DE2822320A1 - Photographische silberhalogenidemulsion - Google Patents
Photographische silberhalogenidemulsionInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
H. KINKELDEY
DR INC
M 28 22320 W· STOCKMAlR
T. DH-INa AeEICALTICHI
K. SCHUMANN
. DR FeR NAT. ■ DIPL-PHVS
P. H. JAKOB
DlPL-INa
G. BEZOLD
OR RER NAT. DlR-CHEM
FUJI PHOTO I1ILM CO., LTD.
No. 210, Nakanuma, Minami Ashigara-shi,
Kanagawa, JAPAN
8 MÜNCHEN 22
22. Mai 1978
P 12 671-60/ku
Photographisehe Silberhalogenidemulsion
Die Erfindung betrifft eine photographische Silberhalogenidemulsion,
die grobe Silberhalogenidkömer enthält, die in Anwesenheit eines Silberhalogenidlösungsmittels hergestellt
werden, das durch die allgemeine Formel (I)
R° S
N - C - X - R2 (I)
R1
dargestellt wird, in der
dargestellt wird, in der
X ein Schwefel- oder Sauerstoffatom bedeutet, R° und R , die gleich oder unterschiedlich sein können,
je eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocyclische
Gruppe oder eine Aminogruppe bedeuten oder R0 und R zusammen gebunden sein können und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen
Ring bilden können, und
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und R und R zusammen gebunden und einen 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bilden können,
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wobei die Emulsion eine hohe Empfindlichkeit und eine verringerte Schleierbildung zeigt, weil das Silberhalogenidlösungsmittel
der Formel (I) das Wachstum der Silberhalogenidkörner in einem vergleichsweise niedrigen pH-Bereich erlaubt
und bewirkt, daß die gebildeten Silberhalogenidkörner druckunempfindlich sind. Die Emulsion kann weiterhin in eine
direkt-positive Silberhalogenidemulsion mit hoher photographischer Empfindlichkeit durch Verschleierung überführt werden.
Die Erfindung betrifft eine neue Silberhalogenidemulsion.
Es ist gut bekannt, daß durch eine Erhöhung in der Größe der Silberhalogenidkörner die photographische Empfindlichkeit
erhöht werden kann. Bei einem bekannten Verfahren, bei dem Silberhalogenidkörner unter Verwendung von Ammoniak
als Silberhalogenidlösungsmittel hergestellt werden, können jedoch die Silberhalogenidkörner großer Größe nur in einem
hohen pH-Bereich erhalten werden. Es ist daher schwierig, einen hohen Grad an photographischer Empfindlichkeit zu erzeugen,
da der Schleierbildungsgehalt bzw.-wert bei hohen pH-Bedingungen hoch wird. Weiterhin sind nach einem solchen Verfahren
hergestellte Emulsionen relativ empfindlich gegenüber Druck. Die Verwendung von Ammoniak als Silberhalogenidlösungsmittel
ist daher unerwünscht, und es besteht Bedarf nach Silberhalogenidlösungsmitteln, die zur Erhöhung der Größe der
Silberhalogenidkörner selbst in einem niedrigen pH-Bereich verwendet werden können. Weiterhin ist die Herstellung druckunempfindlicher
Silberhalogenidkörner ebenfalls bevorzugt.
Zur Erhöhung der Größe von Silberhalogenidköraern in
einem niedrigen pH-Bereich hat man organische Thioäther vorgeschlagen, wie in der JA-AS 11386/72 (entsprechend US-PS
3 574 628) beschrieben. Organische Thioäther verursachen jedoch in photographischen Emulsionen Schleier, und die Reini-
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gung der organischen Thioäther muß mehrere Male wiederholt
werden, um organische Thioäther mit einer gewünschten Reinheit zu erhalten. Die Synthese organischer Thioäther ist somit
industriell nachteilig. Aus diesem Grund besteht ein Bedarf nach verbesserten Silberhalogenidlösungsmitteln.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Silberhalogenidemulsion mit hoher photographischer
Empfindlichkeit und verringertem^Schleier zu schaffen.
Erfindungsgemäß soll eine neue, grobe Silberhalogenidkörner enthaltende Silberhalogenidemulsion geschaffen werden.
Erfindungsgemäß soll eine direkte, positive Silberhalogenidemulsion
geschaffen werden.
Erfindungsgemäß soll eine Silberhalogenidemulsion geschaffen werden, die gegenüber Druck nicht empfindlich ist.
Erfindungsgemäß soll ein neues Verfahren zur Herstellung einer Silberhalogenidemulsion, wie oben beschrieben, geschaffen
werden.
Erfindungsgemäß werden die oben beschriebenen Ziele dadurch erreicht, daß man Silberhalogenidkörner in Anwesenheit
eines Silberhalogenidlösungsmittels herstellt, das durch die allgemeine Formel (I)
R°
R1
dargestellt wird, in der
X ein Schwefel- oder Sauerstoffatom bedeutet, R0 und R , die gleich oder unterschiedlich sein kö
je eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocyclische
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Gruppe oder eine Aminogruppe bedeuten oder R0 und R zusammen
gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden können,
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
2 1
R und R zusammen gebunden sein und einen 5- oder
6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden können.
Die erfindungsgemäße Emulsion wird bevorzugt gemäß einem Verfahren hergestellt, bei dem ein wasserlösliches Silbersalz
mit einem wasserlöslichen Halogenid in einer wäßrigen Lösung aus einem hydrophilen Kolloid umgesetzt wird, das das
Silberhalogenidlösungsmittel der allgemeinen Formel (I) enthält.
Das durch die allgemeine Formel (I) dargestälte Silberhalogenidlösungsmittel
kann zu dem System zur Herstellung des Silberhalogenids bei irgendeiner Stufe der Herstellung zugegeben
werden, wo die Größe und die Form der Silberhalogenidkörner noch nicht die gewünschte Größe und Form erreicht haben.
Das Silberhalogenidlösungsmittel der allgemeinen Formel (I) kann z.B. zu einem kolloidalen Material zugegeben werden,
in dem das Silberhalogenid präzipitiert wird. Alternativ kann das Silberhalogenidlösungsmittel der Formel (I) und entweder
das wasserlösliche Silberhalogenid oder das wasserlösliche Halogenidsalz, aus dem das Silberhalogenid hergestellt
werden kann, d.h. ein wasserlösliches Silbersalz (z.B. Silbernitrat) oder ein wasserlösliches Halogenid (z.B. Kaliumbromid,
Natriumchlorid und andere Alkalimetallhalogenide), als Gemisch zugegeben werden. Weiterhin kann das Silberhalogenidlösungsmittel
der Formel (I) vor oder während des physikalischen Reifens des Silberhalogenids zugegeben werden. Das Silberhalogenidlösungsmittel
der Formel (i) kann weiterhin in einer oder mehreren Stufen während des Herstellungsverfahrens der Silberhalogenidemulsion
zugegeben werden.
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Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird das Silberhalogenidlösungsmittel der Formel (I) vor
dem physikalischen Reifen des gebildeten Silberhalogenids zugegeben.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Emulsionen .können unter Verwendung verschiedener Verfahren hergestellt
werden, wie es z.B. von P. Grafkides in Chimie et Phisique Photographique, Paul Montel, Paris (1957), von G.F.
Duffin in Photographic Emulsion Chemistry, The Focal Press, London (1966), und von V.L.Zelikman et al in Making and Coating
Photographic Emulsions, The Focal Press, London (1964), beschrieben wird.
Geeignete Verfahren zur Umsetzung eines wasserlöslichen Silbersalzes mit einem wasserlöslichen Halogenid umfassen
z.B. ein Einfachjet-Verfahren, ein Doppeljet-Verfahren oder
eine Kombination davon.
Bei der vorliegenden Erfindung kann ebenfalls ein Verfahren verwendet werden, bei dem Silberhalogenidkörner in1
Anwesenheit überschüssiger Silberionen hergestellt werden (das sog. Umkehrmischverfahren). Andererseits kann das sog.
kontrollierte Doppeljetverfahren, bei dem der pAg der Flüssigkeitsphase,
in der die Silberhalogenidkörner präzipitiert werden, konstant gehalten wird, ebenfalls verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen werden im allgemeinen bei Temperaturen im Bereich von etwa 30°
bis etwa 900C, bei einem pH-Wert im Bereich von etwa 2 bis
etwa 9, bevorzugt 2 bis 8, und bei einem pAg von etwa 4 bis etwa 10, bevorzugt 5 bis 10, hergestellt. .
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Bei dem Verfahren zur Herstellung von SiTberhalogenidkörnern,
oder bei dem die gebildeten Silberhalogenidkömer physikalisch reifen können, können ebenfalls Cadmiumsalze,
Zinksalze, Thalliumsalze, Iridiumsalze oder Komplexe, Rhodiumsalze oder Komplexe, Eisensalze oder Komplexe und/oder ähnliche
Verbindungen vorhanden sein.
Beispiele von Silberhalogeniden, die in den erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen vorhanden sein können, umfassen
Silberbromid, Silberjodid, Silberchlorid, Silberchlorbromid,
Silberjodbromid, Silberchlorbromjodid usw. Bevorzugte
Silberhalogenidemulsionen enthalten Silberhalogenidkömer, in denen die Halogenidzusammensetzung des Silberhalogenids mindestens
etwa 50 Mol-% Bromid beträgt und insbesondere solche,
die etwa 10 Mol-96 Jodid oder weniger und als Rest Bromid enthalten.
Ein geeigneter, mittlerer Durchmesser der schließlich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Silberhalogenidkömer
liegt im Bereich von etwa 0,2 bis 4 Mikron, bevorzugt 0,25 bis 2 Mikron. Insbesondere ergeben Silberhalogenidkömer
mit einem mittleren Durchmesser von etwa 0,5 bis 2 Mikron gute Ergebnisse. Die Korngrößenverteilung kann eng oder breit sein.
Der mittlere Durchmesser der Körner kann unter Verwendung bekannter Verfahren bestimmt werden, wie sie z.B. in The
Photographic Journal, Band 79, Seiten 330-338, (1939), beschrieben
werden.
Die Silberhalogenidkömer können in der erfindungsgemäß
hergestellten photographischen Emulsion eine regelmäßige
Kristallform besitzen, wie die eines Würfels oder Octaeders, eine unregelmäßige Kristallform, wie die einer Kugel bzw.
kugelförmigen Gestalt, einer Platte usw., oder eine gemischte Form davon. Ein Gemisch aus verschiedenen Kristallformen der
Silberhalogenidkömer kann ebenfalls vorhanden sein.
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Das Innere und die Oberfläche der Silberhalogenidkörner
können sich unterscheiden, oder die Silberhalogenidkörner können vollständig einheitlich sein. Es können weiterhin
Silberhalogenidkörner der Art, die ein latentes Bild hauptsächlich auf der Oberfläche der Körner bilden, oder
Körner der Art, die hauptsächlich ein latentes Bild im Inneren der Körner bilden, verwendet werden.
Die Silberhalogenidemulsion wird in einer Bedeckung von etwa 50 bis etwa 600 mg Silber/0,093 m (sq.ft.) Träger
aufgetragen.
Silberchlorid ist in wäßrigen Lösungen der durch die allgemeine Formel (i) dargestellten Silberhalogenidlösungsmittel,
die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden, löslicher,als Silberchlorid in V/asser ist. Wie im folgenden
näher erläutert wird, kann eine 0,01 Mol oder verdünntere, wäßrige Lösung des durch die Formel (i) dargestellten Silberhalogenidlösungsmittels
bei 6o°C eine größere Menge an Silberchlorid lösen, als sie von Wasser bei 60°C gelöst wird, und
zwar ist die Menge um den Faktor 1 ,5 (ausgedrückt durch das Gewicht) oder mehr höher.
Die Silberhalogenidlösungsmittel, die durch die allgemeine Formel (I) oben dargestellt werden und die bei der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können, haben in jedem Molekül entweder ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom und
enthalten mindestens eine Thiocarbony!gruppe, gebunden an
ein Stickstoffatom (d.h. -X-C-N-, worin X für ein Schwefelatom
oder ein Sauerstoffatom steht), wobei das Stickstoffatom nicht
mit Wasserstoffatomen substituiert ist.
Silberhalogenidlösungsmittel, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden, werden durch die folgende allgemeine
Formel (I)
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R° S
:ν - 8 - X - R2 (I)
R1'
dargestellt, in der
X ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom bedeutet,
R und R , die gleich oder unterschiedlich sein können, je eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe
(z.B. eine Alkylgruppe, die 1 Ms 4 Kohlenstoff atome enthält und die mit einer oder mehreren Carboxygruppen, Hydroxygruppen,
Arylgruppen, z.B. einer monocyclischen Arylgruppe und bevorzugt einer Phenylgruppe, oder ähnlichen Gruppen substituiert
sein kann, wobei spezifische Beispiele eine Methylgruppe, Äthylgruppe, Propylgruppe, Butylgruppe, Carboxymethylgruppe,
Carboxyäthylgruppe, Carboxypropylgruppe, Sulfoäthylgruppe,
SuIfopropylgruppe, SuIfobutylgruppe, Hydroxyäthylgruppe,
Benzylgruppe, Phenäthylgruppe u.a. umfassen); eine
Arylgruppe (z.B. eine unsubstituierte, monocyclische Arylgruppe oder eine monocyclische Arylgruppe, substituiert beispielsweise
mit einer oder mehreren geradkettigen oder verzweigtkettigen Alkylgruppen, bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlen- ■>
stoffatomen, Sulfogruppen, geradkettigen oder verzweigtkettigen
Alkoxygruppen, bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
in ihrem Alkylmolekülteil, Halogenatomen, z.B. einem Fluoratom, Chloratom, Bromatom usw., oder ähnlichen Gruppen, wobei
spezifische Beispiele eine Phenylgruppe, 2-Methylphenylgruppe,
4-Sulfοphenylgruppe, 4-Äthoxypheny!gruppe, 4-Chlorphenylgruppe
u.a. sind); eine heterocyclische Gruppe (z.B. eine 5-
oder 6-gliedrige, ein Stickstoffatom enthaltende heterocyclische
Gruppe, z.B. eine 2-Pyridylgruppe, 3-Pyridylgruppe,
4-Pyridylgruppe u.a.); oder eine Aminogruppe (bevorzugt eine
substituierte Aminogruppe, z.B. eine Arylaminogruppe, worin
der Arylmolekülteil unsubstituiert oder substituiert sein kann mit einer oder mehreren geradkettigen oder verzweigtkettigen
Alkylgruppen, Sulfogruppen, Carboxygruppen u.a., wobei
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bevorzugte spezifische Beispiele eine Sulfophenylaminogruppe oder ähnliche Gruppen umfassen) bedeuten.
Weiterhin können R0 und R aneinander gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden,
der ein oder mehrere Stickstoffatome, Sauerstoffatome oder
Schwefelatome als Heteroatome enthalten kann (z.B. Piperidin, Morpholin, Piperazin oder ähnliche Ringe).
R bedeutet in der Formel (I) eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe (z.B. eine Alkylgruppe mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die unsubstituiert oder substituiert sein kann mit einer oder mehreren Carboxylgruppen, SuIfogruppen,
Hydroxygruppen und Arylgruppen, z.B. einer mono cyclischen
Arylgruppe und bevorzugt einer Phenylgruppe, oder ähnlichen Gruppen, wobei spezifische Beispiele eine Methylgruppe,
Äthylgruppe, Propylgruppe, Butylgruppe, Carboxyraethy!gruppe,
Carboxyäthylgruppe, Carboxypropylgruppe, SuIfoäthy!gruppe,
SuIfopropylgruppe, SuIfobutylgruppe, Hydroxyäthylgruppe,
Benzylgruppe, Phenäthylgruppe usw. sind) oder eine Arylgruppe (z.B. eine unsubstituierte monocyclische Arylgruppe
oder eine monocyclische Arylgruppe, substituiert mit z.B. einer oder mehreren geradkettigen oder verzweigtkettigen
Alkylgruppen, bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, SuIfogruppen,
geradkettigen oder verzweigtkettigen Alkoxygruppen,
bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in ihrem Alkylmolekülteil,
Halogenatomen, z.B. Fluoratomen, Chloratomen, Bromatomen, wobei bevorzugte Gruppen eine Phenylgruppe, 2-Methylphenylgruppe,
4-Sulfophenylgruppe, 4-Äthoxyphenylgruppe,
4-Chlorphenylgruppe o.a. sind).
Ί 2
R und R können auch aneinander gebunden sein und
einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden, der eine oder mehrere Stickstoffatome, Sauerstoffatome oder
Schwefelatome als Heteroatome enthält. Verbindungen mit ei-
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1 2
nein solchen, durch R und R gebildeten heterocyclischen Ring sind bevorzugte Silberhalogenidlösungsmittel für die Ver Wendung bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung. Typische Beispiele dieser Verbindungen sind solche der folgenden allgemeinen Formel (II)
nein solchen, durch R und R gebildeten heterocyclischen Ring sind bevorzugte Silberhalogenidlösungsmittel für die Ver Wendung bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung. Typische Beispiele dieser Verbindungen sind solche der folgenden allgemeinen Formel (II)
'3^ , χ
Q C-=S (II)
R°
in der Q die zur Vervollständigung des heterocyclischen Rings erforderlichen Atome bedeutet, der eine oder mehrere Stickstoffatome,
Sauerstoffatome oder Schwefelatome als Heteroatome enthält (der ein 5- oder 6-gliedriger Ring sein kann
und der weiter einen heterocyclischen Ring umfaßt, der mit einem ungesättigten Ring, der 5 bis 6 Kohlenstoffatome enthält,
kondensiert ist, z.B. einem Benzolring, Tetrahydrobenzolring oder einem ähnlichen Ring), und X und R jeweils die
gleiche Bedeutung wie in Formel (I) besitzen.
Verbindungen der allgemeinen Formel (II) werden im folgenden näher erläutert. Q bedeutet die zur Vervollständigung
eines heterocyclischen Rings erforderlichen Atome (der bevorzugt ein 5-gliedriger Ring ist), wobei spezifische Beispiele
sind: Thiazolidin-2-thionringe (z.B. Thiazolidin-2-thion,
5-Methylthiazolidin-2-thion, 4-Carboxythiazolidin-2-thionu.ä.),
4-Thiazolin-2-thionringe (z.B. 4-Methyl-4-thiazolin-2-thion,
4-Carboxymethyl-4-thiazolin-2-thion, 4-Carboxy-4-thiazölin-2-thion
u.a.), 1,3,4-Thiadiazolin-2-thionringe
(z.B. 5-Äthylthio-1,3,4-thiadiazolin-2-thion und ähnliche),
Benzothiazolin-2-thionringe (z.B. Benzothiazolin-2-thion,
5-Carboxybenzothiazolin-2-thion, 5-Sulfobenzothiazolin-2-thion, 5-Methylbenzothiazolin-2-thion u.a.), Benzoxazolin-2-thionringe
(z.B. Benzoxazolin-2-thion, 5~Sulfobenzoxazolin-2-thion,
5-Methylbenzoxazolin-2-thion u.a.) usw.
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R° besitzt die gleiche Bedeutung wie R° in der allgemeinen Formel (I).
R° oder die Substituenten, die an den Kern des heterocyclischen
Rings, der durch Q vervollständigt wird, gebunden sein können, können einen SuIfonat- oder einen Carboxylatmolekülteil
enthalten, der bevorzugt wasserlöslich ist. Bevorzugte Kationen, die solche Salzmolekülteile bilden, sind Alkalimetallionen
und bevorzugter Na+ und K .
Die durch die allgemeine Formel (II) dargestellten, Stickstoff enthaltenden heterocyclischen Verbindungen umfassen
Verbindungen, die durch die allgemeinen Formeln (Ha), (Hb) bzw. (lic) dargestellt werden. Insbesondere sind die durch
die Formel (Ha) dargestellten Verbindungen bevorzugt, da sie ausgezeichnete Silberhalogenidlösungsmittel sind.
(Ha)
C=S ■ (Hb)
N /
(lic)
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In den allgemeinen Formeln (Ha) bis (lic) bedeutet
X ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom.
In der Formel (Ha) bedeuten A und B, die gleich oder unterschiedlich sein können, je ein Wasserstoffatom, eine
Carboxylgruppe, eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe,
eine Arylgruppe, eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkoxycarbonylgruppe, oder A und B können aneinander
gebunden sein und die Atome bedeuten, die zur Vervollständigung eines ungesättigten Rings erforderlich sind, der 5
bis 6 Kohlenstoffatome enthält, z.B. ein monocyclischer Ring,
wie ein Benzolring, ein Tetrahydrobenzolring usw. (wobei dieser Ring bevorzugt mit einem Substituenten, wie einer SuIfο gruppe
oder einer Carboxygruppe substituiert ist).
Wenn A und B jedoch aneinander gebunden sind und einen ungesättigten Ring mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen bilden,
sollten die durch die Formel (ila) dargestellten Verbindungen mindestens eine Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, die enthält:
eine Hydroxygruppe, Sulfogruppe und Carboxygruppe, enthalten.
Y bedeutet in der Formel (lib) ein Wasserstoffatom,
eine Carboxygruppe, eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe, z.B. eine Methylgruppe, Äthylgruppe usw., oder
eine Arylgruppe, z.B. eine monocyclische Arylgruppe, wie eine Phenylgrupp e, usw.
R0 besitzt in den Formeln (ila) bis (lic) die gleiche
Bedeutung wie in der Formel (I).
In der Formel (lic) bedeuten E und G, die gleich oder
unterschiedlich sein können, je ein Wasserstoffatom, eine
geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe oder eine Carboxygruppe.
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Verbindungen der Formeln (Ha) bis (lic) werden im
folgenden näher erläutert. A und B bedeuten je ein ■Wasserstoffatom; eine Sulfogruppe ; eine Carboxygruppe; eine verzweigtkettige
oder geradkettige Alkylgruppe (z.B. eine Alkylgruppe mit 1 bis 6, bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die unsubstituiert
oder substituiert sein kann mit einer oder mehreren Hydroxygruppen, Halogenatomen,z.B. einem Fluor-, Chlor- oder
Bromatom usw., Carboxygruppen, Sulfogruppen, Arylgruppen, z.B.
einer monocyclischen Arylgruppe und bevorzugt einer Phenylgruppe, o.a.,wobei spezifische Beispiele eine Methylgruppe,
Äthylgruppe, Butylgruppe, Hydroxyäthylgruppe, Sulfopropylgruppe, Carboxymethylgruppe, Benzylgruppe o.a. sind); eine
Arylgruppe (z.B. eine unsubstituierte monocyclische Arylgruppe oder eine monocyclische Arylgruppe, substituiert mit
einer oder mehreren geradkettigen oder verzweigtkettigen Alkylgruppen,
Hydroxygruppen, Halogenatomen, z.B. einem Fluor-, Chlor-, Bromatom usw., Carboxygruppen, Sulfogruppen o.a.,
wobei spezifische Beispiele eine Phenylgruppe, eine 4-Methylphenylgruppe,
eine 4-Hydroxyphenylgruppe, eine J5- oder 4-Chlorphenylgruppe,
eine 4-Carboxyphenylgruppe, eine 4-Sulfophenylgruppe
usw. sind); eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkoxycarbonylgruppe, deren Alkylmolekülteil bevorzugt 1 bis
5 Kohlenstoffatome besitzt (z.B. eine Äthoxycarbonylgruppe); oder A und B bedeuten, wenn sie aneinander gebunden sind,
die Atome, die zur Vervollständigung eines ungesättigten Rings erforderlich sind, der 5 bis 6 Kohlenstoffatome enthält,
z.B. ein Benzolring, ein Tetrahydrobenzolring usw. (wobei der Ring bevorzugt mit einem Substituenten, wie einer Sulfogruppe,
einer Carboxygruppe o.a. substituiert ist); spezifische Beispiele sind eine Trimethylengruppe, eine Tetramethylengruppe
o.a. oder die zur Vervollständigung eines unsubstituierten oder substituierten Benzolrings erforderlichen Atome.
Spezifische Beispiele von Substituenten, die in dem durch
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die Kombination von A und B gebildeten Benzolring vorhanden sein können, sind eine oder mehrere geradkettige oder verzweigtkettige
Alkylgruppen (bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
z.B. eine Methylgruppe, Äthylgruppe usw.), Arylgruppen (z.B. eine monocycllsche Arylgruppe, wie eine Phenylgruppe
usw.), geradkettige oder verzweigtkettige Alkoxygruppen (wobei der Alkylmolekülteil bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome
enthält, z.B. eine Methoxygruppe, Äthoxygruppe usw.), Halogenatome
(z.B. ein Chloratom, Bromatom usw.), geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppen, substituiert mit einer Carboxylgruppe
(worin der Alkylmolekülteil bevorzugt 1 bis 3 Kohlenstoff atome enthält, z.B. eine Carboxymethylgruppe usw.),
einer Arylaminogruppe (worin der Arylmolekülteil bevorzugt
eine Phenylgruppe, z.B. Anilino, usw. ist), einer Carboxygruppe, einer Sulfogruppe usw.
In der Formel (lib) bedewtet Y ein Wasserstoffatom,
eine Carboxygruppe, eine geradkettige oder verzweigtkettige
Alkylgruppe (z.B. eine Alkylgruppe, die 1 bis 6, bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält und die unsubstituiert oder
substituiert sein kann mit einer oder mehreren Hydroxygruppen, Sulfogruppen, Carboxygruppen o.a., wobei spezifische
Beispiele eine Methylgruppe, Äthylgruppe, Carboxymethylgruppe, Carboxyäthy!gruppe, Hydroxyäthylgruppe usw. sind)
oder eine Arylgruppe (z.B. eine unsubstituierte monocyclische Arylgruppe, bevorzugt eine Phenylgruppe, oder eine
monocyclische Arylgruppe, die mit einer oder mehreren Sulfogruppen,
Carboxygruppen o.a. substituiert ist, z.B. p-Sulfophenyl usw.
E und G bedeuten je ein Wasserstoffatorn, eine geradkettige
oder verzweigtkettige Alkylgruppe (z.B. eine Alkylgruppe, bevorzugt eine mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen), die
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unsubstituiert oder substituiert sein kann mit z.B. einer Carboxygruppe o.a. Spezifische Beispiele sind eine Methylgruppe,
eine Carboxymethylgruppe, eine Carboxyheptylgruppe usw., oder eine Carboxygruppe.
Spezifische Beispiele von Siltferhalogenidlösungsmitteln
der Formel (I), die wirksam bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, werden
im folgenden aufgeführt.
Verbindung (1) S
3^N-C-S-CH0CH0OH
CH ^ ά ά
S
0 N-C-S-CH0 , \ /
Verbindung (3) S
0 N-C-S-CH0COOC0Hc-V
/ 2 2
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- η
CH2CH2SO3K
O8
CH2CH2SO3K
CH2COOH
CH2CH2COOH
CH2COOH
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| Verbindung | CH3 | (9) |
| if | ||
| Verbindung | ||
| HOOC | CH2CH2OH | |
| CH3 | (10) | |
| I c=s | ||
| Verbindung | S. / I |
|
| CH2CH2CH2COOH | ||
| (11) |
C=S
CH2COOH
'S.
)„C00H
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COOH
NaO3S
C=S
N CH.
C=S
CH2CH2CH2SO3Na
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Verbindung (18)
Verbindung (19)
C=S
CH2CH2COOH
Die Synthese dieser Verbindungen, die als Silberhalogenidlösungsmittel
bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wird im folgenden erläutert. Sofern nicht anders angegeben,
sind alle Teile, Prozentgehalte, Verhältnisse u.a. durch das Gewicht ausgedrückt.
Synthesebeispiel 1
Synthese der Verbindung (2)
21,8 g (0,25 Mol) Morpholin und 14 g (0,25 Mol) Kaliumhydroxid werden in 200 ml Äthylalkohol gelöst. Das Reaktionsgemisch wird auf eine Temperatur unter 5°C gekühlt. Zu der
gekühlten Alkohollösung gibt man unter Rühren 19 g (0,25 Mol) Schwefelkohlenstoff. Nach weiterem 2stündigem Rühren werden
35 >5 g (0,25 Mol) Methyljodid zu der entstehenden Lösung zugegeben,
und die Lösung wird 2 h am Rückfluß erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt. Es scheiden sich Kristalle ab.
Die entstehenden Kristalle werden durch Filtration gewonnen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Ausbeute beträgt 22 g
(50?0; Fp. 86 bis 87°C.
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Synthesebeispiel 2
Synthese der Verbindung (4)
15,2 g (0,2 Mol) Schwefelkohlenstoff in 100 ml Äthanol werden zu einer Lösung gegeben, die man erhält, indem man 25 g
(0,2 Mol) Taurin in 200 ml Wasser, das 22,4 g (0,4 Mol) Kaliumhydroxid enthält, löst, während das Reaktionsgemisch unter
Rühren auf eine Temperatur unter 50C gekühlt wird. Man rührt
weitere 2 h bei Zimmertemperatur (etwa 20 bis 300C), um die
Umsetzung zu vervollständigen. Während die entstehende Lösung gekühlt wird (nicht über 5°C) werden unter Rühren tropfenweise
18,5 g (0,2 Mol) Monochloraceton im Verlauf einer Zeit von etwa 30 min zugegeben. Um die Reaktion zu beendigen, wird
das Reaktionsgemisch 3 h bei Zimmertemperatur stehengelassen. Dann wird das Reaktionsgemisch kondensiert, und Kristalle
scheiden sich ab. Die entstehenden Kristalle werden abfiltriert und getrocknet. Die getrockneten Kristalle werden in
Äthanol suspendiert. Der pH-Wert dieser Suspension wird unter Verwendung von Schwefelsäure auf einen sauren pH-Bereich (pH
3 bis 4) eingestellt, und die Suspension wird 30 min am Rückfluß erhitzt. Nach dem Abkühlen kristallisiert das Produkt
aus. Die entstehenden Kristalle werden durch Filtration gewonnen und aus einer verdünnten, wäßrigen Kaliumhydroxidlösung
umkristallisiert.
Die Ausbeute beträgt 10 g (20%) und der Schmelzpunkt
liegt bei 3000C oder darüber.
Synthesebeispiel 3
Synthese der Verbindung (7)
30 ml (0,5 Mol) Schwefelkohlenstoff werden zu 250 ml einer Methanollösung zugegeben, die 44 g (0,5 Mol) ß-Aminopropionsäure
und 28 g (0,5 Mol) Kaliumhydroxid enthält, während das Reaktionsgemisch unter Rühren auf eine Temperatur
unter 5°C gekühlt wird. Man rührt weitere 2 h und gibt dann
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tropfenweise eine Methanollösung zu, die 100 g (0,5 Mol) Phenacylbromid enthält und auf eine Temperatur unter 50C gekühlt
wurde. Nach der tropfenweisen Zugabe rührt man weitere 2,5 h bei Zimmertemperatur. Dann gibt man zu dem Reaktionsgemisch
220 ml Wasser und Methanol wird bei vermindertem Druck daraus durch Destillation entfernt. Die entstehende Lösung
wird gekühlt und in einem Eisbad gerührt und unter Verwendung von Chlorwasserstoffsäure (pH eingestellt auf 3 bis 4)
angesäuert, wobei sich Kristalle abtrennen. Die Kristalle werden durch Filtration gewonnen und mit Wasser gewaschen. Man
erhält so 116 g 4-Phenyl-3-(2-carboxyäthyl)-4-hydroxythiazolidin-2-thion
(Fp. 132°C). Diese Kristalle werden in 500 ml Eisessig gelöst und 30 min beim Rückfluß erhitzt. Nach dem Kühlen
wird 1 1 Wasser zugegeben, und das Produkt scheidet sich als Kristalle ab. Die so erhaltenen Kristalle werden durch
Filtration gewonnen.
Die Ausbeute beträgt 89 g (65%); Fp. 134 bis 136°C.
Die Verbindungen (5), (6), (8), (9), (10), (11), (12), (13)» (14) und (14), wie oben beschrieben, können unter Verwendung
der Verfahren, wie sie oben für die Synthese der Verbindungen (4) und (7) beschrieben wurden, synthetisiert werden.
18,1 g (0,1 Mol) 2-Methylthiobenzothiazol und 18 g
(0,15 Mol) Propansulton werden 1 h in Abwesenheit eines Lösungsmittels in einem Ölbad bei einer Temperatur von 1300C
miteinander umgesetzt. Nach der Umsetzung werden 50 ml Xylol zu dem Reaktionsprodukt zugegeben und das System wird dekantiert.
Der Rückstand wird mit 50 ml Aceton gewaschen, und das entstehende, überstehende Material wird abdekantiert. Zu
dem Rückstand gibt man nacheinander 50 ml Wasser und 28>8 g
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(0,12 Mol) Natriumsulfat. Nach dem Rühren bei Zimmertemperatur
scheiden sich Kristalle aus. Die Kristalle v/erden durch Filtration gewonnen und aus Isopropylalkohol, der 20 Vol-?6
Wasser enthält, umkristallisiert.
Die Ausbeute beträgt 10 g (3290; Fp. 3120C (Zers.).
Die Verbindungen (15) und (16) können nach dem oben
für die Synthese der Verbindung (17) beschriebenen Verfahren synthetisiert werden.
Die Synthese anderer Silberhalogenidlösungsmittel, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, kann
nach anderen Verfahren erfolgen, wie sie z.B. von K.C.Kennard und J.A.Van Allen, J.Org.Chem., Band 24, Seiten 470-473 (1959);
von R.W. Lamon und W.J.Humphlett in J.Heterocycl.Chem., Band 4, Seiten 605-609 (1967); von M.Ohara in der JA-AS 26203/64 und
von M. Morita in Yakushi (Pharmaceutical Journal), Band 82,
Seiten 36-45 (1962), beschrieben werden.
Die Menge an Silberhalogenidlösungsmittel, das durch die allgemeine Formel (I) dargestellt wird, die erfindungsgemäß
zu einer oder mehreren, die Silberhalogenidemulsion liefernden Komponenten zugegeben wird, sollte ausreichen, damit man
die Wirkung des Silberhalogenidlösungsmittel im gewünschten Ausmaß erhält. Diese Menge kann innerhalb eines großen Bereichs
variieren, abhängig von der Art der verwendeten Verbindung usw. Im allgemeinen liegt eine geeignete Menge im Bereich von etwa
5 χ 10 Mol bis etwa 5 x 10~2 Mol der durch die Formel (I)
dargestellten Verbindung/Mol Silberhalogenid. Besonders gute Ergebnisse werden erhalten, wenn die Verbindung der Formel (I)
im Bereich von etwa 1 x 10~5 bis etwa 2,5 x 10" Mol/Mol Silberhalogenid
verwendet wird.
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Die Entfernung der löslichen Salze aus der Silberhalogenidemulsion
erfolgt im allgemeinen nach der Bildung des Silberhalogenids oder nach dem physikalischen Reifen. Die
Entfernung kann unter Verwendung eines Nudelwaschverfahrens (noodle washing method) erfolgen, "bei dem die Gelatine geliert
wird, oder man kann ein Koagulationsverfahren verwenden (wodurch
eine Ausflockung in der Emulsion verursacht wird) und die Vorteile eines Sedimentationsmittels, wie eines polyvalenten,
Anion enthaltenden, anorganischen Salzes (z.B. Natriumsulfat)
, eines anionischen oberflächenakb iven Mittels oder
eines anionischen Polymeren (z.B. Polystyrol-sulfonsäure) oder eines Gelatinederivats (z.B. aliphatische, acylierte
Gelatine, aromatische, acylierte Gelatine, aromatische, carbamoylierte
Gelatine o.a.) ausnutzen. Bevorzugte Sedimentierverfahren
für diesen Zweck werden z.B. in den US-PSen 2 614 928,
2 618 556, 1 565 418, 2 489 341 usw. beschrieben. Man kann
auf die Entfernung der löslichen Salze aus der Silberhalogenidemulsion verzichten; es ist jedoch bevorzugt, die durch die
Formel (I) dargestellte, erfindungsgemäße Verbindung im wesentlichen aus der Silberhalogenidemulsion vor der chemischen Sensibilisierung
zu entfernen.
Die erfindungsgemäße Silberhalogenidemulsion kann eine sog. primitive bzw. einfache (nichtsensibilisierte) Emulsion
sein, d.h. eine chemisch nichtsensibilisierte Emulsion. Es ist jedoch üblich und bevorzugt, daß die erfindungsgemäße Emulsion
chemisch sensibilisiert wird. Die chemische sensibilisierung
kann unter Verwendung der von P. Grafkides, supra, V.L.Zelikman et al, supra, oder H.Frieser in Die Grundlagen der photographischen
Prozesse mit Silberhalogeniden, Akademische Verlagsgesellschaft (1968) beschriebenen Verfahren durchgeführt
werden.
Insbesondere kann eine Schwefelsensibilisierung unter Verwendung von Verbindungen durchgeführt werden, die Schwefel
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enthalten, der mit dem Silberion oder der aktiven Gelatine reagieren kann, oder man kann eine Reduktionssensibilisierung
unter Verwendung von Reduktionsmaterialien, eine Sensibili-' sierung mit Gold oder anderen Edelmetallverbindungen usw.
einzeln oder kombiniert verwenden. Beispiele geeigneter Schwefelsensibilisatoren, die verwendet werden können, umfassen
Thiosulfate, Thioharnstoffe, Thiazole, Rhodanine und andere,
Schwefel enthaltende Verbindungen. Spezifische Beispiele von Schwefelsensibilisatoren werden in den US-PSen 1 574 944,
2 410 689, 2 278 947, 2 728 668 und 3 656 955 beschrieben.
Beispiele reduzierender Sensibilisatoren sind Zinn(ll)-salze, Amine, Hydrazinderivate, Formamidin-sulfinsäure, Silanverbindungen
u.a. Spezifische Beispiele dieser Sensibilisatoren sind in den US-PSen 2 487 850, 2 419 974, 2 518 698, 2 983 609,
2 983 610 und 2 694 637 beschrieben. Metallkomplexe der Gruppe
VIII, wie die von Platin, Iridium, Palladium usw., ausgenommen Goldmetallkomplexe, können zum Zwecke der Sensibilisierung
mit einem Edelmetall verwendet werden. Spezifische Beispiele dieser Metallkomplexe sind in den US-PSen 2 399 083
und 2 448 060, der GB-PS 618 O61 usw. beschrieben.
Die photographischen Emulsionen, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können spektral unter
Verwendung von Methinfarbstoffen oder anderen Farbstoffen
sensibilisiert werden. Geeignete Spektraisensibilisierungsfarbstoffe,
die verwendet werden können, umfassen Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe, komplexe Cyaninfarbstoffe, komplexe
Merocyaninfarbstoffe, holopolare Cyaninfarbstoffe, Hemicyaninfarbstoffe,
Styrylfarbstoffe und Hemioxonolfarbstoffe.
Besonders geeignete Farbstoffe sind Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe
und komplexe Merocyaninfarbstoffe. Irgendwelche Ringe bzw. Kerne, die normalerweise in Cyaninfarbstoffen verwendet
werden, können als basische, heterocyclische Kerne bzw. Ringe dieser Farbstoffe verwendet werden. Insbesondere umfassen
die basischen, heterocyclischen Ringe Pyrrolin-^Oxazo-
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lin-, Thiazolin-, Pyrrol-, Oxazol-, Thiazol-, Selenazol-, Imidazol-,
Tetrazol-, Pyridin- und ähnliche Ringe; Ringe, die durch Kondensation von einem der oben beschriebenen Ringe
und einem alicyclischen Kohlenwasserstoffring gebildet werden; und Ringe, die durch Kondensation von einem der oben
beschriebenen Ringe und einem aromatischen Kohlenwasserstoffring gebildet werden. Spezifische Beispiele dieser Ringe umfassen
Indolenin-, Benzindolein-, Indol-, Benzoxazol-, Naphthoxazol-,
Benzothiazol-, Naphthothiazol-, Benzoselenazol-,
Benzimidazol-, Chinolin- und andere Ringe. Jeder dieser Ringe kann einen oder mehrere Substituenten an einem oder mehreren
seiner Kohlenstoffatome enthalten.
Die Merocyanin- und komplexen Merοcyaninfarbstoffe
können einen 5~ oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring,
wie einen Pyrazolin-5-on-, Thiohydantoin-, 2-Thioxazolidin-2,4-dion-,
Thiazolidin-2,4-dion-, Rhodanin-, Thiobarbitursäure-
und ähnlichen Ring, als Ketomethylenstruktur enthaltenden Ring aufweisen.
Geeignete Sensibilisierungsfarbstoffe sind die Farbstoffe, die z.B. in der DE-PS 929 080, den ÜS-PSen 2 231 658,
2 493 748, 2 503 776, 2 519 001, 2 912 329, 3 655 394,
3 656 959, 3 672 897 und 3 694 217, der GB-PS 1 242 588
und der JA-AS 14030/69 beschrieben werden.
Diese Sensibilisierungsfarbstoffe können einzeln oder im Gemisch verwendet werden. Gemische der Sensibilisierungsfarbstoffe
werden oft für die Zwecke der Supersensibilisierung verwendet. Typische Beispiele von Supersensibilisierungsgemischen
werden in den US-Psen 2 688 545, 2 977 229, 3 397 060, 3 522 052, 3 527 641, 3 617 293, 3 628 964, 3 666 480,
3 679 428, 3 703 377, 3 769 301, 3 814 609 und 3 837 862, der GB-PS 1 344 281, der JA-AS 4936/68 usw. beschrieben.
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Materialien, die eine supersensibilisierende Wirkung zusammen mit einem bestimmten, sensibilisierenden Farbstoff
zeigen, obgleich sie selbst Silberhalogenidemulsionen nicht
spektral sensibilisieren und kein Licht im sichtbaren Bereich absorbieren, können in die Silberhalogenidemulsionen eingearbeitet
werden. Beispielswelse können Amino-Stilben-Verbindungen,
die mit Stickstoff enthaltenden, heterocyclischen Gruppen substituiert sind (wie z.B. in den US-PSen 2 933 390
und 3 635 721 beschrieben), aromatische organische Säure-Formaldehyd-
Kondensate (z.B. wie in der US-PS 3 743 510 beschrieben) , Cadmiumsalze, Azaindenverbindungen usw. verwendet
werden. Besonders nützliche Kombinationen werden in den US-PSen 3 615 613, 3 615 641, 3 617 295 und 3 635 721 beschrieben.
Die nach dem erfindungs gemäß en Verfahren hergestellten Silberhalogenidemulsionen können in direkte positive
Emulsionen durch Verschleierung (fogging) der darin vorhandenen Silberhalogenidkörner überführt v/erden.
Damit man direkte positive Silberhalogenidemulsionen mit hoher photographischer Empfindlichkeit erhält, können die
Silberhalogenidkörner, die in Anwesenheit der durch die allgemeine Formel (i) dargestellten Verbindungen hergestellt
werden, mit Metallionen aus Iridiumsalzen, Rhodiumsalzen, Bleisalzen usw. dotiert werden. Die erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen
können ebenfalls dotierte, metallionenfreie, direkte positive Emulsionen sein.
Die.Verschleierung kann durch chemische oder physikalische
Behandlung der Silberhalogenidkörner unter Verwendung bekannter Verfahren durchgeführt werden.
Die verschleierten Kerne können
hergestellt werden, indem man die verwendete Silberhalogenidemulsion
zuvor chemisch verschleiert. Insbesondere können die verschleierten Kerne vorteilhaft durch Zugabe anorganischer,
reduzierender Verbindungen, wie Zinn(H)-chlorid, Borhydrid,
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etc., oder organischer, reduzierender Verbindungen, wie
Hydrazinderivate, Formaldehyd, Thiohasnstoff-dioxid, Polyamino
verb indungen, Aminborane, Methyldichlorsilan etc., ge-" bildet werden. Beispielsweise kann man Geraische aus einem
reduzierenden Mittel und einem Metallion, das edler ist als das Silberion, und aus einem reduzierenden Mittel und einem
Halogenidion verwenden. Solche Kombinationen werden z.B. in den US-PSen 2 497 875, 2 588 982, 3 023 102, 3 367 778
und 3 501 307, den GB-PSen 707 704, 723 019, 821 251 und
1 097 999, den FR-PSen 1 513 840, 739 755, 1 498 213, 1 520 und 1 520 824, den BE-PSen 708 563 und 720 660, den JA-ASen
13488/68 und 40900/71 usw. beschrieben.
Die Silberhalogenidkörner können entweder vor oder nach ihrem Beschichten auf einen Träger bei der vorliegenden
Erfindung verschleiert werden.
Werden die erfindungsgemäßen Emulsionen auf direkte positive, lichtempfindliche Materialien aufgebracht, können
nicht nur die oben beschriebenen Sensibilisierungsfarbstoffe,
sondern ebenfalls Desensibilisierungsmittel oder -farbstoffe und die sog. Elektronenakzeptoren in den Silberhalogenideraulsionen
vorhanden sein. Viele, nützliche Elektronenakzeptoren werden z.B. in den US-PSen 3 023 102, 3 314 796, 2 901 351,
3 367 779, 3 501 307 und 3 505 070, den GB-PSen 723 019, 698 575, 667 206, 748 681, 698 576, 834 839, 796 873, 875 887,
905 237, 907 367, 940 152, 1 155 404 und 1 237 925, den JA-ASen 13167/68, 14500/68 und 23513/71 usw. beschrieben.
Die erfindungsgemäßen photographischen Emulsionen können z.B. Polyalkylenoxide und Derivate, wie die Äther,
Ester und Amine davon, Thioätherverbindungen, Thiomorpholine, quaternäre Ammoniumsalzverbindungen, Urethanderivate, Harnstoffderivate,
Imidazolderivate, 3-Pyrazolidone usw. zur Erhöhung
der Empfindlichkeit und des Kontrastes oder zur Be-
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schleunigung ihrer Entwicklungsrate enthalten. Beispiele solcher
Verbindungen werden z.B. in den US-PSen 2 400 532, 2 423 549, 2 716 062, 3 617 200, 3 772 021, 3 808 003 usw.
beschrieben.
Die erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen können
Antischleierbildungsmittel und Stabilisatoren enthalten. Die in "Antifoggants and Stabilizers", Product Licensing Index,
Band 92, Seite 107, beschriebenen Verbindungen können verwendet werden.
In den erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen können Entwicklungsmittel vorhanden sein. Beispiele geeigneter
Entwicklungsmittel, die verwendet werden können, werden in Developing Agents, Produkt Licensing Index, Band 92, Seiten
107-108, beschrieben.
Die Silberhalogenidkörner können in einem Kolloid dispergiert sein, das mit verschiedenen organischen oder anorganischen
Härtern gehärtet \yerden kann. Beispiele geeigneter
Härter sind die, die in Hardeners, Product Licensing Index, Band 92, Seite 108, beschrieben werden.
Die Silberhalogenidemulsionen können Beschichtungshilfsmittel
enthalten. Die Beschichtungshilfsmittel, die in Coating Aids, Product Licensing Index, Band 92, Seite 108,
beschrieben werden, können verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen können einen Farbkuppler enthalten. Geeignete Farbkuppler, die
verwendet werden können,werden in Color Materials, Product Licensing Index, Band 92, Seite 110, beschrieben.
Die photographischen Emulsionsschichten und/oder andere hydrophile Kolloidschichten der lichtempfindlichen Mate-
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rialien, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt
werden, können Farbstoffe, wie Filterfarbstoffe, Antibestrahlungsfarbstoffe
oder Farbstoffe für verschiedene andere Zwe'cke enthalten. Beispiele solcher Farbstoffe sind die in Absorbing
and Filter Dyes, Product Licensing Index, Band 92, Seite 109, beschriebenen.
Die photographischen Silberhalogenidemulsionen können
zusätzlich antistatische Mittel, Weichmacher, Mattierungsmittel, Schmiermittel, Absorptionsmittel für ultraviolettes
Licht, Aufhellungsmittel, Mittel, die eine Schleia?bildung an
der Luft verhindern, usw. enthalten.
Als Bindemittel können in den erfindungsgemäßen Silberhalogenidemulsionen
die in Binders, Product Licensing Index, Band 92, Seite 108 (Dezember 1971) beschriebenen Bindemittel
verwendet werden.
Die Silberhalogenidemulsionen werden auf einen Träger, gegebenfalls zusammen mit anderen photographischen Schichten,
aufgetragen. Geeignete Beschichtungsverfahren, die verwendet werden können, werden in Coating Procedures, Product Licensing
Index, Band 92, Seite 109, beschrieben. Geeignete Träger, die verwendet werden können, werden in Supports, Product Licensing
Index, Band 92, Seite 108, beschrieben.
Die erfindungsgemäßen photographischen Silberhalogenidemulsionen können auf unterschiedliche Arten verwendet werden,
wie im folgenden näher erläutert wird.
Die Silberhalogenidemulsionen können als farbpositive Emulsionen, als Farbpapieremulsionen, als farbnegative Emulsionen,
als Umkehrfarbemulsionen (mit oder ohne Kuppler), als Emulsionen für photographisehe, lichtempfindliche Materialien,
die auf dem Kunstgebiet geeignet sind (z.B. lithographische Filme), als Emulsionen, die in lichtempfindlichen Materialien
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für die Aufzeichnung einer Kathodenstrahlröhrenanzeige geeignet sind, als Emulsionen, die in lichtempfindlichen Materialien
bei der Röntgenstrahlaufzeichnung (insbesondere für die Röntgenstrahlphotographie und -Fluorographie unter Verwendung
eines Schirms) verwendet werden, als Emulsionen, die bei Kolloidübertragungsverfahren verwendet werden (z.B. wie in
der US-PS 2 716 059 beschrieben), als Emulsionen für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren (wie z.B. in den
US-PSen 2 352 014, 2 543 181, 3 020 155, 2 861 885 usw. beschrieben)
, als Emulsionen für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren
(wie in den US-PSen 3 087 817, 3 185 567, 2 983 606, 3 253 915, 3 227 550, 3 227 551, 3 227 552, 3 415 644,
3 415 645 und 3 415 646, in Research Disclosure, Band 151,
Nr. 15162, Seiten 75-87, November 1976, usw. beschrieben), als Emulsionen für das Farbstoffübertragungsverfahren (Tränk-Aufsaugübertragungsverfahren)
(wie in der US-PS 2 882 156 usw. beschrieben), als Emulsionen, die für das Silberfarbstoffbleichverfahren
verwendet v/erden (beschrieben von Friedman in History of Color Photography, American Photographic
Publishers Co.,(1944), insbesondere Kapitel 24; British Journal of Photography, Band 111, Seiten 308-309, 7· April 1964,usw.),
als Emulsionen, die für direkte positive, lichtempfindliche Materialien verwendet werden (z.B. wie in den US-PSen
2 497 875, 2 588 982, 3 367 778, 3 501 306, 3 501 305,
3 672 900, 3 477 852, 2 717 833, 3 023 102, 3 050 395,
3 501 307 usw. beschrieben), als Emulsionen, die für wärmeentwickelbare,
lichtempfindliche Materialien verwendet werden (z.B. wie in den US-PSen 3 152 904, 3 312 550 und 3 148 122
beschrieben sowie in der GB-PS 1110 046 usw.), als Emulsionen, die für lichtempfindliche Materialien bei der physikalischen
Entwicklung verv/endet werden (z.B. wie in den GB-PSen 920 277, 1 131 238 usw. beschrieben),u.a. verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Emulsionen können insbesondere
für Farbfilme verwendet werden, die dem vielschichtigen
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Ruppler-in-Emulsions-Typ angehören, !Aid insbesondere für Umkehrfarb-
und negative Farbfilme; sie können weiterhin als Emulsionen für schwarz-und-weiß, negative Filme (einschließlich schwarz-und-weiß, hochempfindlichen Negativfilme, Mikronegativfilme
usw.), als Emulsionen für das Farbdiffusionsübertragungsverfahren und als Emulsionen für direkte, positive,
lichtempfindliche Materialien verwendet werden.
Die Belichtung für die Erzeugung eines photographischen
Bildes kann auf an sich bekannte Weise erfolgen. Man kann irgendwelche verschiedenen, bekannten Lichtquellen einschließlich
natürlichem Licht (Sonnenlicht), Wolframlampe, fluoreszierende Lampe, Quecksilberlampe, Xenonbogenlampe, Kohlenstoffbogenlampe,
Xenonblitzlampe, Kathodenstrahlrohr mit wanderndem Lichtpunkt usw. für die Belichtung verwenden. Geeignete
Belichtungszeiten, die verwendet werden können, umfassen nicht nur die Belichtungszeiten, die normalerweise in Kameras verwendet
werden und im Bereich von etwa I/IOOO bis etwa 1 see
liegen, sondern ebenfalls Belichtungszeiten, die kürzer sind als I/IOOO see, z.B. etwa I/IO bis etwa I/IO see, wie sie
mit Xenonblitzlampen und Kathodenstrahlröhren verwendet werden. Es können auch Belichtungszeiten, die langer sind als
1 see, verwendet werden. Die spektrale Verteilung des Lichts, das für die Belichtung verwendet wird, kann unter Verwendung
von Farbfiltern gegebenenfalls kontrolliert werden. Laserstrahlen können ebenfalls für die Belichtung verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Emulsionen können weiterhin mit Licht belichtet werden, das von Leuchtmassen emittiert wird, die
durch Elektronenstrahlen, Röntgenstrahlen, γ-Strahlen, α-Strahlen
u.a. angeregt werden.
Man kann irgendwelche bekannten Verfahren für die photographische Behandlung bzw. Entwicklung für die photographische Behandlung der lichtempfindlichen Materialien, die
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Emulsionen hergestellt
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wurden, verwenden. Beispielsweise kann man die photographischsn
Behandlungen, wie sie in Processing, Product Licensing Index, Band 92, Seite 110, beschrieben werden, verwenden.
Die in Anwesenheit der durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Verbindungen hergestellten, photographischen
Silberhalogenidemulsionen zeigen verringerten Schleier und erhöhte photographische Empfindlichkeit. Diese Emulsionen sind
druckunempfindlich. Die durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Verbindungen wirken als Silberhalogenidlösurigsmittel
selbst in einem niedrigen pH-Bereich, und sie können zur Herstellung grobe Silberhalogenidkörner enthaltender
Emulsionen verwendet werden. Die photographischen Silberhalogenidemulsionen,
die in Anwesenheit der durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Verbindungen hergestellt wurden, besitzen
eine wesentlich erhöhte, innere Empfindlichkeit als die photo graphischer Silbarhalogenideinulsionen, die in Anwesenheit
organischer Thioäther hergestellt wurden.
Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform werden photographische Emulsionen, die grobe Silberhalogenidkörner
enthalten, in Anwesenheit der durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Silberhalogenidlosungsmittel hergestellt, wobei
der mittlere Durchmesser der gebildeten Silberhalogenidkörner vorzugsweise größer ist als etwa 0,25 Mikron, insbesondere
größer als etwa 0,5 Mikron.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden
neue, direkte, positive, photographische Emulsionen hergestellt,
die zuvor verschleierte Silberhalogenidkörner mit einem mittleren Durchmesser, der größer als 0,25 Mikron ist,
enthalten.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform werden neue photographische Emulsionen, die Silberhalo-
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genidkörner, dotiert mit Metallionen und mit einem mittleren
Durchmesser, der über 0,25 Mikron liegt, hergestellt.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform werden photographische Emulsionen mit geringer Druckempfindlichkeit,
die Silberhalogenidkörner mit einem mittleren Durchmesser von über 0,25 Mikron enthalten, hergestellt.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Eine wäßrige Lösung aus Kaliumbromid und eine wäßrige Lösung aus Silbernitrat werden beide gleichzeitig tropfenweise
zu einer wäßrigen Lösung aus Gelatine im Verlauf von etwa 90 min bei einer Temperatur von 75°C unter heftigem Rühren
unter Bildung einer monodispergierten, photographischen Silberbromidemulsion
zugegeben, die Silberbromidkörner mit einem mittleren Durchmesser von etwa 0,2 Mikron enthält (Emulsion A).
Der pH-Wert des Reaktionsgemisches wird während der Silbsrhalogenidausfällung
bei etwa 5 gehalten und der pAg-Wert wird bei etwa 8,7 gehalten. Die entstehende Emulsion wird
auf übliche Weise mit Wasser gewaschen.
Eine monodispergierte, photographische Silberbromidemulsion(Emulsion
B), die Silberbromidkörner mit einem mittleren Durchmesser von etwa 0,8 Mikron enthält, wird auf gleiche
Weise, wie die Emulsion A, hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,6 g 3,4-Dimethyl-i,3-thiazolin-2-thion [Verbindung (11)]
entsprechend dem durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Silberhalogenidlösungsmittel zu der wäßrigen Gelatinelösung
vor der Präzipitierung der Silberbromidkörner zugegeben werden. Die mikroskopische Prüfung dieser Emulsionen zeigt,
daß die durch die allgemeine Formel (I) dargestellte Verbindung die Korngröße vergrößert, wenn sie in einem Niederschlag
vorhanden ist, der in die Emulsion eingearbeitet ist. Jede
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dieser Emulsionen wird entsprechend dem in der US-PS 2 399 083
beschriebenen Verfahren schwefel- -und goldsensibilisiert. Jede der Emulsionsproben wird auf einen Celluloseacetatfilmträger
in einer Bedeckung von 400 mg Silber und 656 mg Gelatine/0,093 m2
(sq.ft.) aufgetragen. Jede der beschichteten Proben wird durch einen optischen Keil während I/IO see unter Verwendung
einer Wolframlichtquelle von 400 Lux belichtet und dann 10 min bei 20°C unter Verwendung einer Oberflächenentwicklungslösung
X entwickelt.
N-Methyl-p-aminophenolsulfat 2,5 g
Ascorbinsäure 10,0 g
Kalium-metaborat 35,0 g Kaliumbromid 1,0g
!fässer bis zu 11
Bei jeder der Proben ist die photographische Empfindlichkeit
bei einer optischen Dichte von 0,1 höher als die Schleierdichte, und die maximale Dichte wird auf gleiche Weise
bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I aufgeführt.
Emulsion Menge an Ver- Mittlerer Relative D
Mndung(i1) Korndurch- Empfind- raax
(g/Kol Ag) messer(/u) lichkeit
A - 0,23 100(Standard) 2,11
B 0,65 0,80 794 2,00
Aus den Ergebnissen der Tabelle I ist ersichtlich, daß bei der aufgetragenen Emulsion, in der der Silberhaiogenidniederschlag
in Anwesenheit der durch die allgemeine Formel (i) dargestellten Verbindung erzeugt wurde, die Empfindlichkeit
wesentlich verbessert ist. Wird eine wäßrige Lösung aus einem Gemisch aus Kaliumbromid und Kaliumiodid anstelle des
Kaliumbromids allein verwendet, werden ähnliche Ergebnisse erhalten.
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Eine monodispergierte, photographische Silberbromidemulsion
(Emulsion C), die Silberbromidkörner mit einem mittleren Durchmesser von etwa 0,8 Mikron enthält, wird auf
gleiche Weise, wie die Emulsion B, hergestellt, mit der Ausnahme,
daß als Silberhalogenidlösungsmittel Ammoniak anstelle von 3,4~Dimethyl-1,3-thiazolin-2-thion [Verbindung (11)] verwendet
wird und daß der pH-Wert des Reaktionsgemisches bei
etwa 9,5 statt eines pH-Wertes von etwa 5 gehalten wird. Diese Emulsion wird schwefel- und goldsensibilisiert, aufgetragen
und bewertet auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben. Man erhält die folgenden Ergebnisse.
| Mittlerer Korndurch messer ( /U) |
Tabelle II | max | Dmin | |
| Emulsion | 0,80 0,80 |
Relative Dichte | 2,00 1,92 |
0,20 0,30 |
| B C |
200 100 |
|||
Aus den Ergebnissen der Tabelle II ist erkennbar, daß die Emulsion, bei der der Niederschlag in Anwesenheit der durch
die allgemeine Formel (i) dargestellten Verbindung erzeugt wurde, eine merklich verbesserte Empfindlichkeit und einen
stark verminderten D . -Wert im Vergleich mit der Emulsion aufweist, bei der der Niederschlag in Anwesenheit von Ammoniak
erzeugt wurde.
Eine Emulsion wird auf gleiche Weise, wie die Emulsion B, hergestellt und bewertet, mit der Ausnahme, daß die
Verbindung (4) [Kalium-2-(4-methyl-1,3-thiazolin-2-thion)-3-yl-äthylsulfonat]
anstelle der Verbindung (11) (3,4-Dimethyl-1,3-thiazolin-2-thion)
als Silberhalogenidlösungsmittel verwendet wird. Man erhält ähnliche Ergebnisse, wie sie in Beispiel
1 erhalten wurden.
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Eine wäßrige Lösung aus Kaliumbromid und eine wäßrige Lösung aus Silbernitrat werden gleichzeitig tropfenweise zu
einer wäßrigen Gelatinelösung im Verlauf von etwa 90 min bei einer Temperatur von 75°C unter heftigem Rühren unter Bildung
einer Silberbromidemulsion zugegeben, die Silberbromidkörner
mit einem mittleren Durchmesser von etwa 0,8 Mikron aufweist. 0,65 g 3,4-Dimethyl-1 ,3-thiazolin-2-thion werden
zu der wäßrigen Gelatinelösung zugegeben, bevor das Silberhalogenidpräzipitat abgetrennt wird. Der pH-Wert wird während
der Präzipitierung bei etwa 6 gehalten und der pAg-Wert bei etwa 8,7. Die entstehenden Silberbromidkörner werden chemisch
sensibilisiert, indem man 3,4 mg/Mol Silber an Natriumthiosulfat
und 3,4 mg/Mol Silber an Kaliumchloraurat zugibt.
Ein Teil der chemisch sensibilisierten Körner wird weiter bei den gleichen Bedingungen für die anfängliche Präzipitierung
behandelt, um zusätzliches Korngrößenwachstum zu erzielen. Man erhält so Silberbromidkörner mit einem mittleren Enddurchmesser
von etwa 1,2 Mikron.
Dann werden die Oberflächen der Silberhalogenidkörner in der entstehenden Emulsion chemisch sensibilisiert, indem
man 0,26 mg/Mol Silber an Natriumthiosulfat und 0,35 mg/Mol
Silber an Kaliumchloraurat zugibt und dann bei 60 C erhitzt.
Die so erhaltene Emulsion (die Silberbromidkörner mit einem Kern und einer Hülle aufweist und hohe innere Empfindlichkeit,
aber niedrige Oberflächenempfindlichkeit besitzt) wird aufgetragen und auf gleiche Weise, wie in Beispiel 1, belichtet.
Dann wird das Material einer Entwicklung unter Verwendung des folgenden Schleierentwicklers Y unterworfen.
N-Methyl-p-aminophenolsulfat 5 g
Hydrochinon 10 g
Natriumsulfit 10 g
Natrium-metaborat 30 g
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Kaliumhydroxid in der für die Auf
recht erhaltung des pH-Wert des Entwicklers
bei 11,5 erforderlichen Menge
p-Tolylhydrazin-hydrochlorid 0,1 g
5-Methy!benzotriazol 0,02 g
Wasser Ms zu 11
Man erhält ein Umkehrbild mit guter Qualität.
Thioharnstoff-dioxid (Zusatzstoff 1) wird zu jeder der,wie oben beschrieben,hergestellten Emulsionen A und B
in unterschiedlichen Mengen, wie in der folgenden Tabelle III angegeben, zugefügt, und dann werden die Emulsionen 60 min
bei 65°C erhitzt. Dann wird Kaliumchloraurat (Zusatzstoff 2)
zu jeder der entstehenden Emulsionen in unterschiedlichen Mengen, wie nachstehend in Tabelle III aufgeführt, zugegeben und
die Emulsionen werden 60 min bei 65°C erhitzt. So wird jede Emulsion reduziert und mit Gold verschleiert. Dann wird Pinakryptolgelb
(Farbstoff 1), das als Elektronenakzeptor wirkt,; zu jeder Emulsion in unterschiedlichen Mengen, wie in der folgenden
Tabelle III aufgeführt, zugegeben. Jede der Emulsionsproben wird aufgetragen, belichtet und mit Oberflächenentwickler
X, wie in Beispiel 1 beschrieben, entwickelt. Bei jeder Probe werden die photographische Empfindlichkeit bei einer
Dichte, die der Hälfte der Summe der maximalen und der minimalen Dichten entspricht (D__-_+D_.._/2) und die maximale Dichte
HIcU1S UZl Xl
auf gleiche Weise bestimmt. Die Mengen von jedem der Zusatzstoffe 1 und 2 und des Farbstoffs 1 sind in der folgenden Tabelle
III aufgeführt, wobei die Mengen angegeben sind, die optimale Wirkungen für jede der Emulsionen ergeben.
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Emulsion Zusatzstoff (mgAlQ 1 Ag) Färb- Relative D1
stoff 1 Empfind-(mg/Mol Ag) lichkeit
Ϊ 2 stoff 1 Empfind- maÄ
A ■ 0,20 . 2,0 100 100 1,82 B 0,16 0,65 30 1420 1,53
Aus den Ergebnissen der Tabelle III ist erkennbar, daß die Emulsion, die den Niederschlag enthält, der in Anwesenheit
der durch die allgemeine Formel (I) dargestellten Verbindung erzeugt wurde, eine wesentlich verbesserte photographische
Empfindlichkeit aufweist.
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Claims (17)
1. Photographische Silberhalogenidemulsion, dadurch gekennzeichnet,
daß sie Silberhalogenidkörner enthält, die in Anwesenheit eines Silberhalogenidlösungsmittels hergestellt
worden sind, das durch die allgemeine Formel (I)
!I O
N-C-X-R^
(D
R1
in der
X ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom bedeutet, R° und R , die gleich oder unterschiedlich sein können,
je eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocyclische Gruppe oder eine Aminogruppe bedeuten, oder R° und R
aneinander gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen
Ring bilden können, und
2
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
2 1
R und R aneinander gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bilden können, dargestellt wird.
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TELEFON (Ο89) 2228 62
TELEX Ο5-29 38Ο
TELEGRAMME MONAPAT
2. Photographische Silberhalogenidemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenidlösungsmittel
durch die allgemeine Formel (II)
Q c=s (II)
RO
dargestellt wird, in der Q für die zur Bildung eines heterocyclischen
Rings erforderlichen Atome steht und X und R° je die gleiche Bedeutung, wie in der allgemeinen Formel (l), besitzen.
3. Photographische Silberhalogenidemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenidlösungsmittel
durch die allgemeine Formel (Ha)
(Ha)
dargestellt wird, in der
A und B, die gleich oder unterschiedlich sein können, je ein Wasserstoffatom, eine Carboxylgruppe, eine Alkylgruppe,
eine Arylgruppe, oder eine Alkoxycarbonylgruppe bedeuten oder
A und B zusammen gebunden sein und für die Atome stehen können, die zur Bildung eines ungesättigten Rings, der 5 bis 6 Kohlenstoff
atome enthält, erforderlich sind,
X ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom bedeutet, und R° die gleiche Bedeutung, wie in der allgemeinen Formel
(I) besitzt,
wobei die durch die allgemeine Formel (Ha) dargestellte Verbindung
mindestens eine Sulfogruppe oder Carboxylgruppe enthält, worin A und B zusammen gebunden sind und einen ungesättigten
Ring bilden, der 5 bis 6 Kohlenstoff atome enthält.
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4. Photographische Silberhalogenidemulsion nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß A und B je ein Wasserstoff
atom, eine Sulfogruppe, eine Carboxylgruppe, eine Alkylgruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe oder eine Alkoxycarbonylgruppe bedeuten, worin der Alky!molekülteil
1 bis 5 Kohlenstoffatome enthält.
5. Photographische Silberhalogenidemulsion nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Silberhalogenidemulsion eine Silberhalogenidemulsion für einen Umkehrfarbfilm,
einen negativen Farbfilm oder einen hochempfindlichen Schwarz-und-Weiß-Negativfilm ist.
6. Photographische Silberhalogenidemulsion nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Silberhalogenidkörner zuvor verschleierte Silberhalogenidkörner
sind.
7· Photograph!sehe Silberhalogenidemulsion nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Silberhalogenidkörner eine Struktur des Kern/Hüllen-Typs
besitzen und eine hohe innere Empfindlichkeit mit niedriger Oberflächenempfindlichkeit aufweisen.
8. Photographische Silberhalogenidemulsion nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Silberhalogenidkörner in zusätzlicher Anwesenheit
von Ammoniak, Kaliumthiocyanat oder einem organischen Thioäther hergestellt worden sind.
9. Photographische Silberhalogenidemulsion nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Silberhalogenidkörner eine Struktur des Kern/Hüllen-Typs besitzen und daß das Silberhalogenidlösungsmittel min-
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destens zum Zeitpunkt der Kernbildung oder zum Zeitpunkt
der Hüllenbildung vorhanden ist.
der Hüllenbildung vorhanden ist.
10. Verfahren zur Herstellung einer photographischen Silberhalogenidemulsion
durch Ausfällen des Silberhalogenids
in einer hydrophilen, wäßrigen Kolloidlösung, dadurch gekennzeichnet,
daß man das Silberhalogenid in Anwesenheit eines
Silberhalogenidlösungsmittels erzeugt, das durch die allgemeine Formel (I)
Silberhalogenidlösungsmittels erzeugt, das durch die allgemeine Formel (I)
R° S
N-C-X-R^ (I)
R1
dargestellt wird, in der
dargestellt wird, in der
X ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom bedeutet, R° und R , die gleich oder unterschiedlich sein können,
je eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocycli-
sehe Gruppe oder eine Aminogruppe bedeuten oder R und R zusammen
gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden können, und
2
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
ρ Λ
R und R zusammen gebunden .sein und einen 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bilden können.
11. Verfahren zur Herstellung einer photographischen Silberhalogenidemulsion,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein
wasserlösliches Silbersalz und ein wasserlösliches Halogenid in einem flüssigen Reaktionsmedxum in Anwesenheit von etwa
wasserlösliches Silbersalz und ein wasserlösliches Halogenid in einem flüssigen Reaktionsmedxum in Anwesenheit von etwa
5 x 10 bis 5 x 10~2 Mol/Mol Silber eines Silberhalogenidlösungsmittels
vermischt, das durch die allgemeine Formel (I)
R° S
N-C-X-R2 (I)
R1 ^
dargestellt wird, in der
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X ein Schwefel- oder Sauerstoffatom bedeutet, R und R , die gleich oder unterschiedlich sein können,
je eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocyclische
Gruppe oder eine Aminogruppe bedeuten oder R° und R zusammen
gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring bilden können, und
R eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe bedeutet und
p -J
R und R zusammen gebunden sein und einen 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bilden können.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Silberhalogenidlösungsmittel 3,4-Dimethyl-1,3-thiazolin-2-thion
oder Kalium-2-(4-methyl-1,3-thiazolin-2-thion)-3-yl-äthylsulfonat
verwendet.
13· Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischen des wasserlöslichen Silbersalzes und der wasserlöslichen Halogenidlösungen bei einem kontrollierten pH-Wert
von etwa 2 bis etwa 9 und einem kontrollierten pAg von etwa 4 bis etwa 10 durchgeführt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischen des wasserlöslichen Silbersalzes und der wasserlöslichen Halogenidlösungen bei einem kontrollierten pH-Wert
von 2 bis 8 und einem kontrollierten pAg von 5 bis 10 durchgeführt wird.
15· Verfahren zur Herstellung einer photographischen Emulsion,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Silbernitratlösung mit einer wäßrigen Alkalimetallhalogenidlösung
in einer wäßrigen Gelatinelösung vermischt, wobei der pH-Wert auf unter 8 und der pAg-Wert auf unter 10 während der Mischstufe
eingestellt werden und wobei 3»4-Dimethyl-1,3-thiazolin-2-thion
oder Kalium-2-(4-methyl-1,3-thiazolin~2-thion)-3-yl-
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äthylsulfonat in einer Menge von etwa 10 bis 5 x 10~ Mol/Mol
Silber vor dem physikalischen Reifen der Emulsion eingearbeitet wird.
16. Photographische Silberhalogenidemulsion, dadurch gekennzeichnet,
daß sie nach dem Verfahren von Anspruch 11 hergestellt worden ist.
17. Photographische Silberhalogenidemulsion, dadurch gekennzeichnet,
daß sie nach dem Verfahren von Anspruch 15 hergestellt worden ist.
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| JP5953877A JPS6011341B2 (ja) | 1977-05-23 | 1977-05-23 | ハロゲン化銀写真乳剤 |
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