DE2945975A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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Description
Heuwerbungsmaschine
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
Bei einer bekannten Heuwerbungsmaschine dieser Art (DE-AS 1757729) erstrecken sich die Zinkenträger etwa
in radialer Richtung von der Stehachse weg und stehen zum Schwaden mit einer Steuerkurve in Verbindung, die
in gleichem Abstand um die Stehachse herum verläuft und einen in Richtung der Stehachse ansteigenden und wieder
abfallenden Abschnitt zum Abheben der Rechzinken aufweist. Wegen des Platzes, den die Steuerkurve in Richtung
der Stehachse benötigt, wird daher die Bauhöhe der Maschine und somit auch deren Gewicht entsprechend erhöht.
Dieses erhöhte Gewicht verlangt nach einer entsprechenden Dimensionierung. Wegen der verhältnismässig
grossen Bauhöhe ist der Einsatz dieser Maschine im Bereich von Sträuchern, Büschen und Bäumen mit tiefliegenden
Aesten erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht.
Als weiterer Nachteil dieser bekannten Lösung hat der Umstand zu gelten, dass bei von der Steuerkurve entkoppelten
Zinkenträgern verhältnismässig aufwendige Massnahmen notwendig sind, um die Zinkenträger in ihrer entkoppelten
Stellung zu halten und zudem gegen Verdrehung zu sichern.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, eine
Heuwerbungsmaschine der eingangsgenannten Art zu schaffen, deren Bauhöhe und deren Gewicht möglichst gering
ist und bei der auf einfache Weise die Zinkenträger umgestellt und in ihrer jeweiligen Stellung arretiert werden
können.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 erwähnten Merkmale gelöst.
Da die Steuerbahn in einer Ebene liegt, die zur Stehachse zumindest annähernd rechtwinklig verläuft, trägt
die Steuerkurve nur unwesentlich zur Maschinenbauhöhe bei. Die Zinkenträger können durch Verschwenken mit der
Steuerkurve in Eingriff gebracht bzw. von der Steuerkurve entkoppelt werden. Die Arretierung und Sicherung der
Zinkenträger in ihrer von der Steuerbahn entkoppelten Schwenkstellung lässt sich mit einfachen Mitteln bewerkstelligen.
Die Steuerbahn ist vorzugsweise oberhalb der Zinkenträger angeordnet, was eine gedrängte Bauweise der Maschine
möglich macht.
Es ist weiter von Vorteil, bei einer mit in Drehrichtung gesehen nach hinten weisenden Zinkenträgern versehenen
Heuwerbungsmaschine die Steuerbahn so auszubilden, dass sie einen im wesentlichen zur Stehachse koaxialen, ersten
Abschnitt und einen gegenüber diesem in einem grössern Abstand von der Stehachse verlaufenden, zweiten Abstand
aufweist. Durch diese Ausbildung der Steuerbahn werden die Steuerorgane der Zinkenträger während ihres
Umlaufes längs der Steuerbahn nur allmählich Richtungs-
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änderungen unterworfen, jedoch nicht zu Umlenkungen gezwungen. Das wirkt sich in einem geringeren Verschleiss
der Steuerbahn und der in dieser geführten Steuerorgane aus.
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Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch das
Rechrad einer Heuwerbungsmaschine,
Fig. 2 in schematischer Draufsicht die
Steuerbahn mit zwei Zinkenträgern,
Fig. 3 schematisch und teilweise im
Schnitt einen Zinkenträger in Seitenansicht, und
Fig. 4 eine Ansicht eines Abschnittes des
untern Gehäuseteiles in Richtung
der Längsachse eines Zinkenträgers.
Wie insbesondere die Figur 1 zeigt, weist das Rechrad ein im wesentlichen geschlossenes Gehäuse 1 auf, das
durch einen obern, schalenförmigen und nach unten offenen Gehäuseteil 2 und einen untern, ebenfalls schalenförmigen
und nach oben offenen Gehäuseteil 3 gebildet wird. Der obere Gehäuseteil 2 ist auf geeignete Weise,
z.B. mittels Schrauben, mit einer stehenden, etwa vertikalen Achse 4 drehfest verbunden. Diese Stehachse 4
stützt sich über ein Stützrad 5 auf dem Boden ab, das mittels eines Nabenteils 6 am untern Ende der Stehachse 4
angebracht ist. Der untere Gehäuseteil 3 ist mittels Kugellager 7 drehbar auf der Stehachse 4 gelagert. Der drehbare,
untere Gehäuseteil 3 wird in Richtung des Pfeiles B (Fig. 2) umlaufend angetrieben. Zu diesem Zwecke ist
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am untern Gehäuseteil 3 ein Kegelrad 8 eines Kegelradgetriebes
9 befestigt. Dieses Kegelrad 8 kann mit dem untern Gehäuseteil 3 auch einstückig ausgebildet sein.
Mit diesem Kegelrad 8 kämmt ein zweites Kegelrad 10, das auf einer Antriebswelle 11 sitzt, die mittels Kugellager
12 drehbar in einem kanalförmigen Verbindungsstück 13 des obern Gehäuseteiles 2 gelagert ist. Wie in den Fig.
und 2 schematisch gezeigt, wird das Rechrad mit diesem Verbindungsstück 13 mit einem Kupplungsteil 14 eines nicht
näher dargestellten Zugfahrzeuges, z.B. eines Traktores, verbunden. Dieses Zugfahrzeug zieht das Rechrad in Richtung
des Pfeiles A. Die Antriebswelle 11 wird mit der Zapfwelle 15 des Zugfahrzeuges gekoppelt, so dass der untere
Gehäuseteil 3 vom Zugfahrzeug her auf bekannte Weise umlaufend angetrieben werden kann.
Der obere Gehäuseteil 2 weist auf seiner Unterseite eine sich längs seines Umfanges erstreckende, geschlossene
Steuerbahn 16 auf, die in Figur 2 strichpunktiert dargestellt ist. Diese Steuerbahn 16 liegt in einer Ebene, die
im wesentlichen rechtwinklig zur Stehachse 4, d.h. etwa horizontal, verläuft und die durch ein nach unten offenes,
U-förmiges Profil gebildet wird, wie das insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht. Wie Fig. 2 zeigt, weist diese Steuerbahn
16 einen ersten Abschnitt 16a auf, der im wesentlichen koaxial zur Stehachse 4 verläuft und der in einen
zweiten Abschnitt 16b übergeht, der in einem grössern Abstand von der Stehachse 4 verläuft als der erwähnte erste
Abschnitt 16a. Durch diesen zweiten Abschnitt 16b erhält die Steuerbahn 16 eine ausgebuchtete Form. Die Flansche
der U-förmigen Steuerbahn 16 sind mit geneigten Einweisflächen 18 versehen, deren Funktionsweise noch zu erläutern
sein wird.
Diese Steuerbahn 16 dient auf bekannte Weise zum Verschwenken von Zinkenträgern 19. Diese Zinkenträger 19
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tragen an ihrem freien Ende Rechzinken 20 und sind auf noch näher zu erläuternde Weise um ihre Längsachse drehbar
und um eine Schwenkachse 21 schwenkbar am untern Gehäuseteil befestigt. Die Zinkenträger 19 erstrecken sich
etwa tangential zur Umlaufbahn ihres Befestigungspunktes am Gehäuseteil 3 und weisen in Umlaufrichtung B gesehen
nach hinten. Die Zinkenträger 19 sind in gegenseitigem Abstand längs des Umfanges des Gehäuseteiles 3 angeordnet.
Obwohl in den Figuren 1 und 2 nur zwei Zinkenträger 19 dargestellt sind, versteht es sich, dass in der Praxis
eine grössere Anzahl von derartigen Zinkenträgern vorgesehen ist, z.B. 6 oder 8 Zinkenträger. Mit jedem Zinkenträger 19 ist ein Steuerarm 22 drehfest verbunden, der
einen Steuerkopf 23 trägt, der in der Steuerbahn 16 am obern Gehäuseteil 2 geführt ist. Bei in die Steuerbahn 16
eingreifenden Steuerköpfen 23 werden die Zinkenträger 19 während ihres Umlaufes auf noch zu beschreibende Weise
um ihre Längsachse verschwenkt.
Die Ausbildung der Lagerung der Zinkenträger 19 wird im folgenden anhand der Figuren 3 und 4 näher erläutert.
Von diesen Figuren zeigt die Fig. 3 rein schematisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit einen Zinkenträger
in Seitenansicht, während in Fig. 4 eine Ansicht eines Abschnittes des untern Gehäuseteiles 3 in Richtung
der Längsachse des in diesem Abschnitt gelagerten Zinkenträgers 19 gezeigt ist. In dieser Fig. 4 ist das die Zinkenträger
20 tragende Ende des Zinkenträgers 19 weggeschnitten und der Steuerarm 22 samt Steuerkopf 23 der
Uoborsichtlichkeit halber weggelassen. Wie aus diesen beiden Figuren deutlich hervorgeht, ist der Zinkenträger
in einer hohlzylindrischen Lagerbüchse 24 um seine Längsachse drehbar gelagert. Mittels Sicherungsringen 25
(Fig. 3) ist der Zinkenträger 19 jedoch gegen eine Ver-Schiebung in Richtung seiner Längsachse gesichert. Die
Lagerbüchse 24 ist mit einer weitern Lagerbüchse 26 ver-
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schweisst, deren Längsachse rechtwinklig zur Längsachse der ersten Lagerbüchse 24 verläuft. Die zweite Lagerbüchse
26 ist auf einem die Schwenkachse 21 des Zinkenträgers 19 bildenden Bolzen gelagert, der im untern Gehäuseteil
3 gehalten ist. Der Bolzen 21 verläuft rechtwinklig zur Längsachse des Zinkenträgers 19 und liegt
in einer zu Stehachse 4 etwa rechtwinkligen Ebene. Die Lagerbüchse 26 kann drehbar auf dem Bolzen 21 sitzen oder
fest mit diesem verbunden sein, wobei der Bolzen 21 je nach^-dem fest oder drehbar im Gehäuseteil 3 gehalten ist.
Der Zinkenträger 19 kann um diese Schwenkachse 21 zwischen zwei Schwenkstellungen hin und her verschwenkt werden.
In seiner obern Schwenkstellung, in der er in Fig. strichpunktiert und in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien dargestellt
ist, greift der Steuerkopf 23 in die Steuerbahn 16 ein, wie das in Fig. 3 schematisch dargestellt ist.
In dieser obern Schwenkstellung besteht demnach zwischen der Steuerbahn 16 und dem Zinkenträger 19 eine Steuerverbindung.
In seiner untern Schwenkstellung, die in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien und in Fig. 4 strichpunktiert angegeben
ist, befindet sich der Steuerkopf 23 ausser Eingriff mit der Steuerbahn 16, so dass die Steuerbahn 16
die Bewegung des umlaufenden Zinkenträgers 19 nicht beeinflusst. Zur Arretierung des Zinkenträgers 19 in seinen
beiden Schwenkstellungen sind zwei Arretiervorrichtungen 27 und 28 vorhanden, die in verschiedenen Höhen, d.h. übereinander,
angeordnet sind und mit dem drehbaren unteren Gehäuseteil 3 mitdrehen. Die untere Arretiervorrichtung
27, die zum Festhalten des von der Steuerbahn 16 entkoppelten Zinkenträgers 19 dient, weist zwei auf einem auf nicht
dargestellte Weise mit dem Gehäuseteil 3 verbundenen Träger 29 befestigte Flansche 30 auf, die parallel zueinander
und in einem gegenseitigen Abstand angeordnet sind. Die beiden Flansche 30 nehmen den Zinkenträger 19 zwisehen
sich auf. Mittels eines in Fig. 4 nur angedeuteten
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Arretierstiftes 31, der in den beiden Flanschen 30 gehalten ist und den Zinkenträger 19 durchsetzt, wird der
Zinkenträger 19 in seiner Schwenkstellung gehalten und gleichzeitig gegen ein Verdrehen um seine Längsachse gesichert.
Die obere Arretiervorrichtung 28, welche den Zinkenträger in seiner obern Schwenkstellung, in der er mit der
Steuerbahn 16 in Wirkverbindung steht, zu halten hat, ist in den Fig. 3 und 4 verschiedenartig ausgebildet gezeigt.
Bei der Lösung gemäss Fig. 3 weist die Arretiervorrichtung 28 ein in Richtung des Pfeiles C verschiebbares
Arretierelement 32 auf, das mittels einer Druckfeder 33 in seine in Fig. 3 gezeigte Arretierstellung
gedrückt ist. In dieser Arretierstellung übergreift das nur schematisch dargestellte Arretierelement 32 das Ende
des Zinkenträgers 19 und hält diesen gegen ein Verschwenken um die Schwenkachse 21 gesichert. Das Arretierelement
32 erlaubt jedoch ein Drehen des Zinkenträgers 19 um dessen Längsachse. Zum Lösen der Arretierung wird
das Arretierelement 32 entgegen der Wirkung der Druckfeder 33 zurückversetzt, wodurch der Zinkenträger 19
freigegeben wird. Um das Arretierelement 32 mit dem Zinkenträger 19 in Eingriff zu bringen, muss das Arretierelement
32 entweder von Hand oder durch den zurückschwenkenden Zinkenträger 19 zurückversetzt werden.
Die in der Fig. 4 gezeigte Arretiervorrichtung 28 weist ein in Richtung des Pfeiles D im Gehäuseteil 3 verschiebbares
Arretierelement 33 auf, das an seinem vordem Ende 33a gabelförmig ausgebildet ist. Wie die Fig. 4 zeigt,
übergreift das sich in seiner Arretierstellung befindliche Arretierelement 33 mit seinem gabelförmigen
Ende 33a den sich durch eine Ausnehmung 3a im Gehäuseunterteil 3 hindurcherstreckenden Zinkenträger 19 und
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sichert diesen gegen eine Verschwenkung um die Schwenkachse 21. Ein Drehen des Zinkenträgers 19 um dessen Längsachse
ist jedoch möglich. Zum Freigeben des Zinkenträgers 19 muss das Arretierelement 33 in Richtung des Pfeiles
D zurückverschoben werden.
Je nach Schwenkstellung der Zinkenträger 19 dient das Rechrad zum Schwaden oder zum Zetten und Wenden. Nehmen
die Zinkenträger 19 ihre obere Schwenkstellung ein, in der sie durch die Arretiervorrichtung 28 gehalten sind
und die Steuerköpfe 23 in die Steuerbahn 16 eingreifen, werden die Zinkenträger 19 und die Rechzinken 20 so gesteuert,
dass eine Schwadbildung erfolgt. Solange bei umlaufenden Zinkenträgern 19 der Steuerkopf 23 im kreisförmigen
Abschnitt 16a der Steuerbahn 16 geführt wird, ist der entsprechende Zinkenträger 19 in seine Rechstellung
verschwenkt, in der die Rechzinken 20 eine nach unten zum Boden hinweisende, im wesentlichen senkrechte
Stellung einnehmen, wie das in Fig. 2 durch den Zinkenträger
19' dargestellt ist. Das auf dem Boden liegende geschnittene Gut wird durch die sich in ihrer Rechstellung
befindlichen Rechenzinken 20 auf bekannte Weise zu einem Schwad zusammengerecht.
Gelangen nun die Steuerköpfe 23 in den Bereich des ausgebuchteten Steuerbahnabschnittes 16b, so erfolgt ein Verschwenken
der Zinkenträger 19 um ihre Längsachse, wodurch die Rechzinken 20 vom Boden abgehoben und nach aufwärts
verschwenkt werden, wie das in Fig. 2 durch den mit 19'"
bezeichneten Zinkenträger dargestellt ist. In dieser nach oben verschwenkten Lage, in der die Rechzinken 20 entgegen
der Umlaufrichtung B weisen, stehen letztere ausser Eingriff mit dem vorher gebildeten Schwad. Während des
Durchfahrens des Steuerbahnabschnittes 16b erfolgt ein allmähliches Zurückschwenken der Zinkenträger 19 in ihre
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Rechstellung, in die sie dann endgültig verschwenkt werden, sobald sie wieder in den Bereich des Steuerbahnabschnittes
16a gelangen. Da durch die ausgebuchtete Ausbildung der Steuerbahn 16 die Steuerköpfe 23 allmählich
in den Steuerbahnabschnitt 16b, der gegenüber dem Abschnitt 16a einen grössern Abstand von der Stehachse 4
aufweist, einlaufen können, werden die in der Steuerbahn 16 geführten Steuerköpfe 23 nicht zu einer verschleisstechnisch
ungünstigen Richtungsumkehr gezwungen, sondern nur einer allmählichen Richtungsänderung unterworfen.
Dasselbe gilt selbstverständlich auch beim Auslaufen aus dem Steuerbahnabschnitt 16b. Damit lässt sich der
Verschleiss der Steuerbahn 16 und der Steuerköpfe 23 herabsetzen.
Zum Zetten und Wenden werden die Zinkenträger 19 in ihre untere Schwenkstellung verschwenkt, in der sie mit der
Steuerbahn 16 nicht mehr gekoppelt sind. In dieser untern Schwenkstellung werden die Zinkenträger wie bereits erwähnt
durch die Arretiervorrichtung 27 sowohl gegen ein Verschwenken um die Schwenkachse 21 wie auch ein Drehen
um ihre Längsachse gesichert. Während des Umlaufens der Zinkenträger 19 bleiben die Rechzinken 20 in ihrer ungefähr
vertikal nach unten gerichteten Stellung. Dabei wird die Stehachse 4 in bekannter Weise so geneigt, dass die
Spitzen der Rechzinken 20 in einer in Fahrtrichtung nach vorn abwärts geneigten Ebene umlaufen.
Beim Verschwenken der Zinkenträger 19 aus ihrer untern Schwenkstellung in obere Schwenkstellung sorgen die Einweisflächen
18 an den Flanschen 17 der Steuerbahn 16 dafür, dass die Steuerköpfe 23 einwandfrei in die Steuerbahn
16 eingeführt werden.
Es versteht sich, dass die Arretiervorrichtungen für die Zinkenträger 19 auch anders als gezeigt ausgebildet werden
können. So ist es insbesondere von Vorteil, eine Vor-
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richtung vorzusehen, mit der mit einem Handgriff alle Zinkenträger zusammen verschwenkt und arretiert werden
können, was die Umstellung der Maschine von "Schwaden" auf "Zetten und Wenden" erheblich erleichtert.
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Die Steuerbahn 16 kann anstatt, wie gezeigt, als U-förmiges Profil auch als nach unten und nach einer Seite offenes
L-förmiges Profil ausgebildet sein. Auch bei einem L-förmigen Profil wird der nach unten gerichtete Flansch
vorzugsweise mit einer Einweisfläche für die Steuerköpfe 23 versehen. Gegenüber einem U-förmigen Profil hat
ein L-förmiges Profil den Nachteil, dass zur einwandfreien Führung der Steuerköpfe 23 in der Steuerbahn 16 noch
zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden müssen.
Die Ausbildung des Gehäuses 1 als geschlossenes Gehäuse bringt den Vorteil mit sich, dass die im Gehäuse untergebrachten
Bauteile vor Verschmutzung geschützt werden und eine Beeinträchtigung der Funktionsweise durch von
aussen ins Gehäuseinnere eindringende Fremdkörper vermieden wird. Zudem ist es bei einer geschlossenen Ausbildung
des untern Gehäuseteiles 3 möglich, diesen Gehäuseteil 3 als Oelwanne zu benützen. Durch die Drehung
dieses untern Gehäuseteiles 3 wird das OeI nach aussen und zum Teil auch nach oben geschleudert, was eine einwandfreie
Schmierung der Zinkenträgerlagerungen und auch der in der Steuerbahn 16 geführten Steuerköpfe 2 3 gewährleistet.
Dem untern Gehäuseteil 3 kann auch die Form eines nach unten offenen Speichenrades gegeben werden, wobei die
Zinkenträger 19 an den Speichenarmen dieses Speichenrades zu befestigen sind.
In der Praxis wird es sich häufig als zweckmässig erweisen,
zwei oder mehrere Rechräder der vorstehend beschriebenen Art nebeneinander anzuordnen. Diese Rechräder können
gleichsinnig oder paarweise gegensinnig drehend an-
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- 14 getrieben werden.
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Claims (11)
- Patentanwälte Leinweber &
Rosenilial 7 / II. Au}g.
O - 8000 München 2Bucher-G-uyer AG Maschinenfabrik, 3166 Niederweningen/ Zürich/SchweizPATENTANSPRUECHEII. j Heuwerbungsmaschine mit mindestens einem um eine stehende Achse umlaufenden Rechrad, das mehrere mit Rechzinken versehene Zinkenträger aufweist, die um ihre Längsachse drehbar an einem auf der Stehachse drehbar gelagerten, angetriebenen Drehteil angeordnet sind und die aus einer ersten Stellung, in der sie zur Verdrehung mit einer mit der Stehachse drehfest verbundenen Steuerbahn in Wirkverbindung stehen, in eine zweite Stel-'lung bringbar sind, in der sie von der Steuerbahn entkoppelt und gegen Verdrehung sicherbar sind, wobei die Zinkenträger in jeder der beiden Stellungen arretierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) in einer zur Stehachse (4) im wesentlichen rechtwinkligen Ebene verläuft und die in etwa in tangentialer Richtung verlaufenden Zinkenträger (19) um eine sich quer zu ihrer Längsachse erstreckende, in einer praktisch rechtwinklig zur Stehachse (4) liegende Schwenkachse (21) schwenkbar im Drehteil (3) gelagert sind. - 2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) oberhalb der Zinkenträger (19) angeordnet ist.
- 3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 2 mit in Drehrichtung gesehen nach hinten weisenden Zinkenträgern, da-20.11.1978/ 030022/0697 a 2930 chAl:fkORIGINAL INSPECTEDdurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) einen im wesentlichen zur Stehachse (4) koaxialen, ersten Abschnitt (16a) und einen gegenüber diesem in einem grössern Abstand von der Stehachse (4) verlaufenden, zweiten Abschnitt (16b) aufweist.
- 4. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zinkenträger (19) mit einem Steuerorgan (22,23) drehfest verbunden ist, das in der ersten Schwenkstellung der Zinkenträger (19) in der Steuerbahn (16) geführt ist.
- 5. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (16) durch ein nach unten offenes U-förmiges Profil gebildet ist.
- 6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn durch ein nach unten und einer Seite offenes L-förmiges Profil gebildet ist.
- 7. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nach unten gegen die Zinkenträger (19) weisenden Flansche (17) der Steuerbahn (16) mit Einweisflächen (18) für die Steuerorgane (22,23) versehen sind.
- 8. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zinkenträger (19) um seine Längsachse drehbar und gegen Achsialverschiebung gesichert in einer Führung (24) geführt ist, die um die genannte Schwenkachse (21) schwenkbar am Drehteil (3) befestigt ist.
- 9. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse durch einen im Drehteil (3) fest oder drehbar gehaltenen Bolzen (21) gebil-030022/0697det ist, an dem die Führung (24) schwenkbar bzw. fest angebracht ist.
- 10. Heuwerbungsmaschine nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Zinkenträger (19)zwei mit den Zinkenträgern (19) mitdrehende, in verschiedenen Höhen angeordnete Arretiervorrichtungen (27,28) zum Arretieren des Zinkenträgers (19) in jeweils einer seiner Schwenkstellungen zugeordnet sind. 10
- 11. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (27) zum Arretieren des Zinkenträgers (19) in seiner von der Steuerbahn (16) entkoppelten zweiten Schwenkstellung einen den Zinkenträger (19) durchsetzenden, festgehaltenen Arretierstift (31) aufweist.030022/0697
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