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Anker zur Verbindung eines zur
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Auskleidung eines Ofens dienenden Bormkörpers mit einem Träger.
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Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Anker zur Verbindung eines
zur Auskleidung eines mit einer elektrischen Widerstandsbeizung beheizten Ofens
dienenden Formkörpers aus Faserkeramik mit einem Träger bestehend aus mehreren unter
Abstand voneinander angebrachten Spitzen zum Eindrücken in den Formkörper, die über
ein Verbindungsteil mit einem Befestigungsteil zur lösbaren Befestigung des Ankers
am Träger verbunden sind, welches Befestigungsteil sich im wesentlichen in einer
Ebene parallel zur Ebene der Spitzen erstreckt.
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Mit einem deralltigen Anker werden Formkörper lösbar an einem Träger
einer Ofenkonstruktion befestigt. Die Formkörper bilden die Auskleidung des Ofens
und dienen somit zu dessen thermischer Isolation. Insbesondere bezieht sich die
Erfindung auf derartige Formkörper, in die an einer Innenfläche eine Heizspirale
eingebettet ist.
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Es ist ein derartiger Anker bekannt geworden, bei dem sich die Spitzen
paarweise vom Verbindungsteil ausgehend nach rechts und links erstrecken. Mit jedem
Anker werden daher zwei nebeneinander befindliche Formkörper am Träger befestigt.
Damit ist insbesondere der Nachteil verbunden, daß zum Auswechseln eines Formkörpers,
der sich nicht am Rande einer Auskleidungswand befindet, eine ganze Reihe der nebeneinander
befindlichen Formkörper ausgebaut werden muß, ehe man diesen beschädigten Formkörper
lösen kann. Der vorbekannte Anker ist aus Blech gefertigt. Die Spitzen bestehen
aus in einer Ansicht dreieckförmigen und vom Verbindungsteil abgebogenen Blechlaschen,
die einen relativ kurzen Abstand voneinander einnehmen, der etwa 35 mm beträgt.
Damit ist der Nachteil verbunden, daß beim
Eindrücken der Spitzen
in einen der Formkörper dieser in der Ebene der Spitzen gespalten werden kann.
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Ein weiterer Nachteil des vorbekannten Ankers liegt darin, daß der
Abstand zwischen der gemeinsamen Ebene der Spitzen und der Ebene des Befestigungsteils
etwa der halben Dicke eines quaderförmigen Formkörpers entspricht. Die Formkörper
werden also ohne Abstand am Träger befestigt. Es besteht dort somit kein Raum zur
Aufnahme einer Verdrahtung, die notwendig wird, wenn es sich um Formkörper mit eingebetteter
Heizspirale handelt.
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Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Anker der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit dem eine leichte Auswechselbarkeit
der vom Anker getragenen Formkörper möglich ist. Sofern Formkörper mit einer eingebetteten
Heizspirale verwendet werden, was bevorzugt wird, so soll der Anker derart ausgestaltet
sein, daß zwischen dem Träger und der Rückseite der Formkörper ein ausreichender
Aufnahmeraum zur Aufnahme der elektrischen Verdrahtung entsteht.
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Außerdem soll bei Verwendung des neuartigen Ankers das nachteilige
Spleissen des Formkörpers vermieden werden.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß die Spitzen lediglich an einer Seite des Verbindungsteiles vorgesehen sind.
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Zur Montage einer aus derartigen Formkörpern gebildeten Auskleidungswand
wird somit jeder der Formkörper an seinen beiden Enden von jeweils einem der beschriebenen
Anker gehalten. Insbesondere bei Formkörpern mit eingebetteter Heizspirale kann
es gelegentlich zu Beschädigungen eines der Formkörper kommen.
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Wenn dieser ausgewechselt werden soll, brauchen lediglich die Verankerungen
seiner beiden Anker am Träger gelöst zu werden, worauf der Formkörper an seinen
beiden Ankern aus dem Verbund herausgezogen werden kann. Genauso leicht kann ein
neuer Formkörper mit seinen beiden Ankern in den Verbund wieder eingesetzt werden.
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Es wird bevorzugt, wenn der Abstand der beiden Ebenen, die durch das
Befestigungsteil bzw. die beiden Spitzen gehen, voneinander größer ist als die halbe
Dicke des Formkörpers. Bei dieser Ausgestaltung des neuartigen Ankers wird bei der
Montage der Formkörper am Träger ein ausreichender Aufnahmeraum zur Aufnahme der
Verdrahtung an der Rückseite der Formkörper ausgebildet. Der erwä'nnte Abstand sollte
in etwa gleich der Dicke eines Formkörpers sein, so daß für diesen Aufnahmeraum
in etwa die halbe Dicke des Fortäkörpers zur Verfügung steht.
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Falls das Verbindungsteil eine Anlageschulter in einem Abstand von
der Ebene der Spitzen hat, der etwa der halben Dicke des Formkörpers entspricht,
wird durch die Anlageschulter ein Maß gegeben, an welcher Stelle die Spitzen in
den Formkörper einzudrücken sind.
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Bevorzugt wird es außerdem, wenn der Anker aus Rundmaterial gebogen
ist. Dadurch ergibt sich eine besonders preisgünstige Herstellung und die Gefahr
des Spaltens des Formkörpers beim Eindrücken der Spitzen in den Formkörper wird
weiterhin herabgesetzt. Der Abstand der Spitzen voneinander sollte außerdem groß
genug sein, beispielsweise in der Größenordnung von 8-12 cm liegen, was demselben
Zweck dient.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels
naher erläutert, aus dem sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt:
Fig.
1 einen horizontalen Schnitt durch die wesentlichen Bauelemente einer Auskleidung
zur Darstellung der Befestigung zweier aneinander anstoßender Formteile mit zwei
neuartigen Ankern; Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 rechten Ankers in Richtung
Pfeiles A von Fig. 1; Fig. 3 eine Ansicht dieses Ankers in Pfeilrichtung B von Fig.
1.
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Der Anker besteht aus gebogenem Rundmaterial aus einer geeigneten,
hinreichend warmfesten Eisenlegierung. Er besitzt zwei unter Abstand voneinander
angeordnete Spitzen 1, an die sich unter rechten Winkeln Drahtabschnitte 2 anschließen.
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An diese wiederum schließen sich ebenfalls unter -echten Winkeln weitere
Drahtabschnitte 3 an. Die Enden dieser Drahtabschnitte 3 haben einen Abstand voneinander.
Von diesen Enden gehen abermals unter einem rechten Winkel weitere Drahtabschnitte
4 ab. Die Enden dieser Drahtabschnitte 4 sind über abermals unter rechten Winkeln
davon abgehende Drahtæbschnitte 5 miteinander verbunden. Diese Drah-tabschnitte
5 sind-übex einen Drahtabschnitt 6 miteinander verbunden, so daß der gesamte aus
den Bauelementen 1-6 bestehende Anker aus einem einzigen StUck besteht.
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Die Drahtabschnitte 5 und 6 bilden ein Befestigungsteil des Ankers
aus. Die Drah-tabschnitte 2, 3 und 4 bilden ein Verbindungsteil des Ankers aus,
welches die Spitzen 1 mit dem Verbindungsteil 5, 6 verbindet.
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Der Abstand zwischen der gemeinsamen Ebeneder Spitzen 1 und der dazu
parallelen Ebene des Verbindungsteils, bestehend aus
den Drahtabschnittea
5 und 6, entspricht in etwa der Dicke eines Formkörpers 7 (val. Fig. 1). Diese Figur
zeigt außerdem, daß die Anker mit ihren Spitzen von jeweils einer Stirnseite her
in die Formkörper 7 eingedrückt werden. Die Formkörper bestehen aus einer Fasereramik,
die dieses Eindrücken erlaubt.
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Sie bilden die Auskleidung eines elektrisch beheizten Ofens.
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Zu diese Zwecke sind in die Formkörper Heizspiralen 8 eingebettet.
Die Heizspiralen sind über Anschlußenden 9 an die Stromversorgung angeschlossen.
Durch den erwähnten Abstand zQrisohen den Bauelementen 1 und 5, 6 wird ein Aufnahmeraum
der Tiefe 10 zwischen der Rückseite der Formkörper 7 und einem Träger 11 ausgebildet.
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Schrauben 12 sind durch die Langsschlitze zwischen den Drahtabschnitten
5 gesteckt und durchgreifen im Träger 11 vorgeszene Bohrungen. Zusammen mit einer
auf die Schraube aungcschraubten Mutter 13 wird dadurch eine Befestigung des Ankers
am Träger ausgebildet.
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Die Formkörper 7 halten einen geringen Abstand voneinander.
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In den dadurch gebildeten Spalt ist ein Dichtungastreifen 14, ebenfalls
aus thermisch isolierendem Material, eingesetzt.
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Soll einer der Formkörper 7 ausgewechselt werden, so brauchen lediglich
seine beiden Schraubenverbindungen gelöst zu werden worauf der Formkörper an seinen
beiden Ankern, die rechts und links in .ihn eingesteckt sind, aus dem Verband herausgezogen
werden kann.
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Die beschriebenen Formkörper sind quaderförmig. Wenn sie beispielsweise
eine Decke einer Auskleidung eines Ofens ausbilden, brauchen sie keine eingebettete
Heizspirale 8 zu haben.