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Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung :ui
beri:jj ten von Schnecken oder dgl. Weichtieren von e einet zu schützenden Bodenfläche
mittels diese Fiäche begrenzender elektriseker Leiter.
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Eine Vorrichtung dieser Ar- , die jedoch zurn Fer@@alten vo> Ratten
oder Mäusen, aber auch von Wild aus einem bestimmte@ abgegrenzten Gebiet dient,
ist and der DE-PS 265 995 beksan geworden. Bei dieser bekannten Vorrichtung sind
mehrere oder auch riur ein einzelner Leiter mit einer solchen Spannungsquelle verLunden,
daß um den Leiter ein elektrisches Feld bestimmter Größe herrscht, das die betreffenden
Tiere abhält.
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Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch für Weich@iere, wie Schnecken
nicht praktikabel und darüber hinaus schr umständlich aufzuhauen, da die betreffenden
Leiter entsprechend verlegt werden müssen. Ein solches Verlegen ist einem Laie@
nicht zuzumuten, zumal auch bezüglich der Versorgung mit ele trischer Energie besondere
Vorkehrung getroffen werden müsse da die dazu notwendige Spannung sicher nicht mo@@
im Kleinspannungsbereich liegt.
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Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei dener das Ferchal größerer
Tiere durch einen Stromschluß zwischen einem gesp@ ten Draht und Erde infolge der
Berührung dieses Drahtes dur@ das Tier erfolgt. Diese Vorrichtungen sind als sog.
Weidezä@ e bekannt. Die hierzu notwendige Energiequelle liegt zwar im Bereich der
Kleinspannung, ist jedoch auch bier relativ aufwer dig and zeitraubend einzurichten,
u.a. deshalb, weil vor dem Spannen des Drht;es Pfosten in den Erdboden eingetrieben
ur-t mit Isolatoren versehei werden müssen. Außerdelv ist diese vor
richtung
weder für das Fernahlten von Schnecken noch für das Umspannen eines Eleineren Gebietes
wie bspw. eines Gemüsebeetes geeignet.
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Aufgabe der verliegenden Erfindung ist es desh@lb, eine Vorrichtung
zum Fernhalten von Schnecken oder dgl. Weichtieren von einer zu schützenden Bodenfläche
zu schaffen, die einfach im Aufbau und in der Handhabung derart ist, daß sie einerseits
kostengünstig und andererseits, ohne daß besondere Sargfalt leim Verlegen angewendet
werden muß, auch stots wirksam ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung liegt somit komplett in Form eines
Art Zaunes vor, der in einfacher Weise auf den Erdboden gelegt oder senkrecht auf
eine Längskante gestellt und am Crdboden ggf. fixiert werden kann Der isolationsträger
bzw die Vorrichtung kann in beliebiger Länge, ggf. aucl! als Meterware, komplett
gehandelt werden, so daß sie nur noch um die betretifel!-de Bodenfläche oder dgl.
gelegt werden muß. Dies ist denkbar einfach und von jedermann durchzuführen, wobei
stets sichergestellt ist, daß diese Vorrichtung auch gegenüber kleinen Schnecken
wirksam ist, da der Abstand der elektrischen eier zueinander und relativ zum Erdboden
bereits durch die Ausbildung der Vorrichtung fixiert und bestimmt ist.
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Die Potentialdifferenz zwischen zwei Leitern kann entweder durch entsprechende
Wahl von in der elektrochemischen Spannungsreilie auseinanderliegenden Metallen
oder durch Anschließen einer Kleinspannungsquelle, bspw. einer Batterie, erzielt
werden, wobei der dadurch gebildete Stromkreis offen ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann im letzteren Falle i einfacher
Weise mit Anschlußklemmen für eine Batterie verseben sei, und sie kann in beiden
Fällen an den Enden mit Verbir,-dungsklemmen
sowchl mechanischer
als auch elektrischer Art versehen sein, damit die Vorrichtung in einfscher Weise
zu verlängern ist, wenn dies notwendig sein sollte. Ist ein in Längsrichtung flexibles
Band oder dgl. als Träger vorgesehen, so kann die Vorrichtung an beliebige Umgrenzungslängen
angepaßt werden da es keine Roste spielt, ob und wieweit sich die Enden der Vorrichtung
überlappen.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist darüber hinaus in einfacher,
kostengünstiger Woise herstellbar, da der verwendete Träger bspw. aus handelsüblichem
Kunststeff geschnitten oder in entsprechender Weise extrudiert werden kann und in
etenfalls einfacher Weise mit den beiden Leitern an der I@nch- und/oder Außenseite
vorsehen werden kann.
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Eine besonders einfache Verankerungs- bzw. Befestigungsmöglichkeit
des Trägers im bzw. am Erdboden ergibt sich durch in den Erdboden einsteckbare Stifte,
die an ihrem oberen de hakenförmig ausgebildet sind und dadurch den Träger halten.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt derart, daß dann, wech eine
Schnecke über zwei parallele Leiter kriecht, eine Art; Kurzschluß-Verbindung zwischen
diesen Leitern entsteht, deren Strom je nach der anliegenden Spannung, bewirkt,
daß sich die Schnecke beim Weiterbewegen entschäumt und dadurch eie oder daß sie
der Rückzug antritt.
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Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung si.d der folgenden
Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigen.
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht; auf eine eine bepflanzte Fläche
umgebende Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
Fig.
2 eine Außenansicht eines Teils der Vorrichtung in vergrößerter Darstellung, Fig.
3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine dem Schnitt längs
der Linie IV-IV der Fig. 2 ähnliche Darstellung, jedoch bei einem anderen Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung, und Fig, 5a, b eine Außenansicht und eiieii Schnitt im Bereich
der miteinander verbundenen Enden einer einzigen oder zweier hintereinander angeordneter
Vorrichtungen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfiidung.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung 11 zum Fernhalten von Sc:necken und
dgl. Weichtieren besteh-t gemäß einem bevorzugten Ausführunsbeispiel im wesentlichen
aus einem Träger 12 aus einem Isoliermaterial, dessen Außenseite 13 zwei parallele
elektrische Leiter 14 und 15 trägt, die mit einer Kleinspannungsquelle, # ssw.
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einer Batterie 16 verbunden werden können. Der Träger 12 ist bandförmig,
und zwar in Querrichtung, also in Richtung seiner Breite relativ steif, jedoch in
Richtung seiner Längserstrekkung flexibel. Das Band 12 ist aus einem geeigneter1
Kunststoff hergestellt. Die beiden elektrischen Leiter 14 und 15, die auf derjenigen
Seite angebracht sind, die in Betriebszustand die Außenseite 13 bildet, verlaufen
im wesentlichen in einem relativ geringen Abs band parallel zueinander. Bezüglich
der Längsmittelebene 17 des Bandes 12 sind die elektrischen Leiter 14 und 15 in
dem Erdboden 18 abgewandten oberen bereich angeordnet.
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Bei den Ausführungsbeispielen ist das Band 12 etwa 60 mm breit und
nur wenige mm dick, wobei der Abstand der asymmetrisch angeordneten Leiter etwa
5 - 10 mm beträgt.
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Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, wird, um eirle i odenfläche, bspw.
ein Gemüse- oder Salatbeet 19 oder dgl. vor Schnecke oder dgl. Weichtieren zu schützen,
das Band 12 zaunartig um dieses Beet 19 gelegt, wobei sich seine Enden 21 überlappen
einen.
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Die Anordnung des Bundes 12 erfolgt derart, d es mit seiner Unterkante
22 auf dem Erdboden 18 liegt, also kn Richtung einer Quererstreckung senkrecht steht.
Ferner wird das flexi le Band 12 derart gebogen gelegt, daß die mit den elektrischer.
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Leiter 14 und 15 versehene Seite 13 dem Beet 19 abgewandt ist, also
die Außenseite bildet. Außerdem ist das Band 12 der@r @@-geordnet, daß der Abstand
der elektrischen Leiter ILl, 15 zum Erdboden 18 größer ist als zur freien Oberkante
23. Auf diese Weise wird erreicht, dß sich die Verschmutzung des landes 12 durch
bei Lspw. Regen hochspritzende Erde in Grenzen hält, --1-so möglichst die elektrischen
Leiter 14, 15 nicht erreicht oder gr elektrisch verbindet. Die elektrischen Leiter
14, 15 @ilden einen offenen Stromkreis, da sie an ihren Enden nicht miteinander
verbunden sind.
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Will eine Schnecke in das Beet 19 eindringen, so muß sie der Außenseite
13 des Bandes 12 hochkriechen. Bat.ei überbrückt sie zu einem bestimmten Zeitpunkt
die beiden elektrischen I.eiter 14 und 1r, und damit die angelegte Kleinspannung
von lspw. 4,5 oder 9 V. Der Abstand der beiden elektrischen leiter 1zl u@@@ IL ist
dcttei so gewäilt, daß auch die kleinsten auftretenden fernzuhaltenden Schnecken
mit Sicherheit die beiden elektrischen Leiter gleichzeitig berühren. Die angelegte
Spannung bzw. der beim überbrücken auftretende Kurzschlußstrom durch die Schzecke
bewirkt, daß sich diese, wenn sie weiterkriecht, mit der C'eit entschäumt und dadurch
eingeht, oder daß sie, wenn die Sp--rnung eine bestimmte Größe besitzt, den Rückzug
antritt.
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Beim in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung ist das in einer bestimmten Länge hergestellte Band 12 etwa im Bereich
der Mitte seiner Längserstreckung mit
Anschlußklemmen in Form von
Hohlniete 26 versehen, an denen zwei Drähte 29 befestigt sind, die zu einer Klemmleiste
28 führen, welche mit zwei verschiedenen Druckknopfklemmen versehen ist, die denen
handelsüblicher 9-V-Batterien entsprechen. Die Drähte 27 sind vorzugsweise an der
Innenseite 29 des Bandes 12 an den Hohlnieten 26 befestigt. Die an die Klemmleiste
28 angeschlossene Batterie kann dabei bspw. auf dem Boden stehen.
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Gemäß den Fig. 2 und 3 ist das Band 12 mittels vorzugsweise metallischen
Stiften 3 von der Innenseite 29 her am Erdtoden 18 fixiert bzw. befestigt. Diese
Stifte 31 sind an ihren oberen Enden mit einem Haken 32 versehen, der bei in den
Erdboden eingesteckten Stift 31 die Oberkante 23 des Bandes 12 übergreift, ohne
die Leiter zu berühren, und dadurch hält. Je nach der Aussenform des zu umspannenden
Beetes 19 und der Länge des Bandes 12 werden eine entsprechende An@ahl von Stiften
31 verwendet.
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Bei kleinem Umfang kann es genügen, wenn lediglich im Bereich der
Ecken und im Überlappungsbereich des Bandes 12 die Stifte 31 verwendet werden.
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Bei. diesem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 3 sind die elektrischen
Leiter 14 und 15 als Drähte aus korrisionsbeständigem Material, vorzugsweise a11s
Aluminium hergestellt. Diese Drähte sind in parallele Nuten 33 eingelegt, die in
die Außenseite 13 des Bandes 12 eingearbeitet sind. Dabei ist die Tiefe der t;ut
33 geringer als der Dicke bzw. dem Durchmesser des Leiters 14, 15 entspricht, so
daß eine sichere Berührung dann, wenn die Schnecke über die Außenseite 13 des Bandes
gleitet, gewahrleistet ist.
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Dos in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel vorliegender Brfindung
unterscheidet sich von dem der Fig. 1 bis 3 dadurch, daB das Band 12' mit an der
Unterkante 22 angeformten spitzzulaufenden Lappen 36 versehen ist, die in regelmäßigem
Abstand über die Bandlänge angeordnet sind und die zum Halten des Bandes 12' am
Erdboden 18 dienen, indem sie in den Erdboden eingesteckt
werden.
Außerdem ist bei diesem Ausführungsbeispiel die Vorrichtung 11 mit einer Halterung
für die Batterie 16 versehen, und zwar in der Weise, daß der eine Teil der handelsüblichen
Druckknopfklemmen 37, die mit den elektrischen Leitern 14 und 15 verbunden sind,
unmittelbar am Band 12' befestigt ist, so daß eine 9-V-Batterie horizontal angeordnet
in diese Klemmen eingerestet werden kann. Durch diese Druckknopfklemmen 37 und die
entsprechenden Druckknopfklemmen der Batterie- wird diese in der gezeigten Position
gehalten. Die Halterung für die Batserie 16 kann ober auch in der Weise vorgenommen
werden daß eln der Innenseite 29 des Bandes zur eine Tasche oder, wie in Fig. 4
strichpunktiert dargestellt, ein Winkel 34 befestig ist-.
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Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 a und b besitzt drs in einer
bestimmten Länge hergestellte Band 12 an seinen treiben Enden Verbindungselemente
38, die sowohl zur mechanischen als uch zur elektrischen Verbindung der Vorrichtung
11 mit einer weiteren Vorrichtung oder mit dem anderen Ende derselben Vorrichtung
dienen. Diese Verbindungselemente 38 sind nls Druckltiöpfe isgebildet, von denen
der Jeweils eine Teil a1 der Außenseite 1 und der Jeweils dazu passende andere Teil
an der Inneiseite ?- des binders 12 befest-igt ist Diese Teile sind Jeweils mit
den elektrischen Leitern verbunden, die bei diesem Ausführungsbeispiel die Form
von metallischen Streifen 14t und 15' besitzen, die auf die Außenseite 13 des Bondes
12 aufgeklebt, aufgedampft oder aufgeschweißt sind. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäße
Vorrichtung 11 in einfacher Weise verlängert werden, wobei sowohl die mechanische
als auch die elektrische Verbindun- gewährleistet ist. Ggf. kann im unteren Bandbereich
ein zusatzlicher Druckknopf 41 zur mechanischen Verbindung vorgesehen sein. Die
Verbindungselemente 38, 41 können im Bereich der Enden des Bandes 12 auch in regelmäßigen
Abständen vorgesehen sein, um die Länge des oder der Bänder dem Umfang der zu umzäunenden
Flache 19 anzupassen.
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Der flexible Träger 12 kann auch so aufgestellt werden, daß die
mit
den Leitern versehene Fläche die Innenfläche der Beetumrandung bildet. Es ist ferner
möglich, den Träger beidseitig mit mitidestens zwei elektrischen Leitern zu versehen.
Es können auch drei oder mehr parallele leiter angeordnet sein, die dn vorzugsweise
unterschiedlichen Abstand zueinander .und/oder unterschiedliche Potentialdifferenz
besitzen. Der Träger b"'w.
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die Vorrichtung kann auch liegend verwendet werden, so daß die Leiter
auf der Oberseite angesordnet sind; dabei kann der 'i'räger auch entweder vollkommen
flexibel oder vollkommen starr sein, wobei im letzteren Falle.der träger lat-tenartig
sei kann.
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Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Potentiuldifferen zwischen
zwei leitern dadurch gegeben, daß verschiedene Metalle verwendet werden, die in
der elektrochemischen Spannungsreihe möglichst weit auseinanderliegen.
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- Ende der Beschreibung -