich des Randprofils nahe dem vorderen und hinteren Behälter-Eckbereichen vorhandenen Handgriffe.
In weiterer, bevorzugter Ausgestaltung ist erfindungsgemäß ferner vorgesehen, daß die Handgriffe durch eine das Randprofil zu horizontal verlaufenden Profilstreben ver-
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formende Gestaltung gebildet sind, welche den vom Randprofil bestimmten Umriß des Behälters nicht überragen. Hiermit ist sichergestellt, daß insbesondere beim Einfahren der Müllbehälter in Mauernischen oder Schutzkästen die Handgriffe nicht stören und auch nicht durch Anstoßen an deren seitlichen Begrenzungswänden beschädigt werden können. Zweckmäßig sind die horizontal verlaufenden Profi streben im Querschnitt als U-Profile ausgebildet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß das Randprofil im Bereich der Handgriffe mit diese seitlich taschenartig begrenzenden, in den Behälterrumpf schräg nach unten einlaufenden Rippen am Behälterrumpf abgesteift ist. Hierdurch ergibt sich in den Bereichen der Handgrifft und damit in den Eckbereichen der Behälter-Seitenwände eine zusätzliche Versteifung des Behälterrumpfes selbst und eine unmittelbare Einleitung von Belastungsspitzen aus dem Randprofil in diesen.
Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung gemäß der Erfindun
en
sieht vor, daß die beiden an den Behalter-SeitiwUhden hinten im Bereich der übergänge zwischen den Behälter-Seitenwänden zur Behälter-Rückwand vorgesehenen Handgriffe jeweils "mit einem weiteren, an der Behälter-Rückwand ausgebildeten Handgriff übereck vereinigt und über eine mittlere, beiden Handgriffen gemeinsame Diagonalrippe am Behälterrumpf abgestützt sind. Hierdurch ergibt sich für die beiden jeweils hinteren Eckbereiche des Randprofils
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und des Behälters eine besonders steife und kompakte Gestaltung bei gleichzeitiger Möglichkeit der Verfahrbarkeit des Müllbehälters von der Behälter-Rückwand her.
Besonders vorteilhaft ist es schließlich, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die zuvor und weiter oben erwähnten Rippen mit rechtwinklig abgewinkelten, in der Vertikalebene des Außenschenkels des Randprofils gelegenen und in dieses flächig einlaufenden Blenden versehen sind, um so eine zusätzliche Versteifung des Randprofils zu erhalten und gleichzeitig eine kompakte und geschlossene Formgebung im Handgriffbereich zu erzielen.
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der - 9 - 2951328 Erfindung näher erläutert sind; in der Zeichnung 1 eine perspektivische Gesamtansicht eines die
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich zeigen: Erfindung verkörpernden ersten Großraum-Müllbe
Weitere nachfolgenden Beschreibung, in der anhand einer Fig. hälters;
aus Zeichnung mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands 2 eine perspektivische Teilansicht des Müllbehäl-
der ters nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Teildruntersicht in Richtung des Pfeils Λ
in Fig. 2;
Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2;
5 einen Teilschnitt nach Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 eine weitere perspektivische Teilansicht des Müll
Fig. behälters nach Fig. 1;
Fig. 7 eine Teildruntersicht in Richtung des Pfeils B
in Fig. 6;
Fig. 8 eine weitere perspektivische Gesamtansicht eines
die Erfindung verkörpernden zweiten Großraum-
Fig. Müllbehälters;
9 eine perspektivische Teilansicht des Müllbe
hälters nach Fig. 8;
Fig. 10 eine Teildruntersicht in Richtung des Pfeils C
in Fig. 8;
Fig. 11 einen Teilschnitt nach Linie XI-XI in Fig. 9.
Fig.
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Die in Fig. 1 u. 8 beispielsweise dargestellten Großraum-Müllbehälter aus Kunststoff sind kastenförmig gestaltet und mittels Laufrollen verfahrbar. Sie weisen jeweils eine vordere Behälterwand 1, zwei Behälter-Seitenwände 2,3 und eine Behälter-Rückwand 4 auf und sind, zusammen mit dem Behälterboden, als einstückiges Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt. Die sich damit ergebende, im wesent~ liehen rechteckförmige Behälteröffnung ist von einem Behälterdeckel abgedeckt; bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der mit 5 bezeichnete Deckel gewölbt ausgeführt und mit seitlichen Armen 5' an den Behälter-Seitenwänden 2,3 schwenkbeweglich gelagert, so daß er aus der dargestellen Geschlossenstellung durch eine Schubbewegung nach hinten hin zur Behälter-Rückwand 4 in die Offenstellung verschwenkt werden kann, während bei der Ausführungsform nach Fig. 8 der mit 6 bezeichnete Behälterdeckel als flacher und an im oberen Bereich der Behälter-Rückwand 4 vorgesehenen Scharnieren schwenkbeweglich gelagerter Klappdeckel ausgeführt ist. Der Müllbehälter nach Fig. 1 hat beispielsweise ein Volumen von ca. 1,1 m3, während es sich bei demjenigen nach Fig. 8 um einen vergleichsweise kleineren Behälter mit einem beispielsweisen Volumer von etwa 0,6 m3 handeln kann.
Anstelle der in Fig. 1 u. 8 dargestellten Ausführungen von Großraum-Müllbehältern aus Kunststoff können selbstverständlich auch anderweitige Gestaltungen und Größen derartiger Behälter zur Verwirklichung der Neuerung in
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Betracht kommen. So könnten die Behälter beispielsweise auch eine Gestaltung mit im wesentlichen quadratischer Öffnung aufweisen.
Von Bedeutung ist, daß es sich um solche Großraum-Müllbehälter handelt, die ein um die Behälteröffnung umlaufendes im Querschnitt nach unten offenes Randprofil 7 besitzen, dessen an der vorderen Behälterwand 1 sich entlang erstreckender Teil in bekannter Weise als geradlinige Mitnahmeleiste 8 für ein Zusammenwirken mit einer eine Kammschiene aufweisenden Hubkipp- oder Kippvorrichtung an z.B. einem Müllsammelfahrzeug ausgebildet ist; vorzugsweise besitzt dabei das umlaufende Randprofil 7 an seinen beiden die Mitnahmeleiste 8 begrenzenden Eckbereichen durch einen größeren Radius seines vom Behälterrumpf gebildeten Innenschenkels gegenüber dem Radius des Außenschenkels einen verbreiterten horizontalen Stegteil mit zueinander rechtwinkligem Verlauf der Außenschenkel und ist mit diesen rechtwinkligen, die wirksame Breite der geradlinigen Mitnahmeleiste 8 an der vorderen Behälterwand 1 beidseits vt>r größernden Eckbereichen in ein zur Unterteilung der Kammschiene passendes Rastermaß einbezogen, wie dies im einzol nen bereits in der DE-AS 21 56 013 erörtert wird.
Erfindungsgemäß sind nun, wie insbesondere aus Fig. 2 und 9 ersichtlich/ die*beiden sich an die rechtwinkligen Eckbereiche längs der Behälter-Seitenwände 2,3 anschließenden Teile des Randprofils 7 jeweils als das Randprofil aus-
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steifende Behälter-Handgriffe 9 bzw. 10 ausgebildet.
Eine bevorzugte Gestaltung der Versteifungs-Handgriffe 9 für den Müllbehälter nach Fig. 1 ist in Fig. 2 bis 4 dargestellt. Wie ersichtlich, sindldie Handgriffe 9 durch eine das Randprofil 7 zu horizontal verlaufenden Profilstreben 11,12 verformende Gestaltung gebildet, wobei die Profilstreben 11,12 den vom Randprofil 7 bestimmten Umriß des Behälters nach außen hin nicht überragen. Zweckmäßig sind dabei die horizontal verlaufenden Profilstreben 11,1! im Querschnitt als U-Profile ausgebildet (Fig. 4). Die obere, ein liegendes und nach außen offenes U bildende Profilstrebe 11 ist dabei im Zusammenhang mit dem Steg des Randprofils 7 gebildet, während die untere Profilstrebe 1 ein nach unten offenes U-Profil besitzt und gleichsam ein nach unten versetztes Teilstück des Außenschenkels des Randprofils 7 darstellt. Die untere Profilstrebe 12 bildet dabei die eigentliche Griffleiste des Handgriffs 9, die mit hinreichendem Durchgriffsabstand zur oberen Profilstrebe 11 und zur Behälter-Seitenwand 2 von der Hand umfaßt werden kann.
Wie weiter insbesondere aus Fig. 4 u. 5 ersichtlich, sind die horizontal verlaufenden Profilstreben 11,12 zwischen zwei vertikalen Rippen 13,14 vorgesehen, die sich aus dem Randprofil 7 und dieses am Behälterrumpf abstützend nach unten erstrecken und unterhalb der Profilstrebe 12 schräg nach unten in den Behälterrumpf einlaufen. Die Rippen 13,14
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bilden somit taschenartige seitliche Begrenzungen für den Bereich des Handgriffs 9. An ihren äußeren Stirnkanten sind die Rippen 13,14 mit jeweils rechtwinklig nach außen abgewinkelten Blenden 15,16 versehen (Fig. 5), die in der Vertikalebene des Außenschenkels des Randprofils 7 gelegen sind und in dieses gleichebenig bzw. flächig einlaufen, zugleich damit auch in den Außenschenkel der die eigentliche Griffleiste bildenden unteren U-Profilstrebe 12, womit sich die besonders deutlich aus Fig. 2 erkennbare Gesamtgestaltung des Handgriffs 9 ergibt.
Für die beiden sich an die Eckbereiche der vorderen Mitnahmeleiste 8 des Müllbehälters'längs der Behälter-Seitenwände 2,3 jeweils unmittelbar anschließenden Teile des umlaufenden Randprofils 7, welches hier, im Unterschied zur vorderen Mitnahmeleiste 8, im Querschnitt nur noch ein einfaches U-Profil ist (Fig. 2 u.3), wird somit eine wesentliche, auch hohe Belastungsspitzen aufnehmende und vergleichmäßigende Aussteifung erreicht; und zwar für den Steg des Randprofils 7 durch die Profilstrebe 11 und für den Außenschenkel des Randprofils durch die die Griffleiste bildende Profilstrebe 12, weiterhin und zusätzlich durch die Rippen 13,14 und deren den Außenschenkel des Randprofils flächig fortführende Blenden 15,16. Gleichzeitig ergibt sich unter Berücksichtigung der Herstellung des Müllbehälters im ganzen als einstückiges Spritzguß-Formteil auch eine besonders günstige Gestaltung hinsichtlich der anzusetzenden, ein- und ausfahrbaren Formschiebet
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Die Versteifungs-Handgriffe 10 beim Müllbehälter nach Fig. 8 sind sehr ähnlich ausgestaltet wie die oben beschriebenen Versteifungs-Handgriffe 9 beim Müllbehälter nach Fig. 1. Für gleiche oder gleichwirkende Teile finden daher auch in den Fig. 9 bis 11 die gleichen Bezugszahlen I wie zuvor Verwendung, ohne daß es hierzu im einzelnen noch weiterer Ausführungen bedarf. Auch hinsichtlich der Wirkung und Vorteile gilt im wesentlichen das gleiche wie zuvor bezüglich der Versteifungs-Handgriffe 9 ausgeführt wurde.
Wie insbesondere aus Fig. 9 bis 11 ersichtlich, hat das umlaufende Randprofil 7 beim Müllbehälter nach Fig. 8
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auch an den sich längs der Behälter-Seitywlünde 2,3 erstreckenden Bereichen die gleiche Querschnittsgestaltung wie in dem die vordere Mitnahmeleiste 8 bildenden Bereich d.h. das nach unten offene Randprofil 7 bildet hier nicht mehr nur ein einfaches, umgekehrt U-förmiges Profil aus, sondern die im Bereich der Mitnahmeleiste 8 vorhandene vorspringende Abtreppung des Außenschenkels setzt sich auch längs der Behälter-Seitenwände 2,3 fort und ist dort mit 71 kenntlich gemacht. Demzufolge kann in diesem Fall bei der Ausbildung der Versteifungs-Handgriffe 10 die obere horizontal verlaufende Profilstrebe 11, wie sie beil Handgriff 9 vorgesehen ist, entfallen. Denn im Bereich oberhalb der die eigentliche Griffleiste bildenden unterer horizontal verlaufenden Profilstrebe 12, welche lediglich Teil der vorspringenden Abtreppung 71 des Randprofils 7
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ist, bleibt die U-förmige Grundgestalt des Randprofils 7 mit vertikalem Außenschenkel erhalten, so daß es insoweit keiner besonderen Verstärkung dessen Stegteils bedarf. Für die ohnehin sich in dem vom Behälterrumpf am weiteste, nach außen entfernt liegenden Teil des Außenschenkels dos Randprofils am stärken ausbildenden Belastungs- bzw. Spannungsspitzen wird durch die Profilstrebe 12 und weite hin auch durch die Rippen 13,14 und deren abgewinkelte, gleichflächig in den Außenschenkel der vorspringenden Ab-
15,16 treppung 7 · und der Profilstrebe 12 einlaufenden Blencfen/ eine hinreichende Abtragung und Vergleichmäßigung der Spannungsspitzen erreicht. Ungeachtet dessen kann aber auch hier noch zusätzlich eine der oberen horizontal vorlaufenden Profilstrebe 11 beim Handgriff 9 entsprechende Profilstrebe vorgesehen sein, und zwar in diesem Fall in Fortführung und Verstärkung des Stegteils der vorspringenden Abtreppung 7' des Randprofils.
Die jeweils an den beiden vorderen, sich an die Eckbereicf der Witnahmeleiste 8 längs der Behälter-Seitenwände 2,3 unmittelbar anschließenden Teilen des umlaufenden Randprofils vorgesehenen. Versteifungs-Handgriffe 9 bzw. 10 haben vorteilhaft eine Entsprechung 90 bzw. 100 am jeweils hinteren Eckbereich der Beihälter-Seitenwände 2,3. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß das Randprofil 7 mit seinem vertikalen Außenschenkel an allen vier Behälterseiten einen geradlinigen. Verlauf hat und auch an den beiden übergängen zwischen den Behälter-Seitenwänden 2,3
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und der Behälter-Rückwand 4 jeweils einen durch unterschiedlich große Radien seiner Innen- und Außenschenkel und einen verbreiterten horizontalen Stegteil gebildeten rechtwinkligen Eckbereich aufweist, wie dies in Fig. 6 u. 7 für den Müllbehälter nach Fig. 1 näher veranschaulicht ist, in entsprechender Weise aber auch für den Müllbehälter nach Fig. 8 vorgesehen sein kann. Mit diesen'den vorderen Versteifungs-Handgriffen 9 bzw. 10 entsprechenden hinteren Versteifungs-Handgriffen90 bzw. 100 wird nicht nur die beidhändige Verfahrbarkeit des Müllbehälters von
den beiden Seiten aus ermöglicht, sondern es wird insbesondere und vor allem auch in den hinteren Eckbereichen ein Abfangen bzw. ein Abbau von Belastungsspitzen im Randprofil und eine vergleichmäßigte und verstärkte Krafteinleitung in den sich an der Behälter-Rückwand 4 entlang erstreckenden Teil des Randprofils erreicht. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn es sich um Müllbehälter mit einer ein verhältnismäßig schmales Rechteck bildenden Grundgestalt handelt, bei denen somit die sich längs der schmalen Behälter-Seitenv'ände 2,3 entlang erstreckenden Teile des Randprofils nur kurz sind und es somit wesentlich darauf ankommt, den sich an der langen Behälter-Rückwand 4 entlang erstreckenden Teil des Randprofils in verstärktem Maße zur Aufnahme der über die vordere Mitnahmeleiste 8 eingeleiteten Kräfte heranzuziehen und jegliche Uberbeanspruchung der Seitenteile des Randprofils in den kritischen Eckbereichen zu vermeiden. Darüber hinaus wird es damit auch möglich, die sich an den Behäl-
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ter-Seitenwänden 2,3 entlang erstreckenden Seitenteile des Randprofils unmittelbar, d.h. anstelle der Mitnahmeleiste 8, mit der Behälterlast zu beaufschlagen, z.B. über sich im seitlichen Randprofil abstützende Aufnahmezapfen, wie sie in Fig. 1 und 8 bei 17 angedeutet, im übrigen aber nicht Gegenstand dieser Erfindung sind.
Aus Fig. 6 und 7 ist auch ersichtlich, daß die beiden an den Behälter-Seitenwänden 2,3 hinten im Bereich der übergänge zwischen den Behälter-Seitenwänden zur Behälter-Rück wand 4 vorgesehenen. Versteifungs-Handgriffe 90 jeweils mit einem weiteren, an der Behälter-Rückwand ausgebildeten Handgriff 18 übereck vereinigt sein können, so daß der Müllbehälter jeweils auch von seiner Rückseite aus beidhändig verfahrbar ist. Die Versteifungs-Handgriffe 90 sind dabei mit den Handgriffen 18 an der Behälter-Rückwand 4 über eine mittlere, beiden Handgriffen gemeinsame Diagonal rippe 19 am Behälterrumpf abgestützt, welche an ihrem Außenrand eine beiden Handgriffen 90,18 gemeinsame Eckstütze 20 ausbildet (Fig. 7). - Eine entsprechende Gestaltung kann auch für den Müllbehälter nach Fig. 8 in Verbindung mit den dortigen hinteren Versteifungs-Handgriffen 100 vorgesehen sein.
Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; vielmehr sind im Rahmen der Ansprüche Abwandlungen und auch anderweitige Gestaltungen durchaus denkbar und möglich.
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Claims (7)

Patentansprüche:
1. Großraum-Müllbehälter aus Kunststoff, mit einer im wesentlichen quadratischen oder rechteckigen Öffnung und einem um die Behälteröffnung umlaufenden, im Querschnitt nach unten offenen Randprofil, dessen an der vorderen Behälterwand sich entlang erstreckender Teil als geradlinige Mitnahmeleiste für ein Zusammenwirken mit einer eine Kammschiene aufweisenden Hubkipp- oder Kippvorrichtung an z.B. einem Müllsammelfahrzeug ausgebildet ist, wobei vorzugsweise das Randprofil an seinen beiden die Mitnahmeleiste rechtwinklig begrenzenden Eckbereichen in ein zur Unterteilung der Kammschiene passendes Rastermaß einbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich an die Eckbereiche längs der Behälter-Seitenwände (2,3) anschließenden Teile des Randprofils (7) jeweils als das Randprofil aussteifende Behälter-Handgriffe (9;10) ausgebildet sind. 130030/0133 ORIGINAL INSPECTED
2. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (7) mit'seinem Außenschenkel an allen vier Behälterseiten einen geradlinigen Verlauf hat und auch an den beiden übergängen zwischen den Behälter-Seitenwänden (2,3) und der Behälter-Rückwand (4) jeweils einen rechtwinkligen Eckbereich aufweist, und daß die beiden sich an diese Eckbereiche längs der Behälter-Seitenwände anschließenden Teilstücke des Randprofils ebenfalls als dieses aussteifende Behälter-Handgriffe (90;100) ausgebildet sind.
3. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe (9;10;90;100) durch eine das Randprofil (7) zu horizontal verlaufenden Profilstreben (11;12) verformende Gestaltung gebildet sind, welche den vom Randprofil bestimmten Umriß des Behälters nach außen nicht überragen.
4. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal verlaufenden Profilstreben (11;12) im Querschnitt als U-Profile ausgebildet sind.
5. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (7) im Bereich
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der Handgriffe (9;10;90,100) mit diese seitlich taschenartig begrenzenden vertikal verlaufenden Rippen (13,14) am Behälterrumpf abgesteift ist.
6. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden an den Behälter-Seitenwänden (2,3) hinten im Bereich der übergänge zwischen den Behälter-Seitenwänden zur Behälter-Rückwand (4) vorgesehenen Handgriffe (90;100) jeweils mit einem weiteren, an der Behälter-Rückwand ausgebildeten Handgriff (18) übc>j eck vereinigt und über eine mittlere, beiden Handgriffen gemeinsame Diagonalrippe (19) am Behälterrumpf abgestützt sind.
7. Großraum-Müllbehälter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (13,14,19) mit abgewinkelten, in der Vertikalebene des Außenschenkels des Randprofils (7) gelegenen und in dieses flächig einlaufenden Versteifungs-Blenden (15,16) versehen sind.
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