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DE2811363A1 - Drehantrieb - Google Patents

Drehantrieb

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Publication number
DE2811363A1
DE2811363A1 DE19782811363 DE2811363A DE2811363A1 DE 2811363 A1 DE2811363 A1 DE 2811363A1 DE 19782811363 DE19782811363 DE 19782811363 DE 2811363 A DE2811363 A DE 2811363A DE 2811363 A1 DE2811363 A1 DE 2811363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
cylinder
rotor blades
rotor blade
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782811363
Other languages
English (en)
Inventor
Paul F Chapman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAU LYN MODELS Inc
Original Assignee
PAU LYN MODELS Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAU LYN MODELS Inc filed Critical PAU LYN MODELS Inc
Priority to DE19782811363 priority Critical patent/DE2811363A1/de
Publication of DE2811363A1 publication Critical patent/DE2811363A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/08Rotary pistons
    • F01C21/0809Construction of vanes or vane holders
    • F01C21/0818Vane tracking; control therefor
    • F01C21/0827Vane tracking; control therefor by mechanical means
    • F01C21/0836Vane tracking; control therefor by mechanical means comprising guiding means, e.g. cams, rollers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
    • F01C1/3446Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Drehantrieb
  • Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Drehantriebe und insbesondere auf einen Drehantrieb mit verschieblichen Rotorblättern.
  • Es sind Drehantriebe bekannt, die Dampf oder unter Druck gesetzte Gase, die aus der Zündung verbrennbarer Treibstoffe herrühren, in mechanische Ausgangsdrehmomente umwandeln. Z. B. ist nach den US-Patenten Nr. 192 547 (Vaile ;) und 44 247 (Wood et al) ein Drehantrieb bekannt, der aus einem mit einer Antriebswelle verbundenen und konzentrisch innerhalb eines unbeweglichen Zylinders angeordneten zylindrischen Rotor besteht. Eine Vielzahl Kammertrennwände erstrecken sich nach innen von dem unbeweglichen Zylinder bis gegen die Außenfläche des Rotors, um eine große Anzahl von Druckkammern zu bilden. Verschiebliche Rotorblätter, die in zueinander im Abstand angeordneten radialen Schlitzen im Rotor geführt werden, erstrecken sich in die Druckkammern, wo sie von dem unter Druck gesetzten Treibmittel beaufschlagt werden, um den Rotor und die Antriebswelle zu drehen.
  • Die Drehantriebe, die in den Patenten von Wood und Vaile gezeigt sind und zu den Antrieben mit verschieblichen Rotorblättern gehören, sind sehr kompliziert und bestehen aus den verschiedensten Teilen, wodurch sich die Herstellungs- und Betriebskosten wesentlich erhöhen. Z. B. sind sowohl bei Wood als auch bei Vaile besondere Ventile für jede der Druckkammern vorgesehen, um unabhängig den Druckeinlaß und den Ausströmauslaß in jeder Kammer zu steuern. Desweiteren sind die Einlaß- und Ausströmkanäle dieser Ventile mit Versorgungsleitungen verbunden, die in einem äußeren Mantel, der den unbeweglichen Zylinder umgibt, angelegt sind.
  • Der äußere Mantel vergrößert dabei sowohl das Gewicht als auch die Größe des Antriebs. Desweiteren sind sowohl bei Wood als auch bei Vaile die verschiebbaren Rotorblätter in einem gegenüber Dampf dichten Sitz gegenüber dem unbeweglichen Zylinder angelegt, wodurch sich die Reibung und die Abnutzung der Rotorblätter bedeutend erhöht. Zur Behebung dieses Nachteils nach dem US-Patent 1 488 729 (Ballay) ist ein Verfahren zur Begrenzung der nach außen gerichteten Bewegung der sich verschiebenden Rotorblätter in einer Rotationspumpe bekannt, so daß die Reibung mit dem unbeweglichen Zylinder verhindert wird. Dies wird aber nur.durch die Anlage von die Bewegung kontrollierenden Schlitzen in den an den Seiten des Rotors angebrachten Flanschen erreicht, wobei durch die Flansche sich wiederum die Größe und der komplizierte Aufbau der Pumpe vergrößert.
  • Ein weiteres Problem bei Drehantrieben mit verschieblichen Rotorblättern besteht in der Notwendigkeit, die Rotorblätter während der Bewegung des Rotors unter die unbeweglichen zur Bildung der Druckkammern benötigten Vorsprünge vorbeizubewegen. Zur Erreichung dieses Zweckes sind die meisten bekannten Vorrichtungen entweder unnötig kompliziert und teuer oder weisen Probleme hinsichtlich einer äußerst starken Abnutzung an den Rotorblättern auf. So werden in den Patenten von Wood und Vaile am Maschinengehäuse befestigte Exzenter benutzt, die mit von den Rotorblättern sich erstreckenden Nocken zusammenwirken, um die Rotorblätter in und aus ihren Schlitzen im Rotor hin- und herzubewegen. Solch ein unnachgiebiger Eingriff zwischen den Teilen führt zu einem schnellen Verschleiß der Nocken an den Rotorblättern, so daß sehr oft die Rotorblätter ausgewechselt werden müssen und die Betriebskosten ansteigen.
  • Das Patent von Ballay und das US-Patent 1 530 307 (Dawson) offenbaren einen geschlitzten drehbaren Ring und eine Vielzahl Schaltsterne, um die Rotorblätter in einem Rotationsantrieb hin- und herzubewegen. Bei diesen Vorrichtungen ist der Verschleiß an den Rotorblättern wahrscheinlich etwas geringer als bei einem Eingriff mit einem befestigten Exzenter.
  • Jedoch muß der Ring von Ballay exzentrisch hinsichtlich des Rotors befestigt werden, um die Umkehr der Rotorblätter zu erreichen, wodurch die Abmessungen des Antriebs sich bedeutend vergrößern. Durch die Schaltsterne von Dawson können die Rotorblätter lediglich ausgefahren und nicht zurückgezogen werden. Desweiteren müssen die Schaltsterne in einer bestimmten zeitlichen Folge von der Antriebswelle angetrieben werden, um die Rotorblätter auszufahren, wodurch ein Teil der vom Drehantrieb erzeugten Antriebskraft zur Steuerung der Rotorblätter abgeführt werden muß.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, einen Drehantrieb mit verschieblichen Rotorblättern derart zu verbessern, daß dieser einfacher hergestellt, billiger produziert und leichter gewartet werden kann. Desweiteren soll bei einem Drehantrieb mit verschieblichen Rotationsblättern die Abnutzung der Maschinenteile auf ein Minimum zurückgeführt und damit die Standzeit der Maschine verlängert und die Notwendigkeit zu einem öfteren Auswechseln verschlissener Teile umgangen werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Drehantrieb gelöst, der eine Antriebswelle mit einem gegenüber ihr arretiert befestigten Rotor aufweist. Der Rotor führt eine Vielzahl bewegbarer radialer Rotorblätter, die nach außen vorragen, um sich in eine Vielzahl von Druckkammern zu erstrecken, die zwischen der Außenfläche des Rotors und der Innenfläche des unbeweglichen Zylinders angelegt sind, der den Rotor konzentrisch umgibt. Der unbewegliche Zylinder ist mit Druck- und Ausströmkanälen versehen, die mit jeder der Druckkammern in Verbindung stehen. Gleichartig ausgebildete Endabdeckungen schließen beide Stirnseiten des unbeweglichen Zylinders und verbinden die Druck- und Ausströmkanäle in dem Zylinder mit der Versorgung für ein unter Druck gesetztes Antriebsmittel und einen Ausströmauslaß.
  • Die Rotorblätter haben Vorsprünge, die nach außen von jeder Seite vorragen und im Eingriff mit einer Vielzahl drehbarer am Rand gewellter Platten gelangen, welche in den Endabdeckungen des Drehantriebs befestigt sind. Jede der gewellten Platten hat eine Vielzahl im Abstand zueinander am Rand angeordneter Ausnehmungen mit einer Sehnenlänge, die gleich der Sehnenlänge zwischen den Rotorblattvorsprüngen auf benachbarten Rotorblättern ist. Mit Drehung der gewellten Platten verschieben diese die Rotorblätter nach unten unter die Kammertrennwände. Dies da die gewellten Platten mit den Rotorblattvorsprüngen in Eingriff stehen. Anschließend ermöglichen sie es den Rotorblättern vorzuspringen und somit in unmittelbare Nähe an die Innenfläche des unbeweglichen Zylinders zu gelangen. Desweiteren sind in dem Rotor zur Begrenzung der nach außen gerichteten Bewegung der Rotorblätter Begrenzungsringe angelegt, wodurch eine Abnutzung der Rotorblätter an der Innenfläche des unbeweglichen Zylinders ausgeschlossen wrd.
  • Die Versorgungsquelle für das unter Druck gesetzte Antriebsmittel zur Beaufschlagung des Drehantriebes nach der Erfindung ist vorzugsweise in einer ununterbrochen zündenden Verbrennungskammer angelegt,die mit den Endabdeckungen des Drehantriebes durch ein drehbares Ventil, durch das die Drehrichtung des Antriebes geeignet umgekehrt werden kann, verbunden ist. Wenn die Rotorblätter in die Druckkammern ausgefahren sind, wobei deren äußere Enden sich gegenüber der Innenfläche des unbeweglichen Zylinders angrenzen, wirkt das von der Verbrennungskammer durch eine der Endabdeckungen in die im unbeweglichen Zylinder angelegten Druckkanäle geführte Antriebsmittel auf die Rotorblätter, umdie Blätter und den Rotor anzutreiben. Mit der Vorwärtsbewegung der Rotorblätter wird jegliches in der Druckkammer hinter dem vorhergehenden Rotorblatt zurückgebliebenes unter Druck gesetztes Antriebsmittel ausgespült- Während die Rotorblätter den in jeder der Kammern des unbeweglichen Zylinders angelegten Ausströmkanal erreichen, gelangen die Vorspruenge der Rotorblätter mit den gewellten Platten in Eingriff, um somit die Verschiebung des Rotorblattes unter die. Kammertrennwände..
  • einzuleiten. Zwei Rotorblätter sind für jede Druckkammer -vorgesehen und derart angelegt und durch die gewellten Platten gesteuert, daß ein Rotorblatt sich immer in Arbeitsstellung zu jeder Zeit in jeder der Kammern befindet.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbelspiels in den Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines Drehantriebs nach der Erfindung gemäß Linie 1 - 1 der Fig. 4; Fig. 2 den Teil einer Seitenansicht des Drehantriebs nach der Erfindung; Fig. 3 die Querschnittsansicht eines Drehantriebs nach der Erfindung entlang der Linie 3 - 3 der Fig. 1 Fig. 4 die teilweise Querschnittsansicht eines Drehantriebsnach der Erfindung entlang der Linie 4 - 4 der Fig. 1; Fig. 5 den Teil einer Querschnitt.sansicht eines Drehantriebs nach der Erfindung entlang der Linie 5 - 5 der Fig. 1; Fig. 6 die perspektivische Ansicht eines Rotorblattes eines Drehantriebs nach der Erfindung; Fig. 7 die Vorderansicht eines Drehantriebs nach der Erfindung.
  • Wie aus den Figuren 1 und 4 ersichtlich, besteht ein Drehantrieb 1o nach der Erfindung aus einer Antriebswelle 12 mit einem gegenüber dieser durch Federn 16 gesicherten zylinderförmigen Rotor 14. Der Rotor 14 weist eine Außenfläche 18 mit einer Vielzahl im Abstand-befindlichen Schlitzen 20 auf, die sich nach innen von der Außenfläche 18 zu einem Kreisdurchmesser 22 erstrecken, der zwischen der Außenfläche 18 und der Welle 12 liegt. -Eine kreisförmige Ausnehmung 24 ist in jeder der Seiten des Rotors 14 zwischen der Welle 12 und dem Kreisdurchmesser 22 angelegt, um eine kreisförmige Schulter 26 entlang des Krei.sdurchmessers 22 zu bilden. In jeder der Ausnehmungen 24 ist ein zylinderförmiger Dichtungsring 28 mit einem 0-Ring 30 in der äußeren Stirnfläche aufgenommen, wobei der Dichtungsring 28 an den Schultern 26 anstößt, um das untere Ende der Schlitze 20 abzuschließen. Wenn die Dichtungsringe 28 in den Ausnehmungen 24 eingebracht sind, fluchten deren äußere Stirnflächen mit den Außenseiten des Rotors 14, wogegen die O-Ringe 30 etwas hervorragen, um die später beschriebene Dichtungsfunktion auszuüben.
  • Jeder'der Schlitze 20 ist in dem Rotor 14 als U-förmige Ausnehmung angelegt, um ein U-förmiges Rotorblatt 32 -aufzunehmen, das aus einem horizontalen Grundteil 34 und sich nach innen erstreckenden vertikalen Füßen 36 besteht. Entsprechend Fig. 6 weist jeder der vertikalen Füße 36 des Schieberblattes 32 einen sich nach außen vom Fuß erstreckenden Vorsprung 38 und eine Ausnehmung 40, die oberhalb des Vorsprungs 38 liegt, auf.
  • Jedes Rotorblatt besitzt einen mittig angeordneten Schlitz 42, der durch die Ober- und Unterfläche des Grundteils 34 ragt.
  • Entsprechend den Figuren 1 und 4 sind in beiden Seiten des Rotors 14 Kreisnuten 44 angelegt, in welche ein kreisförmiger Begrenzungsring 46 jeweils fluchtend mit der Außenseite des Rotors 14 eingefügt ist. Die Begrenzungsringe 46 fassen innerhalb der Ausnehmungen 40 an den inden Schlitzen.
  • 20 geführten Rotorblättern 32 und ragen nach außen durch den jeweiligen Schlitz 20 in den Rotor 14 hinein, um eine Bewegung der Rotorblätter 32 nach außen, wie nachstehend beschrieben, zu begrenzen. Obwohl der Rotor 14 im dargestellten Ausführungsbeispiel als besonderes Teil zur Antriebswelle 12 ausgelegt und gegenüber dieser durch Federn 16 gehalten ist, kann der Rotor 14 natürlich gegebenenfalls auch einstückig mit der Welle ausgebildet sein.
  • Ein unbeweglicher Zylinder 50 umgibt den Rotor 14 konzentrisch und ist radial gesehen in einem geringen Abstand von der Außenfläche 18 des Rotors 14 angelegt. Eine Vielzahl.Kammertrennwände 52, die von der Innenfläche des Zylinders 50 getragen werden, ragen nach innen, um an der Außenfläche 18 des Rotors 14 auf zutreffen und somit eine Vielzahl in Umfangsrichtung im Abstand zueinander angeordnete Druckkammern 54 für den Drehantrieb lo zu bilden. Jede der Kammertrennwände 52 besitzt einen hinterschnittenen Teil 56, der in einer entsprechend hinterschnittenen Ausnehmung in der Innenfläche des Zylinders 50 verschiebbar ist,und einen rechteckigen Teil 58,der sich zwischer dem Zylinder 50 und dem Rotor 14 erstreckt. Obgleich die hinterschnittenen Kammertrennwände 52 nach Fig. 4 bevorzugt werden, da sie einfach durch Verschiebung aus den Ausnehmungen des Zylinders 50 ersetzt werden können, können die Trennwände 52 jede geeignete Form haben und einstückig mit dem Zylinder gearbeitet sein oder verbolzt oder in einer anderen Weise starr mit dem Zylinder verbunden sein.
  • Vorzugsweise werden gemäß der Erfindung die in Umfangsrichtung in Abstand voneinander angeordneten Kammertrennwände 52 jeweils in Intervallen von näherungsweise 3&0 um die Außenfläche des Antriebs lo angelegt, um zehn gleich große Druckkammern 54 zu bilden.. Jede der Druckkammern 54 steht mit einem Druckkanal 60 und einem Ausströmkanal 62 in Verbindung, die in dem unbeweglichen Zylinder 50 angelegt sind. Die Kanäle 60, 62 sind in Umfangsrichtung und voneinander im Abstand in 180 Intervallen angelegt und erstrecken sich seitlich durch den Zylinder 50, um sich in dessen beiden Stirnflächen unter Verbindung mit den Druckkammern 54 über die Innenfläche des Zylinders 50 zu öffnen. In ähnlicher Weise sind die durch die Schlitze 20 in dem Rotor 14 geführten Rotorblätter 32 auch-im Abstand voneinander in 180 Intervallen angeordnet, um so pro Druckkammer 54 zwei Rotorblätter zu stellen.
  • Jedoch können auch andere Winkelabstände in dem Drehantrieb lo benutzt werden, so daß sich eine größere oder kleinere Anzahl von Druckkammern und Rotorblättern ergibt. Zum Beispiel kann bei Vergrößerung des Durchmessers des Drehantriebs 10 der Winkelabstand der Kammertrennwände 52 verringert werden, um zusätzliche. Druckkammern bereitzustellen. Gemäß den Figuren 1 und 7 ist der unbewegliche Zylinder 50 an beiden Seiten jeweils durch eine Endabdeckung 64 verschlossen, die an dem Zylinder mit in Umfangsrichtung in Abstand angeordneten Stiftschrauben befestigt ist. In ähnlicher Weise-sind die Dichtungsplatten 68 für die beiden Endabdeckungen 64 an deren äußeren Stirnflächen mit Hilfe von Stiftschrauben 70 befestigt. Sowohl die Abdeckungen 64 wie auch die Dichtungsplatten 68-haben innere Kreisdurchmesser, durch die die Antriebswelle 12 unter Erstreckung außerhalb der Platten 68 führt. Jede Dichtungsplatte 68 der Endabdeckung weist eine sich nach außen erstreckende Leitung 72 auf, die in geeigneter Weise mit einer Verbrennungskammer 110 mit fortlaufender Zündung in Verbindung steht, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist jede der Endabdeckungen 64 eine kreisförmige Schulter 74 über ihren inneren Kreisdurchmesser auf, die gegen das eine Ende eines um die Antriebswelle 12 angeordneten Wälzlagers 76 stößt. Das andere Ende des Wälzlagers 76 stößt gegen eine in der Antriebswelle 12 ausgebildete Schulter 78, um so eine Bewegung der Welle in Längsrichtung zu verhindern. Eine Dichtung 80 ist zwischen der Antriebswelle 12 und dem inneren Kreisdurchmesser der Endabdeckung 64 in dem Raum zwischen dem Lager 36 und der Dichtungsplatte 68 angelegt. In ähnlicher Weise befindet sich eine O-Ring-Dichtung 82 zwischen jeder Endabdeckung 64 und dem unbeweglichen Zylinder 50 und eine Flanschdichtung 84 zwischen den Endabdeckungen 64 und den Dichtungsplatten 68.
  • Die O-Ringe 30 in den Dichtungsringen 28 verhindern dabei jeden Leckverlust an Treibmitteln zwischen Rotor 14 und den Endabdeckungen 64. Außerdem werden sie benötigt, wenn der Gebrauch eines Schmier- oder Kühlmittels um die Antriebswelle 12 wünschenswert erscheint.
  • Jede der Endabdeckungen 64 ist zylinderförmig und hat den Durchmesser des Zylinders 50. Die Endabdeckung 64 hat ebenfalls eine kreisförmige Rammer 86, die an ihrem äußeren Ende mit der Einlaßleitung 72 in der Dichtungsplatte 68 der Endabdeckung und an ihrem inneren Ende mit in der rechten Stirnfläche der Endabdeckung 64 angelegten öffnungen 88 in Verbindung steht.
  • Die Öffnungen 88 sind in Umfangsrichtung um die Endabdeckung 64 verteilt und zwar mit dem gleichen Abstand und Durchmesser wie die Druck- und Ausströmkanäle 60, 62 des unbeweglichen Zylinders 50; Wenn eine der Endabdeckungen 64 mit Stiftschrauben 66 an der linken Stirnfläche des Zylinders 50 befestigt ist, so sind die Öffnungen 88 zu den Druckkanälen 60 in dem unbeweglichen Zylinder 50 augerichtet und verbinden damit die Druckkanäle 60 mit der Leitung 72 in der linken Dichtungsplatte 68 der Endabdeckung über die kreisförmige Kammer 86. Wenn die andere Endabdeckung 64 sich auf der rechten Stirnfläche des Zylinders 50 befindet, sind die dortigen Öffnungen 88 zu den Ausströmkanälen 62 statt den Druckkanälen o ausgerichtet und verbinden damit die Ausströmkanäle 62 mit der Leitung 72 in der anderen Dichtungsplatte 68.
  • Nach den Figuren 1,3 und 5weist jede der Endabdeckungen 64 -eine Vielzahl mit einer Verbreiterung versehener Bohrungen 90 in der am Rotor 14 angrenzenden Stirnfläche auf, und zwar entsprechend einem Kreisdurchmesser gemäß der Anlage der Rotorblätter 32. Die Bohrungen 9o sind in .Umfangsrichtung um die Endabdeckung 64 in einem gleichen Abstand wie der der Kammertrennwände 52 verteilt. Wenn die Endabdeckung 64 geeignet gegenüber den unbeweglichen Zylinder 50 befestigt ist, befindet sich jede der Bohrungen 9o direkt unterhalb einer der Kammertrennwände 52. Eine Welle 92 befindet sich unter Preßsitz in jeder der Bohrungen 90 rund ragt mit einem verjüngten Ende in den verbreiterten Teil der Bohrung 90.
  • Eine am Rand. mit Wellungen versehene Platte 96 ist drehbar auf dem Ende 94 der Welle 92 gelagert und fluchtet mit der innere tirnfläche der Endabdeckung 64. Jede gewellte Platte 96 besitzt vier in Umfangsrichtung verteilte Ausnehmungen 98, die am Außenrand'angelegt sind, um dte Rohrblattvorsprünge.38 zu ergreifen und die Rohrblätter 32 unter die Kammertrennwände 52 zu führen, wie folgend beschrieben wird. Ein kreisförmiger Aufnehmer 100 für die Rotorblattvorsprünge, der unmittelbar unterhalb der gewellten Platte 96 angelegt ist, ist durch Bolzen oder Schrauben 102 gegenüber der inneren Sternfläche der Endabdeckung 64 gesichert und fluchtend angelegt.
  • Der Aufnehmer 100 hat eine Vielzahl in Abstand angeordneter gewölbter Ausnehmungen 104, die unter den gewellten Platten 96 liegen, um die Rotorblattvorsprünge zu ergreifen und während der Verschiebung der Rotorblätter zu führen.
  • Gemäß Figur 7 weist eine Verbrennungskammer 110 eine ununterbrochen tätige Brennstoffeinspritzvorrichtung 112 und eine fortlaufend arbeitende Zündvorrichtung 114 wie eine Zündkerze auf. Die Verbrennungskammer 110 kann dazu dienen, Wasser in Dampf umzuwandeln oder einen brennbaren Kohlen-Wasserstoffkraftstoff wie Benzin zu zünden, um ein unter Druck gesetztes Treibmittel für den Antrieb 10 zu erzeugen. Es ist auch möglich, in der Kammer 110 eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt wie Freon 12 zu verdampfen, das sich in einem geschlossenen Kreislauf befindet, wodurch eine Rückgewinnung und ein Wiedergebrauch der Flüssigkeit nach dem Durchlaufen des Antriebes 110 ermöglicht wird. Obwohl in Antrieben mit kleinen Durchmessern bevorzugt eine einzige Brennkammer 110 außerhalb des Zylinders 50, wie in Figur 7 gezeigt, benutzt wird, können Drehantriebe mit größerem Durchmesser in jeder Druckkammer 54 jeweils mit einer besonderen ununterbrochen zündenden Zündkerze versehen werden. Im letzteren Fall führen die Endabdeckungen 64 ungezündeten Brennstoff den Druckkammern zu, statt aus dem Verbrennungsprozeß herrührende unter Druck gesetzte Gase Ein drehbares Ventil 116 verbindet die Verbrennungskammer 110 und einen Ausströmauslaß 118 mit den in jeder der Dichtungsplatten 68 der Endabdeckungen befindlichen Leitungen 72. Wenn das Teil 116 des Ventils sich in der in Figur 7 in durchgehenden Linienführung gezeigten Lage befindet, ist die linke Seite des Antriebes 10 mit der Verbrennungskammer 110 verbunden und die rechte Seite des Antriebes 10 mit dem Auslaß 118.
  • Wenn jedoch das drehbare Ventil um 900 in der in Figur 7 schwach angedeuteten Lage gedreht wird, dann wird das aus dem Verbrennungsprozeß herrührende unter Druck stehende Treibmittel nicht zur linken Seite sondern zur rechten Seite des Antriebes 10 geführt, wodurch die Ausströmkanäle 62 zu Druckkanälen und umgekehrt werden und die Drehrichtung des Antriebes 10 sich umkehrt.
  • Während des Betriebes des Antriebes 10 wird das in der Verbrennungskammer 11o erzeugte unter Druck stehende Treibmittel über die Einlaßleitung 72 durch die linke Endabdeckung 64 in die im unbeweglichen Zylinder 50 befindlichen JDruckkanäle 6o geführt. Das Treibmittel, das aus Dampf oder den Gasen, welche aus der Verbrennung des brennbaren Mittels herrühren, besteht, wirkt auf diejenigen Rotorblätter 32, die in ihrer in Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellten Arbeitsstellung ausgefahren sind, um somit die Rotorblätter 32 vorzuschieben und damit den Rotor 14 der Welle 12 anzutreiben. Während die Rotorblätter 32 sich vorwärtsbewegen, dienen sie zum Abführen des Treibmittels, das das vorhergehende Rotorblatt 32 in den Ausströmkanal 62 drückt, Die Schlitze 42 ermdglichen es, daß die Rotorblätter 32 in geeigneter Weise in ihrer Arbeitsstellung ausgefahren werden, da das unter Druck gesetzte Treibmittel, das ununterbrochen aus den Druckkanälen 16 ausströmt, durch die Schlitze 42 treten kann und damit die nach oben gerichtete Bewegung des Rotorblattes 32 nicht behindert. Zusätzlich sind Begrenzungsringe 46 angelegt, um gegen das Unterteil der Ausnehmungen 40 in den.RotorblAttern 32 zur Anlage zu kommen und die nach oben gerichtete Bewegung der Rotorblätter 32 zu begrenzen. Die Begrenzungsringe 46 gewährleisten, daß in seiner Arbeitastellung jedes Rotorblatt 32 nahe an der Innenfläche des unbeweglichen Zylinders 5s angrenzt , dabei aber nicht in engen Kontakt mit diesem gebracht wird, so daß der Grad der Abnutzung auf der Außenf he der Rotorblätter 32 sich verringert und deren Standzeit verlagert wird Jedes Rotorblatt 32 hat einen Arbeitaschub von nShQrungsw weise 180 vom Anfang der Druckkammer 60.bis zum Anfang des nachfolgenden Auss'trmkanals 62. Wenn jeder der Rotorbltter 32 .den Anfang eines Ausstrdmkanals 62 erreicht, berühren die Rotorblattvorsprünge 38 eine der Ausnehmungen 98 in der gewellten Platte 96 und setzen diese um ihr. Antriebswelle 92 in Drehbewegung, Während die gewellte Platte 96 sich unter der Kraftwirkung des Rotorblattvorsprunges 38 dreht, führt sie den Rotorblattvorsprung 38 nach unten in einen kreisförmigen Bogen, um die Rotorblätter 32 unter die Kammertrennwände 52, wie in gestrichelten Linien in Fig. 4 dargestellt, zu führen, wobei diese Verschiebung auch über einen Winkel von 180 stattfindet. Der Aufnehmer 100 für den Rotorblattvorsprung führt die Rotorblätter'32 während deren Verschiebung, wobei die Ausnehmungen 104 die Rotorblattvorsprünge 38 berühren und diese in einem kreisförmigen Bogen führen.
  • Während jedes Rotorblatt 32 seine Verschiebung unter eine Kammertrennwand beginnt, hat das nachfolgende Rotorblatt 32 gerade seine vorangegangene 'Verschiebung beendet und wird in seine Arbeitsstellung herausgetragen, so daß das einströmende unter Druck gesetzte Treibmittel das Rotorblatt weiter antreiben kann. Ein Rotorblatt befindet sich somit zu jeder Zeit in jeder der einzelnen Druckkammern 54 in Arbeitsstellung. Dieses Merkmal wird dadurch erreicht, daß der Abstand zwischen angrenzenden Ausnehmungen 98 auf einer jeden der gewellten Platten 96, entlang einer Kreissehne der gewellten Platte 96 genommen, gleich dem Abstand zwischen angrenzendem Rotorblattvorsprüngen 38 entlang der Sehne eines Kreises ist, der gemäß Fig. 5 alle Rotorblattvorsprünge 38 enthält. Somit berührt die gewellte Platte 96 ein Rotorblatt 32, um dessen Verschiebung unter eine Kammertrennwand einzuleiten, zur gleichen Zeit, zu der sie das vorhergehende Rotorblatt für den Arbeitsschub losläßt. Obwohl vier Ausnehmunge 98 in der gewellten Platte dargestellt sind, kann jede beliebige Anzahl in'Abhängigkeit von der Größe der gewellten Platte 96 und der Lagerung der Rotorblätter 32 benutzt werden.
  • Die Drehung der gewellten Platten 96 verringert auch die Abnutzung an den Rotorblattvorsprüngen 38, da das Aufstoßen und damit die Reibung. mit den Vorsprüngen 38 sich verringert.
  • Wie vorstehend erwähnt, wird das unter Druck gesetzte Treibmittel, wenn das drehbare Ventil 11o sich in der in Fig. 7 in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung befindet, von der ununterbrochen arbeitenden Verbrennungskammer 11o zur linken Endabdeckung 64 geführt, wodurch der Rotor in eine Richtung in Bewegung gesetzt wird.
  • Wenn jedoch das drehbare Ventil 116 um 900 in seine gestrichelte Stellung gedreht wird, werden die Druckkanäle 60 im Zylinder 50 zu Ausströmkanälen und das Treibmittel wird dann zur rechten Endabdeckung 64 geführt, wodurch der Antrieb 1o in umgekehrter Richtung in Bewegung gesetzt wird. Somit kann der Drehantrieb 1o in jeder der beiden Richtungen je nach Wunsch gefahren werden, oder es kann auch das Ventil 116 zwischen seinen beiden Stellung hin- und hergestellt werden, um den Antrieb lo wie ein doppelt wirkendes Kolbenaggregat hin- und herzubewegen.
  • Der Antrieb 1o kann auch als Rotationspumpe betrieben werden, indem eine zu pumpende Flüssigkeit in die Druckkammern 54 geführt und die Antriebswelle 12 durch eine äußere Antriebsquelle gedreht wird.
  • Der gemäß der Erfindung ausgebildete Drehantrieb 1o ist äußerst einfach und billig in seiner Herstellung. Da die Endabdeckungen 64 und deren Dichtungsplatten 68 jeweils gleichartig ausgebildet werden, ist die Bearbeitung zu dessen Herstellung auf ein Mindestmaß reduziert, wodurch Kosten eingespart werden. Der Antrieb kann aus den verschiedensten Materialien hergestellt sein. Vielfach wird eine Kunststoffgußkonstruktion für die Teile des Antriebs,abgesehen von der Verbrennungskammer ausreichend sein, wobei die Metallteile auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Außerdem läßt der Antrieb 10 sich äußerst einfach bei der Herstellung zusammenbauen und im Fall von Rdparaturen zerlegen. Es sind lediglich die Stiftschrauben 7c, die die Dichtungsplatten der Endabdeckungen an diesen halten, und die Stiftschrauben 66, die die Endabdeckungen 64 gegenüber den unbeweglichen Zylinder 50 halten, zu lösen, worauf das Innere des Antriebes 10 für ein schnelles Ersetzen der Verschleißteile leicht zugänglich ist. Jedoch sollte das Ersetzen von Teilen nicht zur Regel werden, da die einzigen bedeutenden Verschleißflächen, anders als das Hauptwälzlager 76, die gewellten Platten 96 und die Schiebervorsprünge 38 sind. Diese Teile können auch aus Materialien mit genügender Verschleißkraft bzw. Standzeit hergestellt werden. Da auch sie die Form von Teilen aus einfacher Serienproduktion haben, sind sie wirtschaftlich herzustellen und zu ersetzen.
  • Wenn der Antrieb 10, wie bevorzug iit einer gleichbleibenden Quelle eines unter Druck gesetzten Treibmittels betrieben wird, erzeugt er ein gleichmäßiges Drehmoment an der Antriebsweile 12. Jedoch muß der Zündvorgang nicht ununterbrochen sein, sondern kann mit irgendeiner bestimmten gewünschten Frequenz erfolgen. Der Antrieb 10 kann mit Wind oder Wasserkraft betrieben werden, solange eine solche Kraftquelleziem lich konstant ist. Aufgrund der einfachen Art der Erfindung und deren leistungsgerechten Betriebsweise ist das Leistungsgew.ichtsverhältnis des Antriebes sehr hoch.
  • Zusammengefaßt weist der Drehantrieb zur Erzeugung eines gleichbleibenden Drehmomentes im wesentlichen eine Antriebswelle auf, gegenüber der ein.Rotor befestigt ist. Der Rotor trägt eine Vielzahl radial verschiebbarer Rotorblätter und ist von einem äußeren unbeweglichen Zylinder umgeben, zwischen dem eine Vielzahl Druckkammern mit Hilfe von Kammertrennwänden gebildet werden. Drehbare mit Wellungen versehene Platten verschieben die Rotorblätter hin und her aus den Druckkammern, so daß diese nicht auf die Kammertrennwände auflaufen. Gleichartig ausgebildete Endabdeckungen haben eine kreisförmige in der Nähe des unbeweglichen Zylinders angelegte Kammer und verbinden die Druck- und Ausströmkanäle in jeder der Druckkammern mit einer Versorgung für ein unter Druck gesetztes Antriebsmittel und mit einem-Ausströmauslaß.
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Claims (14)

  1. Patentansprüche: Ein mit einem.Treibmittel beaufschlagter Drehantrieb, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er eine Antriebswelle (12), einen Rotor (14), der gegenüber der Antriebswelle (12) befestigt ist und eine Anzahl radialer Schlitze (20), die jeweils ein bewegliches Schaufelblatt (32) enthalten, besitzt, einen unbeweglichen Zylinder (50), der konzentrisch um den Rotor (14) und im Abstand von diesem angeordnet ist, wobei der unbewegliche Zylinder (50) eine Vielzahl im Abstand angeordneter Trennkammerwände (5-2) besitzt, die sich zwischen dem Rotor (14) und dem unbeweglichen Zylinder (50) erstrecken, um eine Vielzahl von Druckkammern (54) zu bilden, in die sich die Rotorblätter (32) erstrecken, Druck- und Ausströmkanäle (60,62), die in dem.unbeweglichen Zylinder (50) angelegt sind und mit jeder der Druckktmmen (54) in Verbindung stehen, Mittel (100,38,92,94,96), um die Rotorblätter (-32) unter die Kammertrennwände (52) und zurück in die Druckkammern (54) zu bewegen, welche mit einem unter Druck stehenden Mittel beaufschlagt werden, um die Antriebswelle (12) anzutreiben, zwei Endabdeckungen (64), die den unbeweglichen Zylinder -(50) verschließen und die Druck- und Ausströmkanäle (60,62) mit einer Versorgung für ein unter Druck gesetztes Mittel (110,112, 114) und einem Ausströmauslaß (118) verbinden, und Mittel (66,82) zur Befestigung der beiden Endabdeckungen (64) gegenüber dem unbeweglichen -Zylinder (50) aufweist.
  2. (Treibmittel = motive fluid) 2. Drehantrieb nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß beide Endabdeckungen (64) den Durchmesser des unbeweglichen Zylinders (50) aufweisen und eine mittig angelegte Bohrung besitzen durch die die Antriebswelle (12) tritt.
  3. 3. Drehantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß beide Endabdeckungen (64) gleich ausgebildet sind.
  4. 4. Drehantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß beide Endabdeckungen (64) ein oder mehrere Wälzlager (76), die die Antriebswelle (12) umschließen, aufweisen und daß eine Dichtung (80) zwischen den Endabdeckungen (64) und der Antriebswelle (12) außerhalb der Wälzlager (76) jeweils angelegt ist.
  5. 5. Drehantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß .er eine Dichtungsplatte (68) für die Endabdeckungen (64) jeweils aufweist, wobei die Dichtungsplatte (68) an der äußeren Stirnfläche der Endabdeckung (64) lösbar befestigt ist, daß jede der Endabdeckungen (64) eine kreisförmige Kammer (86) aufweist, die an ihrem einen Ende mit den Druck- und Ausströmkanälen (60,62) und am anderen Ende mit einer bn jeder der Dichtungsplatten (68) befindlichen Leitung (72) in Verbindung steht, und daß die Leitung (72) mit der Versorgung (110,112,114) für das unter Druck gesetzte Mittel oder mit dem Ausströmauslaß (118) in Verbindung steht.
  6. 6..Drehantrieb nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß er Dichtungen (84, 28, 30) aufweist, die zwischen den Dichtungsplatten (68) und den Endabdeckungen (64) bzw. zwischen jeder der Endabdeckungen (64) und dem unbeweglichen Zylinder (50) angelegt sind.
  7. 7. Drehantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e.k e n n z e i c h n e t, daß er Mittel (46) zur Begrenzung der nach außen gerichteten Bewegung jedes Rotorblattes (32) aufweist.
  8. 8. Drehantrieb nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Begrenzungsmittel (46) zwei Begrenzungsringe (46) aufweisen, die jeweils in einer Kreisnut in jeder der Seiten des Rotors (14) eingelegt sind, um auf einen Teil des Rotorblattes (32) aufzutreffen, wobei die Begrenzungsringe (46) derart angelegt sind, daß eine Berührung des jeweiligen Rotorblattes (32) mit dem unbeweglichen Zylinder (50) verhindert wird, wenn das Rotorblatt (32) in seiner äußersten Stellung sich befindet.
  9. 9. Drehantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß jedes der Rotor blätter (32) einen Vorsprung (38) aufweist, der quer von dessen Seite ausgeht, daß die Mittel zur Bewegung der Rotorblätter (32) eine Vielzhal drehbarer mit Wellungen versehener~Platten.(96) (Hump Plates) aufweisen, welche durch jede der Endabdeckungen (64) getragen werden und mit den an den Rotorblättern (32) befindlichen Vorsprüngen (38) in Eingriff gelangen, um die Rotorblätter (32) in die Schlitze (20) hinein und heraus zu bewegen, während die gewellten Platten (96) sich drehen.
  10. 10. Mit einem unter Druck gesetzten Mittel beaufschlagter Drehantrieb, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er eine Antriebswelle (12), einen-Rotor (14), der gegenüber der Antriebswelle (12) befestigt ist und eine Vielzahl radialer Schlitze (20) aufweist, die jeweils ein bewegliches Rotorblatt enthalten, einen unbeweglichen Zylinder (50), der konzentrisch um den Rotor (14) im Abstand zu diesem angeordnet ist und eine Vielzahl im Abstand vonæinander angeordneter Kammertrennwände (52) aufweist, die sich zwischen dem Rotor (14) und dem unbeweglichen Zylinder (50) erstrecken, um eine Vielzahl von Druckkammern (54) zu bilden, wobei die Rotorblätter (32) sich jeweils in jede der Druckkammern (54) erstrecken, Druck- und Ausströmkanäle (60,62), die in dem unbeweglichen Zylinder (50) angelegt sind und mit jeder der Druckkammern (54) in Verbindung stehen, einGehäuseteil (64,68) zur Verbindung der Druck- und Ausströmkanäle (60,62) mit einer Versorgung (110,112,114) für ein unter Druck gesetztes Mittel und mit einen Ausströmauslaß (118), und eine Vielzahl drehbarer gewellter Platten (96) (Hump Plates) aufweist, die in dem Gehäuseteil (64,68) zur Bewegung der Rotorblätter (32) in und aus den Druckkammern (54) angelegt sind, um die Kammertrennwände (52) freizugeben und mit dem unter Druck gesetzten Mittel beaufschlagt zu werden, so daß die Antriebswelle (12) sich dreht.
  11. 11. Drehantrieb nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß jedes der Rotorblätter (32) einen Vorsprung (38). hat, der von jeder Seite quer weg ragt, und daß die gewellten Platten (96) eine Vielzahl im Abstand am Rand angeordneter Ausnehmungen (98) aufweisen, in die Rotorblattvorsprünge (38) eingreifen.
  12. 12. Drehantrieb nach Anspruch 11, dadurch. g e k e n n --z e i c h.n e t, daß die Sehnenlänge zwischen angrenzenden Ausnehmungen (98) der gewellten Platten (96) jeweils gleich der Sehnenlänge zwischen zwei Vorsprüngen (38) zwischen zwei benachbarten Rotorblättern (32) ist, wobei die gewellten Platten (96) ein Rotorblatt (32) freigeben, wenn sie das nächste Rotorblatt (32) ergreifen.
  13. 13. Drehantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche .1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er desweiteren einen Aufnehmer (100) für die Rotorblattvorsprünge (38) aufweist, der in dem Gehäuseteil (64,68) unterhalb der Rotorblattvorsprünge (38) angelegt ist, daß jeder der Aufnehmer (loo)für die Rotorblattvorsprünge eine gewölbte Einbuchtung (104) aufweist, die unterhalb der gewellten Platten (96) angelegt sind, um die Rotorblattvorsprünge (38) während der Verschiebung durch die gewellten Platten (96) zu berühren und zu führen.
  14. 14. Drehantrieb. nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß jeweils eine gewellte Platte -(96) für jede der Druckkammern (54) vorgesehen ist und daß die Mittelpunkte -der gewellten Platten (96) in dem Gehäuseteil (64,68) näherungsweise entlang der zwischen dem Mittelpunkt der Antriebswelle und den Kammertrennwänden gelegten Verbindungsradien liegen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2419608A4 (de) * 2009-04-16 2015-04-15 Korona Group Ltd Drehmaschine mit rollengesteuerten schaufeln

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