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DE2831777A1 - Verfahren zur herstellung von aromatischen saeurechloriden - Google Patents

Verfahren zur herstellung von aromatischen saeurechloriden

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Publication number
DE2831777A1
DE2831777A1 DE19782831777 DE2831777A DE2831777A1 DE 2831777 A1 DE2831777 A1 DE 2831777A1 DE 19782831777 DE19782831777 DE 19782831777 DE 2831777 A DE2831777 A DE 2831777A DE 2831777 A1 DE2831777 A1 DE 2831777A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphorus
acid
reaction mixture
water
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782831777
Other languages
English (en)
Inventor
Shojiro Itoh
Yushin Kataoka
Masahiro Niwano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE2831777A1 publication Critical patent/DE2831777A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/60Preparation of carboxylic acid halides by conversion of carboxylic acids or their anhydrides or esters, lactones, salts into halides with the same carboxylic acid part

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

"Verfahren zur Herstellung von aromatischen Säurechloridsn"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aromatischen Säurechloriden durch Umsetzung von aromatischen Carbonsäuren, Phosphortrichlorid und Chlor.
Bei einem bekannten Verfahren zur Herstellung von aromatisehen Säurechloriden werden eine aromatische Carbonsäure, Phosphortrichlorid und Chlor umgesetzt, wobei die aromatischen Säurechloride zusammen mit Phosphoroxychiorid gemäss folgender Gleichung gebildet werden:
R-COOH + PCI-, + Cl0 ^ R-COCl + POCl2 + HCl
Bei diesem Verfahren wird Phosphortrichlorid in bezug auf die COOH-Gruppe der aromatischen Carbonsäure im Überschuss verwendet, um das aromatische Säurechlorid in hohen Aus-
L onAOoc /neni —1
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' beuten zu erhalten. Infolgedessen ist es unvermeidlich, dass Phosphorpentachlorid als Nebenprodukt gebildet wird, und zwar nach vollendeter Chlorierung der aromatischen Carbonsäure durch eine Reaktion zwischen dem überschüssigen Phosphortrichlorid und dem dem Reaktionssystem zugeführten Chlor.
Der Dampfdruck von Phosphorpentachlorid ist niedriger als der von Phosphoroxychlorid und höher als der des aromatisehen Säurechlorids. Ausserdem ist Phosphorpentachlorid sublimierbar. Infolgedessen kann das aromatische Säurechlorid nicht nach üblichen Destillationsverfahren aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt werden, ohne dass eine Verstopfung der Destillationsvorrichtung durch Phosphorpentachlorid eintritt, wodurch eine kontinuierliche Destillation unmöglich gemacht wird.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wird in der JA-OS Ί35937/1974 ein Verfahren vorgeschlagen,' bei dem als Nebenprodukt gebildetes Phosphorpentachlorid zunächst durch Einwirkung von gasförmigem Schwefeldioxid in Thionylchlorid und Phosphoroxychlorid umgewandelt und anschliessend das aromatische Säurechlorid durch Destillation gewonnen wird. Bei diesem Verfahren wird jedoch Thionylchlorid gebildet, was den Nachteil hat, dass Thionylchlorid gewonnen und weiter behandelt werden muss.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist, wobei das im Reaktionsgemisoh verbleibende Phosphorpentachlorid so behandelt werden soll, dass kein Nebenprodukt gebildet wird. Dabei sollen bei der Destillation des Reaktionsgemisches keine Verstopfungen der Destillationsvorrichtung und keine Bildung von lästigen
35 Nebenprodukten stattfinden.
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~ ι? —
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Patentansprüchen definiert.
Unter "aromatischen Carbonsäuren" sind Verbindungen zu verstehen, "bei denen mindestens eine Carboxylgruppe direkt-an. den aromatischen Kern gebunden ist. Beispiele hierfür sind Benzoesäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Hämimellitsäure, Trimellitsäure und Trimellitsäureanhydrid. Das erfindungsgemässe Verfahren ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
In bezug auf die Umsetzung von aromatischer Carbonsäure, Phosphortrichlorid und Chlor gibt es keine speziellen Beschränkungen, mit der Ausnahme, dass Phosphortrichlorid und Chlor im Überschuss zur COQH-Gruppe der aromatischen Carbonsäure verwendet werden. Das Aquivalentverhältnis von Phosphortrichlorid zur COOH-Gruppe der aromatischen Carbonsäure beträgt im allgemeinen mindestens Ί und vorzugsweise T,01 bis 1,30. Liegt das Verhältnis unter diesem Wert, so kann ein Überschuss von Phosphortrichlorid nicht bis zum Ende der Reaktion aufrechterhalten werden, was zu einer Ausbeuteverminderung führt. Liegt das Verhältnis oberhalb des angegebenen Bereichs, so treten keine besonderen Schwierigkeiten auf. Zu grosse Verhältnisse sind aber nicht zweckmassig, da dabei die Mengen.an Phosphorverbindung, die in der Lage ist,Phosphorpentachlorid in Phosphoroxychlorid umzuwandeln, und/oder an Wasser zu gross wird. Die Menge an Chlor ist etwa der Menge an Phosphortrichlorid äquivalent.
In bezug auf die Reaktionstemperatur gibt es keine besonderen Beschränkungen, sofern ein flüssiger Anteil im Reaktionsgemisch vorhanden ist. Die Reaktionstemperatur beträgt vorzugsweise 20 bis 1300C. Auch der Reaktionsdruck unterliegt keinen besonderen Beschränkungen. Vorzugsweise beträgt er 1 bis 20 at. Ebenso ist die Reaktionszeit nicht
809886/0802 J
besonders beschränkt. Sie variiert mit der Geschwindigkeit, mit der das Chlor zugeführt wird. Die Reaktion kann gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Phosphoroxychlorid und Tetrachlormethan,durchgeführt werden.
Das auf die vorstehende Weise erhaltene Reaktionsgemisch enthält ein aromatisches Säurechlorid, Phosphoroxychlorid, Chlorwasserstoff, Chlor und Phosphorpentachlorid. Dieses Reaktionsgemisch wird sodann der erfindungsgemässen Behandlung des Phosphorpentachlorids unterworfen.
Zur Umwandlung des Phosphorpentachlorids in Phosphoroxychlorid können beispielsweise Phosphorpentoxid, ein Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphorpentoxid, ein Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphoroxychlorid, ein Reaktionsprodukt aus Phosphorpentoxid und Phosphoroxychlorid, ein Reaktionsprodukt aus Wasser, Phosphorpentoxid und Phosphoroxychlorid und/oder V/asser verwendet werden. Unter einem Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphorpentoxid sind Produkte zu verstehen, die durch Vermischen von Wasser und Phosphorpentoxid in beliebigen Verhältnissen entstehen, beispielsweise Phosphorsäure, Pyrophosphorsäure, Tripolyphosphorsäure, Polyp ho sphor säure, lietaphosphorsäure und Gemische davon. Unter einem Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphoroxychlorid sowie unter einem Reaktionsprodukt aus Wasser, Phosphorpentoxid und Phosphoroxychlorid sind Gemische zu verstehen, die Polyphosphorylchlorid und/oder eine Verbindung mit einem Phosphorsäurerest, -P-OH , und in einigen Fällen
jeweils die nicht umgesetzten Ausgangsmaterialien enthalten. Unter einem Reaktionsprodukt aus Phosphorpentoxid und Phosphoroxychlorid sind Gemische zu verstehen, die Polyphosphoryl chlorid und in einigen Fällen jeweils die nicht umgesetzten Ausgangsmaterialien enthalten«, Von diesen Produkten erweisen sich das Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphoroxychlorid,
L 809886/0802
das Reaktionsprodukt aus Phosphorp ent oxid und Phosphoroxychlorid und das Reaktionsprodukt aus Wasser, Phosphorpentoxid und Phosphoroxychlorid als besonders günstig, da sie zu keiner besonderen Ausbeuteverminderung und zu Pro-
5 dukten mit einem geringen Teergehalt führen.
Die Reaktion zwischen dem erfindungsgemässen Reagenz und Phosphorpentachlorid läuft vermutlich folgendermassen ab:
10 PV - 0 - PV + PCI,- > 2PYC1 + POClx
? o
PV·- OH + PCI,- ^ PVC1 + POClx + HCl
H2O + PCl5 > POCl5 + 2HCl
Hierbei bedeutet P ein 5-wertiges Phosphoratom.
Somit wird Phosphorpentachlorid durch Zusatz des erfindungsgemässen Reagenz zu Phosphoroxychlorid umgesetzt.
Die Menge des Reagenz ist vorzugsweise grosser als die Menge, die erforderlich ist, um im wesentlichen das gesamte, im Reaktionsgemisch vorhandene Phosphorpentachlorid zu beseitigen. Vorzugsweise werden mindestens 0,8 Grammäquivalent
25 V V
an P - 0 - P - Gruppen und OH-Gruppen in diesem Reagenz, bezogen auf die Molzahl des Phosphorpentachloridsim Reaktionsgemisch, verwendet. Vorzugsweise liegt dieser Wert im Bereich von 1,0 bis 10. Zu geringe und zu grosse Mengen an diesem Reagenz sind nicht erwünscht, da im ersteren EaIl das Phosphorpentachlorid nicht vollständig beseitigt wird und im letzteren EaIl die Menge an teerartigen Produkten zunimmt.
Die Behandlungsbedingungen unterliegen keinen besonderen Beschränkungen. Im allgemeinen wird die Behandlung bei
L~ 809886/0802
Temperaturen von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches, vorzugsweise von 30 bis 13O0C, 0,1 bis 10 Stunden durchgeführt. Vorzugsweise wird dabei gerührt, was die Behandlung beschleunigt. Das auf diese Weise behandelte Reaktionsgemisch, wird sodann auf an sich übliche Weise destilliert, wobei das aromatische Säurechlorid gewonnen werden kann.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren ist die Herstellung von aromatischen Säurechloriden möglich, ohne dass Bl okkierungen bzw. Verstopfungen der Destillationsanlage, wie sie bei der Destillation von nicht behandelten Reaktionsgemischen auftreten, beobachtet werden und ohne dass die Verwendung von speziellen Destillationsvorrichtungen erforderlich ist. Ein bemerkenswerter Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass nicht neuerdings Webenprodukte gebildet werden, wie dies bei einem herkömmlichen Verfahren, bei dem das Reaktionsgemisch mit gasförmigem Schwefeldioxid behandelt wird, der Fall ist. Demgemäss eignet sich das erfindungsgemässe Verfahren besonders gut zur Durchführung im grosstechnischen Masstab.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
25 Beispieli
Ein 5OO ml fassender Kolben wird mit einem Chloreinleitungsrohr, einem elektrischen Rührer, einem Thermometer und einem Kühler, in dem auf 5 "bis 15°C gekühltes o-Dichlorbenzol zirkuliert, ausgerüstet. Der Kühlerauslass wird mit einer Falle, die mit Tetrachlorkohlenstoff/Trockeneis auf -200C gekühlt ist, verbunden. Im Kolben werden 226,6 g (1,65 Mol) Phosphortrichlorid und 183,2 g (1,50 Mol) Benzoesäure vorgelegt. Sodann wird Chlor in einer Geschwindigkeit von 100 ml/min unter Rühren eingeleitet, wobei die Innentemperatur des Kolbens mit Hilfe eines Ölbads auf 600C
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gehalten wird. Die Umsetzung wird 3^-0 Minuten lang fort-•gesetzt. Anschliessend werden ,16,8 g Phosphortrichlorid, das sich in der Falle gesammelt hat, in den Kolben zurückgeleitet. Sodann wird weitere 30 Minuten Chlor mit einer Geschwindigkeit von 100 ml/min in den Kolben eingeleitet. Man erhält ein gleichmässiges, flüssiges, leicht gelbes Eeaktionsgemisch. Eine Probe von 1 ml wird aus dem Reaktionsgemisch entnommen und auf den Gehalt an Phosphorpentachlorid analysiert. Es werden 0,10 Mol Phosphorpenta-Chlorid nachgewiesen.
30,7 g Phosphoroxychlorid und 4,9 g (0,05 Mol, 0,15 Grammäquivalent) Phosphorsäure werden vermischt und unter Rühren 20 Minuten bei Raumtemperatur umgesetzt. Das erhaltene Reagenz wird zu dem vorgenannten Re akti ons gemisch gegeben.
Die Behandlung wird unter Rühren 60 Minuten bei 1050G durchgeführt. Tom erhaltenen Reaktionsgemisch wird eine 1 ml-Probe entnommen und auf ihren Gehalt an Phosphorpentachlorid analysiert.Es lässt sich kein Phosphorpentachlorid
20 nachweisen.
Fach der Abtrennung von Phosphoroxychlorid aus dem auf diese Weise behandelten Reaktionsgemisch durch Destillation unter Atmosphärendruck wird das verbleibende Material bei 83°G und 15 Torr destilliert. Man erhält farbloses und durchsichtiges Benzoylchlorid in einer Ausbeute von 97,5 Prozent der Th. Bei der Destillation lassen sich keine Ablagerungen von Phosphorpentachlorid an der Destillationsapparatur beobachten. In Tabelle I sind diese Ergebnisse
30 unter Versuch Nr. 1 angegeben.
Ferner wird in , weiteren Versuchen ebenfalls Benzoylchlorid gemäss Versuch Wr. 1 hergestellt, wobei aber andere Reagentien verwendet werden. Die entsprechenden Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle I zusammengestellt. Hierbei ist auch ein Vergleichsversuch aufgeführt, bei dem kein derartiges Reagenz verwendet wird.
L" 809886/0802
co οι
co ο
to Ol
Tabelle I
GD O CS OO OD
Versuch
Nr.
Reagenz
Phosphorsäure 4,9 g
Phosphor-
oxychlo-
rid 30,7 g
Wasser 3,6 g
Phosphoroxychlorid 61,3 g
Phosphor-
pentoxid 15,6 g
Phosphor-
oxychlo-
rid 50,6 g
Wasser 0,9 S
Phosphorpentoxid 9,5 g Phosphoroxychlorid 61,3 S
Bedingungen bei der Behandlung mit dem Reagenz
Raumtemperatur, 20 min
800G, 30 min
1050C, 60 min 3,0
zugesetzte Menge Äquivalent verhältnis (bezogen auf
1,5
2,0
10O0C, 30 min 2,5 Gehalt an Phosphorpentachlorid im
Reaktionsgemisch
vor der ■
Behandlung (Mol)
0,10
0,10
0,11
0,10
nach der Behandlung (Mol)
nicht nachgewiesen
nicht nachgewiesen
nicht nachgewiesen
nicht nachgewiesen
Ablagerungen von Phosphorpentachlorid an der Destillationsappa ratur
nicht beobachtet
nicht beobachtet
nicht beobachtet
nicht beobachtet
ro cn
ro ο
cn
Tabelle !ports.)
GO
co OO 00 OJ *>» O 00 O NJ
5 Pho spliorp ent-
oxid 17,0 g
Raumtempera
tur, 5 nii11
4,0 0,09 _ nicht nach
gewiesen
nicht beob
achtet
6 Polyphosphor-
säure 6., 7 S
1,5 0,11 nicht nachf-
gewiesen
.".-nicht beob
achtet
7 Pho sphorp ent-
oxid 3,2 g
Wasser 0,6 g
1,0 0,10 nicht nach
gewiesen
nicht beob
achtet
8 Metaphosphor-
säure . 8,8 g
2,0 0,11 nicht nach
gewiesen
nicht beob
achtet
9 Pyrophosphor-
säure 5,1 g
1,2 0,12 nicht nach
gewiesen
nicht beob
achtet
10 Wasser 1,8 1,0 0,10 nicht nach
gewiesen
nicht beob
achtet
Ver-
gleicJ"
ver- ι
such
ohne Verwendung
s- eines derartigen
Reagenz
0 0,11 beobachtet
ro oo co
1 Beispiel2
315,9 g (2,3 Mol) Phosphortrichlorid und 166,1 g (1,0 Mol) Isophthalsäure werden in eine Vorrichtung gemäss Beispiel 1 gegeben. Anschliessend vri.rd Chlor 290 Minuten unter Rühren mit einer Geschwindigkeit von 160 ml/min eingeleitet, wobei die Innenteinperatur im Kolben auf 5O0C gehalten wird. Die Analyse des Reaktionsgemisches auf Phosphorpentachlorid ergibt eine Menge von 0,07 Mol. 46,0 g Phosphoroxychlorid und 1,8 g (0,1 Mol) Wasser werden vermischt und 30 Minuten unter Rühren bei 700G umgesetzt. Das erhaltene Reagenz wird zum vorstehenden Reaktionsgemisch gegeben, wonach 20 Minuten unter Rühren bei 800C behandelt wird. Das auf diese Weise behandelte Reaktionsgemisch wird auf seinen Phosphorpentachloridgehalt analysiert. Es lässt sich kein Phosphor-IS pentachlorid nachweisen.
Nach dem Abtrennen des Phosphoroxychlorids aus dem auf diese Weise behandelten Reaktionsgemisch durch Destillation unter vermindertem Druck wird der Rückstand bei 1430C und 15 Torr destilliert. Man erhält Isophthaloylchlorid vom Έ. 43,5 bis 44,00C in einer Ausbeute von 97,0 Prozent der Th. An der Destillationsapparatur lassen sich keine Ablagerungen von Phosphorpentachlorid feststellen.
Beispiel 3
288,4 g (2,1 Mol) Phosphortrichlorid und 166,1 g (1,0 Mol) Terephthalsäure werden in eine Vorrichtung gemäss Beispiel 1 gegeben. Sodann'wird Chlor 430 min unter Rühren mit einer · Geschwindigkeit von 100 ml/min in den Kolben eingeleitet, wobei die Innentemperatur des Kolbens auf 700C gehalten
30 wird. Sodann werden 19,5 g des in der Falle gesammelten
Phosphortrichlorids in den Kolben zurückgegeben. Chlor wird weitere 40 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 100 ml/min eingeleitet. Der Gehalt an Phosphorpentachlorid im Reaktionsgemisch beträgt 0,05 Mol. Dieses Reaktionsgemisch wird mit
35 4,7 g (0,10 Grammäquivalent) Phosphorpentoxid versetzt,
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wonach 2 Stunden unter Rühren "bei 1O5°C. behandelt wird. Das auf diese Weise behandelte Reaktionsgemisch wird auf seinen Phosphorpentachloridgehalt analysiert. Es lässt
sich kein Phosphorpentachlorid nachweisen. 5 "■■"'■
Nach dem Abtrennen des Phosphoroxychlorids aus dem auf diese Weise behandelten Reaktionsgemisch durch Destillation unter vermindertem Druck wird der Rückstand bei 1400C und 15 Torr destilliert. Man erhält Terephthaloylchlorid vom Έ. 85 bis 84°G in einer Ausbeute von 96,6 Prozent d.Th. An der Destillationsapparatur lassen sich keine Ablagerungen von Phosphorpentachlorid feststellen.
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Claims (8)

  1. VOSSIUS ■ VOSSIUS ■ HILTi- · T^UCHNER ■ HEUNEMANN
    SIEBERTSTRASS E4 . 8000 MÜNCHEN 86 ■ PHONE: (O 89) 474O75 CABLE: B EN Z O LPATENT MÜNCHEN- TELEX 5-29453 VOPAT D
    u.Z.: M SOS 19· Juli 1978
    Case: A 3148-02
    SUMITOMO CHEMICAL COMPANY, LIMITED Osaka, Japan
    "Verfahren zur Herstellung von aromatischen Säurechloriden"
    15 Priorität: 20. Juli 1977, Japan, Nr. 87807/77
    20 ■ Patentansprüche
    '"erfahren zur Herstellung von aromatischen Säurechloriden durch Umsetzung von einer aromatischen Carbonsäure, Phosphortrichlorid und Chlor, dadurch g e k e η nzeichnet, dass man das Reaktionsgemische das als Nebenprodukt gebildetes Phosphorpentachlorid enthalt, mit mindestens einem Reagenz aus der Gruppe Wasser und Phosphorverbindungen behandelt, um das Phosphorpentachlorid zu Phosphoroxychlorid umzusetzen, und anschlies- send das erhaltene Reaktionsgemisch der Destillation unterwirft, um Phosphoroxychlorid und hierauf das gewünschte aromatische Säurechlorid zu erhalten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reagenz zur Behandlung des Reaktionsgemisches Phosphorpentoxid, ein Reaktions-
    809880/0802
    produkt aus Wasser und Phsophorpentoxid, ein Reaktionsprodukt aus Wasser und Phosphoroxychlorid, ein Reaktionsprodukt aus Phosphorp ent oxid und Phosphoroxychlorid oder ein Reaktionsprodukt aus Wasser, Phosphorp ent oxid und
    5 Phosphoroxychlorid verwendet.
  3. 3- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Phosphorverbindung und/oder das Wasser in einer Menge von mindestens 0,8 Grammäquivalent an P -0-P -Gruppen und OH-Gruppen, die in der Phosphorverbindung und/oder dem Wasser enthalten sind, bezogen auf die Molzahl des im Reaktionsgemisch vorhandenen Phosphorpentachlorids, verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung bei Temperaturen von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches 0,1 bis 10 Stunden durchführt.
  5. p. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als aromatische Carbonsäure Benzoesäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Hämimellitsäure, Trimellitsäure oder Trimellitsäureanhydrid verwendet.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein ÄCLuivalentverhältnis von Phosphortrichlorid zur COOH-Gruppe der aromatischen Carbonsäure von 1,01 bis 1,30 anwendet.
  7. 7- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlor in etwa äquivalenter Menge zum Phosphortrichlorid verwendet.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei Temperaturen von 20 bis 1300C durchführt.
    u 809886/0802 J
DE19782831777 1977-07-20 1978-07-19 Verfahren zur herstellung von aromatischen saeurechloriden Withdrawn DE2831777A1 (de)

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