DE2946579A1 - Sicherheits-luftreifen - Google Patents
Sicherheits-luftreifenInfo
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Description
WUESTHOFF - ν. PECHMANN - BEHRENS - GOETZ
PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
MANDATAIRES AGHttS PRES l'oFFICE EUROPEEN DES BREVETS
2S-. 0579
DR.-INC. FRANZ WUESTHOFF
DR. PHIL. FREDA WUESTHOFF (1927-I956)
Dl PL.-ING. GERHARD PULS (1952-I971) DIPL.-CHEM. DR. E. FREIHERR VON FECHMANN
DR.-ING. DIETER BEHRENS DIPL.-INC.; DIPL.-WIRTSCH.-ING. RUPERT COBTZ
1A-52 979
D-8000 MÜNCHEN 90 SCHWEIGERSTRASSE 2 telefon: (089) 66 20 51
telegramm: protectpatent telex: {14070
19. November 1979
Anraelderin;
Bridgestone Tire Company Limited 10-1, Kyobashi 1-Chome, Chuo-Ku
Tokyo / Japan
Titel
Sicherheits-Luftreifen
030021 /091 2
-fr-
WUESTHOFF - ν. PECHMANN - BEHRENS - GOETZ
propess1onal representatives bepore the european patent oppici
agrüs pres l'oppice europebn des brbvbts
1A-52 979
D-8000 MÜNCHEN 90 SCHWEIGERSTRASSE 2
te le PON: (089) 6610 51
TILi x: 5x4070
Die Erfindung betrifft einen Sicherheits-Luftreifen mit Notlaufeigenschaft.
Ein Sicherheits-Luftreifen soll nach einer Einstichverletzung noch sicher weitergefahren werden können, bis ein Ort erreicht ist, wo der verletzte Luftreifen zuverlässig und
sicher ausgewechselt oder repariert werden kann. Diese als Notlaufeigenschaft bezeichnete Eigenschaft wird mit Elementen im Aufbau des Luftreifens erzielt,welche die Abstützung der auf den Luftreifen wirkenden Radlast anstelle
des Luftfülldruckes des Luftreifens zu übernehmen vermögen,
der im hohlen Innenraum des Luftreifens normalerweise auf einer im voraus festgelegten Höhe gehalten wird, jedoch
bei plötzlicher Einstichverletzung verlorengeht. Unter Radlast ist die Gesamtlast zu verstehen, mit der das Fahrzeug,
an dem der Luftreifen montiert ist, auf ein Rad anteilig ein-r wirkt. Von solchen Aufbauelementen zum Abstützen der Radlast bei Einstichverletzung des Luftreifene sind verschiedene Arten bekannt; beispielsweise sind in der US-PS 3 954
Seitenwandverstärkungselemente aus Kautschuk offenbart, die
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dem Luftreifen Notlaufeigenschaften verleihen, ohne die
normalen Leistungen im nicht einstichverletzten Zustand zu verschlechtern, insbesondere ohne irgendeine Begrenzung
der normalen Laufgeschwindigkeit zu erfordern.
Die erwähnte herkömmliche Maßnahme zum Abstützen der Radlast bei Einstichverletzung des Luftreifens besteht in der Verwendung
von Verstärkungselementen aus Kautschuk von halbmond-
oder sichelförmiger Querschnittsgestalt, die aus einem Elastomeren von vergleichsweise hoher Elastizität hergestellt
und hauptsächlich an der Innenfläche der Luftreifenseitenwände so angeordnet sind, daß sie sich von Wulsten bis
zu Ansätzen an den Luftreifenschultern erstrecken, wobei
die größte Dicke jedes Verstärkungselementes aus Kautschuk weniger als 15$, vorzugsweise zwischen 3 und 9fi der größten
Querschnittsbreite des aufgeblasenen Luftreifens beträgt. Diese Verstärkungselemente verleihen den Luftreifenseitenwänden
eine zusätzliche Steifigkeit, durch die sie.in die Lage versetzt sind, nach einer Einstichverletzung des Luftreifens
die Radlast anstelle des Fülldruckes abzustützen.
Bei dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen Sicherheits-Luftreifen
ist jedoch nachteilig, daß es schwierig ist, Maßstäbe für eine obere Grenze der Laufstrecke festzulegen,
die im Notlauf zurückgelegt werden darf und bei der durch Reparatur der Einstichverletzung die Wiederherstellung der
dem Luftreifen eigenen besonderen Leistungsmerkmale noch sichergestellt ist, weil die im Notlauf zurückzulegende
Lauftärecke und auch der Zeitpunkt, in dem die Einstichverletzung wahrgenommen wird, im allgemeinen ungewiß sind.
Es besteht daher die Möglichkeit, daß das Fahren im Notlauf übertrieben wird, was zum Bruch des Luftreifens führt, oder
daß aus Furcht vor Luftreifenbruch gefährliche Reifenwechsel an einer Straße vorgenommen werden. Die Funktion
des Sicherheits-Luftreifens ist somit nicht völlig ausgenutzt worden.
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Gemäß einer der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnis ist Wärme die Hauptursache für den durch das Fahren im Notlauf
herbeigeführten Bruch dea Luftreifens, und es ist daher
wichtig, Wege zur Herabsetzung der Wärme zu finden. Der Bruch eines Luftreifens infolge Weiterfahrens nach einer
Einstichverletzung kommt in der folgenden Weise zustande:
instich
ELndrückung der
Erwärmung
Zerstörung von
Kautschuk
Bruch
stärkere Eindrückung
Wesentliche Voraussetzungen für eine beträchtliche Verbesserung der Notlaufeigenschaft sind daher die Unterdrückung
der Wärmeerzeugung und die Verhinderung von wärmebedingten Schäden bzw. Zerstörungen.
Dies berücksichtigend wurde die Notlaufeigenschaft unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht, insbesondere hinsichtlich
der mit der Notlaufeigenschaft in Verbindung stehenden physikalischen Eigenschaften von Kautschuk, nämlich
der Kautschuk- bzw. Gummihärte, die für die Abstützung der Radlast bei vergleichsweise dünnen Verstärkungselementen
aus Kautschuk für die Luftreifenseitenwände ausreichend ist, wobei die Wärmeverteilung verbessert wird, im Gegensatz zu
vergleichsweise dicken Verstärkungselementen aus Kautschuk gemäß dem Stand der Technik für die Verstärkung des Luftreifens,
der Zugspannung bzw. dem Spannungswert von Kautschuk nach einer Alterungsprüfung, da der Spannungswert
für die Verhinderung von Schaden am Kautschuk oder zur Sicherung einer großen Wärmebeständigkeit des Kautschuks
eine wichtige Rolle spielt, und der Rückprallelastizität des Kautschuks, die zur Unterdrückung von Wärmeerzeugung
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j. _
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im Kautschuk beiträgt. Dabei ist es gelungen, die Erhaltung
der Notlaufeigenschaft nachdrücklich zu verbessern.
Es ist ebenfalls festgestellt worden, daß bei einem Sicherheits-Luftreifen,
dessen Seitenwände die vorstehend beschriebenen Verstärkungselemente aus Kautschuk aufweisen,
wiederholte Verformungen des Laufflächenstreifens während eines Notlaufes dazu neigen, ein allmähliches Versagen des
Laufflächenstreifengummis hervorzurufen, insbesondere an den Verbindungsstellen zwischen diesem und den Rändern einer
darin eingebetteten Gürtelschicht, wobei Hauptursachen Schäden bzw. Zerstörungen sind, die hervorgerufen werden
durch Wärmeerzeugung infolge von Scherkräften und -spannungen
und durch die sich daraus ergebende Wärmekonzentration an den Rändern der Gürtelschicht. Zur Lösung dieses Problems
wurden die physikalischen Eigenschaften des für den Laufflächenetreifen
vorgesehenen Gummimaterials, insbesondere seine Rückprallelastizität, im Hinblick auf ihren Beitrag
zur Unterdrückung der Wärmeerzeugung analysiert. Als Ergebnis dieser Untersuchungen ist es gemäß der Erfindung gelungen,
das allmähliche Versagen des Laufflächenstreifens au verhindern und bei der Erhaltung der Notlaufeigenschaft
eine weitere wirkungsvolle Verbesserung zu erzielen. Ferner hat sich herausgestellt, daß sich das Versagen des Laufflächengummis
sehr wirkungsvoll verhindern läßt, wenn beim Aufbauen des Laufflächenstreifens die Ränder der Gürtelschicht
umgeschlagen werden oder an den Rändern der Gürtel— schicht spezielle Kappen verwendet werden.
Bei der Ausbildung der Gürtelschicht mit Umschlag ist die Gürtelschicht zusammengesetzt aus einem oder mehreren
Gürteln an der Karkassenseite und mit einer bestimmten Breite sowie aus einem oder mehreren Gürteln verschiedener
Breite an der Laufflächenseite. Alle Gürtel sind so übereinandergelegt,
daß sich ihre Mittellinien decken. Die Randabschnitte dee oder der breiteren Gürtel, die über den
oder die schmaleren Gürtel hinausragen, sind auf sie um ihre
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Ränder umgeschlagen. Vorzugsweise sind alle Gürtel aus Stahlcorden hergestellt, oder der oder die Gürtel an der
Karkassen- oder der Laufflächenseite sind aus Corden auf der Basis von Polyamid, beispielsweise aus Corden aus
KEVLAR (Warenzeichen der Du Pont de Nemour and Company).
Bei der mit Kappen abgedeckten Gürtelschicht sind Gürtel
aus Stahlcord so übereinandergelegt, daß ein oder mehrere breite Gürtel an der Innenseite und ein oder mehrere schmale
Gürtel an der Außenseite angeordnet sind, und an jedem Gürtel sind Bänder aus Corden aus organischer Faser, wie
z.B. Nyloncorden, so angeordnet, daß sie wenigstens entgegengesetzte Ränder jedes Gürtels abdecken.
Erfindungsgemäß wird eine beträchtliche Verbesserung der Haltbarkeit eines Sicherheits-Luftreifens im Notlauf durch
die Verwendung verbesserter Verstärkungselemente aus Kautschuk für die Luftreifen-Seitenwände unter Berücksichtigung der weiter oben genannten Punkte erzielt. Diese Verstärkungselemente sind unter Verwendung einer Gummimischung
hergestellt, die als Hauptbestandteil einen Mischgummi aus Naturkautschuk NR und Butadienkautschuk BR sowie entsprechende Zusätze aufweist, die aus der Gruppe mit Ruß,
Stearinsäure, Zinkweiß, Öl, Schwefel gewählt sind, und der ein oder mehrere Vulkanisationsbeschleuniger zugesetzt sind.
Um Bezugsdaten zu erhalten, wurde die Haltbarkeit im Notlauf, nachfolgend als Notlauf-Laufstrecke bezeichnet, von
zwei herkömmlichen Sicherheits-Luftreifen der Größe 195/
60-15 und 185/70-14 durch Lauftrommelversuche gemessen.
Diese Luftreifen wiesen Verstärkungselemente für die Seitenwände aus einem vergleichsweise weichen Kautschuk mit
einer Härte nach JIS von 55 auf, bei dem keinerlei schwerwiegende Probleme hinsichtlich der Wärmeerzeugung bestanden
und der sich aus einem Gemisch aus Naturkautschuk NR
und Butadienkautschuk BR mit einem kleinen Zusatz von Styrol-Butadienkautschuk SBR zusammensetzte. Mit diesen
Luftreifen konnten 14 bzw. 18 km gefahren werden. Im vor—
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liegenden Falle wurde die Notlauf-Laufstrecke unter den
nachstehend beschriebenen Versuchsbedingungen ermittelt: Der zu prüfende Luftreifen wurde mit einer vorbestimmten
Last an die Lauftromrael angepreßt, nämlich mit 335 kg (entsprechend
einer Radlast von 450 kg) für Luftreifen der Größe 195/60-15 und mit 275 kg (entsprechend einer Radlast
von 385 kg) beim Luftreifen der Größe 185/70-14. Das Lufteinlaßventil des Luftreifens war vollständig geöffnet.
Die Lauftrommel wurde mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 80 km/h bis zum Bruch des Luftreifens angetrieben. Die auf
diese Weise bis zum Brechen des Luftreifens zurückgelegte Strecke wurde als die Notlauf-Laufstrecke dieses Luftreifens
ermittelt. Beim Luftreifen der Größe 195/60-15 entsprach die größte Dicke des Seitenwand-Verstärkungselementes aus
Kautschuk bei einem Gewicht von 1160 g für nur eine Seite
4,4% der größten Querschnittsbreite des vollaufgeblasenen
Luftreifens und beim Luftreifen der Größe 185/70-14 bei einem Gewicht von 750 g für nur eine Seite 4, 1/& der größten
Querschnittsbreite des vollaufgeblasenen Luftreifens. Seitenwand-Verstärkungselemente aus Kautschuk mit denselben
größten Dicken wurden in verschiedenen Probereifen verwendet, auf die in der nachstehenden Beschreibung hingewiesen
wird.
E3 wurden Probereifen 1 mit den vorstehend genannten zwei
Reifengrößen hergestellt, bei denen die Seitenwand-Verstärkungselemente
aus Kautschuk mit denselben Dicken wie bei den zunächst beschriebenen herkömmlichen Bezugsreifen
aus einem Kautschuk mit einer Härte nach JIS von 75 ausgebildet wurden, bei dem die Anteile an Butadienkautschuk BR
und Styrol-Butadienkautschuk SBR erhöht und der Anteil an Naturkautschuk NR herabgesetzt waren. Die Lauftrommelversuche
mit diesen Probereifen 1 ergaben deutlich verbesserte Notlauf-Laufetrecken, nämlich 50 km bei der Reifengröße
195/60-15 und 63 km bei der Reifengröße 185/70-14.
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Ferner wurden Probereifen 2 mit den zwei zuvor genannten Reifengrößen hergestellt, bei denen die Seitenwand-Verstärkungselemente
aus Kautschuk mit derselben Dicke wie bei den zunächst beschriebenen herkömmlichen Bezugsreifen
ausgebildet wurden unter Verwendung eines Mischgummis mit einer Härte nach JIS von 77 und einem weiter erhöhten Anteil
an Butadienkautschuk BR, jedoch ohne Styrol-Butadienkautschuk SBR. Diese Probereifen 2 zeigten beim Lauftrommelversuch
eine geringe Notlaufeigenschaft, da bei der Reifengröße 195/60-15 nur 29 km und bei der Reifengröße 1Θ5/7Ο-14
nur 36 km zurückgelegt wurden.
In Tabelle 1 sind die Meßwerte für die physikalischen Eigenschaften
der Kautschuke in den so erprobten Luftreifen angegeben, zusammen mit einer Auflistung der schon genannten
Notlauf-Laufstrecken für die Bezugs- und Probereifen.
Aus einem Vergleich der vorstehend genannten Versuchsergeb—
nisse mit den herkömmlichen Bezugs-Sicherheits-Luftreifen und ähnlichen Probereifen ergibt sich, daß zur Erhöhung der
Notlauf-Laufstrecke durch Verwendung dünner Seitenwand-Verstärkungselemente
aus einem Kautschuk großer Härte eine erforderliche Steifigkeit unter Gewährleistung einer guten
Wärmeverteilung geschaffen werden muß und zusätzlich die .Wärmebeständigkeit des Kautschuks für die Seitenwand-Verstärkungselemente
erhöht werden muß, wobei insbesondere Verbesserungen bei der Zugspannung bzw. beim Spannungswert
nach Alterung und bei der zur Unterdrückung der Wärmeerzeugung beitragenden Rückprallelastizität notwendig sind.
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| vor Alterung | aufstrecke | 195/60-15 | erprobter Luftreifen | Probe reifen 1 |
Probe reifen 1 |
|
| Bezeichnu | nach Alterung | 185/70-14 | herkömml. Bezugs reifen |
75 | 77 | |
| verbleibender Spannungswert (%) |
55 | 15,0 | 19,0 | |||
| Härte nach JIS | Rückprallelastizität mit dem Dunlop "Tripsometer" {%) |
6,0 | 13,0 | 8,0 | ||
| Spannungs wert Modpt- (kg/cm2) |
Notiauf-L | 3,5 | 87 | 42 | ||
| (km) | 58 | 59 | 75 | |||
| 66 |
50
63 |
29
36 |
||||
|
14
18 |
Es wurden verschiedene Gummimischungen für die Seitenwand-Verstärkungaelemente
hergestellt und erprobt. Dabei diente dit bei den Probereifen 2 benutzte Gummimischung als Bezugsmischung; sie bestand aus 70 T. Naturkautschuk NR, 30 T.
Butadienkautschuk BR, 75 T. schnell spritzbarer Ofenruß PEP, 3 T. Stearinsäure, 3 T. Zinkweiß, 8 T. Öl, 6 T. Schwefel
und 1,0 T. Vulkanisationsbeschleuniger. Insbesondere wurden die Auswirkungen einer Vergrößerung des Anteils an Butadienkautschuk
BR geprüft. Es wurden Gummiproben Nr. 1 bis 5 geaäft den Angaben in Tabelle 2 hergestellt und für Seitenwand-Verstärkungselemente
verwemdet, die mit derselben Dicke wi· bei den Luftreifen gemäß Tabelle 1 in diesen ähnliche
Luftreifen eingebaut wurden. Zur Ermittlung der Notlauf-Lauf»trecke
der unter Verwendung der Gummiproben Nr. 1 bis 5 kergestellten Luftreifen wurden Lauftrommelversuche durchgeführt,
deren Ergebnisse ebenfalls in Tabelle 2 angegeben
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sind. Der Tabelle 2 läßt sich entnehmen, daß durch die Verwendung der darin angegebenen Gummimischungen eine
starke Erhöhung der Notlauf-Laufstrecke erzielt wurde.
| Gummiprobe Nr. | ,vor Alterung | 195/60-15 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| Härte Hd nach JIS | nach Alterung | 185/70-14 | 71 | 73 | 79 | 77 | |
| Spannungi wert MOd25 (kg/cm2) |
verbleibender Spannungswert (#) |
17,3 | 17,0 | 21,4 | 17,0 | 20,5 | |
| Rückprallelastizität mit dem Dunlop "Tripsometer" (%) |
10,5 | 12,0 | 15,2 | 16,5 | 16,3 | ||
| Notiauf-I | 61,0 | 70,6 | 71,0 | 97,0 | 79,5 | ||
| 75 | 77 | 73 | 71 | 81 | |||
| jaufstrecki | 90 | 166 | 263 | 310 | 322 | ||
| 111 | - | - | 380 | - |
Ausgehend von den Ergebnissen der vorstehend genannten Versuche wird gemäß der Erfindung für die Seitenwand-Verstärkungselemente
ein Kautschuk benötigt, der eine Härte nach JIS von nicht weniger als 70 hat, einen Spannungswert
Modpc von nicht weniger als 10 kg/cm und eine mit dem
"Tripsometer" ermittelte Rückprallelastizität von nicht
weniger als 65%. In diesem Zusammenhang sind unter "Alterung"
die Bedingungen für die Alterungsprüfung nach JIS K6301-4 zu verstehen, mit der Abweichung, daß im Hinblick auf die
speziellen Eigenschaften der Seitenwand-Verstärkungselemente aus Kautschuk eine inerte, insbesondere eine Stickstoff-Atmosphäre
benutzt wird und daß die Prüftemperatur auf 140+1 "C gehalten wird.
Bei den Gummiproben Nr. 1 und Nr. 2 bestand die Gummimischung aus einem Mischgummi mit 50 T. Naturkautschuk NR und 50 T.
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Butadienkautschuk BR mit 75 T. Allzweck-Ofenruß GPP bei der Gummiprobe Nr. 1 und 60 T. schnell spritzbarer Ofenruß
PEP bei der Gummiprobe Nr. 2» Die Anteile anderer Bestandteile der Gummiproben Nr. 1 und Nr. 2 waren ähnlich wie bei
den Probereifen 2 gemäß der Tabelle 1. Die Gummiproben Nr. bis Nr. 5 enthielten größere Mengen Butadienkautschuk BR
bei etwas geänderten Anteilen der anderen Zusätze.
Die unterstrichenen Versuchsergebnisse in der Tabelle 2 bedeuten, daß an den Luftreifenseitenwänden, einschließlich
der Seitenwand-Verstärkungselemente aus Kautschuk bei äußerlicher Prüfung keine Schäden oder Bruchstellen festgestellt
wurden, daß jedoch beim Auftrennen der erprobten Luftreifen Versagen an den Verbindungsstellen zwischen den
Gummilagen des Laufflächenstreifens und den Rändern der Gürtelschichten festgestellt wurden.
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| Versuch | Härte Hd nach JIS | Mitte | A | Bl | B2 | 61 | Nr. 1 | Nr. 4 | Cl | C2 | 62 | Nr. 1 | Nr. 4 | D |
| Physikali sche Eigen schaften des Laufflächen- gummis |
300?i-Modul vkg/cm2) | Rand | 60 | 100 | 5,4 | 4,4 | 105 | 5,4 | 4,4 | 63 | ||||
| Seitenwand- Verstärkungs element |
Rückprallelastizität mit Dunlop "Tripsometer" (#) |
Schulter (in 10 mm Tiefe) |
95 | 40 | 500 | 160 | 47 | 500 | 160 | 135 | ||||
|
Innen
temperatur |
Gummiprobe gem. Tabelle 2 | a.d.größten Breite (in 8 mm Tiefe) |
35 | 70 | - | 65 | - | 60 | ||||||
| größte Dicke J) (an einer Seite) (fo) |
Lauftrommel ) | Nr. 1 | 92 | - | 83 | - | Nr. 1 | |||||||
| eingesetztes Gewicht (g) | Außenfahrbahn ) | 5,4 | 92 | - | 85 | - | 5,4 | |||||||
| Gürtel (in 10 mm Tiefe) |
500 | 89 | - | 85 | - | 500 | ||||||||
| Seitenwand- verstärkungs- elernent |
75 | 819 | 310 | 1,251 | 820 | 60 | ||||||||
| Notlauf- Laufstrecke (km) |
103 | 313 | 85 | 375 | 220 | 73 | ||||||||
| 100 | 76 | |||||||||||||
| 93 | 78 | |||||||||||||
| 613 | 1,443 | |||||||||||||
| 205 | 435 |
2) Bei geöffneten Lufteinlaßventilen an den Vorderradreifen, einer Last von 450 kg und 80 km/h.
3) In i» der größten Querschnittsbreite des aufgeblasenen
Luftreifens.
| Ul | K) |
| IN) | CD |
| VO -J |
er |
| VO | ■cn — ^ 1 |
| co | |
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Um das Versagen an den Laufflächenstreifen auszuschalten,
wurden weitere Versuche mit Luftreifen der Größe 195/60-15 durchgeführt, bei denen für die Laufflächenstreifen die
in der Tabelle 3 mit A bis D bezeichneten, wenig Wärme erzeugenden Gummimischungen und für die Seitenwand-Verstärkungselemente
die Gummiproben Nr. 1 und Nr. 4 gemäß der Tabelle 2 verwendet wurden. Aue den in der Tabelle 3 ebenfalls
angegebenen Ergebnissen dieeer Versuche wird deutlich, daß
durch die Kombinationen der vorstehend genannten Laufflächenstreifen-Gummimischungen
mit den Seitenwand-Verstärkungselementen
aus Kautschuk eine beträchtliche Erhöhung der Notlauf-Laufstrecke erzielt wurde.
Die Tabelle 3 zeigt, daß, wenn für die Laufflächen ein Gummi von hoher Rückprallelastizität von nicht weniger als
40$ verwendet wird, was einen niedrigen Grad der Wärmeerzeugung
anzeigt, die während des Notlaufes im Seitenwand-Verstärkungselement aus Kautschuk erzeugte Wärme wirkungsvoll
absorbiert wird, so daß die Innentemperatur des Seitenwand-Verstärkungselementes
niedrig gehalten werden kann, wodurch die Notlauf-Laufstrecke beträchtlich erhöht wird.
Aus einem Vergleich der Versuche B2 und C?, bei denen für
die Seitenwand-Verstärkungselemente die Gummiprobe Nr. 4 verwendet wurde, ergibt sich, daß durch die Verwendung des
Laufflächengummis von hoher Rückprallelastizität die Notlauf-Laufstrecke
um das 2,5fache oder darüber vergrößert werden kann.
Bei dem im Versuch C2 gemäß Tabelle 3 benutzten Luftreifen
war die Gürtelschicht zum Verstärken des Laufflächenstreifens
aus Stahlcordbahnen mit einem Schnittwinkel von 70# aufgebaut,
wobei die Breiten der innen bzw. außen angeordneten Bahnen 171 und 160 mm betrugen. Der für den Versuch C2 gemäß
Tabelle 3 benutzte Luftreifen diente als Kontrollreifen bei Versuchen zur Ermittlung von Änderungen der Notlauf-Laufstrecke
infolge von Veränderungen im Aufbau der Gürtelschicht. Die Ergebnisse dieser Versuche sind folgende:
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1. Bei einer Verkleinerung des Bahnenschnittwinkeis auf
65" verringerte sich die Notlauf-Laufstrecke (beim Lauftrommel-Versuch) auf 456 km, gegenüber 820 km beim
Kontrollreifen.
2. Bei einer Verkleinerung der Breiten der innen und außen angeordneten Bahnen auf 160 bzw. 150 mm, unter Beibehaltung
des Schnittwinkels von 70*, verringerte sich die Notlauf-Laufstrecke geringfügig auf 810 km.
3. Eine Vergrößerung der Breiten der innen und außen angeordneten Bahnen auf 180 bzw. 170 mm brachte dagegen eine
deutliche Erhöhung der Notlauf-Laufstrecke auf 1030 km.
4. Bei Benutzung der abgedeckten Gürtelkonstruktion mit einer
Gürtelschicht in gleicher Ausbildung wie die Gürtelschicht des Kontrollreifens, die mit einer Nyloncordbahn
von 190 mm Breite abgedeckt war und deren entgegengesetzten
Ränder mit Randabschnitten der Nyloncordbahn bedeckt waren, ergab sich eine starke Erhöhung der Notlauf-Laufstrecke
auf 1270 km oder um etwa 50$.
5. Durch Vergrößern der Breiten der innen und außen angeordneten Bahnen der Gürtelschicht auf 240 bzw. 165 mm und
durch Umschlagen der entgegengesetzten Ränder der innen angeordneten Bahn, wodurch sich ein 170 mm breiter
Umschlag-Gürtel ergab, wurde die Notlauf-Laufstrecke auf 1135 km vergrößert, was eine ähnliche Verbesserung
wie bei der abgedeckten Gürtelkonstruktion darstellt.
6. Bei Benutzung derselben, vorstehend unter (5) beschriebenen Umschlag-Gürtelkonstruktion für die Gürtelschicht,
jedoch mit einer außen angeordneten Bahn aus Cord auf Polyamid-Basis, wurde die Notiauf-Laufstrecke auf 1790 km
vergrößert, was der zweifachen Notlauf-Laufstrecke des Kontrollreifens entspricht.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Erfindung die Notlaufeigenschaften
eines Sicherheits-Luftreifens so verbessert, daß mit dem einstichverletzten Luftreifen sicher
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weitergefahren werden kann, ohne die Reparaturfähigkeit des Luftreifens im geringsten zu beeinträchtigen und ungeachtet
irgendwelcher Verzögerungen in der Wahrnehmung der Einstichverletzung des Luftreifens oder irgendwelcher
ungünstiger Bedingungen, mit denen beim üblichen Kraftfahrzeugverkehr normalerweise gerechnet wird. Polglich kann die
Notwendigkeit eines gefährlichen Reifenwechsels auf einer
stark befahrenen Straße völlig ausgeschlossen werden.
Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Seitenwand-Verstärkungselemente
aus Kautschuk sind an der zum Innenraum des Luftreifens weisenden Innenseite der Seitenwand angeordnet, insbesondere
an der Innenfläche einer inneren Gummischicht befestigt, wenn eine solche verwendet wird, oder zwischen
der inneren Gummischicht und Karkasseneinlagen angeordnet, an der Innenfläche der Karkasseneinlagen befestigt oder
zwischen Karkasseneinlagen angeordnet. Das Seitenwand-Verstärkungselement aus Kautschuk ist von halbmond- oder
sichelförmiger Querschnittsgestalt, mit anderen Worten, seine Dicke nimmt von einem seiner Enden am zugehörigen
Luftreifenwulst aus allmählich zu, erreicht einen größten Betrag und nimmt dann zur Luftreifenschulter oder weiter
zum Zentrum des Laufflächenstreifens hin wieder allmählich ab. Somit hat jedes Seitenwand-Verstärkungselement aus
Kautschuk die Gestalt eines kreisringförmigen Gürtels, der sich in Umfangsrichtung des Luftreifens als ein mit dem
Luftreifengummi fest verbundenes Teil kontinuierlich erstreckt. Die größte Dicke des Seitenwand-Verstärkungselementes
aus Kautschuk steht in Beziehung zu dessen Härte und ist so festgelegt, daß die Radlast im Zusammenwirken
mit den Luftreifenseitenwänden abgestützt wird und beträgt vorzugsweise 4 bis 9$>
der größten Querschnittsbreite des aufgeblasenen Luftreifens.
Das Seitenwand-Verstärkungselement aus Kautschuk kann kurze Pasern, Fäden, Bahnen oder andere verstärkende Bestandteile
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enthalten, vorausgesetzt daß dadurch die vorstehend genannten Eigenschaften in bezug auf Wärmeerzeugung und Wärmebeständigkeit
nicht ungünstig beeinflußt werden. Derartige verstärkende Bestandteile können vorteilhaft sein unter dem
Gesichtspunkt einer Verringerung des Luftreifengewichtes aufgrund der entsprechenden Minderung der Kautschukmenge,
die auch zu einer Kostensenkung führen kann, und im Hinblick auf die Verschaffung verschiedener Leistungsmerkmale
eines Hochgeschwindigkeits-Luftreifens.
Die Erfindung ist mit Vorteil auf Luftreifen insbesondere in Radialbauweise für Personenkraftwagen und auch auf Luftreifen
für Arbeitswagen mit vergleichsweise niedriger Radlast anwendbar.
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Claims (6)
1.) Sicherheits-Luftreifen mit Notlaufeigenschaft, bei dem
^^Sich zwischen einem Paar kreisringförmiger Wulste eine Karkasse
erstreckt, an deren Außenumfangsfläche ein kreisringförmiger
Laufflächenstreifen ausgebildet ist, sich zwischen je einem der Wulste und einem zugehörigen Rand von entgegengesetzten
Rändern des Laufflächenstreifens eine Seitenwand erstreckt, an den Seitenwänden ein Paar Verstärkungselemente angeordnet sind, die deren Steifigkeit erhöhen,
damit eine auf den Luftreifen wirkende Last unabhängig abgestützt werden kann, und eine den Laufflächenstreifen
verstärkende Gürtelschicht in den Gummi des Laufflächenstreifens eingebettet ist und die Karkasse umschließt,
dadurch gekennzeichnet , daß die Verstärkungselemente hergestellt sind aus einem Elastomeren, insbesondere
Kautschuk, mit einer Härte nach JIS von nicht weniger als 70, einem Spannungswert (Modot-) von nicht weniger als
10 kg/cm nach einer 24stündigen Alterungsprüfung in einer inerten Atmosphäre bei 140^1 "C und einer mit dem Dunlop
"Tripsometer" gemessenen Rückprallelastizität von nicht
weniger als 65$.
2. Sicherheits-Luftreifen mit Notlaufeigenschaft, bei dem
sich zwischen einem Paar kreisringförmiger Wulste eine Karkasse erstreckt, an deren Außenumfangsfläche ein kreisringförmiger
Laufflächenstreifen ausgebildet ist, sich zwischen je einem der Wulste und einem zugehörigen Rand von entgegengesetzten
Rändern des Laufflächenstreifens eine Seitenwand erstreckt, an den Seitenwänden ein Paar Verstärkungs-
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ORIGINAL INSPECTED
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elemente aus Kautschuk angeordnet sind, die deren Steifigkeit erhöhen, damit eine auf den Luftreifen wirkende Last
unabhängig abgestützt werden kann, und eine den Laufflächenstreifen verstärkende Gürtelschicht in den Gummi des Laufflächenstreifens
eingebettet ist und die Karkasse umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungselemente hergestellt sind aus einem Elastomeren, insbesondere
Kautschuk, mit einer Härte nach JIS von nicht weniger als 70, einem Spannungswert (Mod,,-) von nicht weniger als
10 kg/cm nach einer 24stündigen Al te rungs prüfung in einer
inerten Atmosphäre bei 140_+1 *C, und einer mit dem Dunlop
"Tripsometer" gemessenen Rückprallelastizität von nicht
weniger als 65$, wogegen der Kautschuk des Laufflächenstreifens
ein Elastomeres ist, das zusammen mit üblichen Eigenschaften eine mit dem Dunlop "Tripsometer" gemessene
Rückprallelastizität von nicht weniger als 40$ aufweist.
3. Luftreifen nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die den Laufflächenstreifen verstärkende Gürtelschicht aus wenigstens zwei kreisringförmigen Gürteln
verschiedener Breite zusammengesetzt ist und entgegengesetzte Ränder eines der breiteren Gürtel auf entgegengesetzte
Ränder eines der schmaleren Gürtel umgeschlagen sind.
4- Luftreifen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der umzuschlagende Gürtel aus Corden
auf Polyamid-Basis hergestellt ist.
5. Luftreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß entgegengesetzte Ränder der den Laufflächenstreifen
verstärkenden Gürtelschicht mit Kappen abgedeckt sind, die von Bahnen aus Cord aus organischen
Pasern gebildet sind.
6. Luftreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe von einer Nyloncordbahn
gebildet ist.
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ORIGINAL
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| JP14300178A JPS5568406A (en) | 1978-11-20 | 1978-11-20 | Air-filled safety tire with effective puncture-proof drivability |
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