DE29501720U1 - Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beabstandete vertikale Rohre - Google Patents
Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beabstandete vertikale RohreInfo
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Description
&igr; -
Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beab-
standete vertikale Rohre
Die Erfindung betrifft einen Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beabstandete vertikale Rohre, die
insbesondere mit ihrem unteren Ende in einem Fundament verankerbar und ggfs. mit einem Querrohr im Bereich des
oberen Endes verbunden sind, z. B. in Barrierevorrichtungen von Stadiontribünen, Veranstaltungshallen
und dgl. oder in Nischen von Gängen oder Fluchtwegen in Krankenhäusern, Behörden, Eisenbahnwaggons etc., der
aus einem Sitzrohrrahmen mit einer daran befestigten
Sitzschale besteht und wobei der Sitzrohrrahmen derart
an den vertikalen Rohren angelenkt ist, daß die Sitzfläche aus einer vertikalen Position in „eine abgestützte
horizontale Position verschwenkbar ist nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Ein derartiger Klappsitz ist aus der DE 43 24 920 Al bekannt.
Bei diesem Klappsitz für eine Barrierenvorrichtung, die insbes. in Stadiontribünen und Veranstaltungshallen
verwendet wird, wird der Klappsitz an vertikalen Rohren der Barrierenvorrichtung angelenkt und in der
vertika.len Position der Sitzfläche durch eine Verriegelungseinrichtung an einem Querstrebenelement, das die
vertikalen Rohre verbindet, arretiert. Nach dem Abklappen des Sitzes wird der Sitz in der horizontalen Positi-
on durch ein Seil gehalten, das mit einem Ende an einem Bolzen an dem vertikalen Rohr befestigt ist und mit dem
anderen Ende am Rahmen des Sitzes, so daß ein weiteres Abklappen über die horizontale Position der Sitzfläche
nicht mehr möglich ist.
Nachteilig ist bei dieser Lösung, daß der Sitz nach dem Herunterklappen in die horizontale Position von Hand
wieder zurück in die vertikale Position geklappt werden und dort verriegelt werden muß. Dies ist z. B. in einem
Stadion ein enormer Aufwand, der nach jeder Veranstaltung anfällt. Außerdem ist ein zusätzlicher Verriegelungsmechanismus
erforderlich, der jedesmal von Hand bedient werden muß. Als weiterer Nachteil hat sich herausgestellt,
daß keine Rückenlehne vorhanden ist, was den Komfort erheblich mindert.
Es besteht daher die Aufgabe, einen Klappsitz bereitzustellen, der an Rohren anbringbar ist und nach Gebrauch
nicht wieder von Hand in die vertikale Position gebracht und dort verriegelt werden muß, damit er in dieser Position
sicher gehalten ist.
Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des 5 Schutzanspruchs dadurch gelöst, daß das Verschwenken der
Sitzfläche um den Anlenkpunkt in die horizontale Position entgegen der Kraft einer Feder oder/und eines Gewichtes
erfolgt, die in oder an dem vertikalen Rohr, insbesondere im unteren Bereich, angeordnet und befestigt
ist/sind.
Ein derartiger Klappsitz schnellt nach Gebrauch immer wieder automatisch in die vertikale Position zurück, wodurch
der Gang vor dem Sitz frei gemacht wird und ungehindert von der Sitzfläche passiert werden kann. Außerdem
bewirkt diese Lösung, daß die Sitzfläche stabil in
der vertikalen Position gehalten wird, ohne daß ein zusätzliches Verriegelungselement erforderlich ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Feder eine wendelförmige
Zugfeder ist. Diese kann besonders einfach, z. B. durch einfache Haken an den Enden in dem Rohr verankert
werden und der Seilzug kann ebenfalls leicht befestigt werden.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn die Feder als Gasfeder ausgebildet ist, da damit eine Dämpfung verbunden
ist und die Feder bei Bedarf auch außerhalb des vertikalen Rohres angeordnet werden kann.
Weiterhin ist von Vorteil, wenn an dem Sitzrohrrahmen ein Rückenrohrrahmen angelenkt ist (erster Anlenkpunkt),
der in seinem oberen Bereich mit einer Laufrolle und/oder einem Bolzen versehen ist, an dem ein Seilzug
befestigt ist, der mit der Zugfeder verbunden ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, eine Rückenlehne zu
integrieren, die automatisch mit der Sitzfläche hochklappt was den Gebrauchswert und den Komfort erheblich
steigert.
Von besonderem Vorteil ist auch, wenn der Seilzug über eine drehbare Umlenkrolle geführt wird, die zweckmäßig
zumindest teilweise innerhalb des vertikalen Rohres im Bereich über dem oberen Bereich des Rückenrohrrahmens
angeordnet ist, da dadurch ein sicheres Führen des Seilzuges und eine Vormontage der Umlenkrolle möglich sind.
Besonders zweckmäßig ist es auch, an der dem Rückenrohrrahmen zugewandten Seite des vertikalen Rohres ein Gehäuse
mit einem Langloch anzubringen, in dem der Bolzen geführt ist, da dadurch die Rückenlehne stabil geführt
wird.
Eine zweckmäßige Ausbildung sieht vor, die Umlenkrolle innerhalb eines Lagerbocks zu lagern, der zusammen mit
der Umlenkrolle durch eine Öffnung des Gehäuses in eine Öffnung des vertikalen Rohres einsetzbar und am Gehäuse
befestigbar ist, z. B. mit Schrauben. Diese Ausbildung erlaubt eine Vormontage und einen einfachen Einbau in
das vertikale Rohr als Einheit.
Am besten wird der Seilzug innerhalb des Gehäuses angeordnet, da dadurch der Zugang zum Seilzug erschwert und
eine Zerstörung verhindert werden kann.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Gehäuse aus Blech oder Kunststoff besteht. Diese Maßnahme gewährleistet
eine einfache Montage und eine preisgünstige Ausführung des Gehäuses.
Eine weitere bevorzugte Ausbildung sieht vor, daß der Bolzen innerhalb des Gehäuses zusätzlich z.B. durch einen
Kunststoffblock geführt wird. Damit wird erreicht, daß bei geringem Spiel nur wenig Verschleiß auftritt und
zusätzlich der Seilzug einfach an dem Kunststoffblock
bef es tieft werden kann.
Zweckmäßig ist es auch, wenn der Anlenkpunkt des Rückenrohrrahmens
soweit vom Anlenkpunkt des Sitzrohrrahmens entfernt ist, daß in der horizontalen Position der
Sitzfläche die Rückenlehne derart geneigt ist, daß ein bequemes Sitzen ermöglicht wird (ca. 10 °) und in der
vertikalen Position der Sitzrohrrahmen etwa parallel zum vertikalen Rohr verläuft. Dadurch wird automatisch eine
optimale, komfortable Sitzposition in Gebrauchsstellung des Sitzes erzielt, während in der vertikalen Position
keine störenden Teile vorhanden sind, die in den Gang vor dem Sitz hineinragen.
• O ·· *
Von Vorteil ist auch eine andere Lösung, bei der der Seilzug im Bereich der Mitte oder im vorderen Bereich
der Schenkel des Sitzrohrrahmens angelenkt ist. Dadurch
wird bei einem Sitz, der nicht mit einer Rückenlehne gekoppelt ist, ein sicheres Anlenken des Seilzuges gewährleistet
und außerdem eine Überlastung des Sitzes in der horizontalen Position verhindert.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn an dem Seilzug ein Gewicht angebracht ist, da dadurch bei entsprechender Dimensionierung
die Sitzfläche ebenfalls automatisch in die vertikale Position zurückgebracht wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht auch darin, daß das Gewicht mit der Zugfeder verbunden wird, da dadurch
das Gewicht geringer dimensioniert werden kann und außerdem eine gewisse Elastizität vorhanden ist.
Besonders zweckmäßig ist dabei, wenn innerhalb des vertikalen Rohres unterhalb der Umlenkrolle ein Anschlag
für das Gewicht angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß der Sitz in der horizontalen Gebrauchsposition sicher
gehalten wird.
Bei den Lösungen ohne integrierte Rückenlehne ist es von Vorteil, wenn diese direkt an den vertikalen Rohren angebracht
wird. Dadurch können einige Teile eingespart werden und die Montage bzw. der Austausch sind einfach.
Zweckmäßig ist es, wenn die Rückenlehne und die Sitzschale aus Kunststoff oder einem Lochblech bestehen. Dadurch
können sie einfach hergestellt und je nach Bedarf wetterfest gestaltet werden.
• · ■
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Hierbei zeigt:
Figur 1
einen an einem Rohrrahmen anmontierten Klappsitz in Seitenansicht in abgeklappter
horizontaler Position wobei das Rohr im Schnitt dargestellt ist.
Figur 2
den Klappsitz in der Vorderansicht in der abgeklappten horizontalen Position.
Figur 3
den Klappsitz in Seitenansicht in hochgeklappter vertikaler Position.
Figur 4
Figur 5
den Klappsitz in der Vorderansicht in der hochgeklappten vertikalen Position.
ein anderes Ausführungsbeispiel des Klappsitzes in abgeklappter Position wobei das
vertikale Rohr im Schnitt dargestellt ist.
5 Figur 6
eine vergrößerte Darstellung eines an dem vertikalen Rohr angebrachten Gehäuses mit
einer Führung für die Rückenlehne in Vorderansicht .
Figur 7
einen Schnitt durch das vertikale Rohr und das Gehäuse gemäß A - A in Fig. 6.
Figur 8
einen Schnitt durch das Gehäuse und den Rückenrohrrahmen gemäß B - B in Fig. 6.
In Figur 1 ist ein mit 1 bezeichneter Klappsitz fertig montiert in abgeklappter, horizontaler Position 2 der
Sitzfläche 3 dargestellt. Der Klappsitz 1 ist an einem Rohrrahmen montiert, der aus mindestens zwei vertikalen
Rohren 4 besteht. Das vertikale Rohr 4 ist im Schnitt dargestellt. Im Beispiel sind zwei vertikale Rohre 4
durch ein Querrohr 4' verbunden. Dieser Rohrrahmen ist z.B. auf den Stufen 5 einer Stadiontribüne festgeschraubt.
Der Klappsitz 1 besteht aus einem Sitzrohrrahmen 6, der
z.B. aus einem Stahlrohr mit etwa 25 mm Querschnitt bestehen kann und U - förmig gebogen ist. Selbstverständlich
könnte der Rahmen auch eine rechteckige geschlossene Form aufweisen. An diesem Sitzrohrrahmen 6 ist eine
Sitzschale 7 befestigt, die aus Kunststoff oder einem Lochblech besteht. An dem Sitzrohrrahmen 6 ist ein
Rückenrohrrahmen 8 an einem ersten Anlenkpunkt 9 angelenkt, wie dies auch aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der
Rückenrohrrahmen 8 besteht ebenfalls aus einem U - förmig gebogenen Rohr mit etwa dem gleichen Querschnitt wie
der Sitzrohrrahmen 6. An dem Rückenrohrrahmen 8 ist eine Rückenlehne 10 befestigt, die wiederum aus Kunststoff
oder einem Lochblech besteht. Der Rückenrohrrahmen 8 ist an seinen Enden 11 abgeflacht, z. B. abgequetscht, oder
mit einem angeschweißten Flacheisen versehen, wie dies insbes. aus Fig. 4 ersichtlich ist. Auch der Sitzrohrrahmen
6 ist an seinen Enden 12 abgeflacht oder mit einem Flacheisen versehen.
Aus den Figuren 2 und 4 ist erkennbar, daß der Klappsitz 1 an den Enden 12 des Sitzrohrrahmens 6 z. B. über eine
Kunststoffscheibe 13 drehbar an den vertikalen Rohren 4
ca. 40 bis 50 cm über dem Stufenboden 14 an einem zweiten Anlenkpunkt 15 angelenkt ist.
Am Rückenrohrrahmen 8 ist im Bereich 16 der Basis des U's eine Laufrolle, z.B. aus Polyamid, oder ein Bolzen
17 befestigt. Dieser Bolzen 17 ist in einem Langloch 18 eines Gehäuses 19, z.B. aus Blech oder Kunststoff, gelagert
und ggfs. drehbar, wobei das Gehäuse 19 derart an dem jeweiligen vertikalen Rohr 4 befestigt ist, daß der
Bolzen 17 sich in abgeklappter Position 2 der Sitzfläche 3 am unteren Ende 20 des Langlochs 18 befindet. An dem
Bolzen 17 ist ein Seilzug 21 befestigt, der über eine oberhalb des Klappsitzes 1 im vertikalen Rohr 4 gelagerte
drehbare Umlenkrolle 22 läuft und mit einer z.B. wendeiförmigen Zugfeder 2 3 verbunden ist, die am unteren
Ende 24 innerhalb des vertikalen Rohres 4 befestigt ist.
Durch die Federkraft der Zugfeder 23 wird der Bolzen 17 und damit der Rückenrohrrahmen 8 in die in den Fig. 3
und 4 dargestellte vertikale Position 25 gezogen. Der Bolzen 17 befindet sich dann am oberen Ende 26 de's Langlochs
18. Die Rückenlehne befindet sich in dieser vertikalen Position 25 zwischen den vertikalen Rohren 4. Dadurch,
daß der Rückenrohrrahmen 8 am Sitzrohrrahmen 6
angelenkt ist, wird auch der Sitzrohrrahmen 6 mit der
Sitzfläche 3 automatisch in die vertikale Position 25 hochgeklappt. Der Sitzrohrrahmen 6 liegt parallel zur
Rückenlehne 10 und ragt praktisch nur um den Querschnitt versetzt aus der durch die vertikalen Rohre 4 aufgespannten
Ebene heraus.
Der Klappsitz 1 ist im unbelasteten Zustand, d. h. wenn 0 keine Person darauf Platz genommen hat, immer in der
vertikalen Position 25 und ist dort sicher fixiert, ohne daß eine Verriegelungseinrichtung oder dgl. erforderlich
ist. Die Zugfeder 23 hält den gesamten Sitz sicher in seiner Position.
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Wenn eine Person Platz nimmt, wird die Sitzfläche 3 entgegen
der Federkraft in die horizontale Position 2 verschwenkt. Dadurch wird gleichzeitig die Rückenlehne 10
ein wenig, d. h. z. B. etwa 10 °, schräg geneigt, so daß die platznehmende Person bequem sitzen kann.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist die Rückenlehne
10 direkt an den vertikalen Rohren 4 angebracht, z. B. angeschraubt.
In diesem Fall wird der Seilzug 21 mit einem Ende direkt im Bereich der Mitte oder im vorderen Bereich des Schenkels
33 des Sitzrohrrahmens 6 befestigt. Am anderen Ende,
innerhalb des vertikalen Rohres 4, ist ein Gewicht 27 befestigt, z. B. eingehängt, das wiederum noch zusätzlich
an einer Zugfeder 2 3 eingehängt sein kann, falls die Rückstellkraft erhöht werden soll. Unterhalb
der Umlenkrolle 22 ist ein Anschlag 28 im vertikalen 0 Rohr 4 angebracht, gegen den das Gewicht 27 anschlägt,
wenn die; Sitzfläche 3 in die horizontale Position 2 abgeklappt, wird.
In den Figuren 6 bis 8 sind die Einzelheiten einer Ausführungsform
dargestellt, bei der das Gehäuse 19 z. B. aus Blech besteht und am vertikalen Rohr 4 befestigt, z.
B. angeschweißt ist. Im oberen Bereich des Gehäuses 19 ist eine Öffnung 33 vorgesehen, in die ein vorgefertigter
Lagerbock 30 eingesetzt und z. B. mittels zweier Schrauben 32 befestigt wird. Der Lagerbock 30 ragt dann
in eine Öffnung 31 im vertikalen Rohr 4 hinein (Fig. 7).
Eine Möglichkeit der Führung des Bolzens 17 im Gehäuse 19 zeigt Fig. 8. Hier ist zu erkennen, daß der Bolzen 17
5 fest an dem Rückenrohrrahmen 8 angebracht und in einen innerhalb des Gehäuses 19 angeordneten Kunststoffblock
29 gesteckt ist. Der Seilzug 21 ist bei dieser Ausführungsform
nicht direkt am Bolzen 17 befestigt, sondern nur durch diesen gesteckt und an der Unterseite des
Kunststoffblocks 29 fixiert. Wenn auf den Seilzug 21 eine Zugkraft ausgeübt wird, gleitet der Kunststoffblock
29 innerhalb des Gehäuses 19 soweit nach oben, bis der Bolzen 17 am oberen Ende 26 des Langlochs 18 ansteht.
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11 -
| 1 | Klappsitz |
| 2 | horizontale Position der Sitzfläche |
| 3 | Sitzfläche |
| 4 | vertikales Rohr |
| 4' | Querrohr |
| 5 | Stufe |
| 6 | Sitzrohrrahmen |
| 7 | Sitzschale |
| 8 | Rückenrohrrahmen |
| 9 | erster Anlenkpunkt |
| 10 | Rückenlehne |
| 11 | Ende von 8 |
| 12 | Ende von 6 |
| 13 | Kunststoffscheibe |
| 14 | Stufenboden |
| 15 | Anlenkpunkt |
| 16 | Bereich des Rückenrohrrahmens 8 |
| 17 | Bolzen |
| 18 | Langloch |
| 19 | Gehäuse |
| 20 | unteres Ende des Langlochs 18 |
| 21 | Seilzug |
| 22 | Umlenkrolle |
| 23 | Zugfeder |
| 24 | unteres Ende von 4 |
| 25 | vertikale Position des Sitzes |
| 26 | oberes Ende von 18 |
| 27 | Gewicht |
| 28 | Anschlag |
| 29 | Kunststoffblock |
| 30 | Lagerbock |
| 31 | Öffnung in 4 |
| 32 | Schraube |
| 33 | Öffnung in 19 |
Claims (18)
1. Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beabstandete vertikale Rohre, die insbesondere mit ihrem
unteren Ende in einem Fundament verankerbar und ggfs. mit einem Querrohr im Bereich des oberen Endes
verbunden sind, z. B. in Barrierevorrichtungen von Stadiontribünen, Veranstaltungshallen und dgl. oder
in Nischen von Gängen oder Fluchtwegen in Krankenhäusern, Behörden, Eisenbahnwaggons etc., der aus
einem Sitzrohrrahmen mit einer daran befestigten
Sitzschale besteht und wobei der Sitzrohrrahmen derart
an den vertikalen Rohren angelenkt ist, daß die Sitzfläche aus einer vertikalen Position in eine abgestützte
horizontale Position verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschwenken der Sitzfläche 3 um den Anlenkpunkt
15 in die horizontale Position 2 entgegen der Kraft einer Feder 23 oder/und eines Gewichtes 27 erfolgt,
die in oder an dem vertikalen Rohr 4, insbesondere im unteren Bereich, angeordnet und befestigt
ist/sind.
2. Klappsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder 23 eine wendeiförmige Zugfeder ist.
3. Klappsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder 23 als Gasfeder ausgebildet ist.
4. Klappsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sitzrohrrahmen 6 ein
Rückenrohrrahmen 8 angelenkt ist (erster Anlenkpunkt 9), der in seinem oberen Bereich 16 mit einer Laufrolle
und/oder einem Bolzen 17 versehen ist, an dem ein Seilzug 21 befestigt ist, der mit der Zugfeder
23 verbunden ist.
5. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug 21
über eine Umlenkrolle 22 geführt ist.
6. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle
22 zumindest teilweise innerhalb des vertikalen Rohres 4 im Bereich über dem oberen Bereich 16 des
Rückenrohrrahmens 8 drehbar angeordnet ist.
7. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem
Rückenrohrrahmen 8 zugewandten Seite des vertikalen Rohres 4 ein Gehäuse 19 mit einem Langloch 18 angebracht
ist, in dem der Bolzen 17 geführt ist.
8. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle
22 innerhalb eines Lagerbocks 30 gelagert ist, der zusammen mit der Umlenkrolle 22 durch eine Öffnung
33 des Gehäuses 19 in eine Öffnung 31 des vertikalen Rohres 4 einsetzbar und am Gehäuse 19 befestigbar
ist, z, B. mit Schrauben 32.
9. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug 21
innerhalb des Gehäuses 19 angeordnet ist.
10. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse 19
aus Blech oder Kunststoff besteht.
11. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen 17
innerhalb des Gehäuses 19 zusätzlich z.B. durch einen Kunststoffblock 29 geführt wird.
12. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt
9 des Rückenrohrrahmens 8 soweit vom Anlenkpunkt 15 des Sitzrohrrahmens 6 entfernt ist, daß in der horizontalen
Position 2 der Sitzfläche 3 die Rückenlehne
10 derart geneigt ist, daß ein bequemes Sitzen ermöglicht wird (ca. 10 °) und in der vertikalen
Position 25 der Sitzrohrrahmen 6 etwa parallel zum
vertikalen Rohr 4 verläuft.
13. Klappsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug 21 im Bereich der
Mitte oder im vorderen Bereich der Schenkel 33 des Sitzrohrrahmens 6 angelenkt ist.
14. Klappsitz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Seilzug 21 ein Gewicht 27 befestigt ist.
15. Klappsitz nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewicht 27 mit der Zugfeder 23 verbunden ist.
16. Klappsitz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des vertikalen Rohres 4 unterhalb der
Umlenkrolle 22 ein Anschlag 28 für das Gewicht 27 angebracht ist.
17. Klappsitz nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne 10 direkt
an den vertikalen Rohren 4 angebracht ist.
18. Klappsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne
10 und die Sitzschale 7 aus Kunststoff oder einem Lochblech bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE29501720U Expired - Lifetime DE29501720U1 (de) | 1995-02-03 | 1995-02-03 | Klappsitz zum Einbau zwischen zwei voneinander beabstandete vertikale Rohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29501720U1 (de) |
Cited By (5)
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| WO2005032306A1 (en) * | 2003-10-03 | 2005-04-14 | Maurizio Domolato | Vertical structure containing a movable frame and having the functions of a seat and/or a partition screen |
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| WO2011089011A1 (de) | 2010-01-22 | 2011-07-28 | Tri-On Gmbh | Trennzaun mit schwenkbaren paneelen |
| FR3010291A1 (fr) * | 2013-09-12 | 2015-03-13 | Frenehard & Michaux Sa | Siege notamment pour des installations sportives et son procede de montage |
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1995
- 1995-02-03 DE DE29501720U patent/DE29501720U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R207 | Utility model specification |
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