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DE27294C - Interkommunikations-Signal-Apparat für Eisenbahnzüge - Google Patents

Interkommunikations-Signal-Apparat für Eisenbahnzüge

Info

Publication number
DE27294C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signaling apparatus
railroad trains
lever
attached
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT27294D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ADAM und A. VOR-GEITZ, pens. Eisenbahnzugführer in München, Reichenbachstr. 32/0
Publication of DE27294C publication Critical patent/DE27294C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die auf dem Dache des Wagens in Fig. A befindliche horizontale Welle 1, an welcher sich an beiden Enden je zwei Rollen 2 befinden, ist dicht an dem an der Welle 1 befestigten Stirnrädchen 3 sowie ziemlich dicht an den beiden Rollen 2 gelagert, um ein leichteres Gewicht der Welle zu erzielen.
Das Stirnrädchen 3 greift in eine in das Coupe" mündende Zahnstange 4 ein, welche mit einer Lenkstange 5 und diese wieder mit einem Hebel 6 vermittelst eines Bolzens verbunden ist.
An dem Hebel 6 ist noch ein Gewicht 7 angebracht, welches den Zweck hat, dafs die Inbewegungsetzung des Apparates (durch Aufwickeln der Leine auf die Rollen 2) keine weitere Kraft erfordert und beim Verbringen des Apparates in seine ursprüngliche Lage ein Gegengewicht, der Schwere der Zahnstange entsprechend, bildet; im übrigen aber auch vermittelst des sich ergebenden Uebergewichtes verhütet, dafs durch die Erschütterungen, denen der Wagen während der Fahrt ausgesetzt ist, der Apparat von selbst in Thätigkeit tritt, zu welchem Zwecke noch eine eigenartig geformte Spannfeder, wie Fig. C zeigt, welche den Hebel 6 in Ruhe hält und die geringste Selbstbewegung desselben verhütet, und ist zur Inbewegungsetzung dieses Hebels 6 ein schwacher Ruck nothwendig.
Die Hebel 6 sind an der Achse 8 befestigt, auf welcher eine runde Scheibe 9 aufgekeilt ist, welche zur Führung der Zahnstange 4 dient. Im Gehäuse 10 ist noch ein Sperrhaken 11 mit Feder angebracht, zu dem Zwecke, dem Publikum das Zurückstellen des Apparates zu verhindern, und kann letzteres nur vom Zugpersonal mittelst eines Schlüssels bekannter Form geschehen. Rechts und links des Wagens sind Signalscheiben 12 in einem Gehäuse 13 geführt, welche vermittelst Schubstangen 14 gelenkartig verbunden sind. Diese Schubstangen 14 sind mittelst Bolzen an der Zahnstange 4 befestigt.
Fig. D stellt zwei eigenartig geformte Rollen, eine gröfsere und eine kleinere, im Schnitte vor; dieselben sind vermittelst Bolzen an einer Doppelkurbel 15 befestigt und werden diese im Lager 16 geführt.
Das Uebersetzungsverhältnifs ist so eingerichtet, dafs wenn der Hebel 6 nach unten steht, die soeben beschriebenen Rollen eine Umdrehung gemacht haben.
Fig. E zeigt die Stellung der beiden Rollen an, wenn die Zugleine angezogen und die Rollen eine Umdrehung gemacht haben.
Soll nun der vorbeschriebene Apparat in Thätigkeit gesetzt werden, so wird durch die Umdrehung des Hebels 6 die Zahnstange 4 nach abwärts bewegt, wobei zu gleicher Zeit rechts und links der Wagenseite nächst dem Dachgesimse die an den Schubstangen 14 befindlichen Scheiben 12, welche zur besseren Sichtbarkeit mit einer grellen Farbe angestrichen oder lackirt sein müssen, bis zu der in Fig. Ä punktirten Stelle hinausgeschoben werden; zu gleicher Zeit wird aber auch, und zwar vermittelst des Stirnrädchens 3 die Welle 1 und infolge dessen auch die Rollen 2 in Bewegung gesetzt, welche die Zugleine, die mit dem einen Ende am Schlüsse des Zuges und mit dem anderen Ende an der Lokomotivpfeife befestigt ist, aufwickeln, wodurch die Lokomotivpfeife er-
tönt, und zwar so lange, bis der Apparat vom Zugpersonal in seine ursprüngliche Lage wieder ■ gebracht worden ist.
Es sind für jeden Wagen zwei solcher Apparate nöthig, welche so anzubringen sind, dafs für zwei Coupe's ein Apparat in Verwendung kommt, wie Fig. Ay erläuternd darstellt.
Fig. B und Z?1 stellen eine zweite Construction vor, welche sich von der ersteren in folgenden Punkten unterscheidet.
Fig. B stellt ein auf einer Wagenseite des Daches angebrachtes gufseisernes Gehäuse 17 vor, in welchem zwei parallel laufende Rollen 18 angebracht sind; aufserdem ist noch das Ge-' häuse mit einem in einem Scharnier beweglichen Deckel 17a, sowie mit Federverschlufs versehen, und zwar letzteres deshalb, um bei der Bewegung des Wagens jedwedes Geräusch zu verhindern, sowie das Oeflnen und Schliefscn des Deckels rascher zu bewerkstelligen.
Mitten durch diese beiden Rollen 18 führt eine Hubstange 19, an der die Rolle 20 einseitig angebracht ist, um das Einlegen· der Zugleine rascher bethätigen zu können.
Die Hubstange 19 ist nach unten gezahnt und greift ein Stirnrädchen 21 in dieselbe ein; letzteres ist auf der Achse 2 2 befestigt, an der die Hebel 23 mit Gewicht gleichfalls aufgekeilt sind. Eine Feder 24 dient dazu, etwaige Erschütterungen während der Fahrt oder beim Rangiren zu verhindern.
Die Wirkung wird bei diesem Apparat dadurch hervorgehoben, dafs, nachdem die Zugleine in das Gehäuse 17 auf den beiden Rollen 18 eingelegt, durch Umdrehung des Hebels 23 die Hubstange 19 heruntergezogen wird, wobei die Leine über beide Rollen 18 eingezogen wird, wie die in Fig. B1 punktirte Stelle zeigt.
Im übrigen ist der Apparat in seinen weiteren Theilen, wie bereits schon in Fig. A beschrieben, nur noch mit dem einen Unterschied, dafs das Signal nach der Aufsenseite des Coupe's nur an der einen Seite gegeben werden kann.
Ergänzend filgt man noch bei, dafs der Apparat, Fig. A, auch seitlich gesetzt werden kann, im Falle die Coupeiaternen die Anbringung im Mittel verhindern sollten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neuerung an Intercommunications-Apparaten für Eisenbahnzüge, bestehend in einem Ueberfallgewicht 7 in Combination mit der Stange 5, Zahnstange 4, Stirnrädchen 3 zur Bewegung der oberen Welle, ferner mit Sperrhaken 11, sowie Signalvorrichtung 12 und 14.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT27294D Interkommunikations-Signal-Apparat für Eisenbahnzüge Active DE27294C (de)

Publications (1)

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DE27294C true DE27294C (de)

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ID=303616

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT27294D Active DE27294C (de) Interkommunikations-Signal-Apparat für Eisenbahnzüge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE27294C (de)

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