DE2804369C3 - Entkohlungsvorrichtung - Google Patents
EntkohlungsvorrichtungInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entkohiungsvorrichtung zur Verwendung an einem Reaktionsgefäß für das
thermische Cracken von schweren Erdölen, die ein drehbares Haupteinspritzrohr 21, das in das Reaktionsgefäß 1 eingefügt ist, und eine Vielzahl von Strahldüsen
in einem vertikalen, geraden Abschnitt enthält, der dicht der inneren Wandoberfläche dieses Reaktionsgefäßes
1 gegenüberliegend angeordnet ist.
Beim Herstellen von Pechen werden schwere Erdöle (im folgenden auch als »Schweröle« bezeichnet), wie
Asphalt, üblicherweise in einem Reaktionsgefäß thermisch gecrackt. Hierbei ist es übliche Praxis, ein heißes
Gas, das nicht mit den Schwerölen reagiert, mit einer Temperatur im Bereich von 400 bis 20000C durch den
Boden des Reaktionsgefäßes in dieses Reaktionsgefäß einzuleiten, um thermisches Cracken des eingebrachten
Materials zu bewirken. Während des Crackens unterliegt das eingebrachte Material intensiver Blasenbildung
spritzt und wird auf die inneren Wandoberflächen des Reaktionsgefäßes geschleudert, auf denen es
Kohlenstoffablagerungen oder Kohlerückstände bildet. Wenn das Reaktionsgefäß für mehrere Chargen benutzt
wird, wächst diese Ablagerung bis zu einer merklichen Dicke an und fällt dann teilweise von der Reäktöfwänd
ab, wodurch sie verschiedenartige Schwierigkeiten in den nachfolgenden Verfahrensstufen verursacht, z. B.
die Düse verstopft, durch die das umgesetzte Produkt abgezogen wird.
Es ist bekannt, den abgelagerten Kohlenstoff oder Koks durch Hochdruckwasserstrahlen oder durch
mechanisches Abkratzen zu entfernen, nachdem das Reaktionsgefäß für mehrere Chargen verwendet
worden ist oder wenn die Kohleablagerungen bis zu einem bestimmten Maß angewachsen sind. Bei diesem
herkömmlichen Verfahren ist es jedoch nicht zu vermeiden, daß das Reaktionsgefäß, das auf 4000C
gehalten wird, auf Raumtemperatur abgekühlt wird, wodurch eine Unterbrechung des Crackbetriebes für
eine lange Zeitdauer erforderlich ist, und die Bedienungsperson Kohleenifernungsarbeiten unter er-
lu schwellen Lfmgebungsbedingungen ausführen muß.
Aus der US-PS 17 83 257 ist es nun bekannt, zur Reinigung des Bodenauslaufs eines Reaktors für die
Zersetzung von Kohlenwasserstoffölen leichtes Öl gegen die Reaktorwand zu spritzen, um schwere
is Rückstandsöle und Koks von der Wandung abzuwaschen.
Diese Waschflüssigkeit wird unter Wirbelbildung etwa parallel zur Reaktorwand eingeführt und bewirkt
in Strahlform einen mechanischen Abrieb der Ablagerungen. Bei dieser bekannten Vorrichtung kann jedoch
nur der im wesentlichen konische Bodenauslaufteil des Reaktors gereinigt werden, während die übrige
Wandung des Reaktors nicht gereinigt wird.
Diese Schwierigkeiten werden jedoch bei einer Vorrichtung beseitigt, die in der DE-OS 26 47 526
angegeben ist Bei dieser Vorrichtung wird durch eine drehbare Injektionsleitung ein inertes Material sowie
anschließend ein Teil des Chargenmaterials durch Düsen in Richtung auf die inneren Wandoberflächen des
Reaktors injiziert, um die darauf abgelagerten Rück-
i» stände zu entfernen. Obgleich dadurch die oben beschriebenen Schwierigkeiten der herkömmlichen
Vorrichtungen ausgeschaltet wurden, zeigte es sich jedoch, daß bei dieser Vorrichtung ein Problem darin
bestand, daß Kohleablagerungen auf der rotierenden
is Düse selbst deren Funktion beeinträchtigten oder ihr
Gewicht über Gebühr anwachsen ließen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Entkohiungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, bei der das Haupteinsprizrohr selbst von
-·« Zersetzungsrückständen und Kohleablagerungen freigehalten
wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Vorrichtung ein Hilfseinspritzrohr 22 besitzt, das in das
Reaktionsgefäß 1 geführt ist, wobei das Einspritzende
4ϊ des Hilfseinspritzrohres 22 über dem vertikalen geraden
Abschnitt des Haupteinspritzrohres angeordnet ist, so daß eine Waschflüssigkeit über das Haupteinspritzrohr
21 versprüht werden kann, um die äußeren Umfangswände wenigstens dieses vertikalen geraden Abschnitts
>< in einem nassen Zustand zu halten.
Durch die Erfindung wird eine Entkohiungsvorrichtung für ein Reaktionsgefäß zum thermischen Cracken
von Schwerölen geschaffen, die einen oberhalb des Reaktionsgefäßes vorgesehenen Antriebsmechanismus,
^ eine in dem Reaktionsgefäß angeordnete und von dem
Antriebsmechanismus angetriebenen Einspritzrohranordnung und ein Hilfseinspritzrohr umfaßt. Die
Einspritzrohranordnung enthält ein um die vertikale Achse des Reaktors drehbares Haupteinspritzrohr mit
bo einer Anzahl von Strahldüsen zum Versprühen von
Strahlen aus Wäschflüssigkeit gegen die inneren Wandoberflächen des Reaktors. Das Hilfseinspritzrohr
ist so angeordnet, daß es eine Waschflüssigkeit auf die äußeren Umfangswandoberflächen wenigstens des
M vertikalen geraden Abschnitts des Haupteinspritzrohres
spritzt.
Diesem Haupt- und Hilfseinspritzrohr wird das flüssige Ausgangsmaterial, mit denen der Reaktor
beschickt werden soll, zugeführt Das Hauptejnspritzrohr
ist so kalibriert, daß es Strahlen von dem Ausgangsmaterial gegen die inneren Wandoberflächen
des Reaktors bei einem Druck von höchstens 20 bar spritzt, um dadurch die Koks- oder Kohleablagerungen
auf den Wandoberflächen zu entfernen, während das Hilfseinspritzrohr so ausgelegt ist, daß es unter Druck
stehendes oder nicht unter Druck stehendes Ausgangsmaterial auf die äußeren Umfangswandoberfiächen
wenigstens des vertikalen geraden Abschnitts des Haupteinspritzrohres sprüht, um diese in einem nassen
Zustand zur Verhinderung der Koks- oder Kohleablagerungen zu halten. In einigen Fällen kann das
Hilfseinspritzrohr so ausgelegt sein, daß es das Ausgangsmaterial mit einem Druck von einigen kg/cm2
verspritzt
Für die Kompaktheit der Apparatur als Ganzes wird es bevorzugt, daß die oberen Abschnitte des Hilfseinspritzrohres
innerhalb des Haupteinspritzrohres aufgenommen werden, um sich entlang der Längsachse des
letzteren zu erstrecken. Hierbei wird der untere Endabsdmitt des Hilfseinspritzrohres durch c'i-s Wand
des Haupteinspritzrohres nach außen geführt, und zwar geeigneterweise an einer Stelle, an der das Haupteinspritzrohr
in Richtung auf die Scitenwandung des Reaktionsgefäßes gebogen ist, wie unten noch näher
beschrieben wird.
Das Haupteinspritzrohr, das Hochdruckstrahlen gegen die inneren Wandoberflächen des Reaktors
richtet, neigt zu Schüttelvibrationen unter dem Einfluß der Wirkung des Strahldruckes und der heftigen
Blasenwirkung der Hochdruckdämpfe, die während des Crackens auftreten. Daher wird es bevorzugt, Vibrationen
verhindernde Mittel für das Haupteinspritzrohr vorzusehen.
Die Erfindung wird nun durch Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine schematische Teilschnittansicht, die die
Entkohlungr-Orrichtung nach der Erfindung darstellt,
wie sie auf einen Schwerölcrackreaktor aufmontiert ist;
Fi g. 2 eine schematische Schnittansicht einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 3 eine schematische Ansicht, die eine bevorzugte Anordnung des Hilfseinspritzrohres an dem Haupteinspritzrohr
zsigt.
Die erfindungsgemäße Enteisungsvorrichtung gemäß
Fig. 1 ist auf einem Reaktionsgefäß 1 angebracht, der zum thermischen Cracken von Schweröl verwendet
wird. Der Aufbau des Rektors 1 selbst ist herkömmlich,
und daher wird seine nähere Erläuterung weggelassen. Die mit 20 hezeichnete Entkohlungsvorrichtung enthält
ein Haupteinspritzrohr 21 und ein Hilfseinspritzrohr 22, die um die vertikale Achse des Reaktors 1 innerhalb
dieses Reaktors drehbar angeordnet sind.
Das Haupteinspritzrohr 2) ist mit einer Reihe von
Strahldüsen 23 versehen, die durch seine Wandung hindurchgehend wenigstens an der Seite ausgebildet
sind, die der Reaktorwandung dicht benachbart gegenüberliegt, um unter hohem Druck Strahlen aus
Schweröl gegen die inneren Wandöberfläehen des Reaktors 1 zu spritzen. Die Strahldüsen 23 sind in einem
Winkel von 45° nach unten bezüglich der Längsachse des Haupteinspritzrohres 21 angebracht. Die Anzahl
und die Anordnung der Strahldüsen können wahlweise bezüglich der Menj;e und des Druckes von dem
Schweröl, das durch 4<e Düsen hindurchgespritzt
werden soll, bestimmt v/erden. Das Haupteinspritzrohr 21 ist an seinem unteren Ende geschlossen und besitzt
zwei gebogene Abschnitte 243 und 246, um sich in eng
gegenüberliegender Anordnung zu den inneren Wandoberflächen des Reaktors 1 zu erstrecken. Als Folge
davon werden die Strahldüsen 23 des Haupteinspritzrohres 21 in einem engen Abstand von den inneren
Wandoberflächen des Reaktors 1 gehalten. Der obere gerade Abschnitt des Haupteinspritzrohres 21 erstreckt
sich durch eine Öffnung in der oberen Wandung des
κι Reaktors 1 nach oben, und zwar durch ein Lager 3, das
das Rohr 21 drehbar halten, und durch eine Dichtung und ein Stopfbuchsenteil 4, die die obere öffnung 2 des
Reaktors hermetisch verschließen, um ein Ausbrechen von Gasen aus dem Reaktor t zu verhindern. Das
ii entferntere Ende des oberen geraden Abschnittes 25
des Haupteinspritzrohres 21 ist mit einem ICupplungstopf
26 verbunden, der fest an einem Gelrieberad 5 befestigt ist, das wiederum von einem (nicht dargestellten)
Elektromotor angetrieben wird.
2(i Das Hiliseinspritzrohr 22, das sich 7entrisch zu dem
oberen geraden Abschnitt 25 des Haupteinspritzrohres 21 und durch dieses hindurch erstreckt, wird an der
Biegung des unteren Endes von dem oberen geraden Abschnitt 25 herausgeführt und an seinem unteren Ende
>5 mit einem ringförmigen Düsenrohr 28 verbunden, das
mit einer Anzahl von Strahldüsen 27 in seiner Wandung an der Seite zu dem Haupteinspritzrohr 21 hin versehen
ist. An dem gebogenen Abschnitt, an dem das Hilfseinspritzrohr 22 herausgefühlt ist, ist seine
3fi Umfangswandung hermetisch dicht an das Haupteinspritzrohr
21 geschweißt, um ein Ausfließen der Waschflüssigkeit zu verhindern, die dem Haupteinspritzrohr
21 zugeführt wird. Das obere Ende des Hilfseinspritzrohres 22 ist mit einem Kupplungstopf 29
r> verbunden, der mit dem oben beschriebenen Kupplungstopf 26 drehbar ist.
Das Schweröl zum Verspritzen wird dem Haupteinspritzrohr 21 durch eine feste Zuführungsleitung 30
zugeführt, die an ihrem unteren Ende einen Kupplungs-
4n topf31 besitzt, der dem oben beschriebenen Kupplungstopf
26 gegenüberliegt (und in diesen eingreift) und deren oberes Ende mit gegabelten Leitungen 34 und 35
jeweils über Ventile 32 bzw.33 verbunden ist. Durch den vertikal ansteigenden Abschnitt der festen Leitung 30
erstreckt sich eine zweite feste Leitung 35, die an ihrem unteren Ende einen Kupplungstopf 37 besitzt, der dem
oben erwähnten Kupplungstopf 29 gegenüberliegt (und in diesen eingreift). Die zweite feste Leitung 36 ist mit
einem Druckreduzierventil 38 zum Einstellen des
")ij Einspritzdruckes versehen. Einer der Kupplungstöpfe
26 und 31 ist mii einem kleineren Durchmesser
ausgebildet und paßt in den anderen über einen O-Ring
in solch einer Weise, dau eine relative Drehbewegung zv.'iscuen den beiden zusammengekuppelten Topfen
*>*>
möglich ist. Das gleiche gilt für das andere Paar der Kupplungstöpfe 29 und 37.
Das Schweröl, das der thermischen Crackung unterworfen werden soll, wird durch eine Einlaßleitung
6 in das Reaktionsgefäß 1 eingeführt, während überhitzter Wasserdampf mit 4000C bis 2000°C durch
eine andere Einläßleitung 7 eingeleitet wird. Während des Crackens wird ein Gas, wie Stickstoff, das gegen die
thermische Zersetzungsreaktionen des Schweröls inert ist, durch die Leitung 34 dem Haupteinspritzrohr 21
h5 zugeführt und durch Ί·.ε Strahldüsen 23 versprüht, um zu
verhindern, daß die Düsen 23 mit dem Reaktionsmaterial, mit dem der Reaktor 1 beschickt wird, verstopft
werden. Während dieser Zeit ist es nicht notwendig, das
Haupteinspritzrohr 21 rotieren zu lassen.
Andererseits wird ein Teil des Schweröls durch die zweite feste Leitung 36 dem Hilfseinspritzrohr 22 nach
Einstellung des Druckes an dem Druckreduzierventil 38 z. B. mit einem niedrigeren Wert von I bar zugeführt
und von der ringförmigen Düse 28 über die äußeren Wandoberflächen des Haupteinspritzrohres 21 versprüht,
um diese Oberflächen in einem nassen Zustand zu halten. Daher wird verhindert, daß die Spritzer von
dem schäumenden Schweröl sich auf den äußeren Wandoberflächen des Haupteinspritzrohres 21 ablagern
und erhärten. In Fig. ! ist mit 8 eine Absaugöffnung
für das inerte Gas und die Gase, die während des Crackens auftreten, und mit 9 eine Auslaßöffnung für
das Reaktionsprodukt bezeichnet.
Bei Beendigung des Crackens des Schweröls wird das Zersetzungsprodukt durch den Auslaß 9 entnommen
und das Ventil 32 wird geschlossen, um das Einspritzen von inertem Gas durch die Strahldüsen 23 zu beenden.
Daraufhin wird das Ventil 33 geötfnet, um einen Teil des Schweröls für die nächste Charge von der Leitung 35 zu
der zweiten festen Leitung 30 unter einem hohen Druck, z. B. bei 20 bar, zuzuführen, wobei durch die Strahldüsen
23 Hochdruckstrahlen aus Schweröl gegen die inneren Wandoberflächen des Reaktionsgefäßes 1 gespritzt
werden. Während des Verspritzens von Schweröl wird die Hauptdüsenleitung durch den Antriebsmechanismus
über das Getrieberad 5 gedreht. Auf diese Weise wird Kohle oder Koks, der sich auf den inneren Wandober
flachen de.·- Reaktionsgefäßes I während des vorhergehenden
Crackens abgelagert hat, entfernt und durch die Auslaßleitung 10 abgeführt. Da der abgelagerte Koks
oder die niedergeschlagene Kohle nach jeder chargenweisen Crackung entfernt wird, ist die Menge jeweils
klein und kann leicht ohne Verstopfung der Auslaßleitung 10 entfernt werden. Sobald die Entkohlung der
Reaktorwände beendet ist, wird die Drehung des Haupteinspritzrohres 21 abgestoppt und das Ventil 33
geschlosen. um das Verspritzen von Schweröl durch die Strahldüsen 23 zu beenden Stattdessen wird das Ventil
32 wieder geöffnet, um das inerte Gas dem Haupteinspritzrohr 21 bis zum Ende der nächsten Crackchargc
7i'7iiführpn
Die Antriebsvorrichtung für die Drehung des Haupteinspritzrohres 21 und des Hilfseinspritzrohres 22
ist so aufgebaut, daß sowohl radiale als auch Axialdruckbelastungen, die auf sie übertragen werden,
in ihr selbst abgefangen werden, um sie kompakt zu machen.
In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform besitzt die in dem Reaktionsgefäß 1 angeordnete
i:inspritzrohrat?"rdnung im wesentlichen den gleichen
Aufbau wie in der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1. Jedoch ist in der zweiten Ausführungsform das
Hilfseinspritzrohr 22 in einer etwas anderen Weise angeordnet. Es erstreckt sich wie in der ersten
Ausführungsform durch das Haupteinspritzrohr 21 und zentrisch zu diesem bis zu dem abgebogenen Abschnitt
24a. wo das Hilfsrohr 22 durch die AVandung des Hauptrohres 21 heraustritt. Der untere Endabschnitt
des Hilfseinspritzrohres 2Z der aus dem Haupteinspritzrohr 21 herausragt, ist verlängert und öffnet sich an
einem Punkt über dem gebogenen Abschnitt 24b des Haupteinspritzrohres, das dort gebogen ist. um sich
dicht entlang der inneren Wandoberfläche des Reaktionsgefäßes 1 zu erstrecken. Das offene entfernte Ende
des Hilfseinspritzrohres 22 ist derart angeordnet, daß das Schweröl gleichmäßig über die äußeren Wandoberflächen
des Rohres mit den Düsen ausgeschüttet wird. Bei dieser Ausführungsform kann das Schweröl, das auf
■. die äußere Oberfläche des Haupteinspritzrohres 21
gegossen werden soll, durch Schwerkraft ausfließen oder unter Druck verspritzt werden. Das freie Ende 74
des Hilfseinspritzrohres 22 ist schraubenförmig um den Umfang des Haupteinspritzrohres 21 gewickelt. Wenn
in es auf diese Weise angeordnet wird, wird das offene
Ende des Hilfseinspritzrohres in einer konstanten Stellung bezüglich des Haupteinspritzrohres 21 gehalten
und paßt sich selbst der Zusammenziehung oder Ausdehnung des Haiipteinspritzrohres 21 aufgrund
■ ■, thermischer Beanspruchungen an.
Das Haupteinspritzrohr innerhalb des Reaktionsgefäßes 1 muß aus einem leichten Material hergestellt
werden, da es hohen Temperaturen ausgesetzt, durch die Blasenbildung oder das Schäumen geschüttelt.
jo wiederholt durch die Reaktionen des Strahles während
des Entkohlungsbeliiebes beansprucht und durch die Momente, die von exzentrischen Abweichungen der
Haupt- und Hilfseinspritzrohre 21 und 22 herrühren, beeinflußt wird. Beispielsweise kann das Einspritzrohr
j. aus einem einzigen Rohr aus unlegiertem Stahl aufgebaut sein, das in das Reaktionsgefäß eingefügt ist.
Ein Haupteinspritzrohr vorzusehen, das an dem unteren Ende seines oberen geraden Abschnittes zweifach oder
dreifacM gegabelt ist. ist denkbar, aber im Hinblick auf
si* die oben angegebenen Einflußfaktoren nicht wünschenswert.
In der in F i g. 2 dargestellten Anordnung für die Einspritzvorrichtung 21, 22. die auf dem oberen Teil des
Reaktionsgefäßes 1 angebracht ist. ist eine Bodenwan-
!■· dung 92 vorgesehen, die sich von der Unterseite ihrer
Bodenplatte in das Innere des Reaktionsgefäßes 1 erstreckt, um eine Stützwand um das Haupteinspritzrohr
21 zu bilden. Das Haupteinspritzrohr rt durch eine Öffnung in dieser Stützwand hindurchgeführt, die an
■■■'< dieser Stelle mit einem zylindrischen Antivibrationsglied
100 versehen ist. das die Vibrationen des Haupteinspritzrohres 21 verhindert.
Πιιι-ιρΚ
<jio Prfinrj.mt» u/iMnn Untre Utmi Knhlpahlaop-
rungen auf den Reaktorwänden durch die Hochdruck-
' ■ strahlen aus heißem Schweröl entfernt, das als
Waschflüssigkeit durch die Strahldüsen des Haupteinspritzrohres verspritzt wird, um kontinuierlich wiederholten
Crackbetrieb in dem Reaktor zu ermöglichen, während durch das Hilfseinspritzrohr ein ähnliches
ν· .Ausgangsmaterial über die äußeren Umfangswandungen
wenigstens des vertikalen geraden Abschnitts des Haupteinspritzrohres versprüht wird, um die Wandoberflächen
in einem nassen Zustand zu halten, so daß Kohleablageningen auf dem Haupteinspritzrohr ver-
'•s hindert werden.
Darüber hinaus kann sich das Hilfseinspritzrohr. wenn es schraubenförmig um das Haupteinspriizrohr
gewickelt ist. leicht der thermischen Ausdehnung des Haupteinspritzrohres, das hohen Temperaturen ausge-
M) setzt ist. anpassen.
Das Vorsehen von Antivibrationsgliedern auf dem Haupteinspritzrohr schließt Vibrationen seiner Düsenabschnitte
aus und trägt zur Glättung der Drehbewegung des Haupteinspritzrohres bei und gewährleistet
»ö genaue Kohle- oder Koksentfernung und einwandfreien
Scrubberbetrieb.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Enteisungsvorrichtung zur Verwendung an
einem Reaktionsgefäß für das thermische Cracken von schweren Erdölen, die ein drehbares Haupteinspritzronr
(21), das in das Reaktionsgefäß (1) eingefügt ist, und eine Vielzahl von Strahldüsen (23)
in einem vertikalen geraden Abschnitt enthält, der dicht der inneren Wandoberfläche dieses Reaktionsgefäßes (1) gegenüberliegend angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Hilfseinspritzrohr (22) besitzt, das in das
Reaktionsgefäß (1) geführt ist, wobei das Einspritzende des Hilfseinspritzrohres (22) über dem
vertikalen geraden Abschnitt des Haupteinspritzrohres (21) angeordnet ist, so daß eine Waschflüssigkeit
über das Haupteinspritzrohr (21) versprüht werden kann, um die äußeren Umfangswände
wenigstens dieses vertikalen geraden Abschnitts in einem nassen Zustand zu halten.
2. Entkohiungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (74) des Hilfseinspritzrohres (22) schraubenförmig um das
Haupteinspritzrohr(21) gewickelt ist.
3. Entkohiungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritzende
des Hilfseinspritzrohres (22) in eine ringförmige Düse (28) einmündet, die das Haupteinspritzrohr (21)
umgibt.
4. Entkohiungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupteinspritzrohr
(21) in einer Antivibrationsvorrichtung (100, 92) gehaltert isL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1977011555U JPS5414749Y2 (de) | 1977-02-04 | 1977-02-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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