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DE2950782A1 - Verfahren zur installation von haeuslichen gasversorgungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur installation von haeuslichen gasversorgungsanlagen

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Publication number
DE2950782A1
DE2950782A1 DE19792950782 DE2950782A DE2950782A1 DE 2950782 A1 DE2950782 A1 DE 2950782A1 DE 19792950782 DE19792950782 DE 19792950782 DE 2950782 A DE2950782 A DE 2950782A DE 2950782 A1 DE2950782 A1 DE 2950782A1
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DE
Germany
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pressure
mbar
gas
line
gas supply
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Application number
DE19792950782
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English (en)
Other versions
DE2950782C2 (de
Inventor
Istvan Hajdu
Miklos Wilcsek
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Magyar Szenhidrogenipari Kutatofejleszto Intezet
Original Assignee
Orszagos Koeolaj es Gazipari Troeszt
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Publication date
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Publication of DE2950782C2 publication Critical patent/DE2950782C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D1/00Pipe-line systems
    • F17D1/02Pipe-line systems for gases or vapours
    • F17D1/04Pipe-line systems for gases or vapours for distribution of gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUR INSTALLATION VON HÄUSLICHEN
  • GASVERSORGUNGSANLAGEN Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Installation von häuslichen Gasversorgungsanlagen, das im Vergleich zu den bisher verviendeten Technologien eine bedeutende Metallersparung und eine wesentlich einfachere Installationsarbeit ermöglicht, Zu Beginn der kommunalen Gasversorgung wurde das damals etwa beim atmosphärischen Druck erzeugte Kammergas durch ein Niederdruckrohrnetz (50 kp/m² # 4,9 mbar) zu den Verbrauchern geleitet.
  • Dieser Druckwert wurde vor allem aus Sicherheitsgründen so niedrig gewählt, nachdem anfangs im Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit der Rohrleitungs materialien und der Rohrverbindungen gewisse Unsicherheit herrschte.Später wurde dieser niedrige Druck geringfügig erhöht (auf 80 kp/m2 s 7,85 mbar), und ala.
  • die Ansprüche und der Verbrauch weiter angestiegen sind, wurde es mit der Förderung von Gasen höherer Drücke in der Netzleitung begonnen, wobei der Versorgungsdruck für die einzelnen Verbraucherbezirke mit Hilfe von sogenannten Bezirksdruckregeler eingestellt wurde.
  • Bei der Erdgasversorgung wurde schon vom Anfang an ein wesentlich höherer Druck (275 kp/m² # 26,96 mbar) verwendet.
  • Das heutige Gasverteilungssystem wurde eigentlioh mit dem Ausbau der Erdgasfernleitungen ausgebildet, die mit einem Druck von 40-60 at betrieben werden.
  • Das heutige Gasverteilungsnetz besteht im wesentlichen aus Hochdruck-Fernleitungen (20-60 at), aus Mitteldruck-Verteilungsleitungen (bis 6 at # 5,88 bar) und aus Niederdruck-Verscrgungsleitungen. Zwischen die einzelnen Leitungssysteme werden Gasdruckregler eingebaut, die mit verschiedenen, andere Versorgungsfunktionen ausübenden Geräten ergänzt (wie z.B. Filtern, Heizungs-und Odorierungseinrichtungen usw.) sogenannte Versorgungsunterstationen bilden. Die standlge Steigerung des Gasverbrauches trug zum allmählichen Abbau des über großa Durchmesser verfügenden Niederdruck-Verteilungsnetzes bei, weiches in gewissen Bereichen (z.B. in öffentlichen Geländen) schon vvllig verschwunden ist, und die Verbrauchereinheiten mit Hilfe von sogenannten "Hausdruckreglern" unmittelbar an des Mitteldrucknetz angeschlossen werden.
  • Diese Entwicklung war aber nur außerhalb der Gebenden zu beobachten. Innerhalb der Gebäuden mußte der zulässige Druckabfall an der Anschlußleitung (worunter hier die Hausanschluß- und Verteilungsleitung sowie die Steigleitungen verstanden werden) infolge des niedrigen Versorgungsdruckes auf einem sehr niedrigen Wert gehalten werden. demzufolge war der Durchmesser der verwendeten Rohrleitungen recht groß. Diese Tatsache hat eine bedeutende enge an Baumaterialien (vor allem an Metallen) sowie erhebliche Installationskosten erfordert und hatte darüber hinaus ein entlang der Wände verlaufendes, gut sichtbares und die hsthetik der Wohnräume störendes Rohrnetz zur Polge. Die zur mechanischen Befestigung der Rohrleitungen benutzten Befestigungselemente mußten mit großem Arbeitsaufwand in die Wand eingemeißelt werden und die tiberführung der Rohrleitung durch die Wandebenen benötigte ziemlich große Wanddurchbrüche. Diese Probleme haben vor allem bei Blockhäusern und bei durch Tunnelschaltungstechnologie gefertigten Gebäuden erhebliche Schwierigkeiten bedeutet.
  • die Kosten waren hoch und die Installationsarbeit war sehr zeitaufwendig.
  • Der niedrige Versorgungsdruck hat natürlich auch die Gestaltung der Gasverbrauchergeräte bestimmt.
  • Infolge des niedrigen Druckes sind die hbmessungen der Geräte und damit im Zusammenhang auch ihr Platz-und Materialbedarf ziemlich groß. Darüber hinaus wurde durch den niedrigen Versorgungsdruck (nachdem die zur Verbrennung des Gases notwendige Luft durch die Energie des Gases zur Verbrennungsstelle gefördert werden muß) der Kreis der verwendbaren Gasbrenner stark eingeschränkt. Mehrere, sonst äußerst vorteilhaft.
  • Eigenschaften aufweisende Gasbrenner konnten bisher in Haushaltsgeräten deshalb nicht verwendet werden, weil zu ihrem Betrieb ein höherer Gasdruck notwendig ist, als der Jetzige Versorgungsdruck (z.3. der Gasbrenner gemäß der HU-PS Nr. 156.316). Während der Entwicklung von Industriebrenneranlagen wurden zahlreiche solche Lönungen erarbeitet, die auch bei Haushaltsgeräten vorteilhaft verwendet werden könnten, wenn dort der notwendige höhere Gasdruck zur Verfügung stehen würde. Auf diese Weise entstand eine prinzipielle Lösung für eine solche Generation von Haushaltsgasgeräten, die neben der wesentlichen Verminderung der Abmessungen und der gleichzeitigen Erhöhung der spezifischen Leistungen eine Platz- und Materialersparung ermöglichen würde und gleichzeitig auch das Komfort der mit Gas versorgten Haushalte erhöhen könnte.
  • Mit der Verbreitung der industriellen Esutechnologien hat sich der Zeitaufwand für die eigentlichen Bauarbeiten bei der Errichtung von neuen Gebäuden wesentlich verringert, gleichzeitig ist aber die Durchführung der den Bauarbeiten nachfo1jenden technologischen Installationsarbeiten (wic z.B. Wasser-, Kanal-, Elektro-und Gasin9tallation) wesentlich schwieriger geworden.
  • Die Fertigung von Nuten, Wand- und Deckendurchbrüchen ist schwer mechanisierbar und sehr zeitaufwendig. So hat sich also der Zeitaufwand der Installationsarbeiten nach Beendigung der eigentlichen Bauarbeiten auch im absoluten Maßstab erhöht, er hat sogar im Vergleich zu den Bauarbeiten schon dermaßen zugenommen, daß dieser Umstand schon die rechtzeitige Durchführung der Bauprogramme verhindert hat.
  • Aus diesen Gründen ist es verständlich, daß die Versuche zur Modernisierung dieser Installationsarbeiten mit großer Interesse empfangen werden. Die Wasserleitungs- und Kanalinstallationsarbeiten wurden durch die Anwendung von Rohrleitngsschächten wesentlich erleichtert, insbesondere bei Blockhäusern mit Großpaneelen und bei durch Tunnelschalungstechnologie gefertigten Gebäuden, nachdem diese Lbsurig die Deckendurchbrüche erübrigt. Bei den elektrischen Installationsarbeiten haben sich æ.B. die geklebten Leitungen, die Kabelkanäle aus Kunststoff sowie die Aufhängung von Deckenleuchten mit Hilfe von Hängeschnur bewährt.
  • Gleichzeitig wurden auch auf dem Gebiet der Gasversorgung Versuche durchgeführt um ein neues und weniger material- und zeitaufwendiges Verfahren zur Installation von häuslichen Gasversorgungsanlagen auszuarbeiten. Um die Abmessungen und. das material der Rohrleitungen (und damit Im Zusammenhang die Mittel und die Technologie deren Befestigung) abänden zu können, war es notwendig, die Druchverhältnisse den neuen Plänen entsprechend umzuformen, in erster Linie deshalb, damit an den Leitungen innerhalb der Gebäude ein größerer Druckabfall zugelassen werden kann. Dieses Problem konnte eindeutig nur durch die Erhöhung des in das Gebäude eintretenden Druckes gelöst werden. Die Erhöhung des Eingangs druckes wurde auch dadurch ermöglicht, daß der Maximalwert des Niederdruckes, der in die Gebäude eingeführt werden derf, inzwischen bei 100 mbar festgelegt wurde.
  • Fig.l zeigt die Druckverhältnisse bei verschiedenartig installierten häuslichen Gasversorgungsanlagen. Die eigentliche häusliche Gasversorgungsanlage ist an das Verteilungsnetz 1 aneeschlossen und besteht aus einem Hausdruckregler 2, einer Anschlußleitung 3 (die eigedlich auf Hausanschluß-, Verteilungs-und Steigleitungen aufgeteilt werden könnte), einem Absperrhahn 4, einem Gaszähler 5 und einer Verbrauchsleitung 6 (welcher Begriff in diesem Fall auch die Abzweig- und Gerüteanschlußleitun3en beinhaltet). An diese Gasvrsorgungsanlage sind unmittelbar oder unter Einschaltung eines Gerätedruckreglers 8 Verbrsuchergeräte 9 bzw. 10 angeschlossen.
  • Die Kurve "A" zeigt die Druckverhältnisse bei den mit herkömmlichen, Methoden errichteten, allgemein verbreiteten Gasverdorgungsanlagen. Hier ist der Druckabfall p2 - p1, der zeischen dem Ausgangsdruck des an das Vcrteilungsnetz 1 ageschlossenen hausdruckreglors 2 und dcm Eingangsdruxk an Verbrauchergerät 9 auf der gesamten häuslichen Gasversorgungsanlage auftreten darf, äußerst gering, infolgedessen (insbesondere bei gleichzeitiger Einschaltung von Gasheizgeräten) muß die Abmessung der Anschlußleitung 3 mindestens 1 1/2" bis 2" und die der Verbrauchsleitung 6 mindestens 3/8" bis " betragen. Das ist der Grund, warum eine derartige Gasversorgungsanlage ein materialaufwendiges Rohrnetz benötigt und warum zur Verlegung bzw. BeSestsgung dieses Rohrnetzes die schon erwähnte arbeitsaufwendige Technologie verwendet werden muß.
  • Be wurde veraucht, den Querschnitt der verwendeten Leitungen durch die Erhöhung des in das Gebäude eingeführten Druckes und durch die Zulassung eines größeren Druckabfalls über die Gasversorgungsanlage zu verringern. Es wurde versucht, den in das Gebäude eingeführten Druck bei einer gemäß der Kurve "B" in Fig. 1 aufgebauten Gasversorgungsanlage bis zu dem Wert p4 zu erhöhen und nach einem bedeutenden Druckabfall p4 - p3 mit Hilfe eines Gerätedruckreglers 8 einen Druckabfall p3 - P1 zu erzeugen und stabilisieren. Diese Lösung wies aber mehrere Nachteile auf.
  • Einerseits erwiesen sich die Leitungsquerschnitte zu klein, da eine Verminderung der Abmessungen nur bis zu einer bestimmten Grenze rationell ist. Andererseits mußte vor Jedem Verbrauchergerät ein Gerätedruckregler eingebaut werden, wodurch die Anlage ziemlich teuer geworden ist.
  • Es wurde deshalb vrsucht, die Gasversorgungsanlage gemäß der Kurve WC in Fig. 1 auszubilden, wo ein Druck p5 in das Gebäude eingeführt wird, dessen Wert zwar den bei den herkömmlichen Gasversorgungsanlagen verwendeten Druck P2 übersteigt, doch ist er noch so niedrig, daß er noch keine Sicherheitsprobleme mit sich bringt. Der am Leitungssystem zugelassene Druckabfall p5 - P6 ist hier größer als der Wert, der bei den herköninlichen Gasvert eilungsanlagen zugelassen ist, wodurch eine Verminderung des Leitungsquer schnitt es ermöglicht wird. Nachdem zur Erzeugung und Stabilisierung des Druckabfalls P6 - Pl auch hier Gerätedruckregler 8 verwendet werden, verteilt sich der Druckabfall harmonisch zwischen dem Leitungsabschnitt und dessen Armaturen und dem Gerätedruckregler 8.
  • Diese Lösung (beispielsweise bei einem Eingange druck p5 N 50 mbar und einem Druckabfall p5 - P6 r 20 mbar) hat zwar eine Verminderung der Leitungsabmessungen ermöglicht (auf 1/2 bzw. 3/8"), aber keine Anderungen hinsichtlich des Rohrleitungsmaterials und der Technologie bei der Verlegung und Montage der Rohrleitungen. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung beeteht darin, daß der Gerätedruckregler 8 vor jedem Verbrauchergerät eingebaut werden muß, was bei der Installation der Gasversogungsanlage einen bedeutenden Kostenfaktor, aber auch eine weitere Fehlerquelle darstellt.
  • Ein weiterer Nachteil der bisherigen Lösungen besteht darin, daß sie zwar eine gewisse (durch den Überdruck entstehende) Überbelastung der Geräte zulassen, aber keine (durch den Druckabfall entashende) Unterbelastung. Die Ursache dafür besteht darin, daA bisher unter allen Umständen die Vermeidung eines dem Nenndruck niedrigeren Druckes (eines Druckabfalls) bestrebt wurde. Die zur Zeit gültigen Normen bestimmen das Naß der Wärmeüberbelastung in 15 % bei welcher das Gerät noch zuverlässig arbeiten muß, auch wenn bei einem abnehmenden Wirkungsgrad. Anhand von Messungen an Verbrauchergerätes wurde festgestellt, daß eine Unterbelastung von 10 % bzw. der zu dieser Unterbelastung gehörende Druckabfall den Betrieb der Geräte bemerkbar noch nicht beeinflußt.
  • Die Beschränkung der zulässigen Druckschwankung ausschließlich auf den zwischen dem Nenndruck bzw. dom einer um 15 % höheren Belastung gehörenden Überdruck liegenden Bereich hatte eine solche Einseitigkeit zur Polige, die beim Leitungsquerschnitt eingebüßt werden mußte.
  • Das Ziel der Erfindung ist die Behebung der eirähnten Nachteile.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein solches. Verfahren zur Installation von häuslichen Gasversorgungsanlagen zu erarbeiten, welches ermöglicht, daß unter Ausnützung der höchstzugelassenen Versorgungsdruckes die Abmessungen der Rohrleitungen der Gasversorgungsanlage sowie der zur Installation notwendige und Zeitaufwand verringert werden können,/ein metallsparendes, und ästhetisch günstigeres Rohrleitungsnetz innerhalb der Gebäude aufgebaut werden kann. Durch das erfindungsgemäße Verfahren soll die Notwendigkeit der Verwendung von kostspieligen Gerätedruckreglern bei den meisten Verbrauchergeräten behoben werden, weiterhin sollen die sich durch die zulässige Unterbelastung der Verbrauchegeräte ergebenden Vorteile ausgenutzt werden und die einfache Bestimmung der Gasleitungsabmessungen anhand von Tabellen und Diagrammen ermöglicht werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung soll schließlich ermbglichen, daß an die häusliche Gasversorgungsanlage neben den herkömmlichen Verbrauchergeräten auch eine neue, modernere Generation von Verbrauchergeräten angeschlosen werden kann, welche die aus dem höheren Druck stanmenden Vorteile in Form von höheren Leistungen und kleinerer Geräteabmessungen verwertet.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an die Mitteldruck-Verteilungsnetz über einen Hausdruckregler mit einem Ausgangsdruck von mindestens 50 mbar, höchstens 200 mbar, zweckmäßigerweise 100 mbar eine Anschlußleitung verminderten Querschnitts angeschlossen, mit dieser Anschlußleitung über einen in an sich bekannten Absperrhahn und einen Gaszähler eine Verbrauchsleitung mit einem Außendurchmesser von mindestens 6 ma, höchstens 30 mm, zweckmäßigerweise 12 und/oder 16 mm verbunden wird und an diese Verbrauchsleitung die Verbrauchergeräte mit einem
    Ans chldruck
    von mindestens 50 mbar, höchstens 100 mbar, zweckmäßigerweise 85 mbar angeschlossen werden.
  • Erfindungsgemäß ist es zweckmäßig als Verbrauchsleitung Stahlrohre !nlt eiricr Wanddicke von 1,5 mr und/oder mit einer Wanddicke von 1,0 mm zu Die Rohre der Verbrauchsleitung werden zweekmäßigerweise durch KaPillar-Hartlöten und/oder Metallkleben miteinander verbunden.
  • Zur Ermöglichung des Anschlusses von Verbraucher geräten niedrigeren Anschlußnenndruckes werden die Brenner dieser Geräte mit Vordrosselelementen versehen.
  • Diese Maßnahme wird natürlich bei der neuen Generation der Haushaltsgasgeräte nicht mehr notwendig.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine bedeutende Metallersparung, eine ästhetische Gestaltung des Leitungasystems, eine einfachere und zeitsparende Installationaarbeit, eine wesentliche Senkung der Kosten, die Ausnützung der Druckenergie der durch die Pernleitungen ankommenden Erdgase und schließlich die Möglichkeit der Einführung einer wirtschaftlicheren neuen Generation von Haushaltsgasgeräten.
  • Die Erfindung wird ausführlicher anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen Fig. 1 die prinzipiellen Druckverhältnisse in einer erfindungsgemäß errichteten häuslichen Gasversorgungsanlage im Vergleich zu den früheren Lösungen, entlang der wichtigeren Elemente der Gasversorgungsanlage, und Pig. 2 die Druckverhältnisse an den wichtigsten Meßpunkten bei einem konkreten Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie die Abweichunge der Druckwerte vom Nenndruck.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird an das Mitteldruck-Verteilungsnetz 1 ein Hausdruckregler 2 angeschlossen, dessen Ausgangsdruck dem Maximalwert des in das Gebäude gemäß den gültigen Vorschriften einführbaren Druckes (des sogenannten Biederdruckes) nahe kommt oder ihn sogar zweckmäßigerweise erreicht (p7 in Pig. 1). Bei der Ausbildung der AnschluB-leitung 3 wird herkömmliches Leitungsmaterial (Stahlrohr mit geschweißten oder Muffenverbindungen) verwendet, aber mit einem verringerten Querschnitt (bei Wohnungen bis einer Grundfläche von 130 m2 kann dieser Wert 3/4" betragen). Der größte Druckabfall (p7 - P8) an der Anschlußleitung 3 entspricht in dieser Weise etwa dem vollen Druckabfall der durch das herkömmliche Verfahren errichteten Gasversorgungsanlage. Der Absperrhahn 4 und der Gaszähler 5 sind in sn sich bekannte Einrichtungen, an welchen der Druckabfall (P8 - p9) verschwindend klein ist. lis Verbrauchsleitung 6 werden kaltgezogene Stahlrohre oder Kupferrohre eingesetzt, deren Äußendurchmesser den elektrischen Kabeln ähnlich, 8 bis 25 mm, zweckmäßigerweise 12 und 16 mm beträgt. Die Rohre werden mit Hilfe von silberhaltigem Lot durch Kapillar--Hartlöten und/oder etal1kleben miteinander verbunden.
  • Die Rohre werden an der Wand mit Hilfe von wohlbekannten Kabelschellen befestigt, und durch die Wandebene werden sie in einer Bohrung hindurchgeführt, deren Durchmesser höchstens 30 mm, zweckmäßigerweise 20 mm betragt und die mit Hilfe von Schlagbohrnaschine gefertigt werden.
  • Der an der Verbrauchsleitung 6 der durch dieses Verfahren ausgebildeten Gasversorgungsanlage auftretende Druckabfall (p9 - p10) beträgt bei voller Belastung mindestens 15, aber höchstens 30 % des Ausgangsdruckes des RBusdruckreglers 2. Als Verbrauchergeräte werden vorwiegend mit Vordrosselelement veraehene Heizgeräte oder'mit in den Gashahn einbauendem Drosselelement versehens Gasherde eingesetzt. So z.B. in den Abbildungen sind die Heisgeräte 9 Llit Vordrosselelement, die Heizgeräte 11 und die Gasherde 12 mit in den Gashahn eingebauten Drosselelement versehen, nur beim Durchlauf--Wassererhitzer 10 wird notwendigerfalls ein Gerätedruckregler 8 verwendet. Demzufolge kann der an die Heizgeräte 9 und 11 sowie an den Gasherd 12 ankommende Eingangsdruck (P10) wesentlich, mindestens um das zweifache den Jetzigen Versorgungsdruck überateigen und nur der an den Eingang des Durchlauf-V(asserhitzers 10 ankommende Druck (P1) wird mit dem jetzigen Vorsorgungsdruck gleichwertig sein.
  • Während der Durchft rung des Verfahrens wird von den Werkzeugen die mit Gesteinbohrer versehene Schlagbohrmaschine am häufigsten verwendet, mit welcher man sehr einfach und produktiv arbeiten kann, Zur Montage kann auch die in an sich bekannte Rohrbiegezange verwendet werden, womit die Profilstücke ohne Vorfertigung. an Ort und Stelle ausgebildet werden können und die Zerstückelung der Rohrleitung kann in dieser Weise vermieden werden.
  • Zur Fertigung der Rohrverbindungen wird kein Schweißapparat gebraucht, da die mit Hilfe von Hartlot hergestellten Verbindungen mit solchem Plüssiggas-Idtgerät gefertigt werden, das über einen Injektorgasbrenner verfügt und ohne Sauerstoff- bzw. Preßluftbehälter oder Luftverdichter funktioniert. Beim Zusammenkleben der Rohrabschnitte wird außer dem in an sich bekannten Rohrweiter kein anderes Werkzeug mehr benötigt.
  • Die Rohrleitung der durch das erfindungsgemäße Verfahren ausgebildeten häuslichen Gasversorgungsanlage §'Beherrscht" nicht so suffällig die Wände, wie die früheren Leitungen, sogar, nach der Bemalung der Leitungen ist sie kaum mehr bemerkbar und sie stört viel weniger die Innenarchitekttur der Wohnräume als das Jetzt übliche Rohrnetz.
  • Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird anhand einea konkreten nusführungsbeispiels vor gestellt.
  • Beispiel 1 Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens wurde in einem Einfamilienhaus eine häusliche Gasversorgungsanlage installiert, wo das Gebäude aus einem zentralen Wohnzimmer, aus drei Schlafzimmern, einem Badezimmer, einer Küche, einer Speisekammer und einer Toilette besteht, insgesamt mit einer Grundfläche von 130 m2. In Fig. 2 wurde das Längsprofil der Gasversorgungsanlage dieses O@bäudes dargestellt.
  • An das Mitteldruck-Verteilungsnetz, dessen Druck 3 bar beträgt, wurde ein Hauodruckregler 2 mit einem Ausgangsdruck von 100 mbar angeschlossen. Die Anschlußleitung 3 wurde aus geschweißtem Stahlrohr mit einem Durchmesser von 3/4" ausgebildet. An die Anschlußleitung wurde ein Gaszähler 5 angeschlossen, der bis 200 mbar verwendet werden kann. Die Verbrauchsleitung 6 wurde aus kaltgezogenem Stahlrohr mit einem Durchmesser von 12 bzw. 16 mm und einer Wanddicke von 1,5 mm gefertigt. Versuchsweise wurde in einem Abschnitt auch eine Kupterrohr mit einem Durchmesser von 12 mm und einer Wanddicke von 1 mm eingebaut. Die Rohrverbindungen wurden durch Kapillar-Hartlöten hergestellt, bei den Stahlrohren )nit Kilfe von einem Azetylen-Luft-Brenner und beim Kupferrohr mit Hilfe von einem Flüssiggas-Luft-Brenner. Der Nennwert des Anschlußdruckes für die Verbrauchergeräte wurde in 85 mbar festgelegt, wodurch sich die folgenden Druckverhältnisse ergaben: pmax = - 100 mbsr; Pnenn P 85 mbar; Pmin = 73 mbar.
  • Von den Heizgeräten 9 wurden einige durch die entsprechende Einstellung des Vordrosselelementes der Automatik sowie durch den Austausch der Zündbrennerdüse, andere durch die Verstellung des eingebauten Druokreglers, die Wandheizgeräte 11 und die Gasherde 12 durch den Einbau von Vordrosselelemenete in die Gashähne für den Betrieb bei dem höheren Nenndruck geeignet gemacht. Allein bei dem Durchlauf-Wassererhitzer 10 mußte ein Gerätedruckregler 8 eingebaut werden.
  • Zur Installation dieser Gasversorgungsanlage hätte gemäß dem herkömnlichen Verfahren eine Leitungsmasse von 93 kg eingebaut werden müssen, dagegen die Leitungsmasse, die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet wurde, nur 30 kg betrug. Das bedeutet eine Metallereparung von 68 Gh. Bei den Verbrauchsleitungen betrug die Materialersparung noch mehr, sogar 75 %.
  • Die Installationsarbeit war produktiv, das Maß der Zerstörung unbedeutend und das Rohrnetz ansprechend.
  • Die bei gleichzeitiger Höchstbelastung effektiv gemessenen Druckwerte wurden in Fig. 2 aufgezeichnet.
  • Aus der Abbildung geht es hervor, daß der Druck bei Jedem Meßpunkt innerhalb des Druckbereiches von -10 bis + 15 % geblieben ist, der noch normale Betriebsbedingungen garantiert.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrene zeigen sich noch deutlicher bei Blockhäusern und bei Gebäuden, die durch Tunnelschalungsalungstechnologie gefertigt wurden. Hier ist die Festigkeit der Wände sehr hoch, sie kann sogar eine Druckfestigkeit von 240-400 kp/om2 erreichen, aber gleichzeitig sind die Wände recht dünn.
  • Dieser Umstand erschwert einerseits die Fertigung von Wanddurchbrüchen, begünstigt aber die Benutzung von Schlagbohrmaschinen, nachdem die Wanddurchbrüche durch relativ kleine Bohrungen ersetzt werden können, und diese Bohrungen mit den genannten Werkzeugen sehr leicht gefertigt werden können, Bei solchen Gebäuden kann alao der Zeitaufwand der Gasinstallationsarbeiten ganz bedeutend verringert werden. Dieses Verfahren ist allerdings auch bei der nachtreixlichen Gasversorgung von Altbauten von großem Vorteil, da die Installation ohne große Zerstbruns durchgeführt werden kann, Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind die folgenden.
  • Beim Gaszähler treten nur geringe Druckschwankungen auf. So ist eine zuverlässige Messung einfach mit einem für den gegebenen Druck geeichten Gaszähler, bzw. mit Hilfe eines konstanten Korrektionafaktors möglich.
  • Die Umatellung der zur Zeit hergestellten Gargeräte auf den größeren Anschlußdruck ist relativ einfach. Die Belastung muß Je Brenner durch den Umtausch der Düse bzw. durch den Einbau oder durch die Einregulierung von Vordrosselelementen eingestellt werden, nur bei älteren Geräte typen muß ein Gerätedruckregler eingebaut werden.
  • Pür eine neue Generation der Gasgeräte ermöglicht der Anschlußdruck von 85 mbar gute Chancen in der Verbesserung der Geräteeigenschaften. Bei einem grösseren Anschlußdruck kann nämlich die Nennweite der gasführenden Teile kleiner gewählt und eine volle Primärluftversorgung der Brenner verwirklicht werden.
  • Durch kleinere Armaturen können Kosten eingespart werden, die Uberstöchiometrisch srbeitenden Brenner ermöghohen einen guten Wirkungsgrad in einem breiten Belastungsbereich und der Aus brand der Flamme erfolgt in einem kleineren Volumen, dementsprechend auch kleinere Verbrennwigsräwne notwendig sind.
  • Der Druckverlust an der Verbrauchsleitung kann durch das erfindungsgemtiße Verfahren von dem zur Zeit üblichen Wert von 0,5 mbar zum Beispiel auf 19 mbar erhöht werden. Dies ermöglicht die Anviendung von Rohren mit einer maximalen Nennweite von 13 mm für die Verbrauchseleitung und nachdem es in den Wohnungen die flimaverhältnisse zulassen, kann auch die Wanddicke dieser Leitungen wesentlich verringert werden, wodurch sich die schon mehrmals erwähnte bedeutende Xetallereparung ergibt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1.
    Verfahren zur Installation von häuslichen Gasversorgungsanlagen, die im wesentlichen aus einem Eausdruckregler, einer. Anschlußleitung, einem Absperrhahn einem Gaszähler und einer Verbrauchsleitung bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß an das Mitteldurck-Verteilungsnetz (1) über einen Haudruckregler (2) mit einem Ausgangsdruck von mindestens 50 mbar, höchstens 200 mbar, zweckmäßigerweise 100 mbar eine Anschlußleitung (3) verminderten Quersohnitts angeschlossen wird, mit dieser Anschlußleitung (3) über einen in an sich bekannten AbsperrhAhn (4) und Gaszähler (5) eine Verbrauchsleitung (6) mit einem Außendurchmesser von mindestens 6 mm, höchstens 30 mm, zweckmäßigerweise 12 und/oder 16 mm verbunden wird, und an dia Verbrauchsleitung (6) die Verbrauchergeräte mit einem Anschlußnenndruck von mindestens 50 mbsr, höchstens 100 mbar, zweckmäßigerweise 85 mbar angeschlossen werden.
  2. 2.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der Verbrauchsleitung (6) Stahlrohr mit einer Wanddicke von 1,5 mm verwendet wird.
  3. 3.
    Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a ß zur Ausbildung Verbrauchsleitung (6) Kupferrohr mit einer Wanddicke von 1,0 mm verwendet wird.
  4. 4.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre der Verbrauchsleitung (6) durch Kapillar--Hartlbten verbunden werden.
  5. 5.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre der Verbrauchsleitung (6) miteinander vorklebt werden.
  6. 6.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbrauchergeräte niedrigen Anschlußnenndruckes Vordrosselelement eingebaut wird.
  7. 7.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die Gasversorgungsanlage auf einen Gasanschlußdruck von mindestens 50 mbar, höchstens 100 mbar, zweckmäßigerweise 85 mbar eingestollte Verbrauchergeräte angeschlossen werden.
DE19792950782 1978-12-19 1979-12-17 Verfahren zur installation von haeuslichen gasversorgungsanlagen Granted DE2950782A1 (de)

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DE102012018880A1 (de) * 2012-09-25 2014-03-27 Fritz Curtius Trockner für Wäsche mit einer Heizstufe für fossile, gas-förmige Brennstoffe

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