DE28031C - Selbstthätige Schleppweiche für Feldbahnen - Google Patents
Selbstthätige Schleppweiche für FeldbahnenInfo
- Publication number
- DE28031C DE28031C DENDAT28031D DE28031DA DE28031C DE 28031 C DE28031 C DE 28031C DE NDAT28031 D DENDAT28031 D DE NDAT28031D DE 28031D A DE28031D A DE 28031DA DE 28031 C DE28031 C DE 28031C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rails
- switch
- drag switch
- automatic drag
- tracks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B23/00—Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
- E01B23/02—Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
- E01B23/06—Switches; Portable switches; Turnouts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
si if
Γ!
In Fig. i, 2 und 3 ist die complete Weiche in verschiedenen Ansichten, in den Fig. 4 bis 10
die einzelnen Theile in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Die beiden geraden Schienen a Ci1
des Hauptgeleises, sowie die beiden gebogenen Schienen b O1 des Nebengeleises sind mit Hakenschrauben
auf Schwellen befestigt.
Die Schienen α und b bezw. ax und bl stehen
auf der Schwelle c so weit aus einander, dafs das Doppelrandrad w des Wagens genügend
Platz hat, Fig. 4. Die beiden Schienen ddx und
die Flachstangen e ex sind durch vier Bolzen verbunden, so dafs Schienen und Flachstangen
ein bewegliches Parallelogramm bilden. Die zugespitzten Enden der . Schienen d d1 ruhen
auf der Schwelle/ des nächsten Schienenjoches, während die anderen Enden auf den Gleitplatten
h, welche in die Schwelle c eingelassen sind, ruhen und sich auf denselben verschieben
lassen, so dafs sie entweder, wie in Fig. 2 gezeichnet, mit den Schienen α Ci1 oder mit b bx
correspoiidiren. Das Umstellen dieses Gelenkjoches kann leicht mit dem Fufs bewerkstelligt
werden. Die Gleitplatten h sind an den Enden mit Haken i, Fig. 6, versehen, zwischen welchen
die Schienen ddx hin- und herbewegt werden
können, wobei sie über die kleine Erhöhung k in der Mitte leicht hinweggleiten; sobald
aber die Schienen d dx von den Wagenrädern
erfafst sind und durch die Last des Wagens heruntergedrückt werden, bietet k genügenden
Widerstand, um ein Oeffnen der Weiche zu verhüten, während der Wagen hindurchfährt.
Die Krempen / an den Gleitplatten greifen zwischen die Schienen des Gelenkjoches
und diejenigen der Weiche und verhüten ein Festhaken derselben an einander.
Bei der Weichenstellung in Fig. 2 ist die Verbindung mit dem geraden Hauptgeleise hergestellt,
während das Nebengeleise offen steht; es würde also bei dieser Stellung ein Wagen,
der auf dem Nebengeleise in der Richtung des Pfeiles fährt, bei der Weiche entgleisen, was bei
Industriebahnen, bei welchen keine Weichensteller gehalten werden können, nur zu oft vorkommt.
Um diesem Uebel zu begegnen, ist folgende Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen
der Weiche angeordnet. Die flachen Hebel m Mi1
sind an einem Ende mit den Schienen α und O1
derart verbunden, dafs die anderen Enden (welche auf den Haken η K1 der Wellen ο O1
ruhen) sich auf- und niederbewegen lassen.
Die aus Flacheisen hergestellten Lagerböcke φ /ι dienen gleichzeitig als Führung der
Hebel Mm1, während die Haken q ^1, Fig. 3,
ein zu weites Aufklappen derselben verhüten. Die Wellen ο O1 , welche an einem Ende die
oben erwähnten seitlich gebogenen Haken η H1
tragen, sind am anderen Ende nach unten gebogen, wodurch die Hebel r r1 entstehen ; diese
Hebel stehen durch die Zugstangen s S1, welche gemeinschaftlich den Bolzen t, Fig. 9, ergreifen,
in Verbindung, und da dieser Bolzen an dem mit e vernieteten Flacheisen u befestigt ist, so
steht der ganze Hebelmechanismus auch mit dem Gelenkjoch der Weiche in Verbindung.
Fährt, wie vorhin erwähnt, ein Wagen auf dem Nebengeleise in der Richtung des Pfeiles,
so drückt der äufsere Rand des linken Vorderrades den Hebel M1 und den Haken It1 her-
unter, dreht die Welle O1 mit dem Hebel ru
wodurch das Gelenkjoch mittelst der Zugstange S1
herübergezogen wird, so dafs die Schienen d dx mit den Schienen b bx correspondiren. Gleichzeitig
wird durch Zugstange s die Welle ο in derselben Richtung gedreht, wodurch der Hebel
m gehoben wird. Soll der Wagen schnell durch die Weiche gefahren werden, so müssen
die Hebel m m1 lang und weniger gebogen sein,
damit das Ueberschieben des Gelenkjoches nicht zu plötzlich erfolgt. Fährt ein Wagen in entgegengesetzter
Richtung auf dem Hauptgeleise, also zunächst über das Gelenkjoch, so kann
derselbe bei falscher Weichenstellung wohl in ein falsches Geleise kommen, jedoch nicht entgleisen;
für diesen Fall mufs die Weiche also gestellt werden. Um die Weichenstellung bereits
aus der Ferne und bei eintretender Dunkelheit noch zu erkennen, ist eine Signallaterne ν an-.
gebracht. Diese Laterne trägt unten im Boden eine kurze Welle, welche in ein Loch der
Schwelle c gesteckt wird, so dafs die Laterne sich drehen kann; seitlich in diese Welle ist
ein nach unten gebogener Kurbelhaken eingenietet, welcher in den Schlitz des Flacheisens u,
Fig. ι o, eingreift. Durch das Umstellen des Gelenkjoches erhält die Laterne eine Drehung
von 90 °. Zwei gegenüberstehende Scheiben der Laterne sind weifs, während die anderen beiden
Scheiben roth sind; man kann also schon aus der Ferne an der Farbe der sichtbaren Scheibe
erkennen, ob die Weiche richtig steht, was bei Industriebahnen, wo der Kutscher selbst die
Weichen stellen mufs, sehr erwünscht ist.
Claims (2)
1. Bei Schleppweichen die Combination der beiden auf den Aufsenseiten der Geleise
liegenden Druckhebel m M1 mit den Kurbelwellen
nor und U1 O1 rx und mit den Vorschubschienen
Ud1 derart, dafs jeder auf
den Geleisen a Ci1 oder b bx sich der Weiche
nähernde Wagen die Vorschubschienen selbst-, thätig einstellt.
2. In Combination mit obiger Weichenstellvorrichtung die um eine verticale Achse
um 900 drehbare, zwischen den Schienen auf der Schwelle gelagerte Signallaterne in
ihrem directen Zusammenhange mit der Schubstange s durch den Mitnehmer u.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28031C true DE28031C (de) |
Family
ID=304301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28031D Active DE28031C (de) | Selbstthätige Schleppweiche für Feldbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28031C (de) |
-
0
- DE DENDAT28031D patent/DE28031C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE28031C (de) | Selbstthätige Schleppweiche für Feldbahnen | |
| DE2410023C3 (de) | Türverriegelung an Behältern | |
| DE582325C (de) | Papiertransportvorrichtung fuer Papierbeutelmaschinen | |
| DE87829C (de) | ||
| DE181609C (de) | Fahrbare, mit auf- und abbeweglichen schneldwerkzeugen versehene vorrichtung zum töten von engerlingen und anderen schädlingen | |
| DE232574C (de) | ||
| DE174023C (de) | ||
| DE156711C (de) | ||
| DE13648C (de) | Neuerungen an Eisenbahn Signalen | |
| DE19110C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE76355C (de) | Seilgreifer für maschinelle Streckenförderung | |
| DE162514C (de) | ||
| DE2049053B2 (de) | Einrichtung zum gruppenweisen Anhalten und Wiederingangsetzen der Lastenträgerwagen eines Schleppkreisförderers: | |
| DE50965C (de) | Gemeinschaftlicher Thürschliefser für Eisenbahnwagen | |
| DE167672C (de) | ||
| DE290706C (de) | ||
| DE163427C (de) | ||
| DE224870C (de) | ||
| DE343650C (de) | Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsraedern | |
| DE437821C (de) | Maschine zum Trennen der Platten von Plattenstoessen | |
| DE272988C (de) | ||
| DE160886C (de) | ||
| DE27294C (de) | Interkommunikations-Signal-Apparat für Eisenbahnzüge | |
| DE82414C (de) | ||
| DE89324C (de) |