DE19860362A1 - Fahrzeugluftreifen - Google Patents
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Abstract
Fahrzeugluftreifen mit einer Karkasse, die sich zwischen zwei Wulstringen erstreckt, einer zwischen der Karkasse und einem Laufstreifen vorgesehenen Gürtelanordnung sowie in den Seitenwandbereichen angeordneten und bei entlüftetem Reifen Stützfunktion übernehmenden Gummiverstärkungen zeichnen sich dadurch aus, daß eine einzige Gummiverstärkungslage radial innerhalb einer ersten Karkasslage vorgesehen ist und die maximale Dicke dieser Gummilage in der oberen Hälfte der Seitenwandhöhe gelegen ist, wobei sich die Gummiverstärkungslage ausgehend vom Kernreiterbereich bis unter den Randbereich der Gürtellage erstreckt und der sich etwa bis zur Hälfte der Seitenwandhöhe erstreckende Kernreiter von der ersten Karkasslage umschlossen ist.
Description
Die Erfindung betrifft Fahrzeugluftreifen mit einer ein- oder zweilagigen
Karkasse, die sich zwischen zwei zugeordnete Kernreiter aufweisenden
Wulstringen erstreckt, einer zwischen der Karkasse und einem Laufstrei
fen vorgesehenen Gürtelanordnung sowie in den Seitenwandbereichen an
geordneter und bei entlüftetem Reifen Stützfunktion übernehmender
Gummiverstärkungslagen.
Fahrzeugluftreifen dieser Art sind beispielsweise bekannt aus der
US-PS 5 368 082. Mittels derartiger Reifen ist es möglich, im Falle einer Reifen
panne auch mit entlüftetem Reifen noch größere Strecken mit adäquater
Geschwindigkeit zurückzulegen bevor eine Reparatur des Reifens oder ein
Reifenwechsel vorgenommen werden muß. Derartige Reifen erhöhen dem
gemäß die Sicherheit im Falle einer Reifenpanne und ermöglichen es, pro
blemfrei die nächste Reparaturwerkstätte zu erreichen, so daß uner
wünschte und auf stark befahrenen Straßen auch gefährliche Reifenwech
sel vermieden werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Fahrzeugluftreifen der
eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß auch im entlüfteten Zu
stand eine hohe Fahrleistung mit ausreichend hoher Geschwindigkeit er
möglicht wird, die in den Seitenwänden vorgesehenen versteifenden
Gummilagen den Fahrkomfort des mit Normaldruck betriebenen Reifens
nicht störend beeinträchtigen und dabei das Reifengewicht möglichst ge
ring bleibt.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im wesentlichen dadurch,
daß in den Seitenwandbereichen eine Gummiverstärkungslage radial in
nerhalb einer ersten Karkasslage angeordnet und ihre maximale Dicke in
der oberen Hälfte der Seitenwandhöhe gelegen ist, daß sich die Gummi
verstärkungslage ausgehend vom Kernreiterbereich bis unter den Randbe
reich der Gürtellage erstreckt, und daß der sich etwa bis zur Hälfte der
Seitenwandhöhe erstreckende Kernreiter von der ersten um den jeweiligen
Wulstkern geführten Karkasslage umschlossen ist.
Vorzugsweise bestehen die Gummiverstärkungslage und der Kernreiter
aus der gleichen Gummimischung.
Aufgrund der Wahl der Gummimischung, des Dickenverlaufs der Gummi
verstärkungslage und der jeweils in Abhängigkeit von der Position der
Gummiverstärkungslage im Reifen unterschiedlichen Härtezeiten dieser
Gummiverstärkungslage werden hinsichtlich der Langlaufeigenschaften
bei entlüftetem Reifen optimale Werte erhalten, insbesondere wenn auf
grund der verwendeten Mischungen und der gewählten Härtezeit im ferti
gen Reifen der Elastizitätsmodul E* der Gummiverstärkungslagen sowie
des Kernreiters gemessen bei 70°C gleich oder größer 9 MPa und der tanδ
gleich oder kleiner 0,03 ist (gemessen mittels "EPLEXOR", 10 Hz, 10%
Vorspannung und 1% DSA). Die Härte IRHD dieser Gummiverstär
kungslage sowie des Kernreiters soll bei Raumtemperatur gemessen gleich
oder größer 80 sein. Die Messung der IRDH (International Rubber Hard
ness Degree) erfolgt dabei analog der Shore-Härtemessung, jedoch mit ku
gelförmiger Meßspitze. Die Messung bzw. Prüfung erfolgt dabei nach DIN
53519, wobei die sogenannte Mikrohärte bestimmt wird, da kleine Proben
gemessen werden, die aus dem jeweiligen Reifen entnommen sind.
Die Gummiverstärkungslage und die Kernreiter werden bevorzugt aus ei
ner Gummimischung hergestellt, die aus einem Polymerverschnitt aus
NR/IR und BR besteht, wobei mindestens 50 Teile NR/IR in diesem Poly
merverschnitt enthalten sind, einem Rußgehalt von 50 bis 60 Teilen, vor
zugsweise aus schnellspritzbarem FEF-Ruß, sowie aus 5 bis 8 Teilen Zin
koxid, 2 Teilen Stearinsäure, 1,5 Teilen Alterungsschutzmittel sowie ein
oder mehr Teile Vulkanisationsbeschleuniger und Schwefel (vorzugsweise
4 bis 5 Teile), um die Verlusteigenschaften der Mischung gering zu halten.
Für den Fall der Verwendung einer zusätzlichen zweiten Karkasslage wird
der Grundaufbau des Reifens mit einlagiger Karkasse weitestgehend un
verändert beibehalten. Die radial außerhalb der ersten Karkasslage vorge
sehene zweite Karkasslage verläuft bis in das obere Drittel der Höhe der
Seitenwand anliegend an der ersten Karkasslage und anschließend anlie
gend am um den Wulstkern umgeschlagenen Endbereich der ersten Kar
kasslage und endet bevorzugt im wulstseitigen Kernreiterbereich. Das
umgeschlagene Ende der ersten Karkasslage ist dabei insbesondere bis in
das obere Drittel der Seitenwandhöhe zwischen die beiden Karkasslagen
hochgeführt und mit diesen unmittelbar verbunden. Dadurch wird im
Vergleich zu Reifen mit zweilagiger Karkasse und zwischen den beiden
Karkasslagen auch im Seitenwandbereich vorgesehener Verstärkungslage
der Vorteil erzielt, daß beide Karkasslagen im oberen Drittel des Seiten
wandbereiches nur einer geringen Stauchung ausgesetzt sind, was insbe
sondere dann von besonderer Bedeutung ist, wenn Karkasslagen aus
Kevlar verwendet werden, die möglichst keinerlei Stauchung ausgesetzt
sein sollen.
In den Bereichen der Seitenwand, in denen die beiden Karkasslagen an
einanderliegend verlaufen, ist es vorteilhaft, zwischen den beiden Kar
kasslagen eine elastische Pufferschicht einzubringen, um eine gewisse
Relativbeweglichkeit zwischen den beiden Lagen und eine definierte Stei
figkeit aufgrund der Abstandseinstellung zu erzielen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteransprü
chen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Axialschnittdarstellung einer Hälfte eines
mittensymmetrisch ausgebildeten Reifens nach der Erfindung
mit einer Karkasslage, und
Fig. 2 eine schematische Axialschnittdarstellung einer Hälfte eines
mittensymmetrisch ausgebildeten Reifens nach der Erfindung
mit zwei Karkasslagen.
Nach Fig. 1 besitzt der Reifen, dessen rechts von der Reifenmittenebene 13
gelegener Teil gezeigt ist, eine Karkasslage 1, die um den Wulst 8 geführt
ist und deren umgeschlagenes Ende 12 über zumindest die halbe Reifen
höhe nach oben geführt ist und im Anschluß an den Kernreiterbereich 9
an der Außenseite der Karkasslage 1 anliegt und mit ihr verbunden ist.
Der Kernreiter 9 ist demgemäß von der Karkasslage 1 voll umschlossen.
Zwischen Kernreiter 9 und dem umgeschlagenen Ende 12 der Karkasslage
1 ist ein Verstärkungs- bzw. Versteifungsstreifen 3 vorgesehen, der aus
einem textilen Material bestehen kann und sich bis in die unmittelbare
Nähe des Wulstrings 8 erstreckt. Radial innerhalb der Karkasslage 1 ist
eine Gummiverstärkungslage 4 vorgesehen, die sich spitz zulaufend einer
seits bis unter die Gürtellage 10 erstreckt und andererseits etwa in Höhe
der maximalen Wulstbreite endet. Der Bereich der maximalen Dicke des
Gummiverstärkungsstreifens 4 ist im oberen Drittel der Seitenwandhöhe
gelegen und dies führt dazu, daß die Karkasslage 1 radial so weit nach
außen verlagert ist, daß sie keinen störenden Stauchungen im Betrieb
ausgesetzt ist.
Radial innen grenzt die Gummiverstärkungslage 1 an eine Innengummie
rungsschicht 7 an.
Von wesentlicher Bedeutung für die Laufleistung des Reifens im entlüfte
ten Zustand sowie auch für das Verhalten im Normallauf ist einerseits die
Ausgestaltung der Gummiverstärkungslage hinsichtlich ihrer radialen
Höhe und ihres Dickenverlaufs über die Höhe und zum anderen die für
die Gummiverstärkungslage verwendete Mischung.
Die Gummiverstärkungslage besteht aus einer Gummimischung aus Ver
schnitten von NR und/oder IR und BR sowie Ruß, Zinkweiß, Stearinsäu
re, Alterungsschutzmittel, Weichmacher, Schwefel und Beschleuniger. Be
vorzugt werden Verstärkungslage und Kernreiter hergestellt aus einer
Gummimischung, bestehend aus einem Polymerverschnitt aus NR/IR und
BR mit mindestens 50 Teilen NR/IR, einem Rußgehalt von 50 bis 60 Tei
len, 5 bis 8 Teilen Zinkoxid, 2 Teilen Stearinsäure, 1,5 Teilen Alterungs
schutzmittel sowie zumindest ein Teil Vulkanisationsbeschleuniger und
Schwefel. Es werden bevorzugt 4 bis 5 Teile Schwefel verwendet, um die
Verlusteigenschaften der Mischung gering zu halten.
Die für die Gummiverstärkungslage 4 und den Kernreiter 9 bzw. den
Kernreiterbereich bestimmte Gummimischung muß in der Weise gehärtet
werden, daß die Gummiverstärkungslage im fertigen Reifen folgende Ei
genschaften besitzt:
Härte IRDH größer gleich 80, gemessen bei Raumtemperatur, Elastizitätsmodul (MPa) größer gleich 9 MPa und tanδ kleiner gleich 0,03, gemessen jeweils bei 70°C und mittels "EPLEXOR", 10 Hz, 10% Vorspan nung, 1% DSA (Double Strain Amplitude).
Die IRDH-Messung (International Rubber Hardness Degree) erfolgt gemäß Prüfmethode DIN 53519 Blatt 2.
Härte IRDH größer gleich 80, gemessen bei Raumtemperatur, Elastizitätsmodul (MPa) größer gleich 9 MPa und tanδ kleiner gleich 0,03, gemessen jeweils bei 70°C und mittels "EPLEXOR", 10 Hz, 10% Vorspan nung, 1% DSA (Double Strain Amplitude).
Die IRDH-Messung (International Rubber Hardness Degree) erfolgt gemäß Prüfmethode DIN 53519 Blatt 2.
In der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellenden
Zeichnung sind Meßstellen positionsgenau eingetragen, anhand derer für
die Erfindung wesentliche Dickenwerte und Positionen angegeben werden
können.
Die Reifendicke A2 in Kronenmitte beträgt bevorzugt 17,0 ± 0,8 mm, wäh
rend die Reifendicke C2 an der Schulter an der angegebenen Stelle 18,0 ± 1,0 mm
beträgt. Die Dicke Y des Wulstes beträgt an der angegebenen
Stelle 18,5 ± 1,5 mm, während sich die Wulstdicke R1 an der angegebe
nen Stelle in Höhe des Maßes R auf 15,0 ± 1,5 mm beläuft.
Die Messung der Wulstdicke Y erfolgt in Höhe des in der Zeichnung ein
getragenen Maßes W, wobei die Meßebene wie in der Zeichnung angege
ben verläuft.
Die Gummiverstärkungslagen 4 besitzt über ihre radiale Höhe einen aus
der Zeichnung ersichtlichen charakteristischen Dickenverlauf, der durch
die in der Zeichnung an den angegebenen Meßstellen vorhandenen Dic
kenwerte maßgenau definiert ist.
An der Meßstelle DI, die etwa in Höhe von zwei Drittel der Seitenwandhö
he gelegen ist, besitzt die Gummiverstärkungslage 4 eine Dicke von
12,0 ± 1,0 mm.
An der Meßstelle EI in halber Seitenwandhöhe beträgt die Dicke der
Gummiverstärkungslage 12,0 ± 1,0 mm und die Dicke EII des Kernreiters
in gleicher Höhe 2,0 ± 0,5 mm.
An der Meßstelle YI beträgt die Lagendicke 4, 5 ± 0,5 mm und an der Meß
stelle YA die Kernreiterdicke 12,0 ± 1,0 mm. Zwischen den bezüglich der
definierten Meßstellen angegebenen Werten verändern sich die Dicken der
Gummiverstärkungslagen 4, 5 kontinuierlich.
An der Meßstelle Y besitzt in der angegebenen Ebene der Wulst eine Dicke
von 18,5 ± 1,7 mm, wobei hinsichtlich Gummiverstärkungslage 4 und
Kernreiterbereich 9 sich zwischen den bezüglich der definierten Meßstel
len angegebenen Werten die Dickenverläufe kontinuierlich ändern.
Der in der Zeichnung angegebene Wert RI (Wulst) beträgt 15,0 ± 1,5 mm,
während die Wulsthöhe WI 22,0 ± 5,0 mm beträgt.
Hinsichtlich der Überdeckung der Gummiverstärkungslage 4 im radial
äußeren Bereich durch die Gürtellagen 10 ist der Wert A mit 33,0 ± 2,5 mm
anzugeben, d. h. es findet eine, ausgeprägte Überdeckung statt,
wobei die Gürtelrandbereiche auf einer vergleichsweise dicken Gummi
schicht aufliegen, die sicherstellt, daß im Betrieb die Karkasslage 1 vor
Stauchungseffekten geschont wird.
Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform stimmt hinsichtlich der Grund
konzeption, der Materialwahl und der Abmessungen mit der Ausfüh
rungsform nach Fig. 1 überein, aber es ist zusätzlich zur Karkasslage 1
eine zweite Karkasslage 2 vorgesehen, die radial außerhalb der ersten
Karkasslage 1 gelegen ist und bis in den Bereich des oberen Drittels der
Höhe der Seitenwand anliegend an der ersten Karkasslage 1 verläuft. Etwa
im Bereich der in Fig. 2 eingezeichneten Meßstelle DI trennen sich die
beiden Karkasslagen 1, 2, wobei die innere Karkasslage analog zur Aus
führungsform nach Fig. 1 um den Wulst 8 geschlagen und das umge
schlagene Ende 12 bis in das obere Drittel der Höhe der Reifenseitenwand
hochgeführt ist, wo es zwischen den beiden Karkasslagen 1, 2 endet und
mit diesen Karkasslagen verbunden ist. Die äußere Karkasslage 2 ist an
liegend am umgeschlagenen Ende 12 der inneren Karkasslage bis in die
Nähe des Wulstes 8 geführt. Durch den gewählten Verlauf der Karkassla
gen wird im Falle des Reifenaufbaus mit einlagiger Karkasse sichergestellt,
daß die Karkasslagen 1, 2 im Betrieb praktisch keinen Stauchungen und
damit unerwünschten Belastungen ausgesetzt werden.
1 erste Karkasslage
2 zweite Karkasslage
3 Verstärkungsstreifen
4 Gummiverstärkungslage
7 Innengummierung
8 Wulstkern
9 Kernreiterbereich, Kernreiter
10 Gürtellage
12 umgeschlagenes Ende
13 Mittenumfangsebene
2 zweite Karkasslage
3 Verstärkungsstreifen
4 Gummiverstärkungslage
7 Innengummierung
8 Wulstkern
9 Kernreiterbereich, Kernreiter
10 Gürtellage
12 umgeschlagenes Ende
13 Mittenumfangsebene
Claims (14)
1. Fahrzeugluftreifen mit einer ein- oder zweilagigen Karkasse, die sich
zwischen zwei zugeordnete Kernreiter aufweisenden Wulstringen er
streckt, einer zwischen der Karkasse und einem Laufstreifen vorge
sehenen Gürtelanordnung sowie in den Seitenwandbereichen ange
ordneter und bei entlüftetem Reifen Stützfunktion übernehmender
Gummiverstärkungslagen,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Seitenwandbereichen eine Gummiverstärkungslage (4)
radial innerhalb einer ersten Karkasslage angeordnet und ihre ma
ximale Dicke in der oberen Hälfte der Seitenwandhöhe gelegen ist,
daß sich die Gummiverstärkungslage (4) ausgehend vom Kernreiter
bereich (9) bis unter den Randbereich der Gürtellage (10) erstreckt,
und daß der sich etwa bis zur Hälfte der Seitenwandhöhe erstrec
kende Kernreiter (9) von der ersten um den jeweiligen Wulstkern (8)
geführten Karkasslage (1) umschlossen ist.
2. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem umgeschlagenen Ende der ersten Karkasslage (1)
und dem Kernreiter (9) ein Verstärkungs- bzw. Versteifungsstreifen
(3) vorgesehen ist.
3. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß radial außerhalb der ersten Karkasslage (1) eine zweite Kar
kasslage (2) vorgesehen ist, die bis in das obere Drittel der Höhe der
Seitenwand anliegend an der ersten Karkasslage (1) verläuft und
anliegend am um den Wulstkern (8) umgeschlagenen Ende (12) der
ersten Karkasslage (1) im wulstseitigen Kernreiterbereich (9) endet.
4. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das umgeschlagene Ende (12) der ersten Karkasslage in das
obere Drittel der Seitenwandhöhe zwischen die beiden Karkasslagen
(1) und (2) hochgeführt und mit diesen verbunden ist.
5. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Karkasslagen (1, 2) aus Rayon bestehen.
6. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gürtellagen (10) aus Kevlar oder Stahl bestehen.
7. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gürtel durch Zusatzgummi zwischen den Gürtellagen (10)
versteift ist.
8. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gummiverstärkungslage (4) sowie der Kernreiterbereich (9)
aus der gleichen Gummimischung bestehen.
9. Fahrzeugluftreifen nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastizitätsmodul (E*) der Gummiverstärkungslage (4) sowie
des Kernreiters oder des Kernreiterbereichs (9) gemessen bei 70°C
gleich oder größer 9 MPa und der tanδ gleich oder kleiner 0,03 ist,
und zwar gemessen mittels "EPLEXOR": 10 Hz, 10% Vorspannung
und 1% DSA (Double Strain Amplitude).
10. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Härte IRHD der Gummiverstärkungslage (4) sowie des Kern
reiters oder Kernreiterbereichs (9) bei Raumtemperatur gemessen
gleich oder größer 80 ist, wobei die Messung nach DIN 53915 erfolgt
und dem Reifen entnommene kleine Proben gemessen werden.
11. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Gummiverstärkungslage (4) aus einer Gummimi
schung besteht, die sich aus einem Polymerverschnitt aus NR/IR
und BR mit mindestens 50 Teilen NR/IR, einem Rußgehalt von 50
bis 60 Teilen, 5 bis 8 Teilen Zinkoxid, 2 Teilen Stearinsäure, 1,5
Teilen Alterungsschutzmittel sowie zumindest einem Teil Vulkani
sationsbeschleuniger und Schwefel zusammensetzt, wobei der
Schwefelanteil vorzugsweise 4 bis 5 Teile umfaßt und als Ruß vor
zugsweise schnellspritzbarer FEF-Ruß verwendet ist.
12. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemessen in etwa zwei Drittel der Seitenwandhöhe und in hal
ber Seitenwandhöhe die Dicke der Gummiverstärkungslage (4)
12 mm bei einer Toleranz von ± 1,0 beträgt.
13. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß gemessen im Bereich maximaler Wulstdicke (Seitenwandhöhe
W, Meßebene Y) unterhalb des Endes der Gummiverstärkungslage
(4) die Gesamtdicke des Reifenaufbaus 18,5 mm bei einer Toleranz
von ± 1,5 mm beträgt.
14. Fahrzeugluftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Reifenmitte gemessene Kronendicke (A2)
17,0 ± 0,8 mm und die im Übergangsbereich der Schulter und im Bereich
des Endes der Gummiverstärkungslage (4) gemessene Reifendicke
(C2) 18,0 ± 1,0 mm beträgt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19860362A DE19860362A1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Fahrzeugluftreifen |
| JP11304502A JP2000190715A (ja) | 1998-12-24 | 1999-10-26 | 空気入りタイヤ |
| DE69932491T DE69932491T2 (de) | 1998-12-24 | 1999-12-21 | Fahrzeugluftreifen |
| EP99310318A EP1013482B1 (de) | 1998-12-24 | 1999-12-21 | Fahrzeugluftreifen |
| US09/469,319 US6536494B1 (en) | 1998-12-24 | 1999-12-22 | Pneumatic vehicle tire |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19860362A DE19860362A1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Fahrzeugluftreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19860362A1 true DE19860362A1 (de) | 2000-06-29 |
Family
ID=7892867
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19860362A Withdrawn DE19860362A1 (de) | 1998-12-24 | 1998-12-24 | Fahrzeugluftreifen |
| DE69932491T Expired - Lifetime DE69932491T2 (de) | 1998-12-24 | 1999-12-21 | Fahrzeugluftreifen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69932491T Expired - Lifetime DE69932491T2 (de) | 1998-12-24 | 1999-12-21 | Fahrzeugluftreifen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6536494B1 (de) |
| EP (1) | EP1013482B1 (de) |
| JP (1) | JP2000190715A (de) |
| DE (2) | DE19860362A1 (de) |
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