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DE2811369C3 - Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines Ofens dienenden Formkörpers mit einem Träger - Google Patents

Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines Ofens dienenden Formkörpers mit einem Träger

Info

Publication number
DE2811369C3
DE2811369C3 DE19782811369 DE2811369A DE2811369C3 DE 2811369 C3 DE2811369 C3 DE 2811369C3 DE 19782811369 DE19782811369 DE 19782811369 DE 2811369 A DE2811369 A DE 2811369A DE 2811369 C3 DE2811369 C3 DE 2811369C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
molded body
tips
carrier
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782811369
Other languages
English (en)
Other versions
DE2811369A1 (de
DE2811369B2 (de
Inventor
Leo 6087 Buettelborn Saris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanthal GmbH
Original Assignee
Bulten Kanthal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bulten Kanthal GmbH filed Critical Bulten Kanthal GmbH
Priority to DE19782811369 priority Critical patent/DE2811369C3/de
Publication of DE2811369A1 publication Critical patent/DE2811369A1/de
Publication of DE2811369B2 publication Critical patent/DE2811369B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2811369C3 publication Critical patent/DE2811369C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces
    • H05B3/66Supports or mountings for heaters on or in the wall or roof

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eiren Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines mit einer elektrischen Widerstandsheizung beheizten Ofens dienenden Formkörpers aus Faserkeramik mit einem Träger, bestehend aus mehreren unter Abstand voneinander angebrachten Spitzen zum Eindrücken in den Formkörper, die über ein Verbindungsteil mit einem Befestigungsteil zur lösbaren Befestigung des Ankers am Träger verbunden sind, welches Befestigungsteil sich im wesentlichen in einer Ebene parallel zur Ebene der Spitzen erstreckt
Mit einem derartigen Anker werden Formkörper !««bar an einem Träger einer Ofenkonstruktion befestigt Die Formkörper bilden die Auskleidung des Ofens und dienen somit zu dessen thermischer Isolation. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf derartige Formkörper, in die an einer Innenfläche eine Heizspirale eingebettet ist
Es ist ein derartiger Anker bekannt geworden, bei dem sich die Spitzen paarweise vom Verbindungsteil, ausgehend nach rechts und links, erstrecken. Mit jedem Anker werden daher zwei nebeneinander befindliche Formkörper am Träger befestigt Zum Auswechseln eines Formkörpers, der sich nicht am Rande einer Auskleidungswand befindet, muß hierbei eine ganze Reihe der nebeneinander befindlichen Formkörper ausgebaut werden, ehe man diesen beschädigten Formkörper lösen kann. Der vorbekannte Anker ist aus Blech gefertigt Die Spitzen bestehen aus in einer Ansicht dreieckförmigen und vom Verbindungsteil abgebogenen Blechlaschen, die einen relativ kurzen Abstand voneinander einnehmen, der etwa 35 mm beträgt. Es kann daher beim Eindrücken der Spitzen in einen der Formkörper dieser in der Ebene der Spitzen gespalten werden.
Der Abstand zwischen der gemeinsamen Ebene der
Spitzen und der Ebene des Befestigungsteils entspricht dort etwa der halben Dicke eines quaderförmigen Formkörpers. Die Formkörper werden also ohne Abstand am Träger befestigt Es besteht dort somit kein s Raum zur Aufnahme einer Verdrahtung, die notwendig wird, wenn es sich um Formkörper mit eingebetteter Heizspirale handelt
Einen Aiker zur auswechselbaren Befestigung eines Heizleiterträgers am Mauerwerk beschreibt die DE-PS 9 32 738. Der Anker besteht dort aus einem, an seinen beiden Enden mit Zungen versehenen Blechstreifen, der zur Befestigung an einem Mauerwerk mit einem Ende in das Mauerwerk eingetrieben wird, wobei sich die beiden dort vorgesehenen Zungen spreizen und dadurch den Anker im Mauerwerk verankern. Anschließend wird der rohrförmige Heizleiterträger auf das freie Ende des Ankers aufgeschoben und dessen beide Zungen werden umgebogen, wodurch der Heizleiterträger auswechselbar befestigt ist Mit diesem bekannten Anker lassen sich nur rohrförmige Heizleiterträger auswechselbar an einem Mauerwerk befestigen.
Die US-PS 33 48 930 beschreibt eine Verankerung für die Auskleidung eines elektrischen Widerstandsheizofens bildende Formkörper, wobei die Verankerung aus schwalbenschwanzförmigen Blechprofilen besteht auf die die Formkörper von der Stirnseite her aufgeschoben werden. Zum Auswechseln eines Formkörpers müssen alle vorhergehenden Formkörper der selben Reihe ebenfalls ausgewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anker der eingangs genannten Art vorzugschlagen, mit dem eine leichte Auswechselbarkeit der vom Anker getragenen Formkörper möglich ist Sofern Formkörper mit einer eingebetteten Heizspirale verwendet werden, so soll der Anker derart ausgestaltet sein, daß zwischen dem Träger und der Rückseite der Formkörper ein ausreichender Aufnahmeraum zur Aufnahme der elektrischen Verdrahtung entsteht Außerdem soll bei Verwendung des neuartigen Ankers das Spleißen des Formkörpers vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet daß die Spitzen lediglich an einer Seite des Verbindungsteiles vorgesehen sind.
Zur Montage einer aus derartigen Fremdkörpern
gebildeten Auskleidungswand wird somit jeder der Formkörper an seinen beiden Enden von jeweils einem der beschriebenen Anker gehalten. Insbesondere bei Formkörpern mit eingebetteter Heizspirale kann es gelegentlich zu Beschädigungen eines der Formkörper kommen.
Wenn dieser ausgewechselt werden soll, brauchen lediglich die Verankerungen seiner beiden Anker am Träger gelöst zu werden, worauf der Formkörper an seinen beiden Ankern aus dem Verbund herausgezogen werden kann. Genauso leicht kann ein neuer Formkörper mit seinen beiden Ankern in den Verbund wieder eingesetzt werden.
Es ist vorteilhaft, wenn der Abstand der beiden Ebenen, die durch das Befestigungsteil bzw. die beiden Spitzen gehen, voneinander größer ist als die halbe Dicke des Formkörpers. Bei dieser Ausgestaltung des neuartigen Ankers wird bei der Montage der Formkörper am Träger ein ausreichender Aufnahmeraum zur Aufnahme der Verdrahtung an der Rückseite der
fc5 Formkörper ausgebildet. Der erwähnte Abstand sollte in etwa gleich der Dicke eines Formkörpers sein, so daß für diesen Aufnahmeraum in etwa die halbe Dicke des Formkörpers zur Verfügung steht
Falls das Verbindungsteil eine Anlageschulter in einem Abstand von der Ebene der Spitzen hat, der etwa der halben Dicke des Formkörpers entspncht, wird durch die Anlageschulter ein Maß gegeben, an welcher Stelle die Spitzen in den Formkörper abzudrucken sind,
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn der Anker aus Rundmaterial gebogen ist Dadurch ergibt sich eine besonders preisgünstige Herstellung und die Gefahr des Spaltens des Formkörper* beim Eindrücken der Spitzen in den Formkörper wird weiterhin herabgesetzt Der ι ο Abstand der Spitzen voneinander sollte außerdem groß genug sein, beispielsweise in der Größenordnung von 8—12 cm liegen, was demselben Zweck dient
Die Erfindung wird in» folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
Fi g. 1 einen horizontalen Schnitt durch die wesentlichen Bauelemente einer Auskleidung zur Darstellung der Befestigung zweier aneinander anstoßender Formteile mit zwei neuartigen Ankern;
F i g. 2 eine Ansicht des in F i g. 1 rechten Ankers in Richtung Pfeiles A von F i g. 1;
F i g. 3 eine Ansicht dieses Ankers in Pfeilrichtung B von Fig. 1.
Der Anker besteht aus gebogenem Rundmaterial aus einer geeigneten, hinreichend warmfesten Eisenlegierung. Er besitzt zwei unter Abstand voneinander angeordnete Spitzen 1, an die sich unter rechten Winkeln Drahtabschnitte 2 anschließen. An diese wiederum schließen sich ebenfalls unter rechten Winkeln weitere Drahtabschnitte 3 an. Die Enden dieser Drahtabschnitte 3 haben einen Abstand voneinander. Von diesen Enden gehen abermals unter einem rechten Winkel weitere Drahtabschnitte 4 ab. Die Enden dieser Drahtabschnitte 4 sind über abermals unter rechten Winkeln davon abgehende Dral tabschnitte 5 miteinan- js der verbunden. Diese Drahtabscnnitte 5 sind über einen Drahtabschnitt 6 miteinander verbunden, so daß der gesamte aus den Bauelementen 1—6 bestehende Anker aus einem einzigen Stück besteht
Die Drahtabschnitts 5 und 6 bilden ein Befestigungsteil des Ankers aus. Die Drahtabschnitt«! 2, 3 und 4 bilden ein Verbindungsteil des Ankers aus, welches die Spitzen 1 mit dem Verbindungsteil 5,6 verbindet
Der Abstand zwischen der gemeinsamen Ebene der Spitzen 1 und der dazu parallelen Ebene des Verbindungsteils, bestehend aus den Drahtabschnitten 5 und 6, entspncht in etwa der Dicke eines Formkörpers 7 (vgl. F i g. I). Diese Figur zeigt außerdem, daß die Anker mit ihren Spitzen von jeweils einer Stirnseite her in die Formkörper 7 eingedrückt werden. Die Formkörper bestehen aus einer Faserkeramik, die dieses Eindrücken erlaubt Sie bilden die Auskleidung eines elektrisch beheizten Ofens. Zu diesem Zwecke sind in die Formkörper Heizspiralen 8 eingebettet Die Heizspiralen sind über Anschlußenden 9 an die Stromversorgung angeschlossen. Durch den erwähnten Abstand zwischen den Bauelementen 1 und 5, 6 wird ein Aufnahmeraum der Tiefe 10 zwischen der Rückseite der Formkörper 7 und einem Träger 11 ausgebildet
Schrauben 12 sind durch die Längsjchlitze zwischen den Drahtabschnitten 5 gesteckt und dinchgreifen im Träger 11 vorgesehene Bohrungen. Zusammen mit einer auf die Schraube aufgeschraubten Mutter 13 wird dadurch eine Befestigung des Ankers am Träger ausgebildet
Die Formkörper 7 halten einen geringen Abstand voneinander. In den dadurch gebildeten Spalt ist ein Dichtungsstreifen 14, ebenfalls aus thermisch isolierendem Material, eingesetzt
Soll einer der Formkörper 7 ausgewechselt werden, so brauchen lediglich seine beiden Schraubenverbindungen gelöst zu werden, worauf der Formkörper an seinen beiden Ankern, die rechts und links in ihn eingesteckt sind, aus dem Verband herausgezogen werden kann.
Die beschriebenen Formkörper sind quaderförmig. Wenn sie beispielsweise eine Decke einer Auskleidung eines Ofens ausbilden, brauchen sie keine eingebettete Heizspirale 8 zu haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines mit einer elektrischen Widerstandsheizung beheizten Ofens dienenden Formkörpers aus Faserkeramik mit einem Träger bestehend aus mehreren unter Abstand voneinander angebrachten Spitzen zum Eindrücken in den Fonnkörper, die über ein Verbindungsteil mit einem Befestigungsteil zur lösbaren Befestigung des Ankers am Träger verbunden sind, welches Befestigungsteil sich im wesentlichen in einer Ebene parallel zur Ebene der Spitzen erstreckt, insbesondere für einen Formkörper mit eingebetteter Heizspirale, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (1, 1) !ediglich an einer Seite des Verbindungsteiles (2—4) vorgesehen sind.
2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Ebenen (1,1; 5—5) voneinander größer ist als die halbe Dicke des Formkörper (7).
3. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (2—4) eine Anlageschulter (3,3) in einem Abstand von der Ebene der Spitzen (1, 1) hat, der etwa der halben Dicke des Formkörpers (7) entspricht
4. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1—6) aus Rundmaterial gebogen ist
DE19782811369 1978-03-16 1978-03-16 Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines Ofens dienenden Formkörpers mit einem Träger Expired DE2811369C3 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2811369A1 DE2811369A1 (de) 1979-09-20
DE2811369B2 DE2811369B2 (de) 1980-01-17
DE2811369C3 true DE2811369C3 (de) 1980-09-18

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ID=6034571

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DE19782811369 Expired DE2811369C3 (de) 1978-03-16 1978-03-16 Anker zur Verbindung eines zur Auskleidung eines Ofens dienenden Formkörpers mit einem Träger

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DE (1) DE2811369C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3113347A1 (de) * 1980-04-02 1982-03-25 Bulten-Kanthal AB, 73401 Hallstahammar Formkoerper aus isoliermaterial mit einem elektrischen widerstands-heizelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3113347A1 (de) * 1980-04-02 1982-03-25 Bulten-Kanthal AB, 73401 Hallstahammar Formkoerper aus isoliermaterial mit einem elektrischen widerstands-heizelement

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Publication number Publication date
DE2811369A1 (de) 1979-09-20
DE2811369B2 (de) 1980-01-17

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Owner name: KANTHAL GMBH, 6082 MOERFELDEN-WALLDORF, DE

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