DE2808027A1 - Ferngesteuerter verstaerker - Google Patents
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Description
28Q8027
Patentanwalt Hofbrunnstraße 47
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Telegramm: monopolweber münchen
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Ferngesteuerter Verstärker
809838/0611
Die Erfindung betrifft allgemein Schaltungsanordnungen zur Verstärkung von Signalen und bezieht sich insbesondere auf
solche Schaltungsanordnungen, welche in Niederfrequenzsystemen verwendet werden können, die mehr als einen Niederfrequenzkanal
haben, wobei ein Niederfrequenzsignal ferngesteuert
wirdo
Schaltungen mit veränderbarer Verstärkung, welche durch eine Spannung gesteuert werden kann, sind zur Lautstärkesteuerung
in Fernsehempfängern beispielsweise weit verbreitet. Die Verwendung
solcher Schaltungen ist zweckmäßig, weil das Niederfrequenzsignal nicht durch ein Steuerpotentiometer hindurchgeht,
welches auf einem bestimmten Abstand von den Signalverarbeitungsschaltungen angeordnet sein kann, so daß dadurch
Abstrahlungsprobleme vermieden werden, die im allgemeinen bei den Anschlußdrähten von dem Steuerpotentiometer zu der Signalverarbeitungsschaltung
auftreten«, Derartige Schaltungen haben jedoch verschiedene Nachteile0 Ein solcher Nachteil besteht
darin, daß nicht dieselbe Rückleitung oder Bezugsleitung wie beim Eingangssignal verwendet wird, so daß dadurch eine Schaltung
zur Pegelverschiebung erforderlich isto Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß einige bekannte Schaltungen kein zweckmäßiges Ansprechverhalten oder keine erwünschte Verstärkungscharakteristik haben, so daß der Abgleich und die Lautstärkesteuerung
eines Niederfrequenzsignals nicht in derselben Schaltung vereinigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kombination
aus einer Lautstärkesteuerung und einer Abgleichsteuerung eines Niederfrequenzsystems mit mehr als einem Niederfrequenzkanal
in derselben Schaltung zu vereinigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren
niedergelegten Merkmale.»
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Gemäß der Erfindung ist der wesentliche Vorteil erreichbars
daß in einer verhältnismäßig kleinen Schaltungsanordnung in einer einzigen Schaltung die erforderlichen Steuersignale
für ein Stereosystem oder für ein Quadrophonie-System zusammengefaßt
sein können.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung besteht darin, daß eine elektronische Verstärkungsschaltung
gebildet ist, die eine logarithmische Verstärkungscharakteristik aufweist und dabei ein Ausgangssignal liefert,
welches auf dieselbe Rückleitung oder denselben Bezugspegel bezogen ist wie das Eingangssignal.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung auch
dazu in der Lage, gleichzeitig mindestens zwei Signale zu verstärken und eine Verstärkungssteuerung für zumindest zwei
Signale zu liefern und dabei zugleich auch eine Abstimmsteuerung zwischen diesen wenigstens zwei vorhandenen Signalen zu
gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung eignet sich auch zur Herstellung als monolithisch integrierte Schaltung, welche dazu
in der Lage ist, eine Mehrzahl von Signalen zu verstärken und dabei zugleich die Möglichkeit bietet, ferngesteuert zu
werden0
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
ist vorgesehen, daß eine erste Einrichtung vorgesehen ist, welche dazu dient, ein erstes Signal zu verstärken,
und welche ein Verstärkungsmaß aufweist, welches in Reaktion auf ein Steuersignal veränderbar ist, daß weiterhin
eine zweite Einrichtung vorhanden ist, welche dazu dient, ein zweites Signal zu verstärken und welche ein Verstärkungsmaß
aufweist, welches in Reaktion auf ein Steuersignal veränder-
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"bar ist, daß weiterhin ein Differenzverstärker vorgesehen
ist, um das Steuersignal zum Abgleich des Verstärkungsmaßes zwischen der ersten und der zweiten Einrichtung zu liefern,
und daß weiterhin ein Verstärker zu dem Differenzverstärker
parallelgeschaltet ist, um die Größe des Steuersignals für die erste und die zweite Einrichtung zu steuern, so daß das
Steuersignal eine Verstärkungssteuerung für die erste und die zweite Einrichtung und einen Verstärkungsatgleich zwischen
der ersten und der zweiten Einrichtung lieferto
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Pig. 1 in einer schematischen Darstellung ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und
Figo 2 einen bevorzugten Anwendungsfall, in welchem die
Schaltung gemäß Figo 1 verwendet ist0
Gemäß Figo 1 hat eine Schaltung 10 eine logarithmische Verstärkungscharakteristik
und ist dazu in der Lage, ein Eingangssignal so zu verstärken, daß ein Ausgangssignal geliefert wird,
welches auf dieselbe Riickleitung bezogen ist wie das Eingangssignal
Das Eingangssignal wird einer Eingangsklemme 11 zugeführt, welche mit der Basis eines Transistors 12 verbunden ist»
Der Transistor 12 ist über einen Widerstand 13 mit der Rückleitung verbunden. Der Kollektor des Transistors 12 ist mit
den Emittern der Transistoren 14 und 15 verbunden. Die Transistoren 14 und 15 sprechen auf ein Differenzeingangssignal
an, welches ihren Basen zugeführt wird, die mit den Klemmen 21 bzw. 22 verbunden sind. Der Transistor 12 und der Widerstand
13 bilden eine Stromquelle für die Transistoren 14 und
15· Die Menge des Stromes, welcher dem Transistor 12 zugeführt wird, wird durch das Eingangssignal an der Klemme 11
gesteuerte Der Transistor 12 dient nicht nur als Stromquelle, sondern er dient zugleich auch als Eingangsverstärker. Sein
Ausgangsstrom wird zwischen den Transistoren 14 und 15 in Abhängigkeit von einer Steuerspannung aufgeteilt, welche den
Klemmen 21 und 22 zugeführt wird«, Der Signalstrom, welcher durch den Transistor 14 fließt, geht verloren, weil der Kollektor
des Transistors 14 mit der Energieversorgungsklemme 29 verbunden ist» Der Kollektor des Transistors 15 ist jedoch mit
der Versorgungsklemme 29 über einen Widerstand 17 verbunden, und deshalb erzeugt ein Strom, welcher durch den Kollektor
des Transistors 15 fließt, einen Spannungsabfall am Wider-
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AO
stand 17· Der Ruhestrom im Transistor 15 ändert sich exakt in derselben Weise wie der Signalstromo Um diese Veränderung
zu eliminieren, welche folglich auch in der Ruhe-Ausgangsspannung auftreten würde, ist es zweckmäßig, ein zweites
Paar von Transistoren 18 und 19 vorzusehen, welche an ihren entsprechenden Emittern mit demselben Ruhestrom gespeist werden
wie die Transistoren 14.und 15 und deren Basen und Kollektoren mit denjenigen der Transistoren 14- und 15 verbunden sind.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß mit abnehmendem Ruhestrom, der vom Transistor 15 geliefert wird, der vom Transistor
18 gelieferte Strom in genau komplementärer Weise ansteigt·
Der Widerstand 17 dient als Lastwiderstand für die Transistoren 15 und 18· Bisher wurde das Ausgangssignal der oben beschriebenen
Schaltung an der Verbindung zwischen dem Widerstand 17 und dem Kollektor des Transistors 18 abgenommene
Es ist jedoch zu bemerken, daß eine derartige Anordnung unter zwei empfindlichen Nachteilen leidet· Der eine Nachteil besteht
darin, daß das Ausgangssignal nicht auf dieselbe Rückleitung
bezogen ist wie das Eingangssignal, und der andere Nachteil liegt darin, daß eine derartige Schaltung keine
logarithmische Verstärkungscharakteristik aufweist· Dadurch wird eine derartige Schaltung zur Verwendung als kombinierte
Abgleich- und Lautstärke-Steuerschaltung für mehr als einen Niederfrequenzkanal nicht brauchbar· Um diese Nachteile zu
überwinden, wurde ein Transistor 26 vorgesehen, dessen Kollektor mit einer Basis eines Transistors 23 verbunden ist» Der
Emitter des Transistors 26 ist mit den Kollektoren der Transistoren 15 und 18 verbunden, so daß dadurch eine Rückführschleife
gebildet wird, welche die Transistoren 18, 23 und
26 aufweist. Die Basis des Transistors 26 ist mit der Klemme
27 verbunden, an welche eine Vorspannung angelegt wird· Diese
Vorspannung erzeugt den Strom, welcher durch den Widerstand 17 fließt. Die Basis des Transistors 19 ist mit der Basis
des Transistors 15 verbunden und weiterhin mit der Steuerspannungsklemme 22, während die Basis des Transistors 18 mit
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der Basis des Transistors 14 und mit der Steuerspannungsklemme 21 verbunden ist0 Das Ausgangssignal vom Ausgang 28 der Schaltung
wird von dem Emitter des Transistors 23 abgenommen, welcher mit einem Rückleitungs-Bezugspegel durch den Widerstand
24 verbunden ist«.
Die Schaltung gemäß Eigo 1 liefert eine logarithmische Verstärkungscharakteristik
und beinhaltet auch ihre eigene Pegelverschiebung· Schaltungen mit einer logarithmischen Verstärkungscharakteristik liefern in Reaktion auf eine konstante Differenz
zwischen den angelegten Steuerspannungen eine konstante Differenz
in ihren Verstärkungsmaßen, und zwar in Dezibel (dB), unabhängig von dem Pegel, auf welchen die Verstärkungen eingestellt sind.
Dies bedeutet, daß die Verstärkungen oder die Verstärkungsmaße exakt nachgeführt werden· Somit ist ersichtlich, daß zwei derartige
Schaltungen zugleich zur Einstellung der Lautstärke und zum Abgleich in einem Stereosystem geeignet sindo Beispielsweise
wird der Abgleich durch einen Versatz zwischen den Steuerspannungen erreicht, welche jeder Schaltung zugeführt werden«.
Ein Eingangssignal plus der Vorspannung wird der Eingangsklemme
11 zugeführt, so daß ein Strom in dem Kollektor des Transistors.
12 fließt« Dieser Strom wird zwischen den Transistoren 14 und
15 in der Weise aufgeteilt, daß der Strom durch die Steuerspannung
beeinflußt wird, welche den Klemmen 21 und 22 zugeführt wirdo Die Basen der Transistoren 18 und 19 sowie ihre Kollektoren
sind mit denjenigen der Transistoren 14 und 15 verbunden·
Die Kollektoren der Transistoren 15 und 18 sind zu einer Rückführschleife über die Transistoren 18, 23 und 26 geschaltet·
Indem die Verstärkung dieser Schleife ausreichend hoch ausgelegt wird, führt der Transistor 18 einen Signalstrom,
der fast gleich dem durch den Transistor 15 gelieferten Strom ist, jedoch gegenüber diesem Strom außer Phase isto Die Differenz
im Strom entspricht nur dem Basisstrom, welcher durch den Transistor 23 benötigt wird, um auf diese Weise zu bewirken,
daß der erforderliche Strom für die Transistoren 18 und
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geliefert wird, und dieser Strom ist im allgemeinen so gering, daß er vernachlässigbar ist. Der durch, den Transistor 23 an
die Transistoren 18 und 19 gelieferte Strom fließt auch durch
den Widerstand 24, der an der Ausgangsklemme 28 ein Aus gangs signal erzeugt, weil die Klemme 28 mit einem Verbindungspunkt verbunden
ist, an den auch der Widerstand 24 und der Emitter des Transistors 23 angeschlossen sind0
Um eine Ruhe-Ausgangsspannung zu liefern, welche von der Verstärkung
der Schaltung unabhängig ist9 ist die Basis des Transistors
26 an der Klemme 27 mit einem Vorspannungspotential verbunden, welches eine Spannung am Widerstand 17 solcher
Größe festlegt, daß der durch diesen Widerstand fließende Ruhestrom
gleich demjenigen Strom ist, welcher durch den Transistor 12 an die Transistoren 14 und 15 geliefert wird. Somit ist der
Gesamtruhestrom in den Transistoren 15 und 18 gleich demjenigen
im Transistor 12. Da weiterhin der Gesamtruhestrom in den Transistoren 14 und 15 auch offenbar gleich demjenigen im Transistor
12 ist, ergibt sich daraus, daß die Ruheströme in den Transistoren 14 und 18 gleich sind. Aufgrund der Verbindung der Transistorbasen
ist das Verhältnis der Ströme in den Transistoren
18 und 19 dasselbe wie dasjenige der Ströme in den Transistoren 14 und 15o Da die Ströme im Transistor 14 und 18 gleich
sind, folgt daraus, daß der Strom in den Transistoren 15 und
19 ebenfalls jeweils gleich ist, und daraus ergibt sich, daß der Gesamtstrom/den Transistoren 18 und 19» welcher im Transistor
23 fließt, gleich dem Gesamtstrom in den Transistoren
14 und 15 ist, welcher durch den Transistor 12 geliefert wird. Somit ist der Ruhestrom im Transistor 23 gleich dem konstanten
Ruhestrom im Transistor 12, unabhängig von der Stromauf teilung oder dem Stromverhältnis an den Emittern der Transistoren 14,
15 und 18, 19ο Es ist erkennbar, daß die Verstärkung oder das
Verstärkungsmaß der Schaltung 10 einem Verhältnis zwischen den Strömen entspricht, die einerseits im Kollektor des Transistors
23 und andererseits im Kollektor des Transistors 12 fließen.
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Es läßt sicli daher das Verstärkungsmaß als Exponentialfunktion
der Steuerspannung ausdrücken, welche zwischen den Klemmen
21 und 22 angelegt ist, doh., das Verstärkungsmaß in Dezibel ist proportional zu der Steuerspannung, welche zwischen
den Klemmen 21 und 22 angelegt ist.
Die obigen Erläuterungen zeigen, daß die Schaltung gemäß Pigd
eine stabile Ruhe-Ausgangsspannung liefert, eine logarithmische Verstärkungs-Steuercharakteristik hat und ein Ausgangssignal
liefert, welches auf dieselbe Rückleitung oder dasselbe Potential bezogen ist wie das Eingangssignalo Zwei derartige Schaltungen
können dazu verwendet werden, Abstimm- und Lautstärke-Steuerungen
in einem Stereosystem"zu übernehmen, wenn sie in Verbindung mit einer anderen oder weiteren Steuerschaltung
verwendet werden, die nachfolgend anhand der Pig· 2 erläutert
wirdo
In der Figo 2 ist eine Steuerschaltung in Verbindung mit Verstärkern
10 und 10' dargestellt. Der !Transistor 32 erhält ein
Eingangssignal an seiner Eingangsklemme 31» welche zur Vereinfachung
der Darstellung als Lautstärke-Steuereingang in der Form eines Spannungseingangs dargestellt ist«. Der Emitter des
Transistors 32 ist über den Widerstand 33 auf einen Bezugspegel von 0 Volt gelegt. Der Kollektor des Transistors 32 ist
über einen Widerstand 34· mit einer Energieversorgungsquelle
43 verbunden. Der Kollektor des Transistors 32 ist auch mit
Widerständen 39 und 40 verbunden. Die Widerstände 39 und 40
sind jeweils im Kollektorkreis der Transistoren 36 bzw«, 37 angeordnet. Die Basis des Transistors 36 ist mit einer Klemme
42 verbunden, während die Basis des Transistors 37 mit einer Klemme 41 verbunden ist. Ein Eingangssignal oder eine Eingangsspannung, welche zur Veranschaulichung als Abgleich-Eingangssignal
an den Klemmen 41 und 42 dargestellt ist, steuert die Verteilung des Stroms, welcher durch die Transistoren 36
oder 37 fließt und von einer Stromquelle 38 geliefert wird«,
Die Stromquelle 38, welche beliebiger geeigneter Art sein
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kann, ist mit den Emittern der Transistoren 36 und 37 verbunden.
Der Transistor 32 verstärkt das Signal an der Klemme
31 und führt das verstärkte Signal einem Verbindungspunkt zu, an welchen die Widerstände 34-, 39 und 40 angeschlossen sind·
Der Transistor 32 liegt parallel zu dem Differenzverstärker, welcher durch die Transistoren 36 und 37 gebildet wirdQ Dadurch
bekommt der Transistor 32 die Möglichkeit, die Amplitude oder die Stärke des Ausgangssignals des Differenzverstärkers
zu steuern. Der Differenzverstärker hat einen Ausgang
am Kollektor des Transistors 36, welcher mit der Klemme 21 verbunden ist, und einen Ausgang am Kollektor des
Transistors 37 * welcher mit der Klemme 21' verbunden ist«
Der Abgleich, zwischen den zwei Ausgängen wird durch das Eingangssignal an den Klemmen 41 und 42 gesteuerte Die
Arbeitsweise der Schaltung 10 wurde oben anhand der Fig. 1 erläutert, während die Arbeitsweise der Schaltung 1Ό1 dieselbe
ist wie die Arbeitsweise der Schaltung 10» Die Bauelemente der Schaltung 10' haben alle entsprechende Bezugszahlen wie in der Figo 1, welche jedoch mit einem Apostroph
versehen sind, um die Duplizität der Schaltung der lig. 1 anzugeben.
Der Transistor 32 erzeugt einen Steuerstrom über den Widerstand 34, um die Verstärkung beider Kanäle 10 und 10' gleichzeitig zu
verändern. Ein konstanter Strom, welcher durch die Stromquelle 38 geliefert wird, wird zwischen den Transistoren 36 und 37 in
Abhängigkeit von der Steuerspannung aufgeteilt, welche zwischen den Klemmen 41 und 42 angelegt wird, und kann verschiedene Spannungen
an den Kollektorkreiswiderständen 39 uni 40 hervorrufen,.
Diese Spannungen werden der Verstärkungssteuerspannung überlagert, welche am Widerstand 34 abfällt, so daß die Gesamtsteuerspannungen,
welche den zwei Verstärkungssteuerstufen
zugeführt werden, sich um eine gesteuerte Größe unterscheiden« Dies kann zu einem Verstärkungsunterschied führen, um die zwei
Kanäle 10 und 10' abzugleichen oder nicht abzugleichen, und
zwar unabhängig von der Lautstärke-Einstellung«, Obwohl die
Schaltung in Verbindung mit Niederfrequenzsignalen beschrieben wurde, dürfte ersichtlich sein, daß sie auch zur Verstärkung
beliebiger Signale geeignet ist, ifenn zwei externe Spannungen
dazu verwendet werden, auf diese Signale einzuwirken« Die Schaltung spricht auf Gleichspannungen an und erfordert
daher nicht, daß das Signal, welches den Klemmen 11 und 11 · zugeführt wird, durch ein Potentiometer geführt wird«, Wenn
ein Potentiometer dazu verwendet wird, die Spannungen zu steuern, welche der Klemme 31 oder den Klemmen 41 und 4-2
zugeführt werden, kann es auf Abstand von der Schaltung der 3?ige 2 angeordnet sein«.
den Pachmann dürfte ersichtlich sein, daß die Verstärkung der Rückführschleife j, welche durch die !Transistoren 18, 23 und
26 gebildet wird, angehoben werden kann, so daß auf diese Weise die Genauigkeit und der Bereich der logarithmischen Steuercharakteristik
der Schaltung gemäß 3?ig0 1 vergrößert werden
kann, indem der Transistor 23 durch eine Darlington-Kombinationsschaltung ersetzt wirdo Weiterhin kann der Widerstand 17 durch
eine Stromquelle ersetzt werden, welche einen Strom liefert, der gleich dem Euhestrom ist, welcher im Transistor 12 fließt«
Eine andere Abwandlung im Rahmen der Erfindung besteht darin, daß der durch die Transistoren 23 und 26 gebildete Verstärker
durch einen anderen geeigneten Verstärker ersetzt wird. Die anhand eines Stereo-Niederfrequenzsystems beschriebene Erfindung
läßt sich auch auf andere Mehrkanal-Hiederfrequenzsysteme
oder auf irgendeine andere Anwendung beziehen, welche eine Abstimmsteuernng zwischen Signalen ebenso wie eine Verstärkungssteuerung der Signale erforderte
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-JMe-
L e e r s e i t e
Claims (1)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zur Verstärkung von mehr als einem Signal, dadurch gekennzeichnet , daß eine erste Einrichtung (10) vorgesehen ist, welche dazu dient, ein erstes Signal zu verstärken, und welche ein Verstärkungsmaß aufweist, welches in Reaktion auf ein Steuersignal veränderbar ist, daß weiterhin eine zweite Einrichtung (10') vorhanden ist, welche dazu dient, ein zweites Signal zu verstärken und welche ein Verstärkungsmaß aufweist, welches in Reaktion auf ein Steuersignal veränderbar ist, daß weiterhin ein Differenzverstärker (36,37) vorgesehen ist, um das Steuersignal zum Abgleich des Verstärkungsmaßes zwischen der ersten, und der zweiten Einrichtung zu liefern, und daß weiterhin ein Verstärker (32) zu dem Differenzverstärker parallelgeschaltet ist, um die Größe des Steuersignals für die erste und die zweite Einrichtung zu steuern, so daß das Steuersignal eine Verstärkungssteuerung für die erste und die zweite Einrichtung und einen Verstärkungsabgleich zwischen der ersten und der zweiten Einrichtung liefert«2ο Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die erste und die zweite Einrichtung einen ersten (14,15) und einen zweiten (18,19) Differenzverstärker aufweisen, daß die Basen des ersten und des zweiten Differenzverstärkers derart miteinander verbunden sind, daß das Steuersignal das Verstärkungsmaß des ersten und des zweiten Differenzverstärkers steuert und jede erste und zweite Einrichtung eine negative Rückführung aufweist»Monolithisch integrierte Schaltungsanordnung, dadurch gekennzeichnet , daß ein erster Verstärker (14,15) vorgesehen ist, welcher auf ein Differenz-Eingangssignal anspricht, um ein Signal zu verstärken, daß weiterhin ein Ein-809838/0611gangsverstärker (12) vorhanden ist, um ein Eingangssignal aufzunehmen und um als Stromquelle des ersten Verstärkers zu dienen, daß weiterhin ein zweiter Verstärker (18,19) vorgesehen ist, welcher auf ein Differenz-Eingangssignal anspricht und mit dem ersten Verstärker verbunden ist, um auf ein Ausgangssignal von dem ersten Verstärker einzuwirken, daß weiterhin eine Stromquelle (23) für den zweiten Verstärker vorhanden ist, daß die Stromquelle eine Ausgangsklemme und eine Steuerklemme aufweist, welche mit dem zweiten Verstärker (18, 19) verbunden ist und durch eine ßückfuhrschleife um den zweiten Verstärker herum gesteuert wird, und daß eine Ausgangsklemme (28) der integrierten Schaltung mit der Ausgangsklemme der Stromquelle verbunden ist, um ein Ausgangssignal für die integrierte Schaltung direkt von der Stromquelle zu erhalten, so daß dadurch eine Schaltung gebildet wird, welche ein Ausgangssignal liefert, dessen Größe durch eine Steuerspannung steuerbar ist, welche den Differenzeingängen des ersten und des zweiten Verstärkers zugeführt wird,4, Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Verstärkung von zwei Signalen, dadurch gekennzeichnet , daß ein erster Kanal (10) und ein zweiter Kanal (10■) vorgesehen sind, daß der erste Kanal einen ersten Verstärker (12) aufweist, um ein erstes Eingangssignal aufzunehmen und zu verstärken, daß ein zweiter Verstärker (14,15) vorgesehen ist, für welchen der erste Verstärker als Stromquelle dient und der einen Ausgang hat, daß weiterhin ein dritter Verstärker (18,19) vorhanden ist, welcher mit dem zweiten Verstärker verbunden ist, um das Ausgangs signal des zweiten Verstärkers zu verstärken, daß weiterhin eine Einrichtung (23) vorhanden ist, welche dazu dient, eine Stromquelle für den dritten Verstärker zu liefern, und welche weiterhin derart ausgebildet ist, daß sie durch eine Rückführschleife um den dritten Verstärker steuerbar ist, daß die Einrichtung weiterhin ein Ausgangssignal für den ersten Kanal liefert, daß der zweite Kanal (10') einen vierten Verstärker (121) aufweist, um ein zweitesS09338/0611Eingangssignal aufzunehmen und zu verstärken, daß weiterhin ein fünfter Verstärker (14-', 15') vorhanden ist, für welchen der vierte Verstärker als Stromquelle dient und der einen Ausgang hat, daß weiterhin ein sechster Verstärker (18*,19') mit dem fünften Verstärker verbunden ist, um das Ausgangssignal des fünften Verstärkers zu verstärken, daß weiterhin eine zweite Einrichtung (23') vorhanden ist, um eine Stromquelle für den sechsten Verstärker zu bilden, welche weiterhin derart ausgebildet ist, daß sie durch eine Rückführschleife um den sechsten Verstärker steuerbar ist, daß die zweite Einrichtung ein Ausgangssignal für den zweiten Kanal liefert, daß weiterhin ein Differenzverstärker (36,37) vorhanden ist, der einen ersten und einen zweiten Ausgang und einen Eingang hat, und daß ein siebter Verstärker (32) mit dem Differenzverstärker verbunden ist, um die Amplitude des ersten und des zweiten Ausgangssignals zu steuern, so daß dadurch eine Signalamplitudensteuerung für die Schaltung gebildet wird, wobei das erste und das zweite Ausgangssignal zur Steuerung der Verstärkungsmaße des zweiten zusammen mit dem dritten Verstärker und des fünften zusammen mit dem sechsten Verstärker dienen, so daß dadurch eine Abgleichsteuerung zwischen dem ersten und dem zweiten Kanal geliefert wird.5ο Elektronische Schaltungsanordnung zur Verstärkung einer Mehrzahl von ÜTiederfrequenzsignalen und zur Lieferung eines Abgleichs zwischen einzelnen Signalen aus einer Vielzahl von Mederfrequenzsignalen, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Verstärker (36,37) vorgesehen ist, der zumindest eine erste (21) und eine zweite (21') Ausgangsklemme hat, daß der erste Verstärker auf ein Abgleich-Eingangssignal (41,42) anspricht, um einen Abgleich zwischen den Ausgängen des ersten Verstärkers zu liefern, daß ein zweiter Verstärker (32) parallel zu dem ersten Verstärker angeordnet ist, um die Amplitude der Ausgangssignale des ersten Verstärkers zu steuern und um auf ein Lautstärke-ßteuereingangssignal anzusprechen, daß weiterhin ein dritter Verstärker zur Verstärkung eines aus einer809838/0611Mehrzahl von Mederfrequenzsignalen vorhanden ist, welcher auf das erste Ausgangs signal des ersten Verstärkers anspricht, und daß ein vierter Verstärker (10') vorhanden ist, um ein weiteres Signal aus der Mehrzahl der Niederfrequenzsignale zu verstärken, welche auf das zweite Ausgangssignal des ersten Verstärkers anspricht OSchaltungsanordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß der dritte (10) und der vierte (10') Verstärker jeweils einen fünften Verstärker (14 bzw, 15) haben, daß weiterhin eine erste Einrichtung (12) vorgesehen ist, die eine Stromquelle für den fünften Verstärker bildet und "durch ein Niederfrequenzsignal steuerbar ist, welches zu verstärken ist, daß weiterhin ein sechster Verstärker (18,19) mit dem fünften Verstärker in der Weise zusammenarbeitet, daß das Niederfrequenzsignal verstärkt wird, daß weiterhin eine zweite Einrichtung (23) vorhanden ist, die als Stromquelle für den sechsten Verstärker dient, daß die zweite Einrichtung durch eine Rückführschleife um den sechsten Verstärker herum steuerbar ist und daß die zweite Einrichtung ein Ausgangssignal liefern kann»609838/0611
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Family Cites Families (2)
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Also Published As
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|---|---|
| FR2383551B1 (fr) | 1985-08-30 |
| JPS6218980Y2 (de) | 1987-05-15 |
| JPS53112649A (en) | 1978-10-02 |
| GB1551026A (en) | 1979-08-22 |
| US4070633A (en) | 1978-01-24 |
| JPS60103926U (ja) | 1985-07-16 |
| FR2383551A1 (fr) | 1978-10-06 |
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