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DE2831328A1 - Verfahren zur herstellung synthetischer oele mit niedrigem fliesspunkt - Google Patents

Verfahren zur herstellung synthetischer oele mit niedrigem fliesspunkt

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DE2831328A1
DE2831328A1 DE19782831328 DE2831328A DE2831328A1 DE 2831328 A1 DE2831328 A1 DE 2831328A1 DE 19782831328 DE19782831328 DE 19782831328 DE 2831328 A DE2831328 A DE 2831328A DE 2831328 A1 DE2831328 A1 DE 2831328A1
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DE
Germany
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catalyst
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pour point
hydrogen
oils
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DE19782831328
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John B Gilbert
Christopher Olavesen
Bruce M Sankey
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ExxonMobil Technology and Engineering Co
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Exxon Research and Engineering Co
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Publication date
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    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G69/00Treatment of hydrocarbon oils by at least one hydrotreatment process and at least one other conversion process
    • C10G69/02Treatment of hydrocarbon oils by at least one hydrotreatment process and at least one other conversion process plural serial stages only
    • C10G69/12Treatment of hydrocarbon oils by at least one hydrotreatment process and at least one other conversion process plural serial stages only including at least one polymerisation or alkylation step
    • C10G69/126Treatment of hydrocarbon oils by at least one hydrotreatment process and at least one other conversion process plural serial stages only including at least one polymerisation or alkylation step polymerisation, e.g. oligomerisation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/10Lubricating oil

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

DR. BERG DIPL.-ING. ÜTAPI DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
Postfach 860245 · 8000 München 86
Anwaltsakte: 29 2^9 17.JuIi 1978
EXXON RESEARCH AND ENGINEERING
COMPANY
LINDEN, NEW JERSEY / USA
Verfahren zur Herstellung synthetischer öle mit niedriegem Fließpunkt.
809886/0766
f (089) 981272 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank Manchen 4410122850
918273 BERGSTAPFPATENT München (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM
9S8274 . TELEX: Bayer Vereinsbank München 45J100 (BLZ 70030270)
983310 0524560BERGd Posticheck München 65343-80$ (BLZ 70010080)
- -*-- 5 Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung stabiler synthetischer öle mit niedrigem Fließpunkt. Insbesondere betrifft die Erfindung ein verbessertes Verfahren zur Herstellung stabiler öle mit niedrigem Fließpunkt und hohem Viskositätsindex (VI) aus synthetischen Ausgangsölen, die Wachs und ungesättigte Olefine enthalten.
Es ist bekannt, daß synthetische öle mit relativ hohem VI durch thermische, nicht-katalytische Polymerisation eines relativ breiten Bandes von geradkettigen Mono-a-olefinen hergestellt werden können. Durch thermische, nicht-katalytische Polymerisation dieser linearen Mono-a-olefingemische hergestellte synthetische Schmieröle haben zwar einen hohen VI von über 100, sie enthalten jedoch auch beträchtliche Mengen Wachs, was in Fließpunkten von über -18 0C zum Ausdruck kommt; ferner sind sie olefinisch ungesättigt, was zu einer geringen Oxidationsstabilität beiträgt. Diese öle müssen deshalb, damit sie zu brauchbaren Produkten werden, sowohl entwachst als auch hydriert werden.
Mit der herkömmlichen Hydrierung und Entwachsung dieser thermisch und nicht-katalytisch polymerisieren synthetischen öle sind mindestens zwei Nachteile verbunden. Zunächst wurde gefunden, daß Hydrieren dieser öle mit herkömmlichen
809886/0766 "/5
Hydrierungskatalysatoren, wie z.B. Kobaltmolybdat, Nickelmolybdat oder Niekel-Wolfram auf Tonerde, den Wachsgehalt des Öls signifikant erhöht; ferner ist es technisch schwierig und unwirtschaftlich, ein öl mit einem Lösungsmittel bis zu einem Fließpunkt von -51 0C und darunter zu entwachsen. Ein wirksames und wirtschaftliches Verfahren zur Stabilisierung und Entwachsung synthetischer Schmieröle, die durch thermische, nicht-katalytische Polymerisation von Gemischen aus linearen Mono-a-olefinen hergestellt wurden, wäre deshalb ein wesentlicher Fortschritt auf diesem Gebiet.
Es wurde nunmehr ein verbessertes Verfahren zur Herstellung synthetischer öle mit niedrigem Fließpunkt aus Ausgangsmaterial, das Wachs und ungesättigte Olefine enthält, entwickelt. Dieses Ausgangsmaterial wurde durch thermische, nicht-kata-Iytische Polymerisation von Gemischen aus linearen C-- bis
C^Q-Mono-a-olefinen erhalten. Die Verbesserung besteht darin, daß das Ausgangsmaterial gleichzeitig hydriert und katalytisch entwachst wird, indem man es zusammen mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck mit einem Wasserstoff-Mordenitkatalysator in Kontakt bringt, so daß man ein stabiles öl mit einem niedrigen Fließpunkt und einem hohen VI erhält. Die für die Erfindung brachbaren, thermisch und nicht-katalytisch polymerisieren synthetischen Ausgangsöle werden der Einfachheit halber nachfolgend als TPO bezeichnet. .
—/B
809886/076S
Das katalytische Entwachsen von Erdölfraktionen über entkationisiertem oder Wasserstoff-Mordenit ist bekannt. Es war jedoch nicht bekannt, daß Wasserstoff-Mordenit TPO gleichzeitig hydriert und katalytisch entwachst, und zwar ohne wesentliche Abnahme des VI, die dann eintritt, wenn aus Rohöl erhaltene paraffinische Schmierölfraktionen katalytisch entwachst werden. Ferner wurde unerwartet gefunden, daß die Selektivität des Wasserstoff-Mordenit für die katalytische Entwachsung von TPO wesentlich größer ist als die für das Entwachsen paraffinischer Erdölfraktionen aus Rohöl; dies wirkt sich als wesentliche Erhöhung der Ausbeute an entwachstem Produkt aus TPO im Vergleich zu einer paraffinischen Fraktion eines Rohöls aus.
Geeignete Verfahren für die Gewinnung solcher Ausgangsprodukte sind bekannt. Diese TPO-Ausgangsprodukte sollen in einem Bereich von etwa 260 0C bis über 570 0C bei Atmosphärendruck, und vorzugsweise bei 290 0C bis 455 0C sieden, wenn Spezialöle mit niedriger Viskosität und außerordentlich niedrigem Fließpunkt benötigt werden, wie z.B. Flugzeugturbinenöle, Kühlmaschinenöle, Transformatoröle und andere öle zur elektrischen Isolierung. Werden z.B. Automobil-Schmieröle benö tigt, dann sollen die Ausgangsprodukte in einem Bereich von etwa 320 0C bis 570 0C sieden. Diese Ausgangsprodukte haben
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im allgemeinen einen VI von über 110, vorzugsweise von mindestens etwa 120, und enthalten wesentliche Mengen Wachs, was aus Fließpunkten von über etwa -18 °C, und in einigen Fällen sogar von über etwa 10 0C ersichtlich ist. Der Grad, in dem dieses Ausgangsmaterial olefinisch ungesättigt ist, macht durchschnittlich etwa eine Doppelbindung pro ölmolekül aus und kommt in einer Bromzahl des Ausgangsmaterials von etwa 10 bis 20 zum Ausdruck. Geeignete TPO-Ausgangsprodukte kann man durch thermische nicht-katalytische Polymerisation von Gemischen aus geradkettigen oder linearen C_- bis
CjQ-Mono-a-olefinen erhalten, bevorzugte Ausgangsprodukte erhält man jedoch durch Polymerisation von linearen C1Q- bis C^-Möno-a-olefinen.
Der für die Erfindung brauchbare dekationisierte oder Wasserstoff-Mordenitkatalysator enthält vorzugsweise eine oder mehrere katalytische hydrierende Metallkomponenten, die aus Metallen der Gruppen VI oder VIII, ihren Oxiden, Sulfiden oder Gemischen daraus gewählt werden. Die katalytische Metallkomponente des Katalysators ist vorzugsweise ein Metall der Platingruppe, insbesondere Platin oder Palladium; sie wird mit Hilfe eines der bekannten Verfahren, wie Ionenaustausch oder Imprägnierung, zugefügt. Die zu dem Katalysator zugefügte Menge des Metalls der Platingruppe beträgt 0,05 bis 10,0 Gew.%, vorzugsweise 0,1 bis 5,0 Gew.% oder noch besser 0,2 bis 2,0 Gew.% Metcill, bezogen auf das
809886/0766 ~/8
Gesamtgewicht (trocken) des Katalysators. Metalle der Eisengruppe, wie z.B. Nickel, ergeben ebenfalls brauchbare Resultate ; sie können in größeren Mengen als die Metalle der Platingruppe verwendet werden, vorzugsweise in Mengen von 0,1 bis 50 Gew.%, besser 1,0 bis 20,0 Gew.% Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht (trocken) des Katalysators. Gemische bestimmter Metalle und Verbindungen der Gruppen VI oder VIII können ebenfalls verwendet werden, so z.B. Kobalt und Molybdän. Auch kann es von Vorteil sein, in den Katalysator zusätzlich zu einem oder mehreren Metallen der Gruppen VI und/ oder VIII mehrwertige Metalle der Gruppen II und III aufzunehmen.
Bekanntlich bedeutet "Wasserstoff- oder dekationisierter Mordenit", daß das austauschbare Metallkation, z.B. Natrium, durch eine solche Menge Wasserstoff ersetzt wird, daß der erhaltene Wasserstoff-Mordenit einen Natriumgehalt von weniger als 5, vorzugsweise weniger als etwa 2 Gew.% hat. Der Wasserstoff-Mordenit kann mit bekannten Verfahren hergestellt werden, so z.B. durch Ionenaustausch des in dem Mordenit enthaltenen Natriums gegen Ammoniumionen und anschließendes Erhitzen oder Kalzinieren zum Austreiben von Ammoniak. Ein anderes wirksames Herstellungsverfahren ist eine Säurebehandlung mit einer Mineralsäure»
-/9
809886/0766
Geeignete Verfahrensbedingungen für die erfindungsgemäße gleichzeitige Entwachsung und Hydrierung erfordern: Temperaturen in dem weiten Bereich von 230 bis 510 °C, vorzugsweise 250 bis 455 0C, am besten 260 bis 400 °C; Wasser stoff drücke im Bereich von 70 N/cm2 bis 3453 N/cm2,
2 2
vorzugsweise 14-0 N/cm bis 1726 N/cm ;
eine Wechselrate von etwa 0,1 bis 20,0 Flüssigkeitsvolumen pro Stunde pro Katalysatorvolumen CV/h/V);» vorzugsweise 0,15 bis 5,0 Wh/V, sowie eine Wasserstoffzufuhr von 24 bis
3 3
4800 m pro 1 m Öl-Ausgangsmaterial, vorzugsweise 120 bis
24:00 m3/m3.
Das folgende vergleichende Beispiel soll die vorliegende Erfindung näher.erläutern.
Beispiel
In diesem Beispiel wird rohes, unbehandeltes TPO-Ausgangsmaterial mit einem Edelmetall auf einem Wasserstoff-Mordenitkatalysator in Gegenwart von Wasserstoff in Kontakt gebracht. Die Ergebnisse werden mit den Ergebnissen verglichen, die man erhält, wenn man dieselben TPO Ausgangsprodukte auf herkömmliche Weise mit Wasserstoff behandelt, und wenn man ein aus einem natürlichen Rohöl erhaltenes paraffinisches Destillat mit einem Edelmetall auf einem Wasserstoff-Iiordenitkatalysator behandelt.
■ -/10 809086/0768
Ein handelsüblicher Wasserstoff-Mordenitkatalysator, der als Zeolon 900-H von der Norton Chemical Company vertrieben wird, wurde mit Ammoniumnxtratlösung behandelt und kalziniert, so daß ein Wasserstoffmordenit entstand, der weniger als 0,1 Gew.% Restnatrium enthielt. Zu dem Mordenit wurden 0,5 Gew.% Platin, bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators (trocken) gegeben, und zwar mittels wässriger Imprägnierung mit einer Chlorplatinsäure, anschließendem Auswaschen und Kalzinieren an der Luft bei 510 C. Der platinhaltige Katalysator wurde dann durch vierstündige Behandlung mit Wasserstoff bei 370 0C und 927 N/cm2 Wasserstoff druck vor der Verwendung reduziert. Vor dem Versuch mit TPO wurde der Katalysator über 1000 Stunden zur Behandlung von verschiedenen schwefelhaltigen, aus Erdöl gewonnenen Ausgangsprodukten verwendet.
Das in diesem Experiment verwendete Ausgangsmaterial war rohes oder unbehandeltes TPO mit einem Siedepunkt zwischen 370 0C und 550 C. Es war aus einem Gemisch linearer C^qbis C^-Mono-a-olefine, die aus dem Dampferacken eines Paraffinwachses stammten, hergestellt worden. Dieses Ausgangsmaterial wurde in Gegenwart von Wasserstoff über den platinhaltigen Mordenitkatalysator geleitet.
Eine weitere Probe desselben TPO wurde auf herkömmliche Weise über einem Nickelmolybdat-auf-Tonerde-Katalysator mit Wasserstoff behandelt. Ein leichtes, übliches Schmier-
-/11
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öldestillat wurde katalytisch über einem Edelmetall auf einem Wasserstoff-Mordenitkatalysator entwachst. Die Daten für das TPO Ausgangsmaterial und dessen Produkte sind in Tabelle I zusammengestellt; Tabelle II enthält die Daten für das leichte Schmieröldestillat.
Die Daten in Tabelle I zeigen bei erfindungsgemäßer Behandlung des TPO klar die gleichzeitige Sättigung des Olefinanteils und die Absenkung des Fließpunkts CWachsgehalt) unter geringer Abnahme des VI. Ebenso zeigen sie die Zunahme des Wachsgehalts, wenn das TPO auf herkömmliche Weise hydriert wird. Bei einem Vergleich der Daten von Tabelle II mit denen in Tabelle I ergibt sich die unerwartete Selektivität (Verhältnis Ausbeute zu Fließpunkt) des Wasserstoffmordenit für das TPO, sowie die auffallende Abnahme des VI bei dem Rohöldestillat.
-/12
809886/0766
Tabelle I
Übliche Hydrierung von TPO verglichen mit gleichzeitiger Hydrierung/
katalytischer Entwachsung von TPO
TPO
Ausgangsmat,
Übliche
Hydrierung
(1)
Gleichzeitige Hydrierung/
katalytische Entwachsung(2)
CD (JD OO 00
ο -j cn Φ
Ausbeute bezogen auf Ausgangsmaterial, Vol.% Viskosität nurT/s bei 38 0C Viskosität mm2/s bei 99 C Viskositätsindex (VI) Dichte, kg/1. 15 0C Fließpunkt, C (ASTM) Flockungspunkt, C (ASTM) Aromatische Bestandteile (Gew.%) (Siliciumoxidgel) Bronzahl 100 19,8
139
0,842 + 7,2 + 16
9,5 16,4
100
20,8 4,5 143
0,838 + +
5,2
0,1
60
29,4 5,4 131 0,848
-
-
(1)
(2)
Katalysator: Cyanamid Aero HDS-9A (Nickelmglybdat auf Tonerde)
Reaktxonsbedxngungen: 560 N/cm H0, 475 mä Ηο/πΓ, 1 V/h/V, 288
2 Reaktionsbedingungen: 927 N/cm H Η2/πΓ 1190 m3Ho/m?
302
J C I IVl UJIl II.) J.J.3V 111 Un/ JXl , O\J JL C, 0,17 V/h/V,
Produkt gestrippt bei 80 0C,. 10 mm Hg. Katalysator 0,5 Gew.% Platin auf H-Mordenit.
- ή*
Tabelle II
Katalytische Entwachsung von Erdöl-Ausgangsmaterial
SAE 5 Grade Raffinat Ausgangsmaterial Produkt
Ausbeute bezogen auf Ausgangsmaterial, VoI.%
Viskosität mm2/s bei 38 0C Viskosität mm2/s bei 99 0C Viskositätsindex (VI) Dichte, kg/1, 15 0C Fließpunkt, 0C (ASTM) Flockungspunkt, 0C (ASTM) Aromatische Bestandteile (Gew.%)
(S iliciumoxidgel)
Bromzahl
100
17 ,5 41 ,8
3 ,7 5 ,3
104 ■ 39
0 ,864 0 ,90
26 - 32 0C
(1)
(2)
Erhalten aus Leduc (West Kanada) Rohöl, Siedebereich 320 0C bis 455 0C bei Atmosphärendruck.
Reaktionsbedingungen: 927 N/cm2H7, 0,5 V/h/V, 1190 m3H„/m3, 288 C, Produkt gestrippt bei 149 0C und 10 mm Hg.
Katalysator: Wasserstoffmordenit, Na-Gehalt reduziert auf weniger als 0,1 Gew.% mittels Behandlung mit Ammoniumnitrat und Kalzinieren, imprägniert mit Palladiumchloridlösung zu 0,25 Gew.% Palladium auf dem Katalysator, 1 h an dero Luft kalziniert bei 53 8 0C, und bei 443 °C und 927 N/cnT 4 Stunden lang reduziert. Katalysator 150 h mit schwefelhaltigem Destilat vorbehandelt.
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Claims (10)

Patentansprüche
1. Verbessertes Verfahren zur Herstellung von synthetischen · ölen mit niedrigem Fließpunkt aus Wachs und olefinisch ungesättigte Reste enthaltenden Ausgangsprodukten, die man durch thermische, nicht-katalytische Polymerisation eines Gemisches aus linearen Cß- bis C-Q-Mona-a-olefinen erhält, dadurch gekennzeichnet,, daß das Ausgangsmaterial gleichzeitig hydriert und kateHytisch entwachst wird, indem man es zusammen mit Wessen- , stoff bei einer erhöhten Temperatur von etwa 230 0C bis 510 0C und einem erhöhten Druck mit einem einen Wasserstoff-Mordenit enthaltenden Katalysator in Kontakt bringt, wodurch ein synthetisches öl mit verringertem Wachsgehalt und Fließpunkt entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Katalysator eine oder mehrere hydrierende Metallkomponenten enthält, die aus den Me-
-/2 809 8 86/0766
r (089) 988272 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Banlc Manchen 4410122850
988273 BERGSTAPFPATENT Manchen (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM
ORfGTNAL INSPECTED
tallen der Gruppen VI oder VIII, ihren Oxiden, Sufiden oder Gemischen daraus gewählt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Metall auf dem Katalysator in einer Menge von etwa 0,05 bis etwa 10,0 Gew.%, bezogen auf das gesamte Trockengewicht des Katalysators, vorhanden ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Katalysator mindestens ein Metall der Platingruppe enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Metall Platin oder Palladium ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
2 2
erhöhte Druck etwa 70 N/cm bis 3453 N/cm Wasserstoffdruck beträgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial einen Siedepunkt zwischen etwa 260 0C
und 590 0C hat.
809886/0766 ~/3
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial und das Produkt einen Viskositätsindex von mindestens 120 haben.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fließpunkt des Produkts nicht höher als etwa -18 0C ist.
10. Verfahren zur Herstellung synthetischer Öle mit niedrigem Fließpunkt aus Wachs und olefinisch ungesättigte Reste enthaltendem Ausgangsmaterial, im wesentlichen wie oben beschrieben, unter besonderer Berücksichtigung des Beispiels.
-A
809886/0766
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8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM.

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8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee