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DE2949872A1 - Druckeinheit fuer eine schoen- und widerdruck-offset-rollenrotationsdruckmaschine mit horizontaler bahndurchfuehrung - Google Patents

Druckeinheit fuer eine schoen- und widerdruck-offset-rollenrotationsdruckmaschine mit horizontaler bahndurchfuehrung

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Publication number
DE2949872A1
DE2949872A1 DE19792949872 DE2949872A DE2949872A1 DE 2949872 A1 DE2949872 A1 DE 2949872A1 DE 19792949872 DE19792949872 DE 19792949872 DE 2949872 A DE2949872 A DE 2949872A DE 2949872 A1 DE2949872 A1 DE 2949872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing unit
inking
unit
printing
plate cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792949872
Other languages
English (en)
Inventor
Glen Harlen Ensminger
Terry Norman Faddis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didde Graphic Systems Corp
Original Assignee
Didde Glaser Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didde Glaser Inc filed Critical Didde Glaser Inc
Publication of DE2949872A1 publication Critical patent/DE2949872A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/44Arrangements to accommodate interchangeable cylinders of different sizes to enable machine to print on areas of different sizes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/02Rotary lithographic machines for offset printing
    • B41F7/12Rotary lithographic machines for offset printing using two cylinders one of which serves two functions, e.g. as a transfer and impression cylinder in perfecting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Druckeinheit für eine Schön- und
Widerdruckoffset-Rollenrotationsdruckmaschine mit horizontaler Bahndurchführung, im folgenden der Einfachheit halber meist kurz als Rollenoffsetmaschine bezeichnet. Eine einzelne Druckeinheit einer solchen Maschine besteht im allgemeinen aus einem Druckwerk mit einem oberen und einem unteren Gummituchzylinder, die einen Preßspalt für im wesentlichen horizontale Bahndurchführung für gleichzeitiges Bedrucken der Oberseite und Unterseite der Bahn bilden, und einem oberen und unteren Plattenzylinder bestimmten Durchmessers, von denen je einer gegen den zugehörigen Gummituchzylinder anstellbar ist; des weiteren sind ein oberes und ein unteres Farbwerk vorgesehen, von denen je eines oberhalb bzw. unterhalb des jeweiligen Plattenzylinders angeordnet ist, und Antriebsorgane für Zylinder und Walzen.
Im allgemeinen bestehen komplette Offset-Rollenrotationsdruckmaschinen aus einer Folge von hintereinander angeordneten Druckeinheiten, durch die hindurch eine endlose Papierbahn zum Zwecke des Bedrückens geführt wird. Im Falle eines Mehrfarbendruckes ist beispielsweise für jede Druckfarbe eine solche Druckeinheit vorgesehen, so daß das fertige Druckbild einen vielfarbigen Eindruck vermittelt. Wie bereits erwähnt, verfügt im allgemeinen jede Druckeinheit über ein Druckwerk, ein oder mehrere Farbwerke und zugehörige Feuchtwerke, soweit erforderlich.
Eine bestimmte Art von Druckwerk ist das sog. Schön- und Widerdruck-Druckwerk, welches dazu bestimmt ist, beide Seiten der durch das Druckwerk hindurchgeführten Papierbahn gleichzeitig zu bedrucken. Bei den Schön- und Widerdruck-Druckwerken, allgemein auch als Gummi-auf-Gummi-Druckwerke bezeichnet, unterscheidet man zwischen solchen mit im wesentlichen horizontaler Bahndurchführung, bei denen die Papierbahn im wesentlichen in
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gerader Linie mit alleiniger Unterstützung durch die Gummiwalzen nacheinander durch die Druckwerke geführt wird, und solchen mit vertikaler Bahndurchführung, bei denen meist eine Bahnumlenkung von Druckwerk zu Druckwerk erforderlich ist.
Es sind zwar in der Vergangenheit schon umrüstbare Gummi-auf-Gummi-Druckeinheiten vorgeschlagen v/orden, bei denen das Druckwerk austauschbar ist, diese Druckeinheiten sind aber alle verhältnismäßig kompliziert aufgebaut und erfordern eine erhebliche Zeit für ein Umrüsten, insbesondere ist bisher noch keine wahrhaft schnell veränderbare Gummi-auf-Gummi-Druckeinheit mit horizontaler Bahndurchführung bekannt geworden. Im Falle von Druckeinheiten mit vertikaler Bahndurchführung sind die Probleme, die mit einem Austausch des Druckwerkes verbunden sind, weniger gravierend, weshalb Gummi-auf-Gummi-DrUckeinheiten dieses Typs schon mit austauschbaren Druckwerken bekannt geworden sind. Die Schwierigkeiten, die bisher mit dem Austauschen des Druckwerkes bei einer Gummi-auf-Gummi-Druckeinheit mit horizontaler Bahndurchführung verbunden waren, sind so maßgeblich gev/esen, daß eine umrüstbare Druckeinheit dieses Typs als praktisch nicht sinnvoll angesehen wurde.
Bei bestimmten bekannten Druckeinheiten waren bereits Druckwerke vorgesehen worden, die sich in horizontaler Richtung verschieben lassen, um sie so aus der Haschine herausnehmen zu können. Diese Art der Ausführung erfordert jedoch spezielle Führungs- und Antriebskonstruktionen für das Bewegen des Druckwerkes sowie Einrichtungen zum Verstellen bzv/. Verschieben der angrenzenden Zylinder bzv/. Walzen und/oder Antriebs organe, um Raum für ein Austauschdruckwerk unterschiedlicher Abmessung schaffen zu können. All diese nachteiligen Merkmale haben den Einsatz von an Ort und Stelle umrüstbaren Druckeinheiten kostenaufwendig und
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schwierig gemacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckeinheit für eine Rollenoffsetmaschine des eingangs bezeichneten Typs zu schaffen, bei der das Druckwerk ohne viel Mühe am Einsatzort aus der Maschine entfernt und auch ohne große v/eitere Maschinenanpassungen gegen ein Austauschdruckwerk unterschiedlicher Abmessung ersetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst, wobei vorteilhafte Yfeiterbildungen der Erfindung in den Unteransprüchen beansprucht sind. Die erfindungsgemäße Druckeinheit ist vollständig in Modulbauweise ausgeführt und ist so konstruiert, daß eine einfache und schnelle Wartung, sowie ein einfaches und schnelles Entfernen und/oder Austauschen der betreffenden Modulgruppen möglich ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der obere Farbwerksmodul der Druckeinheit um eine allgemein horizontale Achse schwenkbar gelagert, so daß er sich aus seiner normalerweise eingenommenen Einfärb- oder Arbeitsstellung,bei der sich die Farbauftragswalze des Farbwerkes in Kontakt mit dem angrenzenden Plattenzylinder des Druckwerkes befindet, in eine ausgeschwenkte Stellung verschwenken läßt, bei der das Druckwerk frei zugänglich ist. Bei letzterer Stellung des oberen Farbwerkes läßt sich das Druckwerk in im wesentlichen vertikaler Richtung aus der Maschine herausheben, wofür vorteilhafterweise von herkömmlichen Hebezeugen Gebrauch gemacht werden kann, wie sie ohnehin im allgemeinen an Schienen verfahrbar oberhalb der Druckmaschine im Maschinenrahmen oder an der Hallendecke vorgesehen sind. Auch lassen sich übliche tragbare Hebezeuge verwenden. Zusätzlich gestattet das Ausschwenken des oberen Farbwerkmoduls einen leichten Zugang zu und/oder eine Reparatur an
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den Walzen und anderen in der Druckeinheit befindlichen Einrichtungen und erleichtert überdies den Plattenwechsel.
Ein leichtes Umrüsten der Druckeinheit wird weiterhin dadurch gewährleistet, daß das obere und untere Farbwerk jeweils nur eine einzige Farbauftragswalze aufweisen, die in tangentialem Kontakt mit dem zugehörigen Plattenzylinder des Druckwerkes steht. Dadurch wird das Erfordernis einer komplizierten, verstellbaren Halterung für eine Mehrzahl von Farbauftragswalzen, wie sie bei bekannten umrüstbaren Maschinen vorgesehen werden mußten, vollständig beseitigt.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher erläutert. Darin stellen dar:
Fig. 1 eine sehr schematische Seitenansicht einer Rollenoffsetmaschine für horizontale Bahndurchführung mit einer Mehrzahl in Reihe hintereinander ausgerichteter Druckeinheiten gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine im wesentlichen schematische seitliche Innenansicht einer einzelnen Druckeinheit, aus der die einzelnen Modul- bzw. Baugruppen der Druckeinheit und die Anordnung der einzelnen Walzen ersichtlich sind;
Fig. 3 eine schematische, auseinandergezogene Seitenansicht, bei der das obere Farbwerk in seiner ausgeschwenkten, das Druckwerk zugänglich machenden Stellung gezeigt ist, wobei das Druckwerk in senkrecht nach oben angehobener Stellung dargestellt ist, und das obere und untere Feuchtwerk seitlich aus der Druckeinheit herausbewegt sind;
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Fig. 4 eine vergrößerte, im wesentlichen schematische Ansicht, die den Eingriffsbereich zwischen dem Plattenzylinder eines ersten Druckwerkmoduls und der Farbauftragswalze des oberen Farbwerkmoduls zeigt; und
Fig. 5 eine Ansicht entsprechend Fig. 4, wobei anstelle des ursprünglichen Druckwerkes jedoch ein Austauschdruckwerk gezeigt ist, welches einen Plattenzylinder mit größerem Durchmesser aufweist.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Mehrfarben-Offset-Rollenrotationsdruckmaschine P mit einer Folge von vier in Längsrichtung hintereinander ausgerichteten umrüstbaren Gummi-auf-Gummi-Druckeinheiten für horizontale Bahndurchführung. Eine Papierbahn ¥ ist dargestellt, wie sie in durchweg horizontaler Ausrichtung die hintereinander angeordneten Gummi-auf-Gummi-Druckwerke direkt durchläuft. Die Rollenoffsetmaschine P kann z.B. dafür benutzt werden, die Papierbahn W auf beiden Seiten gleichzeitig mit Mehrfarbendrucken zu bedrucken.
Da die Druckeinheiten 10 von identischer Konstruktion sind, braucht im folgenden nur eine solche Druckeinheit im einzelnen beschrieben zu werden. Die Druckeinheit 10 ist von modularem Aufbau und umfaßt grob gesehen ein oberes Farbwerk 12, ein Druckwerk 14, ein unteres Farbwerk 16, sowie ein oberes und ein unteres Feuchtwerk 18 bzw. 20. Ein Paar von aufrechten, in seitlichem Abstand voneinander angeordneten, unregelmäßig gestalteten, identischen Seitenständer-Grundrahmen 22 trägt die einzelnen Modulen der Druckeinheit; wie aus der nachfolgenden Beschreibung noch hervorgehen wird, bilden die Seitenständer-Grundrahmen 22 zusammen mit den zugehörigen Seitenwangen
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der einzelnen Modulen der Druckeinheit insgesamt die Seitenständer der Druckeinheit 10. Diese Seitenständer tragen eine Folge von länglichen, zylindrischen, um ihre horizontalen Achsen rotierbaren Zylinder bzw. Walzen und werden durch herkömmliche Mittel, darunter beispielsweise untere Querbinder 24 (siehe Fig. 2), die sich zwischen den Seitenständer-Grundrahmen 22 erstrecken, gegeneinander versteift und im richtigen Abstand zueinander gehalten.
Im einzelnen umfaßt das obere Farbwerk 12 ein Paar im Abstand voneinander angeordneter, identischer Seitenwangen 26, welche von allgemein rechteckiger Gestalt sind und im dargestellten Ausführungsbeispiel aus etwa 19 mm dicken Metallplatten bestehen. Diese Seitenwangen 26 tragen die Einzelteile des Farbwerkes, nämlich einen Farbkasten 28, einen Farbduktor 30, der teilweise innerhalb des Farbkastens 28 angeordnet ist, und eine Walzenfolge 32 einschließlich einer verhältnismäßig großen Farbauftragswalze 34, welche mit einem elastischen Mantel versehen ist. Die Walzenfolge 32 umfaßt ein Paar von Farbheberwalzen 36, 38, die in oszillierender Weise zwischen dem Farbduktor 30 und einer harten, metallischen Vibratorwalze 40 hin- und herbeweglich sind, welche in tangentialem Abrollkontakt mit der Farbauftragswalze 34 steht. Zusätzliche, vibrierende Verreiberwalzen 42 und 44 sind in ähnlicher Weise am Umfang der Farbauftragswalzen 34 im Abstand voneinander angeordnet. Jeder der beiden Verreiberwalzen 42 bzw. 44 ist ein Satz von drei Beschwerwalzen 46, 48, 50 mit zunehmenden Durchmessern zugeordnet, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Eine zusätzliche Beschwerwalze 52 befindet sich in tangentialem Abrollkontakt mit der Farbauftragswalze 34, und zwar angrenzend an die unterste Verreiberwalze 44. Die Farbauftragswalze 34 ist in
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schlüssellochartigen Schlitzen 54 befestigt, die aus Gründen eines einfachen Austausches der Farbauftragswalze in den Seitenwangen 26 vorgesehen sind.
Sinn und Zweck der Ytelzenfolge 32 ist es, die Farbauftragswalze 34 mit Druckfarbe zu versorgen und die Druckfarbe auf ihr in einer solchen Weise gleichmäßig zu verteilen, daß alle vom Plattenzylinder rückübertragenen Abbildungen des Druckmotives vollständig beseitigt werden, bevor neu eingefärbte Abschnitte der Farbauftragswalze wieder zur Übertragung von Druckfarbe in Berührung mit dem angrenzenden Plattenzylinder des Druckwerkes gelangen. Eine vollständige Beschreibung des Aufbaues und der Arbeitsweise eines Farbwerkes, wie es durch das Farbwerk 12 und auch das Farbwerk 16 dargestellt wird, kann der US-Patentanmeldung S.N. 802 890 mit der Bezeichnung "Planetenfarbwerk für eine Offsetdruckmaschine" entnommen werden.
Aus den zeichnerischen Darstellungen geht hervor, daß das obere Farbwerk 12 schwenkbar an der Druckeinheit 10 befestigt ist, um es je nach Bedarf um eine allgemein horizontal verlaufende Achse verschwenken zu können. Insbesondere (siehe Fig. 2 und 3) sind die Seitenständer-Grundrahmen 22 mit aufrechtstehenden Seitenblechen 56 versehen, an deren Innenseiten unmittelbar angrenzend die Seitenwangen 26 des Farbwerkes 12 angeordnet sind. Eine Schwenkwelle 58 ist in den aufrechtstehenden Seitenblechen 56 gelagert und dient der schwenkbaren Halterung der Seitenwangen 26 und gestattet daher eine Schwenkbewegung des gesamten Farbwerkes 12 um die allgemein horizontal verlaufende Achse, die durch die Schwenkwelle 58 bestimmt ist. Ferner ist an dem Seitenständer-Grundrahmen ein Mechanismus 60 für ein nach Bedarf stufenloses Einstellen und/oder Verschwenken des Farbwerkes 12 vorgesehen. Zu dem Mechanismus 60 gehört ein
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Schwenkarm 62, der an der Schwenkwelle 58 befestigt ist. Eine Gewindespindel 64 ist gelenkig an dem von der Schwenkwelle 58 weggerichteten Ende des Schwenkarmes 62 angebracht. Diese Gewindespindel 64 wiederum ist in eine Käfigmutter 66 eingeschraubt, gegenüber der sie durch Drehen verschoben werden kann. Die Käfigmutter 66 ist um eine horizontale Achse schwenkbar und wird durch einen Klotz 68 gehalten, der am Seitenständer-Grundrahmen 22 befestigt ist. Schließlich ist noch ein Bedienungshandgriff 70 an dem dem Schwenkarm 62 abgewandten Ende der Gewindespindel 64 vorgesehen. Wie aus der zeichnerischen Darstellung leicht zu erkennen ist, verursacht eine Rotation der Gewindespindel 64 mittels des Bedienungshandgriffes 70 eine entsprechende Bewegung des Schwenkarraes 62 und der Schwenkwelle 58; dies führt wiederum zu einem Schwenken des gesamten Farbwerkes 12 um die durch die Schwenkwelle 58 bestimmte Achse.
Zum Druckwerk 14 gehört ein Paar von in seitlichem Abstand voneinander angeordneten, die Druckwerkswalzen aufnehmenden Seitenwangen 72, die auf den Oberkanten der Seitenständer-Grundrahmen 22 ruhen. Diese Seitenwangen sind verhältnismäßig dick ausgeführt, beispielsweise aus etwa 38 mm dickem Stahlblech, da das verhältnismäßig schwere Druckwerk zum Erzielen eines bestmöglichen Druckergebnisses ausreichend fest abgestützt sein muß. Das dargestellte Druckwerk 14 umfaßt ein Paar von Gummituchzylindern 74 und 76 mit elastischen Mänteln, die im wesentlichen übereinander angeordnet sind (siehe Fig. 2) und gemeinsam zwischen sich einen Preßspalt für den Durchgang und das Bedrucken der Papierbahn bilden. V.rie in den Zeichnungen dargestellt, bilden die Gummituchzylinder 74 und 76 einen Spcitbcreich zur Aufnahme einer Papierbahn V/ in im wesentlichen horizontalem Durchgang; damit weist der Druckwerksmodul 14 eine
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Schön- und Widerdruckanordnung im direkten Durchgang auf, bei der beide Seiten der Papierbahn während des Durchganges durch das Druckwerk gleichzeitig bedruckt werden, und bei der die Papierbahn W sich entlang einer allgemein horizontalen Bahn durch die Druckeinheit 10 bewegt. Das Druckwerk 14 verfügt ferner über ein Paar von Plattenzylindern 78 und 80, von denen sich je einer in tangentialer Abrollberührung mit dem zugehörigen Gummituchzylinder 74 bzw. 76 befindet, wie dies dargestellt ist.
Das untere Farbwerk 16 ist mit dem bereits beschriebenen oberen Farbwerk 12 im wesentlichen identisch. Das Farbwerk 16 verfügt über ein Paar von in seitlichem Abstand voneinander angeordneten, die Walzen des Farbwerkes tragenden Seitenwangen 81 aus etwa 19 mm dickem Stahlblech, die mittels Schwenkbolzen 82 schwenkbar an den zugehörigen Seitenständer-Grundrahmen 22 gelagert sind. Die Seitenwangen 81 sind jede mit einem schlüssellochartigen Schlitz 84 versehen, welche der Aufnahme der verhältnismäßig großen, elastischen Farbauftragswalze 86 dienen. Die Seitenwangen dienen ferner als Halterung für eine Beschwerwalze 88 und vibrierende Verreiberwalzen 90 und 92, die in tangentialer Abrollberührung mit der Farbauftragswalze 86 stehen. Ferner tragen die Seitenwangen 81 die entsprechenden Gruppen von Beschwerwalzen, von denen jede Walzen 94, 96 und 98 umfaßt. Wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, tragen die Seitenständer-Grundrahmen 22 den Farbkasten 100, den Farbduktor 102, die hin- und herbeweglichen Farbheberwalzen 104 und 106 und die Vibratorwalze 108. Obwohl die Gesamtanordnung des oberen und unteren Farbwerkes im wesentlichen identisch ist, ist im !«'alle des unteren Farbwerkes nur der angegebene Anteil von Walzen in den Seitenwangen 81 des Moduls gelagert.
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Der als Modul ausgeführte Teil des gesamten unteren Farbwerkes ist mit Hilfe eines Mechanismus 110 in seiner Lage veränderbar. Der Mechanismus 110 umfaßt eine pneumatische Kolben-Zylinder-Einheit 112 mit einem Zylinder 114 und einer sich aus diesem heraus erstreckenden Kolbenstange 116. Die Kolbenstange 116 ist in eine Überwurfgewindekappe 118 eingeschraubt, wodurch die wirksame Länge der Kolbenstange 116 einstellbar ist. Die Übervmrfgewindekappe 118 ist ihrerseits in einer nach unten gerichteten Lasche 120 gelenkig gelagert, welche Teil der Seitenwange 81 ist. Der Zylinder 114 ist gelenkig an einem Arm 122 angelenkt. Der Arm 122 ist um eine horizontale Achse schwenkbar, welche durch einen Schwenkzapfen 124 bestimmt ist, der sich durch den Seitenständer-Grundrahmen 22 hindurcherstreckt. Drehfest auf dem Schwenkzapfen 124 ist ein Zahnrad 126 angebracht. Eine von einer Halterung 130 getragene Schnecke 128 befindet sich in Eingriff mit dem Zahnrad 126. Eine langgestreckte, rotierbare Stange 132 ist an der Schnecke 128 befestigt und weist an ihrem anderen Ende einen Bedienungshandgriff 134 auf.
Das obere Feuchtwerk 18 ist unterhalb des oberen Farbwerkes 12 seitlich des Druckwerkes 14 angeordnet. Das Feuchtwerk 18 umfaßt einen Wasserkasten 136 zur Aufnahme eines Vorrates an Feuchtflüssigkeit, beispielsweise Wasser, und ein Paar von zylindrischen, in tangentialem Kontakt miteinander befindlichen Wasserkastenwalzen 138 und "i40, die beide teilweise in die Feuchtflüssigkeit innerhalb des Wasserkastens 136 eintauchen, und von denen die Wasserkastenwalze 138 eine metallische Walze ist und die Wasserkastenwalze 140 eine Gummizwischenwalze. Zusätzlich, ist eine metallische Übertragungswalze 142 vorgesehen, zusammen mit einer Wischwalze 144, deren elastischer Mantel sich sowohl in tangentialer Berührung mit der Übertragungswalze 142 als auch
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mit dem angrenzenden Plattenzylinder 78 befindet. Das Feuchtwerk 18 dient dazu, den Plattenzylinder 78 konstant und gleichmäßig mit der erforderlichen Menge von Feuchtflüssigkeit zu versorgen, durch welche die hydrophilen Bereiche der auf dem Plattenzylinder 78 angebrachten Offsetplatte konstant mit einem Film von FeuchtflUssigkeit überzogen v/erden, wie dies für einen hochqualitativen Offsetdruck erforderlich ist. Das untere Feuchtwerk 20 ist mit dem oberen Feuchtwerk 18 identisch und umfaßt gleichermaßen einen Wasserkasten 136, eine Wasserkastenwalze 138, eine Zwischenwalze 140, eine Übertragungswalze 142 und eine Wasserauftragswalze bzw. Wischwalze 144.
Die Einzelteile des oberen und unteren in Modulform ausgeführten Feuchtwerkes 18 bzw. 20 sind je in einem ausfahrbaren, schubladenartigen Rahmen angeordnet, der nach Bedarf in horizontaler Richtung aus der Maschine herausgezogen werden kann. (Nicht gezeigte) pneumatische Zylinder werden benutzt, um das obere bzw. untere Feuchtwerk in die Druckeinheit 10 hineinzubewegen oder wieder aus ihr herauszufahren.
Wie für den Fachmann geläufig, sind Antriebsorgane vorgesehen, mit denen sich zumindest bestimmte der innerhalb der Modulen der Druckeinheit 10 angeordneten Walzen in Rotationsbewegung versetzen lassen. In der praktischen Ausführung wird ein einzelner Antrieb vorgesehen, der über entsprechende Ubertragungsgetriebe die Plattenzylinder und Gummituchzylinder des Druckwerkes 14 und die Farbauftragswalzen und die Verreiberwalzen der Farbwerke antreibt (die Farbduktoren der oberen und unteren Farbwerke 14 und 16 werden durch Reibung von den angetriebenen Walzen mitgenommen). Auch die hin- und herbeweglichen Farbheberwalzen 3b, 33, 104 und 106 werden für ihre Hin- und Herbewegung
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angetrieben, und die einzelnen Verreiberwalzen sind abgesehen von der Rotationsbewegung noch mit einem Antrieb für eine axiale Changierbewegung versehen. Schließlich sind auch noch getrennte Antriebs- und Ubertragungsanordnungen für das obere und untere Feuchtwerk 18 bzw. 20 vorgesehen.
Fig. 4 zeigt einen vergrößerten, im wesentlichen schematischen Ausschnitt des unteren Teiles des oberen Farbwerkmoduls 12 und des oberen Teiles des Druckwerkes 14. Es ist die einzige Farbauftragswalze 34 zusammen mit dem mit ihr verbundenen Antriebszahnrad 146 dargestellt. Auch ist das mit dem Plattenzylinder 78 verbundene Zahnrad 148 gezeigt. Die Zahnräder 146 und 148 befinden sich in kämmendem Eingriff miteinander und es ist wesentlich hervorzuheben, daß der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 146 im wesentlichen mit dem Durchmesser der Farbauftragswalze 34 identisch ist, und der Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 148 im wesentlichen mit dem wirksamen Durchmesser des Plattenzylinders 78 identisch ist, während dieser sich im Einsatz befindet, d.h. der gesamte Durchmesser des Plattenzylinders zusammen mit der Druckplatte, die ihn umgibt. Der gegenseitige Eingriff der Zahnräder 146 und 148 dient somit dazu, die Mäntel der Farbauftragswalze 34 und des Plattenzylinders 78 in tangentialen Abrollkontakt miteinander zu bringen.
Wie bereits oben erwähnt, weisen die Farbwerke 12 und 16 jedes nur eine einzige Farbauftragswalze auf, die sich in tangentialer Berührung mit dem angrenzenden Plattenzylinder befindet. Dies gestattet den einfachen Austausch eines Druckwerkes 14 gegen ein zweites Druckwerk 14a, welches Plattenzylinder und Gummituchzylinder von anderem Durchmesser aufv/eist. Dieser Fall ist in Fig. 5 veranschaulicht, gemäß der sich ein Druckwerk 14a
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in Einsatz befindet, dessen Plattenzylinder 78a einen größeren v/irksamen Durchmesser hat als der Plattenzylinder 78, der in Fig. 4 dargestellt ist. Auch bei dem Druckwerk 1Aa stimmen der Teilkreisdurchmesser des mit dem Plattenzylinder 78a verbundenen Zahnrades 148a und der im Betrieb v/irksame Durchmesser des Plattenzylinders 78a selbst überein. Auf diese Weise kann ein ordentlicher Eingriff zwischen dem mit der Farbauftragsv/alze 34 verbundenen Zahnrad 146 und dem mit dem Plattenzylinder 78a verbundenen Zahnrad 148a hergestellt werden.
Herkömmliche Farbwerke verwenden im allgemeinen eine Mehrzahl von Farbauftragswalzen, die sich in Berührung mit einem einzigen Plattenzylinder befinden. Wie leicht einzusehen ist, macht eine derartige Anordnung den Wechsel des Plattenzylinders zu einer schwierigen Aufgabe, da die Stellung aller zugehörigen Farbauftragswalzen ebenfalls verändert v/erden muß. Die erfindungsgemäß verwendete einzige Farbauftragswalze vermeidet jedoch zusammen mit der beschriebenen Zahnradanordnung das Erfordernis der Veränderung irgendwelcher Walzenstellungen und erleichtert daher in erheblichem Maße ein Umrüsten der Druckeinheit.
Während des normalen Druckbetriebes mit der Druckeinheit 10 bewegt sich die Papierbahn W zwischen den Gummituchzylindern 74 und 76 hindurch und wird g3e ichzeitig auf beiden Seiten bedruckt. Wie bereits erläutert, dient das obere Farbwerk 12 dazu, den Plattenzylinder 78 mit Druckfarbe zu versorgen, und das obere Feuchtwerk 18 versorgt ebenfalls den Plattenzylinder 78 mit Feuchtwasser. In ähnlicher Weise bedienen das untere Farbwerk 16 und das untere Feuchtwerk 20 den Plattenzylinder 80. Die spezifischen Funktionen der verschiedenen Zylinder und Walzen, die die einzelnen Sektionen oder Modulen der Druckeinheit 10
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bilden, sind dem Fachmann hinreichend geläufig und brauchen daher hier nicht näher erläutert zu werden. Falls es jedoch erforderlich oder erwünscht ist, das obere Farbwerk 12 außer Eingriff mit dem Plattenzylinder zu bringen, kann eine (nicht gezeigte) Kolben-Zylinder-Einheit betätigt werden, um die Farbauftragswalze 34 vom Plattenzylinder 78 zu trennen, ohne daß die zugehörigen Zahnräder außer Eingriff miteinander gebracht werden. Auf ähnliche Weise kann ein geringfügiges Ausrücken des unteren Farbwerkes 16 durch die Kolben-Zylinder-Einheit 110 bewirkt v/erden, welche dazu dient, die Farbauftragswalze 86 derart zu verschwenken, daß sie keinen tangentialen Kontakt mehr mit dem angrenzenden Plattenzylinder 80 hat. Diese konstruktiven Ausführungen ermöglichen einen einfachen und wirksamen Wechsel zwischen Druckbetrieb und Nichtdruckbetrieb der Druckeinheit 10. Es ist ferner erkennbar, daß die Einstellbarkeit der Farbwerke 12 und 16 im Verhältnis zum Druckwerk 14 eine einfache Möglichkeit bietet, die Farbwerke im Betrieb genau einzustellen und damit geringfügige Maßtoleranzen auszugleichen, die während der Herstellung der Maschine entstanden sein können. Ein antriebsmäßiges Ausrücken der Farbwerke kann durch Betätigen, d.h. durch Drehen der Bedienungshandgriffe 70 bzw. 134 vorgenommen werden, wodurch die Antriebszahnräder der Farbauftragswalzen und der Plattenzylinder außer Eingriff miteinander gebracht werden.
Fans es erwünscht ist, das Druckwerk 14 auszutauschen, wird die Druckeinheit 10 außer Betrieb genommen und der Bedienungshandgriff 70 so betätigt, daß das obere Farbwerk 12 in seine ausgeschwenkte, das Druckwerk zugänglich machende Stellung bewegt wird, die am besten aus Fig. 3 zu erkennen ist. Bei dieser Stellung des oberen Farbwerkes kann das gesamte Druckwerk 14 in im wesentlichen vertikaler Richtung nach oben aus der Druckeinheit 10 herausgehoben werden. Dies kann normalerweise
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durch Einsatz von oberhalb der Maschine angeordneten, an Schienen verfahrbaren Hebezeugen geschehen, wie sie in. Druckereien üblich sind. Außerdem lassen sL ch in der ausgeschwenkten Stellung des oberen Farbwerkes 12 die Y/alzen dieses Farbwerkes leicht überprüfen und austauschen. Dies trifft insbesondere für die Farbauftragswalze 34 zu, die speziell dafür in den achlüssellochartigen Schlitzen 54 gehalten ist, wie dies bereits oben beschrieben wurde.
Wenn das Dructaverk 14 aus der Druckeinheit 10 entfernt ist, ist auch das untere Farbv/erk 16 und insbesondere dessen Farbauftragswalze 86 leicht zugänglich. Letztere ist ebenfalls in schlüssellochartigen Schlitzen 84 gehalten und kann ohne Schwierigkeiten ausgetauscht werden, falls dies nötig sein sollte. Wie bereits oben erwähnt, kann eine genaue Justierung der Stellung des modulartig aufgebauten Teiles des Farbwerkes 16 durch die Kolben-Zylinder-Einheit 110 und andere bewegungsbegrenzende Mittel bewirkt werden, die zusätzlich vorgesehen werden können.
Falls ein neues Druckwerk zum Einsatz kommen soll, ist es lediglich erforderlich, dieses neue Druckwerk in seine Position in der Druckeinheit 10 zu bringen und dort durch herkömmliche (nicht gezeigte) Verbindungselemente zu befestigen. Die Druckeinheit 10 ist insbesondere für den Einsatz von Druckwerken mit wechselnden Plattenzylinderdurchmessern geeignet, und die Ausführung mit einer einzigen Farbübertragungswalze erleichtert in hohem Maße den Übergang von einem Druckwerk zu einem anderen. Nachdem das neue Druckwerk eingesetzt worden ist, wird das obere Farbwerk 12 zurück in seine Arbeitsstellung geschwenkt. Aufgrund der Tatsache, daß der Plattenzylinder nur zwei Berührungslinien
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mit Auftragsvalzen hat, nämlich mit der Farbauftragswalze und der Wischwalze des Feuchtwerkes, läßt sich jede praktisch vorkommende Größe eines Plattenzylinders einsetzen.
Die schwenkbare Anordnung des Farbwerkes 12 erleichtert auch den Plattenwechsel. Das heißt, die Plattenzylinder des Druck- \</erkes 14 sind an der Vorderseite, d.h. bahneintrittsseitig, in der Druckeinheit 10 in der Nähe der Schwenkachse des Farbwerkes 12 angeordnet, eine Stellung, in der die Plattenzylinder normalerweise nur schwer zugänglich wären. Das Ausschwenken des Farbwerkes 12 macht es dem Maschinenführer jedoch möglich, die Druckplatten auf den Plattenzylindern schnell und leicht zu wechseln.
Die Feuchtwerke 18 und 20 können seitlich aus der Druckeinheit herausgezogen werden. Zu diesem Zweck sind die Feuchtwerke als selbständige Einheiten ausgebildet und auf Schienen geführt, von denen sie getragen werden. Damit lassen sich auch die gesamten Feuchtwerke nach Belieben austauschen.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die spezielle, erfindungsgemäße Ausbildung der Druckeinheit ein schnelles und leichtes Umrüsten und/oder Reparieren am Einsatzort ermöglicht, ohne daß dadurch zeitaufwendige und kostspielige Maschinenstillstände und Verzögerungen eintreten.
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Claims (6)

PATENTANWALT DIPUNG. HELMUT GÖRTZ Frankfurt am Main 70 Schfwckonhofstr. 27 - Tel. 617079 11. Dezember 1979 Didde-Glaser, Inc., Emporia, Kansas 66801, U.S.A. Druckeinheit für eine Schön- und Widerdruck-Offset-Rollen rotationsdruckmaschine mit horizontaler Bahndurchführung Patentansprüche
1.jDruckeinheit für eine Schön- und Widerdruckoffset-Rollenrotationsdruckmaschine mit horizontaler Bahndurchführung und folgenden Baugruppen:
a) einem Druckwerk mit
aa) einem oberen und einem unteren Gummituchzylinder, die einen Preßspalt für im wesentlichen horizontale Bahndurchführung für gleichzeitiges Bedrucken der Oberseite und Unterseite der Bahn bilden und
bb) einem oberen und unteren Plattenzylinder bestimmton Durchmessers, von denen je einer gegen den zugehörigen Gummituchzylinder anstellbar ist,
b) einem oberen und einem unteren Farbwerk, von denen je eines oberhalb bzv;. unterhalb des jeweiligen Pl^ttenzylinderc angeordnet ist, und
c) Antriebsorgane für Zylinder und Walzen;
gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum jederzeitigen Ausheben des gesamten Druckwerkes (14) und zum Austausch öez Druckwerkes (14) gegen ein Auetauschdruckwerk (14a).
030027/0685
ORIGINAL INSPECTED
2. Druckeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung einschließt
a) Mittel (60), mit denen das obere Farbwerk (12) um eine allgemein horizontale Achse (58) schwenkbar befestigt ist, so daß das obere Farbwerk (12) zwischen einer normalen Einfärbstellung und einer ausgeschwenkten Stellung verschwenkbar ist, wodurch die darunterliegende Druckwerkswalze (78) zugänglich ist, und
b) Mittel, mit denen das Druckwerk (14) in einer solchen Weise gehalten ist, daß es sich bei ausgeschwenktem oberen Farbwerk (12) in im wesentlichen senkrechter Richtung aus der Druckeinheit (10) herausheben läßt, wobei diese Mittel so ausgebildet sind, daß sie auch das Austauschdruckwerk (14a) aufnehmen können.
3. Druckeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom Druckwerk (14) die Plattenzylinder (78, 80) der Schwenkachse (58) des oberen Farbwerkes (12) am nächsten liegen, so daß die Plattenzylinder (78, 80) bei ausgeschv/enktem oberen Farbwerk (12) für einen Plattenwechsel leicht zugänglich sind.
4. Druckeinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk (14) in Hodulbauweise ausgebildet ist und zv/ei die Zylinder (74 bis 80) aufnehmende, im Abstand voneinander angeordnete Seitenwangen (72) aufweist, und daß diese Mittel zum Halten des Druckwerkes (14) aus einem Paar von im Abstand zueinander angeordneten Seitenständer-Grundrahmen (22) für die Druckeinheit (10) bestehen, die zur Aufnahme der Seitenwangen (72) des Druckwerkes (14) ausgebildet sind.
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5. Druckeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere (12) und untere (16) Farbwerk jeweils nur eine einzige Farbauftragswalze (34, 86) aufweisen, die bei Betrieb mit dem zugehörigen Plattenzylinder (78, 80) in Berührung stehen, und daß im übrigen Mittel vorgesehen sind, mit denen sich die Mantelfläche der Farbauftragswalze (34, 86) mit Druckfarbe einfärben läßt.
6. Druckeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsorgane im Betrieb miteinander in Eingriff befindliche Zahnräder (146, 148) umfassen, welche drehfest mit den jeweiligen Plattenzylindern (78, 80) und Farbauftragswalzen (34, 86) verbunden sind, wobei die Teilkreisdurchmesser der mit den Farbauftragswalzen (34, 86) verbundenen Zahnräder (146) im wesentlichen mit den Durchmessern der Farbauftragswalzen (34, 86) und die Teilkreisdurchmesser der mit den Plattenzylindern (78, 80) verbundenen Zahnräder (148) im wesentlichen mit den Durchmessern der Plattenzylinder (78, 80) übereinstimmen, wodurch das Druckwerk (14) aus der Druckeinheit (10) entfernt und durch ein Austauschdruckwerk (14a) ersetzt werden kann, dessen Durchmesser der Plattenzylinder (78a) und entsprechende Durchmesser von den mit den Plattenzylindern (78a) verbundenen Zahnrädern (148a) von denjenigen des ersten Druckwerkes (14) abweichen.
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