DE1578223A1 - Patronenhuelse fuer Schrotflinten - Google Patents
Patronenhuelse fuer SchrotflintenInfo
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- DE1578223A1 DE1578223A1 DE1967S0111788 DES0111788A DE1578223A1 DE 1578223 A1 DE1578223 A1 DE 1578223A1 DE 1967S0111788 DE1967S0111788 DE 1967S0111788 DE S0111788 A DES0111788 A DE S0111788A DE 1578223 A1 DE1578223 A1 DE 1578223A1
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Description
Anmelder: S.p.A. Giulio Fiocchl, 22o53 Lecco / Italien
Patronenhülse für Schrotflinten
Es ist bekannt, daß in neuerer Zeit Patronenhülsen für Schrotflinten
hergestellt wurden, bei denen innerhalb des zylindrischen Körpers eine die Treibladung enthaltende und einen durchbohrten
Vorsprung für die Unterbringung der Zündvorrichtung aufweisende Schale dem an die Basis anschließenden Bereich zugeordnet
ist. Bei diesen Hülsen wird die Schale mit ihrem durchbohrten
Vorsprung aus Plastikmaterial in einem einzigen Stück zusammen mit einem Körper hergestellt, der den Hohlraum am Boden
der Hülse selbst zwischen der Basis und dem zylindrischen Körper einiäer-seits und zwischen dem Boden der Schale und dem durchbohrten
Vorsprung andererseits ausfüllt. Das Stück aus Plastikmaterial, verwendet für einen'bekannten Aufbau dieser Art, besteht im wesentlichen
aus einem starren, im Mittelteil durchbohrten Teil und einem hohlen Teil entsprechend dieser Schale und begrenzt durch
eine im weeentliehen zylindrische Wandung, die dazu bestimmt ist,
an der Wandung der Hülse und durch den Oberteil des starren Körpers zu haften.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Hülse zu erreichen, bei der eine Abänderung des Aufbaues dieses Stückes mit dem Zweck
- 2 - 109848/0015
hergestellt wurde, um wichtige Vorteile für Schrotpatronen zu erreichen.
Nach der Erfindung ist mindestens eine tiefe Kerbe, die sich über
den ganzen Umfang des Stückes erstreckt,in dem Stück aus Plastikmaterial
der Schrotpatrone zwischen dor Schale und dem Füllkörper vorgesehen. Außerdem besteht die Schale aus einem Boden und
einer eti/as erweiterten Seitenwandung mit einer nachgiebigen Kante.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise anhand der anliegenden
Zeichnung im einzelnen erläutert, und zwar zeigen:'
Fig. 1 einen Axialschnitt einer Hülse nach der Erfindung; Fig. 2 einen Axialschnitt einer Ausführungsform des Stückes
oder des die Schale formenden Teiles mit dem durchbohrten Vorsprung und dem Füllkörper der Hülse;
Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform des Stückes nach FIg. 2.
Die Hülse nach Fig. 1 besteht in bekannter Weise aus einem zylindrischen
Körper 1 aus Pappe oder Plastikmaterial, die an einem Ende durch eine Metallbasis 2 verschlossen ist, die einen kurzen
Abschnitt der Hülse außen umfaßt und mit dem zylindrischen Körper durch Bördelung oder Ver-flan^ung fest verbunden ist.
Die Basis ist bei 3 zum Einsetzen der Zündvorrichtung durchbrochen.
Das Stück 4 aus Plastikmaterial, dessen konstruktive Form sich ändern
kann, wie z.B. in Fig. 2 und 3 angedeutet ist, wird in den
zylindrischen Körper 1 eingeführt. 1 Q9848/Q0T5
Das Stück 4 au3 Plastikmaterial nach Fig. 2, welches, wie bereits
erwähnt, die Schale, deren durchbohrten Vorsprung und Füllkörper zusammengebaut mit der Hülse nach Fig. 1 bildet, besteht
aus den Füllkörper 5, der im Mittelteil durchbrochen ist und die Unterbringungsbohrung 6 für die Zündvorrichtung bildet, und aus
der Schale 7, gebildet durch einen Boden 8 und eine etwas überstehende
Seitenwandung 9. Genauer ausgedrückt i3t die Seitenwandung der Schale 7 eine sich verjüngende V/andung, deren äußere
Kante 10 zum dichten Einpassen an den zylindrischen Körper 1 der Patrone leicht deformiert wird. Vor der Einführung in die Hülse
ra^t die Kante 10 etvias über den Durchmesser des Füllkörpers 5
und dea zylindrischen Körpers 1 der Patrone hinaus. Nach einem grundlegenden Merkmal der Erfindung besitzt das Stück 4 zwischen
dem Füllkörper 5 und. der Schale 7 eine tiefe Kerbe 11 oder einen tiefen Einschnitt der üherdsn ganaen Umfang des Stückes verläuft
und einen V-förmigen Querschnitt besitzt.
Bei der abgeänderten Ausführung nach Fig. 3 ist das Stück 4 mit drei übereinander liegenden V-förmigen Kerben ±2 verseher^ während
der übrige Teil die gleichen Merkmale aufweist, wie die Ausführung
nach Fig. 2.
Die Hülse nach der Erfindung besitzt gegenüber älteren Ausführungen
erhebliche Vorteile. Tatsächlich werden die beschriebenen Stücke 4
in ihre Lage mit elastischer Deformation der Außenkante der kurzen Seltenwand der Schale gebracht, womit eine äußergewöhnliche Haftung
an der Wandung des aylindrischen Körpers 1 erzeugt wird. Dies verbessert das Verhalten der Patrone wesentlich in soweit aio>
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eine vollkommene Gasdichtigkeit und infolgedessen die volle Beibehaltung
der HülsenabmeD3ungGn nach dem Abschuß und eine große Zuverlässigkeit beim Herausziehen der Hül3e aus dem Gewehr gewährleistet
wird. Der Dämpfungseffekt im Augenblick des Abschusses, der durch das Vorhandensein der Kerbe 11 oder der Kerben 12 gewährleistet
ist, arbeitet mit diesen Ergebnissen voll susammen· Dieser
Effekt hat auch einen positiven Einfluß auf die Wirksamkeit des Schießens, so daß die Patrone mit der Hülse nach der Erfindung
eine Vollendung erreicht, die wesentlich oberhalb derjenigen normaler Hülsen liegt. Die allgemeinen Schwierigkeiten infolge des
Klemmens während des HerausZiehens der Hülsen sind ebenfalls vermieden,
so daß ein perfekter Betrieb bei jedem Gewehr und insbesondere bei automatischen Gewehren gewährleistet ist.
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Claims (1)
- BelegexemplarDarf nicht geändert werdenPATENTANWALT DR. HUGO WILCKEN12. September 196724 LÜBECK. BREITE STRASSE 52-54Dr. W/kcAnmelder: S.p.A. Giulio Fiocehi,2 2o53 Lecco / ItalienPatentansprüche:1. Hülse für Schrotpatronen, bei der innerhalb des zylindrischen Körpers eine die Treibladung enthaltende und einen durchbohrten Vorsprung zur Aufnahme der Zündvorrichtung aufweisende Schale dem an die Basis anschließenden Bereich zugeordnet ist, wobei die Schale mit dem durchbohrten Vorsprung in einem Stück aus synthetischem Plastikmaterial zusammen mit einem Körper hergestellt ist, der den Hohlraum am Boden der Hülse zwischen der Basis und dem zylindrischen Körper einerseits und zwischen dem Boden der Schale und ihrem durchbohrten Vorsprung andererseits ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine sich über den ganzen Umfang des Stückee (4) erstreckende Kerbe (11,12) zwischen der Schale (7) und dem Füllkörper (5) des Stückes vorgesehen ist.2. Hülse für Schrotpatronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (7) aua einem Boden (8) und einer leicht erweiterten Seitenwand (9) mit einer nachgiebigen Kante (10) besteht.3. Hülse für Schrotpatronen nach Anspruch l,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die tiefe Kerbe (11) V-förmigen Querschnitt besitzt.k. Hülse für Schrotpatronen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch- 2 - 109848/00151Sf Uitock (04j1) 75888, Curou (04505) 210 (Privat) Poitichedei Hamburg IMl 19 Bank: Commerzbank A. G., FiI. Lübeck, Kto.-Nr. 39 0187gekennzeichnet, daß zwei oder mehr üben&nanderliegende tiefe Kerben (12) V-förmigen Querachnitts vorgesehen sind.5. Hülse für Schrotpatronen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stück (4) aus Plastikmaterial durch
Spritzguß hergestellt 1st.Patentanwalt109848/0015
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