DE29500934U1 - Erweiterbares Gebäude - Google Patents
Erweiterbares GebäudeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H1/00—Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
- E04H1/02—Dwelling houses; Buildings for temporary habitation, e.g. summer houses
Landscapes
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Hydrogenated Pyridines (AREA)
- Building Environments (AREA)
- Residential Or Office Buildings (AREA)
Description
Rohrbach, Peter, Hagenkamp 136, 48308 Senden "Erweiterbares Gebäude?*'
Die Neuerung betrifft ein Gebäude, z. B. ein Wohnhaus
mit einer Bodenplatte, auf der die oberirdischen
Teile des Wohnhauses angeordnet sind, wobei die
Bodenplatte größer ausgebildet ist als die Grundrißfläche
des Wohnhauses.
Derartige Wohnhäuser sind bereits bekannt und die
größer als das eigentliche Wohnhaus ausgebildete Bodenplatte wird beispielsweise als Terrasse,
Wintergarten od. dgl. verwendet. Diese Bodenplatte kann einteilig ausgebildet sein oder aber sie kann
mehrteilig ausgebildet sein, wobei sich zwischen den
einzelnen Bodenplattenteilen beispielsweise Dehnungsfugen
befinden können. Die Bodenplatte kann
beispielsweise die Decke eines darunterliegenden
Kellers sein.
Bei den bekannten Wohnhäusern, die mit einer größer ausgebildeten Bodenplatte versehen sind, können sich
Schwierigkeiten in den Fällen ergeben, bei denen
eine Vergrößerung des Wohnraumes der Wohnhäuser gewünscht wird. Eine derartige Wohnraumvergrößerung
wird beispielsweise dann gewünscht, wenn sich die
Familie vergrößert oder aber weitere Personen in das Wohnhaus mit einziehen sollen oder aber einfach eine
größere Wohnfläche gewünscht wird. In diesen Fällen wird häufig ein seitlicher Anbau an das bereits bestehende
Wohnhaus vorgenommen, jedoch stößt vielfach ein derartiger Anbau an ein bereits existierendes
Wohnhaus auf Schwierigkeiten, beispielsweise
aufgrund gesetzlicher Vorschriften, u. a. dem amt-
• ♦ · ·*
Oi .&Ggr;·· .&Ogr;-
lichen Bebauungsplan. Diese Schwierigkeiten ergeben
sich daraus, daß häufig das Äußere eines Gebäudes nachträglich nicht wesentlich verändert werden
darf, und eine derartige Wohnraumvergrößerung durch zusatziehe Anbauten verändern das Erscheinungsbild
eines Wohnhauses beträchtlich.
Eine Aufstockung des bestehenden Hauses ist ebenfalls
häufig aus gesetzlichen Gründen nicht möglich,
so daß eine nachträgliche Wohnraumvergrößerung
häufig Schwierigkeiten bereitet.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebäude zu schaffen, das einen nachträglichen Anbau
an das Gebäude ermöglicht, ohne das optische
Erscheinungsbild des Gebäudes schwerwiegend zu
ändern, so daß der nachträgliche Anbau gesetzlichen
Vorschriften entspricht.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird
durch die Lehre des kennzeichnenden Teiles des
Hauptanspruches gelöst.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird ein Gebäude
vorgeschlagen, das in seiner äußeren Silhouette bereits
dem Gebäude nach dem Erweiterungsbau entspricht,
das jedoch zunächst nur zum Teil ausgebaut
ist. Wenn größerer Raumbedarf besteht, kann nun
dieses Haus weiter ausgebaut werden bis mximal an die Elemente, die die äußere Silhouette bzw. das
optische Erscheinungsbild des Gebäudes prägen.
Somit besteht für den Hausbesitzer die Möglichkeit, den Wohnraum stets seinen Platzverhältnissen a &eegr; passen
zu können.
• ·
■*■··
•j —
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in
den Unteransprüchen erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend
in den Zeichnungen dargestellt, wobei
Fig. 1 die Stirnseite eines derartigen Wohnhauses
zeigt und
Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf den Grundriß des ersten Stockwerkes des Wohn
hauses dar.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Wohnhaus 1 dargestellt,
das im wesentlichen aus einem Erdgeschoß 2, einer ersten Etage 3 und einem Dach 4 besteht.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht nur auf
Wohnhäuser begrenzt, sondern kann in gewerblichen Gebäuden, Ausstellungshallen u. dgl. genutzt werden.
Das Wohnhaus 1 ist auf einer Bodenplatte 5 angeordnet,
wobei die Bodenplatte 5 größer ausgebildet ist als der in den Fig. 1 und 2 genutzte umbaute
Wohnraum des Wohnhauses 1, denn neben dem Wohnhaus ist auf der Bodenplatte 5 ferner in diesem Ausführungsbeispiel
eine Garage 6 und eine Mauer 7 angeordnet.
Bei der Garage 6 handelt es sich um ein
Beispiel, wie die Fläche der Bodenplatte 5 genutzt
werden kann, die zunächst noch nicht als umbauter Wohnraum dient. Der Platz, der nun als Garage 6 g e nutzt
wird, kann beispielsweise auch als Wintergarten,
Car-Port od. dgl. genutzt werden oder kann offen ausgebildet sein.
Die Mauer 7 befindet sich an einem Ende der Bodenplatte
5 und liegt gegenüber dem Wohnhaus 1. Am
oberen Ende der Mauer 7 sind Sparren 8 angeordnet,
die von dem oberen Rand der Mauer 7 zu dem eigentlichen
Wohnhaus 1 führen. Die Sparren 8 weisen eine gleiche Neigung wie das Dach 4 auf und fluchten mit
dem Dach 4, so daß sich ein einheitliches optisches
Erscheinungsbild ergibt. Die Sparren 8 bzw. die Verbindungselemente
können auch eine andere Neigung als
das Dach 4 aufweisen. Falls eine nachträgliche
Erweiterung des Wohnraumes gewünscht wird, können diese Sparren 8 als Grundlage für ein weiteres Dach
dienen oder durch ein entsprechendes Dach ersetzt werden, so das optische Erscheinungsbild des Hauses
durch den nachträglichen Dachbau nicht wesentlich
verändert wird. Der Platz oberhalb der Garage 6 ist
in diesem Beispiel nicht genutzt; zur Angleichung eines offenen Raumes 10 an die Haussilhouette an
den Stirnseiten werden Balken 11 verwendet, die an den Stirnseiten die Oberseite der Garage 6 mit den
äußeren Sprossen 8 verbinden. Die Balken 11 verhindern auch Stürze von dem offenen Raum 10 herab;
anstatt der Balken 11 kann z. B. auch ein Handlauf, eine Balkonbrüstung od. dgl. verwendet werden.
Anstatt der Sparren 8 können andere Verbindungselemente
zwischen Mauer 7 und Wohnhaus 1 verwendet werden, beispielsweise Roste, Gitter u. dgl. Anstatt
der durchgehenden Mauer 7 können beispielsweise als Stützen für die Verbindungselemente zum
Wohnhaus 1 hin Pfosten od. dgl. verwendet werden. 30
Bezugnehmend auf Fig. 2 ist der Grundriß des Obergeschosses
dargestellt und aus dieser Abbildung wird
deutlich, daß es neben dem eigentlichen Wohnhaus 1
einen zusätzlichen Ausbaureserveraum 9 gibt, der
ohne große Schwierigkeiten mit zum eigentlichen
Wohnraum hinzugenommen werden kann, falls dies erwünscht
bzw. erforderlich ist. Aus Fig. 2 wird deutlich, daß in diesem Ausführungsbei spiel die
Verbindungselemente zwischen Mauer 7 und Wohnhaus 1
eine Vielzahl von Sparren 8 sind, die nebeneinander angeordnet sind. Selbstverständlich ist die Gestaltung
und innere Aufteilung des Wohnhauses 1, die in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt wird, veränderbar
und schränkt nicht den Schutzumfang dieser Neuerung ein.
Es ist ebenfalls möglich, zu mehreren Seiten des Wohnhauses 1 hin Ausbaureserveraume 9 anzuordnen,
wenn dies gewünscht ist, und selbstverständlich ist
es möglich, unter dem Wohnhaus 1 einen Keller anzuordnen, wobei beispielsweise die Bodenplatte 5 des
Wohnhauses 1 die Decke des Kellers sein kann.
Claims (5)
1. Gebäude, dessen oberirdischer Bereich auf
einer einteiligen bzw. aus mehreren Teilen bestehenden Bodenplatte angeordnet ist, wobei
die Bodenplatte größer ausgebildet ist als
die Grundrißfläche des Gebäudes, gekennzeichnet
durch ein oder mehrere Stützen, die
außerhalb der Grundrißfläche des Gebäudes
auf der Bodenplatte (5) angeordnet sind
und durch Verbindungselemente, die einenendes
an den Stützen und anderenendes mit einem Dach (4) bzw. den Dachstützelementen
des Gebäudes verbunden sind.
2. Gebäude gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die asymmetrische Anordnung des Gebäudes
zu einer Seite der Bodenplatte (5)
hin und die Anordnung der Stützen auf der
entgegengesetzten Seite der Bodenplatte (5). 5
3. Gebäude gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch eine Mauer (7) als Stütze.
4. Gebäude gemäß einem der vorhergehenden An-
sprüche, gekennzeichnet durch Sparren (8) als
Verbindungselemente.
5. Gebäude gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die V e r b i&eegr; dungselemente,
die eine Neigung aufweisen,
die der Dachneigung des Gebäudes entspricht,
so daß die Verbindungselemente mit dem Dach (4) des Gebäudes fluchten.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500934U DE29500934U1 (de) | 1995-01-21 | 1995-01-21 | Erweiterbares Gebäude |
| DE19541787A DE19541787A1 (de) | 1995-01-21 | 1995-11-09 | Erweiterbares Gebäude |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500934U DE29500934U1 (de) | 1995-01-21 | 1995-01-21 | Erweiterbares Gebäude |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500934U1 true DE29500934U1 (de) | 1995-04-20 |
Family
ID=8002781
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500934U Expired - Lifetime DE29500934U1 (de) | 1995-01-21 | 1995-01-21 | Erweiterbares Gebäude |
| DE19541787A Withdrawn DE19541787A1 (de) | 1995-01-21 | 1995-11-09 | Erweiterbares Gebäude |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19541787A Withdrawn DE19541787A1 (de) | 1995-01-21 | 1995-11-09 | Erweiterbares Gebäude |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29500934U1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6941051U (de) * | 1969-10-15 | 1970-02-26 | Deutsche Waggon & Maschf Gmbh | Transportables haus |
| DE2212703C3 (de) * | 1972-03-16 | 1975-03-06 | Sigismund 2000 Hamburg Becker | Fertighaus mit variablem Grundriß |
| DE3036333C2 (de) * | 1980-09-26 | 1984-02-02 | Herrmann Präzisionsdruckguß GmbH, 7500 Karlsruhe | Vorrichtung zur Entnahme von Werkstücken an einer Druck- oder Spritzgießmaschine |
| US4499656A (en) * | 1983-08-15 | 1985-02-19 | Sperry Corporation | Deep mesa process for fabricating monolithic integrated Schottky barrier diode for millimeter wave mixers |
-
1995
- 1995-01-21 DE DE29500934U patent/DE29500934U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1995-11-09 DE DE19541787A patent/DE19541787A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19541787A1 (de) | 1996-08-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950601 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: ROHRBACH, GABRIELE, DE Free format text: FORMER OWNER: ROHRBACH, PETER, 48308 SENDEN, DE Effective date: 19950725 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19971204 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20011101 |