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DE2808355B2 - Hochspannungs-Anschlußvorrichtung für eine Blitzlampe einer Laseranregungseinrichtung - Google Patents

Hochspannungs-Anschlußvorrichtung für eine Blitzlampe einer Laseranregungseinrichtung

Info

Publication number
DE2808355B2
DE2808355B2 DE19782808355 DE2808355A DE2808355B2 DE 2808355 B2 DE2808355 B2 DE 2808355B2 DE 19782808355 DE19782808355 DE 19782808355 DE 2808355 A DE2808355 A DE 2808355A DE 2808355 B2 DE2808355 B2 DE 2808355B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection device
voltage connection
flash lamp
ceramic part
voltage
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782808355
Other languages
English (en)
Other versions
DE2808355C3 (de
DE2808355A1 (de
Inventor
Klaus Ing.(Grad.) 8034 Germering Hirseland
Rudolf Ing.(Grad.) 8035 Gauting Kohl
Heinz 8045 Ismaning Lehna
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19782808355 priority Critical patent/DE2808355C3/de
Publication of DE2808355A1 publication Critical patent/DE2808355A1/de
Publication of DE2808355B2 publication Critical patent/DE2808355B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2808355C3 publication Critical patent/DE2808355C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/09Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping
    • H01S3/091Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping using optical pumping
    • H01S3/0915Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping using optical pumping by incoherent light
    • H01S3/092Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping using optical pumping by incoherent light of flash lamp

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hochspannungs-Anschlußvorrichtung für eine Blitzlampe einer Laseranregungseinrichtung.
Als Anregungslichtquellen für Laseranregungseinrichtungen werden häufig Blitzlampen verwendet. Diese müssen innerhalb der Anregungseinrichtung mechanisch gehalten werden und benötigen zur Zündung eine entsprechende Hochspannungszuführung, welche gewisse Forderungen, insbesondere hinsichtlich Spannuugsfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit, erfüllen muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für eine Blitzlampe einer Laseranregungseinrichtung einen derartigen Anschluß zur mechanischen Halterung der Lampe und zur Hochspannungszuführung zu schaffen.
ίο Diese Aufgabe wird bei einer Hochspannungs-Anschlußvorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Anschluß- und Halterungselement für die Blitzlampe aus einem etwa rechtwinkligen Keramikteil aus Aluminiumoxidkeramik besteht, dessen Schenkel mit je einer Bohrung versehen sind, daß die beiden Bohrungen sowohl zueinander als auch zu dem jeweils anderen Schenkel etwa senkrecht verlaufen und an ihren Enden ineinander einmünden, daß die Bohrungen im Bereich der ineinander einmündenden Enden mit einer elektrisch leitenden Schicht und mit je einer an dieser Schicht anliegenden Kontakt-Steckbuchse für die Blitzlampe oder den Innenleiter eines Hochspannungskabels vorsehen sind und daß das Keramikteil an seinen Außenflächen nahezu vollständig mit einer weiteren elektrisch leitenden Schicht überzogen und an dem freien Ende des einen Schenkels mit einem Steckzapfen versehen ist.
Die Hochspannungs-Anschlußvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus Aluminiumoxidkeramik und damit einem Material, das hinsichtlich Spannungsfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit besonders gut als Hochspannungs-Anschlußelement für Blitzlampen bei Laseranregungseinrichtungen geeignet ist und außerdem den Vorteil bietet, daß es sich ganz oder teilweise mit einer elektrisch leitenden Schicht, z. B. mit einer Metallschicht, versehen läßt. Die innen partiell und außen nahezu vollständig aufgebrachte elektrisch leitende Schicht bildet Hin- und Rückleitung des Zündimpulses. Außerdem verbindet die innere leitende Schicht die beiden Kontaktsteckbuchsen elektrisch miteinander. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird ferner sowohl tin steckbarer Anschluß eines Hochspannungskabels an eine Elektrode der Blitzlampe unter Berücksichtigung der erforderlichen Kriechstrecken und der Durchschlagsfestigkeit als auch eine steckbare mechanische Halterung der Blitzlampe ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich Hochspannungszuführung und mechanische Halterung besonders einfach und mit geringem Montageaufwand durch Steckverbindungen bewerkstelligen. Im Wartungsfall erleichtert diese Art einer Halterung das schnelle und einfache Auswechseln der Blitzlampe. Die äußere elektrisch leitende Schicht kann in vorteilhafter Weise als äußere Abschirmung des Anschlusses und damit als elektrische Schirmung des Hochspannungsimpulses sowie mittels des Steckzapfens an einem freien Schenkelende zur steckbaren Verbindung mit dem Schirm des Hochspannungskabels benutzt werden. Außerdem läßt sich mit einer erfindungsgemäßen Hochspannungs-Anschlußvorriehtung eine gute Wärmeabfuhr von der Elektrode der Blitzlampe erreichen.
Zweckmäßigerweise besteht das Keramikteil aus einem Spritzpreßteil. Die Spritzpreßtechnik ermöglicht außer den vielfältigeren Gestaltungsmöglichkeiten auch eine wirtschaftliche Herstellung von Verrundungen des Kerarnikkörpers, welche Sprüherscheinungen an Körperkanten bei Hochspannung vermindern.
Bei einer Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach
der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die in den Bohrungen des Keramikteils enthaltenen Kontakt-Steckbuchsen radial federnd ausgebildet sind. Derartige Kontaktsteckbuchsen können dann aifgrund ihrer Federeigenschaften die bei der Herstellung des Keramikteils auftretenden Durchmessertoleranzen der Bohrungen ausgleichen. Dies ist insbesondere bei mittels Spritzpreßtechnik hergestellten Keramikteilen von Vorteil.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungs-Anschlußvorrichtung weist das Keramikteil an seiner Außenseite zwischen den beiden Schenkein eine im Querschnitt T-förmige, mit einer elektrisch leitenden Schicht versehenen Wand aus. Hierbei kann der Quersteg der T-Wand zur Befestigung des Keramikteils z. B. an einem metallischen Anregungsgehäuse benutzt werden. Die elektrisch leitende Schicht liegt dann über die Befestigungsfläche der T-Wand auf GehäusepotentU und bildet somit die äußere Abschirmung des Anschlusses. Zweckmäßigerweise wird das Keramikteil bei der Befestigung mittels der T-Wand derart an der Innenwand eines Anregungsgehäuses angebracht, daß das Keramikteil im Kühlluftstrom des Anregungssystems liegt Dies ist im Hinblick auf die Wärmeableitung von besonderem Vorteil.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Patentanspruchs 1 sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hochspannungs-Anschlußvorrichtung für Blitzlampen von Laseranregungseinrichtungen wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
F i g. 1 zeigt in Vorderansicht ein als Hochspannungsanschluß und als Halterungselement für eine Blitzlampe dienendes Teil,
F i g. 2 zeigt dieses Teil in einer Seitenansicht im Schnitt.
Das Teil 1 besteht aus einer mit thermoplastischen Stoffen versetzten Aluminiumoxidkeramikmasse und ist etwa rechtwinklig ausgebildet. Die beiden Schenkel 2 und 3 des vorzugsweise in der Spritztechnik herstellbaren Keramikteils 1 sind im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit jeweils einer Bohrung 4 bzw. 5 versehen. Diese Bohrungen verlaufen etwa senkrecht zueinander in der Mittelachse der zylindrischen Schenkel, so daß die Bohrung 4 im Schenkel 2 etwa senkrecht zu der Längsachse des anderen Schenkels 3 und dessen Bohrung 5 etwa senkrecht zur Längsachse des Schenkels 2 gerichtet ist. An den Ecken im Schenkelinneren laufen die Bohrungen 4 und 5 ineinander. In diesem Bereich sind zylindrische Bohrungsabschnitte 6 bzw. 7 gebildet, während die Bohrungen 4 und 5 sich sonst nach außen hin konisch erweitern. Die Bohrungen 4 und 5 sind ausschließlich in den zylindrischen Bohrungsabschnitten 6, 7 mit einer elektrisch leitenden Schicht 8, die in der Zeicnnung durch gegenüber den anderen Linien dickere Linien gekennzeichnet ist, versehen. Diese Schicht kann durch eine sich an die Herstellung des !Ceramikteils anschließende Metallisierung gebildet werden, z. B. durch Auttrag mittels Pinsel in pastöser Form und nachfolgendem Einbrennen. Im Gegensatz zu der innen nur partiell vorgesehenen elektrisch leitenden Schicht ist das Keramikteil an seinen Außenflächen nahezu vollständig mit einer elektrisch leitenden Schicht 9 versehen, welche in der Zeichnung in derselben Weise wie die Innenschicht 8 kenntlich gemacht ist und zusammen mit der Schicht 8 hergestellt werden kann. Die elektrisch leitenden Schichten 8 und 9 bilden die Hin- und Rückleitung des über ein Hochspannungskabel 10 der Blitzlampe 11 zuzuführenden Zündimpulse. Außerdem bildet die äußere Schicht 9 die elektrische Abschirmung des Hochspannungsimpulses. Da die elektrisch leitenden Schichten stromführende Leiter auf dem Keramikteif darstellen, sind Luftspalte zwischen den Spannungspotentialen, die zu Sprüherscheinungen führen könnten, ausgeschlossen.
Ferner sind in den zylindrischen Bohrungsabschnitten 6 und 7 noch je eine Kontakt-Steckbuchse 12 bzw. 13 angeordnet. Die Kontakt-Steckbuchse 12 in der Bohrung 4 des Schenkels 2 dient dem Steckanschluß des Innenleiters 14 des Hochspannungskabels 10, welches über eine zweckmäßigerweise gefedert ausgebildete, mit dem Schirm des Hochspannungskabels verbundene Steckbuchse 15 auf das als zylindrischer Steckzapfen 16 ausgebildete und ebenfalls leitend beschichtete Ende des Schenkels 2 aufgesteckt ist. Die Kontakt-Steckbuchse 12 ist durch einen Längsschnitt 17 radial federnd ausgebildet und an dem freien Ende mit einem Außenringwulst 18 versehen, welcher an der inneren leitenden Schicht 8 anliegt. Über diese Schicht ist die Kontakt-Steckbuchse 12 mit der in dem anderen zylindrischen Bohrungsabschnitt 7 des anderen Schenkels 3 angeordneten Kontakt-Steckbuchse 13 verbunden. Dieser besteht aus einer sich konisch verjüngenden, radial federnden und an der Innenschicht 8 anliegenden Hülse, in welche die Blitzlampe 11 mit einer Elektrode 19 eingesteckt und damit mit dem Hochspannungskabel verbunden und zugleich mechanisch gehaltert ist.
Das Keramikteil wird innerhalb eines Laseranregungssystems flächenhaft an ein metallisches Anregungsgehäuse des Systems gedruckt und zweckmäßigerweise im Kühlluftstrom liegend angeordnet, so daß eine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet ist. Als Befestigungsfläche für das Keramikteil dient hierbei die Auflagefläche eines Quersteges 20 einer im Querschnitt T-förmigen, ebenfalls mit einer elektrisch leitenden Schicht versehenen Wand 21, welche im Winkel zwischen den Schenkeln 2 und 3 des Keramikteils in der dargestellten Weise angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Hochspannungs-AnschluBvorrichtung für eine Blitzlampe einer Laseranregunseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschluß- und Halterungselement für die Blitzlampe (11) aus einem etwa rechtwinkligen Keramikteil (1) aus Aluminiumoxidkeramik besteht, dessen Schenkel (2, 3) mit einer Bohrung (4, 5) versehen sind, daß die beiden Bohrungen sowohl zueinander als auch zu dem jeweils anderen Schenkel (3,2) etwa senkrecht verlaufen und an ihren Enden ineinander einmünden, daß die Bohrungen (4,5) im Bereich der ineinander einmündenden Enden mit einer elektrisch leitenden Schicht (8) und mit je einer an dieser Schicht anliegenden Kontakt-Steckbuchse (12, 13) für die Blitzlampe (11) oder den Innenleiter (14) eines Hochspannungskabels (10) versehen sind und daß das Keramikteil (1) an seinen Außenflächen nahezu vollständig mit einer weiteren elektrisch leitenden Schicht (9) überzogen und an dem freien Ende des einen Schenkels (2) mit einem Steckzapfen (16) versehen ist
2. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Bohrungen (4, 5) des Keramikteils (1) enthaltenen Kontakt-Steckbuchsen (12, 13) radial federnd ausgebildet sind.
3. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (4,5) lediglich in dem die Kontakt-Steckbuchsen (12, 13) enthaltenden Bereich zylindrisch und ansonsten sich nach außen konisch erweiternd ausgebildet sind.
4. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktsteckbuchse (13) für die Blitzlampe (11) aus einer sich konisch verjüngenden Hülse besteht.
5. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt-Steckbuchse (12) für den Innenleiter (14) des Hochspannungskabels (10) längsgeschlitzt und an ihrem freien Ende mit einem abgerundeten Außenringwulst (18) versehen ist.
6. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil (1) an seiner Außenseite zwischen den beiden Schenkeln (2, 3) eine im Querschnitt T-förmige, mit einer elektrisch leitenden Schicht versehene Wand (21) aufweist.
7. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil (1) aus einem Spritzpreßteil besteht.
8. Hochspannungs-Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Keramikteil (1) thermoplastische Stoffe als Bindemittel beigemengt sind.
DE19782808355 1978-02-27 1978-02-27 Hochspannungs-Anschlußvorrichtung für eine Blitzlampe einer Laseranregungseinrichtung Expired DE2808355C3 (de)

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DE2808355A1 DE2808355A1 (de) 1979-08-30
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