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DE2851410A1 - Elektronische umschalteinrichtung - Google Patents

Elektronische umschalteinrichtung

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Publication number
DE2851410A1
DE2851410A1 DE19782851410 DE2851410A DE2851410A1 DE 2851410 A1 DE2851410 A1 DE 2851410A1 DE 19782851410 DE19782851410 DE 19782851410 DE 2851410 A DE2851410 A DE 2851410A DE 2851410 A1 DE2851410 A1 DE 2851410A1
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DE
Germany
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transistor
differential amplifier
base
constant current
sequence
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DE19782851410
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DE2851410C3 (de
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Akihiro Asada
Kaname Ohta
Hiromichi Tanaka
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Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
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Publication date
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Publication of DE2851410B2 publication Critical patent/DE2851410B2/de
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • H03KPULSE TECHNIQUE
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  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

4 _ 285H10
HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Elektronische Umschalteinrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektronische Umschalteinrichtung, die zum Abgeben lediglich eines Eingangssignales von einem Lautsprecher durch elektronisches Wählen mittels der Betätigung durch einen Bediener von einem von wenigstens zwei Eingangs Signalen verwendet wird, wie z. B. eines ursprünglichen Tonsignales vom Tuner oder Abstimmglied in einem Tonbandgerät und eines Band-Wiedergabesignales, das auf eine Aufzeichnung des ursprünglichen Tonsignales auf einem Magnetband und eine anschließende Wiedergabe des aufgezeichneten Signales vom Magnetband zurückgeht.
Fig. 1 zeigt eine herkömmliche elektronische Umschalteinrichtung, und in Fig. 2a, 2b und 2c sind jeweils die Spannungs-
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verlaufe an der Basis eines Transistors 6, an der Basis eines Transistors 9 und an einem. Ausgangsanschluß 3 der in Fig. 1 gezeigten Schaltung dargestellt.
In Fig. 1 werden ein erster und ein zweiter Eingangsanschluß 1 bzw. 2 z. B. beim oben erwähnten Tonbandgerät konstant mit dem ursprünglichen Tonsignal bzw. dem Band-Wiedergabesignal versorgt, und eines dieser Signale wird selektiv von einem Ausgangsanschluß
3 abgegeben. Ein erster Differenzverstärker besteht aus dem Transistor 6, dessen Basis an eine Vorspannungsquelle 26 über einen Widerstand 15 und an den ersten Eingangsanschluß 1 über einen Kondensator 22 angeschlossen ist, und aus einem Transistor 7, dessen Basis mit einem Rückkopplungsanschluß 31 verbunden ist. Ein zweiter Differenzverstärker besteht aus dem Transistor 9, dessen Basis an die Vorspannungsquelle 26 über einen Widerstand 16 und an den zweiten Eingangsanschluß 2 über einen Kondensator 23 angeschlossen ist, und aus einem Transistor 8, dessen Basis mit dem Rückkopplungsanschluß 31 verbunden ist.
Ein Transistor 10, dessen Basis mit einem Steueranschluß
4 verbunden ist, ein Transistor 11, dessen Basis an eine Vorspannungsquelle 27 angeschlossen ist, und eine mit den Emittern der Transistoren 10 und 11 zusammengeschaltete Konstantstromquelle 28 bilden einen dritten Differenzverstärker. Der dritte Differenzverstärker, dessen Ausgangsanschluß aus den Kollektoren der Transistoren 10 und 11 besteht, die jeweils mit dem ersten und zweiten Differenzverstärker verbunden sind, dient als Konstantstromquelle für diesen ersten und zweiten Differenzverstärker.
Was die Verbindungen der Kollektoren der Transistoren 6, 7,
8 und 9 anbelangt, die den ersten und den zweiten Differenzverstärker bilden, so sind die Kollektoren der Transistoren 6 und
9 einerseits miteinander und mit dem Kollektor des Transistors 12 zusammengeschaltet, und die Kollektoren der Transistoren 7 und 8 andererseits sind ebenfalls miteinander und mit dem Kollek-
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tor eines Transistors 13 zusaramengeschaltet. Der Transistor
12 ist vom entgegengesetzten Leitungstyp zum Transistor 6, wobei Basis und Kollektor des Transistors 12 zusammengeschaltet sind und der Emitter über einen Widerstand 17 mit einem Versorgungsanschluß 5 verbunden ist. Der Transistor 13, der vom gleichen Leitungstyp wie der Transistor 12 ist, ist mit seiner Basis an den Kollektor des Transistors 12 und an seinen Kollektor über einen Kondensator 24 angeschlossen, während der Emitter des Transistors 13 mit dem Versorgungsanschluß 5 über einen Widerstand 18 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors
13 ist weiterhin an den Ausgangsanschluß 3 über eine Emitterfolger-Schaltung aus einem Transistor 14 und einer Konstantstromquelle 29 angeschlossen. Dieser Ausgangsanschluß 3 ist weiterhin mit dem Rückkopplungsanschluß 31 über ein Rückkopplungsglied verbunden, das Widerstände 19, 20 und 21 und einen Kondensator 25 aufweist.
Der Betrieb dieser elektronischen Umschalteinrichtung wird im folgenden näher erläutert. Insbesondere arbeitet diese Schaltung in der Weise, daß, wenn ein Steuersignal, das einem (nicht gezeigten) Bedienungsknopf zugeordnet ist, der durch den Bediener betätigt wird, der eines der beiden Eingangssignale wählen will, am Steueranschluß 4 liegt, die Kollektorströme der Transistoren 10 und 11, die den dritten Differenzverstärker bilden, d. h., die Beträge von konstanten Strömen des ersten und des zweiten Differenzverstärkers, verändert werden, um eine komplementäre Veränderung in den Verstärkungsfaktoren des ersten und des zweiten Differenzverstärkers hervorzurufen, so daß lediglich eines der beiden Eingangssignale an den Eingangsanschlüssen 1 und 2 vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben werden kann.
Wenn z. B. der Steueranschluß 4 mit einer Steuerspannung beaufschlagt wird, die ausreichend größer als die Spannung der Vorspannungsquelle 27 ist, fließt der konstante Strom lediglich
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durch den Transistor 10 entsprechend der herkömmlichen Eigenschaft des Differenzverstärkers, und der Kollektorstrom des Transistors 11 fällt auf Null ab. Folglich werden bezüglich des Eingangssignales am Eingangsanschluß 2 des zweiten Differenzverstärkers aus den Transistoren 8 und 9 und bezüglich des Rückkopplungssignales am Rückkopplungsanschluß 31 die Kollektorströme der Transistoren 8 und 9 unterbrochen, was zu einem Verstärkungsfaktor mit dem Wert Null führt. D. h., der zweite Differenzverstärker aus den Transistoren 8 und 9 unterbricht seine Funktion.
Andererseits behält der erste Differenzverstärker aus den Transistoren 6 und 7 seinen herkömmlichen Differenzverstärkerbetrieb zurück, indem er den konstanten Strom leitet, der als der Betrag des Stromes der Konstantstromquelle 28 bestimmt ist. Zu dieser Zeit bilden der erste Differenzverstärker, der den Widerstand 17, den Transistor 12, den Widerstand 18 und den Transistor 13 als Last aufweist, die Emitterfolger-Schaltung aus dem Transistor 14 und der Konstantstromquelle 29 sowie das Rückkopplungsglied 30 einen herkömmlichen Differenz-Gegenkopplungsverstärker. Entsprechend wird lediglich ein Eingangssignal am Eingangsanschluß 1 mit einem durch das Rückkopplungsglied bestimmten Verstärkungsfaktor verstärkt und vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben.
Wenn der Steueranschluß 4 mit einer Steuerspannung beaufschlagt ist, die ausreichend kleiner ist als die Spannung der Vorspannungsquelle 27, unterbricht der erste Differenzverstärker seine Funktion im Gegensatz zum vorhergehenden Betrieb, und der zweite Differenzverstärker wird betätigt, so daß lediglich das andere Eingangssignal am Eingangsanschluß 2 vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben werden kann.
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Bei dieser Schaltung ist die Ausgangsspannung am Ausgangsanschluß 3 mit kurzzeitigen oder transienten Spannungsänderungen (vgl. Fig. 2c) im Verlauf kurzzeitiger oder transienter Zustände versehen, die auf das Umschalten für die selektive Abgabe des Ausgangssignales mittels der Steuerspannung am Steueranschluß 4 zurückgehen. Die Ursachen für die Erzeugung dieser Änderungen werden im folgenden näher erläutert.
Wenn die am Steueranschluß 4 liegende Steuerspannung ausreichend kleiner als die Spannung der Vorspannungsquelle 27 ist, d. h., wenn das Eingangssignal am Eingangsanschluß 2 gewählt wird, um vom Ausgangsanschluß 3 bei ausgeschaltetem Transistor 10 abgegeben zu werden, tritt kein Stromfluß durch die Transistoren 6 und 7 auf, so daß die Basisspannung des Transistors 6 gleich ist einer Spannung Vß der Vorspannungsquelle 26, wie dies im linken Teil der Fig. 2a gezeigt ist. Da andererseits ein Strom gleich einer Hälfte eines Betrages eines Stromes In der Stromquelle 28 durch jeden der Transistoren 8 und 9 fließt, leitet der Widerstand 16 einen Strom gleich 1/hpj. des Kollektorstromes des Transistors 9, der als der Basisstrom bestimmt'ist, wobei den Gleichstromverstärkungsfaktor des Transistors 9 darstellt. Wenn dieser Basisstrom eine Potentialdifferenz AVn am Widerstand 16 erzeugt, ist die Basisspannung des Transistors 9 gleich Vß - Δνβ, wie dies im linken Teil der Fig. 2b dargestellt ist.
Wenn sich anschließend die Steuerspannung am Steueranschluß 4 so ändert, daß sie ausreichend größer als die Spannung der Vorspannungsquelle 27 ist, wird der Transistor 10 eingeschaltet, so daß das Eingangssignal am Eingangsanschluß 1 vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben werden kann. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen den Basisspannungen der Transistoren 6 und 9 aufgrund der Symmetrie der Schaltung umgekehrt, d. h., die Basisspannung des Transistors 6 fällt auf Vß - Δνβ ab, wie dies
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im mittleren Teil in Fig. 2a dargestellt ist, und die Basisspannung des Transistors 9 steigt auf V- an, wie dies im mittleren Teil der Fig. 2b gezeigt ist.
In der Zeit, in der die Transistoren 10 und 11 der Aus-Ein- oder der Ein-Aus-Änderung in dieser Weise unterliegen, werden die Basisspannungen der Transistoren 6 und 9 jeweils transienten oder kurzzeitigen Änderungen unterworfen, die mit einer Zeitkonstanten X erfolgen, die durch den Kondensator 22 und den Widerstand 15 sowie den Kondensator 23 und den Widerstand 16 bestimmt ist.
Im Zusammenhang mit der Ausgangsspannung am Ausgangsanschluß 3 wird bei ausgeschaltetem Transistor 10 der zweite Differenzverstärker aus den Transistoren 8 und 9 betätigt, so daß die Spannung am Ausgangsanschluß 3 der Basisspannung des Transistors 9 folgte während bei eingeschaltetem Transistor 10 der erste Differenzverstärker aus den Transistoren 6 und 7 betätigt wird, so daß die Spannung am Ausgangsanschluß 3 der Basisspannung des Transistors 6 folgt. In der Zeit, in der sich der Transistor vom Aus-Zustand in dan Ein-Zustand ändert, verändert sich die Spannung, der durch den Ausgangsanschluß 3 zu folgen ist, rasch von der Basisspannung Vn - AVn des Transistors 9 zur Basisspannung Vn, die der Transistor 6 unmittelbar annimmt, nachdem der Transistor 10 vom Aus- in den Ein-Zustand geschaltet wurde. Danach unterliegt die Basisspannung des Transistors 6 einer kurzzeitigen oder transienten Änderung entsprechend der durch den Kondensator 22 und den Widerstand 15 bestimmten Zeitkonstanten T" , bis sie den Wert Vn - AVn erreicht.
Wenn bei einer Spannung V_ am Ausgangsanschluß 3 die Basisspannung des Transistors 6 oder 9 den Wert Vß - Δ Vß hat und das Rückkopplungsglied 30 einen Rückkopplungsfaktor ß aufweist,
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steigt die Spannung am Ausgangsanschluß 3 unmittelbar nach der Aus-Ein-Änderung des Transistors 10 auf V_. + Δ Vx, * -^ an und fällt dann mit der oben erwähnten Zeitkonstanten ab, um den stationären Zustand beim Pegel V_ zu erreichen. Bei einer Ein-Aus-Änderung des Transistors 10 unterliegt die Spannung am Ausgangsanschluß 3 einer ähnlichen transienten oder kurzzeitigen Änderung. Fig. 2c zeigt diese transienten oder kurzzeitigen Änderungen. Zur Vereinfachung ist angenommen, daß die Transistoren 6, 7, 8 und 9 die gleiche Kennlinie, die Kondensatoren 22 und 23 die gleiche Kapazität und die Widerstände 15 und 16 den gleichen Widerstandswert aufweisen.
Die herkömmliche elektronische Schalteinrichtung hat also den Nachteil, daß Spannungsänderungen am Ausgangsanschluß auftreten, die zu Rauschsignalen (Knall-Rauschsignalen) führen, die für das Gehör schrill oder grell sind.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine elektronische Umschalteinrichtung anzugeben, bei der Spannungsänderungen am Ausgangsanschluß ausgeschlossen werden können.
Erfindungsgemäß sind die Basisanschlüsse der Transistoren 6 und 9, die durch die Steuerspannung ein- und ausgeschaltet werden, mit Transistoren verbunden, die in entgegengesetzter Phasenbeziehung zu den Transistoren 6 und 9 arbeiten, um sicherzustellen, daß die Basispotentiale der Transistoren 6 und 9 unabhängig vom Einschalten oder Ausschalten der Transistoren und 9 konstant gehalten werden, wodurch die Spannungsänderungen am Ausgangsanschluß ausgeschlossen werden können.
Die Erfindung sieht also eine elektronische Umschalteinrichtung vor, die Rauschsignale ausschließen kann, die auftreten, wenn zwei oder mehr Eingangssignale elektronisch gewählt
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werden, um eines dieser Eingangssignale abzugeben. Mehrere Differenzverstärkerfolgen, deren jede einen ersten und einen zweiten Transistor aufweist, von denen der erste Transistor das Eingangssignal empfängt, sind für die Schaltung vorgesehen, und eine Steuerspannung liegt am Steueranschluß einer Konstantstromquelle, um lediglich eine der mehreren Differenzverstärkerfolgen freizugeben oder einzuschalten, wodurch das Eingangssignal an der einen Differenzverstärkerfolge abgegeben wird, während die übrige Differenzverstärkerfolge abgeschaltet ist. Die Basis des ersten Transistors der jeweiligen Differenzverstärkerfolge ist mit einem dritten Transistor verbunden, der in der entgegengesetzten Phasenbeziehung zur zugeordneten Differenzverstärkerfolge arbeitet, wodurch die Basispotentiale der ersten Transistoren der Differenzverstärkerfolgen, die abgeschaltet sind, konstantgehalten werden können.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild eines Beispieles einer herkömmlichen elektronischen Umschalteinrichtung ,
Fig. 2a, den Verlauf von Signalen zur Erläuterung 2b und von Spannungsänderungen in der Schaltung 2c der Fig. 1, und
Fig. 3 ein Schaltbild der erfindungsgemäßen elektronischen Umschalteinrichtung.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei
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dem einander entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind. Die elektronische Umschalteinrichtung nach diesem Ausführungsbeispiel hat im Vergleich zur herkömmlichen Schaltung nach Fig. 1 einen zusätzlichen vierten Differenzverstärker aus einem Transistor 32, dessen Kollektor mit dem Versorgungsanschluß 5 verbunden und dessen Basis an die Basis des Transistors 6 angeschlossen ist, einem Transistor 33, dessen Kollektor ebenfalls an den Versorgungsanschluß 5 angeschlossen und dessen Basis mit der Basis des Transistors 9 verbunden ist, einem Transistor 34, dessen Basis an den Steueranschluß 4 angeschlossen und dessen Kollektor mit dem Emitter des Transistors 33 verbunden ist, einem Transistor 35, dessen Basis an die Vorspannungsquelle 27 angeschlossen und dessen Kollektor mit dem Emitter des Transistors
32 verbunden ist, und aus einer Konstantstromquelle 36, die mit den Emittern der Transistoren 3 4 und 35 zusammengeschaltet ist. Die Konstantstromquelle 36 ist so ausgelegt, daß sie einen Strom leitet, der die Hälfte des Stromes ist, den die Konstantstromquelle 28 leitet.
Das Signal-Wahlen dieser Schaltung erfolgt wie bei der oben beschriebenen herkömmlichen Schaltung und wird nicht näher erläutert. Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel der Steueranschluß 4 mit einer Steuerspannung beaufschlagt ist, die ausreichend größer als die Spannung der Vorspannungsquelle 27 ist, d. h., wenn das Eingangssignal am Eingangsanschluß 1 gewählt wird, um vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben zu werden, so folgt, daß der Kollektorstrom des Transistors 10 gleich dem Wert IQ des Stromes der Konstantstromquelle 28 und der Kollektorstrom des Transistors 34 gleich dem Wert IQ/2 des Stromes der Konstantstromquelle 36 ist. In dieser Zeit ist der Kollektorstrom der Transistoren 6 und 7 gleich dem Wert Iq/2, und der Transistor
33 leitet einen Kollektorstrom des Wertes Iq/2, was gleich dem
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Kollektorstrom des Transistors 3 4 ist. Der Kollektorstrom der Transistoren 11 und 35 hat den Wert Null, wodurch die Transistoren 8, 9 und 32 keinen Kollektorstrom leiten.
Folglich leitet der Widerstand 15 den Basisstrom des Transistors 6, während der Widerstand 16 den Basisstrom des Transistors 33 leitet. Da, wie oben erläutert wurde, die Transistoren 6 und 33 den gleichen Betrag des Kollektorstromes leiten, der den Wert IQ/2 hat, leiten die Widerstände 15 und 16 den gleichen Betrag des Stromes, der den Wert IQ/2 · h™ hat, sofern die Gleichstrom-Verstärkungsfaktoren h„_ der Transistoren 6 und 33 gleich zueinander sind.
Wenn umgekehrt der Steueranschluß 4 mit einer Steuerspannung beaufschlagt ist, die ausreichend kleiner als die Spannung der Vorspannungsquelle 27 ist, d. h., wenn das Eingangssignal am Eingangsanschluß 2 gewählt wird, um vom Ausgangsanschluß 3 abgegeben zu werden, ändert sich nunmehr der Kollektorstrom der Transistoren 8, 9, 32 und 35, der den Wert Null hatte, auf den Wert IQ/2 aufgrund der Symmetrie der Schaltung, und damit leitet der Transistor 11 einen Kollektorstrom des Wertes IQ. Folglich leitet der Widerstand 15 den Basisstrom des Transistors 32, während der Widerstand 16 den Basisstrom des Transistors 9 leitet, der den Wert IQ/2 · h hat, sofern die Gleichstrom-Verstärkungsfaktoren der Transistoren 32 und den gleichen Wert wie die Gleichstrom-Verstärkungsfaktoren der Transistoren 6 und 33 haben. Auf diese Weise leiten die Widerstände 15 und 16 den gleichen Betrag eines Stromes unabhängig von der Steuerspannung am Steueranschluß 4, so daß die Basisspannungen der Transistoren 6 und 9 immer gleich zueinander sind, sofern die Widerstandswerte der Widerstände 15 und 16 gleich zueinander sind.
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Wie aus den obigen Erläuterungen folgt, ist es mit der Erfindung möglich, Änderungen in der Spannung am Ausgangsanschluß 3 während des selektiven oder wahlweisen Umschaltens der beiden Eingangssignale auszuschließen. Die obigen Erläuterungen beruhen auf der Annahme, daß die Gleichstrom-Verstärkungsfaktoren hpE der Transistoren 6, 9, 32 und 33 gleich zueinander sind, wobei ein Unterschied im Wert von h__ offenbar
tiii
Veranlassung für Änderungen der Ausgangsspannung gibt. Sofern jedoch zwei Transistoren in einem Chip einer monolithischen integrierten Schaltung betroffen sind, liegt das Verhältnis zwischen deren Gleichstrom-Verstärkungsfaktoren innerhalb Grenzen von ca. 10 %. Zusätzlich kann das Verhältnis zwischen den Widerstandswerten der diesen Transistoren zugeordneten Widerstände innerhalb Grenzen von ca. +2 % eingestellt werden. Daher kann im Vergleich mit der herkömmlichen Schaltung ohne jedes Kompensierglied die erfindungsgemäße elektronische Umschalteinrichtung Änderungen der Ausgangsspannung auf ca. 1/10 oder weniger unterdrücken und genau die Eingangsspannungen vom Ausgangsanschluß abgeben.
Die Erfindung, mit der so eine Änderung der Ausgangsspannung nach einem selektiven oder wahlweisen Umschalten der beiden Eingangssignale auf 1/10 oder weniger im Vergleich zu herkömmlichen Schaltungen unterdrückt werden kann, ermöglicht somit eine elektronische Umschalteinrichtung mit ausgezeichneten Umschalteigeiischaf ten.
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Leerseite

Claims (3)

  1. Ansprüche
    Elektronische Umschalteinrichtung, mit
    wenigstens zwei Differenzverstärkerfolgen, deren jede einen unabhängigen Eingangssignalanschluß und einen ersten und zweiten Transistor in Differenzschaltung hat, und
    einem Steuerglied zum wahlweisen Betreiben einer der Differenzverstärkerfolgen mit einem Steuer-Differenzverstärker einschließlich eines dritten und eines vierten Transistors in Differenzschaltung, die jeweils in Reihe mit jeder Differenzverstärkerfolge und einer Konstantstromquelle liegen,
    wobei die Differenzverstärkerfolgen wahlweise ein- und aus-gesteuert durch wahlweises Ein- und Aus-Steuern des dritten und des vierten Transistors des Steuer-Differenzverstärkers sind, um damit das Eingangssignal an der gewählten Differenzverstärkerfolge abzugeben,
    gekennzeichnet durch
    einen fünften Transistor (32 bzw. 33) an der Basis des Transistors (6 bzw. 9) auf der Eingangssignalseite der jeweiligen Differenzverstärkerfolge,
    wobei der fünfte Transistor (32, 33) unterbrochen ist, wenn der zugeordnete Transistor (6, 9) leitet, jedoch leitend ist, wenn der zugeordnete Transistor (6, 9) nicht leitet (Fig. 3).
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  2. 2. Elektronische Umschalteinrichtung, mit
    wenigstens zwei Differenzverstärkerfolgen, deren jede einen unabhängigen EingangsSignalanschluß und einen ersten und zweiten Transistor in Differenzschaltung hat, und
    einer ersten Konstantstromquelle einschließlich eines Steuergliedes zum wahlweisen Betreiben einer der Differenzverstärker folgen, um einen konstanten Strom in die gewählte Differenzverstärkerfolge zu speisen,
    wobei die Eingangssignale an den Differenzverstärkerfolgen wahlweise abgebbar sind,
    gekennzeichnet durch
    einen dritten Transistor (32, 33), der einerseits mit der Basis des Transistors (6, 9) auf der Eingangssignalseite der jeweiligen Differenzverstärkerfolge verbunden ist und andererseits unterbrochen ist, wenn der zugeordnete Transistor (6, 9) leitet, jedoch leitet, wenn der zugeordnete Transistor (6, 9) nicht leitet, und
    eine zweite Konstantstromquelle zum Einspeisen eines konstanten Stromes in den dritten Transistor (32, 33).
  3. 3. Elektronische ümschalteinrichtung, mit
    wenigstens zwei Differenzverstärkerfolgen aus jeweils einem ersten Transistor mit einer mit dem Eingangssignal beaufschlagbaren Basis und aus einem zweiten Transistor in Differenzschaltung zum ersten Transistor,
    einer ersten Konstantstromquelle einschließlich eines Steuergliedes zum wahlweisen Betreiben einer der Differenzverstärkerfolgen zum Einspeisen eines konstanten Stromes in die gewählte Differenzverstärkerfolge, und
    eine folgende Verstärkerstufe, die das Ausgangssignal der Differenzverstärkerfolgen aufnimmt und verstärkt, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das zur Basis des zweiten
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    Transistors der jeweiligen Differenzverstärkerfolge rückgekoppelt ist,
    gekennzeichnet durch
    dritte Transistoren (32, 33), deren Basisanschlüsse jeweils an die Basis des ersten Transistors (6, 9) der jeweiligen Differenzverstärkerfolge angeschlossen sind,
    ein Steuerglied zum Betreiben des dritten Transistors (32, 3 3) in entgegengesetzter Phasenbeziehung zu der dem dritten Transistor (32, 33) zugeordneten Differenzverstärkerfolge, und
    eine zweite Konstantstromquelle zum Versorgen des dritten Transistors (32, 33) mit dem gleichen Betrag eines konstanten Stromes wie der Strom für den ersten Transistor.
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DE2851410A 1977-11-30 1978-11-28 Elektronische Umschalteinrichtung Expired DE2851410C3 (de)

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