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DE2832879A1 - Treibladungsanzuender - Google Patents

Treibladungsanzuender

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Publication number
DE2832879A1
DE2832879A1 DE19782832879 DE2832879A DE2832879A1 DE 2832879 A1 DE2832879 A1 DE 2832879A1 DE 19782832879 DE19782832879 DE 19782832879 DE 2832879 A DE2832879 A DE 2832879A DE 2832879 A1 DE2832879 A1 DE 2832879A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
housing
propellant charge
sealing body
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782832879
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Huebsch
Rudolf Stahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19782832879 priority Critical patent/DE2832879A1/de
Priority to IT49858/79A priority patent/IT1164005B/it
Priority to US06/060,618 priority patent/US4353304A/en
Priority to NL7905807A priority patent/NL7905807A/nl
Priority to GB7926052A priority patent/GB2026655B/en
Priority to SE7906395A priority patent/SE7906395L/
Priority to CA000332727A priority patent/CA1150103A/en
Priority to FR7919370A priority patent/FR2433735A1/fr
Priority to NO792479A priority patent/NO147158C/no
Priority to BE0/196490A priority patent/BE877938A/xx
Publication of DE2832879A1 publication Critical patent/DE2832879A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0823Primers or igniters for the initiation or the propellant charge in a cartridged ammunition
    • F42C19/083Primers or igniters for the initiation or the propellant charge in a cartridged ammunition characterised by the shape and configuration of the base element embedded in the cartridge bottom, e.g. the housing for the squib or percussion cap
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/12Primers; Detonators electric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

DYNAMIT NOBEL AKTIENGESELLSCHAFT
Troisdorf Bez. Köln
Treibladungsanzünder
Die Erfindung befaßt sich mit einem Treibladungsanzünder der
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art. · !
Treibladungsanzünder sind elektrisch und/oder mechanisch, das :
heißt durch Schlag auslösbar. Für Kanonen von z.B. Panzern oder . ■
Schiffen sind elektrische Treibladungsanzünder bekannt, die bis ;
zu einem Gasdruck von etwa 5.000 bar den Anforderungen bezüglich ;
der Gasdruckfestigkeit ihres Bodens genügen. Die Gehäuse dieser ;
Treibladungsanzünder werden aus fertigungstechnischen Gründen '
aus leicht zerspanbaren und/oder bördelfähigen Metallen, z.B. j
Messinglegierungen mit Bleizusätzen, hergestellt. Das gleiche ;
gilt für das Mittelstück des elektrischen Treibladungsanzünders, ;
das als elektrischer Zentral- oder Mittelkontakt ausgebildet und ' in das Gehäuse des Treibladungsanzünders unter Zwischenlage ent-
sprechender Isolierstoffe elektrisch isoliert derart eingesetzt
ist, daß es von außen zugängig ist, um mit der einen Elektrode ■ der Zündeinrichtung der Waffe verbunden werden zu können. In dem ; Gehäuse ist weiterhin das elektrische Anzündelement sowie die von
diesem anzündende Pulverladung, die sogenannte Verstärkungsladung \ angeordnet. Das Anzündelement ist mit seinem Pol mit dem Mittel- j kontakt und mit seinem anderen Pol mit dem Gehäuse elektrisch
leitend verbunden. Das Anzündelement kann mit dem Gehäuse durch
Verschrauben und/oder Bördelung bzw. Ringverstemmung verbunden [ sein.
Die mechanisch auslösbaren Trelbladungsanzünder weisen als Mittel-' stück das von außen zugängliche Schlagstück auf, das bzw. ein ■ Teil von dem unter der Einwirkung des Schlagbolzens der Waffe ί im Gehäuse des Treibladungsanzünders nach vorn verschiebbar ist ;
030007/0080"
-Brunei die Auslösung des vor ihm angeordneten mechanischen Anzündelementes bewirkt. Auch hier ist das Anzündelement wieder durch Verschrauben, Verstemmen, Bördeln o. dgl. im Gehäuse festlegbar*
Durch den beim Schuß auftretenden Gasdruck werden die metallischen Materialien dieser Treibladungsanzünder im allgemeinen über ihre Streckgrenze hinaus beansprucht, so daß es zu plastischen Verformungen kommt. Dabei wird auch das Gehäuse des Treibladungsanzünders aufgeweitet, d.h. im Innendurchmesser vergrößert, wodurch zwischen dem Gehäuse und dem in dieses eingesetzten Anzündelement ein mehr oder weniger großes radiales Spiel auf- . tritt. Da das Gehäuse des Treibla dungs anzünder s wegen des von '. außen zugänglichen Mittelstückes an seiner hinteren Stirnfläche, ' d.h. am Boden offen ist, besteht aber die Gefahr, daß heiße j Pulvergase über den Spalt zwischen Gehäuse und Anzündelement und ; die Bodenöffnung nach hinten entweichen. Dadurch kann es' nicht :
i nur zu einer Beschädigung oder gar Zerstörung der Abfeuerein- j richtungen des jeweiligen Waffensystems kommen, sondern es be- i steht bei z.B. Waffensystemen mit geschlossenen Innenräumen wie ; etwa in Kampfpanzern oder Geschütztürmen von Schiffen auch ι höchste Lebensgefahr für das Bedienungspersonal ..infolge der mit hoher Geschwindigkeit in die Innenräume einströmenden heißen Gase.
Um im Hinblick auf diese radialen GehäuseaufWeitungen dennoch : nach hinten gasdichte Treibladungsanzünder zu erhalten, wird die . Abdichtung mittels in Radialebenen sich erstreckender aneinander-j liegender Flächen vorgenommen, beispielsweise der Unterseite des Mittelkontaktes und der diesem zugekehrten Gegenfläche des Gehäuses sowie der zwischen beiden Flächen befindlichen Isolierscheibe des elektrischen Treibladungsanzünders. Voraussetzung j für die Wirksamkeit einer solchen Gasdruckabdichtung sind ein- J wandfrei planparalelle Berührungsflächen ohne radiale Vertiefungen, Beschädigungen o.dgl. Auch Inhomogenitäten beispielsweise im Isolierstoff müssen vermieden werden. Auf diese Weise ist eine Gasdruckfestigkeit bis zu etwa 7·5οο bar erreichbar, wobei ein Gehäuse mit einem ursprünglichen Innendurchmesser-von etwa 2o mm auf etwa 21 mm aufgeweitet wird.
030007/0080
Nachteilig ist hierbei jedoch der sehr hohe Aufwand für die
äußerst präzise Herstellung der Einzelteile des Treibladungsanzünders und ihre Weiterverarbeitung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Treibladungsanzünder mit hoher Gasdruckfestigkeit anzugeben, der mit vergleichsweise geringem Aufwand zuverlässig herstellbar ist. Insbesondere
handelt es sich dabei um elektrisch auslösbare Treibladungs-.anzünder. !
Diese Aufgabe wird entsprechend dem Kennzeichen des Anspruchs i : gelöst. Der erfindungsgemalte Dichtungskörper ist bevorzugt ! separat vom Anzündelement hergestellt, kann aber auch einstückig mit diesem, d.h. dem Anzündelementgehäuse gefertigt sein. Der j separate, vorzugsweise aus Metall hergestellte Dichtungskörper j stufezt sich unter dem Druck der Pulvergase im Gehäuse des Treib- · ladungsänzünders axial nach hinten ab. Bei einem elektrischen j Treibladungsanzünder erfolgt diese Abstützung bevorzugt über die : Mittelelektrode, wobei zwischen dem Dichtungskörper und der | Mittelelektrode eine entsprechende elektrische Isolierung vorgesehen ist, wenn das Anzündelement über den Dichtungskörper ! elektrisch leitend mit dem Gehäuse des Treibladungsanzünders verbunden ist. Der Dichtungskörper kann sich aber auch über das An-. zündelement nach hinten abstützen, das sich seinerseits an der
Mittelelektrode und diese wiederum am Boden des Treibladungs- , anzündergehäuses axial nach hinten abstützt. Dabei kann das
Anzündelement über seine seitliche Wandung direkt mit dem Gehäuse, des Treibladungsanzünders elektrisch leitend verbunden sein,
so daß der Dichtungskö^per aus einem elektrisch nichtleitenden
Material sein kann.
In entsprechender Weise ist auch bei einem durch Schlag auslösba-j ren Treibladungsanzünder eine Abstützung des Dichtungskörpers ' ; nach hinten vorzusehen, so daß er auch hier dem Druck der auf ; ihn einwirkenden Pulvergase in axialer Richtung standhält. ] Sofern diese Abstützung am Mittelstück erfolgt, ist dabei sicher zustellen, daß der unter Schlageinwirkung gegen das Anzündelementvortreibbare Teil des Mittelstückes in seiner Bewegung nicht ;
—030007/0080" ~"!
unzulässig behindert wird.
Der äußere ringförmige Kragen des vorzugsweise metallischen Dichtungskörpers wirkt als Liderungselement, das mit steigendem Gasdruck verstärkt an die Gehäusewand des Treibladungsanzünders radial angepreßt wird, so daß die Abdichtwirkung durch den Gasdruck gesteigert und bei einer plastischen Aufweitung des Gehäuses das Liderungselement diesem folgt, also in jedem Falle die Anlage des dichtenden Kragens an der Innenwand des Gehäuses und damit der Kraftschluß zwischen dem Dichtungskörper und dem Gehäuse gewährleistet ist. Der Kragen ist bevorzugt mit einer. zu seinem freien Rand hin geringer werdenden Wanddicke, d.h. als Liderungslippe ausgebildet. Ist der Dichtungskörper axial vor dem Anzündelement angeordnet, so ist er mit einer vorzugsweise zentralen axialen öffnung versehen, welche das einwandfreie; Hindurchtreten des vom Anzündelements ausgehenden Zündstrahles zur Pulverladung ermöglicht. Umgibt dagegen der Dichtungskörper das Anzündelement, sind also beide sozusagen radial nebeneinander angeordnet, kann es vorteilhaft sein, den Dichtungskörper auch mit einem gleichartigen inneren Kragen oder Liderungselement zu versehen, der bzw. das am Gehäuse des Anzündelementes dichtend anliegt.
Mit dem erfindungsgemäßen Dichtungskörper ist der Treibladungsanzünder auch für sehr hohe Gasdrücke verwendbar. Dabei kann das Gehäuse des Treibladungsanzünders auch weiterhin aus leicht zerspanbarem und/oder bördelfähigem Material und damit relativ wirtschaftlich hergestellt werden. Das Mittelstück, insbesondere der Zentralkontakt, wird dagegen bevorzugt aus einem Material höherer Festigkeit hergestellt, um ein Abscheren zu vermeiden, wenn das Mittelstück bzw. der Gehäuseboden des Treibladungsanzünders sich am Verschlußblock der Waffe nur auf einem Teil ihrer Fläche ausreichend nach hinten abstützen können. Das ist z.B. bei der elektrischen Auslösung im Bereich des durch den Verschlußblock hindurchgeführten Kontaktstiftes der Fall, der ein nur unzureichendes Widerlager für den Treibladungsanzünder bildet. Dieser Bereich verminderter Abstützung sollte so klein gehalten werden, wie es das jeweilige Waffensystem noch zuläßt.
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Der erfindungsgemäße Aufbau hat bei einem-elektrischen Treibladungsanzünder zur Folge, daß die Abdichtung nicht mehr von den ■ verwendeten Isolierstoffen übernommen werden muß, sondern durch ' die äußere und gegebenenfalls auch innere Liderungslippe des ■ Dichtungskörpers erfolgt. Die Gasdruckabdichtung der zur An- ; wendung kommenden Isolierungselemente ist daher allenfalls noch von untergeordneter Bedeutung. Auch die einander zugekehrten ; radialen Flächen des Mittelkontaktes und des Gehäusebodens des Treibladungsanzünders brauchen bezüglich ihrer Planparallelität, Oberflächengüte usw. nicht mehr mit dem Aufwand hergestellt zu ; werden, wie es ohne den erfindungsgemäßen Dichtungskörper not- ) wendig ist.
Um die dichtende Anlage des Kragens des erfindungsgemäßen Dich- ;
tungskörpers an der Innenwand des Gehäuses des Treibladungsan- ■
Zünders zu erreichen, kann der Kragen - vor dem Einbau in das J
Gehäuse betrachtet - mit einer sich zum freien Rand hin Vorzugs- ;
weise konisch erweiternden äußeren Form ausgebildet werden, die : derart größer bemessen ist als die zylindrische Gehäuseausnehmung, daß der nach dem Hineindrücken des Dichtungskörpers in diese , Ausnehmung außen zylindrische Kragen mit der geforderten radialen Druckkraft an die Gehäuseinnenwand angepreßt wird. Analog kann bei einem gegebenenfalls zusätzlichen inneren Kragen dieser - vor dem Einbau des Anzündelementes - sich zu seinem freien Rand hin vorzugsweise konisch derart verengen, daß nach Hineindrücken des : Anzündelementes in die vom inneren Kragen umschlossene Ausnehmung des Dichtungskörpers dieser innere Kragen unter entsprechender | zylindrischer Aufweitung an die Außenwand des Anzündelementes angepreßt wird. Der äußere Kragen des Dichtungskörpers steht dabei unter Druckspannung/ während sein eventueller innerer Kragen unter Zugspannung steht.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist die Ausbildung ; nach Anspruch 2 vorgesehen, um eine zusätzliche formschlüssige Fixierung des Dichtungskörpers auch in axialer Richtung und damit eine höhere Schockfestigkeit gegenüber axialen Stoßbeanspruchungen zu erreichen. Der vor dem Einbau konisch ausgestellte Kragen des Dichtungskörpers rastet mit seinem freien Rand in :
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diese Ringvertiefung ein, indem er entsprechend radial nach außen; •zurückfedert. Diese Ausbildung hat den weiteren Vorteil, daß anstelle eines Dichtungskörpers mit von vornherein ausgestelltem Kragen auch ein solcher mit zylindrischem Kragen verwendbar ist, der mit geringerem Aufwand hergestellt werden kann. Dieser Dichtungskörper wird vorzugsweise mit Gleitsitz in die Gehäuseausnehmung eingesetzt und dann der Kragen insbesondere im Bereich seines freien Randes mittels eines entsprechenden Werkzeuges ; derart radial nach außen aufgeweitet und in die Vertiefung hineingepreßt, daß einerseits der Formschluß in axialer Richtung gegeben und andererseits der Kragen hinreichend fest und dicht an '. die Gehäuseinnenwand angepreßt ist. Insbesondere im letzteren j Fall erweist es sich als vorteilhaft, gemäß Anspruch 3 einen , über der Vertiefung befindlichen ringförmigen Streifen des ; Gehäuses über den Kragenrand fest umzubördeln, um zusätzlich die ; Anpressung zu erhöhen. >
Eine besonders vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen | Treibladungsanzünders mit Dichtelement für sehr hohe Gasdrücke ist im Anspruch 4 angegeben. Der Anpresskörper wird bevorzugt in das Gehäuse des Treibladungsanzünders eingeschraubt, könnte aber auch in anderer geeigneter Weise, beispielsweise durch Einpressen, so im Gehäuse gehalten werden, daß der Kragen des Dichtungskörpers in dem geforderten Maße an die Gehäuseinnenwand ange- . preßt wird. Die sich berührenden Flächen von Dichtungskörper und Anpresskörper können beispielsweise leicht ballig gewölbt sein. Die Anpressung der Liderungslippe des Dichtungskörpers an die Gehäuseinnenwand ist durch die Neigung dieser Flächen im Berührungsbereich und die vom Anpresskörper auf die Liderungslippe ausgeübte Kraft entsprechend den jeweiligen .Erfordernissen festlegbar. Der Anpresskörper weist eine durchgehende zentrale axiale Öffnung auf, deren lichter Querschnitt zumindest so groß ist, daß der Zündstrahl des Anzündelementes hindurchtreten und die diesem nachgeordnete Pulverladung einwandfrei anzuzünden vermag. Vorzugsweise ist der Anpresskörper als hülsenförmiger Körper ausgebildet, in dem bereits ein Teil der Pulverladung angeordnet ist. Die Wanddicke des hülsenförmigen Anpresskörpers ist in Abhängigkeit von seiner Materialfestigkeit so festgelegt, daß
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mit 'ihm die erforderliche radiale Anpresskraft auf den Dichtungs-!
körper ausübbar ist. · .
Gemäß Anspruch 5 sind die Berührungsflächen des Anpresskörpers und Dichtungskörpers bevorzugt als Konusflächen ausgebildet, wobei es sich im Hinbli'ck auf die bei einer Massenfertigung nur schwer zu vermeidenden Fertigungstoleranzen als vorteilhaft erweist, die Neigung der Konusflächen entsprechend Anspruch 6 zu wählen. · '
Nach Anspruch 7 ist der Dichtungskörper bevorzugt gleichzeitig als Aufnahmekörper für das Anzündelement ausgebildet. Das Anzündelement ist dabei insbesondere bei elektrischer Auslösung mit Preßsitz in die von der hinteren Stirnfläche des Dichtungskörpers ausgehende Ausnehmung eingesetzt, um über den Dichtungskörper eine einwandfreie elektrische Verbindung zwischen dem Mantel des Anzündelementes und dem Gehäuse des Treibladungsanzünders zu erhalten. Auch hierbei ist wieder der Dichtungskörper mit wenigstens einer dem Anzündelement zugeordneten Anzündöffnung für das Hindurchtreten des Zündstrahles versehen. Um einerseits die axiale Höhe des Dichtungskörpers möglichst niedrig zu halten, andererseits aber dennoch einen äußeren ringförmigen Kragen hinreichender Höhe mit dem geforderten Liderungsverhalten zu erhalten, erweist sich die Ausbildung nach Anspruch 8 als vorteilhaft. Vorzugsweise vergrößert sich dabei die radiale Breite der Aussparung zum freien Rand des Kragens hin, so daß insbesondere die Wanddicke des Kragens zum Rand hin abnimmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieser nachstehend noch näher erläutert. Es zeigen jeweils im Längsschnitt:
Fig. la und b das hintere Ende eines elektrischen Treibladungs-;
anzünders mit Dichtungskörper vor und nach dem. (
Einbau, . I
■ Fig. 2a und b eine Variante hierzu, . j
Fig. J>a bis c eine weitere Variante,
_____ . ΤΓΪ15ΟΟ7/ΟΟ8Ο
- ίο -
Pig. 4 einen Treibladungsanzünder mit Dichtungskörper und Anpreßkörper und
Fig. 5 einen mechanisch auslösbaren Treibladungsanzünder mit Dichtungskörper.
Fig. la zeigt das hintere Ende des Gehäuses 1 eines Treibladungs-' anzünders mit der zentralen zylindrischen Ausnehmung 2, in !
das
welche sich am Boden 5 des Gehäuses 1 axial nach hinten abstützende Mittelstück 4, das hier ein elektrischer Mittelkontakt ist, ; eingesetzt ist. Der Mittelkontakt 4 ist gegenüber dem Gehäuse 1 ! mittels der Isolierungen 5 aus thermoplastischem Kunststoff ' elektrisch isoliert. Der von außen zugängliche zentrale Ansatz 6 j des Mittelkontakts 4 ist mit dem nicht gezeigten Kontaktstift ! der Waffe elektrisch leitend verbindbar.
Der Dichtungskörper 7 weist das zylindrische Basisteil 8 auf, dessen Außendurchmesser - wie durch die gestrichelten Linien 9 angedeutet - dem Innendurchmesser der Gehäuseausnehmung 2 entspricht. Vom Basisteil 8 erstreckt sich nach vorn der äußere ringförmige Kragen lo, dessenVönddicke zu seinem freien Rand 11 hin abnimmt und der sich zum Rand 11 hin konisch nach außen erweitert. An die zentrale Ausnehmung 12 des Basisteils 8 schließt sich nach vorn der innere ringförmige Kragen Ij5 an, der dichtend an dem in die Ausnehmung 12 mit Preßsitz eingesetz- .. ten, in der Ansicht gezeigten elektrischen Anzündelement 14 anliegt. Der nochdruckdichte Dichtungskörper 7 ist hier also gleichzeitig als Anzündelementaufnahme oder -träger ausgebildet. Um das Anzündelement 14 bzw. dem diesen zugeordneten Kragen I3 herum befindet sich die ringförmige Aussparung I5, deren lichte Weite sich vom Basisteil 8 ausgehend nach vorn erweitert.
In Fig. Ib ist der Dichtungskörper 7 im montierten Zustand gezeigt, in dem sein äußerer Kragen Io als Liderungslippe dichtend an der Innenwand l6 der Ausnehmung 2 des Gefrtäuses 1 anliegt. Dieses kraftschlüssige und damit gasdichte Anliegen wird dadurch erreicht, daß - wie Fig la zeigt - vor der Montage die äußeren Abmessungen des konischen Kragens Io größer sind als der lichte
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- li -
Querschnitt der Gehäuseausnehmung 2, so daß beim Hineindrücken des Dichtungskörpers 7 mit Preßsitz in die Ausnehmung 2 der Kragen Io derart radial zusammengedrückt wird, daß er unter Druckspannung an der Innenwand 16 anliegt. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß bei der beim Schuß erfolgenden radialen Aufweitung des Gehäuses 1 der Kragen Io folgt, d.h. auch weiterhin an der Innenwand 16 dichtend anliegt.
Das Anzündelement 14 ist über seinen zentralen Elektrodenstift 17 mit dem Mittelkontakt 4 elektrisch leitend verbunden. Der Dichtungskörper 7 ist gegenüber diesem durch die zwischengelegte Scheibe 18 aus Isolierstoff elektrisch isoliert. Auf der vom Mittelkontakt 4 abgewandten Seite des Dichtungskörpers 7 ist i die Pulverladung angeordnet, bei der es sich um eine vom An- j zündelement 14 anzuzündende Verstärkungsladung handelt.und welche auch die ringförmige Ausdrehung 15 des Dichtungskörpers 7 ausfüllt.
Der in Fig. 2a und b gezeigte Treibladungsanzünder unterscheidet sich von dem der Fig. la und b durch die rillenförmige umlaufende Vertiefung 2o in der Wandung 16 der Gehäuseausnehmung 2, die derart angeordnet ist, daß der Dichtungskörper 7 beim Hinein- ,
drücken in die Ausnehmung 2 mit seinem freien Rand 11 seines j konisch ausgestellten Kragens Io in diese eingedrehte Rille 2o radial nach außen einrastet. Zum zweckmäßigen Ausgleich von ! Fertigungstoleranzen wird der über dem rillenförmigen Einstich 2o befindliche umlaufende Streifen 21 zusätzlich nach unten gegen den Rand 11 angedrückt und dabei derart plastisch verformt,; daß der Dichtungskörper 7 zuverlässig axial festgelegt ist. Diese Ausführung kommt zur Anwendung, wenn hohe axiale Schock- j belastungen ohne Funktionsstörung aufgenommen werden müssen. Ein weiterer Unterschied zum zuvor gezeigten Treibladungsanzünder besteht in der bevorzugten Halterung des Anzündelementes in der Weise, das es in eine am vorderen Ende 22 bis auf die Anzündöffnung 2J> geschlossene Ausnehmung 12 des Di chtungs körpers 7, insbesondere mit Preßsitz,- eingesetzt ist. Damit ist das Anzündelement 14 sowohl gasdicht vom Dichtungskörper 7 umschlossen als auch in axialer Richtung zuverlässig festgelegt.
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Zwischen dem das Anzündelement 14 umgebenden Bereich 24 des Dichtungskörpers 7 und dessen Kragen Io ist wieder die ringförmige Aussparung 15 vorgesehen.
Bei dem in Pig. ^a bis c gezeigten Treibladungsanzünder weist der Dichtungskörper 7 eine kreiszylindrische Aussenform auf, d.h. der Kragen Io ist nicht nach außen ausgestellt. Auch hier nimmt aber die Wanddicke des Kragens Io zum freien Rand 11 hin ab. Der Dichtungskörper 7 wird mit Gleitsitz in die kreiszylindrische Ausnehmung 2 des Gehäuses 1 eingesetzt und dann mit dem vorderen Teil 25 seines Kragens Io durch plastische Verformung nach außen in die in das Gehäuse 1 eingedrehte rillenförmige Vertiefung 2o hineingedrückt. In einem weiteren Arbeitsgang wird dann der über der Vertiefung 2o befindliche schmale Steg 26, der bei einem Innendurchmesser der Ausnehmung 2 von z.B. 2o mm eine radiale Breite von etwa o,6 bis 1 mm hat über den Rand 11 des Kragens Io nach unten umgebördelt. Da- j durch wird das im elastischen Bereich zurückfedernde Liderungs-1 element Io fest an die Wandung der Vertiefung 2o angepreßt. j
i Fig. 4 zeigt einen Treibladungsanzünder mit besonders hoher > Gasdruckfestigkeit, bei dem die mittels des Dichtungskörpers 7 , erzielbare Abdichtung mittels des Anpreßkörpers 27 verstärkt , wird, der in das Gehäuse 1 des Treibladungsanzünders einge- \ schraubt ist. Der Kragen Io des Dichtungskörpers 7 ist mit der ; konischen Innenfläche 28 ausgebildet, deren Durchmesser sich ; zum freien Rand 11 hin vergrößert. Der Neigungswinkel der Innenfläche 28 gegen die Längsachse 29 des Treibladungsanzünders beträgt z.B. 12°. Der Anpreßkörper 27 weist an seinem dem Dichtungskörper 7 zugekehrten Ende einen ringförmigen Ansatz oder Gegenkonus J5o auf, dessen Außenfläche Jl gleichfalls als Konusfläche ausgebildet ist, welche im glebhen Sinne wie die Innenfläche 28 geneigt ist, wobei jedoch der Neigungswinkel gegenüber der Längsachse 29 vorzugsweise etwas kleiner ist, also z.B. 10° beträgt. Der als Einschraubteil ausgebildete Anpreßkörper 27 wird mit seinem Gegenkonus J>o gegen die konische Innenfläche 28 des Kragens Io mit einem solchen Drehmoment geschraubt, daß der Kragen Io in der geforderten Weise
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radial gegen die Innenwand 1β des Gehäuses 1 gepreßt wird. Das ι dazu erforderliche Drehmoment ist abhängig von der Verformbarkeit : des Kragens Io und des Gegerikonus 30. Die Auslegung wird vorzugsweise, so vorgenommen, daß bei einem Außendurchmesser des Kragens . Io zwischen etwa Io und j5o mm der Innendurchmesser 32 des Gegenkonus J)O um etwa o,2 bis o,4 mm reduziert wird, wenn das für die ; gewünschte radiale Anpreßung erforderliche Drehmoment aufgebracht : ist. Der mit dem Einschraubteil 27 erzeugte Liderungseffekt wird , durch die Einwirkung des Gasdrucks beim Schuß noch zusätzlich verstärkt, d.h. es wird eine noch höhere Abdichtwirkung erreicht , und der Gasdruck über den Gegenkonus Jo und den Kragen Io einwand-, frei auf das äußere Gehäuse 1 übertragen. Im übrigen entspricht der Aufbau dieses elektrischen Treibladungsanzünders demjenigen · der Fig. 2a bis 3c, wenn man davon absieht, daß hier der Dichtungskörper 7 einen größeren Außendurchmesser aufweist als das Mittelstück 4. . ·
Der Dichtungskörper 7 ist hier wie auch in den anderen Fällen aus einem Material, beispielsweise einer Messing- oder Stahllegierung hergestellt, das eine hinreichende Verformbarkeit aufweist, so daß es bei der beim Schuß erfolgenden Aufweitung nicht über seine Bruchdehnung hinaus beansprucht wird. Das Mittelstück 4 ist dagegen bevorzugt aus einem Material höherer Festigkeit herge·» stellt, um wegen der im Bereich des Ansatzes 6 in der Regel geringeren Abstützung am Verschlußsystem der Waffe die Gefahr eines Abscherens des zentralen Teils des Mittelstückes 4 zuvermeiden. Der Dichtungskörper 7 ist hier jeweils getrennt vom Anzündelement 14 hergestellt. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, sofern sich des im Einzelfall als vorteilhaft erweisen sollte, den die Abdichtung gegenüber dem Gehäuse 1 des Treibladungsanzünders bewirkenden äußeren ringförmigen Kragen Io einstückig am Anzündelement 14 auszubilden, das dann mit einem entsprechend abgewandelten Gehäuse zu versehen ist.
In der Fig. 5 ist schließlich noch ein Treibladungsanzünder mit einem mechanisch, d.h. durch Schlag auslösbaren Anzündelement 14 j gezeigt, bei dem - ebenso wie in Figur 4 - der Dichtungskörper 7 j
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mit seinem Kragen 10 mittels des in das Gehäuse 1 eingebrachten, vorzugsweise eingeschraubten Anpreßkörpers 27 gegen die Innenwand 16 des Gehäuses angepreßt wird. Das in der Ansicht gezeigte
Mittelstück 4, das hier ein Schlagstück ist, ist entsprechend der; DE-OS 25 04 907 mit seinem Abreißbund 33 unter Zwischenlage der ( Dichtung 34 zwischen dem Boden 3 des Gehäuses 1 und dem Gegen- |
stück 35 eingespannt. An dem Gegenstück 35 stützt sich nach hinten der in die Ausnehmung 2 des Gehäuses 1 eingesetzte Dichtungs- j körper 7 ab. Unter Schlageinwirkung wird das Mittelstück 4 mit ! seinem Schlagbolzen 36 gegen das in der Ansicht gezeigte Anzündelement 14 nach vorn getrieben, das in die zentrale Ausnehmung 12; des Dichtungskörpers 7 mit Preßsitz eingesetzt ist und dessen : Zündstrahl durch die Anzündöffnung 23 hindurch die Anzündung der Pulverladung 19 bewirkt. Der Boden 37 des Anzündelementes 14 ist dabei mit einer solchen Festigkeit ausgebildet, daß er auch im Bereich der Schlagbolzenführung 38 des Gegenstückes 35, wo seine Abstützung nach hinten vermindert ist, dem Druck der auf ihn einwirkenden Pulvergase standhält. Im übrigen entspricht der Aufbau dem nach Figur 4, so daß bezüglich der übrigen Bezugsziffern auf die dortigen Erläuterungen verwiesen wird.
Eine weitere bevorzugte Variante ergibt sich aus den Figuren und 5 durch Umgestaltung des Dichtungskörpers 7 und Anpreßkörpers 27 derart, daß der letztere mit seinem ringförmigen Ansatz 30 den Kragen 10 des Dichtungskörpers 7 von außen übergreift sowie die Innenfläche des Ansatzes 30 und die Außenfläche des Kragens 10 zumindest in ihrem gegenseitigen Berührungsbereich derart gegeneinander, vorzugsweise konisch, geneigt sind, daß durch axialen Druck des Anpreßkörpers 27 gegen den Dichtungskörper 7 dessen Kragen 10 unter geringer Verminderung seines Durchmessers sich fest an den Ansatz 30 des Anpreßkörpers 27 dichtend anlegt. Der Dichtungskörper 7 liegt hier mit seinem ringförmigen Kragen 10 also mittelbar an der Innenwand 16 des Gehäuses 1, an welcher unmittelbar der Anpreßkörper 27 mit seinem Ansatz 30 anliegt, dichtend an. Sofern man den Ansatz 30 als Teil der Gehäusewand betrachtet, könnte man aber auch in diesem Falle von einer unmittelbaren dichtenden Anlage an der Gehäusewandung sprechen. Um gegebenenfalls ein zu starkes Einziehen des
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Kragens 10 zu vermeiden und auch noch eine zusätzliche Abstützung und Abdichtung nach innen zu erreichen, kann der Anpreßkörper 27 mit einem inneren Stützring ausgebildet werden, der in solchem Abstand von Ansatz 30 angeordnet ist, daß der Dichtungskörper 7 mit seinem Kragen 10 sowohl an der Innenfläche , des Ansatzes 30 als auch an der Außenfläche des Stützrings des Anpreßkörpers 27 zur Anlage kommt.
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eerseite

Claims (1)

  1. Troisdorf, den 26.6.1978 OZ: 7S046. (2829) Sc/Sch
    Pa te η tansprüche
    Treibladungsanzünder mit einem Gehäuse und in diesem aufeinanderfolgend angeordneten Mittelstück, Anzündelement und Pulverladung, dadurch ge kennzeich- : net, daß dem Anzündelement (14) ein Dichtungskörper (7) zugeordnet ist, der auf seiner der Pulverladung (19) zugewandten Seite einen ringförmigen an der Innenwand (16) : des Gehäuses (1) dichtend anliegenden Kragen (lo) aufweist. .
    . j
    Treibladungsanzünder an Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ■
    daß der Kragen (lo) des Dichtungskörpers (7) mit seinem j
    freien Rand (11) in eine längs des ganzen Umfangs der Innen- j
    wand (16) des Gehäuses (1) sich erstreckende rillen-,.nut-, .
    kerbenförmige oder dergleichen Vertiefung (2o) eingreift. |
    Treibladungsanzünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet) daß ein die Vertiefung (2o) begrenzender ringförmiger j Steg, Bund oder dergleichen (26) des Gehäuses (1) über den freien Rand (11) des Kragens (lo) umgebördelt ist.
    4. Treibladungsanzünder nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (1) zusätzlich ein Anpreßkörper (27) angeordnet ist, der mit einem ringförmigen Ansatz (Jo) an der Innenfläche (28) des Kragens (lo); anliegt, wobei die· Innenfläche (28) des Kragens (lo) und die Aussenflache (Jl) des Ansatzes (Jo) zumindest in ihrem Berührungsbereich derart gegeneinander geneigt sind, daß durch axialen Druck des Anpreßkörpers (27) gegen den Dichtungskörper (7) dessen Kragen (lo) radial gegen die Innenwand (16) des Gehäuses (l) anpressbar ist.
    5. Treibladungsanzünder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (28) des Kragens (lo) und die Aussen- j fläche (31) des Ansatzes (30) als. Konüsflachen ausgebildet j
    sind. . [
    ■■>■;■ 030007/0080
    ORIGINAL INSPECTED
    β. Treibladungsanzünder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,; daß die Neigung der Konusfläche (j51) des Ansatzes (j5o) gegen-' über der Längsachse (29) des Gehäuses (1) geringfügig, vorzugsweise etwa 1 - 3°, kleiner ist als die der Konusfläche | (28) des Kragens (lo). ;
    7. Treibladungsanzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- \ durch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (7) eine von · seiner von der Pulverladung (19) abgewandten Seite ausgehende Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Anzündelementes (14) ; aufweist . " " |
    8. Treibladungsanzünder nach Anspruch 1J3 dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (7) auf seiner der Pulverladung (19) zugewandten Seite eine ringförmige Aussparung (15) zwischen seinem das Anzündelement (14) umgebenden Bereich (24) und dem Kragen (lo) aufweist.
    030007/0080
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