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DE2364272A1 - Anzuendhuetchen fuer mechanische und elektrische zuendung - Google Patents

Anzuendhuetchen fuer mechanische und elektrische zuendung

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Publication number
DE2364272A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
primer
piercing needle
ignition
cap according
electrically
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2364272A
Other languages
English (en)
Inventor
Hellmut Bendler
Uwe Brede
Heinz Dipl Chem Dr Gawlick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE2364272A priority Critical patent/DE2364272A1/de
Priority to BE151773A priority patent/BE823669A/xx
Publication of DE2364272A1 publication Critical patent/DE2364272A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0815Intermediate ignition capsules, i.e. self-contained primary pyrotechnic module transmitting the initial firing signal to the secondary explosive, e.g. using electric, radio frequency, optical or percussion signals to the secondary explosive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/12Primers; Detonators electric
    • F42C19/14Primers; Detonators electric operable also in the percussion mode

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Description

OZ-Nr.: 73123
DYNAMIT NOBEL AKTIENGESELLSCHAFT Troisdorf Bez. Köln
Anzündhütchen für mechanische und elektrische Zündung
Die Erfindung betrifft ein Anzündhütchen für mechanische und elektrische Zündung, mit einem elektrisch .leitenden Gehäuse und einem darin angeordneten Einsatzstück, das mit dem Gehäuse Über eine Zündbrück» oder einen elektrisch leitfähigen Zündsatz elektrisch leitend verbunden ist.
Derartige kombinierte Anzündhütchen werden beispielsweise bei patronierter Munition eingesetzt, die in Waffen mit mechanischer und/oder elektrischer Zündung verwendbar sein sollen. Gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 1a935.376 ist hierfür ein am Boden geschlossenes tJehäuse aus elektrisch leitfähigem Material vorgesehen, in das ein als ringförmige Elektrode ausgebildetes Einsatzstück eingesetzt ist, das mit dem Gehäuse über den elektrisch leitfähigen Zündeatz elektrisch leitend verbunden ist. Im Inneren der ringförmigen Elektrode ist ein Amboß angeordnet, gegen den der Boden des Gehäuses unter Schlageinwirkung vorgetrieben wird, wodurch der Zündsatz auf das für die Entzündung erforderliche Maß verdichtet wird. Der geschlossene Boden !verhindert dabei das Entweichen von ZUndgastn nach hinten, welsche aneonsten zu Beschädigungen der Waffe führen könnten, nachteilig bei diesem Anzündhütchen ist, daß es besonderer Maßnahmen bedarf, um es alt seinem Gehäuse einwandfrei elektrisch ieoliert in den Boden der Patronenhülse einzusetzen, wodurch die Montage unerwünscht erschwert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anzündhüteben der eingangs genannten Art so auszubilden, daß es einerseits möglichst einfach im Aufbau und der Montage ist und andererseits dennoch im Temperaturbereich von etwa -50 bis +900C auch unter, ungünstigen Umständen, beispielsweise sehr hohen Schockbean-
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spruchungen, funktionssicher ist. Derartige Schockbeanspruchungen treten bei modernen-Waffen mit sehr hoher Feuergeschwindigkeit auf, bei denen während des Ladevorgangs kurzfristig Beschleunigungen von etwa 100.000 g (g = Erdbeschleunigung) ■und mehr auftreten können.
;Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß |das Einsatzstück eine axial angeordnete Anstichnadel aufweist, ;die durch äußere Schlageinwirkung relativ zum Einsatzstück oder 'zusammen mit diesem bewegbar und dabei mit ihrem vorderen Ende j in einem reibempfindlichen Zündsatz verschiebbar ist. Dieses An-.zündhütchen wird in vorteilhafter Weise ebenso wie die bekannten ielektrischen Anzündhütchen mit Polstück ohne zusätzliche äußere !isolierung beispielsweise in den Boden einer Patronenhülse, d.h. !in Masseschluß mit dieser eingesetzt. Das Gehäuse ist - wie ;gleichfalls von den üblichen elektrischen Anzündhütchen her bekannt - am Boden offen, um die Herstellung des elektrischen Kontaktes mit dem Einsatzstück zu ermöglichen. Dennoch ist auch !hier in vorteilhafter Weise die unter Umständen geforderte Cas~ .dichtigkeit gewährleistet, da die anstelle einer Schlagzündung gemäß der vorgenannten Offenlegungsschrift hier vorgesehene Anistichzündung wesentlich empfindlicher ist, so daß geringere Schlagenergien für die mechanische Auslösung erforderlich sind. Dementsprechend geringer sind die bei der mechanischen Zündung auftretenden Deformationen des Anzündhütchens, so daß hier die Gefahr eines Ausströmens der Zündgase nach hinten nicht gegeben ist. Dabei erweist es sich als zweckmäßig, das Einsatzstück mit einer geschlossenen, d.h. keine Durchbrechungen aufweisenden hinteren Fläche auszubilden, um ein Hindurchströmen der Zündgase durch das Einsatzstück zu vermeiden. Darauf kann selbstverständlich verzichtet werden, wenn das Anzündhütchen beispielsweise in einen Geschoßzünder eingebaut wird, bei dem keine Gasdichtigkeit erforderlich ist.
Unter der Schlageinwirkung beispielsweise mittels des Schlagbolzens einer Waffe, wird das Einsatzstück zusammen mit der integrierten Anstichnadel geringfügig nach vorn geschoben und/
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oder in sich geringfügig so deformiert, daß die Anstichnadel mit ihrem vorderen Ende in den reibempfindlichen Zündsatz hineingeschoben bzw. in diesem verschoben wird und dabei die Zündung auslöst. Grundsätzlich ist es möglich, in Übereinstimmung mit der vorgenannten Öffenlegungsschrift einen einzigen Zündsatz' vorzusehen, der sowohl mechanisch als auch elektrisch zündbar ist, indem beispielsweise einem Initialsprengstoff wie Bleitrinitroresorcinat geringe Mengen eines elektrisch leitfähigen Stoffes wie Graphit oder Ruß und eines Friktionsmittels wie Glaspulver oder Calciumsilizid zugesetzt werden. In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist statt dessen jedoch vorgesehen, daß die Anstichnadel in ihrem sich an das Einsatzstück anschließenden Bereich mit einem elektrisch zündbaren Zündsatz umgeben ist, auf den der reibempfindliche mechanisch zündbare Zündsatz aufgebracht ist. Dadurch kann in vorteilhafter Weise jeder der beiden Zündsätze den unterschiedlichen Zündmechanismen optimal angepaßt werden, wodurch das Zündverhalten im Hinblick auf die erforderliche Zündenergie, die Menge der Zündsätze, die Streuungen in der Entzündung usw. erheblich verbessert wird. Bei einem einzigen Zündsatz dagegen muß immer ein mehr oder weniger nachteiliger Kompromiß in Kauf genommen werden. Der elektrisch zündbare Zündsatz kann elektrisch leitend sein, braucht es aber nicht, sofern die elektrische Zündung mittels einer elektrisch leitenden Zündbrücke erfolgt.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist bei Verwendung einer einen zylindrischen Schaft und ein zugespitztes vorderes Ende aufweisenden Anstichnadel vorgesehen, daß sich der elektrisch zündbare Zündsatz - zumindest im Bereich der Anstichnadel - höchstens bis zum Übergang vom zylindrischen Schaft zuin zugespitzten vorderen Ende der Anstichnadel erstreckt. Damit ist zum einen das einwandfreie Einpressen sowohl des elektrisch zündbaren Satzes als auch des auf diesen aufgepreßten mechanisch zündbaren Satzes in das Gehäuse des Anzündhütchens gewährleistet. Zum anderen ist die für die mechanische Zündung erforderliche Energie geringer, da sich die Anstichnadel von
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vornherein im reibempfindlichen Zündsatz befindet und nicht erst in diesen hineingetrieben werden muß.
Entsprechend einem anderen Vorschlag der Erfindung ist das Einsatzstück als ein Polstück mit einer axialen sacklochartigen Ausnehmung ausgebildet, in v/elche die Anstichnadel mit ihrem hinteren Ende eingesetzt ist. Die Anstichnadel ist dabei beispielsweise mit Schiebe- oder Preßsitz in die als Sackbohrung ausgebildete Ausnehmung hineingeschoben. Sie könnte statt dessen aber beispielsweise auch in die Ausnehmung eingeklebt oder mittels entsprechender Gewinde in diese eingeschraubt, werden. In jedem Falle ist die Verbindung, d.h. deren Festigkeit so zu wählen, daß sie den zu erwartenden mechanischenf thermischen usw. Beanspruchungen während des Transportes, der Lagex-ung, dem Laden der Waffe usw. einwandfrei standhält. Für extrem hohe mechanische Beanspruchungen kann erfindungsgemäß das Einsatz-, stück als ein zusammen mit der Anstichnadel in einem Stück hergestelltes Polstück ausgebildet werden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist das Einsatzstück eine durchgehende axiale Ausnehmung auf, durch v/elche die Anstichnadel in der V/eise hindurchgeführt ist, daß sie durch unmittelbare Schlageinwirkung auf ihr hinteres Ende verschiebbsir ist« Diese Ausführungsform ist besonders geeignet, wenn vom Anzündhütchen keine Gasdichtigkeit nach hinten gefordert wird. Das ist beispielsweise bei der Verwendung in Gesclioßzündern der Fall«, da ein Geschoß im Unterschied zu einem Geschütz o.dgl. bei seiner bestimmungsgemäßen Funktion mehr oder weniger zerstört wird, so daß evtl. Beschädigungen infolge der Zündgase unerheblich sind. Mit dem erfindungsgemäßen kombinierten Anzündhütchen ist es aber nicht nur möglich, während des Geschoßfluges eine elektrische Zündung beispielsweise zwecks Selbstzerstörung nach Ablauf einer vorgegebenen Flugzeit vorzunehmen, "sondern zusätzlich eine mechanische Zündung beim Aufschlag auf das Zielobjekt zu erreichen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise hinter der Anstichnadel eine verschiebbare Masse angeordnet v/erden, die beim Aufschlag im Ziel aufgrund ihrer
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Massenträgheit ihre Vorwärtsbewegung fortsetzt und dabei"auf die Anstichnadel schlägt und diese verschiebt. Statt dessen kann aber auch z.B. das Anzündhütchen mit dem hinteren Ende der Anstichnadel in Flugrichtung weisend in die Geschoßspitze eingebaut werden, so daß die Anstichnadel beim Aufschlag auf das Zielobjekt nach hinten getrieben wird und dabei die mechanische Zündung auslöst. Die Anstichnadel ist selbstverständlich so in der axialen Ausnehmung des Einsatzstückes geführt, daß bei den üblichen mechanischen Beanspruchungen beispielsweise beim Transport, bei Lagerung oder beim Laden der Waffen keine Auslösung erfolgt.
Im Hinblick auf eine leichte Verschiebbarkeit der Anstichnadel und große Empfindlichkeit beim Aufschlag auf das Zielobjekt ist erfindungsgemäß die Anstichnadel mit radialem Spiel durch das Einsatzstück,hindurchgeführt und zu ihrer Fixierung gegenüber dem Einsatzstück mit wenigstens einem radial angeordneten Halteelement, vorzugsweise einem Ringbund, versehen, das unter der bestimmungsgemäßen Schlageinwirkung abscherbar ist. Das radiale Halteelement, das beispielsweise auch als Querstift ausgeführt sein könnte, kann z.B. zwischen einem Gehäuseabsatz und dem Einsatzstück formschlüssig eingeklemmt oder auch mit dem Einsatzstück durch Kleben o.dgl. verbunden werden. In jedem Falle sind diese und andere mögliche Verbindungen so zu wählen, daß eine ungewollte Nadelverschiebung beim Transport usw. nicht auftritt.
Das Einsatzstück kann bei dieser Variante ebenso wie bei den vorhergenannten grundsätzlich als Polstück ausgebildet werden. Statt eines Polstückes entsprechend dem herkömmlichen elektrischen Anzündhütchen kann aber auch in diesen und allen anderen Fällen vorgesehen werden, als Einsatzstück einen Trägerkörper aus einem elektrisch nichtleitenden Material zu verwenden, auf den zwei auf der dem Zündsatz zugekehrten Seite im Abstand -voneinander befindliche Elektroden aufgebracht sind und der eine sacklochartige oder auch durchgehende axiale Ausnehmung auf- .
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- weist, in welcher die Anstichnadel· geführt ist. Die eine Elektrode ist beispielsweise über eine Innenhülse, Kontaktscheibe o.dgl. mit dem Gehäuse elektrisch leitend verbunden, während die andere Elektrode z.B. über die Anstichnadel mit dem elektrischen Gegenpol verbindbar ist. Ein derartiger Trägerkörper, der auch als Metallschichtelement bezeichnet werden kann, ist beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift 2.020.016 beschrieben, Dort ist allerdings noch eine die beiden Elektroden verbindende elektrisch leitende Zündbrücke vorgesehen, auf die jedoch - wie nachstehend noch näher erläutert wird - auch verzichtet werden kann.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann bei einem Anzündhütdhen. mit einem als Polstück ausgebildeten Einsatzstück. ferner vorgesehen werden, zwischen dem Polstück und dem. elektrisch zu zündenden Zündsatz einen Trägerkörper aus einem elektrisch nichtleitenden Material anzuordnen, auf den zwrei auf der.dem Zündsatz zugekehrten Seite im Abstand voneinander befindliche Elektroden aufgebracht sind und der eine durchgehende axiale ; Ausnehmung aufweist, durch welche die Anstichnadel hindurchge-ι führt ist. Auf das Metallschichte! ement ist der elektrisch : leitende Zündsatz aufgebracht, vorzugsweise aufgepreßt, der den Spalt zwischen den beiden Elektroden elektrisch überbrückt. Der Spalt zwischen den beiden Elektroden ist mit sehr genauen Ab-' messungen herstellbar, so daß in vorteilhafter Weise die durch : Spaltschwankungen bedingten Zündstreuungen vermieden v/erden. Beim herkömmlichen elektrischen Spaltzündmittel ist dagegen der Spalt zwischen dem Polstück und dem Gehäuse über die dort vorgesehene elektrische Isolierschicht bestimmt. Deren Dicke unterliegt aber bei einer Massenfertigung vergleichsweise großen Schwankungen.
Für eine möglichst große Zündempfindlichkeit erweist es sich als vorteilhaft, erfindungsgemäß die Anstichnadel mit radialem Spiel durch den Trägerkörper hindurchzuführen. Legt man in diesem Falle die Halterung der .Anstichnadel in der sacklochartigen Ausnehmung des Polstückes in vorteilhafter Weise so aus, daß
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sich die Änstichnadel beim Schlag auf die hintere Stirnfläche des Polstückes relativ zu diesem nach vorn bewegt, so wird die Bewegung der Anstichnadel praktisch nicht durch den Trägerkörper behindert. Selbstverständlich muß auch hier der Auslegung so getroffen werden, daß unter den üblichen mechanischen Beanspruchungen während der Lagerung, dem' Transport usw. keine Auslösung erfolgt. Sofern erfindungsgemäß die beiden Elektroden des Trägerkörpers über eine Zündbrücke miteinander verbunden sind, braucht der elektrisch zündbare Zündsatz nicht mehr elektrisch leitfähig zu sein.
Um ein Herausfallen des bzw. der Zündsätze aus dem Gehäuse zu vermeiden, wird das Anzündhütchen mit einer den reibempfindischen Zündsatz auf der vom Einsatzstück abgev/andten Seite überdeckenden Abdeckung zu ersehen. Diese Abdeckung kann erfindungsgemäß im geringen Abstand vom vorderen Ende der Anstichnadel angeordnet und mit einer solchen Festigkeit ausgebildet werden, daß sie ein Widerlager für die Anstichnadel bzw. für den dazwischenliegenden reibempfindlichen Zündsatz bildet. Zu diesem Zwecke kann erfindungsgemäß die Abdeckung in ihrem dem vorderen Ende der Anstichnadel gegenüberliegenden Bereich mit einer diesem zugekehrten Vertiefung, Auswölbung o.dgl. versehen werden. Durch die Vertiefung, Auswölbung o.dgl. wird die Formsteifigkeit der Abdeckung in ihrem der Anstichnadel gegenüberliegenden Bereich so erhöht, daß die Abdeckung relativ dünn ausgebildet werden kann. Sie ist dann unter der Druckwirkung der Zündgase zerlegbar, wobei gegebenenfalls noch vorherbestimmte linienförmige Sollbruchzonen vorgesehen werden können, so daß beispielsweise das Anzünden einer'nachgeschalteten Treibpulverladung nicht in unzulässiger Weise behindert wird. Statt dessen kann aber gemäß einem anderen Vorschlag der Erfindung auch vorgesehen werden, die Abdeckung scheibenförmig auszubilden und im Bereich um die Anstichnadel herum mit vorzugsweise regelmässig verteilt angeordneten Zündlöchern zu versehen. Die eine relativ große Dicke aufweisende Abdeckscheibe wird beispielsweise"durch den umgebördelten Rand des Gehäuses in diesem gehalten. Da diese Abdeckung bei der Zündung weder zer-
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stört noch als Ganzes aus dem Gehäuse hinausgedrückt wird,1 sind die Zündlöcher vorgesehen f v/elche die bestimmungsgemäße Ausbreitung des Zündstrahles ermöglichen.
Gemäß einem sehr wesentlichen weiteren Vorschlag der Erfindung kann vorgesehen v/erden, die Anstichnadel aus einem elektrisch nichtleitenden Material, vorzugsweise Keramik, herzustellen. Sie könnte aber beispielsweise auch aus Glas, Korund oder einem ähnlichen Material gefertigt werden. Diese Maßnahme ist dann von großem Vorteil, wenn eine elektrisch leitfähige Anstichnadel eine nachteilige Stromverzweigung über den Zündsatz zur Folge haben kann. Beispielsweise könnte das der Fall sein bei einer Anstichnadel, die im Hinblick auf eine möglichst große Zündempfindlichkeit im nur geringen Abstand von der Abdeckung angeordnet ist, so daß die Gefahr eines unerwünschten Strom™ flußes von der Anstichnadel zur Abdeckung bestünde.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieser noch näher erläutert. Es zeigen
Figur 1 ein Anstichhütchen mit zusätzlichem Trägerkörper im Längsschnitt,
Figuren den Trägerkörper im vergrößerten Maßstab in der a u Draufsicht und im Querschnitts
Figur 3 ein Anstichhütchen für mechanische Aufschlagzündung im Längsschnitt und
Figur 4 gleichfalls im Längsschnitt ein Anstichhütchen ein- : fächer Bauweise»
Das In Figur 1 gezeigte kombinierte Anzündhütchen ist im Bereich seines hinteren Endes gasdicht ausgebildet und daher beispielsweise für die Eingangszündung in patronierter Munition verwendbar;, die aus Waffen mit mechanischer und/oder elektrischer Zündeinrichtung verschossen werden soll« Es weist das am hinteren Ende offene Gehäuse 1 auf s in welches das gegenüber
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diesem mittels der Isolierung 2 aus beispielsweise Kunststoff wie Polyäthylen elektrisch isolierte Einsatzstück, hier ein Polstück 3, eingesetzt ist. Das- Polstück 3 ist zum Anschluß der nicht gezeigten Zündleitung durch die hintere Gehäuseöffnung von außen zugänglich. In die als Sackbohrung ausgebildete Ausnehmung 4 ist die Anstichnadel 5 aus beispielsweise Stahl oder Aluminiumoxid-Keramik mit Schiebesitz eingesetzt und dadurch reibschlüssig mit dem Polstück 3 verbunden. In der weiteren Ausnehmung 6 des Polstückes 3 ist der Trägerkörper 7 zusammen mit dem konischen Ansatz 8 des Isolierringes 9 aus beispielsweise Polyäthylen eingesetzt. Der Trägerkörper 7 weist die durchgehende axiale Ausnehmung 10 auf, durch welche die Anstichnadel 5 im Hinblick auf eine leichte Verschiebbarkeit mit radialem Spiel hindurchgeführt ist. Auf dem Trägerkörper 7 liegt die Kontaktscheibe 11 aus elektrisch leitfähigem Material auf, die ihrerseits über die elektrisch leitende Innenhülse 12 mit ; dem Gehäuse 1 elektrisch leitend verbunden ist. Die elektrischen Berührungskontakte zwischen den verschiedenen Elementen werden durch Umbördeln des vorderen Randes 13 des Gehäuses 1 gegen die Innenhülse 12 hergestellt. Gleichzeitig wird dadurch das Polstück 3 über die Isolierung 2 so fest gegen das hintere Ende des Gehäuses 1 gepreßt, daß der geforderte hintere gasdichte Abschluß bei der mechanischen Anstichzündung gewährleistet ist.
In die Innenhülse 12 ist der elektrisch zündbare Zündsatz 14 aus beispielsweise Bleitrinitroresorzinat oder einer ähnlich zündempfindlichen Komponente, gegebenenfalls unter Zusatz von etwa 2 bis 4 Gew.-% Graphit, Ruß ο.dgl. zur Erzielung der elektrischen Leitfähigkeit, eingepreßt. Der Zündsatz 14 liegt am Trägerkörper 7 an und erstreckt sich bis höchstens zum Übergang 15 vom zylindrischen Schaft 16 zum vorderen zugespitzten Ende
17 der Anstichnadel 5. Auf den Zündsatz 14 ist der das vordere Ende 17 der Anstichnadel 5 umgebende reibeinpfindliche Zündsatz
18 aus beispielsweise 54 Gew.-96 Bleitrinitroresorzinat oder. ■ Kaliumchlorat, 10 Gew.-96 Tetrazen, 26 Gew.-56 Schwefelantimon, h Gew„~% Calciumsilizid und 6 Gew.-96 Glaspulver aufgepreßt. WeI- c:hr von den vorgen-^rtni on und den zahlreichen anderen möglichen
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Zusammensetzungen die Zündsätze 14, 18 im Einzelfall aufweisen, hängt in bekannter Weise z.B. davon ab, welche Zündenergie zur Verfügung steht, welcher Art die anzuzündende nachgeordnete Treibpulverladung ist, wie diese angeordnet ist usw. Je nach der geforderten. Schockfestigkeit des Anzündhütchens kann der Preßdruck bis zu etwa JOOO kp/cm , vorzugsweise zwischen etwa 2000 bis 3000 kp/cm , betragen. Als vorderer Abschluß des Anzündhütchens ist die dünne Abdeckung 19 aus beispielsweise j nichtrostendem Stahl vorgesehen. Sie ist in ihrem mittleren : der Anstichnadel 5 gegenüberliegenden Bereich zur Zündsatzseite ί hin mit der Vertiefung 20 versehen, wodurch die Abdeckung 19 trotz ihrer im Hinblick auf eine einwandfreie Zerstörung durch '' die Zündgase gewählten geringen Dicke eine solche Formsteifigkeit erhältf daß sie.ein hinreichendes Widerlager für die Anstichnadel 5 bildet.
Bei elektrischer Zündung wird über den Stromkreis Polstück 3 Trägerkörper 7 - Kontaktscheibe 11 - Innenhülse 12 - Gehäuse 1 der Zündsatz 14 zur Entzündung gebracht, der seinerseits den Zündsatz 18 zündet. Bei mechanischer Zündung erfolgt der Anschlag über das Polstück 3 auf die Aristichnadel 5, die mit ihrer Spitze 17- welche in bekannter Weise vorzugsweise einen Winkel von etwa 28 bis 30° aufweist - den reibempfiiidlichen ; Zündsatz 18 zündet, der dann auch den Zündsatz 14 mitzündet.
; Gemäß Figur 2a ist der scheibenförmige mechanisch feste Träger-
;' körper 7 aus beispielsweise Kunststoff oder Glas, vorzugsweise ' jedoch aus Keramik, auf seiner dem elektrisch zu zündenden Satz : zuzukehrenden Oberseite mit den beiden ringflächenförmigen Elektroden 21, 22, zwischen denen der Ringspalt 23 ausgebildet : ist, versehen. Entsprechend der deutschen Offenlegungsschrift 2.020.016 sind die Elektroden 21, 22 mittels der ZUndbrücke 24 miteinander verbunden. Der elektrisch zu zündende Zündsatz 14 braucht dann nicht elektrisch leitend zu sein. Wird dagegen auf die Zündbrücke 24 verzichtet, d.h. erfolgt die elektrische Zündung nach dem Spaltzündprinzip 9 muB der Zündsatz 14 in bekannter Weise elektrisch leitend sein«=
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Die innere Ringelektrode 22 ist über die metallische Beschichtung 25 der axialen Ausnehmung 10 zur Unterseite des Trägerkörpers 7 fortgeführt und dort als Kontaktfläche 26 ausgebildet, die zur Anlage am Polstück 3 vorgesehen ist. Figur 2b zeigt diesen Aufbau im Schnitt entsprechend der Linie II - II in Figur 2a. Die leitfähigen'Beschichtungen können etwa durch Aufdampfen im Vakuum, Aufdrucken oder auch auf chemischem Wege aufgebracht werden. Die Zündbrücke 24 wird vorzugsweise aus Tantal oder Tantalnitrid hergestellt, während die üblichen Beschichtungen etwa aus Nickel, Palladium, Palladium-Gold, Platin-Gold usw. bestehen. Die Schichtdicken sind hier aus zeichentechnischen Gründen stark überhöht dargestellt worden. Dieses Metallschichtelement weist einen genau definierten elektrischen Widerstand auf, so daß die einwandfreie Zündung bei einer vorgegebenen Zündspannung gewährleistet ist. Es besitzt kefee auf gelöteten oder aufgeschweißten Teile.
Das in Figur 3 gezeigte kombinierte Anzündhütchen ist beispielsweise für den Einbau in einen Geschoßzünder vorgesehen. Es weist das elektrisch leitende Gehäuse 1 mit Isolierung 2 und in dieses eingesetzten Einsatzstück, hier ein entsprechend Figuren 2a und b ausgebildeter Trägerkörper 1\ auf. Die Anstichnadel 5 ist durch die axiale Ausnehmung,10' des Trägerkörpers 7' mit radialem Spiel hindurchgeführt und steht mit ihrem hinteren Ende über das Gehäuse 1 hinaus. Sie ist mittels des radialen Halteelementes27, hier einem Ringflansch, der zwischen der Isolierung 2 und dem Trägerkörper 7' formschlüssig eingespannt ist, fixiert. Bei Schlageinwirkung auf das hintere Ende der Anstichnadel 5 wird das Halteelement 27 abgeschert und die Anstichnadel 5 mit ihrem vorderen zugespitzten Ende 17 im reibempfindlichen Zündsatz 18 verschoben, woraufhin die mechanische Zündung wie vorstehend erläutert erfolgt. Um den für die elektrische Zündung erforderlichen Kontakt mit dem Trägerkörper "V zu ermöglichen, sind hier sowohl die Anstichnadei 5 als auch das an der Kontaktfläche 26
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des Trägerkörper 7f anliegende Halteelement 27 aus elektrisch leitendem Material hergestellt. Die elektrische- Zündung erfolgt im übrigen analog zu Figur 1. Der reibempfindliche Zündsatz ist hier mit einer dünnen Abdeckung 28 aus beispielsweise Kupfer oder Messing versehen, die praktisch, keine Widerlagerfunktion hat. Auf ein Widerlager kann hier wegen der relativ großen Satzdicke zwischen der Spitze der Anstichnadel 5 und der Abdeckung 28 verzichtet werden. Da die Zündgase über den Ringspalt zwischen dem Trägerkörper 7' und der Anstichnadel 5 nach hinten entweichen können, das Anzündhütchen also nicht gasdicht ist, ist es beispielsweise für patronierte Munition nicht geeignet.
Bei dem in Figur 4 gezeigten kombinierten Ansündhütchen mit Gehäuse 1, Isolierung 2, Polstück 3 mit zentraler Ausnehmung und in dieser eingesetzter Anstichnadel 5 erfolgt die elektrische Zündung nach dem Spaltzündprinzip durch Stromfluß vom Polstück 3 zum Gehäuse 1 durch den elektrisch leitfähigen Zündsatz 14 hindurch. Die mechanische Zündung erfolgt durch Verschiebung des vorderen zugespitzten Endes 17 der Anstichsaadel 5 im reibempfindlichen Zündsatz 18. Als vorderer Abschluß ist hier die scheibenförmige Abdeckung 29 aus beispielsweise nichtrostendem Stahl vorgesehen, die durch Umbördeln des vorderen Gehäuserandes'13 im Gehäuse 1 gehalten ist. Die Abdeckung 29 ist in ihrem mittleren der Anstichnadel 5 gegenüberliegenden Bereich massiv ausgebildet, im darum herumliegenden Bereich aber mittels der Zündlöcher 30 beispielsweise siebartig durchbrochen. Um ein Herausfallen des Zündsatzes durch diese Zündlöcher zu verhindern, ist hier noch eine dünne unter der Druckwirkung der Zündgase leicht zerstörbare Zusatzabdeckung aus beispielsweise Papier oder zerzinnter Bleifolie vorgesehen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    .j Anzündhütchen für mechanische und elektrische Zündung, mit einem elektrisch leitenden Gehäuse und einem darin angeordneten Einsatzstück, das mit dem Gehäuse über eine Zündbrücke oder einen elektrisch leitfähigen Zündsatz elektrisch leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (3» 71) eine axial angeordnete Anstichnadel (5) aufweist, die durch äußere Schlageinwirkung relativ zum Einsatzstück (3, 71) oder zusammen mit diesem bewegbar und dabei mit ihrem vorderen Ende (17) in einem reibempfindlichen Zündsatz (18) verschiebbar ist.
    2. · Anzündhütchen nach Anspruch 1·, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Anstichnadel (5) in ihrem sich an das Einsatzstück (3, 7') anschließenden Bereich mit einem elektrisch zündbaren'Zündsatz (14) umgeben ist, auf den der reibempfindliche, mechanisch zündbare Zündsatz (18) aufgebracht ist.
    3. Anzündhütchen nach Anspruch 2, mit einer einen zylindrischen Schaft und ein zugespitztes vorderes Ende aufweisenden Anstichnadel, dadurch gekennzeichnet, daß sich der elektrisch zündbare Zündsatz (14) - zumindest im Bereich der Anstichnadel (5) - höchstens bis zum Übergang (15) vom zylindrischen Schaft (16) zum zugespitzeten vorderen Ende (17) der Anstichnadel (5) erstreckt.
    4. Anzündhütchen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück ein Polstück (3) mit einer axialen sacklochartigen Ausnehmung (4) ist, in welche die Anstichnadel (5) mit ihrem hinteren Ende eingesetzt ist.
    5. Anstichzündhütchen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück ein zusammen mit der Anstichnadel (5) in einem Stück hergestelltes Polstück (3) ist.
    6. Anzündhütchen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (71) eine durchgehende axiale Ausnehmung (10·) aufweist, durch welche die Anstich-■ nadel (5) in der Weise hindurchgeführt ist, daß sie durch unmittelbare Schlageinwirkung auf ihr hinteres Ende verschieb- ; bar ist.
    i7. Anzündhütchen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstichnadel (5) mit radialem Spiel durch das Einsatzstück (71) hindurchgeführt und su ihrer Fixierung gegenüber dem Einsatzstück (7f) mit wenigstens einem radial angeordnetem Halteelement (27), vorzugsv/eise einem Ringbund, versehen
    - ist, das unter der bestimmungsgemäßen Schlageinwirkung abscherbar ist.
    ■ 8. Anzündhütchen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, mit einem als Polstück ausgebildeten Einsatzstück, dadurch gekenn-
    : zeichnet, daß zynischen dem Polstück (3) und dem elektrisch zu zündenden Zündsatz ein Trägerkörper (7) aus einem elektrisch nicht leitenden Material angeordnet ist, auf den zwei auf der dem Zündsatz zugekehrten Seite im Abstand von-
    ! einander befindliche Elektroden (21, 22) aufgebracht sind, und der eine durchgehende axiale Ausnehmung (10) aufweist,
    : durch welche die Anstiehnadel (5) hindurchgeführt ist.
    9. Anzündhütchen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß : die Anstichnadel (5) mit radialem Spiel durch den Trägerkörper (7) hindurchgeführt ist.
    10. Anzündhütchen nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden (21, 22) des Trägerkörpers (7) über eine Zündbrücke (24) miteinander verbunden sind.
    11. Anzündhütchen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einer den reibempfindlichen Zündsatz auf der vom Einsatzstück abgewandten Seite überdeckenden Abdeckung, dadurch gekennzeich-
    - sr-
    net, daß die Abdeckung (19» 29) im geringem Abstand vom vorderen Ende (17) der Anstichnadel (5) angeordnet ist .und ein Widerlager für diese bildet.
    12. Anzündhütchen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (19) in ihrem dem vorderen Ende (17) der Anstichnadel (5) gegenüberliegenden Bereich mit einer_ diesem zugekehrten Vertiefung, Auswölbung o.dgl. (20) versehen ist.
    13. Anzündhütchen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (29) scheibenförmig ausgebildet und im Bereich um die Anstichnadel (5) herum mit vorzugsweise regelmäßig verteilt angeordneten Zündlöchern (30) versehen ist.
    14. Anzündhütchen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstichnadel (5) aus einem elektrisch nichtleitenden Material, vorzugsweise Keramik, hergestellt ist.
    Troisdorf, den 20. 12. 1973
    Sc/Rl. OZ-Nr.: 73123
    Cf)QQOC / Π 1 O
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