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DE2810675A1 - Frontlader-anbaugeraet - Google Patents

Frontlader-anbaugeraet

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Publication number
DE2810675A1
DE2810675A1 DE19782810675 DE2810675A DE2810675A1 DE 2810675 A1 DE2810675 A1 DE 2810675A1 DE 19782810675 DE19782810675 DE 19782810675 DE 2810675 A DE2810675 A DE 2810675A DE 2810675 A1 DE2810675 A1 DE 2810675A1
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DE
Germany
Prior art keywords
support struts
cross member
attachment
front loader
attachment according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19782810675
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Borgstede
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782810675 priority Critical patent/DE2810675A1/de
Publication of DE2810675A1 publication Critical patent/DE2810675A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/3402Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines the arms being telescopic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/0053Tractor-mounted loaders
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02F3/30Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom
    • E02F3/306Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom with telescopic dipper-arm or boom
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02F3/36Component parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/627Devices to connect beams or arms to tractors or similar self-propelled machines, e.g. drives therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Frontlader-Anbaugerät
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Frontlader-Anbaugerät, bestehend aus einem an die Enden der Frontladerschwinge eines landwirtschaftlichen Schleppers od. dgl.
  • Trägerfahrzeug anbaubaren Vorsatzgestell mit einer um eine horizontale Querachse schwenkbar abgestützten Schaufel od. dgl. Arbeitsgerät.
  • Bei bekannten Anbaugeräten dieser Art bildet cis Vorsatzgestell einen Tragvorsatz für ein Arbeitsgerät mit einer Breite, welche die Breite der Frontladerschwinge übersteigt. Dieser Tragvorsatz gibt dem Arbeitsgerät eine Schwenkachse vor, die kurz vor und etwa in Höhe der Anschlußpunkte der Frontladerschwinge verläuft. Die Schaufel weist im Leerzustand eine Gewichtsverteilung zur Schwenkachse auf, welche der Schaufel ein in Betriebsstellung drehendes Moment vermittelt. Im gefüllten Zustand der Schaufel haben die Schaufel und die in ihr enthaltene Ladung gemeinsam eine Gewichtsverteilung zur Schwenkachse, welche der Schaufel ein diese in eine Entleerungsstellung zu schwenken bestrebtes Drehmoment erteilt. Eine auslösbare Verriegelung am Tragvorsatz sicher der Schaufel jedoch ihren Verbleib in der Betriebsstellung, bis durch Auslösen der Verriegelung die Schaufel für ein Abkippen freigegeben wird. Die Schaufel hat eine Vorderkante, die in der Betriebsstellung bei abgesenkter Frontladerschwinge etwa horizontal zur Bodenebene ausgerichtet ist, so daß mit Hilfe der Schaufel in Bodenhöhe oder darüber befindliches Ladegut durch Vorfahren des Schleppers in die Schaufel eingeschoben und durch Anheben der Frontladerschwinge ausgehoben werden kann.
  • Derartige Anbaugeräte, die auch statt einer Schaufel mit einer Zinkengabel od. dgl. als Arbeitsgerät versehen sein können, sind lediglich in der Lage, Ladegut wie Mist, Stroh, Heu, Erdreich etc.,wie es in landwirtschaftlichen Betrieben vorkommt, in einem Bereich zwischen der Bodenebene, auf der der Schlepper läuft, und einem ausgehobenen Bereich entsprechend der Schwenkbewegung der Frontladerschwinge zu handhaben, d.h. aufzunehmen, zu transportieren und auf den Boden oder auf eine erhöhte Ebene abzusetzen oder abzuwerfen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Frontlader-Anbaugerät der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem Aushubarbeiten unterhalb der Boden- oder Fahrebene des Schleppers ausführbar sind, Zur Ldsung dieser Aufgabe ist das Gerät in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsatzgestell einen ober seitig mit Schwingenanschlüssen versehenen Querträger aufweist, an dem sich abwärts erstreckende Trägerstreben angreifen, an denen eine im Abstand oberhalb des Querträger verlaufende Schwenkwelle oder -achse für das Arbeitsgerät aufgehängt ist, sowie Stützstreben umfaßt, die mit einem Ende jeweils im Abstand unterhalb der Schwingenenden an den Schwingenholmen angelenkt sind, mit ihrem anderen Ende an Lagern für die Schwenkwelle angreifen und teleskopisch längenveränderlich sind, und am Querträger ein Druckmittelantrieb abgestützt ist, dessen Kolbenstange an einem Hebelarm an der Rückseite des Arbeitsgerätes gelenkig angreift.
  • Das Gerät nach der Erfindung ermöglicht eine Vielzahl von für landwirtschaftliche Betriebe notwendigen Arbeiten wie den Sohlenaushub von Gräben bis hin zu einer Tiefe von etwa 2 1/2 m, das Versäubern von Gräben, den Aushub von Erdreich für die Bildung von in den Boden hineinverlegten Mieten, die Entnahme von Erdreich oder Sand aus dem Boden sowie auch das Aufladen von Mist bei Stallungen, die wie bei Mastställen einen Mistanfall hinter mehr oder weniger niedrigen Begrenzungsmauern haben. Darüber hinaus kann das Gerät auch für sonst übliche Lade- und Transportarbeiten, für das Schneeräumen, zum Planieren etc. eingesetzt werden, so daß dieses einfache, preisgünstig herstellbare und robuste Gerät, welches zudem schnell an- und abbaubar ist, einen außerordentlich-erweiterten Einsatzbereich darbietet.
  • Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen des Gerätes nach der Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 12 verwiesen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form näher veranschaulicht. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine vereinfachte, abgebrochene Seitenansicht des vorderen oberen Bereiches einer Frontladerschwinge eines landwirtschaftlichen Schleppers mit einem an diese angebauten Gerät nach der Erfindung, und Fig. 2 eine vereinfachte Ansicht des Anbaugerätes in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1.
  • Die Fig. 1 zeigt den vorderen Bereich einer Frontladerschwinge 1, die in bekannter Weise mit ihrem nicht dargestellten unteren Ende um eine horizontale Achse in Richtung der Pfeile 2 schwenkbar an einem landwirtschaftlichen Schlepper od. dgl. Trägerfahrzeug angelenkt ist. Zur Schwenkbetätigung der Frontladerschwinge 1, deren in Fig. 1 dem Betrachter zugewandter Holm mit 3 bezeichnet ist, dient ein Druckmittelantrieb 4, dessen Kolbenstange 5 bei 6 am zugehörigen Holm 3 angreift und dessen Zylinder 7 gelenkig am Schlepper abgestützt ist. An ihren freien Enden weisen die Schwingenholme 3 übliche Aufnahmeaugen 8 für Anbaugeräte auf, dS mit einem bei 9 schematisch angedeuteten Schnellverschluß für die Sicherung eines angebauten Gerätes ausgestattet sind.
  • Das Anbaugerät besteht im einzelnen aus einem Vorsatzgestell 10, welches einen starren, verwindungssteifen oberen Querträger 11 umfaßt, der irgendeine geeignete Ausbildung als tragende Traverse, z.B. in Form eines Kastenprofils od. dgl., haben kann. Dieser Querträger weist an seiner Oberseite Anschlüsse 12,13 für einen Anbau an die Schwingenholme 3 der Frontladerschwinge 1 auf, die jeweils mehrere, in ihrem Abstand zur Oberseite des Querträgers unterschiedliche Paare von Anschlußbolzen 14 für die Enden der Frontladerschwinge besitzen. Dies ermöglicht es, den Abstand, mit dem sich der Querträger 11 unterhalb der Schwingenenden im Anbauzustand befindet, zu variieren.
  • An dem Querträger 11 greifen sich abwärts erstreckende Trägerstreben 15,16 an, an denen eine im Abstand unterhalb des Querträgers 11 verlaufende horizontale Schwenkwelle oder -achse 17 aufgehängt ist. Für diese Aufhängung ist die Schwenkwelle 17 an ihren Enden mit Zapfen 18 versehen, die Aufnahme- oder Lageröffnungen 19 in den Trägerstreben 15,16 durchgreifen. Jede Trägerstrebe 15,16 weist dabei im unteren Bereich eine Anzahl von in ihrem Abstand zum Querträger 11 unterschiedlichen Aufnahmeöffnungen auf, die fluchtende Paare bilden und als Schwenklager dienen können. Sofern das Teil 17 eine Schwenkachse bildet, entfällt eine Schwenkagerfunktion für die Aufnahmeöffnungen 19.
  • Das Vorsatzgestell 10 umfaßt ferner zwei Stützstreben 20,2die mit einem Ende jeweils im Abstand unterhalb der Schwingenenden an den Schwingenholmen bei 22 angelenkt sind. Für diese Anlenkung können horizontale Querbolzen Verwendung finden, die in der Regel an Frontladerschwingen vorhanden sind, um unterschiedliche Anschlußmöglichkeiten für die Kolbenstange 5 des Druckmittelantriebs 4 zu bieten. Die schwingenseitigen Anschlußenden der Stützstreben können als Schnellanschlüss ausgebildet sein, etwa analog den Anschlußaugen 8 an den Schwingenenden. Die Stützstreben 20,21 greifen mit ihrem anderen Ende an Lagern 23 für die Schwenkwelle 17 an, die von kurzen Rohrstücken gebildet sein können, durch die sich die Schwenkwelle hindurcherstreckt. Die Stützstreben 20521 sind teleskopisch längenveränderlich und bestehen bei dem dargestellten Beispiel hierzu aus Rohrabschnitten 24,25, die einen geradlinigen Verlauf haben oder zur Vergrößerung der Bodenfreiheit eine Abkröpfung aufweisen können, wie dies in Fig. 1 in strichpunktierten Linien bei 26 angedeutet ist. Zusätzlich zur Höhenabkröpfung können die bei dem dargestellten Beispiel in einer Ebene mit den Schwingenholmen 3 liegenden Stützstreben'auch noch in seitlicher Richtung ab gekröpft sein, um die Schwenkwelle 17 näher an deren Enden abzustützen.
  • Bei dem dargestellten Beispiel sind die Stützstreben 20, 21 frei ausziehbar, jedoch in ihrer Einschublänge begrenzt, wofür der Uberwurf-Rohrabschnitt 25 mit im Abstand nebeneinanderliegenden Durchstecköffnungen 27 versehen ist, in die jeweils ein Querstecker 28 als Einschub-Begrenzungsanschlag einsetzbar ist. An solche Anschläge stößt das innere Ende des Rohrabschnittes 24 an, wobei durch Versetzen der Querstecker 28 in den öffnungen 27 die Mindestlänge der Stützstreben veränderlich ist. Im Betrieb des Anbaugerätes werden diese Stützstreben 20,21 auf Druck beansprucht, wohingegen die Trägerstreben 15516 auf Zug beanspruchte Hänger bilden. Die Trägerstreben 15,16 sind bei dem dargestellten Beispiel an den Stirnenden des Querträgers 11 um Gelenkbolzen 29 schwenkbar angelenkt, die eine zur Achse 30 der Schwenkwelle 17 parallele Schwenkachse 31 definieren. Stattdessen können die Trägerstreben 15,16 jedoch auch fest am Querträger 11 angreifen, da Ausgleichsbewegungen beim Betrieb des Anbaugerätes auch in den Anschlußaugen 8 aufgefangen werden können.
  • Auf der Schwenkwelle 17 stützt sich ein Arbeitsgerät 32 ab, das bei dem dargestellten Beispiel als muldenförmige Schaufel mit geschlossenen Wandungen ausgebildet ist, jedoch auch als muldenförmiger Zinkenkorb ausgebildet sein kann. Für diese Abstützung weist das Arbeitsgerät an seinem rückwärtigen Längsrand Rohrabschnitte 33 auf, zwischen denen Ausklinkungen 34 für das fluchtende Zwischenordnen der Lagerrohrstücke 23 vorgesehen sind.
  • Die Rohrabschnitte 33 können mit der Schwenkwelle 17 verbunden sein, oder aber Lagerbüchsen bilden, durch die das Teil 17 frei hindurchgreift, welches in diesem Falle eine Schwenkachse bildet. Das Arbeitsgerät 32 hat eine Breite bzw. Längserstreckung, die im wesentlichen der Länge des Querträgers 11 gleich ist. Die Muldenweite und die Muldentiefe hängen von der Schleppergröße ab, für die das Anbaugerät bestimmt ist, d.h. sie richten sich nach der Traglast, welche die Frontladerschwinge im gegebenen Falle aufnehmen kann.
  • An der Rückseite des Arbeitsgerätes ist ein von einer Doppellasche und einem Querbolzen gebildeter Anschlußpunkt 35 für einen gelenkigen Anschluß des Endes der Kolbenstange 36 eines Druckmittelantriebs 37 vorgesehen, dessen Zylinder 38 bei 39 gelenkig am oder im Querträger 11 abgestützt ist. Bei gelenkiger Aufhängung der Trägerstreben 15,16 am Querträger 11 verläuft die Gelenkachse 39 der Abstützung des Zylinders 38 des Druckmittelantriebs 37 senkrecht zur Achse 30 der Schwenkwelle 17, während bei starrer Verbindung des Querträgers 11 mit den Trägerstreben 15,16 eine doppelgelenkige Abstützung des Druckmittelantriebs 37 am Querträger vorzusehen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Schaufel 32 in ihrer Aushubstellung mit nach oben blickender oberer oeffnung bei gleichzeitig hochgeschwenkter Frontladerschwinge 1.
  • Aus dieser Aushubstellung ist die Schaufel 32 um etwa 1800 in Richtung des Pfeiles 40 in eine Ausgangsstellung verschwenkbar, um etwa in ihr enthaltenes Ladegut abzuwerfen bzw. um ihre Vorderkante 41 in eine etwa vertikal zur Bodenebene ausgerichtete, nach unten blickende Lage zu bringen. Wird bei in dieser Ausgangsstellung befindlicher Schaufel 32 das Anbaugerät mit Hilfe der Frontladerschwinge abgesenkt, so kann die Vorderkante 41 ein Stück in Erdreich od. dgl. eindringen wonach dann durch Betätigung des Druckmittelantriebs 37 die Schaufel 32 in ihre Aushubstellung verschwenkbar ist.
  • Dadurch füllt sich, gegebenenfalls in Verbindung mit einem über die Frontladerschwinge ausgeübten Bodendruck auf die Schaufel,diese mit dem Erdreich oder mit dem sonstigen Ladegut. Danach kann das Anbaugerät als Ganzes in die obere Stellung nach Fig. 1 angehoben werden, um ausgehobenes Ladegut an einen Absetz- oder Abwurfpunkt zu verbringen. Wird die Schaufel, wie das bevorzugt ist, zu Grabenaushubarbeiten oder sonstigen Aushubarbeiten eingesetzt, so weist die Schaufel vorzugsweise entlang ihrer Vorderkante 41 eine bei 42 schematisch angedeutete,längslaufende Stech- oder Grabekantenleiste auf, die fest angebracht seinlann, vorzugssweise jedoch auswechselbar angesetzt ist. Ist das Arbeitsgerät hingegen als muldenförmiger Zinkenkorb ausgebildet, so kann dieser an seiner Vorderkante mit einer Schneid-oder Mähvorrichtung, z.B. einem angetriebenen Fingermesserbalken, versehen sein, den ebenfalls das bei 42 angedeutet Bauteil versinnbildlichen soll. In einem solchen Fall eröffnet das Arbeitsgerät die Möglichkeit, Mäh- und Räumarbeiten in Gräben auszuführen.
  • In Einsatzfällen, in denen das Arbeitsgerät als Räumschieber oder Planierschild Verwendung finden soll, kann mit Hilfe des Druckmittelantriebs 37 das Arbeitsgerät auch in eine solche Lage geschwenkt werden, daß die Vorderkante 41 eine Bodenfläche parallel übergleitet, d.h. die obere Offnungsebene um etwa 900 in Richtung des Pfeils 40 verschwenkt zur Lage in Fig. 1 verläuft.
  • In diesem Falle kann über den Druckmittelantrieb 37 eine hydraulische Lagesicherung erfolgen. Stattdessen besteht auch die Möglichkeit, z.B. mit Hilfe einer nicht dargestellten Anschlagkette diese Zwischenlage zu sichern, die sich zwischen dem Zylinder 38 und dem Hebelarm 35 erstreckt. Eine solche Kette könnte zugleich auch dazu dienen, die in Fig. 1 veranschaulichte Aushubstellung zu limitieren, sofern dies nicht über den Druckmittelzylinder geschieht.

Claims (12)

  1. Ansprüche: Frontlader-Anbaugerät, bestehend aus einem an die Enden der Frontladerschwinge eines landwirtschaftlichen Schleppers od. dgl. Trägerfahrzeug anbaubaren Vorsatzgestell mit einer um eine horizontale Querachse schwenkbar abgestützten Schaufel od. dgl. Arbeitsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsatzgestell(10) einen oberseitig mit Schwingenanschlüssen (12,13) versehenen Querträger (11) aufweist, an dem sich abwärts erstreckende Trägerstreben (15,16) angreifen, an denen eine im Abstand unterhalb des oder -achse Querträgers verlaufende Schwenkwelle/(17) für das Arbeitsgerät aufgehängt ist, sowie Stützstreben (20,21) umfaßt, die mit einem Ende jeweils im Abstand unterhalb der Schwingenenden an den Schwingenholmen (3) angelenkt sind, mit ihrem anderen Ende an La-gern (23) für die Schwenkwelle angreifen und teleskopisch längenveränderlich sind, und am Querträger ein Druckmittelantrieb (37) abgestützt ist, dessen Kolbenstange (36) an einem Hebelarm (35) an der Rückseite des Arbeitsgerätes (32) gelenkig angreift.
  2. 2. Anbaugerät nach Anspruch 1, dadurch rekennzeichnet, daß der Querträger (11) oberseitig mit mehreren, in ihrem Abstand zur Oberseite des Querträgers unterschiedlichenpaarenvon Anschlußbolzen (14) für die Enden der Frontladerschw-inoe (l)versehen ist.
  3. 3. Anbaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Oekennzeichnet, daß die Trägerstreben (15,16) an den Stirnenden des Querträgers (11) um eine zur Achse der Schwenkwelle (17) parallele Achse schwenkbar angelenkt sind.
  4. 4. Anbaugerät nach einem oder mehreren'der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerstreben (15,16) im unteren Bereich eine Anzahl von in ihren Abstand zum Querträger (11) unterschiedlichen Schwenklagerpaaren oder Aufnahmeöffnungen (19) für die Aufnahme der Schwenkwelle (17) aufweisen.
  5. 5. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (20,21,26) gegen versetzbare Anschläge (28), z.B. Querstecker, in ihrem Einschub begrenzt sind.
  6. 6. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (20,21,26) von Teleskoprohrabschnitten (24,25) gebildet sind, von denen die der Schwenkwelle (17) benachbarten Rohrabschnitte (25) endseitig mit einer die Schwenkwelle auf einem Teil ihrer Länge umgreifenden Lagerbüchse (23) verbunden sind.
  7. 7. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (26) eine ihre Bodenfreiheit erhöhende Abkröpfung aufweisen.
  8. 8. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Holmen (3) der Frontladerschwinge (1) zugewandten Enden der Stützstreben (20,21) endseitig mit Schnellverschlüssen für eine lösbare Gelenkverbindung versehen sind.
  9. 9. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät (32) an seinem rÜckwErtigen Längsrand mit Rohrabschnitten (33) für eine Aufnahme der Schwenkwelle (17) versehen ist
  10. 10. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät (32 bei Ausbildung als etwa muldenförmige Schaufel mit geschlossenen Wandungen an der Vorderkante (41) eine auswechselbar angesetzte Stech- oder Graekantenleiste (42 aufweist.
  11. 11. Anbaugerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät (32) bei Ausbildung als muldenförmiger Zinkenkorb an seiner Vorderkante (41) mit einer Schneid-oder Mähvorrichtung (42), insbesondere einem Fingermesserbalken, versehen ist.
  12. 12. Gerät nach einem odermehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgerät (32) mittels seines Druckmittelantriebs (37) um etwa 1800 aus einer Ausgangsstellung mit etwa vertikal zur Bodenebene ausgerichteter Vorderkante in eine Aushubstellung schwenkbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3145079A1 (de) * 1981-11-13 1983-05-19 Gerhard Frost Kg Maschinenfabrik, 4953 Petershagen Kippbarer tragvorsatz fuer frontladerschwingen
CN104831765A (zh) * 2015-05-28 2015-08-12 南宁远卓新能源科技有限公司 一种带弧臂的挖掘机

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Legal Events

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