DE29506600U1 - Befestigungselement - Google Patents
BefestigungselementInfo
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- A47B2095/006—Fittings for furniture having dowels and expansion plugs
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Description
19. April 1995 95-3733 G-st
Arturo Salice S.p.&Agr;.,
1-22060 Novedrate/Como
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement für ein plattenförmiges
Teil, vorzugsweise für ein Möbelbeschlagteil.
Möbel werden üblicherweise in Einzelteilen geliefert oder von Benutzern in vorgefertigen Einzelteilen gekauft, so daß sie erst
an ihrem endgültigen Standort montiert und in ihren gebrauchsfähigen Zustand gebracht werden. Dabei ist es für die Monteure und
insbesondere für die Benutzer, bei denen es sich üblicherweise um in der Montage von Möbeln unerfahrene Personen handelt, wünschenswert,
daß sich die vorgefertigten Möbelteile einfach und schnell zu den gebrauchsfähigen Möbeln zusammensetzen und montieren
lassen. Eine besondere Montagefreundlichkeit ist gegeben, wenn sich die Möbel einfach zusammenfügen und sogar ohne Werkzeuge
montieren lassen. Es ist daher ein Bestreben der Beschlaghersteller,
der Möbelindustrie Befestigungselemente zu liefern, die die Montage vorgefertigter Möbelteile ohne besondere Werkzeuge
ermöglichen. So sind beispielsweise aus DE-C-28 37 327, DE-C-29 05 378 und EP-A-O 610 765 Möbelbeschlagteile bekannt, deren Befestigungselemente
sich in passend vorgebohrte Bohrungen einsetzen und in diesen durch Umlegen eines Hebels, also ohne Betätigung
eines Werkzeugs, verriegeln lassen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Befestigungselement
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, das sich nur
durch Umlegen oder Niederdrücken eines Hebels einfach und mit sicherem Sitz in einer vorgebohrten Bohrung verriegeln läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Befestigungselement
für ein plattenförmiges Teil, vorzugsweise für ein Möbelbeschlagteil,
das aus einem mit dem plattenförmigen Teil verbundenen, im wesentlichen zylindrischen Abschnitt, der mit einem
radialen Durchbruch versehen ist, in dem zwei Spreizkörper über die zylindrische Hüllkontur gegensinnig ausfahrbar und in deren
Bereich einfahrbar geführt sind, und aus einem an dem plattenförmigen Teil angelenkten Hebel und einem mit einem Ende an diesem
im Abstand von dem-Schwenklager gelenkig verbundenen Lenker besteht,
dessen anderes Ende an einem in axialen Schlitzen des zylindrischen Abschnitts geführten Bolzen angelenkt ist, der derart
angeordnete Langlöcher der Spreizkörper durchsetzt, daß diese durch eine Verschwenkung des Hebels aus- und eingefahren werden-
Der zylindrische Abschnitt des erfindungsgemäßen Befestigungselements wird wie ein Dübel in ein passendes vorgebohrtes
Loch eingesetzt, wobei dieser sodann durch Umlegen des Hebels dadurch in der Bohrung verankert wird, daß die Spreizkörper ausgefahren
werden und verriegelnd an den Wänden der Bohrung angreifen.
Die Spreizkörper können aus etwa rechteckigen Führungsstücken bestehen, die an ihren aus- und einfahrbaren Seiten bogenförmig
gekrümmte, verzahnte Segmente tragen. Zweckmäßigerweise sind Segmente mit sägezahnartigen Rippen versehen, die sich in die Seitenwandung
der Bohrung einschneiden. Die dem plattenförmigen Teil zugewandten Flanken der Rippen können stärker abgeschrägt
sein als die Gegenflanken, so daß der dübelartige zylindrische Abschnitt beim Eindrücken der Rippen in die Wandung der Bohrung
in diese hineingezogen wird.
Die Führungsstücke können mit ihren inneren Flächen an dem zwischen
diesen eingeschlossenen Lenker und mit ihren äußeren Flächen an den Sextenwänden des Durchbruchs geführt sein.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die
Führungsstücke mit stirnseitigen Flächen versehen sind, die zwischen
den den Durchbruch begrenzenden, boden- und deckseitigen Führungsflächen des zylindrischen Abschnitts geführt sind, die
für jeden Spreizkörper in Ausfahrrichtung ansteigend geneigt,
also in Richtung auf das plattenförmige Teil ansteigen. Durch diese Ausführungsform wird erreicht, daß durch das gegensinnige
Ausfahren der Spreizkörper der zylindrische Abschnitt in das vorgebohrte Loch hineingezogen wird. Zweckmäßigerweise sind in Anpassung
an die Führungsflächen des Durchbruchs auch die stirnseitigen Flächen der Führungsstücke entsprechend den Führungsflächen
abgeschrägt. Nach dieser Ausführungsform besitzen die Führungsstücke
die Umfangsform von Parallelogrammen.
Zum gegensinnigen Aus- und Einfahren besitzen die Führungsstücke
sich kreuzende Abschnitte der Langlöcher. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Langlöcher der Führungsstücke
winkelig ausgebildet sind und einen oberen längeren und stärker von der Mittelebene abgewinkelten und einen unteren
schwächer und gegensinnig von der Mittelebene abgewinkelten kürzeren Ast aufweisen. Bei dieser Ausführungsform werden die
Spreizkörper durch Herabdrücken des Verriegelungshebels dadurch ausgefahren, daß der Bolzen über die längeren Abschnitte der
Langlöcher gleitet, bevor er in deren kürzeren Äste eintritt, in denen er in der verriegelten Stellung aufgrund der gegensinnigen
Abwinkelung arretiert ist. Auf diese Weise ist das erfindungsgemäße Befestigungselement gegen ein unbeabsichtigtes Lösen gesichert
.
-A-
Nach einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungselements
ist vorgesehen, daß die Führungsstücke an ihren oberen Seiten mit Anschlägen versehen sind, die mit Gegenanschlägen
der Deckwände der Durchbrüche zusammenwirken, so daß die Spreizkörper durch ein Verfahren des Bolzens in den Langlöchern
über die Hüllkontur des zylindrischen Abschnitts ausgeschwenkt in diese eingezogen werden.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement kann zur Montage aller in vorgebohrten Löchern zu befestigenden Teilen verwendet werden.
Mit besonderem Vorteil lassen sich jedoch mit dem erfindungsgemäßen Befestigungselement Möbelbeschlagteile montieren.
Zur Befestigung eines Scharniers an einer Möbeltür oder -klappe können zwei Befestigungselemente an dem flanschartig erweiterten
Rand eines Scharniertopfes oder der Befestigungsplatte eines Scharnierarms befestigt sein- Dabei besteht der Hebel zweckmäßigerweise
aus einer Platte, die in ihrer eingeschwenkten Verriegelungsstellung den flanschartig erweiterten Rand des Scharniertopfes
oder den der Befestigung dienenden Flügel der Befestigungsplatte überdeckt. Bei dieser Ausgestaltung tritt im montierten
Zustand der Verriegelungshebel sichtbar nicht in Erscheinung, da dieser den Befestigungsflansch oder einen der Befestigung
dienenden Flügel überdeckt und somit dem montierten Beschlagteil ein ansprechendes Aussehen verleiht.
Ausführungsbexspiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 ein mit den erfindungsgemäßen Befestigungselementen versehenes Scharnier in der Montagestellung,
Fig. 2 den von dem Scharnier nach Fig. 1 gelösten Scharniertopf in der Montagestellung,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung des Scharniertopfes in seiner verriegelten montierten
Stellung,
Fig. 4 einen Schnitt durch den dübelartigen zylindrischen Abschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt durch den dübelartigen zylindrischen Abschnitt längs der Linie V-V in Fig. 3,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Spreizkörpers,
Fig. 7 eine Seitenansicht des dübeiförmigen zylindrischen Abschnitts,
Fig. 8 einen Schnitt durch den zylindrischen Abschnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Scharniertopfes ohne Betätigungshebel
und zylindrische, dübelartige Abschnitte,
Fig. 10 den Scharniertopf mit den erfindungsgemäßen Befestigungselementen
nach den Fig. 1 bis 8 im auseinandergezogenen Zustand seiner Einzelteile,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Scharniertopfes mit einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Befestigungselements im entriegelten Zustand, teilweise im Schnitt,
Fig. 12 den Scharniertopf nach Fig. 11 im verriegelten Zustand seiner Befestigungselemente,
Fig. 13 einen Schnitt durch das Befestigungselement längs der Linie XIII-XIII in Fig. 11,
Fig. 14 einen Schnitt durch das Befestigungselement längs der Linie XIV-XIV in Fig. 12,
Fig. 15 eine Seitenansicht des dübeiförmigen zylindrischen Abschnitts des Befestigungselements nach
den Fig. 11 und 12,
Fig. 16 einen Schnitt durch den zylindrischen Abschnitt längs der Linie XVI-XVI in Fig. 15,
Fig. 17 eine Seitenansicht eines Spreizkörpers des Befestigungselements
nach den Fig. 11 und 12 und
Fig. 18 eine Ansicht auf den Spreizkörper in Richtung des Pfeils B in Fig. 17.
Aus Fig. 1 ist ein übliches Möbelscharnier ersichtlich, dessen
mit Befestigungseinrichtungen versehener Scharnierarm 1 durch zwei Lenker 3, 4 mit dem Scharniertopf 2 gelenkig verbunden ist.
Der Scharnierarm 1 läßt sich ohne Werkzeuge auf eine Befestigungsplatte 5 aufrasten, die an einer Seitenwand 6 eines Korpusteils
eines Möbels befestigt ist. Die lösbare Rastverbindung zwischen dem Scharnierarm 1 und der Befestigungsplatte 5 ist bekannter
Art und wird daher hier näher nicht beschrieben.
Auch der Scharniertopf 2 läßt sich an einer Möbeltür 7 ohne Werkzeuge
nur durch Betätigung von Hand befestigen. Die Möbeltür 7 ist in üblicher Weise mit einer flachen Sacklochbohrung 8 zur
Aufnahme des Scharniertopfes 2 und seitlich von dieser mit zwei vorgebohrten Dübellöchern 9 versehen. In diese vorgebohrten
* 9
Sacklöcher 9 werden die beiden dübelartigen zylindrischen Abschnitte
10 eingesetzt, die an den flanschförmigen Rändern 12 des Scharniertopfes 2 befestigt sind. Die dübeiförmigen zylindrischen
Abschnitte 10 werden in den vorgebohrten Löchern 9 nur durch Herabdrücken der einen Betätigungshebel bildenden Platte
11 verriegelt.
Die an den verbreiterten Seitenteilen des flanschförmigen Randes
12 des Scharniertopfs 2 befestigten Befestigungselemente sind am besten aus Fig. 10 ersichtlich. Die Befestigungselemente bestehen
aus den dübelartigen zylindrischen Abschnitten 10. Diese zylindrischen Abschnitte 10 sind jeweils mit einem radialen Durchbruch
13 versehen, der durch Seitenwände und eine Bodenwand und eine Deckwand des zylindrischen Abschnitts 10 begrenzt ist. In
den Seitenwänden befinden sich axial verlaufende Langlöcher oder Schlitze 14, 15, in denen ein Bolzen 16 axial verschieblich geführt
ist.
In den Durchbruch 13 sind nebeneinander die Spreizkörper 17, 18
radial verschieblich gelagert. Die Spreizkörper 17, 18 bestehen aus rechteckigen Führungsstücken 19, 20, die an ihren aus dem
Durchbruch 13 ausfahrbaren und einfahrbaren Vorderseiten kreisbogenförmig gekrümmte Segmente 21, 22 tragen. Diese Segmente
überragen mit ihren einen Seitenkanten die rechteckigen Führungsstücke. Die Führungsstücke 19, 20 sind mit sich kreuzenden Langlöchern
24, 25 versehen. Im in den Durchbruch 13 eingesetzten Zustand liegen die Spreizkörper 17, 18 mit ihren Außenseiten an
den Seitenwandungen des Durchbruchs an und schließen zwischen sich den Lenker 27 ein. In ihrem in den Durchbruch 13 eingesetzten
Zustand sind die Spreizkörper 17, 18 durch den Bolzen 16 fixiert, der die Schlitze 14, 15 des zylindrischen Abschnitts 10,
die sich kreuzenden Langlöcher 24, 25 der Spreizkörper 17, 18 und die Bohrung 28 des zwischen den Spreizkörpern befindlichen
Lenkers 27 durchsetzt.
Die Stirnseiten 29, 30 und 31, 32 der Führungsstücke 19, 20 der Spreizkörper 17, 18 sind auf Führungsbahnen in der Bodenwandung
und der Deckwandung des zylindrischen Abschnitts 10 geführt, von denen aus Fig. 10 nur die unteren Führungsbahnen 33, 34 ersichtlich
sind. Die Führungsbahnen 33, 34 steigen in Ausschubrichtung der Spreizkörper 17, 18 an. Die Führungsbahnen in der Deckwandung
des zylindrischen Abschnitts 10 verlaufen parallel zu den Führungsbahnen 33, 34, so daß die Spreizkörper zwischen diesen
Führungsbahnen gehalten und geführt sind. Die Höhe der Führungsstücke 19, 20 ist derart auf den Abstand der Führungsbahnen des
zylindrischen Abschnitts abgestimmt, daß diese verkantungs- und kippfrei auf diesen verschoben werden können.
Die Deckwandung des zylindrischen Abschnitts 10 ist mit einem Schlitz 36 versehen, den der Lenker 27 durchsetzt. Weiterhin ist
der zylindrische Abschnitt an seiner Oberseite mit Zapfen 37 versehen, die Bohrungen 38 des flanschförmigen Randes 12 durchsetzen
und in diesen zur Halterung des zylindrischen Abschnitts 10 an den flanschförmigen Rändern 12 vernietet sind. Auch die
flanschförmigen Ränder 12 sind mit Durchbrüchen 40 für den Lenker 27 versehen.
Der Scharniertopf 2 trägt am inneren Randbereich seines flanschförmigen
Randes zwei aufragende mit Bohrungen 41 versehene Laschen 42, die der Lagerung der den Betätigungshebel bildenden
Platte 11 dienen. Zum Zweck der gelenkigen Verbindung der Platte 11 mit dem Scharniertopf 2 ist die Platte in ihrem inneren Randbereich
mit Lagerbohrungen 44 versehen, die durch Schlitze 45 unterbrochen sind. In diese Schlitze 45 greifen die Lagerlaschen
41 des Scharniertopfes 2, wobei zur gelenkigen Verbindung der
Platte 11 mit dem Scharniertopf durch die fluchtenden Bohrungen
• * * ft * · t
44 und 41 die Lagerbolzen 46 hindurchgeführt werden. Die Platte 11 ist in der dargestellten Weise mit einem umlaufenden Rand 48
versehen, so daß sie in ihrem auf den Scharniertopf 2 geklappten Zustand den flanschförmigen Rand 12 des Scharniertopfs vollständig
überdeckt.
Im Abstand von den Gelenkachsen bildenden Bolzen 46 sind an der Unterseite der Platte 11 gabelförmige Lagerlaschen 50 vorgesehen,
deren Schenkel mit fluchtenden Bohrungen 51 versehen sind. Zwischen Schenkel der Lagerlaschen 50 greifen die oberen Enden
der Lenker 27, wobei zur gelenkigen Verbindung der Lenker mit der Platte durch die fluchtenden Bohrungen 51 der Lagerlaschen
und 52 der Lenker die Gelenkbolzen 53, 54 geschoben sind.
Durch eine Verschwenkung der einen Verkleidungsdeckel bildenden Platte 11 wird aufgrund der beschriebenen Getriebeanordnung
durch jeden Lenker 27 jeder Bolzen 16 in den Schlitzen 14, 15 des zylindrischen Abschnitts 10 auf- und abbewegt, so daß durch
diese Schwenkbewegung die Spreizkörper 17, 18 in den Durchbruch 13 eingezogen und beim Herabdrücken der Platte 11 aus dem Durchbruch
13 dadurch herausgefahren werden, daß der Bolzen 16 durch ein Verfahren in den Langlöchern 24, 25 den Spreizkörpern eine
radiale Bewegung erteilt. Die eingezogene Stellung der Spreizkörper 17, 18 ist aus Fig. 2 ersichtlich, in der die Platte 11
von dem Scharniertopf 2 abgeschwenkt ist. In der aus Fig. 3 ersichtlichen Spreizstellung ist die Platte 11 auf den Scharniertopf
niedergedrückt, so daß sich die Spreizkörper in ihrer radial ausgefahrenen Verriegelungsstellung befinden.
Die Spreizkörper 17, 18 sind, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, identisch ausgebildet.
• mm··
· *
- 10 -
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind die Führungsstücke der
Spreizkörper mit einem abgewinkelten Langloch 60 versehen- Und zwar besitzt das Langloch 60 einen oberen längeren Ast 61, der
um den Winkel zu der Längsmittelebene A des zylindrischen Abschnitts 10 geneigt ist und einen unteren kürzeren Abschnitt 62,
der in der dargestellten Weise gegensinnig zu dem Abschnitt 61 um den Winkel zu der Längsmittelebene A geneigt ist.
Weiterhin ist aus Fig. 6 auch ersichtlich, daß die oberen und unteren Führungsflächen 29, 31 in der gleichen Weise abgeschrägt
sind wie die Laufflächen 33, 33' und 34, 34' in der Boden- und Deckwandung des Durchbruchs 13 des zylindrischen Abschnitts.
Der aus Fig. 9 ersichtliche Scharniertopf unterscheidet sich von dem aus Fig. 10 im wesentlichen nur dadurch, daß statt der mit
Bohrungen 41 versehenen Laschen 42 Lagerösen bildende eingerollte Lappen 65 vorgesehen sind.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Fig. 11 bis 18 beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von dem anhand der Fig. 1 bis 10 beschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß die Spreizkörper 60, 61 statt radial
verschieblich schwenkbar in dem Durchbruch 63 des zylindrischen Abschnitts 10 gelagert sind. Die Spreizkörper 60, 61, die
wiederum identisch ausgebildet sind, besitzen an den oberen Seiten ihrer Führungsstücke steg- oder federartige Fortsätze 65,
die in entsprechende Nuten 66 der Deckwandung der Durchbrüche 63 greifen, die im Bereich des Schlitzes 36 als Aussparungen fortgeführt
sind. Die Aussparungen sind an ihren inneren Endbereichen mit Anschlägen 67 versehen, an denen die äußeren Enden der federartigen
Fortsätze 65 in der aus den Fig. 11 und 12 ersichtlichen Weise anliegen.
- 11 -
Die Führungsstücke der Spreizkörper 60, 61 sind wiederum mit sich kreuzenden schräg verlaufenden Langlöchern 69 versehen.
Durch den die Schlitze 14, 15 des zylindrischen Abschnitts, die Langlöcher 69 der Spreizkörper 6O7 61 und die Lagerbohrung
des Lenkers 27 durchsetzenden Bolzen 16 sind die Spreizkörper 60, 61 mit den äußeren Kanten der federartigen Vorsprünge 65 an
den Anschlägen 67 gehalten, so daß die Spreizkörper 60, 61 durch Herabdrücken des Bolzens 16 aus ihrer aus Fig. 11 ersichtlichen
Stellung, in der sie in der Hüllkontur des zylindrischen Abschnitts liegen, in ihre aus Fig. 12 ersichtliche Spreizstellung
ausgeschwenkt werden.
Um ein behinderungsfreies Ausschwenken der Spreizkörper 60,
zu ermöglichen, sind die Abstützflächen 70, 71 auf dem Boden des Durchbruchs 63 entsprechend dem Schwenkradius der Spreizkörper
60, 61 abgerundet.
Claims (12)
1. Befestigungselement für ein plattenförmiges Teil, vorzugsweise für ein Möbelbeschlagteil, bestehend aus einem mit dem
plattenförmigen Teil verbundenen, im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (10), der mit einem radialen Durchbruch (13)
versehen ist, in dem zwei Spreizkörper (17, 18) über die zylindrische Hüllkontur gegensinnig ausfahrbar und in deren
Bereich einziehbar geführt sind, und aus einem an dem plattenförmigen Teil angelenkten Hebel und einem mit einem Ende
an diesem im Abstand von dem Schwenklager (46) gelenkig verbundenen
Lenker (27), dessen anderes Ende an einem in axialen Schlitzen (14, 15) des zylindrischen Abschnitts (10) geführten
Bolzen (16) angelenkt ist, der derart angeordnete Langlöcher (24, 25) der Spreizkörper (17, 18) durchsetzt,
daß diese durch eine Verschwenkung des Hebels aus- und eingefahren werden.
2. Betätigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizkörper (17, 18) aus etwa rechteckigen Führungsstücken
(19, 20) bestehen, die an ihren aus- und einfahrbaren Seiten bogenförmig gekrümmte verzahnte Segmente (21, 22)
tragen.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (21r 22) mit sägezahnartigen Rippen
versehen sind.
4. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem plattenförmigen Teil zugewandten Flanken der Rippen
stärker abgeschrägt sind als die Gegenflanken.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (19, 20) mit
ihren inneren Flächen an dem zwischen diesen eingeschlossenen Lenker (27) und mit ihren äußeren Flächen an den Seitenwänden
des Durchbruchs (13) geführt sind.
6. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (19, 20) mit stirnseitigen Flächen (29, 30; 31, 32) versehen sind, die
zwischen den Durchbruch (13) begrenzenden, boden- und deckseitigen
Führungsflächen des zylindrischen Abschnitts (10) geführt sind, die für jeden Spreizkörper (17, 18) in Ausfahrrichtung
ansteigend geneigt sind.
7. Befestigungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Flächen (29, 30; 31, 32) der Führungsstücke
(19, 20) entsprechend in Führungsflächen (33, 34) des Durchbruchs (13) des zylindrischen Abschnitts (10) abgeschrägt
sind.
8. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (19, 20) sich
kreuzende Abschnitte der Langlöcher (24, 25) aufweisen.
— 3 —
9. Bef estigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Langlöcher (60) der Führungsstücke (19, 20) winkelig ausgebildet sind und einen oberen
längeren stärker von der Mittelebene (A) des zylindrischen Abschnitts (10) abgewinkelten und einen unteren, schwächer
gegensinnig von der Mittelebene (4) abgewinkelten kürzeren Ast (61, 62) aufweisen.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke an ihren oberen
Seiten mit Anschlägen (65) versehen sind, die mit Gegenanschlägen (67) der Deckwände der Durchbrüche (63) zusammenwirken,
so daß die Spreizkörper (60, 61) durch ein Verfahren des Bolzens (16) in den Langlöchern (69) der Spreizkörper
und den Schlitzen (14, 15) des zylindrischen Abschnitts (10) über die Hüllkontur des zylindrischen Abschnitts (10) ausgeschwenkt
und in diese eingezogen werden.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Befestigungselemente an dem flanschartig erweiterten Rand (12) eines Scharniertopfes (2)
oder der Befestigungsplatte eines Scharnierarms befestigt sind.
12. Befestigungselement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel aus einer Platte (11) besteht, die in ihrer eingeschwenkten Verriegelungsstellung den
flanschartig erweiterten Rand (12) des Scharniertopfes (2) oder den der Befestigung dienenden Flügel der Befestigungsplatte
überdeckt.
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29506600U DE29506600U1 (de) | 1995-04-19 | 1995-04-19 | Befestigungselement |
| ES96104904T ES2117461T3 (es) | 1995-04-19 | 1996-03-27 | Elemento de fijacion. |
| EP19960104904 EP0738816B1 (de) | 1995-04-19 | 1996-03-27 | Befestigungselement |
| DE59600259T DE59600259D1 (de) | 1995-04-19 | 1996-03-27 | Befestigungselement |
| AT96104904T ATE167258T1 (de) | 1995-04-19 | 1996-03-27 | Befestigungselement |
| TW085104422A TW330222B (en) | 1995-04-19 | 1996-04-13 | Attachment element |
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|---|---|---|---|
| DE29506600U DE29506600U1 (de) | 1995-04-19 | 1995-04-19 | Befestigungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29506600U1 true DE29506600U1 (de) | 1995-09-07 |
Family
ID=8007011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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