DE3105639A1 - "geraetekombination fuer die landwirtschaft" - Google Patents
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Description
Amazonen-Werke
H.Dreyer GmbH & Co.KG
Postfach 109
4507 Hasbergen-Gaste
Gerätekombination für die Landwirtschaft
Die Erfindung betrifft eine Gerätekombination für die Landwirtschaft
gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Eine derartige Gerätekombination ist bereits durch die DE-AS 19 40 988 bekannt. Vorteilhaft ist bei dieser Maschine, daß
in einem Arbeitsgang der Boden gelockert und verdichtet sowie das Saatgut in den Boden eingebracht werden kann.
Durch die gestreclte Bauweise der Geritekombination befindet
sich der Schwerpunkt der gesamten Kombination in einem großen Abstand hinter dem die Kombination ziehenden Schlepper. Hierdurch
treten sehr häufig Hubkraftprobleme beim Ausheben der Kombination auf, vor allem wenn der Vorratsbehälter der Bestellmaschine
gefüllt ist.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, die erforderliche
Hubkraft an dem Dreipunktkraftheber des Schleppers zum Ausheben der Gerätekombination zu verringern.
UiL iss e Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des An-ÖisrUehes
1 gelöst. Infolge dieser Maßnahmen ist es möglich, die lifförderliche/Hubkraft an dem Dreipunktkraftheber des
Mtihi&ppers um bis zu 30 % zu reduzieren, so daß auch Schlepper
ttjit Kleineren an dem Schlepperkraftheber zur Verfügung stehenden
Hübkräften die Kombination ausheben können.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den Unteransprüchen, der Beiä|jielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
Mlerbei zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Gerätekombination in Arbeitsstellung und in der Seitenansicht,
Fig. 2 die gleiche Gerätekombination im ausgehobenen Zustand und ebenfalls in der Seitenansicht,
Fig. 3 eine weitere erfindungsgemäß ausgebildete Gerätekombination
in Arbeitsstellung und in der Seitenansicht und
Fig. 4 die gleiche Gerätekombination im ausgehobenen Zustand und gleicher Darstellungsweise.
Die Gerätekombination besteht aus einem als Kreiselgrubber 1 ausgebildeten Bodenbearbeitungsgerät, einer mit dem Kreiselgrubber
1 über die Arme 2 verbundenen Bodenwalze 3 und einer als Drillmaschine 4 ausgebildeten Bestellmaschine. Die Drillmaschine 4 ist
über die Kupplungsteil^ r>
mil dem Krei selgrubber 1 verbunden.
Diese Kupplungsteile 5 sind mit der Hubvorrichtung 6 ausgestattet.
Die Kupplungsteile 5 bestehen aus einem Zwischenrahmen 7 und drei Lenkern 8 und 9, welche ähnlich einem Viergelenk
den Zwischenrahmen 7 mit dem Kreiselgrubber 7 verbinden. Die Lenker 8 sind mit ihren vorderen Enden an den Armen 2
angelenkt, während die hinteren Enden der Lenker 8 mit dem aufrechten Zwischenrahmen (7) verbunden sind, dessen untere
Verlängerungen 10 an die unteren Anlenkpunkte 11 der Drillmaschine
4 angeschlossen sind. Das hintere Ende des oberen Len<ers 9 ist mit dem oberen Anlenkpunkt des Zwischenrahmens
7 und über den Oberlenker 12 mit der Drillmaschine 4 verbunden. Weiterhin ist zwischen dem oberen Lenker 9 und dem
zwischen den Armen 2 angeordneten und als Festpunkt dienenden Querträger 13 die als Hubzylinder 14 ausgebildete Hubvorrichtung
6 angeordnet. Der Hubzylinder 14 ist über den Schlauch 15 an die Hydraulikanlage des nicht dargestellten und in bekannter Weise
die Gerätekombination ziehenden Schleppers angeschlossen.
Soll die Drillmaschine 4 aus der in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung
in die ausgehobene Stellung 41 gebracht werden, damit
die erforderliche Hubkraft an dem Dreipunktkraftheber des Schleppers
verringert wird, so wird mit Hilfe der Schlepperhydraulik zunächst der Hubzylinder 14 ausgefahren. Die Drillmaschine 4 wird
somit in eine Stellung 41 oberhalb der Bodenwalze 3 gebracht.
Hierdurch wird der Schwerpunkt der gesamten Gerätekombination in Fahrtrichtung 16 gesehen nach vorn verlagert, d.h. der Schwerpunkt
befindet sich nunmehr dichter beim Schlepper. Es ergibt sich eine Hubkraftreduzierung um bis zu 30 %.
^ ' . 310563S
Nachdem die Drillmaschine 4 nach vorn auf die Bodenwalze 3 gehoben
worden ist, wird jetzt die gesamte Gerätekombination ausgehoben und der Schlepper kann am Feldende wenden. Nach Beendigung
des WendeVorganges wird die Drillmaschine durch Einfahren des Hubzylinders 14 wieder in die in Pig. I dargestellte Arbeitsstellung
gebracht.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Gerätekombination unterscheidet
sich nur durch die Ausbildung der Kupplungsteile zwischen der Bestellmaschine und dem Bodenbearbeitungsgerät.
Die Kupplungsteile 17 dieses Ausführungsbeispieles bestehen aus zwei unteren Lenkern 18 und einem oberen Lenker 19. Die
unteren Lenker 18 bestehen jeweils aus zwei zueinander um eine quer zur Fahrtrichtung waagerecht verlaufende Schwenkachse 20
in vertikaler Richtung zueinander schwenkbaren Teilen 21 und 22. An dem hinteren Ende des Teils 21 des unteren Lenkers 18 befindet
sich der Anschlag 23, der das Ausschwenken des hinteren Teils 22 des unteren Lenkers 18 nach hinten begrenzt.
Der obere Lenker 19, der zwischen dem oberen Anlenkpunkt 24 der Drillmaschine 4 und dem Kreiselgrubber 1 angeordnet ist, besteht
aus in vertikaler Richtung zueinander schwenkbaren Teilen 25 und 26. Der hintere Teil 25 ist als Oberlenker und das vordere Teil
26 als Schwenkstück ausgebildet. An dem Schwenkstück 26 ist der doppeltwirkende Hubzylinder 27 angeordnet, durch welchen der vordere
Anlenkpunkt 28 des Oberlenkers 25 in Fahrtrichtung 16 nach vorn verschwenkbar ist.
Zwischen den Armen 2 ist der Querträger 13 angeordnet, der durch
die Strebe 29 zusätzlich mit dem Kreiselgrubber 1 verbunden ist. Weiterhin ist auf den Schwenkachsen 30 der Anlenkpunkte
der unteren Lenker 18 an den Armen 2 ein in vertikaler Richtung schwenkbarer Rahmen 31 angeordnet, welcher Mitnehmerhaken
32 besitzt und durch die zwischen dem als Festpunkt dienenden Querträger 13 und dem Rahmen 31 angeordneten Hubzylinder
33 verschwenkbar ist.
Wird nun der Hubzylinder 33 ausgefahren, so schwenkt der Rahmen 31 nach vorn - oben und nimmt über die Mitnehmerhaken
32 die unteren Lenker 18 mit nach oben. Hierdurch wird auch gleichzeitig die Drillmaschine 4 mit angehoben und in eine
Lage oberhalb der Bodenwalze 3 gebracht. Bei dem Hubvorgang behalten die hinteren Teile 22 der unteren Lenker 18 ihre abwärts
gerichtete Stellung bei. Durch die nach vorn versetzte Lage der Drillmaschine 4 wird eine Hubkraftreduzierung am
Schlepperkraftheber um bis zu 30 % erzielt.
Durch Einfahren des Hubzylinders 33 wird die Drillmaschine 4 wieder in die in Fig. 3 wiedergegebene Stellung gebracht. In
einigen Fällen kann es erforderlich sein, daß an dem Bodenbearbeitungsgerät bzw. der Bodenwalze Führungsstücke für die
Laufräder der Drillmaschine angeordnet werden müssen, damit die Drillmaschine ohne Schwierigkeiten wieder aus der angehobenen
Position in ihre Arbeitsstellung gebracht werden kann.
Selbstverständlich können die Kupplungsteile 5 bzw. 17 mit der
Hubvorrichtung 6 auch zwischen Bodenbearbeitungsgeräten angeordnet werden, wenn die erforderliche Hubkraft nicht von dem
,9.
Schlepperkraftheber aufgebracht werden kann.
Die Bestellmaschine kann außer als Drillmaschine auch als Kartoffellegemaschine, Einzelkornsägerät, Pflanzmaschine etc.
ausgebildet sein.
Claims (1)
- Amazonen-Werke **H.Dreyer GmbH & Co.KGPostfach 109 >4507 Hasbergen-GastePatentansprücheV_eeratekombination für die Landwirtschaft, bestehend aus zumindest einem Bodenbearbeitungsgerät mit Bodenbearbeitungswerkzeugen, hinter welchem vorzugsweise eine Bodenwalze angeordnet ist, und einer mit dem Bodenbearbeitungsgerät über Kupplungsteile verbundenen Bestellmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (5) mit einer Hubvorrichtung (6) ausgestattet sind, so daß die Bestellmaschine (4) mit Hilfe der Hubeinrichtung (6) in Fahrtrichtung (16) gesehen nach vorn - oben versetzbar ist.Gerätekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestellmaschine (4) in der nach vorn - oben versetzten Lage (4') sich ganz oder zumindest teilweise oberhalb des Bodenbearbeitungsgerätes (1,3) befindet.Gerätekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (5) aus einem Zwischenrahmen (7) und drei Lenkern (8,9), welche ähnlich einem Viergelenk den Zwischen-rahmen (7) mit dem Bodenbearbeitungsgerät (1) verbinden, bestehen, daß an der hinteren Seite des Zwischenrahmens (7) die Be ;tellmaschine (4) ankoppelbar ist und daß an den Kupplungste■len (5) zumindest ein Hubzylinder (14) angeordnet ist.Ge ätekombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenrahmen (7) zwei Verlängerungen (10) nach unten besitzt, daß diese mit den unteren Anlenkpunkten (11) der Bestellmaschine (4) verbunden sind und daß der obere Anlenkpunkt des Zw schenrahmens (7) über einen Oberlenker (12) mit dem oberen An.enkpunkt der Bestellmaschine (4) verbunden ist.Ge ätekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß di( Kupplungsteile (17) zwischen dem Bodenbearbeitungsgerät (1) und der Bestellmaschine (4) aus zwei unteren Lenkern (18) und einem oberen Lenker (19) bestehen, wobei die unteren Lenker (18) aus je zwei in vertikaler Richtung zueinander schwenkbaren Teilen (21,22) bestehen und ein Anschlag (23) vorgesehen ist, welcher das Ausschwenken des hinteren Teils (22) der unteren Lenker (18) begrenzt.Gejätekombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß der obere Lenker (19) in seiner Länge mittels Hubzylinder (27) veränderbar ist.Gerätekombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (19) aus zwei in vertikaler Richtung zueinander-Y-schwenkbaren Teilen (25,26) besteht, wobei der vordere Teil (26) mit einem Hubzylinder (27) verbunden ist, so daß der vordere Anlenkpunkt (23) des hinteren Teils des oberen Lenkers (19) in Fahrtrichtung (16) nach vorn verschwenkbar ist.Gerätekombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schwenkachsen (30) der Anlenkpunkte der unteren Lenker (18) am Bodenbearbeitungsgerät (1) ein in vertikaler Richtung schwenkbarer Rahmen (31) vorgesehen ist, welcher Mitnehmerhaken (32) für die beiden unteren Lenker besitzt und mittels zumindest eines Hubzylinders (33) in vertikaler Ebene verschwenkbar ist.
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