DE4306267A1 - Kraftwagentürscharnier - Google Patents
KraftwagentürscharnierInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftwagentürscharnier
bestehend aus zwei miteinander vermittels eines Scharnier
zapfens schwenkbar verbundenen Scharnierhälften, insbe
sondere Scharnierflügeln.
Kraftwagentürscharniere sind zwar Massenteile, jedoch im
Unterschied zu Türscharnieren für Gebäude- oder Möbeltüren
wesentlich größeren Belastungen und insbesondere auch Um
welteinflüssen, wie große Temperaturunterschiede und Ver
schmutzung sowie Korrosion durch Kondenswasser und dergl.
ausgesetzt. Darüber hinaus müssen sie auch unter extremen
Bedingungen, wie sie z. B. durch einen Seitenaufprall des
Fahrzeuges gebildet werden, eine zugfeste Verbindung zwi
schen Türkörper und Karosserie gewährleisten. Zu alledem
kommt noch, daß von den Türscharnieren für Kraftwagentüren
über einen sehr langen Zeitraum, insbesondere die Lebens
dauer des Kraftwagens, hin ein einerseits wartungsfreier
und andererseits gleichbleibend leichtgängiger und ge
räuschfreier Betrieb gefordert wird.
Um die Summe dieser Anforderungen erfüllen zu können wer
den die beiden Scharnierhälften von Kraftwagentürscharnie
ren in den meisten Fällen aus entsprechend bearbeiteten
Längenabschnittes fortlaufender Scharnierprofile aus Stahl
hergestellt und mittels eines nachträglich eingesetzten
Scharnierstiftes miteinander verbunden, wobei eine extrem
aufwendige Bearbeitung insbesondere der Scharnieraugenboh
rungen erforderlich ist.
Soweit für Kraftwagentürscharniere bereits als Formteile,
insbesondere Gußformteile, hergestellte Scharnierhälften
verwendet werden enthebt dies nicht der aufwendigen Bear
beitung, insbesondere der Scharnieraugenbohrungen, und des
zusätzlichen Arbeitsvorganges für das Einsetzen des Schar
nierstiftes, so daß durch eine solche Maßnahme an sich der
Herstellungsaufwand für das Scharnier nur unwesentlich ver
ringert werden kann.
Nicht nur aber in besonderem Maße ist die Ausbildung einer
drehsicheren Verbindung des Scharnierstiftes mit einer der
beiden Scharnierhälften bei aushängbaren Türscharnieren mit
einem besonderen Aufwand, wenigstens hinsichtlich der Aus
bildung und Herstellung des Scharnierstiftes verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Kraftwagentür
scharnier zu schaffen, welches einerseits den insbesondere
aus dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges resultierenden Bela
stungen standzuhalten vermag und welches andererseits mit
einem geringstmöglichen Einsatz an technischem und wirt
schaftlichen Aufwand als Großserienteil sowohl als einfa
ches als auch als teilbares gegebenenfalls aber auch als
mit einem Türfeststeller baueinheitlich hergestelltes
Scharnier verwirklicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß die eine Scharnierhälfte durch ein Formteil mit
daran form- und materialeinheitlich, einteilig ausgeformten
Scharnierzapfen gebildet ist. Eine solche Ausgestaltung
eines Kraftwagentürscharnieres bringt den Vorteil mit sich,
daß bezüglich der einen Scharnierhälfte der Aufwand für
Herstellung und gegebenenfalls Bearbeitung einer Scharnier
augenbohrung vermieden wird und daß ferner der Aufwand für
die Herstellung und das Einsetzen des Scharnierstiftes
selbst entfällt. Insbesondere ist bei dieser Ausgestal
tungsform eine absolut spielfreie und vor allem drehsichere
Verbindung des Scharnierzapfens mit dem Scharnierauge der
einen Scharnierhälfte gewährleistet.
In einer für Kraftwagentürscharniere besonders gut geeig
neten Ausbildung ist der Scharnierzapfen vermittels eines
Tragteiles an das Scharnierblatt angeschlossen ist, wobei
Scharnierblatt, Scharnierzapfen und Tragteil materialein
heitlich einteilig geformt sind. Dabei ersetzt das Tragteil
das herkömmlicherweise an der ersten Scharnierhälfte ausge
bildete Scharnierauge, mit dem Vorteil, daß die zweite
Scharnierhälfte in herkömmlicherweise durch einen in be
kannter Weise bearbeiteten Längenabschnitt eines fortlau
fenden, mit einer zur Bildung von Scharnieraugen bestimmten
Kopfrolle versehenen Scharnierprofiles gebildet sein kann.
Eine solche oder ähnliche räumliche Gestaltung der Schar
nierhälften ist insbesondere für Kraftwagentüren aufgrund
der dort gegebenen räumlichen Einbau- sowie der Belastungs
verhältnisse von besonderer Bedeutung. Außerdem eröffnet
eine solche räumliche Ausbildung ein weites Feld an kon
struktiver Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Ausgestal
tung der Lagerung des Scharnierauges der zweiten Scharnier
hälfte am Scharnierzapfen.
Insgesamt sollte aber die axiale Gesamtlänge des Scharnier
zapfens geringer sein als die Gesamthöhe des Scharnierblat
tes der einen Scharnierhälfte, d. h. das Tragteil sollte
über seine gesamte Höhe hin innerhalb der Höhe des Schar
nierflügelblattes liegen.
Für die Herstellung der einen, den Scharnierzapfen umfas
senden Scharnierhälfte eignet sich zwar im Prinzip jedes
zur Herstellung von Formteilen geeignete Verfahren bevor
zugterweise kann jedoch vorgesehen sein, daß die mit dem
Scharnierzapfen ausgestattete Scharnierhälfte aus einem
Stahlmaterial besteht und durch ein Schmiede- oder Fließ
preßteil gebildet ist.
Zum anderen kann insbesondere im Interesse einer Gewichts
einsparung auch vorgesehen sein, daß die mit dem Scharnier
zapfen ausgestattete Scharnierhälfte durch ein Gußteil ge
bildet ist.
Eine andere besonders geeignete Herstellungsweise besteht
darin, daß die mit dem Scharnierzapfen ausgestattete Schar
nierhälfte aus einem Sintermaterial besteht.
Je nach dem Material, aus welchem die eine Scharnierhälfte
bildende Formteil hergestellt ist können für die Ausbildung
einer Lagerfläche für das Scharnierauge der zweiten Schar
nierhälfte am Scharnierzapfen unterschiedliche Maßnahmen
ergriffen werden bzw. notwendig sein.
So ist erfindungsgemäß für aus solchen Materialien, die
sich dafür eignen, als Formteile hergestellte Scharnier
hälften vorgesehen, daß der Scharnierzapfen insbesondere
über einen Teil seiner Länge hin mit einer Oberflächenbe
handlung oder Härtung, z. B. Einsatzhärtung, versehen ist.
Insbesondere, aber keineswegs ausschließlich für mit einer
wartungsfreien Lagerung ausgestattete Kraftwagentürschar
niere kann aber nach einer anderen Ausgestaltungsform auch
vorgesehen sein, daß der Scharnierzapfen durch eine Hülse
aus verschleißfestem Material, z. B. Stahl, umkleidet ist.
Diese Maßnahme kann, unter anderem, eine ansonsten evtl.
erforderliche Bearbeitung der Scharnierzapfenoberfläche
ersetzen, in der Weise, daß die Hülse eine Lauffläche für
eine Lagerbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial bildet.
Hinsichtlich der Verbindung der beiden Scharnierhälften des
Kraftwagentürscharnieres ist in einer ersten bevorzugten
Ausgestaltungsform vorgesehen, daß die axiale Länge des
Scharnierzapfens größer ist als die axiale Länge des Schar
nierauges der zweiten Scharnierhälfte und daß die Festle
gung des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte am
Scharnierzapfen durch eine Verformung, z. B. Vernietung oder
Kerbung, des das Scharnierauge überragenden Bereiches des
Scharnierzapfens gebildet ist.
Dabei kann gemäß einer Weiterbildung weiterhin auch noch
vorgesehen sein, daß zwischen der Verformung des freien
Endes des Scharnierzapfens und der dieser zugewandten
Stirnfläche des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte
eine Scheibe angeordnet ist.
Selbstverständlich umfaßt die Erfindung auch die Verwendung
bei herkömmlichen Scharnierstiften an sich gebräuchlicher
Ausgestaltungsformen der Verbindung zwischen Scharnierzap
fen und Scharnierauge, z. B. solche, bei denen die axiale
Sicherung des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte
auf dem Scharnierzapfens durch eine mittels eines in eine
Sacklochbohrung im Scharnierzapfen eingreifenden Schrauben
bolzens mit dem Scharnierzapfen verbundende Scheibe gebil
det ist oder solche, bei denen der Scharnierzapfen an sei
nem freien, das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte
überragenden Ende einen mit einem Außengewinde versehenen
Bereich aufweist und die Sicherung des Scharnierauges der
zweiten Scharnierhälfte durch eine aufgesetzte Mutter oder
dergl. erfolgt.
In hervorragender Weise eignet sich die erfindungsgemäße
Gestaltung der einen Scharnierhälfte aber auch zur Ausbil
dung trennbarer Kraftwagentürscharniere, dahingehend, daß
das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte vermittels
einer Lagerbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial auf
einer diesen umfassenden Hülse aus verschleißfestem Mate
rial gelagert ist, wobei die Hülse aus verschleißfestem Ma
terial in axialer Richtung formschlüssig mit dem Scharnier
auge der zweiten Scharnierhälfte und in Umfangsrichtung
drehsicher mit dem Scharnierzapfen verbunden ist, bei
spielsweise dadurch, daß der Scharnierzapfen eine von der
reinen Kreisform abweichende Querschnittsform und die Hülse
aus verschleißfestem Material eine komplementäre Quer
schnittsform ihres lichten Durchmessers aufweist.
Sofern mit dem Türscharnier ein Türfeststeller baulich ver
einigt werden soll ist vorgesehen, daß das die Brems- oder
Rastmarken des Türfeststellers aufweisende feststehende
Teil gleichfalls einteilig mit der den Scharnierzapfen auf
weisenden Scharnierhälfte ausgebildet ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschrei
bung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausfüh
rungsbeispiele im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Kraftwagen
türscharnieres;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine erste Gestaltungsform
des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine zweite Gestaltungs
form des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine dritte Gestaltungs
form des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 5 einen Teilschnitt durch eine vierte Gestaltungs
form des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 6 einen Teilschnitt durch eine fünfte Gestaltungs
form des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 7 einen Teilschnitt durch eine sechste Gestaltungs
form des Kraftwagentürscharnieres nach Fig. 1;
Fig. 8 schaubildliche Darstellung eines trennbaren Kraft
wagentürscharnieres.
Das in der Fig. 1 der Zeichnung insgesamt und schaubild
lich dargestellte Kraftwagentürscharnier besteht aus einer
ersten Scharnierhälfte 1 und einer zweiten Scharnierhälfte
2, wobei die erste Scharnierhälfte 1 durch ein materialein
heitliches einteiliges Formteil gebildet ist und einen ver
mittels eines Tragteiles 3 an ein Scharnierflügelblatt 4
angeschlossenen Scharnierzapfen 5 und die zweite Scharnier
hälfte 2 ein Scharnierauge 6 aufweist. Dabei ist die axiale
Länge des Scharnierzapfens 5 kleiner als die Gesamthöhe des
Scharnierflügelblattes 4. Die Scharnierhälfte 2 ist aus
einem Längenabschnitt eines fortlaufenden, einen Scharnier
blattbereich 7 und eine Kopfrolle 8 aufweisenden Scharnier
profiles gebildet, wobei das Scharnierauge 6 durch einen
mit einer Scharnieraugenbohrung 9 versehenen Längenab
schnitt der Kopfrolle 8 des Scharnierprofiles dargestellt
ist.
Bei der in der in der Fig. 2 gezeigten ersten Gestaltungs
form eines Scharnieres weist der mit der ersten Scharnier
hälfte 1 einteilige Scharnierzapfen 5 eine gegenüber der
Höhe des Scharnierauges 6 der zweiten Scharnierhälfte 2
größere axiale Länge auf und ist zur Sicherung der gegen
seitigen Eingriffslage von Scharnierzapfen 5 und Scharnier
auge 6 in seinem die außenliegende Gewerbefläche 9 des
Scharnierauges 6 überragenden Bereich durch eine zentrale
Verformung 10 aufgeweitet, so daß er die Gewerbefläche 9
teilweise übergreift und dadurch eine formschlüssige Siche
rung darstellt.
Bei der in der in der Fig. 3 gezeigten zweiten Gestal
tungsform eines Scharnieres weist der mit der ersten Schar
nierhälfte 1 einteilige Scharnierzapfen 5 ebenfalls eine
gegenüber der Höhe des Scharnierauges 6 der zweiten Schar
nierhälfte 2 größere axiale Länge auf und ist im Bereich
seines freien Endes 11 mit einer der Sicherung der gegen
seitigen Eingriffslage von Scharnierzapfen 5 und Scharnier
auge 6 dienenden, auf der außenliegenden Gewerbefläche 9
des Scharnierauges 6 aufliegenden Beilagscheibe 12 vernie
tet.
Bei der in der in der Fig. 4 gezeigten dritten Gestal
tungsform eines Scharnieres weist der mit der ersten Schar
nierhälfte 1 einteilige Scharnierzapfen 5 ebenfalls eine
gegenüber der Höhe des Scharnierauges 6 der zweiten Schar
nierhälfte 2 größere axiale Länge auf und ist im Bereich
seines freien Endes 11 mit einem Außengewinde 13 versehen
auf welches eine Schraubenmutter 14 aufgesetzt ist, mittels
welcher eine der Sicherung der gegenseitigen Eingriffslage
von Scharnierzapfen 5 und Scharnierauge 6 dienende, auf der
außenliegenden Gewerbefläche 9 des Scharnierauges 6 auflie
gende Beilagscheibe 12 gehalten ist.
Bei der in der in der Fig. 5 gezeigten vierten Gestal
tungsform eines Scharnieres weist der mit der ersten Schar
nierhälfte 1 einteilige Scharnierzapfen 5 eine zur Höhe des
Scharnierauges 6 der zweiten Scharnierhälfte 2 gleiche
axiale Länge auf und ist im Bereich seines freien Endes 11
mit einer zentralen Sacklochbohrung 15 versehen in welche
ein Schraubenbolzen 16 eingreift, mittels dessen eine der
Sicherung der gegenseitigen Eingriffslage von Scharnierzap
fen 5 und Scharnierauge 6 dienende, auf der außenliegenden
Gewerbefläche 9 des Scharnierauges 6 aufliegende Beilag
scheibe 12 gehalten ist.
Die in der Fig. 6 dargestellte und im wesentlichen derje
nigen nach Fig. 5 entsprechende Gestaltungsform zeichnet
sich dadurch aus, daß der Scharnierzapfen 5 über seine mit
der Scharnieraugenbohrung des Scharnierauges 6 im Eingriff
befindliche Länge hin mit einer Hülse 17 aus einem ver
schleißfesten Material umkleidet ist.
Die in der Fig. 7 dargestellte und im wesentlichen denje
nigen nach den Fig. 5 und 6 entsprechenden Gestaltungs
form zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß zwischen den
mit einer Hülse 17 aus einem verschleißfesten Material um
kleideten Scharnierzapfen 5 und die Scharnieraugenbohrung
des Scharnierauges 6 eine durch Lagerbuchsen 18 gebildete
Auskleidung aus wartungsfreiem Lagermaterial eingeschaltet
ist.
Bei dem in der Fig. 8 gezeigten aushängbaren Kraftwagen
türscharnier weist der Scharnierzapfen 5 eine zur Höhe des
Scharnierauges 6 gleichgroße axiale Länge und ein vielkan
tiges Querschnittsprofil sowie eine zentrale Sacklochboh
rung 15 auf. In das Scharnierauge 6 ist eine Buchse 20 ein
gesetzt, deren lichter Querschnitt zur Herstellung einer
drehsicheren Verbindung mit dem Scharnierzapfen 5 ein zu
dessen Profilquerschnitt komplementäres Profil aufweist.
Die in axialer Richtung gesicherte Lage der Hülse 20 in der
Scharnieraugenbohrung ist in der Zeichnung schematisch
durch je einen die obere und die untere Gewerbefläche des
Scharnierauges 6 teilweise übergreifenden Kragen 21 und 22
der Buchse 20 dargestellt. An der Außenumfangsfläche der
Buchse 20 ist das Scharnierauge 6 der Scharnierhälfte 2
vermittels einer Auskleidung mit als Kragenbuchsen ausge
stalteten Lagerbuchsen 23 aus wartungsfreiem Lagermaterial
gelagert. In der eingehängten Lage wild die zweite Schar
nierhälfte mittels einer durch einen in die zentrale Sack
lochbohrung 15 des Scharnierzapfens 5 eingeschraubten
Schraubenbolzen 16 festgelegten und auf der außenliegenden
Gewerbefläche 9 des Scharnierauges 6 aufliegenden Beilag
scheibe 12 gehalten. Anstelle eines Schraubenbolzens 16
kann auch eine der in der Fig. 4 dargestellten Gestal
tungsform entsprechende Ausbildung verwendet werden.
Claims (17)
1. Kraftwagentürscharnier bestehend aus zwei miteinander
vermittels eines Scharnierzapfens schwenkbar verbunde
nen Scharnierhälften, insbesondere Scharnierflügeln,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Scharnierhälfte
durch ein Formteil mit daran form- und materialein
heitlich, einteilig ausgeformten Scharnierzapfen ge
bildet ist.
2. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Scharnierzapfen vermittels eines
Tragteiles an das Scharnierblatt angeschlossen ist,
wobei Scharnierblatt, Scharnierzapfen und Tragteil
materialeinheitlich einteilig geformt sind.
3. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Scharnierhälfte durch
einen Längenabschnitt eines fortlaufenden Scharnierpro
files gebildet ist.
4. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gesamthöhe des Scharnierzapfens
geringer ist als die Gesamthöhe des Scharnierblattes.
5. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Scharnier
zapfen ausgestattete Scharnierhälfte aus einem Stahl
material besteht und durch ein Schmiede- oder Fließ
preßteil gebildet ist.
6. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Scharnier
zapfen ausgestattete Scharnierhälfte durch ein Gußteil
gebildet ist.
7. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Scharnier
zapfen ausgestattete Scharnierhälfte aus einem Sinter
material besteht.
8. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen über
einen Teil seiner Länge hin mit einer Oberflächenbe
handlung oder Härtung, z. B. Einsatzhärtung, versehen
ist.
9. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen
durch eine Hülse aus verschleißfestem Material umklei
det ist.
10. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des
Scharnierzapfens größer ist als die axiale Länge des
Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte und daß die
Festlegung des Scharnierauges der zweiten Scharnier
hälfte am Scharnierzapfen durch eine Verformung, z. B.
Vernietung oder Kerbung, des das Scharnierauge über
ragenden Bereiches des Scharnierzapfens gebildet ist.
11. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verformung
des freien Endes des Scharnierzapfens und der dieser
zugewandten Stirnfläche des Scharnierauges der zweiten
Scharnierhälfte eine Scheibe angeordnet ist.
12. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Sicherung
des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte auf dem
Scharnierzapfens durch eine mittels eines in eine Sack
lochbohrung im Scharnierzapfen eingreifenden Schrauben
bolzens mit dem Scharnierzapfen verbundende Scheibe ge
bildet ist.
13. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnierauge der
zweiten Scharnierhälfte vermittels einer Lagerbuchse
aus wartungsfreiem Lagermaterial auf dem Scharnier
zapfen bzw. der diesen umfassenden Hülse aus ver
schleißfestem Material gelagert ist.
14. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse aus ver
schleißfestem Material in axialer Richtung formschlüssig
mit dem Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte und
in Umfangsrichtung drehsicher mit dem Scharnierzapfen
verbunden ist.
15. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen
eine von der reinen Kreisform abweichende Querschnitts
form und die Hülse aus verschleißfestem Material eine
komplementäre Querschnittsform ihres lichten Durchmes
sers aufweist.
16. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierzapfen an
seinem freien, das Scharnierauge der zweiten Scharnier
hälfte überragenden Ende einen mit einem Außengewinde
versehenen Bereich aufweist.
17. Kraftwagentürscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das die Brems- oder
Rastmarken eines an das Scharnier angeschlossenen Tür
feststellers aufweisende feststehende Teil des Türfest
stellers gleichfalls einteilig mit der den Scharnier
zapfen aufweisenden Scharnierhälfte ausgebildet ist.
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|---|---|---|---|
| DE4306267A DE4306267A1 (de) | 1993-03-01 | 1993-03-01 | Kraftwagentürscharnier |
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Applications Claiming Priority (1)
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